Posts by Deva

    Da hat er recht, aber einige Sachen bei necrons sind definitiv zu stark und können vielleicht auch sehr schlecht balanciert werden.

    Die Gruftspinne ist schon recht hart, der Damage ist gewaltig.

    Alpträume, der Gebäudeschaden hat etwas von Brennt die Hütte nieder, also heavy.

    Und naja die Upgrades für Necrons müsste man theoretisch etwas schwächen, spiele besonders auf NW-Upgrade an.

    Ab T3/T4 sieht es für den Necron leicht düster aus, bis auf den Monolithen *der recht schnell kaputtgemacht werden kann* den Pariahs *die im Fernkampf ziemlich schnell draufgehen* und den guten Destruktor-Lord, dessen Fahrzeugübernehmende Kräft zwar schön und gut sind, aber ebenso lange dauern bis der erfolg kommt.

    Natürlich will ich nicht jammern, ich meine nur, daß solche Reden von Necrons im nächsten Patch nur noch Kanonenfutter, eigentlich sehr denonzierend sind und auch ziemlich das Forumklima belasten.

    Auf jeden Fall muss was gemacht werden, daß ist klar, aber Senses Einwand hat durchaus seine Berechtigung.

    Was kann man noch groß zum Replay sagen. Eigentlich hat Sense sehr gut gespielt, auch für Necronverhältnisse. Sicher hätten die beiden einen etwas nicht so erfahrenden Necron platt gemacht, aber Sense wusste richtig zu reagieren.

    Ich persönlich empfinde es eigentlich mehr als erschütternd, was die Medien sich einfallen lassen.
    Ich lauf ja auch gelegentlich Amok, so mit der Axt durch die Nacht und schlachte willkürlich Menschen ab *Ironie*

    Aber mal ernsthaft. Die Politiker wissen genau, das ihre gesamte Familiepolitik auf der ganzen Linie versagt hat. Also müssen wir wieder das Gerücht von bösen Computerspielen hervorkramen, damit wir nicht als Sündenbock darstehen.

    Allerdings müssten wir doch auch gleich das fernsehen verbieten oder Cimics in denen die Gewalt doch auch anders ausgelegt wird.
    Nehmen wir Terminator ein Film der auch der Gewalt frönt, schafft man aber deshalb Schwarzenegger ab?

    Also ich bin wirklich enttäuscht von dieser Propaganden. Mal ehrlich, sowas ist doch nicht normal.

    Jap Nahkämpfer sind für Nec-Warrior gift, ich persönlich bau, wenn ich gegen sm kämpfe, sofort einen tower, ich hasse diese Scoutharrass und diese abknallen meiner scarabs. bei Vespid, kroot, bin ich am überlegen, ob man möglicherweise auf drei Tower geht, nicht weit auseinander, aber weit von einander getrennt, das die vespiden richtig schaden mitkriegen.
    Ich hasse nämlich den Krootmass auf Blutfluss, daß so böse für uns arme necrons ;)

    Die frage ist gestellt. Mich interesssiert eure Meinung. Bestimmt haben manche die Kampagne gezockt und sich eine Meinung gebildet. Ich beispielsweise habe jedes Volk gezockt und bin der Meinung, daß die TAU das moralisch verwerflichste Volk sind.

    Nun meine Gründe:

    Die Tau verstecken sich hinter einer Doktrin, die sich das höhere Wohl nennt, aber bisher wurde nicht erläutert, was sich hinter den Worten versteckt.

    Das die Himmlischen, die unangetasteten Herrscher sind, dürfte klar sein, deshalb schätze ich mal, für mein Wohl wäre richtiger.

    Desweiteren welches Volk braucht solch vernichtende Waffen, wenn es angeblich auf den Frieden baut?

    Verteidigung ist schön und gut, aber mal ehrlich, sowas baut man nicht zu Verteidigungszwecken.

    Ich vergleiche Tau daher eher mit einer Sekte, einer äußerst brutalen und gefährlichen Sekte. Bestes Beispiel sind ja ihre Himmlischen, sind die futsch, ist ihre Moral am Boden.

    Umerziehungslager haben wir ja gesehen, was damit gemeint. Ein Käfig voller Mensch und ein Knarloc und die Sache ist gegessen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

    Im Gesamtbild finde ich die Tau am Schlimmste, da sie sich hinter einer noblen Sache verstecken und ihren waren bösartigen Charakter verbergen.

    Das Chaos ist böse und das verbirgt es nicht. Die SM und imps brüllen ihre Treue und drohen jeden Xeno,Mutanten etc. mit den Tod.

    Die Orks sind bekannt, als kriegerisch, daher mache ich ihnen kein vorwurf.

    Necrons sind stupide, willenlose Marionetten, höchstens den C'Tan könnte man einen Vorwurf machen.

    Und die Eldar, naja, ich halte sie für kleine Kinder, die verzweifelt um das Überleben kämpfen.


    Also sagt mir eure Meinung, natürlich kann jeder seine Meinung frei äußern.

    Ich bitte alle darum nicht die Meinung eines anderen zu negieren oder zu verspotten, sondern sie einfach zu tolerien.

    off.topic:,, So weiter geht es. Entschuldigt, aber ich hatte noch keine Zeit es zu korrigeren. Ich habe daran jetzt fast 3 Stunden geschrieben und werde es später korrigeren, aber ich denke, man kann es lesen. Ist dafür auch etwas mehr, als gewohnt ;) .Also in diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen."


    Der Sturm


    Eine halbe Stunde später, vor dem Lagerhaus


    Sentius Claw und seine Partnerin Las'Venegath hatten sich vor dem Eingang der riesigen Lagerhalle postiert und vergeblich versucht die Gegend zu sondieren. Allerdings scheiterte selbiges an der ihrer kläglichen Ausrüstung.

    Vor wenigen Minuten hatte er die neuen Informationen durchgeben, aber den Informanten verschwiegen. Das Wort eines Mutanten war nichts wert. Er baute nur auf die Aussage von Las'Venegath, die ihm versichert hatte, daß Morph die Wahrheit sprach.

    Sie warteten auf Verstärkung und waren sich gleichermaßen bewusst, daß ein blinder Alarm schreckliche Konsequenzen hätte.
    ,, Diese Warterei ist schrecklich...“ stöhnte Sentius und warf noch ein Blick in die dunkle Lagerhallen, aber bis auf einige, gestapelte Kiste und führerlose Gabelstapler konnte er nichts erkennen. Nur ein paar Geräusche waren zu hören, mehr nicht.

    ,,Hoffentlich bringen sie schweren Geschütz mit. Ich habe so ein ungutes Gefühl in der Magengegend.“ erwiderte Las'Venegath und drückte sich gegen die dicke Wand aus Stahl hinter ihr.
    Ein Glück, daß niemand mehr hier war. Die Mutanten hatten wohl den Braten gerochen und sich rechtzeitig versteckt, dachte sie und überlegte sich einen Plan. Sie mussten in die Lagerhalle und sie mussten auch ungefähr deren Grundriss kennen. Ein Plan war schwierig aufzutreiben, da manche bauten über Jahrhunderte alt waren und die Pläne längst zu Staub zerfallen waren.

    Wenn die Mutanten wirklich einen Schlag gegen das Imperium vorbereiteten, dann waren sie sicherlich auch bewaffnet und wahrscheinlich auch recht zahlreich.

    Ihr Verstand analysierte die Situation weiter, während Sentius weiter die Straße im Blick hatte.

    Kein Transporter oder ein Auto fuhr mehr, wahrscheinlich hatte man das Gebiet um das Lagerhaus weiträumig gesperrt.
    Die Menschen in den Sperrgebiet wurden durch eine telefonische Ansage gebeten in ihren Häusern zu bleiben. Ein lautes Sirenengeheul hätte nur unnötig die Feinde des Imperiums aufgeschreckt. Zwar waren telefonische Warnungen nicht gerade sicher, da man nicht wusste wen man anrief.
    Ein Verräter war nie auszuschließen. Man konnte nur das Risiko minimieren und hoffen, daß ein solcher nicht existierte.

    Unruhig sah sich Sentius um. Es kam niemand. Verdammt, dachte er und fragte sich, ob sie zu zweit eine Chance gegen eine Übermacht hätten.
    Ein Fluchtversuch war möglich und wer wusste noch, wie lange diese Mutanten in den Lager tätig waren.

    Morph sagte, sie würden etwas vorbereiten, doch einen genauen Zeitpunkt hatte er nicht erwähnt. Es wäre durchaus möglich, nur auf ein paar erschrockene Lagerarbeiter zu treffen, die sich vor einem Sturmtrupp des Adeptus Arbites ängstlich am Boden kauerten.

    Diese Ungewissheit war ihm ein Groll. Auch Las'Venegath wirkte leicht angespannt. Sie versuchte es zwar unter einem See aus Selbstbewusstsein zu ertränken, doch er konnte es an ihren zittrigen Blick erkennen. Ihre Pupille war geweitet und der Augapfel schnellte immer von links nach rechts.

    Ob ihr anderes Auge noch funktionierte konnte er dank der Augenklappe nicht sagen.
    Plötzlich begann das Funkgerät zu rauschen.
    ,,Ja?!“ fragte Sentius schnell nach und schon tönte die Stimme von Sergeant Ester.

    ,, Ich habe eine Team losgeschickt. Vier weitere Gardisten, allerdings sind es Männer von der imperialen Armee....“ erklärte er und wurde von Las'Venegath unterbrochen.
    ,,Imperiale Armee? Was haben wir mit denen zu tun?“ und Sergeant Ester antwortete eben so offen.

    ,, Ich weiß es nicht. Irgendetwas geht hier vor. Erst berichtete sie mir von den Verschwinden sehr vieler Mutanten und im gleichem Atemzug von einer mysteriösen Krankheit, die das Armenviertel befallen hätte. Man vermutete, daß beide Fälle irgendwie miteinander zusammenhängen. Möglicherweise sind die Mutanten zu chemischen Waffen gekommen. Egal. Die Männer werden euch zwei Armaplastwesten wie Helm und scharfe Waffen aushändigen. Ich habe euch kurzer Hand zu den Leitern dieser Operation ernannt. Macht mir keine Schande. Ester out!“

    Damit endete das Gespräch und auch die Anweisung. Las'Venegath verbiss sich sogar ein mürrisches,,Jawohl,Sire!“.
    Die Lage war ernst, vielleicht schlimmer, als man vermutet hätte. Wenn die rebellischen Mutanten über Bio-Waffen verfügten, würden sie diese sicherlich einsetzen, aber warum wartete sie solang.

    Ein kluger General hätte sein Feuer direkt auf den Feind entfesselt und nicht mit einer Seuche in einen Armenviertel begonnen. Dort schafften sie nur Leid, daß keinem interessierte. Sollte eine Pandemie entstehen, würde man das Viertel absperren und sämtliche Menschen dort abschlachten oder bei lebendigen Leibe verbrennen. Die gefährlichen Hellhound-Panzer der imperialen Armee waren dafür ausgelegt den zivilen Ungehorsam niederzuschlagen. Ein Flammenstoß aus ihren relativ kurzen Geschützrohr reichte, um ganze Menschenmassen zur Asche zu verbrennen.
    Bisher hatte er nur davon gehört, aber die Generäle von der imperialen Armee waren skrupellos. Für sie existierte ein Menschenleben nicht, nicht einmal das ihrer eigenen Männer. Der beste Beweis für diese These waren die Regimentskommissare, die in der Schlacht oftmals ihre eigenen Leute exekutierten.

    ,,Das sind keine gute Neuigkeiten...“ murmelte Sentius.
    ,,Nein, wirklich nicht. Vielleicht hat Morph deshalb die Infos so schnell ausgespuckt...“ sagte sie mit Bedacht. Zuviel wollte sie ihrem scheinbar unverwundbaren Informanten auch nicht zutrauen.
    ,,Falls wir das hier überleben sollten, reden wir nochmal mit diesen Morph.....“ knurrte der junge Rekrut und sah sich erneut um. Wieder nichts, wo bleiben die, ärgerte er sich in Gedanken.
    ,,Wieso hast du ''Sehnsucht“ nach ihm.....“ witzelte Las'Venegath, ganz zum Unbehagen von Sentius. Dieser sah wütend aus, wie es schien, hatte er diese Demütigung noch nicht verdaut.

    Bevor er eine bissige Antwort von sich geben konnte, sah er die Männer von der imperialen Armee. Vier Gardisten wie angekündigt. Nur eines war seltsam. Sie hatten lange Schutzanzüge an und trugen ihre reguläre Ausrüstung dadrüber. Statt der Schutzmaske ihres Helmes besaßen sie Atemmaske. Diese erinnerte an primitive Gasmasken, allerdings wesentlich feiner im Detail.

    Statt Lasergewehren trugen sie schwere Maschinengewehre oder eine Schrotflinte.

    Ein wirklich beunruhigender Anblick, selbst aus dieser Entfernung konnte er erkennen, wie gründlich sie sich schützten. Es gab keine offene Stellen zur Haut oder Kratzer. Alles wirkte sehr modern. Das war recht ungewohnt. Schließlich trugen die Gardisten der imperialen Armee meist keine sehr gute Ausrüstung. Sie war schlicht, einfach und praktisch, aber keinesfalls neu. Im Volksmund wurden die imperialen Gardisten auch als ,,Kanonenfutter“ bezeichnet, allerdings wurde es nie laut ausgesprochen. Dies würde auch schnell als Ketzerei ausgelegt werden und hätte die sofortige Eliminierung der Person zur Folge.

    ,,Das sieht nicht gut aus. Wissen die vielleicht mehr als wir?“ richtete Sentius seine Frage an seine Partner, aber dieser wusste es nicht und zuckte nur mit den Achseln.

    Schnell näherten sich die Männer und salutierten bei ihnen angekommen, diszipliniert und respektvoll.

    ,,Im Namen des Imperators. Wir sind hier, um dienlich zu sein.“ trat einer der vermummten Männer hervor. Er war scheinbar ein Offizier, daß erkannte er an den zwei schwarzen, aufgemalten Totenschädeln auf seiner rechten Schulterplatte.

    Sentius Claw und Las'Venegath erwiderten den Gruß, aber nahmen keine Haltung. Das hatten sie auch nicht nötig, da sie nicht zur Armee gehörten.
    ,,Oberst Tremor von Helsing möchten ihnen seinen Dank übermitteln und schickte uns aus, um ihrer noblen Sache dienlich zu sein....“ begann der Soldat einen Satz. Nun war Sentius sich klar, daß er ein Offizier war. Ein normaler imperialer Gardist hatte nicht den Wortschatz, um sich gewählt auszudrücken.

    ,,Ihr direkter Vorgesetzter hat sich gewünscht, daß sie diese Operation fortführen und uns, unter ihrem Kommando für diese Mission vereinen.
    Damit sie für einen Kampf gewappnet sind, hat man uns einige Utensilie mitgegeben, die allein für sie bestimmt sind. Gefreiter vortreten!“ brüllte er und einer der drei Männer trat hervor. Er war der Einzige der einen Rucksack mit sich trug. In sturer Präzision legte er den großen, schlickgrünen Rucksack aus reißfester Baumwolle und Plastik ab.,, Ja, Sire.“ sagend trat er zurück in seine Reihe und nahm wieder Haltung an.
    ,,Zwei Schusssichere Westen aus Armaplast, wie zwei Infrarotbrillen, die an den Sicherheitshelmen befestigt sind. Neben zwei scharfen Boltpistolen, finden sie auch eine Exekutor-Schrotflinte und einem Bolter. Man versicherte mir, daß sie mit dieser Ausrüstung umgehen könnten.“ öffnete der Mann den Rucksack und legte die Gegenstände nach ihrer Aufzählung auf den Boden.

    Sentius griff sich schnell die Schrotflinte, da diese recht schwer war und einen starken Rückstoss hatte. Die schwere Waffe war so dick wie ein Oberarm und schätzungsweise auch 10 Kilogramm schwer, besonders der stählerne Rücken der Waffe machten sie recht schwierig einzusetzen. Ein Laie wäre hoffnungslos überfordert und selbst geübte Männer hätten ihre Probleme. Damit wollte man sicher gehen, daß niemand bis auf Mitglieder des Adeptus Arbites ihre Waffen einsetzen konnte. Der junge Arbitrator hatte sich allerdings schon längst an die Handhabung der Schrotflinte gewohnt.

    Las'Venegath hingegen konnte auf das Vortrefflichste mit einem Bolter umgehen. Obwohl sie nur ein Auge hatte, war sie ein gefährlicher Schütze. Das trauten ihr die Wenigsten zu und unterschätzten sie laufend. Ein weiterer Vorteil, den sie sich zur Nutze machte.
    Flugs hatten sie ihre Armaplastwesten und die Helme angelegt. Sie waren bereit. Die Männer der imperialen Armee hatten gewartet, keinen Spott von sich gegeben oder sonst eine abfällige Bemerkung. Sie waren gut gedrillt worden.

    ,,Wie gehen wir am Besten vor?“ stellte Sentius eine erneute Frage und seine Kameradin antwortete.,, Ich schlage einen Sturmangriff vor. Direkt rein und überraschen. Bei einem Lagerhaus dieser Größenordnung wäre das wohl das Simpelste.“ äußerte sie einen Vorschlag der wohl am effektivsten war. Sie besaß wesentlich mehr Erfahrung, als ihr Kamerad Sentius Claw und konnte daher wesentlich direkter und effizienter planen. Der junge Arbitrator akzeptierte ihren Vorschlag. Er hatte vollstes Vertrauen in sie.
    ,,Wir teilen uns in zwei Gruppen auf und greifen dann frontal an. Irgendwelche Einwände?“ stellte sie ihre Frage an die versammelte Mannschaft. Sentius verneinte die Fragen mit einem Kopfschütteln, während der imperiale Offizier mit einem klaren.,, Nein, Sire!“ antwortete.
    ,,Dann los. Sentius, du kommandierst die zweite Gruppe. Sieh es als Feuertaufe an.“ befahl sie wie ein amtierender General. Da Sentius Claw noch keine Gruppe befehligt hatte, war dies wirklich ein Sprung in das eiskalte Wasser.

    ,, Ihr zwei kommt mit mir.“ winkte sie zwei Soldaten zu sich und rannte leicht gebeugt mit entsicherten Bolter in die Lagerhalle. Die zwei imperialen Gardisten folgten ihr, während Sentius Gruppe zurückblieb.
    ,,Verdammt, wie ich diese Aktionen hasse. Äh.....ihr kommt mit mir.“ machte er ein Handzeichen und stotterte unsicher einen Befehl.
    ,,Es wird uns eine Ehre sein.“ erwiderten die zwei Gardisten beinahe synchron und folgten ihren Befehlshaber, ohne auch nur eine einzige Sekunde an seinen Befehlen zu zweifeln.

    Sein Herz raste. Sowas hatte er noch nie gemacht und war dementsprechend aufgeregt.

    Es war weniger als eine Minute vergangen, aber von Las'Venegath's Gruppe fehlte jede Spur. Das Lagerhaus teilte sich in zwei Bereiche ein. Die Eingangshalle war leer, hier verstaubten nur unzählige Kisten in Hochregalen. Unterschiedliche Typen von Gabelstaplern standen unbenutzt an ihren Aufladestationen. Heute war eigentlich auch ein Feiertag zu Ehren des Gouverneurs.

    ,,Ok, das ist nicht gut.“ murmelnd ging er weiter, begleitet von seinen beiden Teammitgliedern, die sich sich wie treue Hunde an seine Fersen gehaftet hatten.

    Ein weiterer Gang führte in die zweite Halle, woher sie nun auch das Klirren von Maschinen hörten und Stimmen.
    Leise begann das in seinem Helm integrierte Funkgerät zu rauschen und die bitterernste Stimme von

    Las'Venegath meldete sich.,,Wir haben das Rattennest gefunden. Es sind fünf Mutanten. Schwing deinen Arsch hierher. Los!“
    ,,Sofort.“ sprach er mit deutlich zittrigen Unterton.,, Los, los!“ trieb er seine Begleiter an und sie rannten vorsichtig weiter, immer in der Deckung der unzähligen Kisten.

    Sie hatten fast die zweite Halle erreicht, als er plötzlich das laute Donnern von Maschinengewehren hörte.
    ,,FEUER EINSTELLEN!“ hörte er deutlich die laute Stimme von Las'Venegath und gleich darauf die wütenden Rufe von den fremden Mutanten.,, IMPERIALE! SIE HABEN UNS ENTDECKT! FÜR TEN!“
    ,,Das war es wohl mit den Anschleichen.“ knurrte er und hastete nach vorne. Dort sah er sie.

    Es waren tatsächlich 5 Mutanten. Einer widerlicher, als der Vorgegangene. Sie standen auf einer stählernen Plattform von der man aus die schweren Transporter belud, während einige Meter darunter sich Las'Venegath hinter den dicken Kisten und Ballen aus Stoff versteckte.
    Nur die imperialen Gardisten hatten das Feuer eröffnet und hörten nicht mehr auf die Befehle von Las'Venegath. Wie auf ein geheimes Kommando schoben sich auch seine Teammitglieder an ihm vorbei und entfesselten ein Inferno aus Stahlmantelgeschossen auf die verwirrten Mutanten.
    ,,DORT! WIR SIND UMZINGELT!“ kreischte eine tiefe Stimme.
    Plötzlich zogen die Mutanten primitive Maschinenpistolen aus ihren Mäntel und Umhängen. Ohne Reue eröffneten sie das Feuer auf die imperialen Gardisten, während sich einer der Mutanten von seinen Leuten abwandte und die Plattform einige Meter entlang lief, bis er außer Feuerreichweite war.

    Beide Parteien lieferten sich einen Feuerkampf, doch zeigte sich schnell, wie überlegen die geübten Soldaten der imperialen Armee gegenüber den degenerierten Mutanten waren.
    Kreischend fiel einer über das stählerne Geländer mit einer Schusswunde in der Brust und stürzte auf den glatten Boden. Das Knacken von Konchen übertönte sogar die Geräusche der Maschinengewehre.
    ,,FEUER EINSTELLEN! VERDAMMT NOCHMAL!“ brüllte sie, doch keiner gehorchte er.

    Die vermummten Männer wollten ihr nicht mehr gehorchen. Sie ignorierten sie vollkommen.
    Las'Venegath sah schnell ein, daß sie hier keine Macht mehr besaß und schlich sich von ihren Leuten weg. Man ignorierte die beiden Arbitratoren großzügig. Sentius stand völlig perplex auf der Stelle und konnte das Gesamtbild nicht begreifen.
    Warum machte man sie zu Anführern, wenn man ohnehin nicht auf sie hörte.

    ,,Weg hier. Schnell!“ packte ihm seine Partnerin an den Oberarm und riss ihn mit.
    ,,Was ist hier los?“ drängelte Sentius um eine Antwort.
    ,,Ich habe keine Ahnung, aber einer Mutanten hatte einen Basiliskensprengkopf auf seinen Rücken geschnallt. Du kannst ja raten, was sie nun vorhaben.“ warnte sie ihm und rannte noch schneller. Dabei warf sie ihren Bolter zur Seite und schlug den jungen Rekruten seine Schrotflinte aus der Hand.

    Sentius kapierte. Sie mussten schneller werden. Es war leicht einen Basiliskensprengkopf einzustellen und ihn als Bombe zu verwenden.
    Auch die Helme auf ihren Köpfen legten sie während des schnellen Sprints ab, hinter ihnen das wilde Gebrüll von Mutanten und Menschen, wie ihren Waffen.

    ,,Wir schaffen es nicht.“ sagte Sentius, als er lauten Knall hinter sich hörte und darauffolgende Todesschreie.

    ,,Keine Panik. Hab alles im Griff.“ hetzte Las'Venegath weiter zum Ausgang und konnte schon das Licht der aufgehenden Sonne erkennen.
    Panisch blickte er immer nach hinten, da sich eine Feuerwelle auf sie zuschob. Die Flammen riefen seinen Namen und forderten ihren Tod. Durch die stählerne Verkleidung des Lagers schoss das Feuer am Boden entlang und erinnerte an einem tödlichen Teppich.

    Es bewegte sich, als besäße es Intelligenz, eine diabolische Intelligenz.
    Weiter und weiter. Jeder Schritt, den sich machten, war gewonnen, doch die Flammen waren schneller. Im letzten Augenblick, als Verzweiflung und Selbstvorwürfe die Herzen beider erfüllten, warfen sie sich in Richtung Ausgang und landeten auf den harten Gehweg, nahe der Straße, gefolgt von den Flammen, die an der Luft angekommen in die Höhe schnellten. Doch damit nicht genug. Sie konnten beobachten wie sich das Dach des Lagerhauses nach oben wölbte und im selben Augenblick wieder zusammenbrach.

    Ein ohrenbetäubendes Scheppern war zu hören.,,WEG HIER!“ brüllte Sentius, da er bemerkt hatte, daß die Lagerhalle zusammenbrach. So schnell sie ihre Beinen trugen, rannten sie noch 100 Meter die Straße hinunter, gefolgt von einer Staubwolke, die sie vollkommen einhüllte, sich aber an der frischen Morgenluft verzog.

    Was zurückblieb war eine rauchende Ruine und zwei trübsinnige Arbitratoren.......

    Wie ich persönlich festgestellt habe sind sie mit allen Ups eine sehr gute Einheit zum harrassen, ja ich spiele nun auch Tau, hab gestern damit angefangen ;)
    Zwar recht teuer, aber wenn man das Geld hat, sollte man einen Trupp bauen, der eignet sich besser als die Vespiden und durch die Unsichtbarkeit können sie gut agieren.

    Ja stimmt, aber diese Dinger sind auch extrem störanfällig, besonders wenn sie Truppen ablassen, sind sie besonders gefährdet. Ein Treffer in den Innenrazm und das Ding schmiert ab. Dagegen ist ein Titan überlegen, allerdingsglaub ich nicht, daß er auch annähernd so wenig ist, wie dieser Taugleiter.