So gesehen ist das "Turboabi" eigentlich nicht schlecht, man ist ein Jahr früher fertig und kann sich dementsprechend fürher in die Berufswelt einfinden.
Das Problem ist allerdings, dass es nicht konsequent genug durch gesetzt wird oder besser gesagt nur halbgare Lösungen genutzt werden.
Wenn ich da an mich denke, dann stehen nach 4 Jahre Grundschule 2 jahre Förderstufe, in denen ich die Grundschulkentnisse nocheinmal "aufgefrisch" habe - sprich rumgammeln und faul sein - und dann in eigentlich 13 Jahren zum Abitur geführt werden sollte.
Dann kam der Regierungswechsel und die 13 Jahre waren plötzlich böse und es wurden nur noch 12 daraus gemacht. Ende vom Lied ist, dass der Lehrstoff zusammengequetscht werden muss deswegen und die Lehrer in den parallelklassen zum Teil noch nicht mal mit der Wiederholung für das Abitur angefangen haben. Wir schreiben in knapp drei Wochen Abitur.
Was ich allerdings nicht glaube, ist das du auf 50 Wochenstunden kommst. Und ganz ehrlich, es klingt so, als würdest du de Zeichen- und den Ingenieurskurs freiwillig machen. Wenn dir das zu viel musst du es eben lassen.
40 Wochenstunden die nur in die Schule investierst halt ich ja noch für realistisch, aber 50 ist doch ein bisschen hochgegriffen.
Und was die eingesparte Zeit der Lehrer angeht. Schonmal auf die Idee gekommen, dass die dann auch länger in der Schule hocken müssen, wenn dein Unterricht bis Nachmittags geht?