off.topic:,, Hach ich musste nochmal meinen Char ausbauen. Sorry konnte nciht anders, war so *grrr* 
Der Schabenlord
Einst, so steht es geschrieben, wurde das Siegel des Unterganges geöffnet, auf einer entfernten Welt im Segmentum Solar. Pandora wurde sie genannt. Von imperialen Archäologen aus Unwissen zerbrochen, wurde ein Wesen befreit, daß jeden Alptraum spottete. Der Sarkophag, in dem es einst gesperrt war, wurde durch sieben Siegel geschützt, doch nun nicht mehr. Eine mächtige Präsenz betrat die triste Ödlandwelt Pandora. Madiges, verfaulten Fleisch hing in Strähnen von den gelben Knochen der grauenhaften Kreatur. Fremdartige Technologie durchzog das stinkend,grünliche Fleisch und war wohl noch die einzige Verbindung zwischen Fleisch und Knochen.
Augen glühten in der Finsternis, als hätten sie das Feuer der Hölle eingefangen. Aus dem Kiefer und zwischen den einzelnen, schiefen Zähnen, krochen zahlreiche Generationen von Maden und Käfern hervor. Statt Fingernägel brachen Krallen aus den Fingerkuppen und dürstete nach neuen Opfern.
Die letzten Worte die der ,an seinem Blut erstickende, Forscher von sich geben konnte, waren:,, Deva....“ bevor sein Körper schlaff wurde und das Leben fluchtartig seinen Körper verließ.
Die restlichen Archäologen rannten kreischend und schreiend aus der finsteren Gruft, doch war ihre Flucht sinnlos.
Als hätten die verängstigen Menschen den Lebensgeist der Kreatur geweckt, stürmte es nach vorne und durchbohrte die Männer, mittels seiner langen Krallen.
Nicht einer sollte mehr das Licht der Sonne wiedersehen. Die Leichen boten den Käfern ein neues zu Hause und sie stürzten sich mit Vorfreude auf ihre leblosen Hüllen. Langsam wankte die widerliche Gestalt von Deva zum Ausgang der klammen, kalten Gruft und sog zum ersten Mal, nach Tausenden von Jahren, die von Smog geschwängerte Luft von Pandora ein.
Seine glühenden Augen erblickten eine Stadt voller Leben. Sterbliche, die nicht den Herren aus den Warp dienten. Zum ersten Mal seinen Maul öffnend,stieß er einen heiseren Schrei aus, wie man ihn nur aus den finstersten Alpträumen kannte. Auf seinen Ruf hin, brach die Erde auf und zahlreiche, winzige, stählerne Käfer krochen aus hier hervor, den Willen ihres alten Herren folgend.
Tausende wälzten sich auf die Stadt zu wie eine Welle aus Stahl und Tod. Niemand sollte die folgenden, qualvollen Stunden überleben. Er war zurück. Deva, der Schabenlord.
Das vergessene Gefängnis des Schabenlords
Deva gehört zu den ältesten der Necronlords. Bei einer Schlacht gegen das Weltenschiff Biel Than wurde er von den Eldar in einen Hinterhalt gelockt. Tausende seiner krieger folgten ihm in den Bauch des Schiffes, aber wurden sie getrennt. Der mächtige Necronlord entfesselte all seine Kraft, um den permanenten Beschuss durch Raketen und Shurikengeschossen stand zu halten. Sine Panzerung löste sich vom Körper und ließ den Blick auf einen gebeutelten Necrontyr frei. Ohne weiter auf die groteske Erscheinung einzugehen, stürmten mehrere Scorpionkrieger hinter ihren bewaffneten Brüdern und Schwester hervor und trieben Deva, den Schabenlord immer weiter zurück. Bis die Propheten Nela Talia die grauenhaft entstellten Necronlord mit einem gekonnten Psi-Stoß in sein Gefängnis stieß. Sieben Bannsiegel sollten den grausamen Schabenlord für immer gefangen halten. Versteckt in einer unterirdischen Gruft, sollte er ewig begraben bleiben, genau wie seine scheinbar leblosen Diener, die Skarabäen . Damals ahnte man noch nichts von den Menschen und ihrer Einmischung. Jetzt nach 65 Millionen Jahren ist die Bestien von Einst wieder frei und führt nur den Willen seiner perversen Götter aus. Noch heute finden ist der Name von Deva, den Schabenlord bekannt. Seine Freiheit hat seine einstigen Wärter schockiert, doch sie auch gezwungen zu handeln. Keiner weiß, ob sie ihn nochmals vergraben können, daß weiß nur die Zukunft.....
Exodia III : Ankunft des Schabenlord
Flüstern des Gaukler's
Man sagt das das Universum gnadenlos sei, vielleicht stimmt das auch, denn in diesem Augenblick materialisierte sich ein gewaltiger, stählernen, vor Energie pulsierender Kokon auf der Oberfläche des Planeten, weit entfernt von jeglicher Zivilisation, in den Ödlandgebieten.
Das Gebilde war an die 20 Meter hoch und ebenso breit. Ebenso plötzlich wie es erschien, zerfiel der Kokon wieder in eine endlose Anzahl von Skarabäen und gab den Blick auf die groteske Gestalt des Schabenlords frei.
Deva hatte den Planeten betreten. Durch seine bloße Anwesenheit verdarb das Land. Grünlicher Nebel stieg auf und verbarg die endlose Armee aus gepanzerten Käfern.
Nur noch Deva ragte über den Bodennebel. In seinem Kopf hörte er eine Stimme, die kalt wie ein Gletscher war.
,, Willkommen, mein Freund. Siehst du diese Welt? Spürst das Leben auf ihr, daß sich meiner Herrschaft widersetzt? Nach deiner langen Gefangenschaft will ich dir einen Gefallen tun.“ sprach der unsichtbare Sprecher und machte eine Pause. Der Necronlord rührte sich nicht, er wirkte wie versteinert, nur die rotglühenden Augen und das offene Maul des Necrontyr, daß sich mit unter öffnete und schloss, waren der einzige Beweis für seine Lebendigkeit.
,,Ich spüre eine ungeheure Wut in dir. Ist es nicht so? Und du willst dich rächen. Eldar, so nannten sich doch deine Henker. Willst du sie zerstören? Ausrotten bis auf das letzte Kind? Ja, du willst es und ich spüre noch mehr Hass in dir. Rache genügt dir nicht, du willst mehr. Aus diesem Grund habe ich dich auf diese Welt versetzt. Mein etwas brutaler Bruder hat bereits seine Truppen hierher beordert, allerdings mangelt es ihm am Schlagkraft. Ich werde wohl ein Zweckbündnis mit ihm eingehen müssen, vorerst zumindest. Das hat dich aber nicht zu kümmern. Ich weiß, wie deine Lust auf Zerstörung in dir lodert. Deshalb wirst du auch hier deinen Blutdurst stillen können. Es werden viele kommen. Niedere Völker. Menschen und andere Primitivlinge. Du bist jetzt mein Advokat. Deine Mission ist einfach. Vernichte alles, was sich dir in den Weg stellt, selbst wenn es deine eigenen Artgenossen sind. Das sollte dir leicht fallen, schließlich haben sich dich im Stich gelassen. Alleine in der Finsternis zurückgelassen und das seit 65 Millionen Jahren.
Ja, lass deiner Wut freien Lauf, mein bestialischer Freund.“
Deva keuchte heiser. Seine Stimmenbänder waren entweder verfault oder durch irgendwelche Gerätschaften blockiert. Giftgrüner Nebel strömte aus seinen Kiefer.
,, Wie ich sehe, hast du deinen Zenit noch nicht erreicht. Nun höre mir weiter zu. Auf dieser Welt, unweit von deiner Position entfernt, befindet sich ein Monolith. Er ist seit einigen Millionen Jahren inaktiv gewesen. Es wird Zeit ihn wieder seinen Bestimmungszweck zuzuführen. Aktiviere den Monolithen und ich werde dir meine Truppen unterstellen. Ich weiß, dieses Vorgehen kränkt deine Ehre, doch schätze ich, werden deine Diener nicht ausreichen, um den Krieg für uns zu entscheiden.
Nun geh und bring Zerstörung über alle die sich unseren Sieg in den Weg stellen.“ Mit diesen Worten verschwand das geisterhafte Flüstern in seinen halb verrotteten Schädel.
Wie eine Marionette setzte sich Deva nun in Bewegung, stetig den Willen seines Herren folge leistend.