off.topic:,,Sry, daß es so lange gedauert hat. Hatte ESL-Spiele und litt leider an einer leichten Depression. De hat sich nun glücklicherweise gegeben und ich habe auch was neues geschrieben.
Achja, bevor ich es vergesse, schaut einmal zum ersten Post dieser Geschichte und bestaunt das Bild, daß Asmo eigens für diese Geschichte kreiert hat.
Bevor ich diesen Teil poste, rate ich euch nicht gleich etwas neues abzulehnen.;)
Also viel Spaß, beim Lesen."
Die Todesmaschinen
Weit entfernt von der Schlacht, in der Hand einer Statue des Kriegsgottes Khaines, schien der glühende rote Stein, das kommende Gemetzel herbei zu sehnen. Er strahlte in einem unheimlichen, blendenden Licht und tauchte die gesamte Ruinen in selbiges. Der Kampf um dieses Artefakt sollte schon bald beginnen, aber sollte es kein Krieg werden, sondern ein Massaker wie es sich die dunklen Götter nicht hätten erträumen können......
Die Evakuierung lief an. Dutzende von kleinen Konvois brachten die Zivilbevölkerung dieses Planeten nach Subterra, während schwere Leman Russ-Panzer und fahrbare Flakpanzer, die Flüchtlinge beschützten. Die letzten Stunden waren die Schlimmsten gewesen, die diese Welt je erleben durfte. Plünderungen und Panik hatten die Straßen beherrscht, während die Feuer, gelegt von aufständischen Rebellen , die an der Führung von Lilien Claymore zweifelten, die meisten Städte verwüsteten. Erbarmungslos hatte die eiserne Generälin die sofortige Hinrichtung dieser Volksverräter befohlen. In den Medien und in einem der wenigen Nachrichtensender war die Rede von Exekution von Heiden, die an den Dienern des Imperators zweifelten und absichtlich das Chaos verbreiteten. Natürlich beschworen sie die Richtigkeit in den Handlungen der hochdekorierten Generälin und glorifizierten ihre Taten. Doch trotz allem Heldentums, konnte kein Licht den Schatten und den Verlust der Claymorekette rechtfertigen.......
Langsam ging Lilien Claymore die Treppen hinab in die unterirdischen Gewölbe des alten Bunkers. Sie wollte nach ihrer mächtigsten Waffe sehen. Eine Todesmaschine, wie es keine zweite gab. Vor über zwei Jahren hatte ihr Vater das Projekt:,,Genesis.“ in das Leben gerufen, natürlich wurde dies nie veröffentlicht, um mögliche Spione und sonstigen Menschenabschaum vor dem Verrat zu bewahren.
Selbst durch ihre ledernen Handschuhe konnte sie das kalte Eisen des Geländers spüren, über das sie gerade strich. Die wenigen, kleinen Lampen konnten kaum gegen die präsente Finsternis bestehen.
Mehr als ein Rinnsal an Licht brauchte sie auch nicht, da sie den Weg kannte.
Vor ihren geistigen Auge lief noch immer die grausame Erinnerung von dem Fall der Claymorekette ab. Hunderte von Soldaten wurden durch den orbitalen Beschuss vaporisiert. Sie waren nicht einmal in der Lage gewesen die Gefahr zu erkennen, so schnell war ihre Vernichtung.
,,Monster!“ knirschte sie und dachte dabei an ihre größte Waffe. Es war Zeit geworden sie einzusetzen und endlich den Schrecken dieser Welt zu vertreiben. Viele Milliarden Krediteinheiten hatte sie in dieses Projekt gesteckt und jetzt musste es sich endlich auszahlen.
Kaum hatte sie die letzte Sprosse der stählernen Treppe verlassen, ging sie schnurstracks auf eine trist wirkende Mauerwand zu.
Als sie vor dieser stand, räusperte sie sich und sagte dann.,, Für meinen Vater, den Helden von Braxis.“
Damit löste sie einen versteckten, sprachgesteuerten Mechanismus aus und die Betonwand versank langsam und ebenso geräuschvoll im Boden. Vor ihr erstreckte sich nun ein langer Tunnel, dessen Wände gespickt waren mit Dutzenden von Kabeln. Man konnte förmlich sehen, wie der Strom auf den Hochspannungskabeln tanzte.
Selbst mit Gummihandschuhen und komplett isoliert könnte man sie nicht berühren, dafür hatte sie gesorgt, um jedwede Sabotage zu negieren. Auch wenn man es nicht sah, befanden sich an den Verankerungen der Kabel, kleine Sensoren, die jede Bewegung registrierten. Sollte man also versuchen, diese Anlange zu sabotieren, würden sich die versteckten Geschütze an der Decke ausfahren und mehrere Energiesalven, bestehend aus Abfällen von hochenergetischen Plasma, den Eindringling in eine fleischige, breiige Masse verwandeln.
Ein langsamer und ebenso schmerzlicher Tod. Anders als das Plasma der Plasmawerfer der imperialen Armee, war es nur ein Abfallprodukt von den Energiegeneratoren und hatte keine hohe Temperatur, sondern war mit Starkstrom aufgeladen.
Dadurch wurde die Anlage nicht beschädigt, aber der Saboteur würde sich in eine Pfütze aus Fleisch und schwammig Knochen verwandeln, da alle Zellen des menschlichen Körpers auf einen Schlag vernichtet würden.
Eine schreckliche Waffe, allerdings war ihre Reichweite zu gering für einen Kampfeinsatz, aber perfekt für die Überwachung eines schmalen Tunnels geeignet. Sie sah ein blaues Licht am Ende des langen Tunnels und mehrere Männer in seltsamen, schwarzen Kutten wartete auf sie.
Es waren die Techpriester, die hier unten ein einsames Leben fristeten, die fernab des Krieges ihrer Beschäftigung nachgehen konnten, ohne gestört zu werden. Der Anführer der kleinen Gruppe kam auf sie zu und begrüßte sie mit den Worten.
,,Herzlich willkommen, Freundin der Maschinen.“
Sie erwiderte den Gruß mit einem Nicken und der bucklige Mann verstand.
,,Wollt ihr es wirklich wagen? Die Maschine ist noch nicht vollkommen einsatzfähig, es gibt noch zu viele Störungen in den zerebralen Nervengeflechten. Wir konnten allerdings alle Emotionen durch verschiedene Implantate ausschalten und eine Sicherung einbauen.“ erklärte ihr der Techpriester, während er einem tiefen Zug durch sein am Rücken befestigtes Atemgerät nahm. Das verwunderte sie wenig, schließlich war dieser Mann auch mehr als zweitausend Jahre alt Fast sein gesamter Körper bestand nur noch aus Technologie, bis auf den Kopf und einen Teil des Oberkörpers, war er selbst nur noch eine Maschine.
,,Ihr hatte mehr als zwei Jahre Zeit, das Projekt zu konditionieren. Muss ich von der Annahme ausgehen, daß sie bisher nicht weitergekommen sind?“ zischte sie den Techpriester an, der auch sofort versuchte sich zu rechtfertigen.
,,Wir haben ständig Fortschritte gemacht, doch eurer Projekt ist in seiner Ausführung auch recht komplex. Wir konnten.....“
,,SCHWEIGT!“ fuhr sie ihn an und die erschrockenen Maschinenseher wichen vor ihr.
,,Täglich sterben Menschen durch die Überfälle des Chaos und unsere Lage verschlimmert sich von Tag zu Tag. Ich will keine Ausflüchte mehr hören. Wie viele Einheiten konnten sie fertig stellen!“
ihren Aufforderungen nach kommend, zückte der Techpriester ein Pergament aus seiner alten Gürteltasche und las sich eine schmierige Notiz durch.
,,Genau sieben Stück. Allerdings bereitet uns eure sogenannte Kommandoeinheit erhebliche Probleme. Es ist fast so, als wollte sie nicht funktionieren.“
Lilien Claymore schob sich an den Männern vorbei in eine riesige Halle. Dort lagen auf mehreren Tischen, menschlich-wirkende Wesen, die durch unterschiedliche Implantate und seltsam anmutende Waffe bestachen.
Sie ging an einem Tische und strich über die kalte, schwarze Panzerung des Supersoldaten.
,,Können die sieben Einheiten auch ohne Anführer operieren?“ fragte sie nach und besah sich nochmal das Gesicht ihrer Waffe. Die Haut des jungen Mannes war blass und zuckte nicht einmal, als sie ihn berührte.
,,Natürlich. Ihre Schlagkraft ist gewaltig, daß haben wir in mehreren Test veranschaulicht.“ kam der humpelnde Mann auf sie zu.
Lilien Claymores Vater hatte die faszinierende Idee gehabt, sterbenden imperiale Helden einen neuen Körper zu geben. Das die Meisten einwilligten war obligatorisch, keiner wollte sterben, wenn er die Chance erhielt im Namen des Imperators weiter zu streiten. Man konnte diese Wesen als Kampfservitoren bezeichnen, doch waren sie wesentlich komplexer und schwerer bewaffnet.
Das Projekt Genesis sollte keine einfachen Cyborgs hervorbringen, sondern eine schlagkräftige Gruppe erschaffen, die fast jeden Feind bekämpfen konnte. Sie hatte verständlicherweise das Projekt ihres Vaters fortgeführt.
Wegen des schwarzen Metalles, daß die empfindliche Elektronik und verbliebene Organe schützte, hatte Lilien Claymore ihnen den Namen:,,Black Guards.“ gegeben. Bisher hatte sie diese Killermaschinen noch nicht im Einsatz gesehen, aber sie hoffte, daß sie sich bewähren würden.
,,Bei der ersten Einheit ist uns ein kleiner Fehler unterlaufen, der zur Beeinträchtigung seiner neuralen Bahnen im Gehirn führte.“ schmückte der Techpriester seine Worte, allerdings kam er nicht zum eigentlichen Grund seiner Entschuldigung.
,,Genauer bitte.“ verlangte sie eine Erklärung und stapfte dabei mit den Fuß auf.
,,Einheit 1 neigt leider zu einem recht aufbrausenden Handeln bzw. sucht den Nahkampf und ergötzt sich an den Tod seiner Feinde. Deshalb haben wir ihm auch viele Nahkampfwaffen eingebaut, wie beispielsweise die langen Adamatiumklingen, die an seinem Oberarm befestigt sind.“ versuchte der alte Mann sein Versagen zu kaschieren. Lilien sah erst ihn an und dann die restlichen Maschinenseher, die den Kopf vor Scharm gesenkt hatten.
,,Dann will ich das Einheit eins getestet wird, separat von den anderen Einheiten. Ich will nicht eine gesamte Gruppe von Superkriegern verlieren, nur weil ihr versagt habt. Aktiviert sie, ich habe schon eine Aufgabe für sie.“ legte sie sich ihre Fingern an ihr zartes Kinn.
,,Sicherlich, an was habt ihr gedacht, Freundin des Maschinengottes?“ fragte der Techpriester nach, als er sich über den Cyborg beugte und mit seinen dürren Finger, einige kleine Befehle, in eine kleine, schütze Konsole am Kopf eingab.......
So, manche fragen sich jetzt sicherlich:,, Verstösst Deva da nicht gegen Fluff und die Antwort ist "nein."
Natürlich sind Cyborg etwas neuartiges, aber die Kampfservitoren sind auch "Cyborgs" nur hat man sie anders genannt. keine Angst dies werden keine Wesen alà Terminator, sondern nur etwas bessere Kampfservitoren 