Die USK beurteilt ja nicht NUR den Blut- und Körperteilegehalt eines Spieles. Da wird auch berücksichtigt, inwieweit das Spielgeschehen von der Realität zu unterscheiden ist. Meinung der USK ist, dass wohl gerade jüngere Spieler (hey, köpft mich bitte nicht, es gibt immer Ausnahmen und ich bin sicher ihr gehört dazu) die Abstraktion zwischen Realität und Spiel nicht mehr unbedingt auf die Reihe kriegen und (vllt. auch unbewusst) Verhaltensweisen aus dem Spiel auf die Realität übertragen.
Zum Beispiel ist Generals, trotz der zum Teil futuristischen Waffen, noch sehr nahe am realen Geschehen (Selbstmordattentäter, Terroristen, USA als die "Guten", etc.), wobei DoW ja recht eindeutig als Fiktion zu erkennen ist, gerde wegen den überzeichneten Bildern und den Sprüchen.
Selbstverständlich ist nicht gesagt, dass Erwachsene das hinkriegen (da laufen genug Idioten rum...), aber der Gesetzgeber ist natürlich auch verpflichtet, dafür zu sorgen, dass solche Medien jugendgerecht bleiben, bzw. andernfalls die Freigabe den älteren Spielern vorzubehelten. Im Allgemeinen wird von der USK davon ausgegangen, dass mit steigendem Alter und Bildungsgrad die Medienkompetenz der Spieler groß genug wird um eben diese Abstraktion möglich zu machen (über die Jahre hinweg wurden die Kriterien auch mehrfach entschärft, da die heutige Jugend schon viel früher den hoffentlich richtigen Umgang mit den Medien lernt). Ihr könnt euch ja mal auf den USK-Seiten umgucken, da werden die Kriterien auch erklärt.
*edit: gemeint ist: USA als die, die sich für die Guten halten... Nur um Missverständnissen vorzubeugen
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