Meet the Team: Raphael van Lierop und zwei neue Artworks

  • Heute wollen wir euch sowohl die deutsche Übersetzung des "Meet the Team"-Interviews mit Game Director Raphael van Lierop, als auch zwei neue Artworks von Captain Titus, dem Ultramarine, den man in der Singleplayer Kampagne spielen wird, vorstellen.
    [expander] [h5]Meet the Team: Raphael van Lierop[/h5]

    Zuerst das Interview mit Raphael van Lierop, dem Game Director von Space Marine:


    Raphael van Lierop
    Space Marine Game Director

    Frage:

    Wo hast du deine Karrierie in der Spiele Industrie angefangen und was war das erste Spiel, an dem du gearbeitet hast?

    Raphael van Lierop:

    Zuerst arbeitete ich als Technischer Redakteur. Während des Dotcom-Booms hatte ich die Gelegenheit, für ein paar Firmen zu arbeiten, die sich in 3D Hardware und Animationssoftware spezialisierten. Dieser Job hat mir die Welt der Spieleentwicklung enthüllt. Ich war schon immer ein Zocker, aber hatte es nie wirklich als ernsthafte Berufswahl in Erwägung gezogen. Dadurch, dass ich all diesen Spieleprojekten ausgesetzt war, verspührte ich direkt den Drang, selber Spiele zu machen. Vergiss dabei nicht, dass das damals in den späten 1990ern war, bevor es auch nur irgendwelche Ausbildungsmöglichkeiten für Spieleentwicklung gab. Damals kam man rein durch Selbstunterricht und Unnachgiebigkeit in die Spieleindustrie.

    Begonnen habe ich die Spieleentwicklung als freiberuflicher Autor. Meine ersten Projekte waren Nord-Amerikanisierungen von populären japanischen Videospielen, die auf die Xbox geportet wurden - wie Fatal Frame 1 und 2 sowie Steel Battalion als ein paar namhafte Beispiele. Ich habe auch mit ein paar Modteams gearbeitet. Von da an wusste ich, dass ich in ein Studio wollte, um praktische Entwicklungserfahrung zu sammeln. Also bewarb ich mich bei Relic als Assistant Producer, und erstaunlicherweise wurde ich eingestellt, um am originalen Dawn of War zu arbeiten. Dawn of War war also mein erster offiziell anerkannter Titel, owbohl ich schon davor an einigen Spielen mitgewirkt habe.

    Frage:

    Wie sieht ein durschnittlicher Tag bei Relic als Director von Space Marine aus?

    Raphael van Lierop:

    Die Antwort darauf kommt gänzlich darauf an, wo wir uns gerade im Produktionszyklus befinden. Am Anfang gab es einen Haufen an kreativen Brainstorming Meetings, um herauszufinden, wie und was Spiel genau sein soll. Danach gab es viel Zusammenarbeit mit den Führungspersonen der einzelnen Abteilungen um herauszubekommen, wie wir diese Vison realiseren können. Eine Menge das Spiel spielen und Feedback geben gehört auch dazu, sowie später das Präsentieren des Spiels vor der Presse und der Öffentlichkeit im Namen des Entwicklungsteams. Ich verbringe auch eine ausreichende Menge an Zeit mit den Teams bei THQ - ob es sich nun um Creative, Marketing oder PR Teams handelt - um sicherzustellen, dass das Spiel so gut wie möglich ist, und um erfolgreich zu unseren gegenwärtigen und zukünftigen Fans darüber zu sprechen, warum sie Space Marine spielen sollten. Natürlich arbeite ich auch eng mit Games Workshop zusammen, um sicherzustellen, dass wir der IP treu bleiben und aus ihr das herausbekommen, was wir brauchen, um eine großartige Spielerfahrung zu schaffen.

    Frage:

    Was ist das härteste in deinem Job?

    Raphael van Lierop:

    Der Umfang an Sachen, um die ich mir Sorgen machen muss. Konzentriert zu bleiben. Arbeiten um anderen zu helfen, konzentriert zu bleiben. In der einen Sekunde tief ins Detail zu gehen und in der nächsten wieder zurück in der groben Übersicht zu sein. Versuchen im Bezug auf das Spiel objektiv zu bleiben, obwohl ich es täglich sehe und spiele. Sicherzustellen, dass alle Teile des Puzzles so gut wie möglich zusammenpassen, um eine möglichst fesselndte Erfahrung zu liefern. Zu wissen, wo und wann man mit dem Druck machen aufhört.

    Frage:

    Was hälst du von deinem neuen Online-Adelstitel "The Duke of Awesome"?

    Raphael van Lierop:

    Ha ha...Ich denke, dass es witzig ist, und es sich um eine große Ehre handelt, von der Presse so anerkannt zu werden. Am meisten fühle ich mich aber in Verlegenheit gebracht, da ich Annerkennung für die harte Arbeit bekomme, die von einer riesigen Anzahl an Leuten verrichtet wurde. Niemand macht ein Spiel alleine. Ich bin eben nur der, der im Namen des Teams spricht.

    Frage:

    Welchem Space Marine Orden hast du die Treue geschworen?

    Raphael van Lierop:

    Ist das den nicht offensichtlich? Den Ultramarines!



    [h5]Artworks von Captain Titus[/h5]

    Als Appetithäppchen zum Schluss gibt es noch zwei neue Artworks von Captain Titus:



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