Im großen und ganzen stimme ich dir zu, Marv, aber ein paar Dinge macht DoW III m.M.n nicht richtig für mich, was mich von einem Kauf (ja sogar Pre-Order[!]) abgeschreckt hat.
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Jeder hat heutzutage mal ein MOBA gezockt, sei es nun LoL/Dota² oder HoN.
Nö, ich nicht.
Ich hasse Moba's sowie deren Settings mit Magiern, und so einen Blödsinn, daher versuche ich den Vorwurf, dass DoW III ein MOBA ist, weitestgehend in meiner Kritik zu vermeiden, aber auch ich als kompletter MOBA-Laie fiel der etwas merkwürdige Energiekern-Spielmodus auf, der eine frappierende Ähnlichkeit zu LoL, HoN, oder wie sich der ganze Schund auch immer nennt, aufweist.
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Sagt was ihr wollt, aber das ganze Internets statt anfangs voll mit sonem Murks. Youtube Clickbait Videos hiessen teilweise sogar irgendwas mit "Dow3 is a Moba" oder ähnliches. Was aber viel schlimmer reinhaut, ist die Nörgelnde Fanbase der man es eh nie recht machen kann. Obwohl dawn of war 3 alles richtig macht im großen und Ganzen.
Das ist leider ein Trend, der nicht nur bei DoW III auffältt, sondern überall auch.
Ich spiele sehr viel World of Tanks, und da ist der Shitstorm hier ein Lachblatt gegen.
Dennoch habe ich sowieso den Eindruck, dass viele Casual-Spieler, die eher 1-2 Stunden am Tag oder sogar die Woche, hier die Core-Gamer verwässern, mit ihren teils doch sehr unwissenden Beiträgen und Flames.
Auch hier kann ich wieder World of Tanks nennen, bei denen die Community stets immer etwas am Entwickler auszusetzen hat, und dabei Vorschläge zur "Verbesserung" des Spiels nennt, die einem Core-Gamer die Tränen in die Augen bringen.
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Basebuilding ist wieder da und nicht simpler als im ersten DoW. 90% Gleiche "tiefe" wie damals, mit dem unterschied, dass man halt nur an den Häusern reinforcen kann, was es sogar einen Ticken anspruchsvoller macht, als den ersten, da man taktisch schauen muss wo man was hinbaut um eine Sinnvolle Logistik im Spiel zu haben.
Dem kann ich ausnahmsweise zustimmen; denn wer sich mal die Astartesgebäude aus DoW I in Erinnerung führt, der wird merken, dass da kaum mehr Gebäude vorhanden waren, als jetzt hier in DoW III.
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Keine Synch-Kills ist auch ein solches Argument was dauernd vorgebracht wird. Ja und? Jeder der die alten Dow teile online gezockt hat, weiss das sie Teilweise spielhindert waren und waren _IMMER_ ein großer Kritikpunkt, warum das spiel nie so richtig E-Sport fähig wurde. Dein Force Commander stirbt unnöttiger weise, weil er auf dem Ork erst noch 5 mal rumspringen muss? Dein Wertvoller Walker geht mal wieder drauf, weil er die 10 Sekunden animation macht, wie er nen Mänchen hochhebt und zerdrückt?
Jaein.
Zwar gebe ich zu, dass die Sync-Kills für E-Sportler ein Dorn im Auge waren, und viele Core-Gamer oft wegen diesen Animationen ihre einheiten verloren haben, so waren sie aber stets ein Teil der Serie und gaben dem Spiel halt ein gewisses Alleinstellungsmerkmal, dass sonst kein RTS zu dieser Zeit in der Art bot. Deswegen war und ist DoW I und II ja immer noch so beliebt.
Diese Spiele leben mehr von der Immersion, als von festem, intensiven Gameplay und das hat die Spieler/innen (auch mich) so fasziniert.
Das war einfach eine Liebe zum Detail, die man vorher so nicht kannte.
Daher kann ich den Hate schon verstehen, denn es war eben Teil der Immersion gewesen und das, was DoW u.a so beliebt gemacht und sich von Starcraft unterschieden hat.
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Nach jedem Kleinen Scharmützel, liegen wieder 40 Tote banshess/Marines whatever auf dem Feld, das erzeugt ein Ganz anderes Level immersion wie es die Synchkills geschafft haben. Selbst bei sowas Trumpf dow3 imho nochmehr liebe zum Detail auf. Wenn im Wasser gekämpft wird z.b. Wirbeln anti grav units das Wasser auf, Ork Sperrfeuer erzeugt regelrechte Fontainen aus Wasser wie bei der Szene aus "Der Soldat James Ryan" in der Landung der Normandie. Fahrzeug Wracks, bevor sie zu scrap werden, sind Liebevoll detailiert. Wusstet ihr, das bei den Space Marine Panzern tatsächlich Tote Marines im Fahrzeug zu sehen sind? Wahrscheinlich nicht, man muss schon genau Hinschauen aber wenn man eine Schlacht vor sich hat, und das Große ganze sieht, macht Dawn of War 3, vom Flair her alles Besser als seine Vorgänger.
Dem stimme ich nur teils zu.
Die kleinen Details erkennt man kaum, weil die Zoomstufe ja auch dementsrpechend gedorsselt wurde.
Heißt, man kann anscheinend nicht direkt auf eine Einhat nah ranzoomen, wodurch solche Details eben nicht auffallen.
Auch finde ich die Einheiten an sich nicht schön modelliert, ja, es kommt mir sogar nur halbgar vor.
Was ich so auf YT gesehen habe, wo man so die einzelnen Einheiten im Army Painter gezeigt hat, so fiel mir direkt auf, dass jeder Soldat im Squad einfach gleich ausschaut.
Keine einzigartigen Dellen oder kratzer, wo man Unterschiede erkennen kann, sondern wirklich Figur 1 genommen und dann mal 8 auf ein Squad verteilt.
Für ein 2017 Spiel, was vor allem durch seine Liebe zum Detail protzen will, finde ich das doch sehr lieblos und faul umgesetzt.
Auch die Animationen sehen sehr steif und einfach unecht aus, was m.M.n auch die Immersion stört.
Da kann halt so ein Detail wie tote Astartes in einem Fahrzeug auch nicht mehr helfen.
Auch während der Schlacht fiel mir auf, dass man sehr wenig von den Details mitbekommt, weil die Effekte der einzelnen Einheiten und deren Fähigkeiten so grell sind, dass sie es einem unmöglich machen, wirklich mal in der Schlacht die Details zu genießen, weil sie einfach weggeblendet werden von den Effekten.
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Es wird auch oft rumgeheult, das es kein Wargear mehr gibt. Und Weiter? Dawn of War 2 hatte welches und von Durchschnittlich 8-9 pro "held" hat man eh immer nur dieselben 2-3 Gebaut, weil nichts anderes sinnvoll war. Dafür haben wir halt jetzt viele Elites, die das so genau weiterführen anstatt wieder so eine Spielerei einzubauen, die keiner vermissen sollte, der mal Kurz nachdenkt. Klar, von den Elites sind auch schon einige zur nutzlosigkeit verdammt aber da muss schlichtweg an der Balance gearbeitet werden.
Mit den Wargears gebe ich dir Recht, aber bei den Elites haben wir doch jetzt das selbe Problem, wie mit den Wargears: Man nutzt 2-3 und der Rest ist Schrott (Ranger Rohnan, Stromboyz und der Scriptor?).
Da hätten sie m.M.n bei den Elites bleiben sollen, denn diese Elite Spielerei ist auch nich richtig durchdacht worden, wie man ja an den überflüssigen Elites sieht; und wir wissen alle das Relic immer Probleme hatte ein richtiges Balancing zu schaffen bei ihren Spielen.
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Auch an der Kampagne wird viel rumgemault. Mal ehrlich, das einzige was man da wirklich negativ sagen muss, ist das es kein Coop hat. Story und Gameplay technisch ist es nicht Schlechter/Besser als DoW1 oder 2 vanilla. Die richtig geilen Kampagnen kamen da auch erst mit Späteren Standalones/erweiterungen. Die Story wird super erzählt und ist rein vom Storytelling her ganz locker die Beste DoW vanilla kampagne bis dato. Das die Story selber murks ist, herrgott, wer hat was anderes erwartet? In DoW "Finden" die bloodravens halt auch Custodes gear oder andere Fluffungleiche sachen. Da hab ich wirklich nix anderes erwartet. Aber wie sie die Story rüberbringen ist einfach Super.
Dem muss ich leider vehement wiedersprechen.
Der SP ist der schlechteste von allen DoW Teilen, sowohl was Storytelling angeht, als auch Inszenierung.
Klar, ich lehne mich mit dieser Aussage weit aus dem Fenster, weil ich das Spiel nicht besitze und den SP (und auch den MP) nicht gespielt habe, aber ich habe genug auf YT gesehen, um mir einen soliden Eindruck zu schaffen.
Allem voran war die Story von DoW I Vanilla am athmosphärischsten, sowohl was Dialoge anging, als auch Missionsdesign und Abwechslung.
Was mir auch auffiel war die Liebe zum Fullfdetail, der mit jedem nachfolgenden DoW Teil sei es Expansion oder unabhängige Fortsetzung weiter verwässert wurde (Lootingssystem der Blood Ravens in DoW II anyone?).
Die Verschlagenheit der Alpha Legion auf Tartarus, die Eldar, welche die Orks als Ablenkung für die Astartes genutzt haben, um ihre Pläne zu verschleiern, sowie die Korruption innerhalb der Legion, während der Eingriffe gegen das Chaos, sind einfach Punkte, die mir sehr gefielen.
Und das fehlt hier in DoW III vollkommen.
Nicht nur, dass am Ende alle Drei Fraktionen sich gegen den großen Endgegner verbünden, sondern sich dann noch am Ende friedlich verpissen, hat mir die Galle hochsteigen lassen.
Kein Ork würde während eines Waagh so interessante Trophäen wie eine Runenprohetin oder einen Captian ziehen lassen.
Und ein Astartes, selbst einer von den Blood Ravens würde den Xenos leben lassen.
Gut, die Klamotte zwischen Macha und Angelos hätte ein Bündnis schaffen können; da sie ja schon vroher auf Tartarus miteinander das Chaos bekämpft haben, aber dennoch hätte Macha Gabriel einen Dämpfer verpassen müssen, für die Befreiung des Maledictum am Ende von DoW I.
Auch die Cutscenes, während sie gut dargestellt wurden, waren meist Inhaltsleer gewesen und ich musste gerade mal 10 Minuten dafür auf Yt opfern, um mir alle anzuschauen, was an sich schon ein Statement an sich ist.
Alles in allem wirkte die Kampagne, wie bei vielen auch, halt nur als langes Tutorial für den MP, was im Prinzip legitim, aber dennoch einfach schlampig umgesetzt wurde.
Ich wäre ja allgemein dafür, dass man den Warhammer 40k Spielen mehr Storytiefe abbringen würde, aber bisher hat es kein Entwickler geschafft, obwohl es genug Brennstoff für eine sehr gute Story geben würde (Hors Heresy anyone?).
Und ja, es gibt noch genug Leute, die RTS Spiele wegen ihrer Kampgane oder dem Skirmish-Modus spielen, genauso wie es Leute gibt, die sich CoD wegen dem Singeplayer kaufen (so wie ich).
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Der MP, wie er zurzeit ist, hat ein Klares Konzept und wollte von Reric scheinbar auch genauso sein. Die Spiele sollen scheinbar 15mins+ Dauern. Ist doch ok, muss keiner mehr in den ersten 10 Sekunden das spielverlassen und GG schreiben, weil er seine BO verkackt hat. Dawn of War 3 ist allerdings im allgemeinen sehr viel schwieriger als seine vorgänger. Sehr Microintensiv, viel Splitmicro usw. Leute die sich darüber beschweren kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Würde man in ein Starcraft forum reinschreiben das es zu micro intensiv ist, würde man wahrscheinlich "git gud" als antwort kriegen. Ich bin auch keine 16 mehr und auch mir fällt das microen teilweise schwer aber so ist das Nunmal, ich denke mal das ist u.a. einer der gründe, warum die Leute darüber so jammern. DoW2 ist ja inzwischen auch schon 8 Jahre her und viele "veteranen" haben nunmal nichtmehr so die Reaktionszeiten bzw die "Trainingszeiten" wie damals. Wir sind alle erwachsen geworden und alt. Man kriegt den eindruck, die leute hätten es lieber als casual erfahrung gehabt um im nachhinnein zu jammern, das es zu Flach sei.
Ich finde es ja gut, wenn Spiele ein System entwickeln, die eine längere Spieldauer ermöglichen, aber bei DoW III hat man die Sache einfach zu künstlich in die Länge gezogen.
Manche Matches werden so unnötig verlängert, obwohl der Sieger vielleicht schon feststeht.
Aber durch diesen Energiekern/Schildgenerator/Geschützturm Mechanik wird man indirekt dazu genötigt, seine Armee aufzubauen und das Match auf Late-Elites zu setzen, was mir auch dann die Diversität nimmt.
Ich hatte bei DoW I und II oft Matches gehabt die sich nie glichen.
Mal gingen sie unter 5 Minuten unter, manche wurden auf +20 verlängert, weil beide Seiten sich verbissen haben.
Das fehlt mir bei DoW III komplett, und dieses Schema F, dass man letzten Endes machen MUSS, weil man die Late-Game Elites braucht um diesen vermaledeiten Turm auszuschalten, was das Match unnötig in die Länge zieht, zerstört bei mir einfach diese Abwechslung, die ich in DoW I und II mochte.
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Entschuldigt den Langen Text, aber dieser viele unverdiente Hate und negativen Reviews auf Steam sind imho einfach ungerechtfertigt.
Teils sind die Reviews schon unnötig, aber ich kann den Hate schon verstehen, zumal der PReis von 60€/$ auch ein Grund für den Hate war.
Für den Preis bekommt man einfach nicht genug geboten.
Ich habe 35€ für Act of Aggression und 20€ für Battlefleet Gothic Armada bezahlt und habe da mehr Umfang bekommen, für weniger Geld.