Posts by Sillivan

    Quote

    Original von Deva
    Ich meine, bisher haben alle ihre Völker als jungen und recht primitiv geschrieben oder extrem hoch entwickelt, meines ist schon recht alt, als einziges bis dato ;)

    Naja, mein Volk ist auch ziehmlich alt, aber die Materie ist neu für sie.

    Khain: Die meisten, die hier im FF Bereich sind, sind schon seit mehr als 1/4 Stunde nicht mehr aktiv.

    Ein Volk, das Jahrtausende lang nichts tut, als nur sich technische Sachen auszudenken, darf doch sicherlich eine gewisse Überlegenheit gegenüber allen anderen im Fernkampf haben. Immerhin können sie vielleicht eine dreiviertel Millionen Soldaten in einem Krieg aufbringen, während andere Nationen das 100 fache dieser Zahl in der Armee haben. Ich finde das mehr als fair, da es mehr als gerecht durch die Nachteile ausgegleicht wird.

    Siuri`pan

    Auf einem heute längst vergangenen Planeten entstand vor geraumer Zeit ein seltsames Lebewesen. Es besaß anfangs einen geringen Intellekt, doch es wurde in den Jahren seines Lebens immer schlauer. Das Lebewesen entwickelte bald schon seine eigene primitive Sprache. Es nannte sich selbst Siuri.
    Es lebte ewig, konnte sich aber nicht fortpflanzen. Zwar sammelte es immer weiter Wissen und baute technische Sachen, welche die Menschen noch heute nicht kennen, doch irgendwann wurde es langweilig. Das Leben ging weiter und Siuri war einsam. Was sollte es tun?
    Es hatte scheinbar doch eine Lösung gefunden – in seinem Geiste erschuf es sich einen Freund. Mit diesem fiktiven Wesen tat er von nun an alles. Es steckte scheinbar einen Teil seiner selbst in es und so wurde dieser Freund selbst ein denkendes Wesen innerhalb von Siuris Verstand.
    Doch es beließ es nicht bei einem Freund. Immer mehr wurden geschaffen, viele. Es wurden tausend und immer mehr. Siuri baute sogar mit diesen Wesen einen kleinen Staat in seinem Verstand auf. Pan, das Wort für Staat in seiner Sprache. Er nannte alles Siuri`pan – Der Staat Siuris.

    Während Siuri in seinem kleinen Staat in Gedanken lebte, war der Körper den Witterungen ausgesetzt. Das wäre nicht schlimm, doch leider ging das Leben des Planeten langsam zu Ende, er fiel in seine eigene Sonne. Siuris Körper starb, doch sein Geist mit seinem eigenen Staat, der nun mehr als eine Millionen Mitglieder zählte, lebte weiter. Doch Siuri existierte nur noch schwach. Sein Geist war nun der Aufenthaltsort seiner ganzen Freunde, doch er selbst hatte nur noch wenig Willen. Trotzdem lebte er in seinen Freunden weiter.
    In der Zeit, als sie keine Verbindung mehr zu Materie hatten, blieben sie nicht untätig. Sie dachten theoretisch über Technik nach und füllten Siuris Gedächtnis mit vielen Ideen, Bauanleitungen und Plänen für die genialsten technischen Geräte, denn sie hatten auch das Interesse für Technik „geerbt“.
    Irgendwann, vielleicht nur durch Zufall, gab es einen Riss zwischen der Materie und der Gedankenwelt und ein Mensch wurde geboren, der von einem von Siuris Freunden, kontrolliert werden konnte. Zwar verschloss sich der Riss, aber die Kontrolle über den Menschen blieb. Der Mensch bekam etliche Befehle, er baute aus Elektroschrott ein modernes Raumschiff, mit dem er an den Rand der Galaxie flog. Dort baute der Mensch „Fabriken“, für Wesen, die dann auch für andere Freunde Siuris kontrollierbar waren. Nun hatten Siuri`Pan ein kleines Reich, auch in der Materie. Ein paar Jahre später hatten jedes Mitglied von Siuri`Pan auch einen Körper in der realen Welt.
    Sie fingen an, die ganzen technischen Geräte zu bauen, die sie schon seit Jahren geplant hatten und besiedelten auch ein paar andere Planeten. Die ganze Galaxie ist neu für sie, sie müssen sich erst einfinden. Im Normalfall führen sie keine Kriege, aber, um einen möglichen Krieg vorzusorgen, bauten sie auch viele Waffen und Raumschiffe.

    Kultur

    Da sie nur wenige Jahre im Universum verbrachten, kann man eigentlich nicht wirklich von einer Kultur sprechen. Ihre Errungenschaften beziehen sich eher auf ihre ausgefeilte Technik, denen kein anderes Volk gleich kommt.
    Ihre Kultur ist friedlich, aber spartanisch - Siuri`Pan kennt keine Dekadenz, aber auch kein Leid.

    Lebensziel: Ihr Ziel, das sie anstreben ist es, alle technischen Gerätschaften, die baubar sind, zu besitzen. Sie haben sich mit ihrer jetzigen Technik aber noch nicht einmal ansatzweise diesem Ziel genähert. Dennoch machen sie weiter, denn die jetzigen Gerätschaften, die sie besitzen, sind auch nur ein Bruchteil von der Technologie, deren Prinzip in Siuris Gedächtnis gespeichert ist.
    Es ist also nur noch eine Frage der Zeit und insbesondere der Energie, bis sie neue noch bessere Maschinen haben.

    Planeten

    Diese Rasse besetzt 6 Planeten, die nicht allzu weit voneinander entfernt sind. Mehr müssen und können sie nicht besitzen. Siuri`Pan kann gerade einmal 1,46 Millionen Mitglieder besitzen. Expansion wäre also nutzlos.
    3 der Planeten verwenden sie allein, um Maschinen und technische Gegenstände herzustellen (Dort werden auch die Körper hergestellt)
    Die restlichen Planeten verwenden sie nur zur Energieversorgung. Ihre Technik ist zwar die fortschrittlichste, aber verbraucht enorm viel Energie. Um diese zu bekommen, haben sie die drei Planeten vollkommen mit Solarzellen bedeckt. Sie nutzen auch die Energie im Erdinneren mit einer genialen Technik, die der Umgebung Temperatur entzieht, und zu elektrischen Strom umwandelt. Riesige Batterien werden von den „Energieplaneten“ zu den Produktionsplaneten transportiert.
    Alle 6 Planeten sind Klasse C Planeten (nahe an der Sonne). Außerdem haben sie die Atmosphäre mit einem Gas gefüllt, das den Treibhauseffekt auf das Maximum bringt, die entstehende Temperatur wandeln sie in elektrischen Strom um. Das Gas ist auch hoch giftig und ohne spezielle Ausrüstung können keine Lebensformen außer Siuri`Pan dort verweilen.

    Aussehen und Körper

    Ihr Körper ist eine Verbindung aus Fleisch und Maschine. Das heißt nicht, dass sie grässliche Monster sind. Jeder kann selbst aussuchen, wie sein Körper aussieht und die meisten haben einen guten Sinn für Ästhetik. Jedenfalls sind sie meist etwa 1,7 Meter groß und haben menschenähnliche Züge, auch wenn man den Unterschied bemerken kann. Sollte einmal eine diplomatische Verhandlung geführt werden, bekommt der Diplomat einen Körper, der so aussieht wie das Volk, das er besuchen soll.
    Aber ein auffälliges Merkmal ist, dass sie eine Batterie im Rücken haben; Sie sind nicht von Essen und Atemluft abhängig, sondern benutzen die elektrische Energie, um die körpereigenen Abfallstoffe wieder in energiereiche, organische Stoffe umzuwandeln. Da ihr Körper ein geschlossenes System ist, können sie nicht vergiftetet werden und keine Krankheiten einfangen (wenn dies aber durch eine Verletzung geschieht, scheidet der Körper die Schadstoffe aus)

    Wirtschaft

    Siuri`Pan hat zwei Hauptwirtschaftszweige, mehr brauchen sie nicht. Der erste ist die Förderung von Metallen aus den Boden, die zweite ist die Energieerzeugung. Das ist das einzige, was Siuri`Pan braucht.
    Handel brauchen sie nicht, ihren eigenen Bedarf decken sie selber und außerdem wollen sie nicht ihre technisches Wissen oder Gerätschaften weitergeben. Es ist ja IHR Eigentum!

    In der Wirtschaft untereinander herrscht ein idealer Kollektivismus: Wenn jemand etwas braucht, aber nicht hat, geben die anderen es ihn. All ihr Besitz gehört der Allgemeinheit.

    Religion

    Siuri`Pan hat eigentlich keine Religion. Trotzdem verehren sie Siuri, ihren Erschaffer. Da sie ein Teil von ihm sind, sehen sie sich als eine göttliche Rasse, auch wenn sie das nicht wirklich ideologisch verbreiten. Die Pflege des eigenen Geistes und somit die Stärkung von Siuri ist in ihrer Kultur ein wichtiger Teil, man könnte es als Sakrament für sie bezeichnen.

    Politik

    Da jeder Verstand des einzelnen Teil eines großen ganzen ist und sie weniger als einzelne Individuen, sondern als Einheit denken, brauchen sie nicht wirklich eine Politik. Siuri`Pan denkt als einzelner und handelt auch so. Keiner steht unter dem anderen.
    Ausnahme: Nur Siuri selbst, der sich nur selten zu Worte meldet, kann den allgemeinen Willen entgegenstehen und was er sagt, wird gemacht.

    Stärken

    - Siuri`Pan besitzen die besten technischen Hilfsmittel und Fernkampfwaffen der Galaxie
    - Da sie sozusagen alle ihre Denkleistung zusammenlegen, sind sie unglaublich intelligent und können perfekt in Schlachten agieren
    - Sie sind so gut wie immun gegen Moralverluste; nur ihre Materiekörper können sterben, nicht ihr Geist

    Schwächen

    - Ihre Energie: In jedes Kriegsgebiet müssen sie große Batterien mitbringen, damit sie ihre Waffen und sich selbst aufladen können, das ist sehr unpraktisch und hinderlich
    - Ihre Körperbeherrschung: Es ist schwer für sie, komplexe Bewegungen, zum Beispiel im Nahkampf zu machen; sie sind nicht direkt im Körper sondern steuern ihn nur von außen
    - Da sie weniger als 1,5 Millionen sind, sind sie in jeder Schlacht eindeutig in der Unterzahl
    - Batterieninstabilität: Sollte es dem Feind gelingen, eine Batterie zu zerstören, dann entlädt sich die ganze Energie in einer speziellen Schockwelle; Diese Schockwelle zerstört für etwa 15 Sekunden die Verbindung zwischen Siuri`Pan innerhalb einer gewissen Reichweite (je nach Größe der Batterie) und deren Körper, also können sie nichts mehr machen; Dieser Nachteil kann sowohl auf Planeten als auch im Raumkampf ausgenutzt werden

    Vorgehen bei Krieg

    Obwohl sie friedlich sind, wappnen sie sich für Kriege. Wenn sich jemand unerlaubt in ihre Sonnensysteme eindringen, fahren sie alle Schiffe auf, die sie haben und greifen schnell und ohne Vorahnung an, vorzugsweise mit Teleport (diesen können sie nur drei Mal verwenden, ohne bei einem Energieplaneten sich aufladen zu müssen). Ihre modernen Waffensysteme erledigen den Rest.
    Wenn sie auf Planeten kämpfen, stellen sie ihre Batterien auf. Die Batterien können Strahlen aus reiner Energie zu den einzelnen Kriegern schicken, um diese aufzuladen.
    Bei Spezialaufträgen besitzen die Teilnehmer Waffen, die ihre Energie einfach aus der Umgebungswärme ziehen.

    Waffensysteme

    Das Grüne Feuer
    Diese Waffe ist ein häufig verwendete Waffe. Es ist kein normales Feuer, benötigt also weder Sauerstoff, noch kann es „gelegt“ werden. Es ist ein hochtechnologisches System, das einfach ausgedrückt, die Moleküle eines Gegenstandes durch Energiezufuhr vom Molekül/Formelverband löst. Der Feind löst sich also in seine einzelne Teilchen auf, die dann in alle Richtung verschwinden. Das grüne Feuer kann Schutzschilde durchdringen, wobei aber die Hälfte der Energie und der Wirkung verloren geht. Wirksamer ist ein Schutz aus Materie (Rüstung oder ähnliches), da dieser Schutz vor dem Körper durchdrungen werden muss.

    Tarnsysteme
    Meistens werden die Tarnsysteme von den Zatanu (siehe Infanterie) benutzt. Dabei wird der Gegenstand nicht unbedingt unsichtbar gemacht, sondern nur das Farbspektrum verschoben. Der Körper lässt alle bekannten Farben (von Ultraviolett bis Infrarot) durch und wechselt auf andere im Normalfall nicht existierende Farben. Doch ein aufmerksamer Zuhörer ( sehr erfahrene Soldaten) kann ein leichtes Summen hören und so die Zatanu ausfindig machen.
    Diese Technik erfordert viel Energie und wird deshalb so gut wie nie (außer bei den Zatanu) verwendet.

    Riatla
    Diese Zwischenebene enthält einen enormen Unterdruck, Schadstoffe, die kein normales Lebewesen aushalten kann, und gefährliche Lebewesen, die diese Umwelt überleben. Siuri`Pan nennt es häufig einen „kosmischen Schrottplatz“. Es ist ihnen egal, was genau es ist. Sie haben aber herausgefunden, dass es unmöglich ist, dort ohne Hilfe von außen zu entkommen, das reicht ihnen.
    Im Kampf transportieren gewisse Gerätschaften den Gegner dorthin.

    Doppeltes Schildsystem
    Siuri`Pan hat dieses System eigentlich entwickelt, um ihre Schiffe vor Asteroiden zu schützen, aber im Krieg hat es auch Bedeutung gefunden.
    Die äußere Hülle ist zwar immer präsent, lässt aber Kugeln, Blitze und alle anderen Angriffe durch. Sie hat einen entscheidenden Zweck: Sie entzieht den Angriffen Energie. Also werden Kugeln langsamer und ähnliches und Psiattacken schwähcer. Die Energie wird genutzt, um das innere Schild zu verstärken. Dieses ist ein normales Schutzschild, wie es auch andere Völker verwenden. Es hält zwar alles auf, doch wenn es zu stark belastet wird, fällt es aus.
    Durch dieses System sind alle ihre Einheiten (außer Zatanu und Skaraschwärme) und ihre Schiffe gut geschützt.

    Anmerkung: Jedes technisches Gerät hat einen Empfänger, der Gedankenwelt Siuri`Pans aktiviert werden kann. Er löst die Selbstzerstörung des Geräts aus, sodass die Technologie vor den Barbaren geschützt wird. Sollte der Empfänger zerstört oder entfernt werden, wird das Gerät auch selbstzerstört. (Selbstzerstörung lässt das Gerät nur kurz schmelzen, sodass es nur noch ein Klumpen Metall ist, sie hat keine Wirkung nach außen)

    Infanterie

    Wo`Ru
    Wann immer Siuri`Pan einen Vorposten errichtet, schicken sie die fertigen Teile in das Gebiet. Zusammengebaut werden sie von den Wo`Ru. Mit ihren speziellen Antigravitationsmodulen können sie schwere Lasten heben und millimetergenau abstellen und somit die Teile zusammenbauen.
    Wer aber glaubt, dass das nur simple Baueinheiten sind, hat sich geirrt: Mit ihren Antigravitationsmodulen können sie feindliche Infanteristen ergreifen und ein paar Meter wegwerfen. Sie können auch Teile der Umgebung, wie Felsbrocken auf Fahrzeuge schleudern.
    Doch ihr Werkzeug verbraucht Unmengen Energie, weshalb sie selten in den Kampf geschickt werden.

    Zatanu
    Diese Kundschafter können sowohl mit der Antigravitationstechnik 10 Meter über dem Boden schweben, als auch sich wirksam tarnen; Aber beides gleichzeitig geht leider wegen der Energie nicht. Sollten sie in einen Kampf geraten, wehren sie sich mit einem Gewehr, das kleine Plasmakügelchen abschießt. Gegen einen Feind richten sie nicht sehr viel an, doch sie können gezielt die Feuerwaffen feindlicher Infanterie zerstören.

    Arin
    Diese sind die Standartkrieger der Siuri`Pan. Sie haben einen leichten Schutzschild und das „Aringewehr“, das auf mittlere Reichweite grünes Feuer schießt. Aber es ist kein richtiges Feuer; Doch wenn man sich zu lange in der Flamme aufhält, löst man sich in seine Moleküle auf.
    Zusätzlich haben die Arin auch noch spezielle Granaten, die kleinen Riss in die Dimension schlägt. Dieser bleibt 3 Sekunden lang und saugt währenddessen feindliche Infanterie im Radius von 4 Metern in die lebensfeindliche Zwischenwelt Riatla. Auch wenn es das heftig anhört hat es nicht mehr Wirkung als eine normale Explosionsgranate.

    Sifos
    Diese erfahrene Krieger haben es gelernt, ihren Körper so gut zu beherrschen, dass sie auch im Nahkampf kämpfen können. Sie sind somit die einzigen in der Armee, die das können.
    Sie tragen spezielle Schwerter, die bei Treffern Stromimpulse durch das Ziel jagen. Diese Impulse stören das Nervenzentrum und der Feind kann seine eigenen Bewegungen nur noch sehr schlecht kontrollieren.
    Sie haben stärkere Schutzschilder als die Arin und tragen manchmal auch solche Granaten wie sie.

    Karan
    Diese Krieger sind für den Kampf gegen Panzer und Flugzeuge ausgebildet. Sie schießen mit einem Gaußsystem sprengstoffgefüllte Skarainsekten, die aber trotz der Geschwindigkeit noch schwach manövrieren können (um Bewegungen des Zieles oder Ungenauigkeit ausgleichen zu können). Wenn sie das Ziel erreichen, durchschlagen sie selten die Panzerung, ätzen aber mit einer Säure die schon angeschlagene Panzerung durch, dringen in die Maschine ein und suchen sich die empfindlichen Teile aus, bei denen sie sich dann sprengen. Zwar ist das nicht stärker als normale Raketen, aber es verbraucht weniger Energie und Rohstoffe.

    Fahrzeuge

    Runiu
    Dieses Fahrzeug besitzt eine aufwendige Bauart und kommt nicht öfters als einmal in einer Schlacht vor. Es besitzt einen Antigravitationsmodul, weshalb es einen Meter über dem Boden schwebt. Es besitzt auch ein Schutzschild. Die Waffe ist ein spezielles Gerät, das einen großen Spalt zu Riatla öffnet, in dem Infanteristen und kleinere Fahrzeuge gezogen werden. Dafür muss es aber 10 Minuten aufladen und in dieser Zeit ist das Schutzschild nicht aktiv.
    Sollte es einmal notwendig sein, gibt es noch eine Geheimwaffe. Man muss den Runiu mehrere Stunden lang an einer Batterie speisen und dann zum Feind bringen. Wenn man am Ziel ist, teleportiert der Runiu sich und seine einen Umkreis von 20 Metern direkt nach Riatla.
    Da aber ein Runiu sehr wertvoll ist und dadurch Unmengen an Energie verbraucht wird, setzt man dies nur im äußersten Notfall ein.

    Skaraschwarm
    Dieser Schwarm von daumengroßen Metallinsekten wird hin und wieder eingesetzt. Sie sind ungepanzert und besitzen keine Schild. Ein solches brauchen sie auch nicht.
    Skaraschwärme fliegen auf ihre Opfer zu und injizieren ihnen an offenen Hautstellen (vollkommen gepanzerte Feinde können nicht befallen werden) ein spezielles Serum. Nach etwa einer Stunde ist es dann dem Siuri`Pan fähig, deren Körper zu übernehmen. Da man die Einstichstellen nicht sehen kann, ist dies sehr nützlich, da die meisten Generäle viele ihrer eigenen Soldaten exekutieren lassen müssen. Skaraschwärme können auch in Fahrzeuge eindringen, wenn diese offene Stellen haben. Die meisten haben also Angst vor ihnen.

    Antigravitationsramme

    Dieses Fahrzeug ist eigentlich eher eine Verteidingungsanlage. Da es ferngesteuert ist, braucht es nämlich eine unbewegliche Steuerzentrale, die maximal drei Antigravitationsrammen steuern kann. Sie hat nur eine begrenzte Sendereichweite.
    Eine Ramme wird durch ein Antivgravitationsmodul transportiert, funktioniert aber nach einem primitiven Prinzip. Das Modul ist von drei Tonnen Metall umgeben und somit geschützt. Die Form ist ein Quader.
    Nähert sich ein Eindringling, schwebt die Ramme mit einer Geschwindigkeit von 30 Km/h auf sie zu und rammt den Gegner. Feindliche Infanterie wird zerquetscht und Fahrzeuge werden so lange gerammt, bis sie nicht mehr funktionstüchtig sind.
    Die einzelnen Fahrzeuge sind schwer zerstörbar, aber ihre Steuerzentrale ist sehr empfindlich.

    Geschütze

    Aringeschütz
    Dieses feste Feldgeschütz hat eine hohe Reichweite und verwendet die selbe Waffentechnik wie die Arin. Genauso hat es einen Schutzschild. Die Energie liefert eine integrierte Feldbatterie.

    Kälteartillerie
    Diese Artillerie funktioniert nach einem sehr sonderbaren Prinzip. Einem Stück Materie wird jegliche thermische Energie entnommen, also so kalt gemacht, dass es nicht mehr kälter geht. Diese Materie wird dann mit Hilfe von speziellen Elektromagneten beschleunigt und auf das Zielgebiet geschleudert. Wenn es auftrifft, entzieht es der Umgebung so viel Temperatur, dass die Luft sogar ein paar Sekunden lang flüssig wird. Eine sehr effiziente Waffe.

    Raumflotte

    Siuri`Pan besitzt einige Kriegsschiffe, die allesamt mit dem Großformat von Aringeschützen oder mit Generatoren für Spalte nach Riatla ausgerüstet; sie können sich aber nicht sehr weit von den Energieplaneten entfernen ohne Transporter mit Batterien.
    Sonst gibt es noch Transportraumschiffe für die großen Batterien.
    Es gibt einige Kriegsschiffe, die tränenförmig aussehen (mit der Spitze nach vorne), die nur für den Weltraumeinsatz gebaut sind, und einige, die wie fliegende Untertassen aufgebaut sind. Die kleineren Exemplare davon können auf den Planeten auch als Luftwaffe dienen.

    Superwaffe

    Siuris Faust
    Dieses Großraumschiff hat etwa die Größe vom Erdenmond und hat sogar seinen eigenen Energieplaneten. Noch kein anderes Schiff konnte das riesige Schutzschild durchdringen. Es dauert ein ganzes Jahr, bis es sich aufgeladen hat, aber dann kann es eine spezielle Waffe einsetzen. Diese erzeugt eine Spalt im Kern eines Planeten, der dann von innen heraus nach Riatla gezogen wird.

    Berühmte Persönlichkeiten

    Siuri
    Siuri ist der Gründer, Gott und Herrscher von Siuri`Pan. Es ist fast sogar selber Siuri`Pan.
    Er ist wahrscheinlich das intelligenteste Individuum im ganzen Universum, doch er hat zuviel Kraft in die Erschaffung seiner Untertanen gegeben, also hat er jetzt kaum noch seinen eigenen Willen.
    Manchmal spricht er und gibt Befehle. Diese sind aber keine Kleinigkeiten, sondern meist wichtig für das Überleben der materiellen Existenz von Siuri`Pan. Obwohl die einzelnen Befehle sehr wirr und unlogisch klingen, setzen sie sich am Ende zu einem wohlgeordneten und durchdachten Puzzle zusammen.
    Außerdem hat er noch Anleitungen für technische Gerätschaften, die sogar Primamic vorenthalten werden.

    Primamic
    Der erste fiktive Freund, den Siuri erschaffen hat, war Primamic. Dieser hatte von allen die stärkste und ausgeprägteste Persönlichkeit und war eine zeitlang sogar mit Siuri gleichwertig.
    Heute fungiert er als das Oberhaupt des Militärs, weil er fähig ist, vom friedlichen, technischen Denkmuster seiner Artgenossen abzuweichen und sein ganzes Denken auf Strategie richten kann.
    Primamic besitzt keine Leibgarde. Wann immer sein Körper auf dem Schlachtfeld zerstört wird, übernimmt er einen anderen Körper von Siuri`Pan. Es wäre also unnötig, Truppen für seinen Schutz zu verschwenden.

    Dice
    Zur der Zeit, als nur Siuri und Primamic existierten, stritten die beiden sich auch häufig. Irgendwann entstand genau aus diesem Konflikt Dice. Dieser schaffte es, immer friedliche Kompromisse auszuhandeln und darin war er sehr gut.
    Zur jetzigen Zeit ist er der wichtigste Diplomat. Er ist fähig, mit seiner Wortgewandtheit so gut wie jedes Wesen in seinen Bann zu ziehen, egal wie feindlich es ihm gesinnt ist.
    Bei den Verhandlungen hat er immer einen Körper des Volkes, das er besucht. Er hat auch eine Fähigkeit entwickelt, mit bestimmten technischen Gerätschaften die Gedanken anderer Wesen zu lesen. Diese Gerätschaften sind in seinem Körper implantiert.

    OT: Das nächste Kapitel ist fertig. Leider finde ich es nicht so gelungen :(

    Das Feuer wird gelegt

    „Das Lager der Orks befindet sich hier. Es ist eure Aufgabe, mit euren Waffen Feuer zu legen. Von hinten in einem Halbkreis um das Lager. Bei Feindkontakt liegt es in euren eigenen Ermessen, ob ihr angreift.“
    „Wir gehorchen; Egal was kommt.“
    „Und passt auf: Die Ausgestoßenen haben eine hohe Konzentration brennbarer Sumpfgase ausgemacht. Deshalb achtet, nicht zu nah an eurer Position das Feuer zu legen und auch nicht in der Nähe der anderen Eldarkrieger!“
    „Khaines feuriger Zorn trifft immer die richtigen.“
    Die Feuerdrachen brachen auf. Ihre Fusionsstrahler hielten sie mit beiden Händen. Gefühle hegten sie nur wenige. Sie wollten der Prophetin und damit auch Khaine dienen und das taten sie entschlossen. Sie hatten nicht den leisesten Hauch von Angst in ihren Herzen.

    Tasi schaute ihnen hinterher und warf auch einen Blick auf die restlichen Eldar. Es waren die selben 30 Gardisten, wie in der vorletzten Nacht – auch die Ranger waren da.
    Sein Plan war zwar gut, erforderte aber ein exaktes Timing. Wenn die Feuerdrachen anfingen, Feuer zu legen, würden sie losgehen Dann mussten sie eine Verteidigungslinie bilden, wenn der Feuerhalbkreis fertig war. Die Orks sollten qualvoll verbrennen oder panisch in den sicheren Tod bei der Verteidigungslinie rennen.
    Doch falls sie zu spät kämen, könnten Orks entkommen, wenn sie zu früh kommen, könnten die Feinde sie bemerkten und einen organisierten (wenn das Wort bei diesen Wesen angebracht wäre) Angriff starten.
    Also eine Frage des Timings...

    Die Gardisten betrachteten Tasi aufmerksam. Sie wussten, dass der Plan etwas wackelig war; Immerhin waren sie den Orks eins zu drei zahlenmäßig unterlegen.
    Doch der Sohn Taowirs strahlte eine bemerkenswerte Selbstsicherheit aus. Er war der Fädenzieher, der Puppenspieler; Der Puppenspieler, der weiß, dass die Vorstellung ein Erfolg sein wird.
    Das könnte zwar arrogant wirken, doch wer Tasi kannte, der wusste: Es war absolut keine Selbstüberschätzung, sondern ein objektives Bewusstsein über seine eigenen Fertigkeiten.

    Der Weltenwandler Sitain saß auf dem Ast eines Baumes in der Nähe seiner Brüder und Schwestern. Die Pläne erfreuten ihn sehr.
    Er würde das erste mal nach 31 Jahren wieder seine Brutalität ausleben können. Im Feuergefecht würde es niemanden auffallen, wenn ein paar Orks von einem anderen Winkel erschossen werden.
    Und selbst wenn, was sowieso unwahrscheinlich wäre, dann wäre es nicht schlimm.
    Das Feuer würde einfach alle Hinweise zerstören.
    Und genau als er das dachte, wurden die ersten Flammen gelegt.


    Als es im Lager der Orks 6 Uhr abends war (der Planet glich Terra mit seiner Revolutions- und Rotationsgeschwindigkeit), schlich eine Gestalt zwischen den Zelten herum. Ist das ein Eldar?, wird man sich fragen.
    Nein! Selbst ein plattfüßiger, einbeiniger Eldar könnte sich leiser bewegen, als dieser Ork. Aber es war erstaunlich, dass er es überhaupt versuchte, sich leise fortzubewegen.
    Er war auf dem Weg zum Squigdrop, denn in seinem Zelt konnte er keinen Bissen Essen mehr finden.
    Nervös schaute er sich um, Überall könnten sie auf ihn lauern. Die warnende Stimme war zwar längst nicht mehr da, aber ihre Wirkung blieb haften...
    Er klammerte sich an seinen Spalter.
    Waa... Da is` eina!
    Es war doch nur ein Schatten. Dennoch war es wichtig, Vorsicht walten zu lassen. Am Morgen war ein anderer Ork ermordet aufgefunden worden. Es dauerte zwar für seinen geringen Verstand lange, bis er etwas folgern konnte, doch jetzt war es soweit.
    Sicha war er `n Mitvärschwöra, er wollt` aussteigän und mia alles värraten. Dann ham se ihn gemoscht!
    Heute würden sie sicherlich ein Attentat versuchen, er wusste es – Er war gewappnet.

    Wieder eine Gestalt! Ein Schatten? Diesmal war es ein richtiger Ork aus Fleisch und Blut.
    „Warum schleicherst du hia rum?! Du hast`s wohl auf mir abgesehen! Ik wird` dich zeigän, wat für`n Fähler du damit machst!“
    Die beiden starrten sich böse an und hielten ihre Äxte bereit.
    „Mich kriegst du net!“
    Einer der Orks stürmte vor und griff an. Ein wilder Kampf entfachte und die beiden Kontrahenten hackten wütend aufeinander ein. Keiner wollte nachgeben, doch, wie es nun mal im Leben ist, muss einer der Verlierer sein.
    Der Ork, der vorher herumgeschlichen war, verlor sowohl den Kampf, als auch sein Leben.
    „He! Wat is´n hia los?!“
    Ein Ork stand in der Nähe und hatte seinen Spalter ergriffen.
    „Bist bästimmt auch einär von dänen!“, entgegnete der Ork, von dessen Axt noch das Blut tropfte.
    Es kam so, wie es kommen sollte: Auch diese Orks fingen an zu kämpfen.
    Diesmal bemerkten andere den Kampf. Die, welche die Signale erhalten hatten, dachten sich ihren Teil und kämpften mit. Nun zeigte das Misstrauen sein Gesicht, ein eitriges, hässliches Gesicht, denn es verleitete Wesen, ihre Waffen gegen die eigenen Brüder zu erheben.
    Es hätte zu einem Blutbad ausarten können, wenn nicht die, welche die Stimme nicht gehört hatten, eingegriffen hätten. Zwar fingen immer mehr zu kämpfen an, doch sie wurden nach und nach auseinender getrieben,.
    Dennoch verhinderte das nicht, dass ganze 24 Orks ihr Leben dabei ließen.

    Das Feuer wurde gelegt.

    Feuer Feuer Feuer
    Das war es, was Perri wollte. Er zündete seinen Flammenwerfer an. Die Flammen faszinierten ihn. Es war schon seit seiner Kindheit so. Er hatte Feuer in Mülltonnen gelegt. Es erfüllte ihn mit einer enormen, fast schon sexuellen Befriedung, zuzusehen, wie Gegenstände langsam oder schnell verbrannten. Nichts als Asche blieb übrig. Nichts außer Asche...
    Man hatte ihn als Kind beschimpft, er war schon mal im Jugendknast gewesen, er hatte ein Haus angezündet. Doch das schlimmste waren die Demütigungen, wenn jemand ihn mit schlimmen Namen anredete, ihn beleidigte und schlug. Perri hasste sein Leben.
    Deshalb war er dem Militär beigetreten. Er hoffte, dort entweder zu sterben oder wenigstens akzeptiert zu werden. Doch beides blieb ihm verwehrt. Seine Kammeraden gaben ihm die selben bösen Spitznamen und sie schlugen ihn auch manchmal aus Spass. Sein Leben war eine Qual.
    Er lies den Flammenwerfer fallen, der Napalmtank platzte und der Brennstoff entzündete sich sofort.
    Nichts als Asche zu sein, das wäre schön.


    OT: Ich bin müde, hatte aber das Bedürfniss, etwas zu schreiben. Kann also keine Qualität versichern.

    Ich will nicht als Miesmacher dastehen, aber ich muss leider EF recht geben.

    Zu B: Wenn man etwas selbst geschrieben hat, dann kennt man schon die Sätze und man braucht keine Kommas, um alles zu verstehen. Aber einen anderen behindert das enorm, der Lesefluss wird unterbrochen und es kommt zu Denkpausen. Egal, wie gut die Geschichte dann ist, der Leser wird es nicht wirklich genießen können.

    Zu C: Ich muss zugeben, dass ich relativ viele Fehler finde.

    Und nun mein Kommentar zum Inhalt: Das alles hört sich eigentlich ganz interessant an, aber etwas unübersichtlich...

    Habe leider seit einiger Zeit keine Möglichkeit DoW zu spielen, kann also nicht aus erster Hand erzählen, im Lexicanum stand zwar, dass Fragmentgranaten bei allen Armeen verwendet werden...
    Naja, besser ich schreibe den allgemeinen Begriff Granate, damit keine weiteren Missverständnisse aufkommen.

    Hat jemand auch noch Kritik vom Schreibstil her? Manchmal erscheint er mir leider irgendwie steril(nüchtern, fast schon langweilig), wie seht ihr das?

    Misstrauen

    Was wohl die mächtigste Waffe der Psioniker ist? Ich wage es, zu bezweifeln, dass es ihre aggressiven Fertigkeiten sind. Ich behaupte eher, dass es ihre Gedankenbeeinflussung ist; Sie sind fähig, Zweifel, Verwirrung, Angst und insbesondere Misstrauen zu legen. Eine Gesellschaft bricht zeitgleich mit dem Vertrauen zusammen. Misstrauen zu legen ist die beste Waffe, ohne, dass man wirklich angreifen muss.
    - General Ihro der imperialen Armee


    Tasi saß im Schneidersitz im Meditationsraum der Basis Itari. Er war beschäftigt, sehr beschäftigt...
    Die Gardisten waren wieder auf das Weltenschiff zurückgekehrt; in der jetzigen Phase des Plans waren sie nicht notwendig.
    Sie würden zurückkommen, wenn sie benötigt werden, aber jetzt waren nur die fünf Ranger und Tasi in der Basis.
    Schon stundenlang war der angehende Runenleser dagesessen. Er sendete Signale aus. Viele Signale. Seine Mutter brachte es ihm bei – sie hatte gesagt, es wäre sehr praktisch, die Gedanken des Feindes zu beeinflussen. Eldar verwendeten diese Fähigkeit erstaunlich häufig bei dümmeren, willenschwächeren Wesen.
    Es war zwar schwer, aber das Ergebnis ließ sich sehen:
    Die Eldar konnten feindliche Armeen in gewisser Weise lenken und für eigene Zwecke verwenden. Die Signale, die Tasi sendete, sollten nicht den Wildorkclan lenken sondern eher zusammenbrechen lassen:

    Du weißt, dass DU der stärkste und der größte bist. Du bist der mutigste, der geschickteste, der schlauste Ork von allen. DIR steht eigentlich die Leitung über den Clan zu, du weißt es; Alle anderen sind unwürdig dafür.
    Schau dir nur die anderen an. Es ist doch offensichtlich, dass sie Verschwörungen gegen dich aushecken! Alle wissen, dass du, wenn du es nur willst, der neue Boss werden kannst.
    Sie haben Angst vor dir – denn in einem Kampf würden sie allesamt keine Chance haben. Deshalb vereinen sie sich, um DICH hinterhältig zu ermorden! Entgegne ihnen! Bringe diese hinterhältigen Geschöpfe zur Strecke, am besten noch heute!
    Es ist doch offenkundig: Allein schaffen sie es nicht, dich zu übertreffen, aber deshalb verbünden sie sich feige und hinterhältig miteinander. Aber das wird ihnen wenig nützen, denn du bist der stärkste und der beste!

    Tasi erhob sich; er wusste, dass jemand kam. Die Runen hatten es ihm verraten.
    Wenige Sekunden später trat auch schon ein Ranger in den Meditationsraum ein.
    „Tasi, eure Mutter hat mehrere Boten gesendet. Die Runenprophetin habe gesagt, sie wisse von euren weiteren Plänen...“
    Das überraschte ihn sehr. Er hatte weder jemanden sein Vorhaben verraten, noch es irgendwie aufgeschrieben. Doch dann lächelte Tasi, denn er hatte eine Vorahnung. Er folgte dem Ranger in den Raum mit dem Warpportal.
    Im Raum waren die drei Gesandten der Prophetin. Sie hatten Masken auf und trugen Rüstungen. Es waren Aspektkrieger, vom Schrein des Feuerfalken. Es waren Feuerdrachenaspektkrieger. Tasis Vorahnung hatte sich erfüllt; sie würden dem Sumpf das Feuer bringen.


    Im Orklager verhielten sich die Orks in der Nacht auf den vierten Tag sehr seltsam.
    Etwa die Hälfte hatte die Signale erhalten, aber von diesen ignorierten die wiederum die Hälfte die Gedanken.
    Nur ein Viertel war also von allen überzeugt. Jene schienen es möglichst zu vermeiden, ihre Zelte zu verlassen und beäugten jeden anderen Ork misstrauisch.
    Dies wiederum sorgte für eine Reaktion: Die Orks, welche die Signale bekamen, aber ignorierten, sahen, wie viele andere Orks sich seltsam verhielten. Als ob sie etwas zu verbergen hätten...
    Sie mussten wohl oder übel doch der Stimme in ihren Köpfen Recht geben.

    So geschah es, dass bis Mitternacht vom dritten zum vierten Tag etwa die Hälfte aller Orks unter einem chronischen Verfolgungswahn litten.
    Am nächsten Morgen würde schon der erste Mord geschehen...


    „DU VADAMMTEÄ MADE! DU KLEINES STÜCK SQUIGKOT! DU GROT! ICH ZÄRREIS` DICH IN DA LUFT!!“
    Bogutz holte Luft nach diesen Beschimpfungen. Er hielt den Mek Gonaz am Hals einen Meter über dem Boden.
    Das gestürzte Shuttle steckte wieder im Schlamm, nur wenige Meter vom Startpunkt entfernt.
    Aus den seitlichen Starttriebwerken qualmte schwarzer Rauch – Sie waren kaputt. Der Mek hatte einfach nur Mist gebaut. Zak und Bogutz hatten Glück im Unglück, denn, wenn die Triebwerke wenige Minuten später kaputt gegangen wären, wären sie beiden tot!
    Der Boss legte seine andere Hand um die Schulter des Meks. Allein vom Körperlichen wäre er fähig, Gonaz Körper der Länge nach zu zerreißen.

    Zak kletterte aus dem Shuttle, Er war ungünstig mit dem Kopf aufgeschlagen und deshalb einige Sekunden bewusstlos. Jetzt floss leicht Blut aus seiner Nase, aber sonst war er unverletzt. Er sah, was Bogutz vorhatte.
    „Boss, tu` dat bässa nicht! Er is` da einzigä, der dat Dingens räparier`n kann!“
    Der Boss zögerte und kämpfte innerlich. Lieber seinen Gefühlen nachgeben oder der Vernunft gehorchen? Schließlich setzte er den Mek entgegen der eigentlichen Natur der Orks ab. Er knurrte unzufrieden und ließ seine Wut an einem Baum aus, den er mit reiner Muskelkraft entwurzelte.
    „Na gut, Ich geb` dia einen Tag; Dat nächste Mal wiarst du nicht värschont!“

    OT: Kommentare und Kritik sind erwünscht, bei diesem Teil sogar besonders.

    Hunger

    Er wachte auf und malte mit einem Stück Holzkohle - wieso zur Hölle war in dieser Zelle ein Stück Holzkohle gelegen? - einen weiteren Strich an die Zellenwand.
    Nein, damit ist nicht eine weitere Woche Gefangenschaft gemeint, sondern ein weiterer diese merkwürdigen Deliriumträumen...
    Im kargen Dämmerlicht betrachtete er die Wand und sah schon rund vier Dutzend solcher Striche.
    Er stöhnte - er hatte Hunger. Entsetzlichen Hunger.
    Was hätte er dafür getan, wenn nur nicht im Zorn den Schädel eines Kammeraden eingeschlagen hätte. Dann wäre er nicht hier und würde nicht verhungern. Wenn er es nicht getan hätte, wäre er jetzt oben und seine Leiche würde nun irgendwo im Bunkerkomplex verrotten, doch das wäre viel besser...
    Irgendwelche hatten die imperiale Basis angegriffen und wahrscheinlich alle getötet. Nur ihn nicht. Keiner von diesen Bastarden hatte den Gefängnisskomplex durchsucht. Wie sehr sehnte er sich nach der Gnade eines schmerzlosen Todes! Alles war besser, als hier zu verhungern.
    Er stellte sich vor, wie er nun aussehen müsste... Nach den 29 Tagen, die er schon hier verbracht hatte, war er sicherlich bis auf die Knochen ausgemergelt. Hätte er nicht das Wasser aus der Toilette trinken können, wäre er verdurstet. Nun war kein Tropfen Wasser mehr in der Toilette.
    Aber das quälendste waren die "Hungerträume". In ihnen hatte er keine Kontrolle mehr über sich selbst. In ihnen sah so gut wie alles wie Essen aus...
    Der Grund, weshalb er jetzt kaum noch Zähne hatte. Das Pritschenbein war einfach nicht essbar...
    Doch das schlimmste war, dass er seit gestern nur noch 9 Zehen hatte. Er konnte sich nicht einmal daran erinnern, doch da wo der 10. Zeh war, ist jetzt nur eine entzündete Wunde. Er konnte immer noch den metallischen Geschmack von Blut schmecken...

    Man konnte ein metallische Stampfen hören. Er hatte nur noch 6 Zehen - es war der 35. Tag, doch das wusste er nicht mehr...
    "Ist hier jemand!?", hallte es durch die Gänge.
    Seine Stimme versagte, er konnte kaum noch krächzen. Wie sollte er auf sich aufmerksam machen? Mit letzter Kraft kroch er zum Sicherheitsglas und rammte seinen Schädel gegen es.
    Kein normaler Mensch hätte das hören können, doch die Schritte näherten sich, schnell.
    Die Schritte stoppten aprupt kurz vor seiner Zelle, sehen konnte er kaum noch, nur noch hören.
    "Oh, armes Geschöpf, wer hat dir das angetan?", hörte er eine Stimme fragen.
    "Antworte nicht, aber höre mir bitte erst zu: Es gibt zwei Arten von Menschen. Die Herrscher und die Diener. Die Herrscher glauben, dass sie über Leben und Tod der Diener bestimmen dürften. Die Herrscher haben dich hier eingesperrt und wollen dich verhungern lassen."
    Er nickte; Da sein Verstand schon so gut wie kaputt war, klangen die Worte sehr realistisch...
    "Doch wir Diener müssen uns gegen die Herrscher wehren, sie dürfen nicht über unser Leben und unseren Tod entscheiden. Wir können uns wehren. Doch viele Diener sind so dumm und glauben auch noch, dass die Herrscher für die Diener das beste wollen. Aber es gibt uns intelligente Diener, die sich wehren. Willst du mit uns gegen diese Ungerechtigkeit kämpfen?"
    Er nickte wiederum.
    "Schwörst du, dass du uns auf ewig dienen wirst?"
    "Ich ... schwöre...", ächzte er.

    Der Chaosmagier hatten einen weiteren Anhänger gefunden.

    OT: Wie versprochen hier der nächste Teil. Ich hoffe, es gefällt euch.
    Und als Sahnehaube habe ich noch das Kommentar eines Orks zu dem Kapitel unten angegeben.

    Der dritte Tag

    Tasi beobachtete die Truppe. Es waren 30 Gardisten, allesamt bewaffnet mit Shurikenkatapulten und Granaten. Neben den Gardisten stand seine alte, vertraute Rangereinheit – bestehend aus 5 Mann.
    Eine lächerliches Aufgebot im Vergleich dazu, dass im Sumpfgebiet 150 Orks lebten. Er musste taktisch vorgehen, denn das bezweckte die Prüfung ja eigentlich. Und Tasi hatte schon einen Plan.
    Im Sumpf gab es zwar ein Hauptlager der Orks, aber zwei der Haushalte hatten ihr eigenes Lager, etwa 10 Kilometer entfernt vom Hauptlager. Das kleinere Lager hatte ungefähr 40 Bewohner an normalen Orks, die anderen Orkoiden nicht mitgezählt.
    Es gab schon die Abenddämmerung, in der Nacht würden sie auf das kleine Lager im Schutze der Dunkelheit zuschlagen. Die Gardisten teilte er jetzt schon in 6 Gruppen von je 5 Soldaten. Er und jeder der Ranger leitete einen Trupp durch den Sumpf über Trampelpfade und Schleichwege zum zweiten Orklager.
    Es vergingen ein paar Stunden, bis sie schließlich ihre jeweiligen Positionen erreicht hatten und so das feindliche Lager umringten. Alle Eldar schalteten ihre Zielgeräte auf Nachtsicht und näherten sich dem Lager so nahe, dass sie alle Sichtkontakt zueinander bekamen.
    Tasi konzentrierte sich, denn er wollte in die Gedanken seiner Gefährten sprechen – Eine Fähigkeit, die seine Mutter ihn gelehrt hatte...
    Macht eure Waffen bereit, ihr wisst, was zu tun ist. Ausgestoßene, schaltet eure Chamäolin-Mäntel ein. Wir müssen tun, was unsere Pflicht ist...
    Tasi wusste nicht genau, ob das ankam, aber trotzdem aktivierte er seine eigene Tarnung und schritt los ins Feindeslager. Etwa in der Mitte der Zeltgruppe wartete er, bis die anderen eintrafen. Durch die Maske konnte er wegen eines trägerdefinierten Chips die Eintreffenden trotz deren Tarnung sehen. Die Ranger wussten, was zu tun war, denn sie verstauten ihre Jagdgewehre auf ihre Rücken und zogen ihre Messer...
    Einen Schlafenden zu meucheln gehörte zu den Kenntnissen eines Attentäters. Selbst die paar Orks, die Wache schoben, hinderten sie nicht, 11 Orks die Kehlen aufzuschlitzen und qualvoll verbluten zu lassen...
    Plötzlich aber rief eine Wache einen Warnschrei durch das ganze Lager, der sicherlich alle aufweckte – scheinbar hatte man die Vergehen doch entdeckt.
    Schnell, forderte der angehende Runenleser sowohl die Ranger, als auch die Gardisten über Gedanken auf.
    Die Ranger und Tasi sprinteten in Windeseile aus dem Lager heraus und fünf der Gardistentrupps näherten sich diesem. Einer blieb zurück – die fliehenden Orks sollten die Richtung als Fluchtweg benutzen und dann von dem verborgenen Trupp niedergeschossen werden.
    Ein ahnungsloser Ork geriet als erster in Reichweite einer Gardistentruppe, die sofort das Feuer eröffnete. Einige Salven Kristallscheiben rasten durch die Dunkelheit auf den Kopf des Orks zu. Die ersten Rissen die Haut ab, die folgenden ließen den Schädel splittern und schließlich zerbersten. Das nun ungeschützte Gehirn kam zum Vorschein und wurde von den Kristallen zerfetzt, der Feind war tot...
    Auch die anderen Trupps fanden Ziele. Die zerstreuten Orks hatten keine Chance, sich zu organisieren und wurden einzeln vom konzentrierten Feuer der Gardisten niedergemacht.
    Währendessen beobachtete Tasi alles mit den Ausgestoßenen von einer kleinen Anhöre, sein Zielgerät auf Zoom gestellt. Plötzlich sah er, wie einer der Feinde andere Orks hinter eine Deckung zerrte und so schon vier von diesen Geschöpfen versammelt hatte.
    „Feuert auf sie...“, sprach er zu den Scharfschützen, die neben ihm standen und legte auch seine eigenes Jagdgewehr an.
    Die Geschosse trafen ein, wirkten aber nur bedingt, denn nur ein Ork fiel tot um, der Rest war nur leicht verletzt.
    Doch einer der Gardisten bemerkte nun die kleine Ansammlung und reagierte richtig, indem er eine Granate entsicherte und warf. Die Explosion zerfetzte die Orks und ließ Blut und Fleischreste herumfliegen; Zweifelsohne waren die Ziele nun tot.
    Die Gardisten standen schon innerhalb des feindlichen Lagers und die letzten überlebenden Orkoiden – drei Grotze und zwei normale Orks – rannten wie erwartet auf die Position des Trupps zu, der bis jetzt im Verborgenen geblieben war.
    Wenige Sekunden später fanden auch diese ihren Tod, von der Kristallmunition der versteckten Gardisten förmlich zerrissen.
    Bis auf einen Leichtverletzten wurde keinem Eldar ein Haar gekrümmt; Die Feinde waren tot.
    Sie hatten gewonnen.

    Tasi wanderte durch das leere Lager der Orks. Auch wenn er zu Khain für Erfolg gebetet hatte, erfüllte ihn der Sieg mit einem nüchternen Stolz.
    Urplötzlich ertönte ein Kampfschrei von der Seite und ehe er sich versah, wurde Tasi schon von der Seite gerammt und zu Boden gestoßen. Von dort schaute er nach oben und erblickte einen Ork, der seine Axt gehoben hatte, um sie dann mit voller Wucht auf ihn einzuhacken... Irgendwie musste sich diese Bestie versteckt haben!
    Er trug keine Aramidrüstung, sondern nur seinen Chamäolin-Tarnmantel, also würde es schmerzhaft enden. Doch Tasi hatte noch Hoffnung, denn in seiner Hand klammerte sich immer noch um den Hagun Zar, den er als angehender Runenleser erhalten hatte. Ohne groß nachzudenken stieß er ihn in die Magengegend des Orks, bevor dieser seine Axt runter gleiten lassen konnte. Zusätzlich kanalisierte Tasi seine psionischen Energien durch die Waffe und als sie mühelos durch das muskulöse Bauchfleisch des Gegners eindrang, zerfetzte die Energie alle Eingeweide des Feindes. Er fiel um und durch die geschaffene Öffnung des Bauches quoll eine blutige Masse, die vorher seine Gedärme bildete...

    Sitain beobachtete das von einem Baum aus, ohne einzugreifen...
    Er wusste nicht, was ihn daran gehindert hatte...


    Am nächsten Morgen hatten die übrigen Orks noch keine Anzeichen des Blutbades in der Nacht entdeckt. Nur einige Squigs konnten es riechen und waren äußerst unruhig, doch keiner nahm Notiz davon.
    Im Lager herrschte ein Hochgefühl. Der Bosskampf am Vortag war gut und heute fiel die Jagd brillant aus. Die meisten Orks taten nicht anderes, als zu faulenzen, sich hin und wieder zu prügeln und zu fressen...

    „Dat Ding is` jetz` räpariat!“
    Zak und Bogutz betrachteten die Arbeit des Meks. Überall waren „Auswüchse“ orkischer Technik am Shuttle und genau das war beruhigend. Orkische Technik war robuster als das, was die Menschen bauten, auch wenn es auf den ersten Blick anders aussah.
    Zak hatte schon einen großen Wasserkanister und eine Menge Squigfleisch im Cockpit verstaut. Sie konnten also unverzüglich loslegen. Beide Orks kletterten in das Schiff, Bogutz auf den Platz des Piloten, Zak auf den des Copiloten.
    Der Boss kramte die herausgerissenen Seiten des Flughandbuchs hervor, während Zak hinausschaute und sich innerlich vom Planeten Ariana verabschiedete. In dieser Beziehung war er in gewisser Weise etwas – aber nur ein kleines etwas – sentimental.
    Nach der Betätigen eines Knopfes und dem Ziehen eines Hebels, schloss sich das Cockpit und die seitlich angebrachten rostigen Starttriebwerke stellten sich quietschend und knarrend nach unten.
    Bogutz zog einen Hebel und eine bläuliche Flamme kam aus den Starttriebwerken.
    Das Shuttle hob sich langsam – ein Meter, zwei, drei.

    Bei fünf gab es einen lauten Knall...


    OT2: (Kommentar eines Orks dazu)
    Dat is` zwar tolla Lesekram, aba dat Zeug is` wirklich unräa...unräa...unrea... blöd! Da Äldaboyz könnt`n nie uns Orks platt mach`n, DENN WIR SIN` DA ORKS UND DA ORKS SIN` DA GRÖSSTEN UND DA BESTEN!!

    Wenn am Ende eines Absatzes ein Komma ist, dann habe ich mich wahrscheinlich nur verschrieben (Komma statt Punkt).
    Fehler sind auch schon verbessert.
    Ich persönlich finde es anschaulicher - insbesondere bei den Orkdialogen - immer ein Absatz bei Sprecherwechseln zu machen (ist so auch in vielen Büchern)

    Schön, dass euch die Geschichte gefällt. Eigentlich war der Anfang der Geschichte impulsiv und ungeplant, somit auch die Völkerwahl. Aber jetzt finde ich es interessant, die beiden Völker, die von den anderen als ohne Vernunft bezeichnet werden, so anschaubar darzustellen - indem ich ihre Taten auch begründe usw.
    Und das Verhältnis Orks zu Eldar finde ich selbst auch sehr amüsant...

    Teil 5 kommt wahrscheinlich am Wochenende...

    Ich glaube, das hat er schon in einem anderen Thread gesagt...

    Quote

    Original von White Tiger121
    achsooo naja halt wenn ich auch treadh erstellen oder reply klicke kommt folgender text :

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    OT: So ihr Lieben, keine Kommentare? Ich werde euch nicht den Kopf abreisen, wenn auch einmal negative Kritik kommt (naja, vielleicht :D)

    Tja, zur Feier des Tages - gute Deutschnote - ist das Kapitel länger als sonst und auch blutiger. Hoffentlich gefällt es euch, ich bin mir nämlich nicht sicher, ob es gut ist...

    Uruz

    Tasi wischte sich einen Viertel Liter Schweiß von der Stirn. Seine Mutter hatte ihm in den letzten zwei Tagen keine Minute Pause gelassen.
    Er hatte weder schlafen dürfen, noch überhaupt essen oder trinken...
    Doch das Resultat ließ sich sehen: Er hatte eine Reihe Runenbeschwörungen gelehrt bekommen ,die ihm sicher nutzen werden.
    „Mein Sohn, du hast nun die nötigen Fähigkeiten, um ein Runenleser zu werden. Aber vielleicht noch wichtiger ist, dass du jetzt bereit bis, eine wichtige Lektion zu lernen.
    Höre gut zu, mein Sohn, ich werde es nicht wiederholen und auch nicht aufschreiben.
    Du hast heute bemerkt, wie dein Körper, deine Sinne und dein Verstand behaupteten, du könntest nicht weitermachen, doch du konntest es; dein Körper, deiner Sinne und dein Verstand hatten Unrecht und haben dich betrügt. Die Welt wird subjektiv und unklar erfassen, aber wir Eldar sind im Gegensatz zu den anderen Völkern fähig, hinter die Fassade zu sehen; wir haben angefangen, die Trugbilder zu durchschauen, wir haben aufgehört zu denken und fingen an, zu begreifen.
    So erlangen wir eine höhere Ebene der Logik. Wir führen keine unnötigen Kriege, alle unsere Handlungen dienen nur den wichtigsten Zwecken.
    Andere Lebensformen halte uns für Wesen, die ohne irgendwelche Vernunft handeln – das aber ist nur das Resultat ihres engen, getrübten Blickfelds und ihrer niederen Denkensweise.
    Das ist es, was uns von den anderen unterscheidet... Vergesse das nie!
    Du bist müde, ich weis. Und du MUSST nun schlafen. Morgen wird ein wichtiger Tag sein. Du Prüfung zum Runenleser...“
    Tasi hatte sich jedes Wort dieser kurzen Rede eingeprägt, würde aber erst später darüber nachdenken. Jetzt wollte er erst einmal schlafen...

    „Runenprophetin Taowir, ich habe Informationen für euch.“
    „Dann sagt sie schnell, Weltenwandler Sitain – ich bin müde vom Training mit meinem Sohn Tasi...“
    „Diese widerlichen Kreaturen von Orks haben ein Schiff von den Menschen gefunden. Ein kleines, in das nur zwei Menschen bzw. Orks hineinpassen. Sie versuchen, es zu reparieren...“
    „Aha, aber das ist unwichtig. Tasis Prüfung zum Runenleser wird sein, dass er die letzten Orks auf den Planeten auslöscht. Wir müssen uns nicht unnötig da einmischen. Haltet eure Augen auf Tasi und achtet, dass ihm nichts geschieht.
    Wenn es der Wille des Schicksal ist, ob ein, zwei Orks entkommen oder nicht, dann lassen wir das Schicksal in Ruhe....“
    So hatte die Runenprophetin die Zukunf vieler Eldar beeinflusst, ob nun zum schlechten oder zum guten...


    Am ersten Tag war es noch ruhig im Orklager. Zak befolgte alle Befehle gewissenhaft und Gonaz kam hin und wieder, um Werkzeuge oder Ersatzteile zu holen, sonst passierte nichts. Aber am zweiten Tag war es anders...

    “Ik mach` dich färtik un` wird` sälbst da Boss!“
    Der törichte Ork – mit dem Namen Uruz – stand vor Bogutz und dessen Speichellecker Zak.
    „Dat will ich mal bäzweif`ln!“
    Bogutz wusste, dass keiner der anderen Orks ihm das Wasser reichen konnte, also blieb er ruhig. Nach alten Ritual gingen sie zu einem Ort außerhalb des Lagers, an dem sich „die Arena“ befand. Aber eigentlich war es nur eine Felsplatte....
    Eine Menge Orks sahen den Herausforderer, Bogutz und Zak dorthin gehen, also folgten sie ihnen – in der Absicht, einen spektakulären Kampf sehen zu können.
    Die Gruppe, die immer größer wurde, erreichte „die Arena“ und die beiden Kontrahenten stellten sich gegenüber, während der Rest sie umringte und anfingen, mit ihren Äxten und Hämmern auf den Boden zu schlagen.
    Die dabei entstehenden Geräusche dienten den Kämpfern eine Art Rhythmus zu geben.
    In der Arena hatte man als einzige Bewaffnung eine Axt, was aber nicht heißen soll, dass man nicht auch boxen, treten oder rammen durfte.
    Der Kampf startete...

    Die beiden liefen aufeinander zu, mit jedem Stampfton ein Schritt. Bogutz hob als erster die Waffe und schlug sie mit enormer Kraft auf Uruz. Eine unnötige Verausgabung seine Kraft, denn sein Gegenüber schlug mit seiner eignen Axt die von Bogutz beiseite, worauf dieser ungeschützt dastand.
    Sofort nutze Uruz die Gunst der Stunde und haute mit geballte Faust auf den Kopf des Bosses.
    „Vollträffa!“, jubelte der Ork, als Bogutz durch die Wucht nach hinten strauchelte. Jetzt brauchte er nur noch nachzusetzen und...
    „Päch gähabt!“ Bogutz hatte die heransausende Axt am Stiel gepackt und holte sofort mit der eigenen aus.
    Da der Körper von Uruz voller Adrenalin gepumpt war, sah er die tödliche Waffe fast schon in Zeitlupe herannahen; Es war wie ohne Kontrolle über seinen eigenen Körper, denn er konnte nicht ausweichen, sondern nur zusehen, wie das Axtblatt in seinen Oberarm glitt und erst im Knochen stecken blieb.
    Der Boss zog sie problemlos heraus und wurde dabei mit Blut vollgespritzt – scheinbar hatte er eine Arterie erwischt. Bogutz fing an einen Hagel von kräftigen Schlägen auf seinen Gegner prasseln zu lassen, wobei er die Kampfeswut eines Khornebeserkeres erwies.
    Immer wieder hackte der kalte Stahl in das warme Fleisch. Uruz war unfähig zu reagieren; Seine Welt wurde von einem roten Nebel verschleiert, der mit jeder Verletzung dichter wurde.
    Bei seinem enormen Blutverlust spürte er nicht einmal die stechenden Schmerzen, er war wie unter Drogen...
    Bogutz fand die Zeit für den Todesstoß reif. Deshalb stellte er sich breitbeinig hin und ließ die Axt waagrecht gleiten und setzte darin all seine Kraft, um genügend Energie zu bekommen.
    Der Stahl flog geradezu durch die Haut, das Fleisch und die Sehnen, ohne Widerstand. Nicht einmal die Wirbelsäule vermochte, die Axt aufzuhalten.
    Als diese durchtrennt wurde, entschwand der rote Nebel für Uruz und die letzten Sekunden erlebte er mit einer erschreckenden Klarheit.
    Ein abgetrennter Kopf lebte noch sehr kurze Zeit weiter, Uruz Mund formte einen stillen Schrei – die benötigten Körperteile dafür hatte er nicht mehr.
    Bevor der Kopf den Boden erreichte, erlitt der Besitzer doch noch die gütige Gnade des Todes.
    Der Kopflose Körper lief noch wenige Augenblicke herum, wie ein kopfloses Huhn, wobei die offene Halsarterie das Blut wie ein grotesker Springbrunnen in die Höhe spritzte und einem blutigen Regen auf die Steinplatte fallen ließ.

    Zak beobachtete das geistlos; Er wusste, dass er irgendwann selbst Bogutz gegenüber treten würde...

    Sehr gut die Geschichte, ich wäre froh, ich hätte nur die Hälfte deines Talentes...

    Dazu noch einen Fehler

    Quote

    Original von Deva
    Tausende von Gräbern wurden für die gefallenen Soldaten geschaufelt und dort anschließend begraben.

    Klingt so, als ob die Gräber begraben werden.
    Verbesserung: .... Soldaten geschaufelt, welche dort anschließend begraben wurden.