Ein Herz, kalt wie Eis, schwer wie Blei und beinahe so leblos wie ein Stein, klopfte immer langsamer in der Brust von Sanzius, der sich gegen die Betonwand eines Bunkers stützte.
Durch seine vor Tränenflüssigkeit überlaufenen, azurblauen Auge, sah er im Hintergrund schwammige Flammen zwischen den toten und meist zerfetzten Leichen seiner Brüder tanzen.
Die Wunde auf seiner Brust wollte nicht aufhören zu bluten und hatte schon binnen weniger Minuten seine ansonsten dunkelgrüne Armplastweste blutrot gefärbt.
Eine Kälte machte sich in seinem Körper breit und eine plötzliche Taubheit lähmte seine Beine.
,,Oh nein....." stöhnte er sterbende, junge Mann bevor er zusammenbrach.
Sein Herz schlug immer langsamer, das wenige Adrenalin, daß noch durch seine Adern floss, hemmte den aufkeimenden Schmerz, aber nicht mehr lange. Nur mühsam konnte er sich wieder aufrichten und kroch auf allen Vieren, einem Tier gleich,zu den Überresten einer zerstörten Sandsackbarrikade.
Mit jeder Bewegung schien das Leben schneller aus seinen Körper gedrängt zu werden, aber er wollte nicht wie ein Hund sterben, nein, er wollte aufrecht sterben, nicht mit dem Gesicht im Dreck.
,,Bitte....nur noch ein paar Sekunde." flehte er den Tod an noch etwas Geduld zu haben, als er die Überreste der Barikade erreichte.
Denkbar langsam und nur schwer noch Luft bekommend, lehnte sich mit den Rücken gegen die Sandsäcke und überschaute noch einmal das Schlachtfeld.
Allerdings war Zerstörung alles, was er erkennen konnte.
Mit wie viel Blut und Tot war dieser Sieg erkauft. Selbst jetzt noch hörte er die Worte ihres Generals wie ein Echo in seinem Kopf.
,,Männer, dies wird unsere größte Herausforderung sein. Unsere Aufgabe ist es, den Vormarsch der Orks in dieser Region zu verzögern. Und wir werden es auch schaffen."
Wie recht er doch hatte und doch wieder nicht. Tausende dieser grünen, mordlustigen Kreaturen waren über sie hergefallen. Nur mit den Glauben an den heiligen Gottimperator und mit eisernen Mut in der Hand, konnten sie diese widerlichen Bestien aufhalten. Jedoch wusste er, dies war nur die erste Welle gewesen, die zweite würde bald kommen und nur noch tote imperiale Soldaten in den zerstörten Bunkeranlangen finden.
,,Wir haben versagt.....verzeihe mir." stöhnte er noch und konnte plötzlich seinem gesamten Unterkörper nicht mehr spüren. Immer mehr Blut verließ seinen Körper und ergoss sich über seinen sterbenden Leib.
,,Es ist soweit." raunte er und hörte plötzlich Explosionen hinter sich.
,,Sie kommen." stöhnte Sanzius und setzte seinen Helm ab, während er dann das Lasergewehr eines vor ihm liegenden toten Kameraden an sich nahm. Doch seine Hände zitterten zu stark und er verlor seine Waffe, nachdem sein Körper von einen Krämpfen befallen wurde. Die Organe rebellierten und drohten durch den hohen Blutverlust zu versagen.
,,Für den Imperator....." schlug er sich mit seiner fast tauben Hand auf die Brust, während auch sein Tod einsetzte. Die Pupillen wurden glasig und sein Körper regunglos. Nur noch ein Grinsen verharrte auf seinem Gesicht, als würde er den kampf trotz des Todes fortsetzen..........
Das hab ich mal schnell geschrieben...ist nichts gorßartiges...aber mir gefiel die Thematik 