"Hatred" - Gewalt in Videospielen - Wo ist die Grenze?

  • Hallo werte DoW Gemeinde

    Heute bin ich auf einen Artikel auf meiner Lieblingsgamenewsseite gestoßen, der mich zum einen sehr angewidert (vom Thema her) und zugleich gesplittet hat.
    Dort berichtete man über ein Spiel, indem man einen Amokläufer aus der Isoperspektive steuert und wahllos durch die Gegend ballert und auf grausame Weise Passanten exekutiert.
    Den Trailer hat man, weil es sich, Gott sei dank, um einen negativen Kommentar handelte, nicht direkt dort verlinkt und hat dementsprechend über das Spiel sachlich berichtet.
    Trotz aller Warnungen habe ich mir besagten Trailer angeschaut und war angewiedert gewesen, aber auch zwiegespalten.
    Wie weit darf Videospielgewalt gehen?
    Ich mein, in GTA können wir selbiges auch machen, zwar unter einem satirschen ASpekt und unter dem Kontext der radikalen Sichtweise auf die heutige Gesellschaft.
    Aber prinzipiell ist Videospielgewalt nur virtuelle und nicht echt.
    Ist es dann eher verwerflich, wenn man zu viel Emotion in etwas steckt was nicht real ist, oder eher das genaue Gegenteil?
    Im Internet wird schon sehr stark über dieses Kontroverse Spiel diskuttiert und viele Meinungen wurden schon gesagt und veröffentlicht.
    Was haltet ihr von dieser Debatte?

    Auch wenn es meine innere Stimme verbietet und sämtliche Moralischen Grenzen in mir nein sagen, stelle ich den Trailer des besagten Spiels hier rein mit der strikten Warnung, dass das gezeigte Material äußerst brutal und m.E sehr sehr abstoßende Szenen enthält, die für schwache Gemüter nichts sind

    Display Spoiler

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  • Ist schon krass.

    Selbstverständlich ist es "nur" virtuelle Gewalt und die gibt es in vielerlei Form, ob nun im Film oder auch zum "selbst erleben" als Videospiel.

    Was das hier angeht muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich einerseits verblüfft und entsetzt bin. Nicht von dem gezeigten Szenen oder der Brutalität, eher das, was dahinter steht. Braucht es so ein Spiel? Ein Spiel für Philantrophen oder gar Versager im Leben, die Amokläufer sind/werden?

    Vielleicht bin ich da nun ein Stück weit zu konservativ oder extrem, aber ich frage mich wirklich, welche Form von "Spieler" das braucht. Ich bin der Meinung so etwas geht zu weit. Die MW2 Flughafenszene ist sicherlich noch einigen in Erinnerung, auch wenn man "nur" passiv war, war man dabei und hat eine Szene "gespielt", die vollkommen unnötig für das gesamte Spiel war. Es war eine reine Präsenation und ich sage es nun bewusst, Gewaltverherrlichung. Man konnte die Szene zwar überspringen, aber "dabei" und Teil des Spiels war sie dennoch, obwohl sie keinen Mehrwert aufweist und was man spielen kann/darf, spielt man doch auch in einem Spiel (bezogen auf die MW2 Flughafenszene). Benötigen wir nun ein Amokläuferspiel? Ich sträube mich echt gegen so eine Perversion.

    Auf Gamestar gab es dazu auch einen Artikel. Allerdings finde ich den gerade nicht mehr.

    "Du musst nicht nur ein Fuchs sein, sondern auch einen langen Schwanz haben "
    "Stell dir das vor, der DON bedient dich"
    Gast im Lokal des Don: "Gehört er zur Familie?"

    Quote from Ratatosk

    BooN\ ist die Stimme der Vernunft

    Quote from unbekanntes Genie

    segalisiert!

  • Quote

    Braucht es so ein Spiel? Ein Spiel für Philantrophen oder gar Versager im Leben, die Amokläufer sind/werden?

    Nun, die Entwickler sagten zu dem Spiel das hier:

    Quote

    "My grand-grand father was killed by Gestapo. Some members of my family were fighting against nazi occupation in the polish underground army called "Armia Krajowa". My forefathers suffered greatly because of totallitarian regimes, so who the fuck would I be if I'd truly support any of nazi activists? People give "likes" on Facebook all the time, even if they don't know what is exactly behind this or that fanpage. I did the same. Suddenly it makes me neo-nazi, great, have fun you stupid ass haters. Learn some history first, because when I read about "polish death camps" it makes me disgusted. You don't know shit about our history and you fall easily to false propaganda. The hateful title I'm working on (where virtual character hates virtual characters), doesn't have any connection to what I truly believe and think, there is a real-life outside, you know? Maybe you should try it? I will never ever again respond to any of those accusations, this is my ultimate statement."

    We wish to thank all of our haters and all upset press for a great marketing campaign they've done for us. A week ago, we were a little company from the middle of nowhere, just some guys making some game. Today everyone heard about "Hatred" and us. All thanks goes to those who were trying to harm us (with no desired effect, what a pity). On the other hand - we didn't expect that much of support and we weren't aware of how many people are out there, who think like us and who will entitle themselves as our dedicated fans. We want all of them to know: we won't stop, we won't change what this game is going to be and we'll deliver the best game we can to all of you!

    There is one more thing - accusing Hatred to be some kind of racist game. What the hell is wrong with you, people? The Antagonist is killing everyone equally, race doesn't matter (it's randomly generated for all NPC's), sex doesn't matter (it's random too), so you can call it the most tolerant game, promoting equality. Here everybody dies.

    Vor allen Dingen der letzte Abschnitt hat mich entsetzt, wie gleichgültig die Entwickler an das sowieso schon sehr heikle Thema Amokläufe gehen.

    Quote

    Vielleicht bin ich da nun ein Stück weit zu konservativ oder extrem, aber ich frage mich wirklich, welche Form von "Spieler" das braucht. Ich bin der Meinung so etwas geht zu weit. Die MW2 Flughafenszene ist sicherlich noch einigen in Erinnerung, auch wenn man "nur" passiv war, war man dabei und hat eine Szene "gespielt", die vollkommen unnötig für das gesamte Spiel war. Es war eine reine Präsenation und ich sage es nun bewusst, Gewaltverherrlichung. Man konnte die Szene zwar überspringen, aber "dabei" und Teil des Spiels war sie dennoch, obwohl sie keinen Mehrwert aufweist und was man spielen kann/darf, spielt man doch auch in einem Spiel (bezogen auf die MW2 Flughafenszene). Benötigen wir nun ein Amokläuferspiel? Ich sträube mich echt gegen so eine Perversion.

    Wenn ja, dann bin ich wohl auch zu konservativ, aber allein das eigene Menschliche Verständnis sollte da doch schon sagen, dass man so etwas nicht spielen sollte, eben, weil es noch zu aktuell ist.
    Ich mein, wir können ein WK I oder WK II Spiel ohne Hemmungen spielen, da wir zu jung waren, um diese Umstände mitzuerleben.
    Ein Kriegsveteran hat auf solche Spiele gewiss eine andere Perspektive, als eine Person, die stets in "relativem" Frieden gelebt hat.
    Dennoch versuchen viele Leute im Internet, dieses Spiel mit Marken wie GTA oder Manhunt gleichzusetzen, da beides grausame Gewalt enthält und dies zu genüge, nur mit dem Unterschied, dass Hatred keinen Kontext aufweist aber o.g Marke schon.
    Doch sollte man so eine Doppelmoral ziehen?
    Schließlich ist es doch auch ein wenig scheinheilig in GTA wahllos Leute zu überfahren und sich über die tollen Effekte zu freuen aber andererseits über unethische Exekutionsszenen gegenüber Zivilisten verächtlich den Kopf schütteln?
    Natürlich kann ich so ein Spiel nicht gutheißen, und viele Nutzer im Internet sind der selben Meinung, dennoch hat dieses Spiel eine Daseinsberechtigung, da Videospiele als Kunst angesehen werden, ähnlich wie Filme, und es sowohl Perlen, als auch schwarze Schafe gibt.
    Und Hatred ist nun mal ein Paradebeispiel für eine makabere Grenzüberschreitung ehtischer und philosphischer Normen.

    Quote

    Auf Gamestar gab es dazu auch einen Artikel. Allerdings finde ich den gerade nicht mehr.

    Meinst du diesen Artikel hier?

  • Nun, Postal war im Grunde auch ein Spiel wo einer "Amok" läuft. Mit einer Sarkastischen Sichtweise ( kaufe div. Sachen und töte nebenbei Leute, um dein Ziel zu erreichen ).

    "In einer Welt die in Wahnsinn regiert wird, kann nur der Wahnsinnigste überleben. Und diejenigen die überleben, bestimmen die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn".


    ich muss gestehen ich dachte bisher immer Don sein Avatar wär aus irgendeinem Gangsterfilm, hätte nicht gedacht, dass er das selber ist

  • Nun, Postal war im Grunde auch ein Spiel wo einer "Amok" läuft. Mit einer Sarkastischen Sichtweise ( kaufe div. Sachen und töte nebenbei Leute, um dein Ziel zu erreichen ).

    Ja, aber es war eben recht überzogen, wenn auch auf einer morbiden Art und Weise.
    Das ist halt der Unterschied zwischen einer Parodie und bitterem Ernst.
    Ausserdem wurdest du nie gezwungen, einen Amoklauf zu starten.
    Es sei denn, du wurdest angegriffen von den Taliban, aber da ist auch der Kontext anders,
    während in "Hatred" ein Amoklauf das Kernelement des Spiels ist und man gar nicht drum herum kommt.
    Ein kleiner, aber feiner Unterschied.

  • und? dann spiel es halt nicht
    ich kann menschen nicht ab die meinen anderen ihre meinung aufdrücken zu müssen
    deswegen find ich das geheule um das game auch lächerlich
    unterstützt es einfach nicht, dass is doch das beste was man machen kann
    so schenkt man etwas was man verabscheut nur noch zusätzliche aufmerksamkeit...

    am interessantesten fand ich dazu noch den engadget artikel
    Offended by the 'Hatred' trailer? You're a hypocrite

    "Ich nenne DOW.de gerne liebevoll den exklusivsten Pornoclub Deutschlands."
    YesNoCancel
    "Wer Necrons aus Spass spielt, der schaut sehr wahrscheinlich auch am Nachmittag der Waschmaschine beim Drehen zu."
    Listoric

  • Quote

    und? dann spiel es halt nicht
    ich kann menschen nicht ab die meinen anderen ihre meinung aufdrücken zu müssen

    Werde ich auch nicht tun, aber ich darf doch wohl meine Meinung kundtun und um die Meinung anderer bitten, oder?
    Das Forum könnte mal wieder ein wenig Disskusionsstoff vertragen, und da dachte ich, ich eröffne auch hier mal das Thema um mal ein wenig Abwechslung reinzubringen.

    Quote

    unterstützt es einfach nicht, dass is doch das beste was man machen kann
    so schenkt man etwas was man verabscheut nur noch zusätzliche aufmerksamkeit...

    Aber totschweigen hilft auch nicht.
    Ausserdem ist es wichtig, auch mal zu Betrachten, wie weit ein Videospiel eigentlich gehen darf?
    Das hat nichts mit Meinungen aufzwingen zu tun, sondern ich wollte nur mal sachlich meine und eure Meinung sehen.

  • sorry ich hab damit nun nicht unbedingt dich gemeint
    mir gingen nur da ein paar artikel heftigst aufen sack die ich zu dem game gelesen hab

    natürlich darfst du deine meinung kund tun, so wie die entwickler auch so ein game entwickeln dürfen :D
    ich finde nur die empörung darüber etwas heuchlerisch
    ist ein game wirklich schlimmer wenn es gewalt eben so schockierend darstellt wie sie ist?
    ist es nicht viel schlimmer wenn ich in anderen games verniedlicht und durch fadenscheinige vorwände hunderte leute umbringe?
    ich habe kein problem mit gewalt, solang sie virtuell ist
    ein videospiel, welches letztenlich wie sonstige kunst zu betrachten ist, darf so weit gehen wie es eben gesetzlich erlaubt is
    in genug filmen oder kunst projekten werden die grenzen dabei extrem auslotet
    wieso also nicht auch bei einem videospiel?

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    YesNoCancel
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  • sorry ich hab damit nun nicht unbedingt dich gemeint
    mir gingen nur da ein paar artikel heftigst aufen sack die ich zu dem game gelesen hab.

    Nun, ich war/bin auch nicht gerade zufrieden, WIE mit diesem Thema umgegangen wird.
    Eine sachliche Diskussion sieht anders aus, vor allem, weil viele Leute die Entwickler mit dem Tod und ähnlichem bedroht haben,
    oder eben fanatische Sadisten, die sich nach dem Spiel sehnen, um ihre Gelüste auszuspielen.
    Das man ein Spiel auch mal kritisch ansehen darf, ohne gleich beleidigend zu werden, ist sehr selten geworden, vor allem im Zeitalter der "Shitstorms".

    Quote

    ich finde nur die empörung darüber etwas heuchlerisch
    ist ein game wirklich schlimmer wenn es gewalt eben so schockierend darstellt wie sie ist?
    ist es nicht viel schlimmer wenn ich in anderen games verniedlicht und durch fadenscheinige vorwände hunderte leute umbringe?

    Ich finde es nicht gerade heuchlerisch, da hier ein Thema angesprochen wird, was vielen Leuten auf der Welt schon geschehen ist.
    Amokläufe so Farblos, ohne richtigen Kontext, und direkt, darzustellen halte ich für äußerst gewagt und teilweise auch etwas dreist und respektlos.
    Viele Menschen haben für sie wichtige Leute durch solche Amokläufer verloren und die Wunden sind noch sehr frisch, vor allem, da das Thema immer noch brandaktuell ist, vor allem in den USA (wen wunderts).
    Daher finde ich es sehr geschmacklos ein Thema so glorifizierend darzustellen gegenüber den Opfern.
    Würden Jahre oder sogar Jahrzehnte zwischen dem Spiel und eben jenen Ereignissen liegen, könnte man vielleicht noch drüber hinwegsehen, wie man es bei einem WK II z.B tut, weil es eben Geschichte ist (auch wenn viele FPS-Spiele jene Geschichte nicht ernst nehmen), aber dadurch, dass es so sensibel ist, sollte man zumindest einen tieferen Sinn einbauen, um eben darzustellen, WIE solche Amokläufe entstehen und warum.
    In der Form, wie dieses Spiel wahrscheinlich rauskommen wird, kann ich aus meiner Sicht so nicht aktzeptieren, weil es für meine Verhältnisse zu Geschmacklos ist.

    Quote

    Ist es nicht viel schlimmer wenn ich in anderen games verniedlicht und durch fadenscheinige vorwände hunderte leute umbringe?
    Ich habe kein problem mit gewalt, solang sie virtuell ist

    Jaein.
    Eine überspitzte, aber dennoch brutale Situation in Videospielen ist zwar nahe an Scheinheiligkeit dran, hat aber meistens, für die meisten Ewachsenen Spieler/innen einen tieferen Sinn und soll eine Nachricht übermitteln und vielleicht zum nachdenken bringen.
    Ein GTA hat z.B immer sehr sozialkritische Elemente, und reflektiert die heutige Gesellschaft: überspitzt aber dennoch realistisch, doch ein Call Of Duty gibt die Dinge nicht gerade so wieder, wie sie eigentlich sind, was m.E nach auch fadenscheinig ist.
    Es ist aber auch sehr schwer eine klare Grenze zu ziehen, da jeder einen eigenen Grenzwert hat, oder eben, wie bei dir, keinen, da du die Videospielwelt als virtuell ansiehst und es dir, klar ausgesprochen, egal ist, was in der virtuellen Welt vor sich geht, solange man weiß, dass es künstlich ist, was auch gut ist.
    Aber ich hatte bei dem Trailer schon ein sehr unangenehmes Gefühl gehabt, jene Szenen zu betrachten und das obwohl ich Manhunt, Postal und Konsorten bis zum gehtnichtmehr gespielt habe.

    Quote

    ein videospiel, welches letztenlich wie sonstige kunst zu betrachten ist, darf so weit gehen wie es eben gesetzlich erlaubt is
    in genug filmen oder kunst projekten werden die grenzen dabei extrem auslotet
    wieso also nicht auch bei einem videospiel?

    Ich finde es in Filmen wie auch in der Kunst abstoßend, besonders grausame Szenen zu zeigen.
    Zwar kann ich mir den ein oder anderen Horrofilm anschauen, aber bei Splatter- oder Gorefilmen wird mir sehr schnell schlecht,
    weil es für meinen Geschmack zu ekelhaft ist, zumindest dann, wenn es besonders detalliert dargestellt wird (Hostel, Saw, etc).
    Wird eben jene Gewalt so übertrieben dargestellt, dass sie als nicht realistisch angesehen werden kann, habe ich, für meinen Geschmack kein Problem damit, aber wie auch oben geschrieben, hat da jeder eine andere Sichtweise, aber sowohl in Film, als auch im Fernsehen, sehe ich solche Dinge auch recht kritisch.
    Klar haben alle eine Daseinsberechtigung, aber irgendwo muss doch mal eine Grenze gezogen werden, wo einen die eigene Moral sagt, dass nun genug ist.
    Ich fand z.B Saw III komplett ekelhaft, während die ersten beiden Teile noch recht gut waren, aber das ist eben nur meine Meinung dazu.

    Quote

    wieso also nicht auch bei einem videospiel?

    So etwas hat auch in Videospielen seine Daseinsberechtigung, aber ich finde eben die Thematik so deplatziert wegen der Aktualität und respektlos gegenüber den Opfern, dass ich so etwas nicht gutheißen kann.

  • und genau da unterscheiden wir uns
    ich finde kunst darf, bzw. muss respektlos sein
    nicht beleidigend aber ruhig respektlos und zwar gegenüber so ziemlich allem
    ich zieh da auch keine grenze bei religösen oder anderen persönlichen gefühlen und dergleichen, imo geht alles solang ich wie gesagt nicht gegen gesetze verstoße
    (gute miniserie ist dazu auch black mirror, die extrem gesellschaftskritisch solche themen aufgreift)

    das aktualitäts argument halt ich mit verlaub für blödsinn
    amokläufe gibt es doch immer mal wieder, so wie es krieg eigentlich laufend gibt
    mit dem argument dürfte man nie ein spiel rausbringen das irgendwas mit semi realen sachen zu tun hat
    und das du auf die gefühle von irgendwelche betroffen anspielst geht in die gleiche richtung
    dann dürfte man auch bei gta niemand überfahren können, oder sonstige verbrechen begehen
    immerhin könnte schonmal irgendjemand eine geliebte person bei sowas verloren haben und sich dadurch ja betroffen fühlen...

    "Ich nenne DOW.de gerne liebevoll den exklusivsten Pornoclub Deutschlands."
    YesNoCancel
    "Wer Necrons aus Spass spielt, der schaut sehr wahrscheinlich auch am Nachmittag der Waschmaschine beim Drehen zu."
    Listoric

  • Quote

    und genau da unterscheiden wir uns
    ich finde kunst darf, bzw. muss respektlos sein
    nicht beleidigend aber ruhig respektlos und zwar gegenüber so ziemlich allem

    Das ist schon richtig und solche Dinge sind auch berechttigt, denn eine provozierende Geste in künstlerischer Form über Themen, die oft sehr heikel sind,
    bringen oft ein Umdenken oder zumindest ein Nachdenken, aber manche Entwickler nehmen die Sache nicht ganz ernst, und machen nur etwas, um aufzufallen, wie bei diesem Spiel, was mir persönlich sauer aufstößt.
    Würde man zumindest einen soliden Plot einbauen, und sich mehr Mühe mit der Thematik geben, könnte daraus sogar ein Spiel werden, was ich spielen würde, mal abgesehen vom Stumpfsinnigen Gameplay.

    Quote

    ich zieh da auch keine grenze bei religösen oder anderen persönlichen gefühlen und dergleichen, imo geht alles solang ich wie gesagt nicht gegen gesetze verstoße

    Ich habe auch nie behauptet, dass es Verfassungswiedrig bzw. strafbar ist, solche Dinge herzustellen, aber ich hinterfrage den Sinn hinter so einem Spiel.

    Quote

    das aktualitäts argument halt ich mit verlaub für blödsinn
    amokläufe gibt es doch immer mal wieder, so wie es krieg eigentlich laufend gibt
    mit dem argument dürfte man nie ein spiel rausbringen das irgendwas mit semi realen sachen zu tun hat
    und das du auf die gefühle von irgendwelche betroffen anspielst geht in die gleiche richtung
    dann dürfte man auch bei gta niemand überfahren können, oder sonstige verbrechen begehen
    immerhin könnte schonmal irgendjemand eine geliebte person bei sowas verloren haben und sich dadurch ja betroffen fühlen...

    Ich würde Krieg von Amokläufen seperieren.
    Krieg ist meist etwas politisches, Amokläufe etwas persönliches.
    Zwar gibt es stets Ausnahmen, aber das zu relativieren halte ich zwar für logisch, aber nicht richtig.
    Warum gibt es z.B kein 9/11 Spiel?
    Weil das Thema zu heikel für die meisten Leute ist.
    Das selbe sehe ich bei Amokläufen.
    Solange man diese Dinge nicht glorifiziert, oder herbalssend präsentiert, sehe ich keinen Sinn in solchen Spielen.

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