Posts by SachsenTeufel

    Das rechte politische Lager, oder vllt besser, das rechte polititsche Spektrum gewinnt zunehmend an Popularität. Man halte sich nur mal die Äußerungen von Seehofer vor Augen, der offen gegen Islamisten hetzt - ebenso Sarrazin. Und dafür kaum gescholten wird.
    Mit dem linken Lager ist das so eine Sache.. Die SPD hat sich bereits komplett von ihren Sozialdemokratischen Wurzeln verabschiedet und fungiert heutzutage nur noch als Wurmfortsatz der CDU, die Grünen haben einen gewaltigen Stimmenzuwachs, doch scheint es auch eher in Richtung "mal hüh, mal hott" zu gehen. Man erinnere sich nur an sämtliche Sozialkürzungen und an Hartz IV, an Ein-Euro-Jobs und Leiharbeit, was alles von den Grünen mitgetragen wurden ist und nun entdecken sie wieder ihre soziale Seite - es bleibt abzuwarten wieviel Konsistenz dahinter steckt. Tja und die Linke wird gern belächelt, als Spaßpartei abgetan, die nichts von Politik versteht, was vollkommener Blödsinn ist. Die Wirtschafts- und Sozialprogramme die die Linke anbietet, sind gut durchdacht und wirtschaflich sinnvoll . Einige Vorschläge die ich bereits gepostet hab, werden auch von der Linken unterstützt, was sie mir zunehmend sympathisch macht.

    PS: Mit Links böse und Rechts gut, meine ich weniger den totalitär, gewaltsamen Kommunismus sondern eher einen gemäßigten demokratischen Sozialismus, sprich eine soziale Marktwirtschaft, die in D. von Schröder demontiert und von Merkel respektiv abgeschafft worden ist.

    das ist doch crap.
    allein die andere verfassung sollte zeigen, dass BRD =/= DR ist.
    und höhere löhne sind sache der gewerkschaften, nicht des staates(außnahme zeitarbeit, aber daran wird ja auch gearbeitet - eine demokratie ist laaaaaaaaaaaangsam) ich hab außerdem nirgendwo in dem video die Worte "Konjunkturpaket" oder "Rekordverschuldung" gelesen.
    den kommentar anzuhören hab ich mir allerdings geschenkt.

    Es geht eher um BRD = Weimarer Republik aus wirtschaftspolitischer Sicht, und dieser Vergleich ist durchaus angebracht. Mindestlöhne sind nicht Sache der Gewerkschaften, sondern die des Staates, der wohlgemerkt zuvor die Gewerkschaften entmachtet hat. Das "Konjunkturpaket" der Regierung war zu klein, um auch nur den geringsten Effekt haben zu können. Demgegenüber steht der 3stellige Milliardenbetrag für die Banken, die nicht mal sinnvoll Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung in D. beitragen, im Gegenteil. Das Kerngeschäft sollte vor allem die Kreditvergabe und Verwaltung von Kapital sein, nur spekuliert und spielt die Finanzindustrie lieber mit Wertpapieren, die null Mehrwert leisten, also im Grunde Luftbuchungen sind und zB., wenn mal wieder der Rohstoff-Markt von den Spekulanten entdeckt wird, das Wirtschaften der mehrwertleistenden Industrie erschweren. Zu nennen sind aktuell noch die Spekulation auf Getreide und anderen Lebensmitteln - es wird zur Zeit an der Börse in der Tat auf eine Hungersnot in Afrika gewettet.

    Und gerade den Kommentar sollte man sich nicht schenken, weil er darüber hinaus, das vorangegange Video erklärt und auf Alternativen aufmerksam macht.

    Bekanntenkreis wär das richtige Wort gewesen. Ich denke seit Sarrazin ist mitte rechts eben "akzeptiert", obwohl das immernoch den schlechten Ruf hat: Links=gut, rechts=böse.

    ch glaube heute ist eher Links = böse und Rechts = gut.

    P.S.: Sarazzins Buch = Aneinandergereihter Blödsinn

    Das Video soll, aus meiner Sicht zumindest, keine Prophezeiung darstellen. Es zeigt nur wie lernunfähig oder -unwillig unsere Politik anscheinend ist.
    Ich finde es vor allem interessant, dass selbst der Wortlaut zuweilen derselbe ist, und dieselben Argumente verwendet werden. Es ist ebenso geschichtlich erwiesen, dass das angelsächsische-neoliberale Modell, dass wenig Staat und umso mehr Privatisierung fordert versagt hat. Man vergleiche nurmal die westlichen Staaten mit den skandinavischen, die einen gegenteiligen Kurs fahren, und das sehr erfolgreich. (Dazu noch Statistiken, die dies belegen)

    Jetzt wird hier direkt der Hitler aus dem Sack geholt. Damit zerlegt sich jede halbwegs konspirative eh von selber. Ansonsten dasselbe wie in einem anderen Thread, eigene Meinung, weniger c&p und weniger Oberlehrer, dann waere es vll auch interessant und saehe nicht (fuer mich) nach purer Selbstbeweihraeucherung aus (hach ich hab den Durchblick und erklaer euch mal via Links auf ein intellentes Blog die Welt!). Nichts fuer ungut, aber es faellt mir extrem schwer sowas ernst zu nehmen.

    Ich kläre lediglich auf. Deine Meinung ist ebenfalls willkommen.

    Glaubst du jedes Land macht sein eigenes Ding und dass, das Gleichgewicht kippt, wenn z.B. Deutschland einen Alleinkurs fährt?

    Das ist keine Frage des Glaubens, sondern der eines makroökonomischen Sachverstandes. Deutschland zerstört mit deiner Lohn-Dumping-Politik den Europäischen Binnenmarkt während China mit der zu geringen Bewertung des Remnibi seine Exporte auf Kosten anderer fördert.

    vor dem 2. wk wars kein alleingang und heute ist das genauso einer, der vergleich ist ziemlich unpassend, sowas ist heut gar nicht in dem maße möglich
    solche oder ähnliche maßnahmen werden ja nicht nur in D durchgesetzt

    Das ist nicht richtig. Kennst du das Ergebnis des G20 Gipfels? Anscheinend nicht, denn dort wurde genau das von Deutschland gefordert, was die anderen Staaten in den 1930er Jahren getan haben um die Finanzkrise damals zu überwinden: nämlich den Binnenmarkt zu stärken - das wird konsequent abgelehnt, obwohl Deutschland einen viel zu hohen Leistungsbilanzüberschuss hat (d.h. es exportiert viel mehr als es importiert). Das ruiniert das Gleichgewicht der Weltwirtschaft.

    Ich denke, dass sie es nicht erst seit Sarazzin wählen würden - nur das offen stehen passt.

    Ansonsten find ich schon die Texte, die da in dem "Videostartbild" sind, so, dass ich nicht daran interessiert bin weiter zu gucken.

    Das Ende ist das Intererssante - kleiner Hinweis dazu: Geschichte wiederholt sich vielleicht nicht.. aber sie reimt sich.

    Ich hab recht wenig Ahnung von Politik, allerdings würden seit Sarrazin viele eine gemäßigte Rechte Partei wählen und stehen auch offen zu ihrer Einstellung "mitte rechts".

    #

    Das ist eine Umfrage, die die BILD-Zeitung in die Welt gesetzt hat. Dazu sei angemerkt, dass diese nicht repräsentativ war und lediglich gefragt wurde, ob man sich vielleicht unter Umständen vorstellen könnte eine Partei zu wählen, deren Vorsitz Sarrazin hat. Ich habe u.a. in meinem Studium gelernt, dass man so kein Umfragen durchführt. Darüber hinaus wurde nichts aussgesagt über die Gruppe der Befragten und die Zahl, wenn ich mich recht entsinne war sie zu klein (dreistellig), um sie repräsentativ nennen zu können. Das war reinster Kampagnenjournalismus - was soll man auch anderes von solch einer Zeitung erwarten... :rolleyes:

    Einfach mal durchlaufen lassen, auch wenn es im ersten Moment seltsam erscheint - das Ende ist umso überraschender.

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    Stammtisch 2.0. Deine eigene, ausformulierte Meinung waere mal interessanter, als nur Copy & Paste plus zwei bis drei Stichworte. Ansonsten halte ich es wie es wie Rata, mir fehlt einfach die Zeit um mich ueber alles wichtige so zu informieren, dass ich auf einem Niveau mitreden kann, dass mir selber nicht insgeheim peinlich ist.

    Nun, es ist ja nicht gerade so, als ob ich mit Allgemeinplätzen um mich werfen würde... Wenn du die erste Seite dieses Threads bemühst, wirst du Vorschläge finden, die ich persönlich unterstütze, weil sie notwendig und richtig sind.
    Darüber hinaus habe ich hier (weiter unten) bereits meine Meinung zu unsere derzetigen wirtschaftlchen und poltischen Lage geäußert.
    Von Stammtisch-Niveau kann also keine Rede sein.

    oh ja man hört sich alle Seiten an und ignoriert sie dann. Naja wenn dich das glücklich macht.

    Beste Beispiel momentan ist wohl Stuttgart 21 und die riesen Show mit der Schlichtung und dem ganzen anderen Blödsinn, der da vorgeschlagen wird. Am Ende wird es darauf hinauslaufen, dass die Bahn ihren Plan weiter verfolgen wird. Aber hey Demokratie wir haben uns jeden mal angehört.

    Man muss seine demokratischen Rechte - in dem Fall das Streikrecht - auch wahrnehmen, die einem zur Verfügung stehen. Wenn man dies nicht tut, dann kann eine Demokratie nicht funktionieren.

    dann erklär mir doch, wie deine aussage gemeint ist ;)

    für mich ist es in einer demokratie selbstverständlich, dass mehrere Seiten angehört werden, bevor eine Entscheidung gefällt wird.
    und da du das hervorhebst und mit monarchieen und diktaturen vergleichst hört es sich an, als ob für dich eine monarchie/diktatur "besser" ist als eine demokratie

    kann sein, dass du das unglücklich formuliert hast oder dass ich einfach übermüdet und zu doof zu lesen bin :D

    Verstehe.

    Quote

    Das mag bei manchen Themen zutreffen - aber man kann nicht leugnen, dass [in einer Demokratie] mehrere Seiten angehört werden, bevor eine Entscheidung gefällt wird [was vorteilhaft ist]. Das wäre in einer Monarchie oder Diktatur wohl eher nicht der Fall [und es kommt folglich eher zu vorschnellen und unausgewogenen Entscheidungen].

    Ja, so ist es eindeutiger.

    den Punkt find ich fraglich. Mit denken hat das meist wenig zu tuen was da im Budnestag verbreitet wird. Das ist alles nur ideologisches Geschwafel.

    Das mag bei manchen Themen zutreffen - aber man kann nicht leugnen, dass mehrere Seiten angehört werden, bevor eine Entscheidung gefällt wird. Das wäre in einer Monarchie oder Diktatur wohl eher nicht der Fall.

    Jede beliebige Staatsform - sei sie noch so so gut überlegt - wird an der Dummheit des Menschen scheitern.
    Und nur weil die Mehrheit sagt, dass etwas richtig ist, heißt das noch lange nicht, dass es wirklich richtig ist (Galileo ...), aber was ist schon wirklich richtig und wirklich falsch. Subjektive Begriffe, geprägt von eben dieser Mehrheit, objektiv verwendet. Medien und Halbwissen beeinflussen die Masse (wovon ich mich nicht ganz ausschließe, nur dass ich einfach 0 Interesse in Medien habe, genau deswegen) viel zu leicht um wirklich von Gerechtigkeit sprechen zu können. Demokratie ist nur der bis jetzt mehr oder weniger beste bekannte Kompromiss. Was nicht bedeutet, dass dieser Kompromiss gut ist (Netzsperren zB).
    Meiner Meinung nach ist es sinnlos über die Sinnhaftigkeit einer / unserer Demokratie zu streiten, es sei denn man hat einen besseren Vorschlag. (Bevor jetzt jemand kommt: Wenn man die Demokratie so durchziehen würde wie sie eigentlich gedacht war: Mit einem perfekten Menschen funktioniert auch eine Monarchie / Diktatur)

    Das Problem ist in unserem Staat nicht die Demokratie an sich, sondern die Wirtschaftspolitik, wie sie von den an der Macht befindlichen Politikern praktiziert wird. Da hat keiner ein Plan von irgendwas - und wenden sich in ihrer unsäglichen Blödheit an ihre lieben Lobbyfreunde, die ihnen freundlich mit Unrat und Untat zu Seite stehen.
    Jeder, der auch nur ansatzweise, etwas von Makroökonomie versteht, wird dir sagen, dass es falsch ist, in einer wirtschaftlichen Krise zu sparen, dass Staatsschulden kein Problem sondern wichtig sind. Unsere werte Frau Merkel betont ja immer wieder gern, dass sie sich die Genügsam- und Sparsamkeit der schwäbischen Hausfrau zum Vorbild nimmt. Dass ein Staat allerdings nicht wie ein Familienhaushalt funktioniert, scheint ihr noch niemand gesagt zu haben.
    Wir sparen also fröhlich in die nächste Krise, anstatt die Konjunktur mit staatlichen Investitionen zu fördern. Und es wird gegen die Arbeitnehmer gehetzt, wenn sie, zu Recht, höhere Löhne fördern, um die ach so hoch geschätzte Exportindustrie zu bedienen. Wenn man darüber hinaus auch noch die Steuern für die Unternehmen senkt, die von dieser Politik profitieren, und dann beginnt die Sozial- und Bildungsausgaben zu kürzen, die Rente mit 67 einzuführen (die praktisch eine Rentenkürzung ist, da der gemeine Büger mit 63 in Rente geht und außerdem ist nur jeder 10te in Deutschland über 63 überhaupt noch beschäftigt ist), die Glaubwürdigkit der gesetzlichen Krankenkassen unterhöhlt, und durch die gleichzeitige staatliche Subventionierung der Privatkassen ein 2-Klassengesundheitssystem schafft (um weniges zu nennen), die Staatseinnahmen einbrechen, es kurzum dem gemeinen Bürger schlechter geht, und DANN sagt, die Demokratie an sich hat versagt... Na ja, wir haben im Grund kein Demokratie-, sondern eher ein Elitenproblem. Eliten, die nur noch an sich denken, und unfähig oder/und unwillig sind das Wohl des Volkes zu mehren, so, wie sie es am Anfang ihrer Legislaturperiode noch versprachen.
    Das jetzige Demokratiemodell, so wie es in Deutschland existiert, hat hingegen (noch nicht ganz) total versagt. Es hat nicht verhindert, dass solch unsinnige Politik für nun seit über einem Jahrzehnt betrieben werden konnte. Es müssen andere Lösungen her - ich hab jetzt noch keine 100% sichere Lösung parat, aber ich arbeite dran...

    Eine Demokratie handelt an sich langsamer, weil sie nachdenkt, bevor sie handelt. Das empfinde ich nicht unbedingt als Nachteil ;)
    Was passiert, wenn zuwenig nachgedacht wird, sieht man an der heutigen Merkel'schen Politik, die am Parlament, also an der Volksvertretung, vorbeiregiert - nur so ist erst Klientelpolitik möglich.

    €: Gerechtigkeit und Illusion, na ja.
    Was als gerecht empfunden wird, mag zwar von Individuum zu Individuum variieren. Die Mehrheit des Volkes sollte allerdings die Verteilung des Reichtums in einem Staat als gerecht empfinden dürfen. Ebenso sollte die Bevölkerung eines Landes auch fordern dürfen, direkt über eine politische Entscheidung abzustimmen, wenn es der Meinung ist, dass diese ungerecht sei. Schließlich setzt es ja auch selbst die Norm, was gerecht ist und was nicht.

    In Deutschland leben 2 Millionen Muslime... Ich glaube nicht, dass wir in absehbarer Zeit, durch die angeblich so hohe Reproduktionsrate der muslimischen Bevölkerung, Fremde in unserem Land werden. Und ich bezweifle ebenso, dass diese überhaupt eine Bedrohung darstellen :rolleyes: Der Islam ist friedlich, friedlicher als die christliche Religion je sein könnte.
    Das, was wir zu hören bekommen, sind verdrehte Ansichten von Abweichlern - Ketzer, Chaos-Kultisten :P .. die gibts auf der christlichen Seite ebenso - der Bekannteste der neueren Zeitgeschichte ist wohl Bush Junior gewesen.

    Wieso, einer der wieder eine katholische geprägte Monarchie einführen will ist doch überaus passend.

    Wus? Davon kann wohl kaum die Rede sein ;)

    PS: Es wäre wünschenswert, wenn wir wenigstens in einer wirklichen Demokratie leben würden, die sich auch so nennen kann. Momentan finde ich mich in einer Plutokratie wieder, die sich das institutionelle Gehäuse einer Demokratie übergestülpt hat.

    Das du dich immer auf nachdenkseiten.de beziehst, macht dich nicht wirklich kritisch und differenziert. Nur eine Bemerkung meinerseits. :kaffee:

    Um mich gehts ja auch nicht. :P
    Du hast dich vermutlich noch nicht wirklich mit den NDS beschäftigt. Nur eine Bemerkung meinerseits.
    Darüber hinaus, um deiner Bemerkung genüge zu tun, sind
    der Tagesspiegel , der Spiegelfechter, der Standard, sowie diverse Gewerkschaftsseiten (zB ver.di) ebenfalls nützliche Quellen, die Artikel veröffentlichen, die erfrischend von der allgemeinen neoliberlaen Lehre abweichen.