Ne dieses Buch hab ich nicht. Aber das Wissen hab ich in mich aufgesogen 
Ok hiermal die thousand Sons. Das Ritual von Ariman erspar ich mir, ich denke, daß kennt jeder. Ich hoffe es gefällt euch.

Die Entstehung der Thousand Sons, Geschichte von Magnus
Als die Primarchen einst auf viele Planeten des Universum verstreut wurden, erzählt eine Schriftrolle im geheimen Archiv der Inquisition, die Geschichte über Magnus den Roten.
Auf einer Koloniewelt namens Prospero wurde der kindliche Primarch ausgesetzt. Das Schicksal hatte Gnade gezeigt und den riesigen, zyklopenähnlichen Magnus auf einen Planeten voller gemiedener Psioniker entsandt. Auf vielen Planeten wäre sein groteskes Aussehen sicherlich sein Untergang gewesen, doch hier fand er verwandte Seelen, die nicht weniger gemieden wurden. Die längst vergessenen Siedler hatte sich viel Mühe gegeben sich von Terra los zusagen, indem sie nur eine einzige Zitadelle errichtete, versteckt in einem Gebirgsmassiv.
Genährt aus gewaltigen, unterirdischen, hydroponischen Anlagen und aus psitechnischen Kollektoren mit Energie versorgt, war diese Zitadelle ein Hort der Schönheit. Stadt des Lichts wurde sie genannt. Ein treffender Name, den sie durch ihre silbernen Türme, den pyramidenähnlichen Gebäuden und den zierenden Obelisken verdiente.
Und genau an diesen Ort lebten jenen Psioniker, die ihr Leben den Streben nach Wissen und der Mutation gewidmet hatten. In einer ihrer Legenden stand geschrieben, daß Magnus eines Tages in einem glühenden Meteor auf den Planeten eintreffen würde und den Weg in das Herz ihrer Stadt finden würde.
Freundlich nahmen sie ihn in ihre Gefilde auf und lehrten ihn die Wege des Geistes. Seine psionische Begabung erwies sich als dermaßen stark, daß er nach kurzer Zeit in der Lage war, den Geist seiner Lehrmeister zu kontrollieren.
Die Jahre vergingen und Magnus wuchs zu einem einäugigen Riesen heran, dessen psionische Fähigkeiten jede Norm sprengten. Sein Geist war stärker als jede bekannte Waffe und seine immense Intelligenz machten ihn zu einem wahren Titanen des Geistes. Aber es etwas, daß Magnus schon seit jeher gespürt, aber nicht gewagt hatte zu betreten. Doch nun war die Zeit reif dafür. Er öffnete sein Auge für das Empyrean des Warpraumes. Statt den Warpraum durch sich zu kanalisieren, starrte er in ein paralleles Universum. Damit sollte sich das Leben auf Prospero für immer verändern. Der Schüler stieg zum Meister auf, der er ohnehin schon war, aber nun hatte er diesen Titel verdient.
Im Immaterium blieb seine mächtige Präsenz nicht verborgen. Zwei Wesenheiten bewegten sich durch den Warpraum, um Magnus zu finden.
Es heißt der Imperator selbst hätte seinen verlorenen Sohn erst hier wiedergefunden. Es steht weiter geschrieben, daß der Imperator nach Prospero reiste, um Magnus zu finden. Als der Gebieter des Imperiums in der Stadt des Lichts eintraft schreiben die Psioniker in einer ihrer Schriften nieder:
"Es war, als ob sie Freunde von jeher gewesen seien, langjährige Gefährten. Magnus mutiertes Antlitz schreckte den Imperator der Menschheit nicht, der seinen verlorenen Primarchen in die Arme schloss und ihn zu einem der seinen erklärte."
Eine unausgesprochene Vermutung war es, daß sich der Geist des Imperators und der von Magnus schon lange im Immaterium getroffen hätten und das dieses letzte Treffen von Angesicht zu Angesicht, nur ein Treffen zweier Hüllen war.
Der Imperator hatte für seinen Besuch die 15.te Legion der Space-Marines als Begleiter gewählt. Jene die aus der Gensaat von Magnus erschaffen worden waren. Dankend kniete sich Magnus vor seinen Vater nieder und sprach:
,,Wie ich dein Sohn bin, so werden sie die Meinen sein.' Dann kniete er nieder und nahm in diesem Moment das Primarchat der fünfzehnten Legion an: seiner Tausend Söhne - der Thousand Sons."
Es war die Geburt der Thousand Sons und auch die Rettung dieser Legion. Durch Magnus Gensaat waren alle Mitglieder der Thousand Sons seltsamen, gar befremdlichen Mutationen ausgesetzt gewesen. Mutanten waren selten gern gesehen im Imperium und der Gedanke über eine Mutanten-Legion der Space-Marines ließ viele Bürger mit Abscheu erfüllen. Trotz der abscheulichen
Mutationen galten die Thousand Sons, als die mächtigsten Scriptoren ihrer Epoche. Niemand vermochte ihnen ebenbürtig zu sein. Aus Neid wurde schon bald Hass. Rufe der besorgten imperialen Bürger nach einer völligen Säuberung des Imperiums von den Psionikern wurde laut. Während dieser kurzen Zeit griff man die Thousand Sons offen an. Man wollte diesen Mutantenabschaum ausrotten, bis auf den letzten Mann. Dieses Ereignis wird in den Archiven, als die Hexenjäger-Kampagne beschrieben.
Magnus versammelte alle seinen verbliebenen Brüder auf Prospero, selbst jene die am anderen Ende des Universum operierten, rief er auf psionischen Wege. Das Eingreifen von Magnus hätte nicht glücklicher sein sein können, denn er rettete die Thousand Sons vor der Vernichtung.
Dieser Ruf von Magnus an seine Legion wird als Grenzüberschreitung bewertet, einen Moment an dem sich Magnus den Warpraum aussetzte und korrumpiert wurde, behaupten einige der damaligen Scriptoren.
Die Inquisition war jedoch der Meinung, das Magnus keine Grenze überschritten hätte und das er von die dunklen, und angeblich bösen Psioniker auf Prospero, schon nach seinen Eintreffen, verändert wurde. Diese Gerüchte halten sich bis heute hartnäckig, aber wie es wirklich war, wird nie jemand ergründen können.
Magnus und seine Legionen begannen nach Wissen zu suchen, daß fern aller Realitäten lag. Sie nutzen sogar Zauberei, ein ketzerischer Akt schon zu damaligen Zeiten.
Aller Gerüchte zum Trotz und ihres blasphemischen Aktes, kämpfte Magnus mit großen Eifer an der Seite der anderen Primarchen und den Streitkräften des Imperators im großen Kreuzzug. Von Terra aufgebrochen, befreiten er und seine Legion Dutzende von lange, isolierten Welten.
Ihre nicht gerade ehrenhaften Praktiken der Verführung und Täuschung, wie durch ihre starken Waffen, blieb zum derzeitigen Moment ohne jede Verdächtigung. Sieg war Sieg, egal wie.
Jedoch je weiter sich das Imperium ausdehnte, desto hartnäckiger wurden die Kämpfe. Auf entfernten Welten stießen sie auf die sogenannten Sklavenkulte, die den Space-Marines und der imperialen Armee mit dämonischer Magie und grauenhaften Kreaturen aus dem Warpraum entgegentraten.
Die Ähnlichkeit zwischen der Magie der Thousand Sons und der dämonischen Magie der Sklavenkulte erregte einen grauenhafte Verdacht, am Hofe des Imperiums. Mortarion, der Primarch der Deathguards war neben Leman Russ, dem Primarchen der Space-Wolves, einer der Ersten, der sein Misstrauen bekundete. Durch ihre Vergangenheit wussten beide, daß man Magie nie ohne einen Preis erwerben konnte. Meist auf Kosten der Seele. Leman Russ ging sogar noch einen Schritt weiter und nannte die Thousand Sons unehrenhafte Mörder. Täuschung und Verführung sind eines wahren Space-Marines unwürdig. Ihre Taten würden sie nicht besser dastehen lassen, als die Sklavenkulte.
Die Meinung von Leman Russ und Mortarion war wie eine Pest, die immer weitere Primarchen ansteckte. Aller Meinungen zum Trotz beschloss der Imperator, daß auf einer entfernten Welt mit Namen Nikeae, diese Meinungsverschiedenheit ein für allemal ihr Ende finden sollte.
Doch war dies nichts weiter als eine gewaltige Gerichtsverhandlung, mit zehntausenden von Anklägern und wenigen Fürsprechern der Thousand Sons.
Die Hexenjäger behaupteten, daß alle Mutanten und Psioniker zu schwach seien, um die Magie zu kontrollieren, daß nur eine Frage der Zeit war, bis sie durch ihr Wissen korrumpiert wurden und dem Chaos dienten. Als Magnus sich von seinem Platz erhob und seinen Vortrag abhielt, strafte er jene die gegen ihn waren, mit seiner mächtigen, psionischen Präsenz.
Magnus erzählte, daß kein Wissen des Universums eine Gefahr inne barg, daß jedes seine Legion bisher jede Stufe auf ihren Weg der Erleuchtung gemeistert hätte. Nur in den Streben nach Wissen lag die Zukunft des Imperiums. Seine unglaubliche Überzeugungskraft vermochte selbst die schlimmsten Zweifler zu überzeugen, doch die Hexenjäger zerrissen seinen Antrag. Sie schürrten die Massen mit Zorn und Wut, aber selbst sie vermochten nicht Magnus Überzeugungskraft ungeschehen zu machen.
Gerade als der Imperator selbst sein Urteil aussprechen wollte, erschien eine Gruppe von mächtigen Scriptoren, aller bekannten Orden. Sie boten eine dritte Alternative an. Die Psioniker sollten auf den imperialen Welten gesucht und zum Wohle der Menschheit und des Imperiums ausgebildet werden. Zauberei sei eine verzeihliche Häresie und sollte daher nur bedingt zum Einsatz kommen.
Auf diesen dritten Vorschlag schien der Imperator nur gewartet zu haben und erließ einige Gesetze, die die Ausbildung von Psionikern und den Gebrauch von Magie inne hielten.
Dieser Kompromiss war für beide Seiten akzeptabel, doch war es nicht die Antwort, die Magnus hören wollte. Nach der Verhandlung stellte sich Magnus vor dem Imperator und bekundete seine Einwände gegen diese „Gesetze“.
Der Imperator jedoch, blieb bei seiner Meinung und verbot Magnus und seiner Legion, Magie zu gebrauchen oder ihren Weg nach Wissen weiter zu beschreiten.
Dies war das letzte Mal, wo Vater und Sohn in Frieden aufeinander trafen......
Verrat der Thousand Sons
Nur wenige Wochen vergingen nach der zweifelhaften Gerichtsverhandlung, als Horus auf Davin den Einflüsterungen des Chaos erlag. Die Mächte des Chaos forderten nicht weniger, als die vollständige Zerstörung des Imperiums und Horus war mehr als bereit, ihren Zoll zu zahlen. Trotz des Verbotes des Imperators hatte Magnus keinesfalls aufgehört, sich den dunklen Studien zu widmen. Im Gegenteil, es hatte seine Suche nur beschleunigt. Sein Ehrgeiz war erweckt worden.
In einer Vision hatte Magnus schon den Verrat von Horus gesehen, bevor dieser ihn überhaupt begehen konnte. Er sah wie Horus die Primarchen Fulgrim von den Emperors Children und Angron von den World-Eaters, mittels ihrer menschlichen Schwächen ausspielte. Er sah den Untergang des Imperiums, doch konnte er keinen warnen. Nein, damit würde er sich selbst ausliefern, ganz abgesehen von der Tatsache, daß ihn ohnehin keiner Glauben schenken würde. Statt diesen Weg zu wählen, wählte er einen anderen, einen gefährlicheren Weg. In einem mächtigen Ritual, sendete Magnus eine Nachricht durch Zeit und Raum, um den Imperator vor Horus Verrat und den Fall des Imperiums zu warnen. Diese selbstlose Tat von Magnus wurde allerdings als Häresie abgestempelt. Der Imperator nannte Magnus eine Natter und verwarf alle Beschuldigungen gegen seinen Bruder Horus. Alle Warnungen zum Trotz , hatte Magnus sich gegen ihn gestellt und die dunkle Magie weiterhin erforscht. Er sei zu den Monster geworden, daß er äußerlich verkörperte. Leman Russ, der von den Anblick des trauernden Imperators über den Verlust seines Sohnes nicht ertragen konnte, bebte vor Zorn. In seiner Wut beschloss er, die Stadt des Lichts auf Prospero vollständig zu vernichten. In einer Offensive, die Leman Russ selbst :,, Die Edda des Hammers.“ nannte, sollen die Thousand Sons dermassen überrascht worden sein, daß sein Vormarsch in die Stadt gesichert sei. Die Space-Wolves töteten Hunderte von Menschen, gleich ob Mutant oder Psioniker, alle waren sie schuldig. Sie verbrannten Bücher und Artefakte, alles Wissen auf das sie stießen wurde zerstört. Dieser entsetzliche Welle aus Gewalt und Mord nicht mehr standhaltend, forderte Magnus den kämpferischen Leman Russ zu einem Zweikampf heraus. In den Geschichtsbücher wird folgendes über den Kampf der beiden Titanen berichtet:
,,Das Schlachtfeld erbebte, als Magnus der Rote erschien, und wo seine mächtigen Schritte den Boden berührten verflüssigte dieser sich. RUSS warf sich dem blutroten Behemoth entgegen, donnerte in ihn hinein und hob den Zyklopen in die Höhe. Der Wolfenkönig brach seinem Gegner das Rückgrat, und die letzten der Thousand Sons, die ihren Primarchen zerschmettert und niedergestreckt sahen, wandten sich zur Flucht. Doch als RUSS seine Frostklinge Mjalnar hob, um den Todesstoß anzubringen, sprach Magnus ein Wort der Macht und versank in den irisierenden Boden."
Was tatsächlich in dieser Nacht geschah, sind sich die Historiker nicht sicher. Es heißt Magnus hätte Leman Russ um den endgültigen Sieg gebracht, aber auf Kosten seiner Seele. Er hätte den Weg gewählt, vor dem ihn der Imperator gewarnt hätte. In Den Wogen des Warp fand Magnus das, was er immer gesucht hatte. Die Möglichkeit seine Legion und seine Heimat zu retten. Doch dieses Mal konnte er diesen Zauber nicht wirken. Er konnte nichts unternehmen. Statt Meister war er nun Diener einer weitaus größeren Macht. Tzeentch eine Chaosgottheit hatte sehnlichst auf diesen Moment gewartet. Er versprach den jungen Magnus, alles was er sich je erwünschen konnte und Magnus willigte ein. In diesem Moment verschwanden Prospero und die Stadt des Lichts aus der Reichweite des Imperiums, ebenso wie die Thousand Sons.
Das nächste Mal, als man die Thousand Sons sehen würde, war auf Istvaan V an der Seite des Verräters Horus.
Magnus wurde zum Dämonenprimarch des Chaosgottes Tzeentch, den Herren des Wissens und des Wandels. Und obwohl alles wie eine traurige Geschichte von statten ging, blieb eine Frage ungestellt:
,,War dieser gesamte Vorgang des Verrates der Thousand Sons, nicht von Anfang an geplant?“