Posts by Deva

    off.topic:,, Danke leute. Und nun gehts heiter weiter. Ich hoffe es gefällt euch."


    Das Duell um die Führung


    Mit einem kräftigen Tritt sprang die stählerne Tür aus ihren Angeln und schlug auf den Boden auf. Das Echo hallte den weiten Bunkergang hinunter.
    ,, Eure Zeit ist abgelaufen.“ trat Khalis schnaubend in die Gemächer des amtierenden Chaos-Generals der Thousand Sons. Dieser sass auf eine Art Thron und lächelte den Ankömmling an. Sein Gesicht verbarg der hünenhafte General hinter einem schwarzen Schleier. Ungewöhnlich, dachte Khalis und schwang wild seinen Morgenstern.
    ,,Ihr seid also die neuste Errungenschaft von Nucture. Ich hatte euch mir größer vorgestellt.“ sprach die dunkle, beinahe dämonische Stimme von Sepheus. Er wirkte fürwahr mächtig. Seine Größe war schwierig einzuschätzen, aber er musste ein wahres Monster sein. Daraus würde auch seine Stärke resultieren. Niemand würde sich mit einem solchen Hünen von General anlegen.

    ,,Dann wisst ihr auch warum ich hier bin. ZIEHT EURE WAFFE!“ schnaubte Khalis wütend. Sein Körper wurde von einem bisher unbekannten Gefühl durchzuckt. Als würde der Hass seinen Körper stärken, als würde der Warpraum ihn überkommen.
    ,,So ehrenhaft? Ich habe euch falsch eingeschätzt. Ihr besitzt noch etwas menschliches. Und das werde ich euch nun austreiben. Bereitet euch auf den Tod vor!“ spottete Sepheus und schnellte aus seinem Thron hervor. Dieser wurde durch die schnelle Bewegung auf den Boden geworfen, trotz der Verankerung im Boden. Ein weiter Beweis für die unmenschliche Kraft seines Gegners.

    Sepheus bewegte sich schnell, unheimlich schnell, trotz der schweren Servorüstung. Es wirkte fast,als würde er ihr Gewicht nicht spüren.
    Für einen Moment war Khalis an triumphieren, da sein Gegner keine Waffe in Händen hielt, doch plötzlich transformierte sich seine rechte Hand zu einer großen Energieklaue, die nur so vor Energie knisterte. Ein Schlag würde genügen, ihn wie einen Ast zu zerbrechen.
    Bevor Khalis noch einen Gedanken fassen konnte, stand der beinahe 3 Meter große General direkt vor ihm und ließ seine Energieklaue auf ihn herniederfahren. In letzter Sekunde gelang es Khalis seine Waffe als Schild zu benutzen. Mit einem irren Kreischen trafen die zwei unterschiedlichen Energien aufeinander. Welche würde stärker sein, welche Waffe würde in diesen Kampf den Sieg bescheren. Khalis ging durch die unbeschreibliche Wucht des Schlages in die Knie. Selbst er konnte der Kraft von Sepheus wenig entgegensetzen.

    ,,Ja, so ist es gut. Geh in die Knie und verrecke.“ lachte Sepheus und drückte ihn immer weiter runter.
    Khalis hatte keine Wahl, es gab nur eine Möglichkeit sich zu befreien, aber dies war ein Spiel mit dem Tod. Er musste schnell sein, entschloss er sich und rollte sich zur Seite ab. Dabei gab er seine Deckung auf und entkam nur um Haaresbreite der mörderischen Energieklaue, welche sich tief in den metallischen Boden bohrte. Schnell sprang Khalis wieder auf und traktierte seinem Gegner mit einer Anzahl schneller Hiebe, allerdings konnte Sepheus die meisten abwehren. Bis auf einen einzigen, richtigen Treffer am Brustpanzer hinterließ keiner der wenigen Treffer wirklich einen Schaden. Die meisten prallten einfach an seiner dunkelblauen Servorüstung ab.
    ,,Ha, deine Waffe ist minderwertig!“ triumphierte Sepheus schon, als Khalis erwiderte.,, Das seh ich nicht so.“

    Erst jetzt wurde Sepheus auf den Schaden an der Brust aufmerksam. Der Morgenstern hatte es tatsächlich geschafft sich durch die harte Panzerung zu bohren und die empfindsame Elektronik zu beschädigen. Einige Kabel hingen schlaff aus der Brustpanzerung heraus und gaben einen letzten Spannungsstoß von sich.

    ,,Niedlicher Versuch! Aber UMSONST!“ brüllend stürzte Sepheus erneut auf Khalis. Dieses Mal war er jedoch zu langsam. Seine Chance nutzend holte Khalis mit seinen Morgenstern aus und schmetterte diesen mit voller Wucht gegen den Kopf des Chaos-Generals. Wie leere Cola-Dose wurde dieser zusammengedrückt und Sepheus taumelte nach hinten. Seltsam war nur, daß er nicht umkippte, wo sein Schädel doch nur noch eine blutige, breiige Masse sein konnte.

    ,,LÄCHERLICH!“ schnaubend rannte Sepheus erneut auf ihn zu und schlug nach ihm. Khalis war in diesem Moment völlig perplex. Wie konnte jemand noch angreifen, wo sein Gegner doch keinen Kopf mehr besaß. Entsetzt für einen Moment sprang er zur Seite, doch umsonst. Die Energieklaue schmetterte hart auf den Boden neben ihm, aber die unglaubliche Energieentladung reichte aus, um ihn wie einen Spielball an das andere Ende des Raumes zu schleudern. Bei seinem Sturz zertrümmerten er einen stählernen Tisch und zerriss ein Banner der Thousand Sons.
    Nur langsam kam er wieder auf die Beine. Zum zweiten Mal in seinem Leben wurde er überrascht. Diesmal von der unnatürlichen Kraft des Chaos-Generals. So etwas hatte er noch nie gesehen, selbst in den Hunderten von Schlachten für das Imperium nicht. Eine Energieklaue konnte nicht eine solche Wirkung haben, es ging nicht. Scheinbar aber widersetzte sich Sepheus allen Gesetzen der Physik.
    ,,Du dummer Narr. Hast wirklich geglaubt, mich so einfach töten zu können! Ich habe Legionen des Chaos gegen das Imperium geführt und selbst ihre Elite wie Vieh abgeschlachtet. Und dann kommt so ein lächerlich Wicht und will mich bezwingen. Du törichte, kleine Made. Ich werde dir deine kleinen Ärmchen rausreißen!“ drohte er und packte Khalis am Hals. Seine Hand war riesig und sein Griff wie Schraubstock. Er wirkte wie ein kümmerliches Nichts im Vergleich zu dem gigantischen General.

    ,,Nucture, dieser Verräter, hat dich also angestiftet mich zu töten. Keine Sorge, ich werde ihn töten, aber dann wirst du schon lange nicht mehr sein.“ lachte Sepheus und presste seinen Gegner an die Wand. Mit der nun linken, freien Hand holte er aus und wollte gerade ausholen, als Nucture den Raum betrat.

    ,,Das bezweifle ich doch sehr, mein General. Es wird Zeit, daß ihr abtretet und einen würdigen Nachfolger euer Amt überlasst.“verkündete der eiskalte Hexer und ging ohne jede Hast auf Sepheus zu.
    ,,DU!“ knurrte dieser und stürmte wie besessen auf zu. Dabei vergaß er Khalis und ließ ihn von seinem schraubstockartigen Griff frei. Mit einem lauten, metallischen Klirren fiel dieser auf den Boden.
    ,,Wie pflegt ihr so oft zu sagen, General?“Erbärmlich“!“ sagte Nucture gelangweilt und streckte sein Hand in Sepheus Richtung. Plötzlich schossen überall aus den Wänden die Kabel. Sie wickelten sich wie Schlangen, um Arme und Beine des Chaos-Generals und zwangen ihn in die Knie. Khalis stand langsam wieder auf. Sein ganzer Körper war in Schmerz getaucht. Es war ein guter Schmerz.

    ,,Nun General. Ihr seht Kraft ist nicht alles. Wie fühlt ihr euch?“ verlachte Nucture den bösartigen Sepheus.
    ,,Wenn ich frei komme, werde ich.....“ drohte er, aber wurde wieder von Nucture unterbrochen.

    ,,Ich glaube, dazu wird es nicht mehr kommen. Khalis Lektum, vernichte ihn und tritt an seine Stelle.“ forderte Nucture den korrumpierten Ordenspriester auf. Dieser torkelte noch etwas in seinem Gang, als er den gefesselten Sepheus erreichte.

    ,,Noch irgendwelche letzten Worte?“ fragte Nucture, als Khalis bereits mit den Morgenstern ausholte.
    ,,ICH WERDE MICH RÄCHEN!“ brüllte er noch, bevor Khalis seine Waffe auf Sepheus Schädel schmetterte.

    Ein lautes Knacken verkündete das Ende des einst mächtigen Generals.
    ,,Unglaubwürdig! Wie dem auch sei. Khalis Lektum, ab heute seid ihr der neue General der Thousand Sons in dieser Region des Universums. Und ich denke, ihr müsst recht rasch euren ersten Befehl geben.“ sagte Nucture mit einem gewissen Stolz in der Stimme.

    ,,Warum? Sepheus ist tot und....“ Nucture unterbrach ihn.,, und ein Kampfverband der Space-Marines ist auf den Weg hierher. Leider sind sie besser ausgerüstet, als ich vermutet hatte. Aber das soll euren Befehlen keinen Abriss geben. Ihre Bastion steht nun ohne Schutz. Versteht ihr worauf ich hinaus möchte.“

    ,,Allerdings und so langsam gefällt mir eure Art zu denken, Hexer. Bereitet die Truppen vor, eine Welt wartete darauf erobert zu werden!“ lautete der erste Befehl von Khalis Lektum, den neuen General der Thousand Sons.......

    Sehr gut, du wirst besser und das ist schon mal gut. Was im ersten Post noch etwas wackelig war, hast du nun verbessert und finde, daß dies alleine schon eine Segnung ist. Soviel dazu und nun zu der Geschichte.

    Ich finde sie wird wirklich besser. Spannung bleibt kontinuierlich bestehen und man kommt so langsam in einem Bereich, wo man sich fragt wie es weiter geht.

    Also schreib schön weiter, es fängt an mir richtig gut zu gefallen ;)

    Wenn ich in relic balace team wäre, würde ich erstmal das Balanceteam nerfen ;)

    Soviel Balancemüll kann sich nicht einer ausgedacht haben :D

    Was könnte man denn noch verändern, was wirklich gut wäre.
    Zum einen würde ich ASM ohne Armory möglich machen, allerdings ihnen die Werte der Raptoren geben. Naja als Fluffliebhaben sind ja Raptoren und ASM gleich stark, besitzen nur unterschiedliche Bewaffnung und so, darauf würde ich mich fixieren.

    Vielleicht auch die Granaten etwas billiger machen, zumindest energiemässig und dafür die req erhöhen statt 25/75 auf 50/50 ändern, gleiches gilt für Chaos.

    Naja und was noch...naja ich lasse erstmal die andern zu wort kommen.

    off.topic:,, Danke Leute. Ja ich versuche einen Leser immer in eine Welt zu werfen, damit dieser sich langsam dort zu recht findet. Das erhöht die Spannung und auch das Interesse. Also in diesem Sinne, hab wieder was neues."


    Schlimme Kunde


    ,,Wieder so ein ausgesaugter Kadaver und er ist frisch. Das Blut ist noch warm. Er kann nicht weit sein.“ murmelte Drazius, als er mit seiner Hand durch die aufgeschlitzte Bauchdecke griff und nach den blutleeren Organen füllte. Alle waren sie schlaff und verschrumpelt, aber noch warm.
    ,,Was für ein Schlächter.“ sagte er schockiert. Dieser Wilderer war ein Monster. Er hatte sein Opfer nicht nur bis auf den letzten Blutstropfen ausgesaugt, nein, er hatte es auch förmlich ausgeschlachtet. Die lange Wunde am Bauch des armen Tieres war Beweis genug. Es musste ein ziemlich krankes Individuum sein, daß es scheinbar liebte in einer Fontäne aus Blut zu baden.

    Kein Wesen hatte so eine Behandlung verdient, nicht mal ein dummes Schaf.
    Vorsichtig zog er seinen Arm wieder aus der Wunde und wischte sich, mit einem langen weißen Taschentuch, die Rückstände von Organen und sonstigen Flüssigkeiten ab.
    Achtlos warf er schmierige Tuch weg. Sanft landete es auf der grünen Wiese, wo auch die anderen Schafe grasten. Diesen hirnlosen Tieren kümmerte der Tod eines Artgenossen wirklich nicht. Scheinbar gab es doch ein Unterschied zwischen Mensch und Tier, dachte er und versuchte erneut die Fährte seines Konkurrenten aufzunehmen. Sein Duft war hier besonders stark, aber wo war er.
    Wo konnte dieses widerliche Subjekt sein. Links und Rechts nur Weide, Schafe und ein hölzerner, brauner Zaun. Im Hintergrund befanden sich einige Hütten der Bauern, allerdings alle verlassen. Dies verwunderte ihn wenig. In der Nacht war die Stadt sicherer und ein paar Schafe zu verlieren, war besser, als selbst getötet zu werden.
    Plötzlich sah Drazius etwas in der Krone eines Baumes aufblitzen. Schnell packte er seine Messer an der Klinge und schleuderte es auf das unbekannte Etwas. Kreischend stürzte etwas zu Boden. Eilig hastete er zu seiner Beute. Enttäuscht musste er feststellen, daß er nur eine Eule erlegt hatte und nicht seinen Konkurrenten.

    ,,Immerhin etwas für den Kaminsims....“ witzelte er und zog die blutige Klinge aus den Kadaver des
    toten Tieres. Ein fürchterliches Lachen unterbrach seine weitere Handlung. Der Eindringling verspottete ihn, doch jetzt kannte er sein Versteck.
    ,,En Kei Sei!“ sprach Drazius mit ausgestreckter Hand und ein Feuerball von der Größe eines Kopfes schoss auf einen nahen Busch und entzündete diesen.

    Laut brüllend und in Flammen stehend, sprang eine groteske Gestalt daraus hervor. Wie wild wälzte sie sich am Boden und versuchte die Flammen zu ersticken.

    Arrogant trat Drazius an den Fremden heran und meinte spöttisch.,, Von der Flamme geküsst, aber nicht verbrannt.“
    Eigentlich hätte er den fremden Vampir töten können, aber er brauchte Antworten. Besonders wenn man schon so wagemutig war, in das Gebiet der Semkai vorzudringen.

    ,,Witzig. Sehr witzig.“ knurrte sein Gegenüber und stand langsam auf. Seine Kleidung war bis auf die Hose verbrannt, nur sein Fleisch schien völlig intakt. Keine Brandwunde war zu erkennen, vielleicht lag dies an der hohen Regenerationsrate eines Vampires.

    Das abscheuliche Gesicht mit den schiefen Augen, der verkrüppelten Nasen und den langen ,spitzen Ohren bestätigte seinen Verdacht. Ein Karkraz .
    ,,Rede, Kanalratte. Sonst werde ich dich endgültig töten.“ forderte Drazius ihn auf.

    ,,Ist ja schon gut, verdammt. Ich hätte wissen müssen, daß du mich finden würdest.“ antwortete der Karkraz hastig.
    ,,Also!“ sprach Drazius deutlich mit Nachdruck.
    ,,Darf ich mir noch die Asche abklopfen?! Keine Geduld diese Semkai, alles Verbrecher!“

    Man hörte deutlich heraus, daß der Karkraz leicht geistig verwirrt, wie alle seiner Art. Eine schreckliche Mutation entstellte sie. Schuld war darin ein bestimmtes Mutagen in ihrem Speichel, die beim Biss auf einen anderen Karkraz übertragen wurde. Sie mussten in den Kanälen der Stadt hausen und sie waren sich nicht zu fein, auch das Blut von Tieren zu trinken.
    ,,Scheinbar hast du es noch nicht gehört oder? ODER? Diese Menschen, Hexerjäger und wie sie heißen. Sie kommen mit Pflöcken und greifen unsere bestgehütetsten Verstecke an. Viele sind der Inquisition schon zum Opfer gefallen. Wir müssen fliehen.....Ja...neue Verstecke finden.“eine gewisse Angst und Hektik lag in seinen Worten, ein Beweis für ihre Richtigkeit. Wahrheit war immer schwierig zu erkennen.
    ,,Und welche Clans sind davon betroffen?“ fragte er nach und hielt hinter seine Hand mit dem Messer versteckt. Er musste vorsichtig sein, besonders bei Vampiren mit geistigen Erkrankungen.

    ,,Sie suchen im ganzen Land. Haben viele gefunden. Karkraz, Semkai, Nisium....einfach alle!“ berichtete ihm der Karkraz.
    ,,Was!?“fragte Drazius entsetzt.,,Auch Semkai? WO! REDE!“
    ,,Überall. Sie wissen, wo wir uns befinden. Menschen, wissen wo unsere Verstecke sind. Wir müssen neue Gebiete erschließen. Sonst......“
    ,,STILL!“ unterbrach ihm Drazius. Das waren schlimme Nachrichten. Woher kannten die Menschen ihre Verstecke? Es war einfach unmöglich, alle zu kennen. Eines zu finden, grenzte schon an ein Wunder.
    Zum Lügen war ein Karkraz zu dumm und in seinen rote Augen sah er keine Unwahrheit. Wenn dies wirklich wahr war, dann musste er zum Elysium des Ordensführers der Semkai und ihn davon Bericht erstatten, falls es dieser noch nicht wusste.

    ,,Kann ich jetzt gehen... ich brauche Wasser...ich rieche wie ein verbranntes Dorf!“ fragte der Karkarz unterwürfig.
    ,,Ja! Geh!“ knurrte Drazius und blickte er buckligen Gestalt nach, als sie im Dickicht der Nacht verschwand.

    Der Karkaz interessierte ihn nicht mehr. Sein Orden war in Gefahr, aber wie sollte er das Elysium erreichen? Er bräuchte zu Fuß mehr als zwei Wochen und mit einem Pferd mindestens 3 Tage, wenn er die Nacht durch ritt. Es gab eine dunkle Magie der Vampire, allerdings hatte er sich immer geweigert sie zu praktizieren, während andere seiner Art ihrer Macht hemmungslos frönten.

    Schwarze Magie nannten es die Menschen. Ihr verdankten die Vampire auch ihren Ruf als Bestien der Finsternis und unheilvolle Dämonen. In den menschlichen Geschichten propagieren die merkwürdigsten Ansichten über Vampire. Ein Pflock durchs Herz sollte sie töten, daß stimmte nur zum Teil. Kinder der Nacht wurde auf diese Weise vernichtet, da sie noch immer ein Teil des Lebens waren, aber für untote Vampire, wie er es war, zählte es nicht. Es betäubte sie und versetzte sie in eine Paralyse, bis der Pflock entfernt wurde. Nur Weihwasser und das Kreuz der Kirche konnte ihnen gefährlich werden. Diese Gegenstände symbolisierten das Himmelreich, welches jedoch kein untoter Vampir je erreicht hatte. Jedoch Kinder der Nacht waren immun gegen diese Mittel. Im Kopf vermerkte er sich welche Dinge er für das Ritual der Versetzung brauchte. Blut eines Tieres, um das heilige Symbol auf den Boden zu zeichnen. Eine Karte des Standortes und die richtige Formel. Das Ritual der Versetzung musste je nach Aufenthalt neu formuliert werden. Die uralte Sprache der ersten Vampire war schwierig, vor allem die Aussprache. Ein Wort konnte zwei unterschiedliche Bedeutung haben, nur seine Art es auszusprechen, unterschied es. Er durfte also bei dem Ritual keinen Fehler machen, ansonsten......Er wagte nicht weiter zudenken.
    ,,Ich hasse diese Art zu reisen.“ schnaubte Drazius noch, als er zurück zur Stadt eilte.......

    Also ich hatte Select auch fast, aber dann kam er mit seinen verschiessenen Falcon tech, tut mir leid, aber mit dieser taktik ist ein sieg obligatorisch und das hat wenig mit skill zu tun. Na immerhin zwei von den Dinger konnt ich ihn zerschlagen mit nur mass sm. Dann kamen falcons mit sternenkanone und vyper und naja, den rest könnt irh euch denken.

    Finde es trotzdem blöd, diesen reset. Soviel wurde auch nicht geändert, daß der nötig war.

    ich denke, ich werde erst morgen odr übermorgen in den am trauen, ich meine es sind zu viele pros da, die eigentlich fast jeden ownen.
    wurde schon von select fertig gemacht und das muss ich nicht haben.

    Ich hab grad nen spiel gehabt und ratet mal gegen wen? Select!
    Das war hammerhart, wusste gar nicht, daß er so ein verdammter Falconspammer ist.
    Man man man.
    Jetzt kann ich wieder die woche warten bis man sich in den am traut, weil dann die ganzen pro's wieder oben sind....danke relic ;(

    Schöne witze, ich steuer auch mal einen bei.


    Hält sich Markus schmerhaft die Ohren zu und sagt:,, Und ich dachte Polka wäre tot." Antwortet jemand von gegenüber.,, Nein, die hat schon immer so gerochen!" :D

    off.topic:,, Danke leute, nun geht es heiter weiter."

    edit:Sorry ist schon spät, sind vielleicht nen paar fehler drin. Kontrollier ich morgen.


    Der Krieg


    Dunkle Wolken zogen am Horizont der Burg Königswacht auf. Geràde Malteur beobachtete dies aus einem der vielen Fenster. Blitze zuckten vom Himmel und schlugen in die wenigen Bäume ein, die noch den Verfall trotzten. Das ganze Land bis zur Festung wirkte wie Tod, als hätte der aufkommende Sturm der Hölle es bereits verzerrt. Der ältere Mann sah betrübt aus. Seine hellblauen Augen war von Sorge erfüllt und sein ansonsten markantes, eckiges Gesicht wirkte trostlos.
    Die Sorgen eines alten Generals der königlichen Armee. Geknickt wandte er sich vom Fenster ab und näherte sich einer kunstvoll, dekorierten Tafel.
    Auf dem solide gebauten Tisch aus Eichenholz, befanden sich einige Karaffen aus feinstem Silber, sowie dazu passende Teller mit Besteck aus selben Material. Ein goldener Kerzenhalter rundete den luxuriösen Anblick ab.

    Missmutig setzte er sich auf einen der edlen Stühle und ließ den Kopf in die Arme sinken. Die jüngsten Berichte von der Front hatten ihn böse mitgespielt. Fast 20 % der königlichen Armee sollen bei dem ersten Sturmangriff der Dämonen auf das Land Irdoth gefallen sein. Eine fürwahr schreckliche Kunde. Sicher griff er nach einem goldenen Kelch gefüllt mit Schwarzbier, daß traditionelle Getränk der Nordländer. Er nahm einen kräftigen Schluck von den braunen Gesöff und schmieß danach den Kelch hinter sich. Das metallische Klirren hallte deutlich in den großen Raum wider.
    ,,Was ist los, Geràde? Bedrückt euch der Krieg so sehr?“ drang die kalte Stimme seines Stellvertreters an seine Ohren. Senzius Hall war der Name, des imposanten Kriegers, der nun aus den Schatten der Halle löste und auf ihn zu kam.
    ,,Lasst eure Spielchen, auch wenn ihr ein Kind der Nacht seid.“ brummte Geràde und sah zu Senzius. Man sah ihm den Vampir im Innern kaum an. Das schwarze, lange Haar fiel neckisch auf die silbernen Schulterpanzer seines Brustpanzers. Seine giftgrünen Augen wirkten durch den blassen Ton seiner Haut unheimlich. Einen Bart besaß nicht, er wirkte durch seinen Fluch wie ein junger Mann, auch wenn Geràde es besser wusste. Ohne eine Aufforderung setzte sich Senzius an das andere Ende der reichlich gedeckten Tafel und beobachtete seinen Befehlshaber.
    ,,Entschuldigt, ich ergründe mit jeden Tag neue Fähigkeiten, an deren Existenz ich vorher gezweifelt hatte.“sagte Senzius und senkte seinen Kopf leicht. Ein Zeichen seiner Ehrerbietung.
    ,,Ich frage mich noch immer, wie ihr diesen Zustand erreicht habt. Schließlich wart ihr ein ausgezeichneter Stratege und äußerst vorsichtig.“ erwiderte Geràde, der sich an den Anblick seines Stellvertreters nicht gewöhnen konnte.

    ,,Ich glaube das dies nicht von Belang ist, unser derzeitiges Problem ist der Krieg mit den dämonischen Armee von Keideres.“ antwortete er und verschwieg den Grund seiner Wandlung. Senzius war vor 10 Jahren von einem Vampir gebissen worden, aber nicht auf den Schlachtfeld, sondern in den Armen einer Prostituierten. Eine wunderschöne Frau für die er mehr empfand, als einfachen Sex. Leider tat sie das nicht und nutzte seine Liebe aus. Eines Nachts offenbarte sie dann ihr wahres Naturell. Ein Vampir. Durch ihren Biss wurde er ein Kind der Nacht, er starb nicht, irgendetwas hinderte sie daran, ihn vollkommen aus zu saugen und so, zu töten.
    Vielleicht empfand sie auch etwas für ihn, doch das war in seinem Zustand egal. Obwohl Geràde von seiner Wandlung wusste, verriet er ihn nicht an die Inquisition der Kirche, die ihn wahrscheinlich gejagt und getötet hätten.
    Der General verstand es seine Truppen zu motivieren, auch wenn gerade seine Stimmung am Boden war. Er sah in Senzius kein blutgieriges Monster, sondern einen exzellenten Verbündeten.
    Zwar hatte sich sein Stellvertreter äußerlich verändert, aber die Seele war immer noch die selbe.
    ,,Ihr habt recht, aber welche Möglichkeiten haben wir. Wir sind ihnen Truppenmäßig unterlegen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sie in das Königreich einfallen werden.“ sagte Geràde nun mit deutlich ernsterer Stimme.

    ,,Das stimmt bedauerlicherweise. Unsere sogenannten Verbündeten verkriechen sich in ihren Ländereien und wagen es nicht, die Hand gegen den gemeinsamen Feind zu erheben. Die Einzigen, die sich uns mit Freunden anschließen würden, wären die Orks, aber ich bezweifle ihr Angebot. Wenn wir die Dämonen tatsächlich besiegen sollten, würden sie unser Land nie freiwillig verlassen.“ antwortete Senzius und fasste sich an sein Kinn. Auch er war in gleicher Weise besorgt, um das Königreich Irdoth. Die Orks wären tatsächlich die idealen Bündnispartner in diesen Krieg. Ihre Mentalität von Schlacht zu Schlacht zu ziehen, nur um des Kampfeswillen, war beeindruckend.

    Natürlich kannten sie den Tod, aber sie glaubten an so etwas wie Geister, daß jedes Wesen einem bestimmten Geist in einer parallelen Welt symbolisiert. Zu diesen Geistern betete sie, durch ihre Schamanen. Ein primitiver Kultus, wie er empfand.
    ,,Wir schlagen einen Feind zurück und züchten uns den Nächsten heran. Nein, es muss eine andere Möglichkeit geben.“ schlug Geràde vor und erhob sich aus den Stuhl.
    Unruhig ging er einmal im Raum auf und ab, dabei fielen ihn die wunderschönen Bilder von glorreichen Zeiten der Menschheit auf. Alle in einem goldenen Rahmen, zur Zierde an den steinernen Wänden angebracht waren.

    Es muss eine Lösung geben, dachte er, es MUSS!
    Plötzlich betrat ein Mann seines Zeichens Soldat den Raum. Der noch relativ junge Mann verbarg sein Gesicht hinter den geschlossenen Großhelm seiner Vollrüstung. Er salutierte fromm und Geràde nickte nur kurz.
    ,,Verzeiht, mein Herr, aber jemand bittet euch um Audienz. Darf ich frei sprechen, Herr?“ fragte der junge Mann mit seiner , durch den Helm, blechern klingenden Stimme.

    ,,Wenn dies der Sache dient. Nur zu.“ sagte Geràde und grinste freundlich. Er erinnerte sich noch daran, als er das erste Mal vor einem General stand. Eine mächtige Erscheinung und streng in ihrer Ausführung. Gestottert hatte er damals, wie ein Kind in höchster Angst. Deshalb konnte er den Soldaten vor sich gut verstehen, obwohl Geràde nur mit einer einfachen dunkelblauen Uniform bekleidet war. Einige goldene Orden funkelten auf seiner Brust, vielleicht waren sie es, die den Jüngling so sehr verunsicherten.

    ,,Dieser Fremde ist mir unheimlich. Er sieht kalt aus. Als wäre er dem Grab entstiegen.“ erzählte er Soldat mit reißerischer Stimme.
    Der Junge hätte Geschichtenerzähler werden sollten, dachte er und musste erneut grinsen. Er vergaß keinesfalls die Warnung, doch wer sollte ihn auf dieser Festung gefährlich werden können?
    ,,Was will denn dieser Fremde? Ist er denn unserer geschätzten Anwesenheit wert?“ richtete Senzius seine Frage an den zitternden Soldaten. Die Nervosität war ihn nun nicht mehr abzusprechen. Das Schwert in der Scheide klirrte schaurig gegen die stählernen Beinschienen.
    ,,Das weiß ich nicht, Herr.“ sprach der Soldat deutlich unsicher. Manche Worte verschluckte er regelrecht. Er konnte noch nicht lange bei der königlichen Armee sein, soviel stand fest.
    ,,Senzius, ich schätze nicht, daß ein Soldat diese Frage beantworten kann.“ tadelte er seinen Adjutanten, da er dies selbst schon an eigenem Leibe erfahren hatte.

    Als einfacher Rekrut und Soldat war man nichts weiter, als der Fußabtreter der Offiziere. Und diese lebten ihre Macht aus, genau wie Senzius es in diesem Moment tat. Ein Verhalten das Geràde missbilligte.
    ,,Also dann Soldat. Lasst den Fremden eintreten.“ sagte der General freundlich.

    Er konnte deutlich sehen, wie der Jüngling nun nicht mehr vor Angst zitterte. Er zuckte noch etwas, aber selbst das würde vergehen. Der Umgang formt den Charakter. Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Gerade deshalb waren die Malteur Ausbildungspraktiken bekannt. Alle Männer und Frauen unter seinem Kommando waren zu standhaften Kriegern der königlichen Armee geworden. Selbst die schlimmsten Hasenfüsse waren wie ausgewechselt. Von Angst und Nervosität keine Spur mehr.

    ,,Ja,Herr.“ salutierend verließ der junge Soldat den Raum. Kaum war dieser verschwunden, verdrehte Senzius den Kopf.
    ,, So langsam sieht man dir dein Alter an. Früher hast du Kadetten und Rekruten gleichermaßen über den Hof gescheucht.“ spottete er und fügte seinen Satz noch hinzu.,, Ich frage mich wer dieser Fremde ist? Vielleicht ist er unsere Antwort.“

    ,,Wohl kaum.“ erwiderte Geràde.,, Es gibt keine Antwort für unsere Situation, höchstens das Maß des Krieges einzudämmen.“
    Der General war ein herausragender Redner, doch leider sah man ihn auch jedes Gefühl an. Bei Wut bekam er immer einen krebsroten Kopf. Wie auch jetzt, bemerkte Senzius.
    ,,Wir sollten nicht eine Chance verdammen, auch wenn uns die Wache davor gewarnt hat.“ schlug Senzius im selben Atemzug vor.
    ,,Diese elende Dämonenbrut. Es war ein Fehler ihren Anführer im Krieg des Feuers am Leben zu lassen.“ spielte Geràde auf ein historisches Ereignis an, daß vor über 1000 Jahren stattgefunden hatte.
    Der Krieg des Feuers beschreibt einen riesigen Kreuzzug aller freien Länder gegen die Dämonen und ihres bösartigen Herrscher. Doch dieses Mal waren nicht die Dämonen die Aggressoren, sondern die Menschen. Dieser Kampf war obligatorisch, wo doch so oft die Dämonen die Königreiche überfielen und blind mordete. Unter großen Verlusten gelang es Irdoth, damals unter der Herrschaft von König Barberius dem IX, die Feuerfestung des Dämonenherrschers zu erobern und ihn selbst zu stellen.

    In der Geschichte heißt es, daß Barberius, Kal'Karuth selbst die Klinge an die Kehle presste, aber selbige nicht durchschnitt. Er ließ Kal'Karuth am Leben, mit dem Ziel, in den Ruinen seines zerstörten Reiches zu vegetieren. Leider erwies sich das als Fehler, denn der Dämonenherrscher Kal'Karuth war keinesfalls dumm. Er schaffte es binnen weniger Jahre sein Reich wieder aufzubauen. Er ließ sogar noch gewaltigere Mauern um sein Land ziehen, da er aus diesen Krieg gelernt hatte. Trotz allen Schutz fielen die Dämonen wieder in die Königreiche ein und taten ihr altes, brutales Werk. Eine zweite Invasion der Menschen scheiterte am Kerklingpass. Tausende von Soldaten rannten blind in ihr Verderben, in Form der Verteidigungsstellungen der Dämonen.

    Heute waren die Dämonen eine Plage. Keiner konnte ihnen ernsthaft gefährlich werden. Hinter ihren Mauern waren sie in Sicherheit und konnte in Ruhe wieder erstarken.
    ,,Wie wahr, aber........“ führte Senzius aus und blickte sich plötzlich wild um. Seine Augen hatten sich zu tierartigen Schlitzen zusammengezogen.
    ,,Was?“ fragte Geràde besorgt und umschloss mit seinen Finger den Griff seines Schwertes an der Hüfte.
    Senzius spürte irgendetwas. Als ein Kind der Nacht waren seine Sinne schärfer, als die eines gewöhnlichen Menschen. Leiste flüsterte er.,,Vampir!“

    Also gefällt mir gut, ich will dir auch keine Tipps geben oder Kritik üben, denn das zieht einen immer runter, besonders wenn man neu ist.
    Falls du allerdings Kritik wünscht, sag es mir.

    Ansonsten gut geschrieben, die Spannung nimmt weiter zu.