diese zwei reviews hatte ich mal im blu-ray portal geschrieben:
Assassin's Creed
Assassins Creed webt eine geheimnisvolle Story um magische Artefakte und eine zwielichtige Organisation, deren Ziele schwer zu verstehen sind.
Die meiste Zeit ist man mit Altair, einem Mitglied der "Bruderschaft" unterwegs und muss im laufe des Spieles heimlich Wachen eleminieren, Leute belauschen, Briefe oder Dokumente stehlen, Feinde verhören und natürlich bestimmte Zielpersonen ausschalten. Das macht anfangs wirklich viel Spaß, doch schon bald merkt man: "Da kommt nicht mehr viel...". Die Aufgaben bleiben von Auftrag zu Auftrag immer die Selben und spätestens bei dem 5. Diebstahl ist man doch etwas enttäuscht über die mangelnde Abwechslung.
Das Kampfsystem ist prinzipiell gelungen. Man kann über die vier Steuerkreuztasten zwischen Langschwert, Kurzschwert, Fäusten und Hidden Blade wechseln und dann seine Kämpfe mit gutem Timing schlagen. Leider ist der Gebrauch der Fäuste (außer in den Verhören) nutzlos und die Unterschiede zwischen Kurz- und Langschwet eher marginal.
Hinzu kommt, dass man kaum noch Schwierigkeiten hat eine halbe Armee an Gegnern zu besiegen, sobald man die Conterkills erlernt hat.
Die Story ist spannend und hat so ihre Wendungen. Sie wird aus der Gegenwart und der Vergangenheit vorrangetrieben und deckt von Abschnitt zu Abschnitt immer mehr parallelen zwischen den Zeitepochen auf.
Die Grafik ist abgesehen von kleinen Clipping-Fehlern bei den Kill-Animationen und einigen Framerateeinbrüchen, tadellos. Die Städte sind riesig groß und es tummeln sich etliche Passanten auf den engen staubigen Straßen - sehr beeindruckend.
Die Länge der Spielzeit hängt ganz davon ab, wieviele der optionalen Nebenaufgaben man zu erfüllen gedenkt. Bei meinem ersten Durchspielen habe ich über 20 Stunden gebraucht, weil ich mich den meisten Nebenaufgaben gewidmet habe. Beim zweiten mal habe ich versucht auf Geschwindigkeit zu spielen und nur das nötigste erledigt. Dafür brauchte ich 7 Stunden.
In allem und ganzen hat das Spiel mir Laune bereitet. Es hat einfach Spaß gemacht mit Altair Leute abzuschlachten (vor allem nervige Bettler und Behinderte! :D). Deswegen Kaufempfehlung für alle die auf colle Assassins und verworrene Storys stehen.
Jericho
Jericho hat echt für gute Laune beim zocken gesorgt. Es macht einfach Spaß eine Monster-Welle nach der anderen zu killen. Das was mir am besten gefallen hat, waren die verschiedenen Psy-Kräfte, die jeder Chara bessesen hat, dass hat das Spiel von der üblichen Shooter-Kost abgehoben.
Leider kam nicht das erwartete Gruselfeeling auf. Da man meistens in einem großen Team unterwegs ist und vor Waffen und Kräften nur so strozt, braucht man sich nicht wirklich vor den Höllenkreaturen zu fürchten. Was nicht heißen soll, dass das Spiel einfach ist. Oft hat man verdamt viel damit zu tun seine Mates wiederzubeleben und gleichzeitig selbst nicht den Löffel abzugeben.
Die Story ist zwar ganz unterhaltsam, aber da es kaum Videosequenzen oder sowas gibt, kann man hier nicht von einer cineastischen Präsentation sprechen. Das Ende ist offen, könnte also noch ein Nachfolger auf uns zukommen.
Die Grafik ist nicht over the top, sprich die Umgebungen hätten detailierter sein können und die Weitsicht in den größeren Arealen ist auch nicht optimal. Dafür sehen die Monster so wiederlich aus, wie man es sich nur in seinen Alpträumen vorstellen kann - sehr gelungen!
Die Spieldauer beträgt ungefähr 12h, also normaler Shooter-Standard.
In allem und ganzen für 25,-€ ein guter Kauf!