off.topic:,, So ich bin zurück und habe wie versprochen weiter geschrieben. Damit ihr nicht glaubt, ich hätte nur keine Lust gehabt, mein ESL-Game findet ihr unter Replays 
Also dann wünsche ich euch viel Spaß beim lesen."
Die Ballade des Universums
Der Konkurrenzkampf zwischen den beiden Legionen waren wie ein Leuchtfeuer für die imperiale Armee. Obwohl die neuen Kampfservitoren erst getestet werden mussten, ging der Krieg an vorderster Front weiter.
Tapfere Männer stritten voller Hoffnung um jeden einzelnen Meter und selbst der Horror des Warp konnte ihre Entschlossenheit nicht zerbrechen.
Es war beinahe so, als hätte der Fall der Claymorekette die Herzen aller Menschen mit eiserner Disziplin und Aufopferung gefüllt.
Gleich wie grausam die Kämpfe waren, die imperialen Gardisten wichen nicht, nein, sie kämpften.
Wenn es je einen passenderen Ausdruck gegeben hätte, dann könnte man leicht sagen, die Glorie dieser Männer war durch nichts zu vergleichen. Keine bekannte Armee könnte den Enthusiasmus des Braxisregiments in diesem Moment überbieten.
Aber meist spielt sich der wahre Krieg im Verborgenen ab. So auch die Eldar, die ihren Angriff auf einen Außenposten des Chaos begannen.........
,,Wir werden obsiegen.“ stürmte ein Runenleser mit grün-rötlicher Kleidung nach vorne, in seinen Händen ein singendes, bläulich-leuchtendes Energieschwert haltend, während sich vor ihm eine riesige Gestalt erhob. Ein Chaos-Space-Marine der Alpha-Legion. Weit größer, als ein Eldar und um ein vielfaches stärker.
,,Zweifle denn dein Schicksal endet hier.“ schlug der mörderische Verräter mit seiner übergroßen, vor Energie knisternden Energiefaust zu, doch das Universum hatte andere Pläne und so gelang es dem noch relativ jungen Runenleser ein eleganter Sprung rückwärts.
,,Ich glaube nicht.“ antwortete Sen'Kar sarkastisch und schnellte wieder nach vorne, bevor der Chaos-Space-Marine überhaupt realisieren konnte, wie nah sein Ende war.
,,FÜR MEINEN VATER!“ brüllend sprang der geschickte Eldar in die Luft und landete mit seinen beiden weißen Stiefeln auf den Schultern seines Feindes, bevor er mit seiner gesamten Kraft ihm seine Klinge in den Schädel rammte.
Noch einen letzten kurzen Schrei ausstoßend, wankte der Riese und stürzte dann zu Boden, doch bevor dies geschah, sprang Sen'Kar in einer gekonnte Rückwärtsrolle von seinem Gegner und landete auf seinen beiden Füßen.
Sen'Kar war der Sohn von Bakuda, den heldenhaftesten Runenleser in der Geschichte der Eldar. Jener, der auf Carares das mächtige Artefakt der Vaurl benutzte, um die Necrons zu vernichten. Dies war das erste Mal, daß die stille Armee tatsächlich verlor. Die erste Niederlage der Necrons. Bedauerlicherweise opferte Bakuda dabei sein Leben, obwohl manche Zungen behaupten, er wäre zu einer höheren Ebene aufgestiegen und würde über das Volk der Eldar wachen.
Durch die heldenhafte Tat seines Vater konnte er sich schnell einen Namen machen, besonders auf den Weltenschiff Biel'Than, wo Bakuda immer noch als Held gefeiert wurde. Sen'Kar trat in die Fußstapfen seines Vaters, obwohl er diesen nicht einmal kannte. Er war zu dieser Zeit noch nicht einmal geboren und ruhte im Bauch seiner Mutter.
Erst viele Jahre später lernte er viel über seinen Vater. Der alternde Runenprophet Ellios, ebenfalls ein mächtiger und weiser Mann auf den Weltenschiff Biel'Than, kannte viele Geschichten über seinen ungestümen Vater.
Oft hatte er lachen müssen, aber er bedauerte es ihn nicht kennengelernt zu haben. Deshalb musste er sich bewähren, er musste härter werden. Sen'Kar wollte eine Legende werden und dieses Ziel gab er nicht auf, egal wie schwer der Weg auch war.
,,WEITER, MEINE FREUNDE! WEITER!“ schrie er und winkte seine Brüder von Schwestern herbei.
Sie musste das Chaos besiegen, sie mussten diesen Abschaum von dieser Welt tilgen. Es gab keine Alternative.
Es war schon ein Witz, daß durch den Orbitalbeschuss die Alpha-Legion gezwungen war sich in kleinere Gruppen aufzuteilen und wie eine Terrorzelle getrennt von einander operierten.
Das machte sie gefährlich, aber auch angreifbar. Gerade für die Eldar, den Geistern der Schlachtfelder.
Sen'Kar sprintete schnell weiter und wollte noch tiefer in das Herz des Kampfes vordringen. Dabei vergaß er, wie unvorsichtig sein Handeln war.
Sein Traum hatte ihn gepackt und wollte ihn nicht mehr loslassen.
,,ICH SCHLAG DIR DEIN HÜBSCHES GESICHT EIN!“ trampelte ein mächtiger Champion des Chaos auf ihn zu, in seinen Händen eine pulsierende Chaosklinge.
,,Die Sterne sagen deinen Tod voraus!“ konterte Sen'Kar und hob ebenfalls seine blutbeschmierte Klinge für einen Angriff, während im Hintergrund, die Chaos-Space-Marines und Eldar sich erbitterte Kämpfe lieferten. Aus den Augenwinkeln konnte er sehen, wie eine Gruppe von Banshees , elegante Nahkämpferinnen mit feurigen, roten Schweif und grüner Maske, auf einige schwer bewaffnete Chem-pan-say zu liefen, die lachend das Feuer auf sie eröffneten.
Einige seiner Schwester wurden Opfer der mörderischen, wie primitiven Waffen der Menschen, aber dennoch schafften es viele ihre Peiniger zu erreichen und sie mit grazilen, schnellen Bewegungen und ihren Energieschwertern niederzustrecken.
,,Ihr könnt uns nicht besiegen, kleines Spitzohr. Wir werden eure Zuflucht finden und euch alle dem Chaos opfern!“ hob der Champion des Chaos drohend seine gepanzerte Faust, an dessen Rücken deutlich Blut zu erkennen war.
,, Soweit wird es nie kommen. Unser Volk hat schon gegen eure Götter bestanden, also werden wir nie vor ihren Handlangern in die Knie gehen!“verkündete Sen'Kar mit seiner ,durch die weiße Maske, verzerrten Stimme.
,,Dann soll dies dein Nachruf sein!“ lachte der Chaos-Space-Marine und trampelte mit schweren Schritten auf ihn zu.
Ein ungleicher Kampf, da nur ein einziger Schlag dieses Monstrums genügen würde, um ihn zu töten. Doch obwohl das Chaos stark war, wurde es durch seine eigene Überheblichkeit und Langsamkeit geschwächt.
Mit einem lauten Klirren, gefolgt von einem fauchenden Ton, trafen die beiden Waffen aufeinander und die Energie schienen sich gegenseitig zu bekämpfen.
,,Dein Kopf wird eine wunderbare Trophäe sein.....“ verspottete ihn der Champion und zwang ihn immer weiter in die Knie. Seine gewaltige Kraft brachte ihn im Moment den Vorteil, doch Sen'Kar war kein Narr. Er wusste, daß dieses Duell nicht durch bloße Körperkraft zu gewinnen war.
,,Deine Infantilität scheint grenzenlos!“ kontere Sen'Kar und ließ sich zu Boden fallen, bevor er sich blitzschnell abrollte. Dadurch entkam er nur um Haaresbreite den ansonsten tödlichen Schlag. Ganz und gar nicht auf diese Wendung vorbereitete bohrte sich die Klinge in den matschigen Boden des nahen Waldes, aber nicht für lang. Schnell hat der Champion sein Schwert aus den modrigen Erdreich befreit und drehte sich zu seinem Gegner um, der keine 3 Meter von ihm stand, bereit das Duell fortzuführen.
,,Du bist schwach, törichtes Wesen!“ schnaufend, stapfte der stählerne Titan auf den jungen Runenleser zu. Dieser bewegte seine freie linke Hand und ein greller Blitz schoss auf seinem Gegenüber zu, direkt auf den Kopf der behelmten Missgeburt.
Mit einem leisen Klacken traf das Psi-Geschoss den gehörten, dunkelblauen Helm des Champions und die rotglühenden Servoaugen erloschen sofort.
,,VERFLUCHT!“ schreiend riss sich der Champion selbigen vom Kopf und entblößte seine gar tierartige Fratze. Sehniges, blasses Fleisch, schob sich über seine Stirn und wirkte wie ein Geschwür, daß sich in den Schädel fraß, während aus seinem gar riesenhaften Maul, spitze, teilweise krumme Zähne ragten, die nach Beute lechzten. Seine Augen wie rotglühende Kohlen, von Wut und endlosen Hass verzerrt. Ein widerlich Anblick, aber nun hatte er eine Schwachstelle seines Feindes gefunden. Sen'Kar war bewusst, daß sein Schwert nur schwerlich durch die schwere Rüstung dringen würde, deshalb musste er einen wunden Punkt finden und dies war der nackte Schädel des Chaos-Champions.
,,Deine Zauber werden dich vor mir nicht retten, SCHWÄCHLING!“ rannten die beiden Kontrahenten aufeinander zu. Jeder Einzelne war bereit die Lebensflamme des anderen zum Verlöschen zu bringen.
Erneut donnerte der kalte Stahl aufeinander. Durch die Wucht der beiden wutentbrannten Gegner wurde Staub aufgewirbelt und nasse Blätter und Halme wurden durch die Luft geschleudert, wie Spielbälle zweier mächtiger Wesen.
,,Ich bin schon lange verloren in der Finsternis des Universums. Auch wenn es grausam war, habe ich eines gelernt, daß niemals das Böse das Gleichgewicht des Universums beeinträchtigen kann. Sage dies deinen Herren, öffne ihnen die Augen, wenn sie deine Seele verschlingen, Fanatiker!“ sagte Sen'Kar sachlich, völlig frei von Wut oder den Stress des Duells und setzte dann zu einer höchst ungewöhnlichen Attacke an. Er schnellte auf den Chaos-Space-Marine zu und rutschte dann durch seine breiten Beine hindurch, während er sich wieder blitzartig aufrichtete und sein Energieschwert in das dröhnende Rückenmodul des verwirrten Menschen stieß.
,,WAS ZUM.......“ schrie der Champion auf, während sein Rückenmodul den Geist aufgab und er das gesamte Gewicht seiner Rüstung zu spüren bekam. Nur wenige Helden und mächtige Jünger der Finsternis waren in der Lage die tonneschwere Panzerung auf der Haut zu tragen, ohne dabei an ihr zu zerbrechen, doch sein Gegner gehörte nicht dazu.
Sen'Kar hörte nur noch ein feuchtes Knacken und die monströse Bestie ging in die Knie. Sein Genick war gebrochen, da es die Belastung nicht mehr standhalten konnte.
Der junge Runenleser bedauerte seine Tat nicht, im Gegenteil, vielmehr wollte er sie fördern, seinen Sieg über das Chaos.
Vielleicht war es noch zu früh zum Feiern, aber der heutige Tag war glorreich. Nur wenige Eldar hat das Lied des Universums mit ihren Todesschreien gestört und der alte Feind hatte einen hohen Blutzoll zahlen müssen........