Posts by Deva

    off.topic:,, So was ich verspreche,daß halte ic hauch. Also hier was neues. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen."


    Wer Wind sät, wird Sturm ernten


    Daminus hatte es geschafft. Er hatte sich bis in die oberste Ebene des Bunker hoch gekämpft. Nur noch wenige Meter und er würde wieder das sanfte Licht der Sonne auf seiner aufgescheuerten Haut spüren.
    Jeder seiner Schritte war gefährlich gewesen. Ständig musste er vereinzelten Feinden ausweichen, von niederen Kultdienern bis hin zu den riesenhaften, gepanzerten Chaos-Space-Marines, die alles Bekannte übertrafen, was er bisher gesehen hatte.

    Der Wartungsschacht war seine einzige Möglichkeit hier herauszukommen. Unter ihm befanden sich mehrere grauenhafte Gestalten. Allesamt wirkten, als wäre sie einem Alptraum entsprungen.
    Die Gesichter zu tierhaften Fratzen verzogen.
    Besonders jetzt war die Gefahr entdeckt zu werden sehr groß. Der stählerne, gelöcherte Boden des Wartungsschachtes knarrte und quietschte bei jeder seiner Bewegungen. Drähte und zischende, offen liegende Kabel machten es schwierig weiter zu kommen. 10.000 Volt und mehr konnte durch jedes einzelne Kabel fließen. Eine Berührung würde ausreichen, um ihn zu töten.

    Mit äußersten Vorsicht und ständig auf die zischenden Drähte und Stromkabel achtend, tastete er sich vorwärts. Immer wieder darauf achtend, daß er nicht zu laut war.

    Durch das kranke Gelächter unter ihm oder einige Schreie, die aus den unteren Ebenen nach oben hallten, achtete man nicht auf das ächzende Metall unter ihm.

    ,,Bitte, lass einmal alles glatt gehen....“ flüsterte er leise eine Beschwörung zum Himmel.
    ,,Hast du das gehört...“ kreischte plötzlich ein widerliches Monster von einem Menschen unter ihm.

    ,, Verdammt.“ schnaufte Daminus und machte sich für einen Kampf bereit, indem er kurz noch einmal die blickende Schußanzeige seines Lasergewehres nachprüfte.
    ,,Hier sollen die speichelleckenden Anhänger dieses verstoßenen Alpha-Legion-Generals Setrius sein.“ setzte der Kultist sein Gespräch fort, während Daminus erleichtert aufatmete.

    ,,Und wenn schon. Drakon wird sie alle vernichten und die alte Kraft wird wieder zum Blutgott zurückkehren.“ erwiderte eine andere menschliche Kreatur.
    ,,alte Kraft?“ fragend kroch er auf allen Vieren weiter. Auch wenn ihm diese Frage unbeantwortet blieb, er musste weiter, ganz gleich wie wichtig die neuen Informationen auch sein mochten.

    Möglicherweise wusste man noch nichts von den Eintreffen eines zweiten Chaos-Kultes. Scheinbar waren die beiden Armee des Chaos miteinander verfeindet. Dies schloss er alles aus den eben gehörten Gespräch der lauten Kultanhänger.

    Nur noch zwei Meter, lachte er triumphierend und steuerte geradewegs auf die obere Ausgangsluke zu. Von hier aus könnte er sich über das Dach des Bunkers schleichen und in den angrenzenden Wald fliehen.
    Doch das Schicksal hatte andere Pläne mit Sergeant Daminus. Kurz bevor er den Ausgang erreichte, gab der Boden unter seinen Füßen nach und er stürzte zu Boden.

    ,,Sieh an, sieh an. Wir haben Ratten. Tötet das Ungeziefer.“ brüllte einer der Kultisten, als beide zeitgleich ihre langen, gekrümmten Dolche zogen und laut brüllend auf ihn zu rannten.
    ,,Musste das sein.“ stand er kopfschüttelnd und keuchend auf, die Schmerzen völlig ignorierend und nach seinem Lasergewehr greifend. Aber erneut machte er eine böse Entdeckung. Das Lasergewehr war in zwei Teile zerbrochen. Damit konnte er sich nun nicht mehr verteidigen.
    ,,Ich hasse mein Leben.“ schnaufend löste er das scharfe Bajonett von seinem Lasergewehr und schleuderte es einem der Kultisten entgegen. Als hätte der Imperator selbst die scharfe Klinge geführt, durchbohrte sie den Hals des widerlichen Ketzers. Dieser fasste sich vollkommen perplex an die Kehle und spürte wie sein Blut aus seinem Hals schoss.

    ,,Nein....“ stöhnend ging der Gottlose in die Knie, während die rote Flüssigkeit sich über seine dunkle Robe ergoss.
    Von dem Tod seines Kameraden unbekümmert, erreichte der zweite Heide Daminus und traktierte ihn mit einigen schnellen Angriffen, denen der Nahkampf geschulte Sergeant allerdings ausweichen konnte.
    ,,NUN STIRB ENDLICH!“ knurrte der Gottlose ihm an und setzte seinen Angriff fort. Daminus hingegen konnten den hastigen und verausgabenden Stichen ausweichen und wartete auf den Moment, wo der Ketzer langsamer wurde. Auch wenn diese niederen Diener des Chaos von der Kraft ihrer unheiligen Götter gesegnet waren, so waren sie immer noch Menschen und verfügten daher über nur wenig Spielraum, bevor sie erschöpft waren. Auf diesen Moment wartete er und hoffte, daß dieser Augenblick schnell eintreten würde.

    ,,Ich werde dir das Fleisch von den Knochen schneiden...“zischte der Heide, völlig in seiner blinden Wut untergegangen.
    ,,Wohl kaum.“ antwortete Daminus und schnellte nach vorne, da nun seine Chance gekommen war.

    Mit beiden Händen packte er den Arm des Ketzers und schleuderte ihn über seine Schulter, hielt dabei aber den Arm fest. Mit einer weiteren Drehung brach Daminus seinem Gegner den Arm, welcher auch dann sofort den Dolch fallen ließ und sich laut schreiend am Boden wälzte.
    Schnell packte er den Dolch und rammte ihn mit nahtloser Perfektion in den Kopf des Gottloser. Dieser verstummte, als der kalte Stahl seine Schädeldecke durchbrach und in sein schwaches Gehirn eindrang.
    ,,Ich hasse mein Leben von Tag zu Tag mehr....“ ging er als strahlender Sieger, leicht strauchelnd auf das große, stählerne Tor zu.

    Dort angekommen tippte er einen neunstelligen Code in die kleine Konsole und vernahm ein leises Zischen, als sich das Tor langsam öffnete.
    Glücklicherweise hatte die Generälin Lilien Claymore niemals den Code geändert, zumindest galt das für die Bunkerkomplexe. Zwar wären ihre Offiziere dazu in der Lage gewesen, aber eigenmächtiges Handeln wider aller Befehle führte zwangsläufig zur sofortigen Exekution.

    ,,Endlich...“ lachend schritt er durch das nun offene Tor und nahm einen langen Zug von der frischen Luft. Doch statt sauberem, erquickendem Sauerstoff drang ein widerlicher, grotesker Gestank in seine Nase, so daß er sich beinahe hätte übergeben müssen. Vor ihm baute sich ein Schlachtfeld auf. Dutzende von verstümmelten, zerfetzten Leichen seiner Kampfgefährten waren zu einem Berg gestapelt, ebenso ihre Waffen und ihre Köpfe.

    In seinem Herzen wuchs ein Gefühl zwischen Trauer und Hass. Eine Träne floss ihn widerwillig über das Gesicht und fiel auf den staubigen und zugleich matschigen Boden.

    Doch etwas war sonderbar. Neben den purpurfarbenen Flammen, die scheinbar auf nackten Fels brannten, lagen die stählernen Leiber von getöteten Chaos-Space-Marines.
    ,,Beim Imperator....“sagend konnte Daminus kaum das schreckliche Bild vor seinen Augen anerkennen.

    Hier lebte nichts mehr. Alles war tot. Den Mord an den imperialen Soldaten war den Heiden zu zuschreiben, doch wer hatte sich ihrer angenommen?
    Die imperiale Armee war es nicht, nein, es gab keine Explosionskrater oder sonstige Überresten von nicht-explodierten Granaten oder abgeschlachteten Männern.

    Nein, irgendjemand anderes hatte sich dieser Verräter angenommen, doch wer?
    Diese Frage stellte er sich und er war Willens sie beantwortet zu kriegen.
    Vorsichtig untersuchte er einen nahen Leichnam. Der vergleichsweise große Chaos-Space-Marine lag auf den Rücken und eine faustgroße Wunde klaffte auf seiner Brust.

    Doch war diese Wunde sauber. Normalerweise würde ein Geschoss, daß solche Wunden verursachen konnte, auch den Rest der blutroten Servorüstung in Mitleidenschaft ziehen.
    Was für eine Waffe war dies? Voller Neugier griff er in die Wunde mit seiner bloßen Hand und tastete die meist zerfetzten Organe nach einem harten Gegenstand ab. Und er fand einen. Blitzschnell zog er es hervor und sah eine Art glatten, beinahe durchsichtigen Kristall, nicht größer als ein halber Finger.

    ,,Was zum Teufel?“ säuberte er die Oberfläche dieses Geschosse und erkannte ein eingebranntes Zeichen.
    Als er es erkannte, weitete sich seine Pupillen und eiskalter Angstschweiß lief ihm den Rücken runter.

    Gerade wollte er die Flucht ergreifen,als er in den Lauf einer fremdartigen Waffen blickte, dessen Träger eine vollkommen schwarze Rüstung sowie eine weiße Maske mit rotglühenden Augen trug......

    off.topic:,, Bin ja schon am schreiben, nur so ein drei-Seiten dauert auch zwischen zwei bis drei stunden, durchlesen und korrigieren nicht mitgerechnet. Also ich schreibe mal weiter und es müsste theoretisch heute noch was kommen."

    off.topic:,, Danke für die Komplimente ;) In der geschichte versuche ich die Parteien logisch zu vermitteln, auch wenn ich ein Anhängern des Seuchengottes bin, kann ich die World-Eater nicht als Idioten darstellen, schließlich sind ebenso geschickt im navigieren von Raumschiffen, den Bauen von Waffen und Maschinen, wie die anderen Legionen. Daher dachte ich mach ich die World-Eater recht schlau, doch ihre größte Stärke der Blutrausch ist zugleich auch ihre größte Schwäche, da dieser ihre Denkweise einschränkt. Deathguards werden wohl nicht drin vorkommen, dafür offeriere ich euch heute die dritte Armee ;)
    Also viel Spaß beim Lesen."


    Das Heil in der Flucht


    Von den plötzlichen orbitalen Beschuss in ihrem Glauben erschüttert, gab die imperiale Armee ihre sorgfältig ausgebaute Stellung auf. Viele Männer wurden von den gewaltigen Laserstrahlen atomisiert, jeder verließ fluchtartig seine Stellung, nur in der wankenden Hoffnung noch am Leben zu bleiben. Lilien Claymore und ihr Kommandostab hatten ebenfalls die Flucht angetreten, allerdings nicht durch das offene Terrain, sondern durch ein weitverzweigtes unterirdisches Netzwerk, welches eigentlich den Sinn hatte, daß die Festungen sich gegenseitig mit Truppen und Vorrat unterstützen konnten. Jetzt aber waren sie Fluchttunnel und vielleicht die einzige Möglichkeit, um mit heiler Haut davon zu kommen. Hunderte von imperiale Gardisten, allesamt mit schweren Waffen oder sonstigen Wertsachen bestückt, drängelten sich einen engen Gang entlang. Gerade einmal zwei Männer konnten nebeneinander gehen zu mehr reichte der Platz nicht.

    Mit krebsrotem Kopf ging die rothaarige Generälin voran. Sie biss sich auf die Zunge in ihrem Frust und schluckt ihr Blut hinunter. Der leicht metallische Geschmack ließ sie sich wieder besinnen. Eine Frage geisterte ihr durch den Kopf. Warum?!

    Der schwarze Stern von Setrius Schattenherz war durch das noble Opfer ihres Vater derartig beschädigt worden, daß dieser auf den Planeten stürzte und in einer atomaren Explosion sein Ende fand. Lediglich das Flaggschiff ihres Vater hatte die Kollision überstanden und das war ein seltenes Glück. Die Frontpanzerung von imperialen Zerstörerschiffen ist stark, aber nicht für das Rammen von feindlichen Schiffen konzipiert.

    Das Schiff war auch nicht mehr als ein Wrack. Alle Waffen waren irreparabel beschädigt geworden. Von daher war es nutzlos. Doch das hinderte Setrius Schattenherz und sein mörderisches Gesindel nicht, daß Schiff ihres Vaters durch eine Massenteleportation zu entern und die gesamte Crew abzuschlachten.

    Sie erinnerte sich gut an das Geschehen, schließlich liefen die Radioberichte über den Fall ihres Vaters und der Tücke der Alpha-Legion pausenlos.
    Normalerweise war eine Teleportation in diesem Umfang auf ein Schiff unmöglich. Die Magnetschilde würde das Signal verzerren und man konnte sich an irgendeiner Stelle wieder materialisieren. Meist war dies der Weltraum. Allerdings waren die Schilde durch das Manöver ausgefallen und Setrius Schattenherz hatte seine Gelegenheit genutzt.
    ,,Dieses verdammte Scheusal....“ knurrte sie leise und ging weiter, während ihre Leibwache dicht hinter ihr blieb.

    ,,Woher hat dieser Bastard nur die Mittel her.“ zischte sie unhörbar. Das Schnaufen und Stöhnen der Soldaten, die ihr folgten, hätte ohnehin jedes Wort im Keim ersticken lassen.

    Aber blieb ihr die Antwort auf ihre Frage verwehrt. Es war unmöglich das die Alpha-Legion neue Schiffe in diesem Sektor entsandt hatte, besonders wenn man die Tatsache einschloss, daß der neue Kommandant der Chaosflotte, niemals seine Befehlsgewalt an Setrius Schattenherz abgetreten hätte. Nein, dafür war der Machthunger der Heiden zu groß. Eher töteten sie sich gegenseitig, bevor sie sich einen Anderem unterwarfen. Das war ihr auch nur Recht, sollten sich diese Ketzer gegenseitig abschlachten.

    Innerlich betete sie das die Versorgungsgänge den schweren Beschuss standhalten würden. Ansonsten würde man ihre Leichen nie wieder finden, falls sie verschüttet würden.

    Diese Unsicherheit gefiel ihr nicht. Bisher hatte sie immer ein wenig Kontrolle über die Gesamtsituation behalten können, doch nun war sie im wahrsten Sinne des Wortes kopflos. Sie konnte jetzt nicht mehr agieren, sondern nur noch reagieren.

    ,,Das stimmt nicht ganz, Miss Claymore.“ hallte eine eisige Stimme in ihren Ohren wider. Ruckartig drehte sie sich um, allerdings sah sie niemanden. Nur ihre Leibwache, die sie allesamt mit verwunderten Gesichtern ansahen.
    ,,Habt keine Angst, meine Freundin. Ihr könnt mich nicht sehen, da ich nicht wirklich hier bin. Ich befinde mich an einem anderen Ort. Nur meine Gedanken hört ihr, genauso wie ich eure.“

    Diese Tatsache war alles andere als beruhigend. Wenn ein Verräter in ihrem Verstand eindringen konnte, würde.......

    ,,Keine Sorge. Ich werde euch bei der Verteidigung eurer Welt nicht behindern oder gar eure Pläne an den Feind verraten. Nein, das würde mir die ganze Freude an dieser kleinen Scharade nehmen.“ antwortete die Stimme auf einen nicht abgeschlossenem Gedanken.

    ,,Was willst du dann!“ dachte sie und unterdrückte dabei ihren Hass.
    ,,Euch in einer gewissen Weise unterstützen. Ich weiß sehr wohl, daß der Verlust eurer Truppen und der der hochgerühmten Claymorekette sicherlich die imperiale Armee beeinträchtigt. Aus diesem Grund rate ich euch. Eure Städte zu sichern. Der kommende Sturm wird viel Leid mit sich bringen und ihr wollt doch nicht das Blut von Kindern an eurem Händen kleben haben oder irre ich mich?“ stellte der unsichtbare Sprecher fest. Lilien Claymore hingegen war zu verbittert, als ihm wirklich Glauben zu schenken. Erbost dachte sie:,, Warum sollte ich euch glauben. Ihr seid ein Verräter. Genauso wie die anderen. Unser Tod würde euch doch Recht gelegen kommen.“
    Für einen kurzen Moment geschah nichts. Keine Antwort, nur eine Stille machte sich in ihren Gedanken breit, während der Lärm um sie herum zunahm.

    Ein Lachen kündigte die Rückkehr der Stimme an.
    ,, Freilich. Allerdings hätte ich von eurem Ableben nichts. Meine Ziele sind komplexer und daher kaum von eurem magerem Verstand zu erfassen. Die Kämpfe zwischen den zwei Legionen werden hart und blutig sein, besonders wenn sich noch eine dritte Armee einmischen wird. Erinnert ihr euch noch an mein Rätsel.,, Zwei Armeen werden es sein, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Jene, die ihr nicht versteht und jene die nur noch die Schlacht kennen.“
    Ein Teil des Rätsels dürfte durch die Ankunft der World-Eater schon gelöst sein, doch die dritte Streitmacht sollte euch erheblich mehr Sorgen machen.“

    ,,Jene, die ihr nicht versteht....“ überlegte sie und vernahm sogleich die lobenden Worte des Hexers.

    ,,Exakt. Einen Feind den man kennt, kann man leicht besiegen. Doch wie wollt ihr einen Feind bezwingen, den niemand zu durchschauen vermag?
    Das ist allerdings euer Problem. Ich rate lediglich zur Vorsicht, da ich auf eine abstrakte Weise eine gewisse Sympathie für euch und eurer Leid empfinde. Ich verabschiede mich und handelt weise....“ damit verschwand der schwarze Schleier aus ihrem Kopf und gab wieder ihren Geist frei.
    Dennoch hallten die Worte des Heiden in ihrem Schädel wie ein Echo wider.
    Eine zweite Legion des Chaos hatte ihr gerade noch gefehlt. Sie hatten schon Probleme eine Einzelne in Schach zu halten, aber zwei waren undenkbar. Hinzu kam noch, daß eine unbekannte Armee auf Braxis landen würde. Damit war das Schicksal der Menschheit auf diesen Planeten besiegelt. Es gab nur eine Möglichkeit noch. Sie mussten sich verstecken und aus dem Hinterhalt angreifen. Überraschungsangriffe waren vielleicht die einzige Möglichkeit.

    Bevor sie sich überhaupt auf eine solch verdeckte Offensive vorbereiten konnten, mussten die Zivilisten in Sicherheit gebracht werden. Subterra, eine gewaltige Makropole, viele Hundert Meter in einem Berg geschlagen, würde sicherlich ausreichend Schutz vor dem Horror des Chaos bieten und den orbitalen Beschuss. Allerdings hatte Subterra nur einen Ein- und Ausgang. Wer sich auch immer in die Stadt zurückzog war gefangen und konnte nicht mehr fliehen. Glücklicherweise war die Stadt mit Dutzenden von automatischen Geschützen gesichert. Ja, dachte sie, Subterra würde der Amboss sein auf dem sie ihr letztes Gefecht austragen würden.
    ,,Schneller...“ hetzte sie ihre Männer und beschleunigte ihr gehen zu einem schnellen schreiten.

    Sie mussten alles vorbereiten und ihnen blieb wenig Zeit. Ein Großteil der verbliebenen Fahrzeuge war nicht für eine Evakuierung gebaut worden, besonders nicht in dieser Größenordnung. Millionen Menschen, Frauen, Kinder mussten in Sicherheit gebracht werden.
    Diesen einen Gedanken festhaltend, lief sie los......


    Fernab der Schlacht, im Schatten des Mondes, wartete die Träne von Isha auf den richtigen Augenblick. Das riesige Schiff war für eine Schlacht konzipiert, selbst gegen die niederen Völker.
    Tief im Bauch des silbernen Raumschiffes saß der Runenprophet Tandir von Biel'Than und meditierte.

    Um ihn herum befand sich das Universum, ein dreidimensionales Bild, daß sich selbst generierte.
    Obwohl er die Augen geschlossen hatte, konnte der beinahe 600 Jahre alte Prophet alles sehen.

    ,,Das Lied hatte recht. Unser größter Sieg befindet sich auf dieser sterbenden Welt.“ führte er ein Selbstgespräch und band sich sein langes, glattes, schwarzes Haar zu einem Zopf. Dadurch wurden seine spitzen Ohren sichtbar, ebenso wie die schartige Narbe, die sich auf der rechten Wange befand.

    ,, Die Harlequin hatten recht.“ öffnete er seine grünen Augen und besah sich nun genauer die galaktische 3D-Karte.
    Mit einer Handbewegung vergrößerte sich ein Ausschnitt und Braxis war zu erkennen. Selbst das Schlachtschiff der World-Eater, daß seinen Beschuss auf den Planeten weiter führte.

    ,,Der alte Feind war schnell, genauso wie ich es vorausgesehen haben.“ grinste er und stand auf. Erst jetzt wurde sein langer, grün-weißer Runenrock sichtbar, der mit Dutzenden von fremdartigen roten Symbolen verziert war.

    Sein weißer Brustpanzer war mit einem roten Rubin bestückt, welcher permanent in der Dunkelheit leuchtete, wie eine winzige Hoffnung des Lichtes.

    ,,Du kannst nun aus den Schatten treten.“ sprach er in die Finsternis und ein junger Mann mit vollkommen schwarzer Kleidung trat in das flackernde Licht der 3D-Projektion.
    Er trug eine weiße Maske, aus dessen linken Auge sich eine Träne ergoss. Die Maske des Slaanesh.

    ,, Ihr müsst handeln, Runenprophet. Der Tag des Feuers nähert sich und nur unser eingreifen kann dies verhindern.“ sagte der dunkle Tänzer geheimnisvoll. Seine Stimme wurde durch ein kleines Mundstück verzerrt. Es hörte sich an, als wäre er ganz nah und doch so fern.
    Das Mysterium der Harlequin war bei den Eldar bekannt. Niemand kleidete sich derartig in Geheimnissen wie die Diener des lachenden Gottes.
    ,,Das ist mir bewusst. Doch wäre es dumm vorschnell zu handeln...“ Tandir konnte kaum seinen Satz beenden, da erwiderte schon der Harlequin.,, Und es wäre all unser Ende, wenn wir zu spät handeln.“

    Der Runenprophet grinste. Auch wenn die Stimme seines Gegenüber über keinerlei Emotionen verfügte, konnte er allerdings seine Panik erkennen. Seine gesamte Aura war von Angst und Panik durchtränkt.
    ,,Ihr fürchtet euch. Ich sehe es.“ mit diesen Worten setzte sich Tandir von Biel'Than seinen weißen Runenhelm auf, dessen grüne Kristalle auf der Stirn sofort zu funkeln begannen.

    ,,Angst zu haben bedeutet keine Schande, solange sich der Geist nicht geschlagen gibt.“ antwortete der Tänzer rasch.
    ,,Wohl gesprochen, doch bedenkt. Unser Volk ist nicht für direkte Konfrontationen geschaffen. Wir müssen vorsichtig und im geheimen agieren. Ich habe bereits einige meiner Krieger auf den Planeten entsandt, um die Gegend zu sondieren. Wir müssen mehr über die Pläne und Ambitionen unserer Feinde in Erfahrung bringen, bevor wir eine Offensive starten......“ erneut machte der Runenprophet eine rasche Bewegung und das riesige Hologramm veränderte sich. In Bruchteilen von Sekunden wurde ein Ort auf den Planet Braxis detailliert dargestellt.
    ,,Was ist das?“ fragte der junge Harlequin nach, da er sich keinen Reim auf das seltsame Gebäude machen konnte.

    ,,Ein Bunkerkomplex der Menschen oder wie wir sie nennen Chem-pan-say. Ich habe hier eine große Anzahl unserer Feinde ausgemacht. In ihren Ignoranz haben sie ihre Truppen gespalten, um die verzweifelten Menschen der imperialen Armee zu jagen. Ich denke, wir sollten ihnen helfen. Möglicherweise sind wir bald auf ihre Unterstützung angewiesen.“ erklärte Tandir sachlich und ausschweifend. In der Kultur der Eldar war Bildung ein Hauptbestandteil, daher sollte es niemanden wundern, daß dieses alte Volk sich auch dementsprechend ausdrückte.

    ,,Wir sollen uns mit Primitiven verbünden? Sagt mir, Runenprophet, ist das wirklich der Weg?“ harkte der Diener des lachenden Gottes vorsichtig nach.
    ,, Unser Weg ist es aus der Asche wieder aufzusteigen, aber der goldene Weg ist meist mit falschen Versprechen, Verrat und den Blut getränkt. Ich sehe keine andere Möglichkeit. Doch beruhigt euch. Ich will erst möglich viel über die Menschen in Erfahrung bringen, bevor wir uns offenbaren.“ sagte er und das Bild verschwand.

    ,,Was sind diese Chem-pan-say schon im Vergleich zu uns?“ erwiderte der Harlequin und verschränkte die Arme ineinander.
    ,,Euer jugendliche Übermut und eure ebenso eingeschränkte Sichtweise werden euch schon bald das Leben kosten. Ich habe einst auch so gedacht, aber ich habe für mein Handeln bezahlt. Lernt lieber aus den Misserfolgen anderer, um später erfolgreich zu sein. Schon jetzt kann ich euren Tod sehen, doch ob in naher oder ferner Zukunft ist mir unklar. Ihr solltet euren Feind niemals unterschätzen, besonders nicht die Menschen, denn auch wenn sie fanatisch, launisch und sich uneins sind, so haben sie auch positive Aspekte. Ich habe sie bereits auf den Schlachtfeldern gesehen, bevor das Universum eure Existenz beschlossen hatte. Ihr Kampfeswille und ihre unzerstörbare Hingabe haben mich beeindruckt. Ihr solltet euch wirklich nicht dazu hinreißen sie zu unterschätzen.“
    versuchte Tandir von Biel-Than seinem Gegenüber seine Lebensweisheiten zu vermittelt. Dieser allerdings sagte nur 3 Worte.

    ,,Wir werden sehen.......“

    Oh das ist einfach. Die Technik der Deathguards ist genauso vollkommen wie der der anderen Chaos-Legionen. Durch den Segen Nurgles wurde nicht die Rüstungen oder die Waffen verwandelt, sondern vielmehr wurden die Körper der Deathguards zu wandelnden Bottichen der krankheiten. Manche Rüstungen mögen aufgebläht wirken, daß liegt auch vielmehr an den entsetzlichen Gasen in ihren Gedärmen, die offen in das Fleisch eindringen. Ihr verfaulendes durch Krankheiten geschwängertes Fleisch ist meist Nährboden für widerliche Fliegen oder andere Insekten.
    Auch wenn ein Deathguard eher schmutzig wirkt, ist er dies nur zum teil. Die Servorüstungen sind durch die Transformatione /Degeneration *je nachdem wie man es sieht* leicht in Mitleidenschaft gerissen worden. Die Mutation ihrer Körper war rasant und die Rüstungen konnten dieser plötzlichen Änderung nicht entgegen wirken, deshalb sind sie leicht lädiert und sehen auch schmutzig auch. Ein weiterer Grund, um das goteske Aussehen zu erklären ist, daß die Deathguards kein Gelände scheuen. Selbst durch Kanalisationen oder staubige Wüsten würden sie trotten. Hinzu kommt, daß sich meist auch einige Nurglelinge auf ihren starken Schulter ausruhen und wir wissen alle das diese schleimigen, gifttriefenden kleinen Dämonen nicht nur schmutzig sind sondern auch selber vor Krankheiten vibrieren.
    Das ist der eigentliche Grund, warum die Deathguards zwar schmutzig wirken, aber keinesfalls schwach oder in irgendeiner Forn langsam wären, denn ihre Rüstungen funktionieren noch perfekt, trotz des widerwärtigen Trägers.
    Gleiches gilt für ihre Waffe. Bei den Fahrzeugen ist es meist so, daß sie ebenfalls über eine riesige Schmutzschicht verfügen und ihre Panzerung größtenteils durch Dreck und den Segen ihres Gottes zusammengehalten werden, was sie allerdings auch nicht schwächer macht.

    Ich hoffe, ich konnte euch erleuchten ;)

    Naja wäre doch blöd, wenn die jungs Zeitgleich auf mehreren Planeten wären ;)

    Ja das Chaos baut ja auch auf der Allpha-Legion auf, natürlich könnte ich auch ganz einfach Black Legion sagen, aber da gibt es ja einige Sachen, die die nicht haben dürfen, daher quasi diese Allianz.

    Und wegen Götterstein keine Angst, ich weiß wer gewinnt und wer verliert, glaub mir die World-Eater werden noch überraschen, wie eigentlich jedes Volk ;)

    Tja um es einfach zu sagen: Tau wird jetzt buchstäblich alles ownen, wgal ob man necron ist oder nicht. Manches ist wohldurchdacht, aber 10 Feuerkrieger + schilddrone? Wie soll man die jemals vernichten können?

    Einiges muss nachgeholt werden, darum bitte ich :D

    Aber zumindest schon mal ein paar gute Vorschläge dabei. 8)

    off.topic:,, Danke ;) das ist wirklich das größte Lob für einen Schreiberling. Tatsächlich habe ich mir auch mal darüber Gedanken gemacht, allerdigns weiß ich nicht an wem. Wie dem auch sei. Ihr habt alle geduldig gewartet und ich habe etwas neues geschrieben, trotz schwerster Kopfschmerzen. Ich denke, besonders Khorne-Anbetern wird dieser Text besonders gefallen. Mehr verrat ich nicht, sonst hätte lesen ja keinen Sinn. Also in diesem Sinne, wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen."


    Für Khorne!


    ,,Landung erfolgreich abgeschlossen. Der Bunker ist gesäubert, allerdings spüren wir noch die Präsenz von atmenden Lebewesen. Trotzdem dürften sie keinerlei Gefahr für eure Expansionspläne sein......“ vernahm Chaosgeneral Drakon Destrukion die Stimme seines Adjutanten, dessen blutverschmiertes Gesicht auf dem riesigen, flackernden Bildschirm zu erkennen war.

    ,,Ausgezeichnet. Dann dürfte der Landung unserer Truppen nichts mehr im Wege stehen....“ kreuzte Drakon seine stählernen Finger übereinander und ein breites Lächeln fuhr über seine vernarbtes Äußeres. In seinen azurblauen Augen schillerte die Bosheit und sein Herz schlug vor freudiger Entzückung angesichts des angerichteten Massakers.
    Langsam erhob sich der große General aus seinem Knochenthron, dessen Armlehnen aus zwei menschlichen Köpfen bestanden, und fasste sich an sein eckiges Kinn. Währenddessen arbeiteten die buckligen Techpriester weiter an ihren blickenden und piepsenden Computer. Sie fegten mit ihren Finger rasant über die Tastaturen und nahmen in Sekundentakt Informationen auf, bei denen ein normaler Menschen bereits überfordert gewesen wäre. An den stählernen Wänden der großen Kommandozentrale des Flaggschiffes, waren Leichen mit Ketten befestigt, meist nur noch Gerippe die von Gräueltaten der World-Eater berichten konnten. Konkurrenten und Spielzeuge die Drakon über die Jahrhunderte gesammelt hatte. Allesamt waren sie durch den Schlächter umgekommen. Stolz auf seine Trophäen und Siege für Khorne, hatte er seine Gegner oder zumindest deren Überreste an die Wände des Schiffe geheftet. Der ekelhafte Gestank von verrottendem Fleisch war überall präsent. Seine Diener wussten, daß ihnen ein ähnliches Schicksal blühen würde, sollten sie versagen. Drakon hatte seinem Ruf als Berserker und Krieger nicht zu unrecht. Es gab nur wenige, falls überhaupt, die ihm wirklich die Macht streitig machen konnten. Doch hatte der brutale Chaosgeneral all seine Untergebenen eingeschüchtert. Sie würden es nicht wagen, sich gegen ihm zu erheben.

    ,,Ja, mein Gebieter. Leider muss ich ihnen mitteilen das wir in der imperialen Datenbank auf ein nicht unerhebliches Hindernis gestoßen sind. Ich übertrage die Daten....“ Damit verschwand das Gesicht seines Stellvertreters und eine Landkarte erschien stattdessen. Es war Pangea, perfekt kartografiert, bedauerlicherweise hatte man auch sämtliche Befestigungen und Städte eingetragen, bis auf eine Ausnahme.
    ,, Diese drei Festungen nennen sie die Claymorekette. Angesichts der immensen Feuerkraft dieser Bauwerke wird eine Bodenoffensive wohl kaum zu gewinnen sein.....“ erklärte sein Adjutant vorsichtig. Auch er fürchtete den Zorn seines Herren.

    ,,Sie lernen nie dazu....“ unterbrach ihm Drakon. Ich schätze, ein kleines orbitales Bombardement würde uns sicherlich von Nutzen sein, meint ihr nicht auch.“ harkte der General nach, nur um seinen Stellvertreter in eine ausweglose Situation zu platzieren. Jede Antwort wäre falsch gewesen. Eine Zustimmung von Drakons Plan würde bedeuten, daß die World-Eater schwach waren und die schwächlichen Imperialen nicht besiegen konnten. Eine Verneinung wäre ein Affront gegen den Chaosgeneral und hätte höchstwahrscheinlich den Tod zur Folge.

    Beschämt senkte sein Adjutant den Kopf und wartete auf die Befehle seines Meisters. Keine Antwort war besser, als jede andere Alternative. Sicherlich würde er bestraft werden, aber er würde zumindest leben.
    ,,Wie dem auch sei......“ fuhr Drakon fort.,, Über welche Stärken verfügt unser Gegner noch oder wurde selbiges nicht der Datenbank gefunden?“
    Ein kurzes Rauschen überdeckte die folgende Antwort, nur Bruchstücke waren zu hören. Zwei Worte ganz deutlich ,,Setrius Schattenherz.....“
    ,,WAS!?“ brüllend schlug Drakon mit seiner wuchtigen Faust auf einen Computer und zertrümmerte die alte Maschine.
    ,,Diese Feiglinge von der Alpha-Legion sind hier. Ich will Antworten. SOFORT!“ knurrte er und seine raubtierähnlichen Zähne knirschten schaurig aufeinander.

    ,,Seit mehreren Monaten, mein Gebieter, aber scheinbar wissen sie nichts von dem.......“
    ,,EGAL!“ unterbrach Drakon ihm erneut.,, Wir sind schon einmal an diesem Planeten gescheitert und nun müssen wir ihn erobern. Unsere Ehre steht auf den Spiel und der Segen des Blutgottes. Ich will das diese Festungen sofort vernichtet werden......“brüllte er mehr, als er sagte und fügte seinen Satz noch hinzu, während er langsam wieder in seinem Thron versank.
    ,,Beginnt mit der Ladung der Truppen....“

    Die Wut des Chaosgenerals hatte sein Vorgehen beschleunigen lassen. Der entsetzliche Hass auf seinen Feind Setrius Schattenherz ließ ihn Dinge tun, die er eigentlich nicht vorhatte. Es war der Blutrausch der ihn dazu zwang. Kochendheißes Blut pulsierte durch seine Ader und das Adrenalin peitschte nur so durch seine Arterien.

    ,,Sehr wohl.....“ salutierte sein Stellvertreter und das Bild verschwand. Drakon war nun nicht mehr Herr seiner Sinne. Sein Verstand verlangte nach Rache und sein Herz waberte vor Zorn.

    Laut heulten die Alarmsirenen des Schiffes auf, als sich die Luken an den Seiten des gewaltigen Flaggschiffes von Drakon öffneten und die ersten Landungskapsel wie Raketen gleich auf den Planeten abgeschossen wurden. Währenddessen wurde das Schiff immer wieder von einzelnen Stößen durchzuckt. Die schweren Laserkanonen am Rumpf des Raumschiffes begannen auf den Planeten zu schiessen........


    ,,Ahhh...der gefallene Sohn kehrt zurück.“ begrüßte Setrius Schattenherz, Drenor Blutkrähe, der sich immer noch kaum auf den Beinen halten konnten. Nur die zwei Alpha-Legionäre Links und Rechts von ihm boten eine Stütze, allerdings endete diese Hilfe schlagartig und Drenor sank erschöpft in die Knie.

    Bevor er sich rühren konnte richtete man zwei Boltpistolen an seinem Kopf, während Setrius sein Werk im Hintergrund bewunderte.
    ,, Der ganze Urwald ist nur noch eine Erinnerung. Seht euch den schwarzen Rauch an, der zum Himmel steigt, er verkündet unseren endgültigen Sieg.“ lachte er und wandte sich wieder seinen verhassten Champion zu.
    ,,Wie ich sehe lebst du noch. Erstaunlich. Dein Potenzial ist erschreckend. Vielleicht gewähre ich dir die Rückkehr in meine Legion oder ich lasse dich auf der Stelle erschießen. Dies würde mein Problem mit dir endgültig aus der Welt schaffen...... „ Mit einem Klicken vernahm er das die kalten Boltpistolen an seinem Schläfen entsichert worden waren und seine vorherigen Retter nun keinerlei Bedenken mehr hatten, ihn zu töten.
    ,,ALLERDINGS........“ führte Setrius seine Triade fort.,,... bin ich mir sicher, du könntest mir noch dienen. Es wäre unnötig ein Rind vor der Zeit zu schlachten, solange man es noch braucht. Möglicherweise entlasse ich dich später aus meinen Diensten, dann würdest du zumindest leben. Wie wäre das? Hört sich mein großzügiges Angebot nicht verlockender an, als zwei Faustgroße Löcher im Schädel? Ich möchte dir diese Entscheidung überlassen. Wähle zwischen Tod oder Knechtschaft.“ lachte der listige Chaosgeneral, Drenor mitten ins Gesicht. Der malträtierte Champion überlegte rasch. Fliehen konnte er nicht. Beim geringsten Versuch würde man ihn erschießen und Setrius Schattenherz zu einem Duell um die Führung zu fordern, wäre zwecklos gewesen. Setrius würde ihn mit nur einer Handbewegung in den Staub schlagen.

    ,,Ich stelle mich wieder in eure Dienste...“ stöhnte er notgedrungen und versuchte aufzustehen, allerdings drückten ihn seine Bewacher wieder in die Knie. Sie warteten auf die Reaktion ihres Herren.
    ,,Eine gute Wahl....Helft ihm auf!“ befahl er und man bot Drenor erneut zwei stützende Arme an.

    Plötzlich streckte Setrius seine Hand aus.,, Schlag ein und unsere Übereinkunft wird seine Gültigkeit finden.“
    Ohne zu überlegen, reichte er seinem alten und neuen General die Hand. Ein Schmerz durchzuckte seinen Körper, als sich beide Hände berührten. Ein schwarzes Symbol, ähnlich einer mehrköpfigen Hydra brannte sich auf Drenors Stirn ein.

    ,,Was......was......“ versuchte er eine Frage zu formulieren, aber Setrius nahm ihm die Antwort ab.
    ,,Wir haben einen Pakt geschlossen, Drenor Blutkrähe. Ich wusste, daß wenn du über alle deine körperlichen und geistigen Kräfte verfügst, niemals einen solchen Pakt zustimmen würdest, deshalb musste ich dich schwächen. Deine Psyche brechen und dein Fleisch bis zur Erschöpfung fordern. Hast du dich niemals gewundert, warum ich dich am Leben ließ? Ich verrate es dir. Deine bewundernswerte Kraft und deinen Willen niemals aufzugeben haben dich optimal für meinen persönlichen Leibwächter gemacht. Aber dein Machthunger machte mir Sorgen.

    Ich dachte die Kämpfe würden dich erschöpfen, doch dem war nicht so. Im Gegenteil. Mit jeder gewonnen Schlacht schienst du stärker zu werden. Diese Entwicklung war ein weiterer Grund dich in meine Dienste zu zwingen. Ich gebe zu, das Loch war mein letztes Mittel dich zu brechen. Entweder du würdest darin sterben, was ich auch vermutet hatte oder du würdest völlig entkräftigt zurückkehren, was auch der Fall war. Jetzt war es ein Leichtes, mir deine Treue zu sichern.

    Durch den Pakt bist du mein Leibwächter geworden und das heißt für dich, sollte ich sterben, wirst du es auch. Ein markanter Scherz meinerseits. Trotz deines endlosen Hasses mir gegenüber wird dir keine andere Wahl bleiben als mich zu beschützen....Lasst ihn los.“ beendete Setrius seinen langatmigen Monolog und drehte sich wieder zu den qualmenden Überresten des Dschungels, welche allerdings nur noch aus verbrannten, brüchigen Holz bestanden.

    Brüllend vor Wut riss sich Drenor aus den Armen der beiden Alpha-Legionäre mit dem Ziel Setrius Schattenherz zu erwürgen.
    ,,Auf die Knie!“ sagte der Chaosgeneral, ohne sich dabei umzudrehen und hörte den lauten Sturz von Drenor Blutkrähe.

    Was war passiert, fragte er sich und kam nur langsam wieder auf die Beine. In der schweren Servorüstung konnte ein Sturz verheerend sein, da man nur sehr behäbig wieder aufstehen konnte.

    ,,Noch eine Kleinigkeit am Rande. Mein Wort beherrscht deinen Körper. Das heißt, wenn ich deinen Tod befehle, wird dein Körper auch sterben, ohne das dich irgendetwas retten könnte.“ lachte der hinterhältige Chaosgeneral der Alpha-Legion. Doch plötzlich spaltete ein riesiger, giftgrüner Laserstrahl die Wolkendecke und schlug in weiter Entfernung ein. Eine Explosion war am Horizont zu erkennen und ließ Setrius Schattenherz erschaudern.
    ,,Was ist das?! WOHER KOMMT DER ORBITALBESCHUSS!“ drehte er sich kreischend zu seinen drei Dienern um.

    ,,Meister!“ dröhnte eine Stimme in seinem Helm.,, Unsere Außenposten stehen unter Beschuss. Unsere Sensoren haben ein Schiff entdeckt und mehrere Landungskapseln, die gerade die Stratosphäre durchbrechen.“
    ,,Das seh ich selbst, du Idiot. WER!“ brüllte er in sein im Helm intigriertes Funkgerät.

    ,,Wissen wir nicht....“ antwortete der namenlose Sprecher knapp.
    ,,Evakuiert die Basis, ihr Schwachköpfe. Rettet soviel wie ihr könnt. LOS!“ gab er neue, hastige Instruktionen und sah zum Himmel. Tatsächlich konnte er einige Kondensstreifen sehen. Wahrscheinlich die angekündigten Landungskapsel.

    ,,Hier wird es mir langsam zu heiß. Wir ziehen uns zurück. Folgt mir. Wir werden jetzt eine dieser Landungskapseln suchen und unsere Feinde begrüßen, wie es sich für gute Gastgeber gehört.....“

    off.topic:,, Danke für das Feedback. Ja das mit Onlinekampagne hat etwas aufgehalten, aber jetzt bin ich wieder verfügbar. Werde mich mal ransetzen, vielleicht schaff ich ja morgen oder übermorgen etwas zu schreiben. Auf jeden Fall nochmal danke für das sehr positive Feedback."

    Null Ahnung, der Bengel. Merket auf und vernehmet das Wort des Deva:

    bioXar ist die Glorie, die Arie des Lichtes und Wegbereiter der Gerechten. Niemand soll diesen Clan herabwürdigen. Wahnsinn und geistiger Verfall sind Opfer, die wir für das Gute erbringen und um die Schatten zu vertreiben ;)

    hast recht. Allerdings ist es leider schon alles vorbeitet.

    So nun kommen die Necrons. Ich habe es so beschrieben, daß selbst wenige Spieler die Partei besetzen müssen. Aber seht/lest selbst ;)


    Einleitung- Necrons


    Durch die seltsame und schleichende Strahlung des Artefakt erwachte eine uralte Macht im Inneren dieses Planeten. In eine Gruft, viele Millionen Jahre alt, erwachte der düstere Necronlord von Thorion zum Leben. Das stählerne Ungeheuer hatte viele Äonen geschlafen, war aber nun wieder zum Leben erweckt worden, um den telephatischen Befehlen seiner Herren zu gehorchen. Den C'Tan, dunklen Wesenheiten, deren einziges Ziel die Vernichtung war.
    Doch dieses fremdartige Gerät der Vaurl schien diese Pläne negieren zu können. Es war von größter Wichtigkeit, daß die Necrons es fanden und es zerstörten, bevor es in die Hände des Lebens fiel.
    Den Befehl seines Herren gehorchend, rammte der geisterhafte Necronlord seinen pulsierenden Stab in den Boden der Gruft und stieß einen entsetzlichen, grellen Schrei aus. Was nun geschah war nicht mehr kontrollierbar. Überall aus den Boden schossen die Spitzen der Monolithen, auch wenn sie noch nicht aktiviert waren. Ihre alleinige Präsenz war schon ein grausiger Anblick. Durch den Ruf des Necronlordes erwachten auch seine Untergebenen, die ebenfalls Millionen von Jahren im kalten Sand des Planeten überdauert hatten. Nun gruben sie sich aus den Erdreich hervor und nahmen zum ersten Mal wieder Sonnenlicht war. Allerdings kümmerte sie dieser Anblick nicht. Ohne Justiz von ihrer Umgebung zu nehmen, verfielen sie in ihre alten Ambitionen und begannen jedwedes Leben, gleich ob Tier, Baum oder Bakterie zu vernichten. Nichts durfte die Auferstehung des Necronlordes behindern, da dieser noch viele Kilometer unter der Erde gefangen war. Winzige Scarabäen und die riesigen Gruftspinnen begannen sofort nach ihrem Erwachen mit der langatmigen Ausgrabung ihres Herren. Gefangen in seiner Gruft und nicht der Lage alle seine Diener zu kontrollieren, erwählte er mehrere niedere Necrons und speiste ihnen seine Befehle in ihr mechanischen Gehirn ein. Verständlicherweise waren ihre Befehle meist sehr widersprüchlich, da durch Gestein und Metall die meisten Signale des Necronlordes verzerrt wurden. Trotzdem waren die niederen Necrons bereit die Befehle ihres Herren auszuführen, ohne dabei auf den Sinn zu achten. Noch waren die Necrons eine Minderheit, da die meisten dieser grauenhaften Maschinenwesen noch schliefen und niemals den Ruf des Necronlordes gehört hatten. Sollte der Necronlord tatsächlich seine Gruft verlassen können, würde diese Welt von Tausenden von diesen schrecklichen Maschinen überschwemmt werden, aber so blieb den Leben Zeit sich vorzubereiten......

    Oh vielen dank für die Blumen ;)

    Ja, wäre auch mein persönlicher Traum Schriftsteller zu werden, vllt. lässt sich dieses Ziel ja doch irgendwie erreichen. ;)


    So allgemeine Mitteilung, ob Necrons mitspielen ist noch ungewiss, da wir bis dato nur zwei Spieler haben, allerdings habe ich deren Einleitung so gestaltet, daß ein Spieler reicht, ich werde euch dann mitteilen, falls es neuigkeiten gibt. 8)

    Seltsam. Ich habe jetzt die Demo erhalten, schnorri war so nett sie mir zu schicken und trotz der systemvoraussetzung läuft es bei mir.
    Minimum 2,5 GHz und ich habe gerademal nen athlon XP 2400+ ;) also wenn das nicht imba ist. Läuft bei mir gut auf mittleren Details. Das Laden geht auch, ur manchmal hab ich ein leichtes soundflackern, aber mehr auch nicht. Belagerungen sind richtig klasse. So nen Chaoskatapult, wenn der Feuerball in eine große Masse von Gegner trifft, einfach herrlich.
    Vielleicht sollte ich es mir auch holen, Chaos ist ohnehin mein Liebling und wenn man sich hier auf Nurgle spezialisieren kann, umso besser ;)