Posts by DasWams

    So, jetzt das 9. Kapitel, Viel Spaß beim Lesen. Korrekturlesen hab ich nicht geschafft, da keine Lus und Zeit, man hat schließlich auch noch nen reallife.


    Kapitel 9-„Captain? Aufwachen. Wir sind bald da!“
    Zitat Peter Schmidt- Bordingenieur der „Dragonfyre“

    „Wie lange wird die Reise dauern?“ fragte Jacobs in den Raum. Er wusste nicht wer ihm das sagen könnte und so entschied er sich für diese Variante.
    „In circa anderthalb Tagen werden wir da sein.“
    „Wenn was sein sollte, ich bin in meinem Quartier- Schlaf nachholen“ sagte Jacobs.
    „Ja, Sir“ kam aus allen Ecken der Brücke.
    Jacobs nickte und stand von seinem Kommandostuhl auf. Das Brückenschott fuhr mit einem Zischen zur Seite. Die Gänge des Schiffes waren trostlos. Weiße, eckige Gänge. 3 Meter breit und 2,5 Meter hoch. An der ein oder anderen Stelle kreuzte ein Kabel seinen Weg, manchmal auch ein Rohr. Scheinbar hatte man alles versucht hinter der Abkleidung zu verstecken, damit es aussieht, wie in einer Klinik, dachte er bei sich. Er ging erst links, dann rechts, dann wieder links, dann mit einem Fahrstuhl in die Quartiere. Als die Fahrstuhltüren sich zischend öffneten, sah er ein Terminal. Er trat an dieses heran.
    „Hm, Da ist ja der Lageplan. Und da muss ich hin.“ dachte er
    „Boah, da muss ich ja durch das halbe Schiff“ fluchte er verhalten.
    „Kann ich ihnen helfen?“ fragte ein junger Rekrut, den man zum Wachdienst verdonnert hatte.
    „Nein danke , ich finde mich schon zurecht.“ Winkte er ab.
    Der junge Mann kehrte um und setzte seinen Wachgang fort. Jacobs sah sich zum ersten Mal um, die Quartiere grenzten alle an einen riesigen Flur. Auf jeder Quartiertür standen zwei Namen, manchmal auch drei, ganz selten auch vier. Noch seltener waren Zimmer mit nur einem Namen. Die Offiziersquartiere. Er ging den Gang, in dem seine Kabine sein musste weiter entlang. Dann, nach einer weiteren Linkskurve, sah er eine Holztür. Das Holz glänzte noch. Er war noch nie in einem Kapitänsquartier gewesen. Auf der ersten Dragonfyre war er nur auf der Brücke gewesen, immer unter Hochspannung, er hatte nie die Zeit gehabt, woanders zu sein. Ausser auf der Krankenstation.
    Da war es wieder. Das Geschrei und das Weinen der Verwundeten. Nur einmal hatte er sich diesen Anblick angetan, aber die Bilder hatten sich trotzdem in sein Gedächtnis eingebrannt. Er sah wieder das Blut, roch es in der Luft. Er sah wieder vor seinem inneren Auge, seinen bewusstlosen Brückenoffizier, Christina.
    Opii, der nur mit ein paar Prellungen davon gekommen war.
    Und er sah auch die Toten, die mit weißen Laken abgedeckt worden waren.
    Er verdrängte die Gedanken aus seinem Kopf. Auf dem Schiff war alles in Ordnung. Es gab keine Verletzten oder gar toten. Noch nicht, dachte er und hoffte das es so bleiben mochte.
    Er war an der Tür der Kajüte angekommen. Ließ seine Augen scannen und trat ein.
    Der Raum hatte ein großes Fenster auf der anderen Seite, durch welches Licht einströmte. Die seltsamen Farben der Hyperraumreisen. Das Spektrum an Farben wurde komplett abgedeckt. Es sah auf seine eigene Art und Weise schön aus. Er sah das Licht nicht zum ersten Mal, schon bei seiner Flucht von Beta Prime hatte er es über eine Woche sehen können.
    Phil wäre fast verrückt geworden, er konnte am Ende das Licht einfach nicht mehr sehen, hatte Carmen ihm erzählt. Man hatte ihn schon früher geholt. Er hatte das Schiff erst wieder auf Gamma Omigus gesehen, genau wie seine Besatzung und Carmen.
    Er riss seine Gedanken von ihr los und wandte seinen Blick vom Fenster ab, der Raum war komfortabel. Er hatte einen großen Schreibtisch, einen Kühlschrank, einen Tisch zum essen. Als er eintrat, bemerkte er eine Tür links von ihm. Er öffnete sie und blickt in ein Bad. Dusche, Wanne, WC und Waschbecken. Alles da, was man brauchte um als Captain gut auszusehen, dachte er. Er drehte sich um und sein Blick fiel auf das Bett, welches in einer Nische stand. Vom Eingang aus hatte er es übersehen. Er schritt langsam auf das Bett zu, zog sich das Jackett, die Schuhe und den Gürtel aus und schlief ein.

    „Captain? Aufwachen. Wir sind bald da!“ riss ihm eine Stimme aus dem Schlaf. Er fühlte sich trotz des harschen Weckens topfit.
    Er sah auf und sah Schmidt, der ihn gerade ein weiteres Mal anstieß, um ihn zu wecken.
    „Was ist denn?“ fragte Jacobs, noch leicht benommen von seinem Schläfchen.
    „Wir erreichen in weniger als einer Stunde Beta Prime, sie sollten aufstehen.“
    „Jetzt schon?! Wie lange habe ich denn geschlafen?“
    „Den bisherigen Flug “
    „Wie lange?“
    „Circa 34 Stunden, fragen sie mich bitte nicht, wie sie so lange schlafen konnten. Das das geht, war mir bisher unbekannt.“ Sagte Schmidt und wandte sich zum gehen: „Ich sehe sie auf der Brücke“
    „Ja, gehen sie schonmal vor.“ Schmidt hätte das selbst ohne die Anweisung von Jacobs getan:“ Warten sie! Wie sind sie hier reingekommen?“
    „Captain, ihnen scheint zu entgehen, dass ich dieses Baby gebaut habe“ sagte Schmidt und trat aus dem Raum.
    „Dann mal los“ sagte Jacobs zu sich selbst. „Verrückter Bursche“ dachte er bei sich.
    Er stand auf, zog sich an, spritzte sich ein bisschen kaltes Wasser ins Gesicht und blickte in den Spiegel.
    „Ich muss mich dringend wieder rasieren“ dachte er. Dann wandte er sich von seinem Spiegelbild ab und trat auf den Flur hinaus. Die Ruhe, die geherrscht hatte, als er sein Quartier gesucht hatte, war verflogen. Die Besatzung wimmelte umher, Türen öffneten sich, schlossen wieder. Er schritt durch das Chaos, erwiderte jeden Salut freundlich. Endlich erreichte er den Lift.
    „Wo wollen sie hin Captain?“ fragte ein junger Mann, der an der Konsole, auf der man die Bereiche zu denen man wollte auswählen konnte, stand.
    „Zur Brücke“
    „Da haben sie noch ein ganz schönes Stückchen Weg vor sich.“
    „Ich weiß und jetzt drücken sie endlich das Knöpfchen“ sagte er leicht verärgert, weil der junge Mann so lange brauchte.
    „Ja, Sir, entschuldigen sie bitte.“
    „Kein Problem“ presste er zwischen seinen Lippen hervor.
    Dann endlich betätigte der junge Mann den Knopf und sie setzten sich in Bewegung. Die Türen glitten auf. Wieder jene trostlos weißen Gänge, wie überall auf dem Schiff.
    „Ich werde beim ObKom anfragen, ob man die irgendwie anmalen kann, das drückt ja die Moral, wenn man gleich denkt, man ist schon tot. Wie in einem Krankenhaus oder einer Satnitätsstaion.“ Dachte er und notierte es sich innerlich auf seiner „To-Do“-Liste.
    Das Brückenschott fuhr zischend zur Seite und er trat ein.
    „Guten Morgen, Sir!“ begrüßte ihn die Brücke salutierend.
    „Ebenfalls Guten Morgen“ erwiderte er salutierend:“ Wie spät ist es überhaupt und wann treffen wir beim Ziel ein?“
    „Wir haben es exakt Sechzehnhundertfünfzig, Sir. Treffen am Einsatzort in 35 Minuten ein.“ Sagte Phil von seiner Station aus.
    „OK, sobald wir da sind möchte ich das alle Vorbereitungen für einen Kampf getroffen werden, das heiß MSK-Systeme laden, Gepard Raketenwerfer laden, NPG und FLAK feuerbereit machen und“ die Worte fielen ihm schwer“ die Atomsprengköpfe entsichern, kann sein, das wir sie brauchen. Und nicht zu vergessen den Schild hochfahren. Erst dann bewegen wir uns auf unser Ziel zu. Ich will keine Zielübung für diese Dinger sein, verstanden?!“
    „Sir, Ja, Sir“ sagte die gesamte Brücke und machte sich an die Vorbereitungen.

    35 Minuten später kam die Dragonfyre mit einem lautlosen Knall aus dem Hyperraum geschossen und lud ihre Waffensysteme und den Schild. Sie verharrte 5 Minuten in völliger Stille der Triebwerke. Nur die Gravitationskraft der Sonne Beta Prime zog sie langsam an. Dann wachten die Triebwerke mit einem lautlosen Donnern aus ihrem Tiefschlaf auf und beschleunigten das Schiff auf . Langsam änderte das Schiff seine Richtung, dorthin wo früher einmal Beta Prime gewesen war. Jacobs blickte auf die Leere vor ihm. Eine Lehre, in der früher einmal ein Planet gewesen war, den er Heimat genannt hatte, obwohl er nicht dort geboren war.
    „Wann treffen wir am Zielpunkt ein?“
    „In ein bis zwei Stunden Sir.“
    „Mal schauen was uns dort erwartet.“ Sagte Jacobs.

    „Alle Systeme arbeiten normal“ machte Schmidt nach einer halben Stunde Meldung
    „Sehr schön.“
    „Was meinen sie, war wir sehen werden Sir?“ fragte ein junges Brückenmitglied.
    „Wenn es das ist, was wir gesehen haben, als wir geflohen sind, können wir uns glücklich schätzen. Wenn nicht, sollten wir anfangen uns Sorgen zu machen.“

    Eine weitere halbe Stunde später war immer noch nichts in Sicht.
    „Michael, langsam müssten wir etwas sehen, oder zumindest müssten uns die Sensoren etwas zeigen. Es ist mehr als Komisch, das wir nicht einmal ein paar Trümmer auf den Scannern haben.“
    „Da gebe ich dir Recht, wir behalten unseren Kurs trotzdem bei, löse den Gefechtsalarm aus, Opii“
    „Alles klar, Boss.“ sagte Opii.

    Jacobs machte sich Sorgen, sogar große Sorgen. Auch wenn Beta Prime explodiert war, mussten sich zumindest Trümmer der Explosion finden lassen, zumindest mit dem Scanner.

    „Sir wir sind am Zielpunkt eingetroffen“ sagte Phil leise: „Keine Spur von Beta Prime, auch die Scanner zeigen nichts an, nicht einmal Staubpartikel sind zu finden!“
    „Kann es sein das die Scanner defekt sind?“
    „Unmöglich,“ unterbrach Schmidt: „ Die Scanner sind bestimmt zehnmal auf Funktionalität getestet worden.“
    „Er hat Recht Captain, alle anderen Daten zeigt mir der Scanner korrekt an. Ich empfange sogar Daten von Beta Prime drei, dem Nachbarplaneten von Beta Prime.“
    „Sehr merkwürdig... können sie die Handelsroute erfassen?“ fragte Jacobs.
    „Positiv, Sir.
    „Setz einen Kurs zur Handelsroute, Christina.“
    „Alles klar.“ sagte Christina.
    „Unser weiteres Vorgehen sieht also wie folgt aus. Wir zerstören die Handelsroute und verschwinden, berichten dann ObKom was wir gefunden haben.“ dachte Jacobs laut.
    „Sieht wohl so aus.“ Sagte jemand, Jacobs konnte die Stimme nicht zuordnen.


    „Das kann doch nicht sein?“ sagte Phil leise zu sich: „Michael, ich habe hier einen Kontakt!“
    „Ein schwarzer Planet?!“ war Jacobs erster Gedanke.
    „Nein, dazu ist es zu klein.“
    „Wie groß?“
    „Etwas größer als ein Kreuzer.“
    „Vielleicht einer von uns?“
    „Unmöglich. Warum sollten die sich erst jetzt zu erkennen geben?“
    „Gutes Argument.“
    „Wo ist es?“
    „Bei Beta Prime drei, deshalb habe ich es nicht gesehen, es hat sich im Schatten des Planeten versteckt.“
    „Was heißt hier „hat“?“ fragte Jacobs besorgt.
    „Es bewegt sich auf uns zu.“ Sagte Phil kühl.
    „Was!? Sofort das Schiff in Richtung Objekt wenden und bereit halten für Gefecht. Triebwerke auf 110% Leistung.“
    Phil nickte nur.
    „Michael, du müsstest noch die Atomsprengköpfe entsichern, wenn wir sie einsetzen wollen.“
    „Alles klar.“
    Er tat es, wobei ihm die letzten Worte der Warnung überflüssig vorkamen. „Viel Glück“ klang in solchen Situationen mehr als nur unpassend. Aber er wusste das sie alles Glück der Welt gebrauchen konnten, wenn sie auf dieses Objekt trafen, was auch immer es war.
    „Wer weiß, vielleicht ist es ja friedlich?“ sagte jemand sarkastisch.
    „Wäre mal was neues“ erwiderte Phil, auf seinen Monitor konzentriert.
    „Wie lange noch bis Waffenreichweite?“
    „210 Sekunden“
    Noch 180 Sekunden. Jacobs schlug das Herz bis an die Kehle.
    135 Sekunden. Er spürte wie er konzentrierter wurde, er begann mechanisch zu arbeiten. Er hatte einen Tunnelblick. Das Adrenalin entfaltete seine Wirkung.
    70 Sekunden. Sein Arm verkrampfte sich, er krallte sich an der Lehne seines Stuhls fest. Er hatte Angst, aber Angst ist nichts schlimmes, dachte er sich. Sie macht dich aufmerksamer, nichts wäre schlimmer als diesem Zusammenprall gelassen entgegen zu sehen.
    „Michael! Ich empfange eine Com-Übertragung!“
    „Von Wo?“ Er hasste Überraschungen, vor allem solche.
    „Von, von,... das kann doch nicht sein? Von dem Objekt. Michael?“
    Das Objekt war jetzt auch ohne Sichtverbesserung erkennbar. Es hatte die typische schwarze Farbe der „schwarzen Planeten“. Das Objekt hatte Ähnlichkeit mit einem Quader, das Aussehen war bestimmt von scharfen Kannten und Ecken. Nichts rundes war zu sehen. Er hatte sich auf einen Kampf vorbereitet.
    „Was soll ich machen?“
    „Stell sie durch. Mal schauen was sie zusagen haben.“ Sagte Jacobs.
    „Auf Empfang in 5, 4, 3, 2, 1, jetzt.“
    Jacobs fiel die Kinnlade herunter. Es blickte ich Admiral Stenson an.
    „Er müsste tot sein, ich hab gesehen, wie sein Schiff gesprengt wurde, dann die Druckwelle der Explosion des Planeten die jede Rettungskapsel zerfetzt hätte. Er muss tot sein.“ dachte Jacobs.
    „Schönes Schiff haben sie da, Jungchen“ sagte der Admiral.
    „Sir, wie haben sie es geschafft zu überleben?“
    „Das ist eine lange Geschichte. Ich bin sozusagen ihr Verhandlungspartner.“
    „Verhandlungspartner?“
    „Ja, ich wurde gerettet von Aliens, sie haben mir keinen Namen gesagt, aber sie wollen das ich dem Oberkommando der GMO folgende Bedingungen für einen Waffenstillstand überbringe.“
    „Und die sehen, wie folgt aus?“
    „Die GMO räumt die Systeme Delta Centauri, Das Hexian-System sowie das Ganges-System. Und zusätzlich noch das Epsilon-System. Wenn nicht nehmen sich die Aliens sie. Sollte die GMO das Angebot ausschlagen, wird sie vernichtet.“
    „Tut mir Leid, ich bin zwar Kapitän des Schiffes, aber ich kann nicht einfach über das Schicksal von 4 Sonnen und Milliarden von Leben entscheiden.“
    „Das müssen sie auch nicht“ meldete sich eine fremdartige Stimme von ausserhalb der Holokamera.
    „Wer spricht da?“ fragte Jacobs.
    „Unwichtig.“ In diesem Moment sah Jacobs wie eine pistolenartige Waffe Admiral Stenson an die Schläfe gehalten wurde: „ Sie haben ihre Arbeit getan, sie sind für uns nicht länger von nutzen.“
    „Aber sie haben gesagt, ich könnte wieder unter Meinesgleichen?!“ sagte der Admiral panisch.
    „Stimmt, sie können ihresgleichen, wie sagt man bei ihnen, ah ja, in der Hölle besuchen.“
    „Warten sie...“ das waren die letzten Worten von Admiral Stenson, bevor sich ein Geschoss durch seinen Schädel bohrte und ich auf der Stelle tötete. Das Blut spritze an die Holokamera, und der Admiral sackte in sich zusammen. Aus dem Bild der Kamera.
    Das Alien trat mit dem Fuß gegen die Leiche des Admirals. In einer Sprache, die Jacobs nicht verstand, fauchte es etwas. Ein scheinbar Untergebener huschte durch das Bild und rollte die Leiche des Admirals weg, bevor es die Kamera sauber wischte.
    Jacobs sah jetzt zum ersten Mal in das Gesicht des Ausserirdischen. Das lange Gesicht wurde von hohen Wangenknochen geschmückt. Die Dunkelgrüne Hautfarbe ließ das Alien zusätzlich noch Krank wirken. Er schätzte es auf gute 2 Meter. Er konnte nur schätzen, denn die Beine des Monstrums, was jetzt mit seinen kalten gefühllosen Augen da stand, wo vor zwei Minuten noch Admiral Stenson gestanden hatte, waren nicht zu sehen, scheinbar hatte jemand die Kamera leicht verstellt. Besonders muskulös wirkte der Ausserirdische nicht, er war drahtig gebaut.
    „Wo waren wir stehen geblieben?“ sagte das Alien mit einer ekelhaft einkratzenden Stimme, das Jacobs die Nackenhaare zu Berge standen: „Genau, es ist mir egal, ob sie das nicht entscheiden können, leiten sie einfach nur weiter. Sie haben 20 Tage Zeit, das ist unser Ultimatum, sonst...“ er sprach wieder in seiner Sprache, machte aber eine deutliche Geste, indem er mit seinem langen dünnen Fingern an seinem Hals entlang fuhr.
    Damit brach die Verbindung ab. Und das Schiff beschleunigte von ihnen weg und verschwand.
    „Sir, unsere nächsten Schritte?“ sagte Phil, er war zu schockiert um zu bemerken, das er „Sir“ gesagt hatte.
    „Wir zerstören die Handelsroute, fliegen zurück nach Gamma Omigus, berichten dem Präsidenten, was sie verlangen und hoffen auf eine vernünftige Entscheidung.“
    „Und die wäre?“
    „Die Forderungen nicht zu erfüllen. Das was wir eben gesehen haben, lässt einige Schlüsse auf das Einhalten von Verträgen schließen. Ich glaube, die nehmen das nicht allzu ernst. Die GMO wird in den Krieg ziehen. Wahrscheinlich werden auch die EF und die Allianz mitmischen. Das wird das erste Mal sein, das es um das Überleben der Menschheit geht.“ Sagte Jacobs. Den Rest des Fluges herrschte Stille. Jacobs hoffte, das sich seine Worte nicht erfüllen würden, er sollte vergebens hoffen.

    20 Minuten später zerstörte die Dragonfyre mit einer NPG Salve die Handelsroute und flog zurück nach Gamma Omigus.


    Wie immer möchte ich viel Feedback haben, Dangöö^^

    MfG dasWams

    Durch den Patch ist das HWT einfach nur noch der Hammer, endlich Ziele zuweisen, so das man mit seinen HWT auch endlich die wichtigen Einheiten focusen kann, z.B Helden. Auch ist es ne Wohltat das der Anwählbug weg ist, das erspart einem viel unnötiges Geklicke.
    Für das HWT geht der Daumen auf alle Fälle nach oben.

    MfG DasWams

    Sorry es hat doch länger gedauert als erwartet. Mein vater hatte dummerweise mein achtes Kapitel nicht auf die CD gebrannt, sondern gedacht, ich hätte das schon gemacht. Kapitel im Müll, ich musste noch mal von vorne anfangen. Ich hoffe die Mühe hat sich geohnt und wünsche euch wie immer viel Spaß beim lesen!

    MfG DasWams

    Fakten, die keinen interessieren^^:
    7 Seiten Din A4
    ca. 3000 Wörter (damit das längste Kapitel des zweiten Teil und glaube sogar das längste der gesamten Sory)
    ca. 19000 Zeichen

    So jetzt aber wirklich viel Spaß beim lesen!

    Kapitel 8-„Willkommen auf der Dragonfyre II“
    Zitat Captain Michael Jacobs

    „Am besten wir gehen gleich zur Dragonfyre“ sagte der Präsident
    „Äh Sir, die Dragonfyre befindet sich für Reparaturen in Gamma Omigus.“ Sagte Jacobs verdutzt.
    Sie traten gerade aus dem Shuttle hinaus und Jacobs sah die riesige Fläche, die alleine dieser Hangar bedeckte, er schätzte ihn auf ungefähr 250 m in der Länge und 300 in der Breite. Im Hangar herrschte ein unglaubliches Gewusel, Techniker transportierten Triebwerke und Werkzeuge durch den Hangar, Militärangehörige saßen auf kleinen Transportwagen, die sie zu den Orbitalfähren brachten. Manche verließen genau wie Jacobs und der Präsident gerade erst ihre Orbitalshuttles und sahen die erste beeindruckende Anlage auf Gamma Omigus.
    „Unser Hanger, für die kleinen Schiffe. Die großen landen, wenn sie landen, in 100 Kilometern Entfernung. Verbunden ist alles durch ein Förderbandlaufsystem oder für größere Entfernungen mit Shuttles. Wir werden jetzt auch ein solches Shuttle nehmen müssen, es handelt sich dabei übrigens um eine Neuentwicklung.“
    „Sie haben nicht darauf geantwortet, das die Dragonfyre noch in Gamma Omigus ist, Sir?“
    „Ich meine nicht diese Dragonfyre mein Junge“ sagte der Präsident: „ Warten sie es ab!“
    „Wie sie meinen.“ Sagte Jacobs immer noch verwundert.
    So gingen sie durch den riesigen Hangar, Jacobs sah erst jetzt wie hoch der Hangar eigentlich war.
    „Hier würde die Dragonfyre locker dreimal reinpassen“ dachte er erstaunt.
    Dann fragte er den Präsidenten: „Für was wird diese Halle eigentlich im Notfall genutzt?“
    „Als Lazarett oder als Startpunkt für die Abfangjäger oder für beides, wir wollen hoffen, das es nicht dazu kommen wird. Denn wenn wir diese Halle als Lazarett einsetzen, müssten wir jede Menge Flüchtlinge aus Gamma Omigus versorgen.“ sagte der Präsident.
    „Ich folge ihnen, dann führen sie mich mal zur Dragonfyre“ sagte Jacobs, wobei die Betonung auf Dragonfyre lag.


    5 Minuten später saßen beide in einem Shuttle, was auf die 100 Km entfernte Halle ansteuerte. Die Halle thronte auf einem Felsplateau, scheinbar war der Berg für die Halle extra abgetragen worden, anders war die ebene Fläche nicht zu erklären. Jacobs schätzte die Halle auf eine Länge von 10Km und die Breite auf 7-8Km. Die Höhe der Halle konnte er nicht bestimmen, da er ihr Ende schon nicht mehr sah. Bei einer Reisegeschwindigkeit von 600 Km/h ändert sich die Umwelt eben sehr schnell, dachte er.
    Die Fähre wurde langsamer und er konnte die felsige Landschaft Skylas besser erkennen.
    „Früher war hier nichts. Um genau zu sein, bis vor 3 Jahren. Dann begannen wir hier mit dem Aufbau eines geheimen Forschungs- und Militärstützpunkt. Zu dieser Zeit begannen unsere Wissenschaftler mit der praktischen Ausarbeitung des Hypersprungs. Wir haben uns entschieden der Technologie diesen Namen zu geben.“
    „Sie waren in den drei Jahren nicht faul. Was werden wir in diesen riesigen Halle finden?“
    „Die eigentliche Dragonfyre, da ihr Schwesterschiff schon zum Einsatz kam, wurde es auf Dragonfyre zwei umgetauft. Ich glaube sie wird ihnen gefallen.“
    „Woher wollen sie das wissen?“
    „Vertrauen sie mir einfach, ich fand es einfach nur fantastisch!“ sagte der Präsident.
    Jacobs spürte wie die Fähre immer schneller an Höhe verlor, kurz vor dem Aufsetzen belastete der Pilot die Triebwerke des kleinen Shuttles noch einmal, um den rasanten Abstieg zu bremsen. Keine 10 Sekunden später waren sie sicher und wohlbehalten auf dem Boden Skylas. Oder besser in einem Hangar mit Schiebedach, das jetzt, nach der Landung geschlossen war. Ein Tunnel, der gute 20 Meter breit war, verband die Halle und den Hangar.
    Der Hangar wirkte gegen die Halle geradezu lächerlich klein. Sie betraten den Tunnel und gingen in Richtung Tunnel. Die Decke des Tunnels war mit Glas überdacht. So konnten die Besucher die schiere Größe der Halle bestaunen, meinte der Präsident. Sie kamen zu einer Schleuse. Retinalscanner und Fingerabdrucksensoren sicherten die Schleuse.
    Der Präsident ließ Jacobs den Vortritt. Jacobs drückte seine Augen in die dafür vorgesehenen Öffnungen. Ein heller Strahl, und der Computer bestätigte seine Identität, dann machte er den Fingerscan. Das Gerät gab ein Piepsen von sich.
    „Warum?...“
    „Lecken sie mal ihren Finger an und probieren sie es nochmal.“ Sagte der Präsident.
    Jacobs versuchte es, etwas zögerlich, aber es funktionierte.
    „Woher wussten sie...?“
    „Ist mir auch schon passiert, mein Junge, Erfahrung. Ich stand damals eine halbe Stunde in diesem Tunnel, weil die Techniker erst alles umgehen wollten. Ts“
    Jacobs lachte verhalten.
    Sie schritten durch die Tür, und durch einen weiteren Gang, rechts und links waren Türen, die scheinbar zu Büros führten, gelangten sie in die Halle. Jacobs wurde durch das helle Hallenlicht geblendet. Er kniff die Augen zusammen, dann öffnete er sie langsam wieder.
    Die Kinnlade fiel ihm, sprichwörtlich, auf den Boden. Er wusste nicht wie groß das Schiff war, welches er sah, aber er wusste, dass es größer als die Dragonfyre war.
    „Wahnsinn“ entfuhr es ihm
    „Das habe ich auch gedacht, als ich sie zum ersten mal in voller Größe gesehen habe.“ Sagte der Präsident und klopfte Jacobs auf die Schulter. Die Geste diente dazu, Jacobs der scheinbar Wurzeln geschlagen hatte, wieder in Bewegung zu versetzen. Die Geste wirkte.
    „Ich führe sie nun zum Chefingenieur des Schiffes. Heinrich Schmidt. Ganz netter Kerl, er wird sie übrigens begleiten. Und er wird ihnen natürlich alles über das Schiff erzählen. Ah da ist er ja. Guten Tag, Herr Schmidt“
    Schmidt schwebte auf einer kleinen Plattform, die durch Antigrav-Module in der Luft gehalten wurde, zu ihnen. Er sah aus wie ein typischer Ingenieur. Nicht besonders sportlich, ein wenig rundlich und kaum noch Haare auf dem Kopf.
    „ Guten Tag, meine Herren. Ich hoffe sie hatten eine angenehme Reise.“ sagte Schmidt höflich.
    „Ja, die hatten wir, würden sie Captain Jacobs bitte das Schiff zeigen?“ fragte der Präsident und ergänzte: „ Wenn sie jetzt nicht allzu viel zu tun haben sollten.“
    „Ich wollte gerade mit meinem Kontrollgang beginnen, Captain Jacobs kann mich begleiten, wenn er möchte“ sagte Schmidt: „Sie natürlich auch Herr Präsident“ fügte er rasch hinzu.
    „Das Angebot kann ich unmöglich ausschlagen“ sagte der Präsident.
    „Sehr gut, wenn sie aufsteigen würden, kann es sofort losgehen.“
    „Herr Präsident, nach ihnen“ sagte Jacobs höflich.
    Als der Präsident auf den Gleiter getreten war, senkte sich die Plattform ein wenig, einen Augenblick später stieg die Plattform wieder auf ihre Ursprungshöhe. Ein Zeichen dafür, das sich die Module der veränderten Schwerkraft angepasst hatten. Nun betrat auch Jacobs die Plattform. Wieder senkte sie sich, um nur einen Augenblick später wieder auf ihre Ausgangshöhe zurückzukehren.
    Schmidt ließ die Plattform, indem er einen Hebel von sich weg drückte, nach oben steigen.
    Sie flogen an dem gigantischen Schiff nach oben.
    „Wie groß ist das Schiff, Herr Schmidt?“ fragte Jacobs
    „Das Schiff hat eine Länge von sieben Kilometern, eine breite von eins Komma sieben fünf Kilometern und ist einen Kilometer hoch. Im inneren finden 1250 Mann Platz. Das Schiff kann allerdings auch zum mobilen Lazarett werden. Dann hat es eine Kapazität für 2500 Menschen. Wir haben die Krankenstation sehr großzügig dimensioniert.“
    „Es ist also immer noch kleiner als ein Kreuzer.“ Stellte Jacobs fest.
    „Das stimmt, trotzdem hätten drei Kreuzer gegen dieses Schiff nicht den Hauch einer Chance. Wie sie vielleicht sehen können“ sagte er als sie gerade über ein paar Arbeiter flogen, die die 5 Tonnen schweren Projektile für die MSK einluden: „ ist dieses Schiff mit dem MSK-System ausgerüstet. Wir haben zwei MSK Werfer verbaut. Diese können zusammen, allerdings empfehle ich das nicht, abgeschossen werden. Desweiteren....“
    „Warum empfehlen sie das nicht?“ unterbrach Jacobs den Ingenieur.
    „Ganz einfach, die MSK Systeme ziehen soviel Energie aus dem Schiffsgenerator, dass man für einen Doppelschuss den Schild, alle anderen Waffensysteme und kurzzeitig auch die Lebenserhaltung herunterfahren muss. Das ist sozusagen die letzte Option die ihnen bleibt, wenn sie sich einem überlegenen Feind gegenüber sehen.“
    „Gut, danke, machen sie weiter, sie erwähnten den Generator“
    „Der Generator ist eine komplette Neuentwicklung. Ich werde es ihnen so einfach wie möglich erklären. Um einen Schild zu deaktivieren, muss man ihn überladen. Wir nutzen die Energie die entsteht, wenn der Schild getroffen wird, um sie dem Generator zuzuführen, dadurch steigern wir im Kampf die Leistung des Generators. Um wie viel muss sich noch zeigen. Diese zusätzliche Leistung wird auch dringend benötigt, wenn wir alle Waffen versorgen müssen. Die Bewaffnung besteht, neben den beiden MSK-Systmen, aus 30 Flakkanonen, 30 NPG-MK3, 450 Gepard-Raketenwerfer, einem Antimaterie-Sprengkopf, sowie drei Atomsprengköpfen. Die beiden letzteren können nur sie scharf machen. Die Codes werden nach jeder Mission geändert. Sie werden ihnen in einer Mail auf ihr Com-Band übermittelt. Wir fliegen übrigens gerade über die Austrittsöffnungen der oberen 150 Gepard-Raketenwerfer. Weiter 150 befinden sich am Boden des Schiffes, die anderen 150 sind zu gleichen Teilen auf Backbord und Steuerbordseite des Schiffes verteilt. Die Geschütze die sie dort erkennen. Sind die Flak- und NPG-Waffen.“
    „Was mir gefällt ist, dass sie das Design geändert haben, die erste Dragonfyre hatte diese Stummelflügel, hier passen die, wenn man es so sagen kann, Tragflächen besser ins Design.“ bemerkte Jacobs.
    „Das stimmt, diese Stummelflügelkonstruktion war damals eine Idee, die wir, nachdem wir das Resultat gesehen hatten, wieder verworfen hatten. Die jetzige Konstruktion ist wesentlich stabiler und reißt nicht so schnell ab, dadurch das sie sich am gesamten Schiff entlangzieht.“
    Sie flogen zum hinteren Ende des Schiffes, Als sie dem Heck näher kamen, konnte er das riesige Schiff zum ersten mal komplett überblicken. Das Schiff verlief nach vorne spitz zu. Allerdings mit einer abgeflachten Spitze. Es sah aus wie eine Rakete, bloß ohne die Seitenruder.
    „Wir haben sechzehn kleine Nebentriebwerke rund um die vier Haupttriebwerke angeordnet. Die Nebentriebwerke erzeugen halb soviel Schub wie alle Haupttriebwerke zusammen. Auch hier kann man, wenn man vor etwas fliehen muss, alle Treibwerke anschalten. Natürlich auf Kosten der Energieleistung des Generators.“
    „Wieso konnte ich mir das bloß denken“ dachte Jacobs.
    Sie flogen gerade einen kleinen Bogen und Jacobs guckte direkt in die Öffnung eines der Treibwerke.
    „Wow, ziemlich beeindruckend die Haupttriebwerke“ sagte er, während ein Techniker im inneren der Öffnung sein Schweißgerät anwarf und funken aus der Öffnung spiehen.
    „Captain, sie gucken in eines der Nebentriebwerke, wenn sie ihren Blick nach links richten würden, würden sie eines der Haupttriebwerke sehen.“
    „Sie sollten sich nicht soviel herausnehmen, ich stehe im Rang über ihnen“sagte Jacobs verärgert.
    „Stehen sie nicht, für mich gibt es nur einen Vorgesetzten und der steht neben ihn, ist Präsident und sie sind abhängig von mir, weil ich nämlich auf ihrem nächsten Flug ihr Bordingenieur sein werde, irgendwer muss die Technik ja im Auge behalten.“ schoss Schmidt zurück
    „Ich habe einen Bordingenieur, der macht seine Arbeit sicherlich hervorragend.“
    „Haben sie nicht, da ihr Bordingenieur auf die Überwachungsstation wechselt, da eines ihrer Crewmitglieder ausgefallen ist!“
    „Woher wollen sie das denn wissen?!“ brüllte Jacobs verärgert.
    „Ach hab ich das vergessen zu erwähnen?“ Sagte Schmidt höhnisch: „Eines ihrer Crewmitglieder fällt aus, um genau zu sein“ erholte eine Datentafel heraus: „Miss Carmen Lance. Sagt ihnen der Name etwas?“
    „Ja“ knurrte Jacobs: „Was hat sie?“
    „Das steht nicht da, sie bittet um einen Anruf von ihnen, scheinbar sind sie der einzige der wissen soll, was sie hat.“
    „Sind sie fertig? Wie die kleinen Kinder. Ich nehme an, wir sind hier fertig. Captain Jacobs, sie werden an Bord gehen und sich die neue Kommunikationsausrüstung ansehen und bei dieser Gelegenheit gleich ihr Crewmitglied anrufen. Verstanden?“ sprach der Präsident ein Machtwort. Inzwischen waren sie neben einer Reling am hinteren Ende des Schiffes gelandet. Eine Luke ins innere des Schiffes.
    „Gut, dann werde ich endlich diesen Spinner von Schmidt los.“ Dachte Jacobs.
    „Schmidt sie begleiten ihn und führen ihn ohne“ dieses Wort betonte der Präsident besonders deutlich“ ich wiederhole, ohne Umwege zur Kommunikationsanlage, Verstanden?!“
    „Ja, Herr Präsident.“
    Jacobs seine Hoffnungen hatten sich gerade zerschlagen. Wenn er gewusst hätte, dass Schmidt in dem Moment genau das gleiche dachte.
    Sie gingen die Reling hinauf, ins innere des Schiffes. Schmidt führte Jacobs durch scheinbar endlose Gänge. Jacobs hatte beinahe das Gefühl, das Schmidt die Anweisung des Präsidenten missachtet hatte. Sie sprachen den gesamten Weg über kein Wort. Jacobs wusste, dass das nicht der Idealzustand war. Wenn er Schmidt als Brückenmitglied betrachten sollte, musste er zumindest erreichen, das die beiden über belanglose Dinge reden konnten. Er verscuhte es mit als erster: „Wie heißen sie eigentlich mit Vornahmen?“
    „Peter“ kam die kurz angebundene Antwort.
    „Von wo kommen sie, Peter?“ hakte Jacobs weiter nach.
    „Von der Erde, meine Eltern waren Auswanderer.“
    „Wow, wie ist die Erde so? Die Wiege der Menschheit, sagen sie, wie sieht sie aus?“
    „Kennen sie Gamma Omigus? Vom Boden aus meine ich.“
    Klar kannte er Gamma Omigus, welcher Soldat kannte die Hauptstadt der GMO nicht. Jeder Soldat der GMO wurde früher oder später nach Gamma Omigus beordert.
    „Natürlich, so sieht die Erde aus?“
    „Nein“ sagte er verbittert: „Die Erde, die Wiege der Menschheit ist ein riesiger Schrottklumpen. Die Reichen leben in den geschützten Städten, dort ist es erträglich, fast wie auf Gamma Omigus. Den Rest des Planeten müssen sie sich wie ein zerbombtes Gamma Omigus vorstellen. Meine Eltern haben es irgendwie geschafft nach Beta Prime zu fliehen. Keine Ahnung wie, ich möchte es auch nicht wissen. Im Weltall geschehen manchmal Dinge, die am besten da bleiben, wo sie verschwunden sind. Aber mal was anderes, wo kommen sie denn her?“ fragte er mit einer bemüht höflich klingenden Stimme.
    „Ich komme von Blue Sky, war aber seitdem ich zum Militär gegangen bin nie wieder da, oder zumindest will ich mich nicht an die Besuche erinnern, wie sie sagten, manche Dinge bleiben besser verborgen.“
    „Wir sind da. Gehen sie rein, sagen sie laut und deutlich den Namen und die Com-Band Nummer desjenigen den sie anrufen wollen und warten sie.“
    „Alles klar, das dürfte ich auch noch hinkriegen“ sagte er scherzhaft. Schmidt verstand den Scherz und zog die Mundwinkel leicht nach oben.
    Jacobs betrat den runden Raum, er ging bis in die Mitte und sagte dann laut und deutlich Nummer und Namen: "35„21456 Lance, Carmen“
    „Eingabe bestätigt, bitte warten....“
    Die Ansage wiederholte sich noch zweimal. Jacobs fragte sich in dieser Zeit, was er eigentlich tue. Carmen war nicht auf dem Planeten und damit eigentlich nicht erreichbar. Dennoch nahm, kurz nachdem Jacobs seinen Gedanken zu Ende gedacht hatte, ab.
    „Ja?“
    „Ich bin es Michael. Wie geht es dir?“
    „Ganz gut, bis auf die ein oder andere Fressattacke.“
    „Fressattacke?“
    „Ja, es macht sich bemerkbar, das ich zu zweit bin.
    „Zu zweit?“
    „Ja, ich , Moment mal, bist du immer noch nicht dahinter gestiegen?“
    „Wo denn dahinter gestiegen? Ich versteh nur Bahnhof!“ sagte Jacobs mehr als nur verdutzt.
    „Setz dich hin.“
    „Kann ich nicht, hier steht kein Stuhl.“
    „Wo bist du eigentlich“
    „Würdest du mir eh nicht glauben, wenn ich es dir sagen würde.
    „Ah ja...., also wo bist du?!“ fragte sie verärgert
    „Auf Skyla.“ antwortete Jacobs wahrheitsgemäß.
    „Das stimmt nicht, dein Anruf hätte eine Verzögerung von mindestens 30 Minuten.“ Sagte sie misstrauisch.
    „“Ich bin auf Skyla, frag mich bitte nicht, wie das möglich ist, aber ich habe heute schon so einiges gesehen, was ich nicht glauben kann. Also was wolltest du mir sagen. Ich muss wohl oder Übel stehen bleiben.“
    „Gut, eh, ist vielleicht eine Wand in der Nähe, die dich stützen kann?“
    „Jetzt komm endlich zur Sache, oder ich lege auf der Stelle auf!“
    „Ich bin Schwanger.“
    „Was?!“
    „Schwanger!“ brüllte sie ins Com-Band: „ Ich bin Schwanger und du bist der Vater?!“
    „Das glaube ich nicht!?“ fragte Jacobs nach seiner Standfestigkeit suchend : „Ich werde Vater?“
    „Ja“
    „Das ist ja.....“ nach Worten ringend
    „Was? Beschissen? Macht deine Karriere zunichte?“
    „Eigentlich wollte ich „fantastisch“ sagen, Deswegen bist die nicht hier?“
    „Ja, ich bleibe auch hier. Das Flottenkommando hat mir eine kleine Wohnung in der Stadt organisiert. Ich werde in Gamma Omigus wohnen.“
    „Super, sobald ich kann, werde ich euch beide auf Gamma Omigus besuchen. Versprochen!“
    „Denk daran. Versprochen ist versprochen.“
    „Natürlich“
    „Ich muss Schluss machen, hab noch einen Umzug vor mir.“ sagte sie: „Ich nehme deine Sachen mit, die du hier gelassen hast.“
    „Danke, wir sehen uns. Bis bald.“
    „Ich liebe dich“
    Jacobs wollte noch etwas erwidern, aber in dem Moment hatte sie schon aufgelegt.

    „Was ist denn mit ihnen los? Sind sie krank? Oder warum Grinsen sie so?“
    „Wie würden sie denn aussehen wenn sie gerade erfahren hätten, das sie Vater werden?“
    „So wie sie, ich habe schon zwei Kinder und jedesmal hab ich mit der Sonne um die Wette gestrahlt.“ Sagte er lachend.
    „Sehen sie!“ Jacobs konnte sich ein Lachen nicht mehr verkneifen.
    „Jetzt gebe ich ihnen erstmal den Einstieg in die neue Brückensoftware.“
    „Schon wieder eine neue?“
    „Tja, die werfen mit den Dingern im Moment um sich.“ Sagte er: „kann man nichts machen“

    Nach einer ereignislosen Einweisung in die Systeme der Brücke, ging Jacobs zum Ausgang um seine ankommende Crew zu begrüßen. Auch hier passierte nichts aussergewöhnliches.
    Ausser das Jacobs, den anderen Mitgliedern der Brücke unter die Nase reiben musste, das er Vater wird.Er hatte jeden mit „Willkommen auf der Dragonfyre II“ begrüßt, den ersten hatte das noch gefallen, aber spätestens dem zwanzigstem ging es tiereich auf die Nerven. Der Hangar war sehr hellhörig und die Crew dizipliniert ruhig.

    „Phil fand sich an seinem neuen Platz ein, Schmidt hatte den Ingenieursstuhl eingenommen. Opii ging zur Waffenkontrolle. Schob sie sich so, das er damit arbeiten konnte. Christina ging auf ihren Platz.
    „Captain“ sagte Phil: „wir haben soeben unsere Befehle erhalten.“
    „Und wie lauten sie?“
    Phil wurde blass ums Gesicht.
    „Alles in Ordnung mit der Phil?“ fragte Jacobs.
    „Ja, wir sollen nach Beta Prime fliegen. Die Lage dort auskundschaften, und die Handelsroute zerstören, falls sie noch existiert.“
    „Das klingt ja spitze.“ Sagte Schmidt sarkastisch: „Das ObKom will wissen, was das Schiff alles kann.“
    „In diesem Punkt stimme ich mit ihnen überein, Peter, ich darf doch Peter sagen?“
    „Natürlich, Captain.“
    „Gut, wann können wir starten?“
    „Sofort, wenn sie wollen“ sagte Christina: „Sie warten nur auf uns“
    „Dann alles bereit machen zum Start, das wird ungemütlich werden.“
    Das knacken des Hangartors war bis ins Schiff zu hören. Unter ohrenbetäubendem Lärm stieg die „GMO Dragonfyre“ durch das Hangartor der Decke. Christina gab Vollschub auf die Triebwerke, während sie aufmerksam die Kameras beobachte, um nirgendwo anzuecken.
    „Dann schossen sie in den Abendhimmel Skylas. Jacobs sollte zum letzten Mal die rauhe Oberfläche des kleinen Mondes sehen.
    „Sind beriet für den Sprung nach Beta Prime, Sir.“ meldete Schmidt.
    „Dann mal los.“ Sagte Jacobs.

    Eigentlich schnurz piep egal, der die bessere Leistung in meinem Preissegment bringt, wird gekauft.
    Meine NVidia Gefore 6600GT werkelt jetz schon seit 2 1/2 Jahren in meinem Rechner und hat mich nicht einmal im Stcih gelassen.
    Und sie hatte eben zu der Zeit das bessere Preis-Leistungsverhältnis als ne vergleichbare ATI. Ausserdem noch Shader 3.0, damit war se für mich so gut wie gekauft.
    Wär aber auch bereit ne ATI Karte zu kaufen, tendiere eben im Mom zu Nvidia^^

    MfG DasWams