off.topic:,, Phu da ist man ein paar Tage trainen wegen esl und schon wird hier ein Aufstand vom Zaume gebrochen 
Ich finde dies höchst schmeichelhaft und habe mich auch dran gesetzt, diese Geschichte weiterzuführen.
Toaster: können wir machen, muss nur irgendwie mein Comp hinkriegen 
Diesmal sind es zwei Teile, beide recht kurz, um die herrschende Stimmung einzufangen, aber beide zusammen sind ca. 3,5 seiten lang 
Also wünsche ich allen viel Spaß beim Lesen und hoffe auf euer Gefallen."
Der göttliche Befehl
Fernab des Krieges, in einer Höhle, kniete der hinterhältige Intrigant der Thousand Sons nieder und betete eine 30 Zentimeter, blau-goldene Statue an. Diese sah aus wie ein kuttierter Mann, der vor seinem Gesicht eine Maske hielt, während er sich mit der anderen Hand auf einen Stab stützte. Der Hexer war in tiefe Meditation versunken und wirkte daher wie zur Salzsäule erstarrt. Kein Muskel regte sich. Selbst seine glühenden roten Augen waren erloschen.
Nur seine Rüstung war noch an diesem Ort, während sein Geist durch die unendlichen Weiten des Warpraumes strich, auf der Suche nach seinem Meister.
Milliarden und aber Milliarden von kleinen, leuchten Kugeln strahlten hier. Es waren die Seelen der Sterblichen, allesamt wurden sie von einem purpurnen Schleier umgeben, der die vagabundierenden Dämonen davon abhielt, sich ihrer zu bemächtigen. Es war die Macht des Imperators. Er schützte alle Menschen davor, durch Dämonen besessen zu werden.
Doch mit jeder Minute,die verging, erlosch eine der Kugel und wurde schwarz. Dutzende von Dämonen drängten sich um die Seelen, in der Hoffnung im richtigen Augenblick in sie hinein fahren zu können.
Aus der Ferne konnte er riesige Planeten erkennen, manche waren zerstört, man sah ihnen dies an.
Aber sein Ziel war nicht einer der vielen Planeten oder eine der unendlichen Seelen, nein, er suchte nach seinem Gebieter und hoffte diesen schnell zu finden.
Die Zeit war in Warpraum etwas sehr dehnbares. Während in der Realität eine Sekunde verging, könnten hier Tausende von Jahren vergehen und umgekehrt.
Allerdings hütete er sich vor den mächtigen Präsenzen der Chaos-Götter, die wie eine dunkle Wolke durch den Warpraum schwebten und alles in ihrer Nähe verschlagen. Selbst ihre eigenen Dämonen fielen ihnen zum Opfer.
Glücklicherweise war hier nur sein Geist, den die Dämonen anderer Gottheiten nicht zerstören konnten, wohl aber die mächtigen Herren selbst.
Ein Licht, so hell wie eine explodierende Sonne lenkte seine Aufmerksamkeit auf sich. Wie eine Motte wurde er von dem hellen Schein angezogen und gleichermaßen geblendet.
Die Dämonen sahen es ebenfalls und flohen in alle Himmelsrichtungen, gleich was aus ihrer Beute wurde. Nur der Zauberer wurde wie ein Metallstück von einem Magneten angezogen.
Als er nur noch wenige Meter davon entfernt war, konnte er die Umrisse eines gar befremdlichen Wesen erkennen. Menschliche Worte wären zu unpräzisen, um die wartende Wesenheit zu umschreiben.
,,Ihr habt auf euch warten lassen.“ dröhnte eine liebevolle, mächtige Stimmen im Warpraum. Es war wie ein Echo, daß sich ständig wiederholte.
,,Verzeiht.....“ begann er, doch das fremde Wesen schnitt ihm das Wort ab.,, Eine Entschuldigung für eine nicht begangene Tat ist sinnlos. Berichte mir, was geschehen ist und wie deine Pläne sich entwickeln.“ forderte es ihm auf.
,,Es geschieht alles nach euren Wünschen. Die imperiale Armee liefert sich einen hoffnungslosen Kampf gegen die anstürmenden Armee der Alpha-Legion, während diese wiederum von der World-Eater-Legion attackiert wird.“ er machte eine Pause und wartete auf die Antwort seines Herren.
,,Und die Eldar?“ fragte der nebulöse Gebieter.,, Sind sind bereits dort, aber bisher haben sie noch keine Aktivitäten gezeigt.“
Ein auf seine Antwort schmerzhaftes Lachen breitete sich wie eine Schockwelle aus.
,,Nur weil deine Augen noch nichts gesehen haben, bedeutet dies nicht, es wäre nichts geschehen. Die Eldar sind ein mysteriöses Volk. In den Schatten verstecken sie sich und schlagen aus selbigen zu. Ihr Wissen über das Universum ist beispiellos. Sie trüben sogar meinen Blick, also denke früher nach, bevor du ein Urteil sprichst.“ sprach der Herr der Intrigen.
,,Man sollte sie nicht unterschätzen, schließlich waren sie es, die Khorne demütigten. Diese Entwicklung der Dinge gefällt mir zunehmend. Nur Khorne weiß noch von der Macht. Slaanesh ist durch seine eigene Dekadenz geblendet, allerdings hege Zweifel, daß der Herr des Siechtums ebenfalls ahnungslos ist.“ sinnierte er und der geisterhafte Hexer hörte aufmerksam zu.
,,Nurgle ist von Blindheit gesegnet. Der Gebieter der Krankheiten wird keine Bedrohung sein.“ erwiderte der Zauberer und versuchte seinen Herren zu beschwichtigen.
,, Nurgle ist kein Narr. Auch wenn ihr Sterblichen in seinem Plan keine Handlung seht, so ist sie doch da. Ihr sollte ihn niemals unterschätzen. Ich habe einst ebenfalls so gedacht und wurde doch von seiner Tücke überrascht. Seid vorsichtig, wem ihr vertraut und gegen welche Macht ihr euch stellt.“ Mit diesen Wort verschwand das Licht und die markante Göttlichkeit, während der Hexer wieder zurück in seinen Körper katapultiert wurde.
Kaum war dies geschehen, flammten seine Servoaugen wieder auf und die Rüstung bewegte sich wieder. Das leise Brummen des Servomotors im Rückenmodul unterbrach die trügerische Stille der Höhle.
Die goldene Statue wurde plötzlich matt und verfärbte sich in einem schwarzen unförmigen Klumpen Matsch.
,,Wie ihr wünscht, mein Gebieter.“ sagend richtete sich der Thousand Son auf.
,,Estan arak eos nurglii.“ sprach er einen Zauber und bewegte dabei seine Hände. Plötzlich quoll aus allen Ritzen seiner Rüstung menschliche, eitrige Haut und legte sich über seine Rüstung. Er schrumpelte zusammen und eine braune, lange Kutte legte sich über seinen Pest geschwängerten Leib.
Er war nun wieder Sebsis, der Bote des Nurgle. In dieser Verkleidung konnte er die beiden streitsüchtigen Chaosgeneräle lenken und ihre Schritte bestimmen. Der Puppenspieler unter Hunderten von Marionetten. Damit folgte er den Vorgaben seines hinterhältigen wie trügerischen Gottes Tzeentch.
Doch die Worte seines Herren gaben ihm Grund zur Sorge.
,,Hüte dich vor Nurgle und den Eldar.“ murmelte er unbeabsichtigt laut, während er langsam zum Ausgang der Höhle schlenderte. Selbst aus diesem kümmerlichen Erdloch konnte er die brennenden Ruinen der Claymorekette erkennen. Ein ideales Versteck, dachte er, hier war er weit genug vom eigentlichen Schlachtgeschehen, doch nah genug, um über jede Wendung sofort informiert zu werden. Jetzt galt es seine Pläne umzusetzen und dabei möglichst viel Verwirrung zu stiften. Der Götterstein sollte Tzeentch gehören und nicht wieder in die Hände des Blutgottes fallen.
Lachend verließ er die Höhle........
Stimme des Volkes
Während jede Partei des Chaos ihren nächsten Schlag vorbereitete, hockte Lilien Claymore in ihrem geheimen Bunker, unterhalb der Stadt Sartier. Dieser Ort war längst evakuiert worden und diente der imperialen Armee als Umschlagplatz. Obwohl es unbedeutend schien, hatte Lilien Clyamore hier ihre Stellung bezogen, da dieser Ort leicht zu verteidigen war und es praktisch unmöglich war diesen Ort mit orbitalen Beschuss zu vernichten. Dafür sorgten schwere Generatoren, die durch ein unterirdisches Slag-Vorkommen gespeist wurden. Der Magnetschirm war sehr stark aufgeladen und konnte selbst ein großes Maß an Energie absorbieren.
Aufrecht erhalten wurde dieser Schutzschild durch vier riesige Türme, deren Inneres gespickt war mit Technologie.
Leider hatte diese enorme Sicherheit auch einen Nachteil. Man selbst konnte nicht das Feuer erwidern, da der Magnetschirm alles abblockte.
Die einzige Möglichkeit war es ihn abzuschalten, aber dann würde es wiederum 15 Minuten dauern, bevor die Generatoren ihre volle Leistung erreicht hatten.
Hier konnte die imperiale Armee ihre Wunden lecken und sich neu für eine Offensive wappnen.
Doch das tat momentan nichts zur Sache.
Lilien Claymore wollte über Funk und Fernsehen, die Evakuierung aller Städte einleiten. Subterra war die einzige Möglichkeit zu überleben, wenn auch die Letzte. Sie würden sich auch nicht lange hier mehr aufhalten. Nachdem ihre Männer kampfbereit waren und neu ausgerüstet waren, würden sie zur nächsten Stadt weiterziehen, aber vorher würden sie alle technischen und medizinischen Hilfsmittel mitnehmen und dann den Bunker sprengen. Das Chaos sollte keinen Nachschub erhalten.
Nur schweren Herzens wollte sie diesen Befehl geben. In ihrer besten Uniform stand sie vor einer Kamera und einem Mikrofon. Zwei Männer bedienten diese Geräte, während sie sich noch einmal überlegte, wie sie das ganze Erklären sollte. Dem Volk zu sagen, daß die Claymorekette gefallen war und das das Chaos nun überhand nahm.
Nein, sie hatte es nicht leicht. Um ihre Nachricht patriotisch zu gestalten, hatte man das Banner des Imperiums hinter ihr an die Betonwand genagelt.
,,Aufnahme in 5 Sekunden, Miss Claymore.“ gab ihr der Mann hinter Kamera ein Zeichen.
,,In Ordnung.“ räusperte sie sich und richtete erneut den Kragen ihrer Uniform.
,,5...4...3...2..1..0....“ damit schaltete sich das kleine rote Lämpchen an der Kamera ein und Lilien Claymore begann ihre Rede.
,,Bürger von Braxis, Menschen des Imperiums. Heute haben wir das Denkmal unseren geliebten Helden Taldean Claymore, meines Vaters, die Claymorekette verloren....“ sie machte eine Pause und holte tief Luft.
,,Wir wussten alle, daß dieser Tag kommen würde, an dem das Chaos unsere Verteidigung durchbrechen würde. Dieser Tag scheint nun angebrochen zu sein. Aus diesem Grund veranlasse ich, daß alle Städte aufgegeben werden und unser Volk in unsere mächtigste Festung zurückzieht. Nach Subterra. Diese Entscheidung ist mir schwer gefallen, doch ich muss das Volk schützen, denn dies ist die Hauptaufgabe der imperialen Armee und jedes Imperatorfürchtigen Menschen.
Wir haben eine Schlacht verloren, aber noch nicht den Krieg. Nehmt nur das nötigste mit. Belastet euch nicht mit unnützen Tand. Jeder von euch wird gerettet werden. Meine Offiziere leiten die Evakuierung. Ich bitte alle um Verständnis. Dies ist nicht der Tag in den wir in blinde Panik fallen sollten, angesichts eines mörderischen Feindes. Nein, dies sollte der Tag sein, an den wir noch enger zusammenrücken sollten. Nur noch der Zusammenhalt und der Glaube an den Imperator und seiner Söhne kann uns retten.
Seid euch versichert, die imperiale Armee wird für euch kämpfen. Wir werden nicht zulassen, daß unsere Geschichte hier und heute endet. Jeder, der eine Waffe tragen und benutzen kann, sollte sich im Rekrutierungsbüro oder den ansässigen Schutztruppen anschließen.
Verlasst euch darauf, wir werden überleben, ganz gleich wie viele unsere Brüder und Schwester der imperialen Armee fallen mögen. Wir werden überleben.“ damit beendete sie ihre Rede und die Kamera, wie das Mikrophon schalteten sich ab..........