OK mal n paar Sachen von mir:
Die Erde dreht sich weiter
schlingernd um mein Zentrum
Die Sterne folgen doch
werden sie nur mitgezogen
vom Sog in meinem Kopf
Die Sonne verbrennt meine Träume
verbrennt mein Universum langsam
aber unausweichlich gleitet alles ins Feuer
und zischend verdampfen meine Gedanken
Im Sog des Untergangs sehe ich
alles vorbei rauschen und unter
Schreien und Schmerzen
untergehen!
Und aus meinen Tränen werde ich mir ein besseres Universum
neu erschaffen
Und werde gleiten auf Sternenstraßen
mit Supernovae reisen
So werde ich zum Schöpfer der ich
einst nur zerstörte und verneinte
Werde den Spiegel nicht mehr hassen und
die Liebe nicht mehr fürchten
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Ich
In meinen Kämmerchen
sitzend, fast hockend
mit jedem Herzschlag
atme ich alte, verbrauchte
Zeit in meine Lungen.
Du
Im Dunkel auf einer
Reise durch den Tunnel.
Mit jedem Herzschlag
nähert sich der
schwache Schein.
Ich
Entrückt – selbstverloren
einsam sitze ich im Licht.
In mein Leben schleicht
sich langsam immer schneller
Verlorenheit aus Einsamkeit.
Du
So kurz vor dem Ziel.
Kein Zweifel?
Nein! Warum?
Das Licht wird heller!
Er
Schlägt die Seele aus
dem Körper.
Befreit ihn!
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Asche und Dunkelheit
begleiten mich auf
meiner Reise
Meiner Reise ins Nichts?
Zurück ins Leben?
Oder reise ich um
nicht still zu stehen?
Gegenwind und Kälte
kämpfen gegen mich!
Ich kenne sie – spürte sie
zu oft!
In meiner Dunkelheit
spüre ich plötzlich doch
sanft – Wärme.
Ein Licht strahlt dort
am Horizont.
Kraft – Stärke doch auch
Zweifel – Ängste – Schmerz
Ich renne, flüchte mich
ins Licht.
Ich spüre endlich
Wärme, kann wieder
sehen!
Sehe mich im Zentrum
eines Spiegelkabinetts
sehe mich unendlich oft!
Strauchelnd vor Angst
stürze ich ins
Licht…
verbrenne mich
Meine Träume regnen
zu Asche verbrannt
auf mich herab
Meine Tränen jedoch vermögen
das Feuer nicht zu löschen.
So fliehe ich
hinaus in die Finsternis.
Mit
Dunkelheit und Asche
auf meiner neuen Reise.
