Posts by Sagarion

    Das ist keineswegs unspektakulär, sondern aus technischer Sicht hochinteressant und -komplex.
    Künstlerisch dürfte es sich zumindest im Moment noch ziemlich murksig ausnehmen aber darum geht es nicht.

    Das ganze ist Grundlagenforschung mit einem gewaltigen Pool an Betatestern, da Wette ich drauf.

    Wenn die Menschheit sich immer erst Gedanken um dem praktischen Nutzwert machen würde, bevor sie Forschung betreibt, hätten wir wohl noch keinen Strom aus Wand.

    Blackreach ist ein guter Deal, wenn man mit SM anfangen will. Auf jeden Fall. Und nein, die Minis sind nicht bemalt. Nur etwas einfacher im Zusammenbau als "normale", das ist alles. Sehen aber trotzdem schniecke aus.

    An Farben... Schwer zu sagen was man braucht, so pauschal.

    Skull White, Chaos Black, Bleached Bone, Boltgun Metal, Mithril Silver sind mmn. die Must haves.
    Dann hängt es davon ab, welche Farbe dein Orden haben soll. Dann aus dem jeweiligen Spektrum 3-4 Töne, würde ich empfehlen.
    Chaos-Black Grundierspray, ein paar vernünftige Vallejo-Pinsel.
    Die Tuschen sollen ziemlich goil sein, habe ich aber selber noch nicht versucht. Die "Foundation"-Farben lohnen sich durchaus auch. Vor allem wenn man Gelb oder so malen will, kann eine Foundation-Schicht unten drunter nicht schaden.

    Was war der Anlass, ein halbes Dutzend (?) verschiedene Fragestellungen zum Thema "Computernutzungszeit" direkt nach einander zu stellen?
    Dass man irgendwo eine gut getarnte Verifikation einbaut ist ja völlig klar. Aber seine an sich ja bereitwilligen Helfer zu verschrecken, indem man sie langweilt und ihnen offensichtlich von vorn herein unterstellt, dass sie Lügen ist wahrlich ungünstig.

    Die ersten Seiten des Fragebogens versetzen den Teilnehmer nämlich in eine extrem unangenehme Situation.

    "Hast Du deine Hausaufgaben schon gemacht?"
    "Ja, Mama!"
    "Wirklich?"
    "Ja, doch Mama, ehrlich."
    "Ich habe dich aber heute nur mit Paul Einkaufsladen spielen sehen."
    "Doch, wirklich Mama, ich habe sie gemacht, bevor Paul zu besuch gekommen ist! (Und außerdem, wenn Du's eh besser weißt, was fragst dann noch?"
    "Ich will jetzt sofort deine gemachten Hausaufgaben sehen!"

    Und abhängig davon, ob man seine Hausaufgaben nun tatsächlich gemacht hat oder nicht: Man fühlt sich entweder ertappt, oder gekränkt vom Mißtrauen. Bei Mama konnte man sich dem nicht entziehen, hier ist es durch die Schaltfläche X schnell getan. So auch bei mir.

    Oder noch schlimmer, im Sinne der Empirie: Trotz kommt auf und bewusste Falschauswahlen werden getroffen. Mit entsprechender Nichtverwertbarkeit bei Offensichtlichkeit, oder verfälschenden Ergebnissen.

    P.S.: Ich würde ernsthaft darüber nachdenken den Fragebogen neu aufzusetzen. Gerade für ein Diplom. Ist ja nicht ein Referat in der Schule. Nur weil man zu Beginn (leider deutliche) Fehler gemacht hat, muss und sollte man diese nicht einfach Stur mit durchschleppen, wenn man sie dann erkannt hat. Ich würde wollen, dass ein derartiges Arbeitsvolumen auch in einer deutlichen Relevanz mündet. Wenn ich schon weiß, dass mein Fragebogen bei den Befragten nicht ernst genommen wird, oder sogar auf deutliche Ablehnung stößt, muss mir klar sein, dass die erhobene Datenbasis nichts taugt. Dennoch einfach blind Ergebnisse daraus zu extrahieren, weil es ja möglich ist, mit genug Rechnerei, halte ich für schwer fahrlässig. Gegenüber der Wissenschaft, den Probanden und nicht zuletzt auch gegenüber des erfolgreichen Diplomabschlusses.

    Wenn nicht dieser hier (und vermutlich überall sonst ähnlich) entstehende Tumult das eigentliche Studienobjekt ist, dann tut es mir leid. 6, setzen.

    Einige Fallstrickfragen zur Verifikation sollten immer dabei sein, das ist klar. Aber die gleiche Frage auf 7 verschiedene Weisen zu stellen ist schlicht ungeschickt, selbst wenn bei genauer Betrachtung die Frage eben nicht genau gleich ist, sondern nur fast. In der so viel gelobten Empirie mag das ein kleiner, wichtiger unterschied sein. Aber der Partizipant fühlt sich dennoch einfach veralbert und bricht den Test ab. Wie auch ich.

    Jaja, ihr und Euer doofes DoW2. ;P

    Ich kann schauen, dass ich heute abend mal ein paar Screenshots mache, zu Werbezwecken.

    Ich mein, grafisch ist das ganze natürlich ziemlich schlicht. Die Spielfiguren bestehen in Standardgröße aus 28x28 Pixeln, im Large-Modus für Leute mit großem Bildschirm immerhin aus 38x38. Aber das macht nix, darum geht es nicht. Ich persönlich mag den klassischen Charme.

    Das ganze besticht dadurch, dass es mal einfach ein gutes Taktisches Spiel ist, mit sehr weitreichenden Pimpmöglichkeiten am ganzen Team. Mehr Völker als DoW je bot :] , und ein sehr gut funktionierendes Liga- und Rankingsystem.

    So... Irgendwie ist die Begeisterung ja eher verhalten. Wie kommt's?

    Sind so wenige hier, die Bloodbowl kennen oder mögen?
    Schreckt das auf den erstem blick etwas komplexe FUMBBL-System ab?
    Ist Euch das Regelbuch zu dick?

    Ich hatte gerade eine Hammermatch, in dem -gerade in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit- der Ballbesitz in jedem Spielzug wechselte. Anderthalb Stunden derbster Spaß.

    Inzwischen habe ich mich auch genug in das System eingefummelt, um evtl. Fragen beantworten zu können, bzw. zu wissen wo man die info kriegt, seien sie spielerischer oder technischer Natur.

    Außerdem gibts offenbar die Möglichkeit eigene Ligen zu fahren. Ich fänd eine DoW.de-Liga ja mal roxxorich ohne Ende. ^^

    Also Leute, fasst Euch ein Herz. Der Grot will mit Euch spielen!

    Ich habs doch auch erst heute Morgen entdeckt.

    Es ist gewissermaßen ein Vassal für Bloodbowl. Einfache Grafik, aber voll Brettspieltreu. Wird offenbar ziemlich aktiv betrieben, es laufen verschiedene Ligen und Turniere.

    Bloodbowl, für die die es vllt nicht kennen, ist ein Warhammer-Fantasy-Rugby. Nur dass da nicht immer alle so tuntig sanft miteinander umgehen wie in England. ;)

    Wurde glaub ich, Mitte-Ende der Achziger von GW das erste mal veröffentlicht. Seitdem gab es wie üblich einige neue Editionen.

    Das was mir daran so gefällt ist, dass einem das Team richtig ans Herz wachsen kann. Die Spieler sammeln Erfahrung, kriegen neue Skills (oder auch mal Mutationen...), werden besser oder wenigstens schräger. :omg:

    Und das alles ist umgesetzt über den fumbbl-client. Man kann also schnell mal ein halbes Stünden nen Match schieben und freude haben.

    Wie gesagt, groß was zur Community kann ich noch nicht sagen. Aber es fand sich im IRC direkt einer, der mir technische Tips und Hinweise gegeben hat, weil ich nicht direkt klarkam.

    P.S.: Nein es ist kein Managerspiel. Nur ein taktisch anspruchsvolles aber dennoch kurzweiliges Brettspiel, dessen einzelne Partien durch ein Fitzelchen Teampflege verbunden sind. Das beschränkt sich aber darauf, ob man von den im letzten Turnier gewonnen 100.000 Goldstücken den zerfetzen Blocker oder den Zertrampelten Feldspieler ersetzt...

    Hier gibt es -wie ich heute Morgen herausgefunden habe- ein gute funktionierende Online-Bloodbowl-Umsetzung.

    Fumbbl

    Komlett mit Ligen und so weiter.

    Ich freue mich, mit Euch mal ne Runde zu zocken. Also: Ran an den Speck!

    Ich muss nun erstmal weg, aber in den nächsten Tagen will ich hier rege aktivität sehen. :P

    So, hier noch als Nachtrag einige Bilder:

    Hier zu allererst eie gesamtübersicht über das Spielfeld. Geht einfach erstmal von Rugby aus, damit erklärt such der Screenshot eigentlich schon von selbst. Ziel des ganzen ist es natürlich den "Ball" in die gegnerische "Touchdownzone" zu bringen. Die meisten Teams haben mehrere verschiedene Spielertypen mit verschiedenen Spezialisierungen in unterschiedlicher Anzahl zur Auswahl. Bei den Skaven sind das z.B.

    Rattenoger: Großer, starker Schlägertyp, aber leider nicht besonders zuverlässig und helle.

    Sturmratten: Normalgroßer, normalstarker Schlägertyp. Durch den Skill "Block" recht gut für eine Knüppelei geeignet.

    Gossenläufer: Ultraschnell, aber leider sehr schwach auf der Brust. Durch den Skill "Dodge" und die hohe Agility gut geeignet zwischen den gegnerischen Reihen durchzuwieseln.

    Thrower: An sich eine Durchschnittsratte, aber durch "Sure Hands" und "Pass" sehr gut geeignet die Murmel aufzusammeln und weiterzuschmeißen.

    Feldspieler: Üblicherweise Lineman genannt. Totale Durchschnittsratte. Obwohl ohne spezielle Tricks nicht zu unterschätzen, kann auch hauen und den Ball tragen.



    Als nächstes ein Blick auf die Profile der Leute:

    Hier sehen wir die recht unterschiedlichen Profile eines Gossenläufers und des Rattenogers.

    Move: gibt ganz einfach an, wie viele Felder sich der Spieler in einem Zug normalerweise bewegen kann. 9 ist ungeschlagen, 6 geht in Ordnung, ist ein ordentlicher Wert.

    Strenght: Die Stärke ist die Basis auf der Berechnet wird, wie viele der speziellen Blockwürfel im Falle eines "Blocks" (also AufsMaul) geworfen werden. 2 ist dabei auf dem Nivau von Goblins oder Halblingen, ergo kann ein normaler Menschlicher Feldspieler (ST 3) schon davon ausgehen, einem Gutter Runner gut aufs Maul zu geben. 5 hingegen ist ziemlich hoch, wenn es auch noch einige wenige Spieler gibt, die 6 vorzuweisen haben.

    Agility: Die Geschicklichkeit wird verwendet, wenn man den Ball aufnehmen und Werfen will, oder wenn man versucht unter den Armen eines Gegners durchzuschlüpfen. Normalerweise haben Gutterrunner 4, was schon überdurchschnittlich ist. Dieser Spezielle hat durch seine "SSP", auch Starplayerpoints, eine Erhöhung seiner AG bekommen, wie durch den grünen Punkt angedeutet. 5 ist schon wirklich gut. Der große doofe Rattenoger hat nur AG 2. Demnach sollte man ihn andere leute verkloppen lassen, und lieber nicht den Ball durch die Gegend werfen.

    Armor: Die Rüstung entscheidet über die Chance, ob im Falle einer Schlägerei der Spieler bloß umgeschubst wird, oder irgendetwas zwischen "stunned", "KO", "Badly Hurt", "Serious Injury" oder "Dead" eintritt. 7 ist dabei eher unterdurchschnittlich. Ein Rattenoger hat normalerweise "8". Da er sich jedoch in einem Spiel mal eine "Serious Injury" Namens "Schädelbruch" zugezogen hat, ist er fortan anfälliger für weitere Verletzungen. Seine Rüstung ging um 1 Runter, durch den Roten Punkt markiert.



    Weiter geht es mit dem Spielelement "Passing":

    Hier sieht man einen Pass von meinem Gutter Runner zu meinem Thrower. (Eher ungewöhnlich, aber dient ja nur zum Zeigen.) Die unterschiedlichen Farbigen Teile des Balkens geben unterschiedliche Reichweiten an. "Quick", "Short" und "Long" sind hier zu sehen. Die Reichweite bestimmt einfach über die Schwierigkeit des Wurfes. Meine anderen Ratten sind farbig unterlegt um anzuzeigen wie weit es bis zu ihnen wäre. Stünde ein Gegner in der Wurflinie, könnte dieser einen Abfangversuch machen.
    Wenn der Wurf erfolgreich war, muss der Passempfänger aber auch noch Würfeln, ob er das Ei richtig fängt.


    Weiter gehts zum Blocken:

    Hier "blockt" meine Sturmratte (die obere) den Ork. Beide haben eine Stärke von 3, also die gleiche Stärke. Deswegen dürfte ich normalerweise nur einen der unten zu stehenden Blockwürfel werfen und das Ergebnis nehmen. Da aber links noch meine zweite Ratte steht und den Block unterstützt, kriege die Sturmratte einen Stärkebonus von +1. Somit ist sie stärker als der Ork und ich darf zwei Würfel werfen und mir den aussuchen, der mir besser gefällt, wie unten zu sehen.


    Nun zu den Ergebnissen einer Schlägerei:
    Zwei der Orks stehen noch. Die einfach durchgestrichenen sind nur umgeschubst und können im nächsten Spielzug wieder aufstehen. Bis dahin können sie z.B. keine Block unterstüzen und keine vorbeilaufenden Spieler tacklen. Die doppelt durchgekreuzten sind "Stunned", kommen also erst im nächsten Spielzug zur Besinnung.