Ach ja Doomi, die jungs vom Cypressen Hügel. Die fande ich auch immer gut. Insane in the man brain, hits from the bong, etc. alles klasse tracks. Fand die eigentlich immer sehr innovativ, auch die späteren crossover Sachen. Hip Hop aus der Zeit, der nicht unbedingt so gansta like ist kommt auch von den guten House of Pain. Jump Around war doch der totale party Kracher und die beatz waren auch sehr schön. Manchmal waren es sehr jazzige-samples, einfach nur genial.
In den 90ern gab es sowieso nen haufen gute Musik, den ich aber erst später entdeckt habe. Die alten Pennywise Scheiben sind der Hammer! Die Kassel-Crew, Ryker's & Brightside waren meine Hardcore-Helden, obwohl sie auch ein bisschen Prollo waren. Da gab es so viele schöne Sachen. Was ich mal wieder so momantan im meinem CD Player rotiernen habe ist Thumb. Eine der geilsten Deutschen-Crossover Bands und mit Crossover meine ich keinen Hampel-Nu-Metal-Scheiß. Die alten SuchASurge Sachen (Schatten, Gegen den Strom etc.) passen auch gut in die Schiene und sind sehr nett anzuhören, aber genung von den 90ern.
Zu Metalcore kann ich meiner Meinung nach sagen, dass dieses genre total überlaufen ist, zu viel Bands zu viel Müll, quasi ein Einheitsbrei. Die neue Caliban Scheibe ist auch nur ein As I Lay Dying Clone. Nen Kumpel hat mal nen Caliban und ein As I lay Dying Song zusammengemischt, da hört man kaum noch Unterschiede. Habe auch mal ne weile metalcore gehört war auch damals 2003 auf dem (meiner Meinung nach) ersten Pressure Festival, fand das damals auch ganz gut, aber eigentlich hat der ganze Kram nichts mehr mit Hardcore zu tun. Zu viel rumgepose und Kindergeburtstag (nicht als zu weich deuten, denn Brutalität bei Konzerten und im Pitt ist deutlich gestiegen). Aber bald kommt zum Glück ein neues Ignite Album, welches dem Hörer dann wieder ne packung ordentlicher Hardcore präsentiert.
Puhhh das war aber ein ganz schöner Akt, das alles zu verfassen. Na ja, trägt hoffentlich die Diskussion ein bisschen weiter.