off.topic:,, Hab wieder was geschrieben, ist diesmal auch etwas widerlicher als bekannt. Für Warhammer-Experten hab ich einen Joke eingebaut.
Asavar Kul war der Champion der Chaosgötter in WHF, bis er vor den Toren von Kislev fiel. Achtet auf seinem Namen und besonders auf den Zusammenhang in dem er fällt ![]()
Also viel Spaß beim Lesen."
Ankunft der Pest
Drenor Blutkrähe erreichte die schwer zu erklimmende Felsenebene, wo sich der verräterische Hexer der Thousand Sons versteckte. Alles war für das Ritual bereit, um die Macht von Tzeentch auf diese Welt zu entfesseln, lediglich ein letzter Schritt fehlte noch.........
Sepsis zog mit seinem bloßen Fingern seltsame, befremdliche Zeichen in den Stein. Obwohl seine Finger gepanzert waren, hätte dies erhebliche Kraft gefordert, aber dem war nicht so. Im Gegenteil, bei genauer Betrachtung wirkte es so, als ob sich der Fels unter seinem Finger verformen würde. Hexerei, schnaubte Drenor grimmig und ging auf den knienden Hexer zu. Dieser drehte sich nicht um, hatte aber ihn scheinbar bemerkt.
,,Was willst du!“ zischte er ihn an, während er seine Arbeit fortsetzte. Drenor bemerkte, wie die Zeichen zu glühen begannen, als der Magier sie vollendete. Dieser hellblaue Ton brannte in Drenor's Augen wie Feuer. Es war die gegensätzliche Magie des Chaos. Nurgle und Tzeentch waren auf ewig miteinander verfeindet, deshalb waren sie wie zwei unterschiedliche Pole, wenn beide Energien aufeinander trafen funkte es, in diesem Fall war es der Untergang von Welten.
,,Setrius will das eurer Ritual bald beginnt, Zauberer.“ erwiderte Drenor, obwohl er deutlich sah, daß der Hexer seine Maske abgelegt hatte. Er fürchtete wohl nicht mehr, daß man seine Pläne durchkreuzen könnte.
,,Was kümmert mich noch dein verfluchter General. Ich werde bald die Legion der Geister auf diese Welt entfesseln und dann wird uns der Götterstein gehören!“ triumphierte der Legionär der Thousand Sons und stand dann auf, nachdem er das letzte Symbol beendet hatte. Er stützte sich auf eine Art Stab, doch er war nicht real. Nein, er wirkte wie ein Teil des Warpraums, den man zu einem Gegenstand geformt hatte. Kleine Gesichter übersäten den dunkelbraunen Schaft des Stabes, während um die verdrehte Speerspitze kleine, pulsierende Kugel aus reiner Chaosenergie tanzten.
,,Oder willst du mich aufhalten? Dann sollte ich dich fairerweise warnen, denn du wirst keine Chance haben.“ drehte sich Sepsis zu ihm und machte eine Handbewegung. Der Boden brach unter ihm auf und er konnte durch den Riss einen Magmasee sehen.
,,Ein Wort von mir und du stürzt in die brennende Kluft. Ich glaube, nicht einmal ein solch mächtiger Champion wie du es bist, würde dies überleben.“erklärte ihm der Hexer, wobei seine Stimme immer düsterer wurde, als ob sie nicht die Seine sei.
,,Deswegen bin ich nicht gekommen. Mir ist es gleich ob ihr Setrius und seine Bande abschlachtet, ich will nur meinen eigenen Vorteil daraus ziehen.“ offerierte Drenor ihm seine Absichten und Pläne. Das ist nur ein Teil seiner hinterhältigen Scharade war, bemerkte Sepsis glücklicherweise nicht.
,,Ein Überläufer?! Interessant. Aber ich finde euren Mangel an Selbstkontrolle beunruhigend. Eigentlich sollte ich euch auf der Stelle töten, jedoch denke ich, daß andere über eure Vernichtung zu richten haben. Ich überlasse eurer Schicksal, meinem Gebieter. Er wird über euch zu Gericht ziehen.“ damit schloss sich der Spalt im Stein und Drenor konnte die brüchige Plattform verlassen, die ihn eben noch gefangen hielt.
Sehr gut, dachte er und ging langsam auf den Hexer zu. Er hatte ihn noch nicht durchschaut, noch nicht seine Absichten bemerkt.
Hinter seinem Rücken zog er die goldene Tzeentchstatue hervor, die Essenz des Nurgle, eingebettet in ein solch unwürdiges Gefäß.
Sepsis sah sich als Sieger und hatte daher alle seine Gegenstände für das Ritual in einer ledernen Tasche auf einen Felsen gelegt. Die Tzeentchstatue mit der Essenz des Chaosgottes Tzeentch stach daraus hervor, wie ein Blitz in der Finsternis.
Perfekt, nun musste er sie nur noch austauschen und das Portal würde sich nicht den Thousand Sons öffnen, sondern dem Seuchengott.
,,Detru Asavar, Argan Tzeentch.....“ begann der Hexer seine Beschwörung und rammte dafür seinen Stab tief in den Boden.
Der Erde begann zu Beben und merkwürdige Energien rissen große Brocken aus Stein aus den Fels und hoben ihn in luftige Höhen. Das Material wirbelte um den nun winzig wirkenden Hexer herum, ebenso wie um Drenor.
Jedes einzelne Trümmerteil wog bestimmt mehrere Tonnen, genug um ihn zu zermalmen. Sich dessen bewusst, näherte sich Drenor immer weiter der Tasche, ließ dabei aber den Hexer nicht aus den Augen. Schließlich befand er sich noch nicht außer Gefahr.
,,Sarkar Enuventalis......“ bewegte der Zauber die linke Hand, ließ dabei aber niemals seinen Stab los. Auf dieses Kommando hin, verformten sich einige Steine und verschmolzen miteinander, bis sie einen steinernen Halbbogen ergaben.
Laut donnernd stürzte dieser auf die Erde und blieb dann waagerecht stehen, obwohl ihm dies seine Statik verbot.
Ein wirklich erstaunlicher Anblick, besonders für Anhänger des Chaos, die nicht auf dessen Magie zurückgriffen.
Nun brachen stählerne Spitzen aus den Halbbogen, obwohl dies ebenfalls eine Unmöglichkeit war.
,,Hab ich dich.“ flüstere Drenor und tauschte die beiden vollkommen identischen Statuetten aus. Die kleine Figur des Tzeentch ließ er unauffällig in eine seiner Gürteltaschen am Rücken verschwinden.
Der Zauberer hatte nichts bemerkt und setzte sein Ritual fort.
,,Detru Asavar, Argan Tzeentch.....“lachte er allmählich und wieder formten sich die Gesteinsbrocken nach dem selben Muster und ergaben anschließend einen weiteren Halbbogen.
Obwohl er die Macht des Hexers bestaunte, empfand er tief im Inneren nur tiefe Verachtung und Hass.
Nun begann der Zauberstab des Hexers zum Leben zu erwachen. Aus dem Augen und Mündern der kleinen Gesichter drang ein merkwürdiger purpurfarbener Nebel und verband die beiden Halbbögen miteinander.
,,Sarkar Enuventalis......“ bewegte der Thousand Son nun seine rechte Hand und erneut schossen eiserne Spitzen und Zacken aus der anderen Seite des Torbogens hervor.
,,Asavar Kul!“ beendete der Hexer seine Beschwörung und das Portal des Chaos öffnete sich, allerdings nur ein winziger Spalt, nicht größer als eine Nadel.
,,Sehe das Portal des Untergangs, Drenor. Ist es nicht wunderbar? Damit wird diese Welt fallen.“ zog er seinen Stab aus den Boden und ging auf seine Tasche zu, die nicht weit von ihm war.
,,Wie Recht du hast.“ grinste Drenor höhnisch und wusste was als nächstes Geschehen würde, allerdings Sepsis nicht. Überhaupt nicht von seinem Feind Kritik entgegennehmend nahm der Hexer die Statuette und ging schnellen Schrittes auf das Portal zu. Mit der Essenz seines Gottes würde es sich öffnen, dachte er, ohne sich bewusst zu sein, welchen Fehler er begehen würde.
,,Mach dich auf deinen Tod gefasst, Blutkrähe, denn nun wirst du vom Chaos verschlungen.“ lachte Sepsis und hielt die Statue in den winzigen Schlitz.
,,Oder du auf deinen, du Narr.“ lachte Drenor, während der Hexer nun seinem Irrtum feststellen musste.
Ein grausames Gelächter hallte plötzlich von überall her und die Statuette zerbrach in Tausende von winzigen Scherben.
,,Nein....“ realisierte der Thousand Son, doch es war zu spät. Das Portal öffnete sich und die Energie des Nurgle verschlang ihn.
Er wurde bei lebendigen Leibe gehäutet und im selben Augenblick in Stücke gerissen. Dies geschah so schnell, daß nicht ein einziger Bluttropfen den Boden berührte.
,,Danke für deine Arbeit, du wertlosen Haufen Dreck.“ schritt Drenor auf das Portal zu und vernahm die Stimme seines Herren.
,,Das hast du gut gemacht. Ich denke nun sollst du deine Belohnung erhalten.“
Daraufhin ging Drenor in die Knie. Seine Haut brannte am ganzen Körper und eitrige Pusteln bildeten sich auf ihr. Sein Fleisch wurde bleich und nässelnde Geschwüre wucherten wie Unkraut in seinem Gesicht.
An manchen Stellen brach seine Rüstung auf und schwammiges, schwarzes Fleisch trat daraus hervor.
Unendliche Horden von summenden Insekten stürmten aus den Portal und legten sich wie eine zweite Haut über ihn. Er schrie und tobte vor Schmerzen, als er spürte wie sich die Fliegen in sein Fleisch fraßen und dort ihre Maden ablegten. Dabei hinterließen sie auch viele Sekrete und Exkremente auf seiner Haut und seiner Rüstung.
Blitzschnell hatte sich die dunkelblaue Servorüstung verfärbt in ein schmutziges dunkelgrün. Nur noch das Zeichen der Alpha-Legion befand sich auf seinem Schulterpanzer.
Nur schwer kam Drenor wieder auf seine Beine. Er spürte nichts mehr, selbst seine Gliedmassen waren teilweise taub.
,,Dein Name sei von nun an, Lassa en Ebola, Vergiss deinen alten Namen, er ist mit deiner Vergangenheit gestorben. Du sollst nun mein jüngster Sohn sein. Mein liebstes Kind.“ verkündete die ätzende Stimme von Nurgle.
,,Ja, Vater Nurgle.“ schlug sich Lassa en Ebola keuchend auf den schmutzigen Brustpanzer, während sich sein Energieschwert von dem gleichen Makel befallen wurde. Es verfärbte sich und eine durchsichtige Flüssigkeit tropfte von der widerlichen Klinge.
,,Ich werde euch nicht enttäuschen.“ verkündete er stolz seinem Aufstieg. Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen, wankten weitere groteske Gestalten aus den Portal......