Wenn ich hier so lese fällt mir nur ein Sprichwort ein.
Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eins.
Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Jedoch einige Argumentationsstränge, gerade contra rap, sind sehr dürftig formuliert. Gerade Aussagen in Rap steckt kein Herzblut und bla sind mehr als Müll. Ich denke mal, dass einer der Beats zusammenbastelt und Texte schreibt kein Herzblut keine Energie in seine Musik steckt?! Wohl kaum. Viele vergessen hier, dass Musik nicht einfach nur ein Konsumgut ist. Musik ist nicht einfach so ein Zeitvertreib. Musik ist aus meiner Sicht ein way of life. Und das kann mir jeder bestätigen, ob er nun Metall, Punk, Hardcore oder Hip Hop hört.
Hip Hop hat sich wie jede Musikrichtung in viele verschiedene Richtungen entwickelt, Old-School, Battle, Storytelling, Pornflow, (meinetwegen auch Gangsta), politisch ausgreichtet, UK-Garage (führe ich mal hier auf, denn hat sich meiner Meinung aus Hip Hop entwickelt, aber werde auch gerne eines besseren belehrt), etc. Daher lässt sich durch Sido, 50 Cent und wer auch immer hier gebrandmarkt wurde nicht der ganze Hip Hop pauschalisieren.
Meine Favoriten sind House of Pain (shlacklack boom!), Cypres Hill, Looptroop (sehr politischer Hip Hop aus Schweden reinziehen --> http://www.youtube.com/watch?v=vvCOVDdzrCU), nen paar sachen aus dem New Yorker Underground um El-P herum, finde z.B. 99 Problems von Jay-Z auch sehr genial, dann Too Strong und RAG die Ruhrpott Connection, Creuzfeld & Jakob gehen auch, u.v.m .
Dass nun einer sagen das er Hip Hop nicht mag ist ok, dann soll aber dabei sachlich bleiben und sein gefährlicheshalbwissen zu Hause lassen.
