Posts by Sillivan

    Ich halte es auch ein bisschen unlogisch. Zuerst verspricht der eine Anführer, dass an diesem Tag das Blut des Feindes in Strömen fließen wird und dass sie gewinnen, und beide Parteien sind extrem motiviert, den Feind zu töten. Keiner würde nachgeben und dann - zack! - nach einem kleinen Zweikampf, in dem sie beide fast schon schwören, den anderen umzubringen fallen sie sich in die Arme...

    Wieso???

    Die Schlacht im Sumpf

    Tasi hatte Recht gehabt. Das Sumpfgas war unberechenbar. Wenn ein Strahl eines Fusionsstrahlers auftraf, dann verbrannte es in einer Stichflamme oder glimmte nur knapp über dem Boden, verbreitete sich aber rasend schnell.
    Die Feuerdrachen dürften sich keine Unaufmerksamkeit leisten. Schon ein paar Mal wurden hätten sie fast den feurigen Tod gefunden, doch nun hatten sie schon ein Gespür, wie man das Feuer legen musste.

    Vom Himmel aus betrachtet konnte man sehen, dass sich die schon gelegte, krumme Feuerlinie immer weiter verbreiterte und sich langsam dem Orklager näherte.


    Tasi führte die Gardisten und Ranger durch den Sumpf. Jetzt war die Stunde der Wahrheit. Jetzt musste er seine Fähigkeiten beweißen. Von seinem sicheren Optimismus bröckelten kleine Stücke ab, die von einer Unsicherheit ersetzt wurden.
    NEIN! Das durfte er sich nicht leisten. Heute musste er stark sein. Stark im Willen und im Geiste.

    Gardisten, bildet Dreiergruppen und stellt euch in einer Linie um Abstand von 10 Metern zueinander auf.
    Diese Verteidigungsreihe von 90 Metern konnte die offene Seite des Halbkreises aus Feuer schließen und so die Orks zusammenpferchen.

    „Haltet euch verdeckt, bis ich euch den Feuerbefehlt gebe. Schießt immer auf die nahesten Gegner und konzentriert das Feuer einer Gruppe auf einzelne ziele. Werft Granaten, wenn ihr kleine Grüppchen seht, auf diese – Und weicht nicht!“

    Er hatte gesprochen, nicht über Gedanken kommuniziert. Dazu war er jetzt viel zu aufgewühlt. Was würde passieren, wenn er versagte? Es könnten Eldar sterben! Sogar er selbst. Er war doch viel zu jung zum Sterben. Er....
    NEIN! Er musste aufhören, sich selbst etwas vorzumachen. Er war gut, die Gardisten waren gut, der Plan war gut. Er wird klappen!


    Der Rat der Runenpropheten des Weltenschiff Manwes waren zusammen gekommen.
    „hat er die erste Prüfung bestanden?“, fragte Tasis Mutter.
    „Ja.“, antwortete ein alter Runenprophet. „Er hat die Saat des Zweifels besiegt, die wir gerade in ihm gesät haben. In diesem Aspekt ist er also würdig.“


    Er wendete sich an die Ranger.
    Ausgestoßene, wir halten uns zurück und greifen an kritischen Stellen ein.
    Tasi schaute in den Himmel und sah, wie der Rauch aufstieg und von einem Wind in die Richtung des Lagers geweht wurde.
    Der Wind trieb außerdem das Feuer an. Tasi wusste, dass die Orks intelligent genug waren, dass sie nicht dahin fliegen, wo das Feuer hinkommen würde. Also müssten sie zur Seite ausweichen. Auf der einen Seite legte die Aspektkrieger gerade Feuer, dorthin können sie auch nicht. Also würden sie in die Klinge laufen, nämlich direkt in die Falle.


    „He! Siehste dat da?“
    „Wat soll Ich seh`n?“
    „Da! In da Himmäl!“
    „Waah! Rauchzeugz!“
    „Dat is` Fuer! Bässa wir hau`n ab von hia!”
    Orks waren zwar sehr stur, wussten aber, dass man sich Feinden entgegenstellen konnte, aber nicht den Naturgewalten. Es war keine Schande, vor einem Waldbrand oder Vulkanausbrüchen, Erdbeben oder Wirbelstürmen zu fliehen.
    Das genetisch verankerte Wissen befahl ihnen, nicht mit dem Wind zu fliehen, weil dorthin die giftigen Verbrennungsgase geweht wurden. Auf der einen Seite war auch schon Feuer, sie konnten also nur noch zur anderen fliehen.
    Dort warteten die Eldar.


    Tasie sah schon die ersten grünen Gestalten. Sie hatten ihre Waffen dabei, mehr nicht. Sie schienen sich zu beeilen.
    Haltet euch zurück, wartet auf meinen Feuerbefehl!
    Tasi zählte etwa mehr als ein Dutzend fliehender Grünhäute; Sicherlich die, welche das Feuer als erstes bemerkt hatten. Es war gut, wenn die Orks nicht alle gleichzeitig wegrannten, weil sie sonst überrannt werden würden. Lieber, man schoss sie Welle für Welle nieder.
    Jetzt waren die Orks nahe genug heran.
    „FEUER!“, rief der angehende Runenleser. Es war unnötig, noch über Gedanken zu kommunizieren, die Feinde würden sowieso gleich sterben.
    Die Gardisten erhoben sich, legten ihre Shurikenkatapulte an und ehe die Gegner überhaupt reagieren konnten, hagelte es Unmengen von rasiermesserscharfen Kristallscheiben in tödlicher Manier auf sie . Kristallscheiben und eine Kugel...

    Sitain hatte sein Jagdgewehr angelegt. Es war leicht modifiziert – es hatte kein Zielgerät. Wenn man so gut war, wie er, dann brauchte man kein Zielgerät, das nur hinderlich sein würde.
    Wann gibt Tasi endlich den Befehl?
    „FEUER!“ , ertönte es wie gerufen.
    Der Weltenwandler visierte einen Ork an und zielte auf den Punkt, wo die Nase in der Stirn endete.
    Er drückte ab und die Kugel raste mit enormer Geschwindigkeit durch die Luft und traf genau die gewünschte Stelle.
    Sitain schoss oft dorthin, da die Kugel dann nicht vom Schädel abgelenkt werden konnte und das Gehirn trotzdem von dem Geschoss zerfetzt wurde.
    Der Ork war der erste Tote und zwei Sekunden später fielen auch seine Brüder – zerrissen und entstellt von den Kristallen. Um die Leichen sammelten sich abgerissene Haut- und Fleischstücke, grotesk eingelegt in einer Blutlache.


    „Färtich...“ Der Mek Gonaz hatte wieder einen Leichtsinnsfehler gemacht, nämlich nicht den Anzünder des linken Starttriebwerks richtig mit der Batterie verbunden. Doch das wusste er nicht.
    „Hä? Wat is`n dat für`n Gäruch?“
    Er war zu sehr in seine Arbeit vertieft, um das Feuer zu bemerken. Was ihm auch entgangen war: Zak und Bogutz saßen schon im Shuttle.
    „He, dat is` Feua!“ Gonaz wusste, dass er es mit seinem verkrüppelten Bein niemals schaffen würde, rechtzeitig zu entkommen.
    „Nähmt mich mit! Ik hab` dat Dingens auch räpariert!“
    Bogutz ergriff lachend das Wort.
    „Zwei Wortä: Niemals!“
    „Dann wärdet ihr auch stärb`n!!!“
    Gonaz griff in die Werkzeugkiste und nahm einen metallernen Gegenstand heraus. Nein, kein Werkzeug – eine Granate!
    Er entsicherte sie und zog den Stift. Er wartete drei Sekunden, weil sie nach 5 explodierte.
    Dann holte er mit dem rechten Arm weit aus und warf sie. Die Granate prallte gegen die Seite des Schiffs, als die 5. Sekunde schlug. Wer jetzt auf eine Explosion wartete, der wartete vergeblich.
    „VADAMMT! `N Blindgä...“
    RATATATATA
    Zak hatte mit seiner Wumme eine Salve auf den Mek geschossen; Die Kugeln trafen allesamt den Kopf und verwandelten ihn in eine blutige Masse.
    „Dat wär` dann mal erlädigt.“
    Der Boss schloss das Cockpit von innen...

    „Sie wollen losfliegen. Wir müssen sie aufhalten...“
    Die Feuerdrachen waren in einem Gebüsch versteckt und hatten das Geschehen beobachtet. Sie machten ihre Fusionsstrahler bereit und richteten sie auf das Shuttle...

    Bogutz betätigte einen Hebel und das rechte Starttriebwerk startete, doch beim Linken entwich nur Wasserstoff – Der Anzünder bekam keinen Strom...
    Da aber die eine Seite Auftrieb bekam, kippte das Schiff etwas zur Seite.

    Es gibt Momente im Leben, die man als Glück oder Unglück bezeichnen kann. Seltener sind die Momente, die wir dem Zufall zuschreiben. Aber hin und wieder geschehen so banale Sachen, dass man einfach dem Schicksal die Schuld geben muss.
    In diesem Fall war es eine solche Situation.
    Ein Strahl ging daneben, ein anderer traf, richtete aber keinen nennenswerten Schaden an. Das Außergewöhnliche war, dass der dritte Strahl genau den austretenden Treibstoff traf und somit einzündete.
    So wurde auch das linke Starttriebwerk in Gang gesetzt und das Shuttle hob sich langsam. Die Feuerdrachen hatten nur noch Zeit für zwei Salven, die zufälliger Weise auch daneben gingen, bevor das Schiff zu hoch war, um es noch treffen zu können.

    Schicksal eben...


    „WAMM“ Die Druckwelle der Granate riss drei Orks zu Boden. Zwar war die Hauptangriffswelle schon bezwungen – wie die vielen entstellten Leichen, deren Blut das knöchelhohe Wasser rot färbte, bewiesen - , doch die restlichen Orks kämpften wie die Raubkatzen, da hinter ihnen nichts als eine Feuerwand war. Sie konnten also nicht zurück, nur vorwärts.
    Aber das war es nicht, was die Gardisten und Ranger beunruhigte. Sondern es war der Umstand, dass das Feuer auch sie langsam beengte. Und Tasi war gerade zu beschäftigt in einem Nahkampf mit zwei Orks, um das zu bemerken...

    Der angehende Runenleser riss seinen Hagun Zwar aus dem Brustkorb des Feindes. Die Widerhacken vergrößerten das Loch in der Brust. Blut spritzte ihm entgegen und besudelte seinen Chamäolinmantel. Der Gegner war tot, seine Lunge zerfetzt. Er sackte zusammen, direkt neben seinen toten Bruder, von der selben Waffe hingerichtet.
    Tasi keuchte etwas. Der Nahkampf mit zwei Orks hatte ihm seinen ganzen Atem gekostet. Während er nach Sauerstoff gierte, bemerkte er, dass die Luft unglaublich heiß war. Es fiel ihm wie Schuppen von den Augen: Er war so befangen vom Kampf gewesen, dass er seine Umwelt nicht mehr wahrgenommen hatte.
    Jetzt waren die Eldar selbst fast vom Feuer eingekreist. Und nur wegen ihm! Er hatte nur wegen seiner eigenen Unfähigkeit das Leben von 35 Eldar gefährdet. Er war es den anderen schuldig, sie aus der Gefahrenzone zu bringen und sie keine Sekunde mehr im Brandherd bleiben zu lassen.
    „Verschwindet von hier, es ist zu gefährlich! Ich werde die Orks aufhalten!“
    Erleichtert kamen die Eldarkrieger dem nach.
    Tasi blieb aber weiterhin stehen und schoss psionische Blitze auf die übrigen Orkoiden, welche seine Brüder und Schwestern verfolgten. Er wusste gar nicht, dass er so viel Kraft hatte, bis er schließlich bemerkte, dass er nicht nur seine psionischen Kräfte, sondern auch seine persönliche Lebenskraft verbrauchte.
    Nun waren zwar die Orks tot, aber Tasi war vom Feuer eingekreist. Ihm war schwindelig, er hatte nur noch wenig Lebens übrig und litt an Sauerstoffmangel.
    Nun war niemand mehr da, der ihn retten konnte. Die Welt um Tasi wurde schwarz...

    ENDE VON TEIL 1


    OT: Falls ihr euch wundert, dass der erste Teil meiner Geschichte so kurz ist und wenig von der eigentlichen Story enthält, will ich es euch erklären.
    Ich habe die Kapitel bisher geschrieben, um mich erst einmal einzuschreiben, die Charaktere vorzustellen und herauszufinden, ob es euch überhaupt gefällt.

    So, ich hoffe es hat euch bis jetzt gut gefallen. Schreibt bitte, was ihr davon haltet, damit ich auch auf die Leser eingehen kann. Durch konstruktive Kritik kann man viel lernen.
    Soviel von mir...

    Aber mit ihrer Technologie können sie in ihren Fabriken eure Waffen nachbauen und euch schicken. Als Ausgleich müsst ihr ihnen Informationen über die Galaxie und deren Bewohner usw. geben.

    Edit: Wir könnten uns ja auch mit dem Imperium verbünden, wenn ihr nicht wollt :D

    Quote

    Original von Deva
    Ganz witzige Idee, kann es sein das du zuviel Ben 10 gesehen hast ;) Hab zufällig die gestrige Folge gesehen und da war auch eine ähnloche Maschine am Städte zerstören ;)
    .

    Ich kenne zwar die Serie, schaue sie aber nicht. Die Idee kam mir einfach so, während ich ein Buch las.

    So, ich muss jetzt erst einmal im meinen Profil die Icq Nummer schreiben, wer dann Lust auf ein Bündniss einem hochtechnologischen Volk hat, schreibt mich an. :D

    Quote

    Original von DoW-Fan700 Gauss-Waffen
    sind doch (wie bei den Necrons) Energie WAffen
    welche das Ziel langsam "schälen" und es so
    auseinandernehmen? Wie will man daraus Raketen machen?

    Ich will jetzt mal aus wissenschaftlicher Sicht die Funktionsweise eines Gaußgewehrs erklären:
    Ein Projektil aus magnetischen Eisen wird mit elektromagnetischen Spulen beschleunigt und abgeschossen. Der Vorteil ist, dass die Geschwindigkeit des Geschosses nur von der Luftreibung abhängt - es kann viel Schneller werden als normale Projektilwaffen.

    Vielleicht ist eine Gaußrakete eine Rakete, die auch auf diese Weise beschleunigt wird...

    Deva, ist mein Volk immer noch übermächtig?

    Ich habe jetzt einen weiteren Nachteil bei den Siuri`Pan eingefügt. Ich hoffe, das wird reichen, damit meine Rasse so stark ist wie der Durchschnitt.

    Deva: Mein Volk ist es egal, was mit seinen Körpern passiert. Sie können also sozusagen ihre DNS an deine Rasse verkaufen, für Informationen aus der Galaxie und militärischer Unterstützung im Kriegsfall

    Oder in gewisser Weise wie bei vielen anderen Völkern. Meist ist es so, egal wie viele Kriege ein Volk nicht zu Hause führt, die Bevölkerung vermehrt sich wieder und gleicht das aus. Nur wenn man das Zu Hause zerstört, dann sterben viele aus der Bevölkerung.
    => Wer ein Volk ausrotten will, muss deren Heim zerstören

    Bie Siuri`Pan: Egal wie viele Kriege Siuri`Pan außerhalb führt, sie werden wiedergeboren. Ist doch dann egal, ob das neue Lebewesen den Geist des alten oder einen völlig neuen Geist bekommt. Man muss die Fabriken von ihnen zerstören.
    => Wer Siuri`Pan ausrotten will, muss deren Fabriken(Heim) zerstören


    Also vom Prinzip her sind sie mit vielen Völkern gleich

    Quote

    Original von Deva
    Äh Sillivan, findest du nicht, daß deine Biester auch langsam....extrem stark werden. Tarnsystem, grünes Feuer, Gegner auf den Schrottplatz teleportier-maschine.

    Meine Ergänzungen waren keine Verbesserungen, ich habe nur das Vorhandene ein bisschen erläutert. Das alles hat schon vorher existiert, aber eben nur sehr kurz erklärt.

    Aber stell` dir vor: In so gut wie jeder Schlacht kommt auf einen meines Volkes etwa 5 eines anderen. Ein gehöriger Ausgleich.

    Auch wenn das alles ein bisschen übertrieben klingt. So gut wie jeder andere Volk hat auch Tarnsysteme. Und das grüne Feuer ist zwar stark, aber auch nicht viel stärker als irgendwelche Laserwaffen. Und das mit Riatla ist eben nicht viel schlimmer als Explosionen, nur eben ein bisschen exotischer.

    Meine Rasse ist nur anders, nicht stärker.

    Siuri`Pan

    -Interessen/Braucht: Energie, Informationen über die Galaxie und deren Bewohner

    -Besitz/Angebot: Sie bieten zwar keine Technologie an, aber in ihren modernen Fabriken können sie die "primitiven" Waffen und Fahrzeuge anderer Völker für diese nachbauen; Sie können auch Körper aus Fleisch und Blut bauen (vielleicht lukrativ für die Vampire oder Sern`Kei)

    -Verhalten: Friedliche Koexistenz mit anderen Völkern; würden auch Bündnisse eingehen, wenn diese Nutzen bringen

    Ich würde mal etwas vorschlagen: Um ein realistisches Bündnissystem zu erstellen, sollte man vielleicht mal für jedes Volk einen kurzen Steckbrief erstellen, der diese Themen in wenigen Worten erläutert:

    -Interessen/Braucht: Was braucht und will diese Rasse? (Unterstützung im Krieg zählt auch dazu)

    -Besitz/Angebot: Was hat diese Rasse besonderes und was davon würde sie hergeben, um etwas vom oberen Punkt zu bekommen? (Unterstützung im Krieg gehört auch dazu)

    -Verhalten zu anderen Völkern: Ist das Volk verschlossen oder kontaktfreudig und führt es häufig Kriege, wenn ja gegen wen?