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Originally posted by Smals
Edit: @Phönix: Meine Ziele liegen aber höher. Wiso soll ich nach der Schule mehrere Jahre Studieren wenn ich da durch später nicht auch besser verdiene sondern auch wenig Geld habe und immer schauen muss ob die DVD Finanziell jetzt drinnen ist.
man kann auch aus interesse studieren oder einfach, weil einem das studium berufe ermöglicht die einem evtl. spaß machen, in denen man aber nicht mehr verdient als in anderen berufen nach einer ausbildung.
ich versteh nicht, warum man nach einem studium immer mehr verdienen sollte als nach einer ausbildung, leistet man in einer 18 Semesterwochenstunden Woche mehr als jemand der Ausbildung im Büro über 40 Stunden pro Woche macht?
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Es würde nicht mal mit 10 Personen pro Klasse klappen dass die Lehrer Parallel für jeden Schüler einen eigenen Unterricht gestaltet. Dein Plan klingt ja ganz nett aber ich Frage mich: WIE soll das gehen?
Der Lehrer muss nicht für jeden Schüler einen eigenen Unterricht gestalten, dass geht ja auch überhaupt nicht. ist aber ja auch garnicht notwendig.
Klar müssen Schüler auch bestimmte Sachen einfach alle Wissen, sie müssen alle auf einem bestimmten Niveau sein, damit man allen bescheinigen kann, dass sie in einem bestimmt Jahr oder Halbjahr sich den zu lernenden Stoff angeeignet haben. Klar.
Da ich von Chemie aus der Schule echt noch 0 weiß, kann ich nicht richtig mit deinem Beispiel weitermachen, aber ich mache einfach mal mit der Mathematik als Beispiel weiter, ist ja auch eine Naturwissenschaft.
Wenn man irgendein Thema behandelt, nehmen wir mal Stochastik, fängt das Thema i.d.R. mit einem einleitenden Beispiel an (z.B. man Würfelt, schreibt Ergebnisse auf, interpretiert und reflektiert die Ergebnisse, zieht Schlüsse daraus und erarbeitet die Formeln etc., auf denen die Ergebnisse beruhen).
Die Leistungsschwächeren Schüler haben dann Probleme die Ergebnisse zu interpretieren und Formeln zu entwickeln, den Leistungsstärkeren Schülern fällt dies leichter. Im Frontalunterricht müssten jetzt die Leistungsstärkeren Schüler, die das schon verstanden haben, auf die Leistungsschwächeren Schüler warten, bis die es auch verstehen.
Warum aber sollte dies im Frontalunterricht geklärt werden? Das erarbeiten könnte dann doch auch so formuliert sein, dass sich die Leistungsschwächeren Schüler, ob alleine, mit dem Lehrer oder in Gruppen ist eigentlich recht egal, noch damit befassen, wie diese Formeln zu entwickeln sind, wie die Ergebnisse zu interpretieren sind etc. und die Leistungsstärkeren Schüler befassen sich in der Zeit damit, wie man die Formeln herleitet, warum man die so herleiten kann, ob es auch andere mögliche Formeln gibt, etc. usw.
es gibt viele möglichkeiten, wie man einen bestimmten Stoff tiefer und intensiver behandeln kann und Leistungsschwächere Schüler behandeln den Stoff dann etwas oberflächlicher, sie wissen z.B. dass es eine bestimmte Formel für bestimmte Situationen gibt (bei Stochastik die Urnenmodelle mit/ohne zurücklegen etc.), wissen wann sie welche Formel anwenden müssen, wissen aber nicht, wie die Formeln entstehen, wissen nicht warum sie diese benutzten und ähnliches, womit sich aber die Leistungsstärkeren befassen können.
Beim Unterricht muss ja auch nicht jede Stunde isoliert betrachtet werden, es müssen nicht immer alle zu beginn einer Stunde auf dem gleichen Stand sein, besonders was die Tiefe des zu behandelnden Stoffes angeht, solange es ein gestecktes Ziel über mehrere Einheiten gibt, den auch alle Schüler erreichen können.