Warhammer (40.000) Roman Liste

  • homieray:
    Bin von beiden Bücher begeistert.
    Man merkt sofort das die "Gabe des Imperators" von Dembski-Bowden geschrieben wurde. Ich wollte gar net mehr aufhören zu lesen. =)

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    … und ich war sehr überrascht, wer Hyperion wirklich war. Wer hätte wirklich gedacht, dass es Zael war. :D

    "In einer Welt die in Wahnsinn regiert wird, kann nur der Wahnsinnigste überleben. Und diejenigen die überleben, bestimmen die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn".


    ich muss gestehen ich dachte bisher immer Don sein Avatar wär aus irgendeinem Gangsterfilm, hätte nicht gedacht, dass er das selber ist

  • Quote

    Wünsche mal allen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch mit vielen guten Büchern für 2014 :D

    Danke, dir auch frohe Weihnachten nachträglich. :D


    Mir ist gerade eingefallen, dass ich schon seit einigen Tagen "Falsche Erlösung" durch habe und hier noch keinen Meinungsbericht schrieb.

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    Meine Meinung zu "Falsche Erlösung" ist sehr zufriedenstellend.
    Es war ein sehr solider Titel gewesen der nix falsch aber auch nichts perfekt/fehlerfrei gemacht hat.
    Allem voran erstmal das positive.
    Mir gefiel es, wie Gav Thorpe Corax beschrieben hat und man regelrecht in seine Gedankengänge, Gefühle und seine Geschichte eintauchen konnte.
    Es war äußerst interessant zu lesen, wie er Lycaeus und anschließend Kiavahr befreit hat und was er Gewissensbisse er bekam bei der bombariderung jener.
    Es war äußerst gelugen in Szene gesezt, dass die Flashbacks stets dann auftauchten, wenn ähnliche Situationen in der gegenwärigen Storyline vertreten waren.
    Ich fand es ausserdem sehr berührend, wie das Landungsplatzmassaker die Raven Guard beinahe teilte, und man fühlte mit Branne,
    als ihm auffiel, wie sich die Istvaan Überlebenden von den "heimischen" Brüdern abkapselten.
    Völlig überraschend fand ich auch die emotionale Szene am Anfang mit Corax im Thunderhawk, wo er seinen helm abnahm und sich schwer angeschlagen an der Bordwand herunterglitt und die letzten Wochen versuchte zu verkraften.
    Solche Szenen und die Flashbacks hätte ich gerne in vorigen büchern wie "Legion", "Fulgrim" oder sogar die ersten Drei HH Bücher, denn ich hätte gerne mehr Gedankengänge von den Primarchen erfahren.
    Es war auch wieder sehr erfreulich zu lesen, dass der Imperator wieder einmal eine "Sprechrolle" im Buch bekommen hat, und man auch wieder Einblick in sein damaliges Projekt bekam.
    Ähnlich erfreulich fand ich die Gedankenwelt des Alphalegionärs, der sich als "falscher" Raven Guard ausgegeben hat.
    Sein anfänglicher Missmut gegenüber der Legion mit dem ständigen Versuch keinen Verdacht zu erwecken waren sehr amüsant und gut in Szene gesetzt worden.
    Auch, das dieser dann später sogar Achtung und Respekt zu seiner "Adoptivlegion" bekam, war auch ein gelungener Versuch gewesen, dem leser auch mal zu zeigen, das selbst Alphalegionäre nicht so kalt sind, wie anfangs in "Legion" beschrieben.
    Selbst die Custodes und die Imperial Fists mit Rogal Dorn bekamen ihren Auftritt und ich mochte den Dialog zwischen ihm und Corax sehr.
    Die Geschichte mit der Primarchengesnaat wurde recht überzeugend erzählt und ich bekam nie den Eindurck, dass am Ende doch unlogisch wurde.
    Corax' verzweifelte Versuche mit der Gensaat eine neue Legion aufzubauen mit der Intervention der Alphalegion haben mich sehr überzeugt und ich konnte auf beiden Seiten glaubwürdig mitfiebern, obwohl ich doch irgendwie mehr auf Seiten der Raven Guard stand.
    Auch die Szene mit den "sabotierten" Legionären war sehr emotional gewesen, vor allem, als der Protagonist (dessen Name mir gerade nicht einfällt) seinem Sergeant fragt, was mit ihm geschehe und der Sergeant verzweifelt antwortet, er sei noch immer die Raven Guard und er solle sich nicht sorgen.
    Es war auch immer wieder mitfiebernd gewesen, wer nun alles ein spitzel ist und wer nicht.
    Ich hatte doch tatsächlich Agapito verdächtigt und bin tatsächlich auf die Finten von Herrn Thorpe reingefallen.
    Dieses ständige rätseln, wer nun wirklich wer ist, war erfrischend und stellte die Art der Alpha Legion sehr gut dar.
    Irgendwie hoffe ich stets ein anderes Ende, aber man weiß ja eigentlich, wie es endet.
    Das fiel mir bei jedem HH Teil auf, und zeigt auch vom Talent der Autoren, dass diese ihre Arbeit sehr gut machen.
    Ein paar Kritikpunkte habe ich zwar auch, aber diese sind marginal.
    Leider gab es zu wenig Kämpfe.
    Klar, wenn man sich schon den kurzen Text auf dem Buchrücken durchliest, weiß man eigentlich, was man erwarten könnte, dennoch hätte ich mich über das ein oder andere Scharmützel gefreut, bzw. das jene, welche in das Buch gekommen sind, länger hätten andauern müssen.
    Ich hätte gerne noch ein wenig mehr über Alpharius und omegon erfahren, denn leider spielten sie eher eine Nebenrolle in dem Roman.
    Zumindest hätte ich gerne gewusst, was Alpharius in der Zwischenzeit alles tat/dachte, etc., als Omoegon auf Kiavahr/Deliverance alles vorbereitet hat.
    Das sind zwar nur kleine Kritikpunkte, über die man getrost hinwegsehen kann.
    Alles in allem wirklich ein sehr solider Teil den man gelesen haben muss wenn man HH und/oder Raven Guard Fan ist.

    Weiter gehts selbstverständlich nun mit "Die Primarchen". :krml:

  • "Der Pfad des Kriegers" und "Deathwatch" heute geholt.
    Letzteres habe ich kurz angelesen und finde es ein wenig komisch zu lesen.
    Vielleicht hat es einen holperigen Start und muss erst warm laufen. Mal schauen.

    "In einer Welt die in Wahnsinn regiert wird, kann nur der Wahnsinnigste überleben. Und diejenigen die überleben, bestimmen die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn".


    ich muss gestehen ich dachte bisher immer Don sein Avatar wär aus irgendeinem Gangsterfilm, hätte nicht gedacht, dass er das selber ist

  • Ghost: Mache ich auch ständig, wenn ich in den Urlaub fahr. Ich nehme ein paar Bücher mit, die ich mehrmals durchgelesen habe. Macht immer wieder Spaß, die zu lesen. :D

    "In einer Welt die in Wahnsinn regiert wird, kann nur der Wahnsinnigste überleben. Und diejenigen die überleben, bestimmen die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn".


    ich muss gestehen ich dachte bisher immer Don sein Avatar wär aus irgendeinem Gangsterfilm, hätte nicht gedacht, dass er das selber ist

  • Sicher, aber es macht halt Spaß Sie noch einmal zu lesen. Kann dann aber passieren, dass man einige Passagen überfliegt. ;)

    "In einer Welt die in Wahnsinn regiert wird, kann nur der Wahnsinnigste überleben. Und diejenigen die überleben, bestimmen die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn".


    ich muss gestehen ich dachte bisher immer Don sein Avatar wär aus irgendeinem Gangsterfilm, hätte nicht gedacht, dass er das selber ist

  • Und wieder habe ich ein Buch seit ein paar Tagen durch, aber habe es einfach vergessen, hier meine Meinung hier kundzutun.
    Naja, ich mach es jetz bevor ich es wieder aufgrund von Ausbildung und Zählthread vergesse. :D
    Ich habe also nun "Die Primarchen" zu ende gelesen und bin eigentlich recht zufrieden bis auf die Kurzgeschichte "Eisentat" von Nick Kyme:

    Das zerbroch'ne Spiegelbild:

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    Sehr interessante Kurzgeschichte über Lucius, der herausfindet, das sein Primarch nicht der ist, den er zu sein vorgibt.
    Interessant, wie sie Fulgrim foltern und der ihn einfach nur auslacht, obwohl sie ihn auseinandernehmen wie ne Weihnachtsganz.
    An sich eine sehr interessante Geschichte, die wieder einmal McNeills brutale Schreibweise, die man schon von Toter Himmel Schwarze Sonne kannte und liebte.

    Eisentat:

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    Und wieder eine der Geschichten, die mir doch ein wenig sauer aufstießen, und einige Dinge hatten,
    die mir nicht gefielen.
    Allem voran find ich es mal gut, dass sich Kyme dazu entscheidet, mal über etwas anderes als seine Salamanders zu schreiben,
    aber muss er die Iron Hands derart...wie soll man sagen, seelenlos darstellen?
    Ich mein, klar, es sind die Iron Hands, die sind ja bekannt dafür, recht kalt und "eisern" zu sein, aber seine Charakterdarstellung ist doch in der Hinsicht mager.
    Bis auf Ferrus Manus und seinen ersten Captain, gab es kaum Charaktere die tiefe oder ähnliches darstellten.
    Da waren die Darstellungen von Kaesoron, Gallus und dem m.E ekelhaften Vairosean (sein Aussehen muss ja echt abstoßend gewesen sein,
    wenn man sich McNeills Beschreibung von ihm durchlas) weitaus besser und tiefgründiger dargestellt.
    Auch fand ich die nur akustische Darstellung des Istvaan Massakers eher Mau dargestellt und den Grund für die Iron Hands auf diesem Planeten war mir, bis auf diesen Knotenpunkt der Eldar nicht beaknnt gewesen.
    Vor allem 3 Legionen mit ihren Primarchen für einen Planeten?
    Mortation, Manus und natürlich Vulkan (welch Überraschung).
    Wieder einmal wird Vulkan als DER gutmensch schlechthin dargstellt, Mortarion als Arsch vom Dienst und Manus als kalter Gefühlloser Primarch.
    Teilweise fand ich es schon toll, dass Kyme die Alpträume erwähnte und das Manus seinem Captain davon erzählte.
    Das war der einzige Höhepunkt gewesen, wo ich dachte, hier könnte man etwas Schwung reinbringen, aber leider war dem nicht so.
    Was mir dann aber endgültig den Spaß an der Geschichte versaute, war die Tatsache, das natürlich Vulkans Messer und nicht Manus' Hammer die Dämonenbrut tötete, und das Vulkan sozusagen Manus das Leben rettete mit diesem Messer...
    Und natürlich können die Eldar, die Iron Hands aufgrund ihrer Augmetik beeinflussen und lässt diese an ihrerm eigenen Credo zweifeln.
    Ich mochte Kymes deutliche zurschaustellung seiner Vorliebe für die Salamanders schon in "Vergessene Söhne" in "Zeitalter der Dunkelheit" nicht,
    weil er andere Legionen die mit den Salamanders kämpfen derart schlecht, herzlos, böse oder sonstwas darstellt, aber Hauptsache seine Salamanders werden als gute dargestellt.
    Solch etwas sollte ein professioneller Autor nicht machen und auch eine gewisse Neutralität wahren, vor allem bei Geschichten die mal Abseits von seinen Vorlieben stattfinden.
    As der Geschichte wäre viel mehr draus geworden, wenn man mal etwas seriöser an die Sache rangehen würde.
    Meines Erachtens nach sollte man Kyme nur noch Kurzgeschichten schreiben lassen über Salamanders, denn das kann er einigermaßen gut.
    Alles andere sollte er lieber sein lassen. :krml:

    Der Löwe:

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    Diese Geschichte heiterte meine Laune auf, und die Darstellung vom Löwen wird klasse rübergebracht.
    Thorpe hat mich schon in "Falsche Erlösung" sehr beeindruckt von seiner Schreibweise, und man merkt, das er ein fable für Technik hat.
    Etwa bei "Falsche Erlösung" die Erklärung, wie die Tarnschilde der Raven Guard funktionieren oder eben hier die technische List,
    ein verfolgendes Night Lord Schiff durch den Warpsprung ihres Flaggschiffes zu zerstören.
    Die Idee war zwar schon vorgekommen in "Die verstoßenen Toten" glaube ich, aber mir gefiel trotzdem der Ansatz.
    Der anschleißende Kampf, auf dem Flaggschiff gegen die Dämonen wurde sehr schön erklärt und man fieberte mit Corswain mit,
    als er zum ersten mal auf die Dämonen traf.
    Auch, als dann der Herrscher des Wandels erschien, war sehr schön und spannend beschrieben.
    Als dann die Dark Angels im System ankamen, wo der Kampf um ihre Basis stattfand, hat mir sehr gefallen.
    Das der Löwe beide Seiten, also Death Guard und Iron Hands, als Gegner einstufte wurde überzeugend und logisch.
    Ein wenig stutzen musste ich schon, als der Löwe durch seine Autorität beide Seiten zu einem Waffenstillstand gebracht hat, obwohl der sture Typhus der Kommandant war.
    Aber auch das schaffte Thorpe glaubwürdig zu umschreiben, indem wir in Typhus' Gedankenwelt, während der Ankunft der Angels, runschwirren konnten.
    Besonders lachen musste ich, als der Löwe keine Seiten beglückwünschte, und den Planeten einfach bombardieren ließ, damit keiner an die Macht dieser Warpgeburt kommen konnte, und meinte Guillaume sei ein geblendeter Spinner wegen seinem Ipmerium Secundus.
    Doch trotzdem versuchte Typhus es, und scheiterte.
    Eine wirklich gelungene Geschichte, die mich sehr gut unterhalten konnte und meine Launer zu der vorigen verbesserte.

    Die verborgene Schlange:

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    Endlich werden mal die Zwillingsprimarchen etwas näher beleuchtet.
    Man kam zwar schon bei "Falsche Erlösung" in den Genuss von Omegon und der Alpha Legion,
    aber dennoch weiß man recht wenig über die Art, wie die Alpha Legion den Bruderkrieg beeinflusste.
    Vor allem über Alpharius selbst.
    Schade, denn ich wollte auch über ihn etwas mehr erfahren.
    Trotzdem gefiel es mir, das Omegon zumindest etwas näher beleuchtet wurde.
    Allein die Tatsache, das die Alpha Legion sich selber angriff wegen einem berechtigten Anlass der Verrats innerhalb der Legion,
    war ein frischer Ansatz, der die art der Alpha Legion klasse darstellt.
    Wie sie versuchen ihre eigene kompromittierte Anlage zu infiltireren, und wie und was sie planen war wirklich sehr gerissen.
    Der Kampf innerhalb der Basis wurde sehr gut umschrieben und auch wie sie versuchten die Basis komplett zu vernichten war sehr...aussergewöhnlich.
    Mit einer mächtigen Rebellenpsionikerin den Asteroiden in die Sonne zu schleudern, kommt nicht alle mal vor. :D
    Aber das mindufuck Ende habe ich, um ehrlich zu sein, nicht erwartet.
    Ein wenig stutzen musste ich schon, als der vermeintliche "Omegon" solche Probleme hatte mit den Bolterverletzungen klarzukommen.
    Ein Primarch würde Bolterschüsse nichts ausmachen.
    Aber trotzdem wurde ich überrascht und erwartete den Captain, dem Omegon die Sache mit der Basis vertraute, nicht.
    Schade fand ich, dass dann alle einfach starben auf dem Asteroiden.
    Xalmagundi, die Legionäre, "Omegon".
    Irgendwie habe ich das zwar schon vermutet, dass das Ende blöd wird, aber innerlich hoffte ich doch irgendwie auf ein Happy End für die Alpha Legion.
    Aber so ist die Alpha Legion halt, unberechenbar und stets im verborgenen agierend.
    Diese Kurzgeschichte hat die Art der Alpha Legion klasse rübergebracht und auch das recht offene Ende hat nicht gestört.
    Alles passte sehr gut, und diese Geschichte war ein gutes Ende für das Buch.

    Also, alles in allem war ich sehr zufrieden mit "Die Pimarchen", bis auf den recht mauen part von Kyme, aber das habe ich schon irgendwie erwartet.
    Ich fürchte mich ein wenig, das "Vulkan Lives" nicht besser sein wird. :(

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