Hi Leute, ich hab mal ne kleine geschichte geschrieben, die auf den erarbeiten Fakten unseres Sci-Fi-Universums basiert.
Also übt bitte kritik, tut eure Meinung kund und bei gefallen feedback 
Sturm auf Antiga Prime
,,Also, sag ich zu dem Typen, hast Du nicht noch so eine auf Lager.“ lachte er und hörte gleich die wutschnaubende Antwort seines Lanzenkameraden Lares.,, Das ist überhaupt nicht witzig, Kasia.“
Die drei schwer gepanzerten Sturmtruppen des E.A.T. stampften über den staubigen Boden von Antiga Prime, einer Kolonie der Menschheit an der Grenze des terranisch beanspruchten Raumes.
Ihre X2-Kampfanzüge schützten sie vor jedem der bekannten Umweltgifte, sowie vor Ersticken und manch agressiven Säuren.
Die drei Meter großen Kolosse bewegten sich langsam, jedoch stetig ihrem Ziel näherkommend. Vor wenigen Stunden hatte der Außenposten Manektor ein Funknachricht abgesandt und um sofortige Verstärkung gebeten. Sie wurden von einer unbekannten außerirdischen Spezies angegriffen. Die Angreifer konnten nicht identifiziert werden. Kurz nach der Warnung brach der Kontakt zu ihnen ab. Man hatte beschlossen, einen Sturmtrupp des E.A.T. zu entsenden, um sich dieser Bedrohung anzunehmen und alle Feindkontakte zu neutralisieren.
Kasia fühlte sich wie in der Hölle. Überall an seinem Körper war er mit Schläuchen und Kabeln verbunden. Bis auf eine Unterhose war er nackt. Seinen Kameraden ging es nicht besser. Die zwei Tonnen schweren Kampfanzüge waren auch nicht durch Kraft zu bewegen. Man hatte ihre Nervenstränge mit der Kampfmaschine verbunden. Starke Servomotoren trieben sie an. Die Piloten waren das Herz der X2-Kampfanzüge. Durch ein Implantat, genannt die synaptische Verbindung, einen kleinen stählernen Ring, der ihnen in den Halsrücken implantiert wurde, war es überhaupt erst möglich, diesen Koloss, bestehend aus einer Titan-Stahl-Wolfram-Legierung, zu steuern. Ein Kabel führte direkt in sein Genick. Es kribbelte seltsam, da hatten wohl diese dämlichen Mechaniker wieder mit der Isolierung Mist gebaut. Wenn er an einem elektrischen Schlag sterben sollte, wie vor einer Woche sein Freund, würde er diesen Schwachköpfen die Hölle heiß machen.
,,Hey, ihr verdammten Vollidioten. Haltet den Kanal frei und hört mir endlich zu!“ schnauzte sie ihr Sergeant und Truppführer Tascius an.
,,Sorry, Chef.“ antwortete Kasia.
,, Also, dann mal zugehört Ladies. Unsere Aufgabe besteht darin, alles platt zumachen, was sich um Manektor befindet. Unsere Teleskope haben merkwürdige Energiemuster aufgefangen und ebenfalls einige fremdartige Xeno-Strukturen entdeckt. Scheint also doch wahr zu sein, daß es Aliens gibt.“ erklärte ihnen Tascius die Lage. Die Menschheit hatte erst vor weniger als einem Jahrhundert begonnen, sich spontan im Universum auszubreiten. Martin Geissler, ein deutscher Wissenschaftler, hatte den Sprungantrieb entwickelt, der überhaupt erst interplanetares Reisen möglich machte. Verschwörungsfanatiker behaupten heute noch, daß man auf dem Mars angeblich in einem unterirdischen Gewölbe eine Art Super-Computer entdeckt hatte. Diesem sollte die Menschheit ihre raschen Fortschritte in der Raumfahrt verdanken.
,,Chef, das ist doch jetzt nicht irgendwo ein Witz, den sich die Jungs auf dem Flaggschiff ausgedacht haben, oder? Ich meine, Aliens? Etwa solche Biester wie im Kino?“ fragte Kasia nach und hörte diesmal sogar Lares lachen.
,,Es ist mir egal, was Du glaubst, Kasia. Wir haben unsere Befehle. Also denkt immer daran, egal was uns gleich hinter dem nächsten Hügel erwartet, knallt es ab.“
Tascius hörte sich nicht so an, als würde er spaßen. Es musste demnach also Ernst sein. Als die zweibeinigen Konstruktionen die Spitze des Hügels erreichten, sahen sie auf ein kleines Tal hinab, in dem sich auch der Außenposten befand.
Auf einem kleinen Bildschirm und durch zwei geschützte Kameras konnte Kasia die Umgebung erkennen.
Es war ein Bild des Jammers. Der riesige Komplex stand in Flammen, schon bei ihrer Landung hatten sie die Rauchwolken gesehen.
,,Ach du heiliges Kanonenrohr. Mann, das sieht ja aus, als wäre das Todeskorp von Velture hier durch geschritten.“ staunte Kasia nicht schlecht, als er auf die zerstörte Anlage hinab sah.
Die Kolonisten hatten nur nach Wasser gebohrt und einige Erze aus dem Boden gefördert, also wer oder was sollte ein Interesse an ihren Tod haben.
,, Meine Fresse. Äh und jetzt? Wäre nicht Verstärkung sinnvoller?“ fragte Lares und versuchte mittels seiner Kamera ein genaueres Bild von der Lage zu machen. Dank des Zooms war dies auch möglich.
Er konnte Leichen von ermordeten Kolonisten auf den wenigen Straßen erkennen, sogar einige Barrikaden aus Wracks von Fahrzeugen und sonstigem Schrott. Sogar einige Handfeuerwaffen lagen dort herum.
,,Scheint, als hätten sie sich gewehrt und wurden dennoch überrannt.“ analysierte Lares das Schlachtfeld.
,,Moment. Ich empfange eine Nachricht vom Flaggschiff.“ unterbrach Tascius die Unterhaltung.
,, Ich leite sie an Euch weiter.“ fügte er noch hinzu.
,, Sergeant Tascius. Das E.A.T. hat die Lage in der Kolonie unter Kontrolle. Nichts wird diesen Planeten verlassen, ohne das wir es wollen. Wir erteilen ihnen den direkten Befehl, ihre Position beizubehalten und zu warten, bis Verstärkung eintrifft. General Hawk out.“
Es war eine Audionachricht von einem namenhaften und hochdekorierten General des E.A.T.
,,Sire, ich habe mehrere Signale auf dem Radar. Sieht nach Überlebenden aus. Aber dort ist auch noch etwas anderes. Ich krieg hier dauernd merkwürdige andere Kontakte rein.“ sagte Kasia vorsichtig, da sie einen direkten Befehl erhalten haben. Tascius war normalerweise ein Mann, der der Order seiner Vorgesetzten selten widersprach.
,, Verdammt. Bis die hier sind, ist die Kolonie im Eimer. Wir schlagen jetzt zu.“ sprach er mit einem ungewohnten Feuer in der Stimme.
,,Und die Nachricht?“ erwähnte Lares.
,,Ich habe keine neuen Befehlen empfangen, nur Rauschen. Ihr etwa nicht?“
Nun war es klar, worauf ihr Anführer anspielte. Ohne Befehle kein Säumnis.
,,Alles klar, Chef. Dann mal los.“ lachte Kasia und lud mit einem Klacken die beiden XT 19 Sturmgewehre an den Unterarmen seines X2-Kampfanzuges durch. Fast synchron bewegten sie sich nun auf die Kolonie zu. Wut erfasste die Herzen der Männer. Niemand schlachtete Menschen ab und kommt ungestraft davon, seien es nun Terroristen oder Aliens.
Durch den Abhang bewegten sich sich nun wesentlich schneller, auch ohne die Boost-Packs, die in den Beinen und auf dem Rücken dieser allesvernichtenden Kampfanzüge installiert waren. Es dauerte keine Minute und sie befanden sich auf der asphaltierten Straße, die in das Innere des bunkerähnlichen Komplexes führte.
Vor ihnen lag ein Leichnam, scheinbar noch intakt. Keine Lebenszeichen, aber wie hatte man ihn getötet? Keine Anzeichen von äußerer Verletzung oder das Zeichen einer Vergiftung.
,,WAS ZUM TEUFEL IST DAS!“ brüllte Kasia entsetzt, als er am Hinterkopf des toten Mannes, eine Art Wurm sah, der sich in den Hinterkopf fraß.
,,Ach du Scheiße und ich dachte, sowas gibt es nur im Fernsehen.“ stöhnte Lares und richtete seinen Arm auf die Kreatur. ,, Grüß die Hölle von mir, Mistvieh.“ lachte er und drückte ab. Laut donnernd schossen die Sturmgewehre einen Schwall von Projektilen auf die seltsame Kreatur. Wie eine reife Melone und laut quiekend zersprang der Kopf des Toten samt dieses Wurmes.
Als der zerfetzte Körper des Alienwurmes wieder zu Boden klatsche, bewegte er sich immer noch.
Kaltschnäuzig hob Lares den Fuß seines X2-Kampfanzuges und stampfte den traurigen Überrest in den Boden. Als er den Fuß wieder abhob, rührte sich die Bestie nicht mehr, sie war tot.
,,Verdammt. Was war das für'n Vieh?“ fauchte Kasia, der so ein Wesen noch nie gesehen hatte.
Plötzlich klirrten mehrere Kugel gegen ihre Anzüge, doch prallten sie wirkungslos ab.
,,Achtung!“ brüllend drehte sich Tascius zu dem Schützen um. Erstaunt sah er einen kleinen Jungen mit einer Pistole in den Händen. Er feuerte das gesamte Magazin auf sie ab und zog aus seiner altmodischen Jeans ein neues hervor.
,,RUNTER MIT DER WAFFE!“ befahl er dem blonden Jungen, doch der feuerte weiter seine Waffe ab. Erneut verpufften die Geschosse wirkungslos an ihnen.
Aus seinem Kopf schien irgendetwas zu wachsen, zwei kleine Tentakel legte sich ihm über die Schulter.
,,Oh mein Gott. Ich glaub, ich spinne.“sagte Kasia mit angewiderter Stimme.
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, richtete er seine beiden Sturmgewehre auf den Jungen und drückte ab. Dieser wurde von den 12mm Geschossen wie ein Spielball durch die Luft geschleudert. Mehr wie ein Tier kreischend, als wie ein Mensch klingend, landete er wieder auf dem harten Boden. Trotz der schweren und tödlichen Verletzungen stand er auf und feuerte erneut mit seiner Pistole auf die drei Männer in ihren X2-Kampfanzügen.
,,Ich hab hier so langsam die Schnauze voll.“ knurrte Tascius und visierte den infizierten Jungen mit seinem Raketenwerfer auf dem Rücken an.
,,Es tut mir leid.“ sagte er noch, bevor er den Abzug innerhalb seiner Rüstung drückte. Laut sirrend zischte ein Rakete auf den Teenager zu. In einer flammenden Explosion zeriss es den schwachen Körper. Mehr als verbranntes Fleisch blieb von ihm nicht mehr übrig. Was auch immer sich in seinem Kopf eingenistet hatte, war nun definitiv tot.
Doch noch blieb die Frage offen, wer waren die unbekannte Angreifer........