Posts by DasWams

    Ja dann mach ich auch ma mit.

    2 Jahre Fussball bei Askania Ballenstedt
    dann 1 Jahr Pause
    dann wieder 1 1/2 Jahre Pause
    dann 2 Jahre Pause^^
    Und jetz glücklich Im Handballverein Fortuna Ballenstedt Abteilung Handball^^(der Verein ist eher für Volleyball bekannt) seit 2 Jahren.

    Das einzige Prob ist das wir nur kleine Hallen in Ballenstedt haben, d.h. wir können nicht auf einem richtigen Handballfeld trainieren ;(

    Hab viel zu lange nicht mehr weitergemacht, deshalb hab ich mich gleich ma rangesetzt und gleich 2(!) Kapitel geschrieben. Die Action bleibt mal wieder auf der Strecke, was aber hoffentlich nicht weiter schlimm ist.
    Ich wünsche euch auf alle Fälle viel Spaß beim lesen! Wer das Worddokument oder die RTF datei braucht, einfach melden.

    Kapitel 6 „Unglaublich!“
    Zitat Captain Jacobs

    „Captain Jacobs!“ stieß ihn der Präsident von der Seite an: „Wir sind in 20 Minuten da, sie müssen sich auf die Landung vorbereiten!“
    Jacobs stöhnte nur laut in seinem Sitz, die Sitze in diesem Shuttle waren die unbequemsten auf denen er jemals gesessen hatte.
    Im Passagierbereich herrschte reges Treiben, überall wachten Menschen und Opiid aus ihrem Schlaf auf..
    Jacobs sah aus dem Fenster und sah einen winzigen Punkt, den Mond Skyla.
    Aber schon aus dieser Entfernung wurde ihm klar, dass Skyla sich seit seinem letzten Besuch verändert hatte.
    Jacobs konnte aus dieser Entfernung unzählige flackernde Triebwerke sehen.
    Zwei Minuten später sah er bereits die ersten Strukturen auf dem Mond. Jacobs erinnerte sich an Skyla.
    Zu seiner Ausbildungszeit war der Mond eine Einöde gewesen, allerdings gab es auch damals schon Gerüchte, dass sich auf der Nachtseite des Mondes gewaltige Labore erstreckten, die der Waffenforschung der GMO dienten. Diese Gerüchte wurden zusätzlich dadurch angeheizt, dass man niemals in der Ausbildung die Nachtseite von Skyla sah.
    „Unglaublich“ murmelte Jacobs leise, als er nun das volle Ausmaß der Strukturen erkannte.
    „Finde ich auch, die Anlagen wurden innerhalb einer Woche ausgehoben! Wir haben dort unten Millionen von Arbeitern eingesetzt. Der ganze Mond ist mit Produktionsanlagen versehen, nachdem wir von Beta Prime eine Woche lang nichts gehört hatten, dachte ich, wir müssen uns auf den Verteidigungsfall einstellen. Und das ohne großes Aufsehen zu erregen. Skyla war da perfekt. Hier betreibt die GMO die Mobilmachung.“ Sagte der Präsident, der Jacobs leises murmeln gehört hatte.
    „Und was wäre gewesen, wenn auf Beta Prime nur die Langstreckenkommunikation und die Handelsroute ausgefallen wären?“ sagte der Jacobs der immer noch aus der Luke schaute: „Ich weiß sehr unwahrscheinlich, aber was hätten sie dann mit diesem riesengroßem Haufen Schrott gemacht?“ jetzt erst drehte sich Jacobs zum Präsidenten um.
    „Wir hätten sie verrotten lassen.“ sagte der Präsident lachend: “Nein, Im Ernst, das Material für die Konstruktionen wird von Nanomaschinen in Stand gesetzt. Sie wissen ja, das Nanomaschinen keinen großen Kostenaufwand haben. In sofern wäre das kein Problem gewesen, die Anlage zu erhalten.“
    „Das ist wahr“ sagte Jacobs.
    „Geehrte Fluggäste, wir bitten sie nun sich anzugurten, wir setzen zur Landung auf Skyla an. Ich hoffe sie hatten einen erholsamen Flug und wünschen ihnen viel Spaß auf Skyla.“ Sagte eine monotone Computerstimme.
    „Sie sollten sich anschnallen.“ sagte der Präsident zu Jacobs, der sich immer noch nicht angeschnallt hatte: „Die Landung wird kein Vergnügen werden.“
    „Sie haben Recht“ sagte Jacobs abwesend, er war gerade an einem völlig anderen Ort.
    Er dachte an seine wilde Flucht vor den schwarzen Planeten, an seine Crew, an die Dragonfyre, die vollkommen zerstört worden war, und natürlich an Carmen. Er konnte sich einfach nicht losreißen von seinen Gedanken. Er ärgerte sich innerlich, das er nicht mehr auf Gamma Omigus war. Er hoffte das es ihr gut ginge und auch den anderen, er würde sie bald wiedersehen.


    Kapitel 7 „Miss Lance, Ich hab eine gute und eine schlechte Nachricht für sie.“
    Zitat Flotten-Arzt Dr. Harald Schedlinsky

    „Ich hasse diese Routineuntersuchungen“ sagte Christina beiläufig zu Carmen.
    „Wieso?“ fragte diese
    „Ich stehe nicht gerne nackt vor Ärzten, seitdem mich einer dieser Flottenärsche betatscht hat.“
    „Echt? Das ist mir noch nie passiert. Du hast ihn doch wahrscheinlich gleich eine reingewürgt.“ sagte Carmen mit einem Grinsen auf dem Gesicht.
    „Na und?“ antwortete sie und lachte los.
    Carmen die hetzt ebenfalls anfangen musste mit Lachen, sah das sie die medizinische Station erreicht hatten.
    „Hier müssen wir rein“ sagte sie, immer noch grinsend.
    „Ja stimmt, willst du als erste oder soll ich die erste sein?“ fragte Christina sie.
    Die Frage wurde ihnen vom Oberarzt abgenommen.
    „Meine Damen, da „j“ vor „l“ kommt, ist als erstes Fähnrich Johnson dran, wegen mir können sie sich dann drum streiten, wer als erster seine Resultate gesagt bekommt“ sagte der Mann:“ Mein Name ist übrigens Doktor Harald Schedlinsky, wenn sie mir bitte folgen würden Miss Johnson.“
    „Natürlich“ sagte die Angesprochene: „Bis gleich, süße.“
    „Bis gleich“ sagte Carmen.
    5 Minuten später kam Christina wieder aus dem Behandlungszimmer und sagte: „ Du bist dran, bis gleich“
    „Na dann mal los“
    Sie öffnete die Tür des Behandlungszimmers und wurde vom einfallenden Licht etwas geblendet, sodass sie über die Türschwelle stolperte, sich aber gerade noch rechtzeitig wieder abfangen konnte.
    „Seien sie vorsichtig. Es soll sich keiner das Genick an meinem ersten Arbeitstag brechen.“ Sagte Dr. Schedlinsky.
    „Keine Angst, das werde ich schon nicht.“
    „Also nun zum unangenehmen Teil. Ich muss ihnen ein paar Fragen stellen, um ihre Einsatztauglichkeit zu überprüfen.“
    „Dann legen sie mal los Doktor.“ versuchte Carmen, den Mann in seiner behäbigen Sprechweise zu beschleunigen.
    „Ja, also, äh, haben sie in den letzten 2 Wochen irgendwelche Drogen zu sich genommen? Egal welcher Art, also auch Alkohol und Tabak.“
    „Nein, da ich erst seit einer Woche wieder hier bin, hatte ich noch keine Zeit dazu“ sagte sie und grinste den Arzt an, der jetzt verdutzt auf sie schaute.
    „Also nicht, brauchten sie irgendwelche Medikamente für eine Behandlung?“
    „Nein, seit ich hier bin litt ich nur an Schlafmangel, allerdings hat sich das erledigt. Ich habe die letzten Tage sehr gut geschlafen.“
    „Ok, nun zu einer etwas intimeren Frage.“ Carmen fand das recht überflüssig, alle Fragen hatten sich auf ihr Privatleben bezogen, wozu die Etikette? „Hatten sie in den letzten Wochen Sex?“ Jetzt wusste sie warum der Doktor, um die Etikette besorgt war.
    „Ja“ antwortete sie vorsichtig.
    „Haben sie verhütet?“
    Jetzt fiel es Carmen ein, was sie vergessen hatten, auch in der modernen Zeit musste man beim Sex noch vorsichtig sein, das Kondom war immer noch das beste Verhütungsmittel. Die Erde hatte zur Zeit der Kolonisierung ein striktes Klon- und Wunschbabygesetz aufgestellt, das es unmöglich machte, weiter in diese Richtung zu forschen. Was nicht heißen sollte, das es keiner getan hat.
    „Miss Lance, sind sie noch da?“ fragte Dr. Schedlinsky nach.
    „Ähhh, Entschuldigung Doktor, nein das haben wir nicht getan.“
    „Dann dauert das noch etwas, ich lasse ihrer Freundin Bescheid sagen, das es noch etwas dauern wird.“
    „Danke“
    „Wenn sie bitte“ er bückte sich zu einem Fach herunter „ etwas Urin spenden könnten, und diesen Schwangerschaftstest mitnehmen würden“
    „Ja, natürlich.“ Sagte Carmen Geistesabwesend.
    „Dahinten müssen sie rein“
    „Danke“ In ihrem Kopf drehte sich alles.
    Sie dachte: „Was wenn ich schwanger bin, wie sage ich ihm das, was mache ich, bekomme ich das Kind, lasse ich es abtreiben? Was wird Michael dazu sagen? Egal, Carmen, fass das nicht zu ernst auf, wahrscheinlich ist nichts passiert, das war dein erster Ausrutscher und dann gleich diese Strafe? Nein, mach dich nicht verrückt, so hart würde das Schicksal nicht zuschlagen. Oder doch?“
    Dr. Schedlinsky dachte im selben Moment: „Armes Ding, hoffentlich ist der Kerl nett, der sie geschwängert hat. Woher willst du eigentlich wissen, das sie schwanger ist, ich sollte endlich mit dem Wahrsagen aufhören.“ als er das dachte, musste er kurz lächeln.
    5 Minuten, die Carmen wie Stunden vorkamen, später, brachte sie den Schwangerschaftstest und das mit Urin gefüllte Behältnis mit und übergab beides dem Arzt.
    „Es wird nur einen Augenblick dauern, Miss Lance, dann kann ich ihnen alles genau sagen, wenn sie möchten können sie auch draussen bei ihrer Kollegin warten. Sie war so freundlich hier zu bleiben und auf sie zu warten.“
    „Danke Doktor. Ich werde draussen auf sie warten.“
    „Ok, ich verspreche ihnen mich zu beeilen.“
    „Danke“ Mit diesen Worten verließ sie den hell erleuchteten Raum und ging in das trübe Wartezimmer zurück.
    „Passend zu meiner Stimmung.“ murmelte sie.
    „Hey, was hast du denn gemacht? Warum hat das denn solange gedauert?“
    „Es dauert immer noch Christina, ich bekomme gleich die Resultate des Schwangerschaftstestes gesagt.“
    „Schwangerschaftstest? Hast du etwas mit dem Captain geschlafen?“
    Carmen blieb stumm.
    „Oh, ihr habt nicht verhütet, oder?“ sagte Christina. In ihrer Stimme schwang Mitleid mit: „Wirst du es ihm sagen, wenn es so sein sollte?“
    „Ich weiß nicht.“ Sagte Carmen kurz.
    „Denkst du denn du bist Schwanger?“
    „Weiß nicht, kann schon sein, ich hab in letzter Zeit einen sehr gesunden Appetit, wenn du verstehst was ich meine.“
    „Schon klar....“
    In diesem Augenblick kam Dr. Schedlinsky durch die Tür. Die offene Tür durchflutete den Raum kurz mit strahlend hellem Licht.
    „Miss Lance, Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für sie.“
    „Dann sagen sie mir zuerst die Gute, das hilft vielleicht beim verdauen der schlechten.
    „Wie sie wollen, also die Gute ist, sie sind schwanger.“
    „Und was ist dann erst die schlechte !?“ fragte Carmen geschockt nach?
    „Ich hätte wohl doch sagen sollen zwei schlechte, was?“
    „Sagen sie mir endlich, was die schlechte ist!“
    „OK, OK, Ich kann ihnen kein grünes Licht für einen Einsatz unter diesen Bedingungen geben.“
    „Was? Wollen sie mich verarschen, das Kind muss doch noch 9 Monate wachsen? Oder hab ich in der Schule was verpasst, ich will aber diesen Einsatz mitmachen!“
    „Dürfen sie aber nicht, ich habe ObKom bereits informiert, das man sie für diese Mission mit jemandem anders ersetzt. Ich kann nicht vertreten eine schwangere auf ein Kriegsschiff zu lassen, noch dazu in diesen Zeiten.“
    „Das können sie nicht tun!“
    „Doch kann ich, und ich habe es bereits getan.“ Sagte Dr. Schedlinsky kühl: „ObKom lässt ihnen morgen neue Befehle zukommen. Einen Schönen Tag noch. Auf Wiedersehen“
    Mit diesen Worten verschwand er wieder in seinem Behandlungsraum, um sich vor weiteren Ausbrüchen zu retten.
    „Ach du Schande.“ Stellte Carmen fest.
    „Das kannst du auch deutlicher sagen“
    „Ich weiß, ich nehme nur Rücksicht auf den kleinen Wurm in deinem Bauch.“
    „Danke, nicht nötig, wird nichts helfen, wenn er in der Armee aufwächst.“
    „Ich weiß“
    „Wie bringe ich das Michael bei?“ fragte Carmen
    „Keine Ahnung, soll ich es ihm sagen, wenn wir wieder aufeinander treffen?“
    „Nein, das will, muss ich ihm selber sagen.“
    „Am besten du versuchst ihn so schnell wie möglich zu erreichen.“
    „Morgen bekomme ich meine neuen Befehle, als was wollen die mich einsetzen? Als Aktenträger?“
    „Ganz bestimmt nicht, jedenfalls keine Schwangere“ sagte Christina: „Mach dir lieber einen Kopf darum, wie du es ihm beibringen willst. Wie er es wohl auffassen wird?“
    „Ich hoffe doch gut. Wenn nicht, weiß ich auch nicht.“


    Hoffe natürlich auf viel Kritik!

    Hab das alles noch nicht bearbeitet, also verzeiht mir mal die Rechtschreibfehler bitte.