... mh, wenn umbedingt was gefordert wird dann post ich ma was!
Is n Teil den ich schonma hier gepostet hab, nur überarbeitet ...
... aber immerhin etwas!
Will da schon seit wochen ma weiterschreiben ...
... naja wie des halt so is! 
Projekt
Es war unausprechlich was an diesem Tag passiert ist. Sie kamen und nahmen uns alles. Sie verschleppten die Männer. Sie nahmen den Frauen ihre Kinder. Jeder der sich wehrte wurde kaltblütig erschossen. Sie kamen mitten in der Nacht und überfielen unsere Städte. Überall tobten in diesen Nächten Feuer und man konnte die Schreie der Menschen hören, die um ihr Leben bangten und um ihre Familien weinten. Sie zerstörten alles was uns lieb und teuer war. Wir versuchten uns zur wehr zu setzen, aber es hatte keinen Zweck. Von Tag zu Tag wurde der Himmel dunkler und die Erde begann vor Blut zu triefen. Hoffnung hab es keine, das wussten wir. So also fügten wir uns nach kurzem aufbäumen unseren neuen Herren.
Meine Name? Ich heiße Hekto. Ein ehemaliger Bauer des Planeten Ellun, oder wie sie ihn nannten Depo XVII. Es war früher ein friedlicher Planet. Nur selten gab es Kriege. Wir waren einfache Bauern, die nichts außer ihr Land und ihre Lieben hatten. Aber es war ein gutes Leben. Gegen nichts hätte ich es je eingetauscht.
Doch schon so viele Erinnerungen aus meinem früheren Leben sind verwischt. Doch ich kann mich noch genau an jene Tage erinnern. Ich hätte damals nie gedacht, dass sie kommen würden.
Aber du wolltest ja meine Geschichte hören, soll ich nun weitererzählen?
Dann setz dich.
Ich schritt in jener Nacht, da sie unser Dorf plünderten, Orientierungslos durch die Straßen, betäubt von klaffenden Wunden. Ich wankte durch hell lodernde Gassen und es schien mir wie ein Tor zu Hölle. Ja, ein Tor. Und grade in meinem Dorf tat es sich auf um auch mich zu verschlingen. Aus den Häusern vernahm ich panische Schreie. Wut quoll in mir hervor und ich ballte die Fäuste. Ich verfluchte sie für alles was sie mir angetan hatten. Mein Bruder und meine Eltern hatten sie getötet, sie wollten nicht fliehen, sonder sich wehren. Wie jeder andere wurden sie in ihrem Feuer zerfetzt.
Sie sagten ich sollte mich verstecken. Sie sagten ich sollte keine Angst haben. Ich war damals erst 15 müsst ihr wissen. Aus meinem versteck in der Scheune sah ich dann mit an wie meine gesamte Familie abgeschlachtet wurde. Tränen traten mir in die Augen, beim Gedanken an dieses Massaker. Dann wurde alles schwarz. Nurnoch ein dumpfer Aufschlag drang an mein Ohr. Dann war es still.
Als ich erwachte, wünschte ich mir nichts sehnlicher als den Tod. Erst keimte in mir die Hoffnung auf, dass alles nur ein Traum gewesen sei und ich nun in meinem Bett zuahause lag. Nachdem ich meine Augen öffnete wurde ich jedoch eines besseren belehrt.
Grausam deformierte Gestalten beugten sich über mich um mit ihren metallernen Armen meinen Körper abzutasten. Ich Schloss die Augen, in der Hoffnung, das alles würde ein Traum sein. Einer von ihnen begann zu sprechen:
„Alle Verletzungen versorgt! Er ist einsatzbereit!“ Im nächsten Moment sprang die Tür auf und ein uniformierter Mann betrat in den Raum. Er trat zu mir und befahl mit tiefer Stimme:“Erhebe dich Soldat! Du bist von nun an Kämpfer der Imperialen Armee und Verteider des Imperators! Steh auf und diene deinem Herren!“