ihr labert doch wie die blinden von der farbe, hier geht es um das richtige leben und nicht um eure theoretisch schön geredete welt. In 10 Jahren wird hier in Deutschland alles nur noch über sklaverei, ich meine natürlich leiharbeit laufen.
Das geht hierzulande doch schon sowet, das manche firmen, tochterfirmen gründen die als leiharbeitsbuhde dient, ihre angestellten fristgerecht entlassen und dann für x euro weniger die stunde wieder als leiharbeiter einstellen.Habt ihr Nasen mal nach nem Job gesucht in letzter zeit? Ich bin gott sei dank kein leiharbeiter, aber hab das auch nen jahr mitgemacht. Man findet in jobbörsen, auf dem Arbeitsamt und sogar beim Privaten Arbeitsvermittler fast nur Jobs als Leiharbeiter. Dabei ist es egal ob man an nem Fliessband steht oder in der Klinik leute verarztet. Die Leiharbeitsfirmen schreiben sich doch sogar groß auf die werbung, dass sie überall ihre finger drin haben. Mein Schwestertier arbeitet selbst bei ner leiharbeiter buhde als "Disponentin" und die zeiten wo Leiharbeiter auf dem Bau/industrie zu finden waren,sind vorbei.
Der artikel ist auch nur oberflächlig abgehandelt für leute die von der zeitarbeit nie wirklich was erlebt haben, ausser das wie sie gelesen haben. Euch kann ich nur mal die Doku "Leiharbeit Undercover" empfehlen...
Mir ist durchaus bewusst, das Leiharbeiter teuer sind aber sie sind flexibel. Wenn er krank/urlaub whatever ist, holen sie in der zeit den nächsten. Geht die Auftragslage zurück, heisst es das die leiharbeiter heim dürfen. Stichwort :"Wirtschaftskrise", da sind viele leiharbeiter auf der straße gelandet.
Anscheinend ist mit diesem Artikel der richtige Nerv bei dir getroffen wurden. Ich wünschte mehr Leute hätten solche Wut im Bauch wie du.
Natürlich weiß ich, was momentan in der Arbeitswelt vor sich geht. Ich weiß, dass es sich um schreiende Ungerechtigkeit handelt, die hier geschaffen und weiterhin subventioniert wird.
Genau das ist der Grund, warum ich sagte, dass die Leiharbeit zu verteuern sei, damit keine festen, sozialversicherten Arbeitsplätze verloren gehen. Das ist keine Schlaraffenlandvision - das ist der Zustand bevor die Regierung Schröder alles umgekrempelt hat, und das nicht zum Vorteil der Arbeitnehmer.
Fuchs
Die Arbeiter in den Automobilfabriken verdienen mit Sicheheit nicht zu viel. Der Lohn, welcher dort gezahlt wird, ist das Ergebnis eines jahrzentelangen Arbetskampfes und das Resultat einer starken Arbeitnehmervertretung. In Anbetracht dessen, was die Automobilfirmen dennoch umsetzen, scheint dieser Lohn wohl kaum zu hoch angesetzt. Darüber hinaus sei an dieser Stelle nochmal verwiesen, dass der Lohn nicht nur ein Kostenfaktor, sondern ebenso ein Nachfragefaktor ist. Zuletzt konnte ich lesen, dass die Löhne schon seit einem Jahrzehnt stagnieren (sogar gesunken: -0,4%) - zumindest die der kleinen Leute, wohingegen die Gehälter der oberen Einkommensspitze zuweilen um 30-34% gestiegen sind. Das sich deswegen die Leute immer weniger leisten können und die Binnenwirtschaft erlahmt und somit auch das Wirtschaftswachstum ausbleibt, ist wohl ein kaum zu missachtender Umstand.




