Posts by DasWams

    Bei Halo gabs doch den Coop Modus nur auf der Konsole oder hab ich da was verpasst?

    Sonst würde mir noch einfallen: Freelancer.
    Saugeiles Spiel, da ham wir mal nen ganzen Abend dran verzockt, weils nur hieß, noch das eine Schiff, die Waffe oder nur noch in den Sektor^^
    Diablo 2 im Weltraum würd ich ma sagen^^

    Dadurch, dass DoW.de offline war, was zum Glück fast wieder behoben ist, konnte ich hier natürlich nicht pünktlich posten. Black Planet ist fertig und der 3.Teil als Abschluss schon in Arbeit.
    Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und hätte gerne noch ein bissl Kritik!

    Kapitel 16-„ Na gut, es wird ein Junge!“
    Zitat Carmen Lance

    „Wann sind wir in Reichweite für Schüsse mit dem MSK?“ fragte Jacobs
    „In 20 Sekunden.“ Antwortete Opii.
    Auf der gesamten Brücke herrschte konzentrierte Anspannung.
    „Noch 15 Sekunden, Habe Ziele erfasst. Alle Waffen feuerbereit.“ Sagte Opii angespannt.
    „Opii, lenk beide MSK Projektile ins gleiche Ziel, wir können uns keinen Fehler erlauben! Sind die Nuklearsprengköpfe entsichert?“ fragte er
    „Das musst du machen, das sag ich dir jetzt zum dritten Mal“ sagte er und ein schmales Lächeln zog sich über den Mund des alten Opiid.
    „Stimmt ja“ sagte Jacobs und ärgerte sich über sich selbst.
    Er wollte gerade die Sprengköpfe entsichern als Opii „FEUER!“ brüllte. Im Schiff wurde es dunkel, man hörte wie es knisterte als die beiden Magnetspulen sich entluden und den acht Meter breiten Projektilen ihre tödliche Geschwindigkeit verliehen. Dann die zwei kurzen, aber dafür umso heftigeren Stöße, als die Projektile abgefeuert wurden und auf ihr Ziel zurasten. Jacobs sah die Projektile nur kurz, schaute ihnen hinterher und sah das Objekt in das sie eingeschlagen waren. Einen Kreuzer der schwarzen Planeten. Sein Bug war abgerissen wurden, dieses Schiff hatte die Schlacht bereits hinter sich.
    „Achtung Ausweichmanöver!“ brüllte Christina, als sie die Notschubdüsen aktivierte. Die Trägheitsdämpfer konnten so schnell nicht reagieren. Jacobs schwebte einem Moment in seinem Sitz, als die Trägheitsdämpfer wieder einsetzten und ihn unsanft auf seinem Stuhl landen ließen. Hätte er sich nicht vorher festgeschnallt, wäre er wahrscheinlich mit voller Wucht gegen die Decke geknallt und hätte sich das Genick gebrochen.
    „Opii, gib dem Schiff von eben den Rest, nimm nach Möglichkeit nicht alle Raketen. 100 dürften eigentlich reichen um den Reaktor zu sprengen.“ Sagte Jacobs und fügte nach kurzer Denkpause hinzu: „Und lad das MSK und die abgeschossenen Gepardraketen wieder nach.“
    „Wird gemacht.“ Bestätigte Opii den Befehl.
    Jetzt machte Jacobs die Nuklearsprengköpfe scharf. Er tätigte die üblichen Felder. Wieder diese bekloppte Warnmeldung mit dem obligatorischen „Viel Glück“, dachte er.
    „Schmidt, wie sieht unsere Flotte aus, sagen sie mir bitte, dass wir noch mehr als 50% unserer Schiffe haben.“
    „Ja haben wir, 55%, die Kreuzer legen sich mit den großen runden Dingern an, die Träger starten einfach munter Jäger, der taktische Computer kommt kaum hinterher. Der feind hat aber ebenfalls Verluste eingefahren. Die mit MSK ausgerüsteten Kreuzer haben schon drei von den großen runden Brocken erledigt. Von den kleineren sind 20 Geschichte und unsere Jäger sind in schwere Kämpfe mit kleinen Objekten verwickelt. Ich würde sagen wir haben noch Chancen.“
    „Danke für die Einschätzung, scannen sie auf Neodymium!“
    „Alles klar.“ Bestätigte Schmidt.
    „Opii, Ich brauch dringend einen Pulk von größeren Schiffen...“
    „Ausweichmanöver“ brüllte Christina wieder, diesmal wurde das Schiff von den Notschubdüsen nach rechts geschlagen. Ein großes weiß glühendes Geschoss verfehlte sie nur um wenige hundert Meter. Die Schilde flackerten, hielten der Energieabstrahlung aber stand. Die Kugel flog weiter und schlug hinter der Dragonfyre in ein Schiffwrack der GMO ein und vernichtete dieses in einer großen kühlen Explosion. Wenige Sekunden später erreichten die Raketen, die die Dragonfyre abgefeuert hatte, das erste Opfer der Dragonfyre. Die Raketen schlugen in das im All taumelnde Schiff ein. Wenn sie einschlugen verstreuten sie Chaos und Zerstörung über die Aussenhülle und fraßen sich mit jedem Treffer tiefer in das Schiff hinein. Bis sie den Reaktor erreichten. Eine kühle blaue Explosion verkündete das Ende des Schiffs.
    „Ich habe einen gefunden, Chris richte uns bitte auf diese Koordinaten aus!“
    „Alles klar, mach ich“ sie war sichtlich im Stress. Sie musste ja nicht nur Geschossen ausweichen, sondern inzwischen auch großen Trümmerstücken.
    „Opii, jag die Raketen mitten in den Pulk, und stell die Gepardraketen so ein, dass sie einschlagen, wenn sich der Weltraum abgekühlt hat. Phil dann gib auf die Triebwerke hundert Prozent, Chris du steuerst uns dann dahin, wo die Raketen explodiert sind, den Schiffen geben wir den Rest mit den NPGs.“
    Sie bestätigten ihre Befehle nur mit einem Kopfnicken. Die Nuklearraketen wurden abgefeuert. Sie steuerten auf eine Gruppe von 5 Schiffen zu. 1 Schwarzer Planet und 4 dieser Kreuzergroßenschiffe.
    „Wie weit ist das MSK wieder geladen?“ fragte Jacobs
    „ Zu 75%, ist in dreißig Sekunden wieder feuerbereit!“ antwortete Opii
    „Schmidt, wie sieht unsere Flotte aus?“
    „Wir haben noch 45% aller Schiffe. Die schwarzen Planeten stecken herbe Verluste ein. Wir können sie schlagen. Noch cirka 25% der Flotte von diesen Dingern sind übrig!“ Schmidt klang fast ein wenig euphorisch, als er hinzufügte: „Keine Spuren von Neodymium!“
    „Sehr gut“ dachte Jacobs. Sie hatten eine Chance.
    „Nuklearraketen schlagen in 3....2...1 jetzt ein“ zählte Opii den Countdown runter. Als er am Ende angekommen war, hatte das System drei neue Sonnen. Das strahlend helle Licht blendete Jacobs sogar durch die sich blitzschnell verdunkelten Scheiben der Brücken. Als er wieder etwas erkennen konnte sah er nur wie die Gepardraketen ihren Zielen entgegenjagten. Diese waren hilflos. Ihre Schilde waren ausgefallen und ihre Aussenhülle war zu teilen weggeschmolzen. Die Schiffe konnten ihr Ende auf sich zukommen sehen. Die Raketen schlugen ein. Drei Schiffe wurden durch die, auf sie abgefeuerten Raketen sofort zerrissen und explodierten. Ein anderes geriet dadurch nur noch mehr in trudeln. Da nun scheinbar Löcher in das Schiff geschlagen wurden waren, aus denen Atmosphäre entweichen konnte.
    Der „schwarze Planet hing bewegungslos im All, sie Raketen schlugen ein und rissen große Teile der Aussenhülle ab. Die Dragonfyre traf 27 Sekunden später am Ort ein. An manchen Stellen kochte das All noch, durch die enorm große Hitze die Nuklearexplosionen verursachen.
    „Feuert die NPGs ab! Macht die Dinger fertig!“ befahl Jacobs. Opii löste die Geschütze ohne zu zögern aus. Ein Regen aus blauen Energiegeschossen ging auf die beiden leblosen Schiffskörper ein. Das kleiner Schiff konnte nicht sehr lange standhalten. Die Geschosse fraßen sich, wie Borkenkäfer in die Rinde eines Baumes, durch die Aussenhülle und vernichteten das Schiff ohne Mühe. Der schwarze Planet hielt dem Beschuss stand.
    „Opii, Feuer einstellen, der scheint eh nichts mehr zu machen. Wir suchen uns ein neues Ziel, ist das MSK bereit?“
    „Ja, Ein Ziel wäre auch in Reichweite, diesmal einer von den großen Jungs!“
    „Mach ihn fertig, ein Schuss dürfte reichen zumindest hat das auf Beta Prime gereicht!“
    „Feuer!“ rief Opii, als er den Auslöser für das MSK betätigte. Auf dem Schiff wurde es wieder dunkel. Es knisterte und schlussendlich bebte das Schiff unter der Wucht des Aufpralls. Das Geschoss zerschnitt das Weltall und jagte auf sein Ziel zu.
    „Da ist einer von unseren im Weg!“ schrie Schmidt schrill durch den Raum.
    „Was?!“ stieß Jacobs erschrocken hervor.
    Aber es war zu spät diesen Fehler auszugleichen. Das Geschoss durchschlug den Schild des Träger und dessen Aussenhülle. Das Projektil schlug genau in das Munitionslager des Schiffes und zerfetzte es. Das Projektil schlug durch den explodierenden Träger in den schwarzen Planeten ein, welcher ebenfalls vernichtet wurde.
    Jacobs sein Gesicht war bleich geworden: „Welches Schiff haben wir da eben abgeschossen?“ sagte er schockiert.
    „Die Sun“ sagte Schmidt leise. Auf der Brücke herrschte für einen Moment absolute Stille und Unaufmerksamkeit. Genau in diesem Moment drehte sich der für zerstört gehaltene schwarze Planet, zielte mit seiner großen Öffnung auf die Dragonfyre und spie die tot bringende Energiekugel Richtung Dragonfyre.
    Diese Sekunde der Unaufmerksamkeit reichte, um jedes Ausweichmanöver, welches Möglich war zu verhindern. Als die Energiekugel einschlug, brach der Schild augenblicklich zusammen. Die großen Haupttriebwerke der Dragonfyre schmolzen zur Hälfte. Der Computer schaltete die Triebwerke Nanosekundenspäter aus, um schlimmeres zu verhindern. Auf der Brücke wurde Jacobs aus seinem Gurt gerissen und klatschte mit dem Gesicht voran auf den Boden. Er merkte wie seine Nase brach und Blut über seine Lippen lief. Er versuchte aufzustehen, taumelte aber und fiel auf sein Steißbein. Er versuchte sich noch mit den Händen abzustützen, was seinem Fall ein wenig abfederte. Dafür schoss allerdings das Blut durch seine zertrümmerte Nase und triefte auf seine Uniform und den Boden. Er hielt sich wieder die Hände vors Gesicht, er merkte wie sein warmes Blut darüber hinweg lief. Er schüttelte seine Benommenheit ab und stand auf, sah sich auf der Brücke um, die anderen Gurte hatten scheinbar gehalten.
    „Alles in Ordnung?“ fragte Opii.
    „Wird schon gehen“ erwiderte Jacobs. Das Blut lief über die Ärmel seiner Uniform und über seine Arme.
    „Verdammt was war das?!“ fragte er wütend.
    „Der Todgeglaubte, den wir in Ruhe gelassen haben.“ Sagte Phil tonlos. Scheinbar hatten die Gurte bei ihm auch nicht richtig funktioniert, er hatte eine große Platzwunde an der Stirn und das Blut lief ihm übers Gesicht.
    „Mach ihn fertig, Opii!“
    „Die Freiheit hab ich mir schon genommen. Den Zweihundert Gepardraketen hatte er nichts entgegenzusetzen.“
    „Sehr schön! Wie sieht es für unsere Flotte aus?“
    „Die schwarzen Planeten wurden aufgerieben. Nur noch ein paar winzige Objekte die von unseren Jägern fertig gemacht werden.“
    „Wir haben gewonnen?“
    „Das haben wir wohl.“ Sagte Schmidt erstaunt.
    Jacobs ging zu seinem Kommandosessel und ließ sich erleichtert in ihn fallen. Plötzlich fiel ihm das plötzliche auftreten der schwarzen Planeten ein.
    „Haben sie auf Neodymium Rückstände gescannt?“
    „Ja, habe ich, aber ebenfalls nichts.“
    „Sehr gut!“ sagte Jacobs fröhlich. Er merkte kaum noch, das sein ganzes Gesicht blutig war. Und seine Nase immer noch blutete.
    „Wir bekommen eine Nachricht, allerdings nicht von ObKom.“
    „Stellen sie die Nachricht einfach durch.“ Sagte Jacobs, er war ihm egal wer jetzt zu ihm sprechen würde.
    „Saubere Arbeit, Leute! Denen habt ihr mächtig in den Allerwertesten getreten!“ Jacobs schaute zum Bildschirm. Er konnte nicht glauben, wer ihn da angrinste.
    „Carmen, wo bist du?“
    „Auf einem Rettungsschiff, ich wollte auf Nummer sicher gehen.“
    „Aber wieso kannst du mit uns sprechen?“
    „Dazu kann ich etwas sagen.“ Sagte eine Stimme im Hintergrund, sie gehörte einem Mann: „ als ich in den Passagierraum gerufen habe, dass unsere Leute gewinnen, war sie nicht mehr zu halten und hat mich so lange beharkt bis ich sie schließlich angefunkt habe.“
    „Naja, wir sehen uns auf dem Planeten, Ok, dann sprechen wir erstmal über alles.“ Sagte Carmen: „ Ich weiß nämlich was es wird.“
    „Was es wird?“ Jacobs war ein wenig verdutzt, als es ihm plötzlich wieder einfiel, warum Carmen auf Gamma Omigus geblieben war, gerade noch rechtzeitig um einen Wutausbruch von Carmen zu verhindern: „Du kannst mich unmöglich solange auf die Folter spannen! Sag es mir komm schon bitte!“ bettelte er. Im Grunde genommen war es ihm egal, was es wurde. Er hätte jedes Kind, ob Junge oder Mädchen, von sich geliebt.
    „Na gut, es wird ein Junge!“
    Jacobs fing plötzlich an zu träumen, er sah sich und Carmen auf einer Decke sitzen zusammen mit Carmen. Ein kleiner Junge kam mit einem Ball angerannt. Er stolperte und fiel hin, Jacobs rannte zu seinem Kind und half ihm hoch, nahm es auf den Arm und trug es zur Decke, wo er es behutsam absetzte...
    „Herzlichen Glückwunsch, mein Junge!!!“ sagte Opii.
    Auch der Rest der Brücke gratulierte. Selbst Schmidt, der dann einen Blick auf den Scanner warf und vor Schreck erstarrte.
    „Captain, ich habe hier sehr viel Neodymiumrückstände. Der Computer kann sie nicht zuordnen, aber sie sind im ganzen System!“
    „Was?!“ Jacobs Augen weiteten sich.
    „Mein Gott, Carmen, bewegen sie ihr Schiff weg, hinter ihnen taucht etwas auf!“
    „Was?“ waren die letzten Worte die Jacobs hörte, dann riss die Verbindung mit dem kleinen Transporter ab.
    „Stellen sie die Verbindung wieder her, sofort!!!“ brüllte Jacobs.
    „Es tut mir Leid, aber das Signal des Schiffes ist weg.“ Sagte Schmidt: Vielleicht bekomme ich sie auf die Kameras, dann wissen wir, was passiert ist.“
    Schmidt steuerte die Kameras, auf den Punkt, wo sich das Evakuierungsschiff noch eben befunden hatte. Er fing nur die Silhouette eines schwarzen Planeten ein.
    „Spulen sie zurück!“
    „Sind sie sicher?“ fragte Schmidt nach.
    „Ja, bin ich verdammte Scheiße und jetzt spulen sie zurück!“ schrie Jacobs dem Mann ins Gesicht. Der schwarze Planet wurde kleiner, dann tauchten Trümmer, dann setzte sich das kleine Transportschiff wieder zusammen, dann sah man die Lichterscheinung dahinter.
    „Das kann doch nicht sein, wieso ausgerechnet so?“ Jacobs fragte, aber niemand im gesamten Universum hätte ihm in diesem Moment eine Antwort auf die Frage geben können. Jacobs brach in seinem Stuhl zusammen, er hatte einen Schock.
    „Warum? Warum sie?“ schoss es durch seinen Kopf, er konnte es nicht begreifen: „ Sie darf nicht to sein, das geht einfach nicht!“ er konnte sich nicht mehr auf das konzentrieren, was außerhalb seines Kopfes passierte. Er fing an zu weinen, er konnte nicht anders. Irgendwer schüttelte ihn, es war ihm egal, er wollte nur noch weg hier, oder besser noch sterben. Für ich war gerade seine Welt untergegangen.
    „Michael, wir haben Befehl von ObKom zu verschwinden, Michael, Michael!!!“ irgendjemand schlug ihn mit der flachen Hand ins Gesicht. Es tat weh, das spürte er, aber es konnte bei weitem nicht seinen Schmerz vertreiben, den er als Verlust empfand.
    Er starrte mit leerem Blick in irgendein Gesicht und stammelte: „Dann sollten wir das tun.“
    „Und wohin?“
    „Das hat er vorhin gesagt.“
    „Die Erde?!“
    „Genau die!“


    ENDE


    ich hoffe, das Lesen hat Spaß gemacht! Der dritte Teil wird in diesem Topic in kürze folgen, wahrscheinlich werd ich den auch gleich auf einen Rutsch veröffentlichen!

    MfG DasWams

    So ich bin scheinbar in Schreiblaune. Hier nun das 15. Kapitel. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen. Mit fehlern verfahren wie immer^^ Quote und ich berichtige sie dann.


    Kapitel 15 „Die wollen Skyla sprengen“
    Zitat Captain Michael Jacobs

    Sie hatte sich entschieden, sie würde den Planeten verlassen. Es war einfach zu gefährlich auf dem Planeten zu bleiben, vor allem wenn man wusste, was die „schwarzen Planeten“ anrichten konnten. Für einen kurzen Augenblick hatte sie das Bild des Infernos vor Augen, welches sie als Beta Prime gekannt hatte. Ausserdem war sie Schwanger. Nein, dachte sie, sie würde ein Schiff weg von Gamma Omigus nehmen und fliehen. Sie könnte Jacobs dann irgendwie benachrichtigen lassen, wo sie ist.
    Carmen packte ein paar Sachen ein. Vor allem solche die ihr etwas reichlich waren. Sie wusste ja nicht, wie lange sie mit diesen Sachen auskommen musste. Ihr Körper stellte sich bereits auf das aufkeimende Leben in ihr ein, was sie vor allem daran merkte, dass sie sich jeden Morgen übergeben musste.
    Nach 15 Minuten hatte sie ein paar Sachen gepackt und wollte gerade den Raum verlassen, als ihr einfiel, dass sie Hygieneartikel vergessen hatte. Nach weiteren 5 Minuten schlug sie endgültig die Tür ihres kleinen aber schönen Quartiers zu und begab sich auf den Weg zu einem der Evakuierungsschiffe.


    „Phil, wie lange noch?“ fragte Jacobs ungeduldig.
    „Es sind immer noch 3 Minuten.“ Sagte Phil, immer noch in Ruhe, obwohl Jacobs die selbe Frage alle 30 Sekunden stellte.
    Jacobs machte sich großen Sorgen, vor allem um Carmen, er hoffte das ihr nichts passieren würde, er wollte keinen geliebten Menschen verlieren.
    „Wie weit bist du mit den Waffensystemen, Opii?“ fragte er weiter, er wollte Zeit tot schlagen. Er wollte nicht mehr warten, nicht nachdem was ObKom ihnen und dem Rest des gesamten Universums geschickt hatte. Die Bilder zeigten eine gewaltige Streitmacht der „schwarzen Planeten“. Mindestens 40 große Kreisrunde Objekte, diesen Objekten verdankten die schwarzen Planeten ihren Namen, ihre Hülle war schwarz wie die Nacht, wie auch der Rest ihrer Flotte. Wären diese 40 nicht schon schlimm genug gewesen, kamen zusätzlich noch mindestens 100 Kreuzergroße Schlachtschiffe und unzählige Raumflieger, welche aus der Nähe auch rund, aber buckelig waren, hinzu. Jacobs wusste, dass dies eine Entscheidungsschlacht werden würde.
    Würde die GMO hier verlieren, wären nicht nur ein Großteil der Raumkräfte vernichtet, sondern es käme einer totalen Demoralisierung der gesamten Streitkräfte gleich. Gamma Omigus repräsentierte schließlich die GMO in den Köpfen der meisten Menschen und Opiid.
    „Noch 20 Sekunden bis zum Eintritt in das Gamma Omigus System“ sagte Phil.
    Er riss Jacobs aus seinen Gedanken, er hatte sogar die Antwort von Opii verträumt.
    „Gut, Opii wie weit waren die Waffen noch mal?“ fragte Jacobs vorsichtig
    „Alles geladen“ sagte er konzentriert.
    „Gut, wo ist Schmidt?“
    „Betritt jetzt in 3...2...1 Jetzt die Brücke“ sagte Phil. Schmidt trat genau jetzt in die Brücke ein, wie als wäre es abgesprochen gewesen.
    „Captain Jacobs, sie wünschten mich zu sprechen.“
    „Genau, sie dürfen ein wenig mit den Scannern rumspielen, scannen sie regelmäßig auf Neodymiumrückstände, damit wir nicht böse überrascht werden.“
    „Wenn sie meinen.“ Sagte Schmidt, ohne auch nur eine Nuance des Zorns in seiner Stimme zu haben, dass Jacobs ihn in eine Zelle gesteckt hatte. Er ging zu seinem Platz und setzte sich auf den Stuhl und tippte ein wenig auf der Konsole herum.
    „Und sagen sie mir wo sich der Feindverband gerade aufhält“ fügte Jacobs hinzu.
    „Laut Aufklärung, hat er sich nicht weiter bewegt.“ Antwortete Schmidt.


    Carmen ging auf das Evakuierungsschiff zu. Mehrere Soldaten standen an der Rampe, die ins innere des Transportschiffes führte. Sie kam näher und einer der Soldaten fragte sie nach Ausweispapieren. Sie zeigte sie vor, der Soldat ließ sie eintreten. Der Gang, der von der Rampe wegführte, wurde nur durch das schwache Tageslicht erhellt. Desto weiter sie in den Gang ging desto dunkler wurde es, als sich einer der Soldaten umdrehte, war sie schon nicht mehr zu sehen. Sie war verschwunden im Dunkel des Ganges. Der Soldat drehte sich wieder um.

    „Komisch, haben wir neue Befehle erhalten?“ fragte Jacobs.
    Phil antwortete ihm zügig: „Ja haben wir, sind gerade gekommen, werden entschlüsselt.“ Scheinbar hatte er Schmidt nicht die volle Kontrolle über die Kommunikationssysteme gegeben, die dieser auf seiner Position eigentlich haben sollte. Jacobs sah darüber hinweg, Phil hatte schließlich noch nichts mit dem Reaktor zu tun.
    „Sind entschlüsselt. Laut Befehlen sollen wir uns...“ Phil rief eine taktische Karte auf: „hier sammeln und auf andere Schiffe warten.“ Sagte er indem er mit seinen Fingern andeutete, wo sie hin sollten.
    „Dann begeben wir uns wohl besser dahin, oder?“ sagte Christina.
    „Sehe ich genauso, Christina bring uns hin.“
    Man merkte kurz, wie die Triebwerke zum Leben erwachten, wenige Tausendstel Sekunden später setzten die Dämpfer ein und fingen die Schubkraft der Triebwerke auf, damit man isch normal auf dem Schiff bewegen konnte.

    5 Minuten später.

    „Wir erreichen den Treffpunkt in anderthalb Minuten. Ziemlich große Flotte, die hier versammelt ist“ sagte Christina.
    „Hoffen wir das diese Flotte reicht.“ Sagte Jacobs ruhig.
    „Da schwirren mindestens 30 Kreuzer und 8 Träger rum zusätzlich noch jede Mengen Korvetten, wenn das nicht reicht, dann haben wir keine Chance gegen diese „Dinger“!“ sagte Carmen nervös.
    „Sehr gut erkannt Christina“ sagte Opii: „Verlieren wir hier, brauchen wir gar nicht weitermachen, dann können wir uns einfach zerreißen lassen“
    „Du bist ja optimistisch.“ Sagte sie sarkastisch
    „Ich bin realistisch. Oder was meinst du, Michael?“
    „Ich sehe das genauso. Das ist die Entscheidungsschlacht dieses Krieges. Verlieren wir, ist die Menschheit Geschichte in diesem Teil des Universums.“
    „Und was meint ihr tun wir, wenn wir die Chance haben sollten zu fliehen? Falls wir verlieren.“
    „Das ist eine gute Frage, wer führt das Kommando über die Mission, Phil, Schmidt?“
    „Oberadmiral Smith.“ Sagte Schmidt.
    „Stellen sie eine Verbindung zu ihm her.“
    „Ich versuche es.“
    „Wir sind in Position.“ Meldete Christina.
    „Verbindung zum Oberadmiral hergestellt.“ Sagte Schmidt, daraufhin erschien der Oberadmiral als Hologramm auf dem holographischen Projektor und schwebte in der Mitte der Brücke.
    „Captain Jacobs, schön sie zu sehen. Was wollen sie wissen?“ begann der Oberadmiral.
    Jacobs salutierte kurz und sagte dann: „Ein Mitglied meiner Crew hatte ein Frage an mich, die ich so nicht beantworten konnte. Und zwar, was wir tun sollen, wenn wir verlieren und noch die Chance haben sollte zu fliehen?“
    „Wir kämpfen bis zum letzten Mann, es wird keinen Fluchtpunkt geben.“ Sagte dieser kurz und knapp.
    „Sind wir so sehr in der Überzahl?“ fragte Jacobs verdutzt.
    „Nein, aber wie sie sich sicher denken können, ist der Krieg sowieso beendet, wenn wir verlieren.“
    „Ja aber, dann muss man sich doch nicht sinnlos opfern, wenn es nichts mehr gibt wofür man kämpfen kann?“
    „Das reicht, Captain. Wenn sie desertieren wollen, sollten sie am besten zur Erde fliegen, die werden sie sicherlich mit offenen Armen begrüßen. Genauso wie die Feiglinge die am Boden in Evakuierungsschiffe steigen und versuchen wegzukommen! Und jetzt entschuldigen sie mich, ich habe wichtigeres zu tun, als mich mit potenziellen Deserteuren rumzuschlagen“
    Damit brach die Verbindung ab.
    „Und was machen wir jetzt?“ fragte Schmidt verdutzt.
    „Er sagte wir sollen zur Erde fliegen, wenn es uns hier zu heiß wird. Genau das werden wir auch tun. Schmidt können sie einen Kurz zur Erden berechnen?“ antwortete Jacobs.
    „Ich kann es versuchen, aber Phil, wenn ich sie so nennen darf, könnte mir dabei helfen, dann würde es sicherlich schneller gehen.“
    „Phil, hilf ihm ein bisschen.“ Sagte Jacobs an Phil genannt und fletzte sich in seinen Kommandosessel, den er während des Gespräches mit dem Admiral verlassen hatte.

    „Der Feind bewegt sich!“ brüllte Phil 2 Minuten später über die Brücke
    „Wo will er hin?“ fragte Jacobs
    „Nach Skyla“ antworteten Phil und Schmidt gleichzeitig.
    „Was für Schiffe verteidigen Skyla? Phil überlass Schmidt den ganzen Überwachungskram.“ Befahl Jacob.
    „Keine Schiffe, Skyla ist auf sich allein gestellt.“ Sagte Schmidt ungläubig.
    „Was?!“ entfuhr es Jaocbs.
    „Die schwarzen Planeten gehen in Formation, zumindest sieht es so aus“ rief Schmidt zu Jacobs. Jacobs schaute auf seinen Monitor. Er kannte diese Formation, das Grauen griff mit voller Wucht um sich, als an seinem inneren Auge die Bilder eines explodierenden Planeten vorbeirasten.
    „Die wollen Skyla sprengen“ flüsterte Jacobs ängstlich.
    „Was wollen die machen?!“ fragte Schmidt verdutzt.
    „Die jagen den ganzen Planeten hoch, wie sie es auch mit Beta Prime gemacht haben.“
    „Was können wir dagegen tun?“ fragte jemand, Jacobs bekam nicht mit wer es war.
    „Nichts, wir sind zu weit weg“
    „Durch das was sie eben gesagt haben, würde ich vermuten, dass auf den mittleren Energie übertragen wird“ sagte Schmidt mit Blick auf seinen Monitor gereichtet.
    „Stimmt. Phil, stell den Schilden Zusatzenergie bereit. Wir werden sie wahrscheinlich brauchen.“
    „Wieso greifen wir nicht einfach an?“ sagte Christina ungeduldig.
    „Sie opfern Skyla, wie Schmidt vorhin sagte. Das Oberkommando hofft darauf, das bei der Explosion ein Teil der Flotte der schwarzen Planeten vernichtet wird.“ Vermutete Phil.
    „Ich schließe mich dir an Phil“ sagte Jaocbs.
    „DER SCHWARZE PLANET FEUERT!!!“ schrie Schmidt in einer Mischung aus Angst und purem Unglaubens über die gewaltige Macht, welche die schwarzen Planeten freisetzen konnten.
    Die große weiße Energiekugel schob sich auf den Planet zu. Sie erreichte den felsigen Mond. Das Gestein des Mondes schmolz aufgrund der schieren Hitze, die der Energieball schon aus Hunderten Kilometern Entfernung abstrahlte. Als der Energieball einschlug, wurde die Oberfläche durch die Wucht des Aufpralls förmlich zerfetzt. Der Energieball fraß sich durch die Gesteinskruste des Mondes, bis er den Kern erreichte. In einer Explosion, die sie sogar ohne Sichtverstärkung und Satelliten sehen konnten, wurde der Planet in Tausende gigantische Trümmer zerteilt. Die Trümmer durchquerten das All und bald erreichten die ersten die Dragonfyre. Die Schilde hatten keine Probleme sie abzufangen. Als der Trümmersturm endlich aufhörte, war dass das Startzeichen für die Schlacht auf die Jacobs sich die letzen Stunden vorbereitet hatte.
    Er sagte laut zu seiner Crew: „Alles oder Nichts. Phil Einhundertprozent Leistung auf die Triebwerke. Zeigen wir ihnen aus welchem Holz wir geschnitzt sind.“


    MfG DasWams

    ...annen Dorftümpel gehen und auf nem Holzstamm übern See paddeln, chillen, vllt. noch was lesen und/oder Stift und Papier nehmen und meine Story offline schreiben.

    Tag ohne Inet wär garnicht ma so schlecht, obwohl ich auch so oft genug an unserm Dorftümpel rumhänge^^

    So weiter gehts, wir nähern uns rasend schnell dem Ende vom Zweiten Teil.
    Ich hoffe das Kapitel gefällt euch und viel Spaß beim Lesen. Wie immer bitte reichlich Feedback, für Rechtschreibfehler, bitte so posten wie Mojo Jojo über mir, dann nehm ich sie raus.

    HF beim Lesen

    Kapitel 14 „Sie.. Sie ...sind... hier“
    Zitat unbekannter Soldat auf Station Ikarus

    Jacobs lag auf seinem Bett und versuchte endlich einschlafen zu können. Aber sobald er die Augen schloss, hatte er Bilder von erstickenden Menschen, die nach Luft rangen vor sich. In diesen Augenblicken, alleine in seiner Kabine wusste er, dass ihn dies sein restliches Leben verfolgen würde. Die Vorfälle dieses einen Tages hatten sich tief in sein Gedächtnis eingebrannt. Diese Wunde würde auch die Zeit nicht heilen können, das wusste er.
    So lag er noch drei Stunden wach, versuchte sich mit Musik abzulenken. Schließlich beschloss er wieder auf die Brücke zu gehen.
    „Hat ja doch keinen Sinn“ sagte er leise in die Stille des Raumes hinein.
    Er zog sich seine Uniform wieder über, bevor er die Kabine verließ machte er sich noch einen Kaffee, trank ihn und verließ dann doch noch den Raum. Der Flur war leer. Der Schichtwechsel war schon lange vorbei. Er hatte ihn in seinem Bett hören können. Er ging langsam durch die Gänge, stieg in den Lift ein und betrat, nachdem er weitere Gänge durchquert hatte, die Brücke.
    „Bin wieder da“ sagte er nur und setzte sich auf seinen Sessel. Phil drehe sich überraschend auf seinem Drehstuhl um:
    „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass sie so schnell wieder hier wären.“
    „Ich auch nicht, Phil, ich auch nicht.“ Sagte Jacobs bloß.
    „Sir?“
    „Ja, Phil“
    „Was passiert eigentlich mit Schmidt?“
    „Über den hab ich mir gar keine Gedanken mehr gemacht“
    „Der Sicherheitsdienst will wissen, was sie machen sollen.“
    „Sag ihnen ich mache mich gleich auf den Weg.“
    „Ja, Sir“ sagte Phil und wandte sich seiner Arbeit zu.
    Jacobs blieb noch ein paar Minuten sitzen, stand dann aber auf und machte sich auf in Richtung der Arrestzellen. Ein Marsch quer über das ganze Schiff stand ihm bevor, aber er war froh, dass er etwas zu tun hatte.
    Eine halbe Stunde brauchte Jacobs, aber auch nur, weil er sich sehr viel Zeit ließ. Hätte er die Transportsysteme genutzt hätte der Weg höchstens 10 Minuten betragen. Aber er nahm nur den Hauptlift und so brauchte er dementsprechend länger.
    Als er um die letzte Ecke bog, begrüßte ihn ein Wachoffizier. Er erwiderte den Salut und ging durch das Schott mit der Aufschrift „Arrestbereich“. Als er durch die Tür getreten war, blickte er auf eine Art Rezeption, ein Mann saß hinter dem großen Tresen, stand auf salutierte und fragte: „Was kann ich für sie tun, Sir?“
    „Mir sagen, wo ich Peter Schmidt finde, er wurde während des Gefechtes hier hergebracht.“
    „Der, den sie von der Brücke geschmissen haben?“ fragte der Mann.
    „Genau der.“ Sagte Jacobs, er lächelte schwach.
    „Ganz hinten links, in der letzten Zelle.“
    „Danke, einen schönen Tag noch“ bedankte sich Jacobs und machte sich auf den Weg,
    „Ihnen auch“ rief ihm der Mann hinterher.
    Jacobs ging an den Zellen vorüber. Die Zellen bestanden aus altmodischen Gitterstangen, allerdings hatte man die Gitterstangen mit einem Kraftfeld geschützt. Einzig und alleine auf ein Kraftfeld wollte man sich allerdings nicht verlassen, denn ein Stromausfall würde jede Zelle lahm legen. Endlich erreichte er die letzte Zellen und schaute nach Links. Schmidt lag auf seiner an der Wand hängenden Pritsche und schlief. Die Kraftfelder wirkten nur innerhalb der Zellen, Jacobs klopfte gegen die Gitterstangen und versuchte Schmidt damit aufzuwecken. Was ihm auch relativ schnell gelang.
    „Ich hoffe sie haben gut geschlafen.“ Sagte Jacobs trocken.
    „Eigentlich nicht, aber ich nehme an, das interessiert sie nicht.“ Antwortete Schmidt noch trockener.
    „Vollkommen richtig. Ich nehme an sie wissen, warum sie hier drin sind?“
    „Eigentlich nicht, ich habe ihnen doch nur widersprochen. Mein gutes Recht als GMO-Bürger, deswegen verlange ich auch freigelassen zu werden!“ sagte Schmidt bestimmt.
    „An Bord dieses Schiffes gilt in Kriegszeiten, in denen wir uns übrigens befinden, das Militärgesetz. Unter anderem steht darin, dass man den Anweisungen eines Offiziers Folge zu leisten hat.“ Erklärte Jacobs Schmidt die Sachlage ruhig.
    „Tja, Schade bloß, dass ich kein Militärangehöriger bin.“ Sagte Schmidt
    „Stimmt, aber auf einem Kriegsschiff in Kriegszeiten müssen sich auch Zivilisten an das Militärgesetz halten.“ Konterte Jacobs.
    „Und was wollen sie mir damit sagen? Das ich hier noch länger bleiben darf?“ Schmidt wurde ärgerlich.
    „Eigentlich wollte ich ihnen sagen, das Befehlsverweigerung im Militärgesetz in Kriegszeiten mit dem Tode bestraft wird.“ Sagte Jacobs immer noch mit aller Ruhe, die er aufbringen konnte.
    „Wollen sie mich hinrichten lassen? Das ist ja lächerlich.“
    „Das hatte ich nicht einmal im entferntesten vor, sie sind wahrscheinlich zu wichtig für die GMO, wahrscheinlich sogar wichtiger als dieses Schiff und jedes Mitglied seiner Besatzung, allerdings möchte ich sie darauf hinweisen, wenn sie sich noch einmal einen solchen Fehltritt leisten, lasse ich sie aus der Luftschleuse werfe.“ Sagte Jacobs, seine Ruhe war Ärger gewichen. Und er fragte sich, wie man in so einer Situation nur so eine große Klappe haben konnte.
    „Wollen sie mir Angst, wenn ja, dann haben sie gründlich versagt.“
    Jetzt wurde Jacobs allmählich böse, soviel Sturheit in einer Person hatte er noch nie erlebt
    „Jetzt hören sie mal zu, wenn ich wollte, könnte ich sie einfach kalt machen, seien sie froh das sie noch leben und hören sie auf mich zu reizen. Bei meiner Laune ist das keine gute Idee. Ist das in ihrem Hirn angekommen?!“ brüllte Jacobs und kam dabei mit dem Gesicht so nah wie möglich an die Zelle heran. Scheinbar hatte Jacobs es geschafft, Eindruck auf Schmidt zu machen: „Ja“ presste Schmidt hervor.
    „Gut“ Jacobs drehte sich um und ging.
    Jacobs schlug den Weg in Richtung Brücke ein, diesmal allerdings nahm er den schnellen Weg und war inner halb von 10 Minuten auf der Brücke.
    „Wie war das Gespräch mit Schmidt?“ fragte Opii interessiert.
    „Außer das Schmidt ein uneinsichtiger Trottel ist, hat er glaube ich kapiert, was ich von ihm wollte.“ Sagte Jacobs.
    „Und was wolltest du?“ schaltete sich Christina ein.
    „Ihm seine Rechte auf einem Kampfschiff im Kriegszustand aufklären.“
    „Du hast ihm gedroht, ihn wegen Befehlsverweigerung hinrichten zu lassen?“ raunte Phil ungläubig.
    „Ja na und?“
    „Zivilisten dürfen höchstens in Arrest gestellt werden.“ Sagte Phil.
    „Das weiß Schmidt aber nicht.“ Sagte Jacobs und setzte ein schwaches Lächeln auf.
    „Und wenn er sich informiert?“
    „Wie denn? Alles was er in seiner Zelle haben will, dafür muss ich erst meine Einwilligung geben. Und wenn er wieder auf einem Planeten ist, sind wir weit weg und das ObKom interessiert sich nicht mehr dafür.“
    „ Da hat er Recht“ sagte Opii.
    „Wie lange ist es noch bis Gamma Omigus?“ beendete Jacobs das Gespräch.
    „Gut einen Tag werden wir noch brauchen.“ Antwortete Phil.
    „Schade, doch noch so lange.“
    „Tja, Punkt zu Punktverbindungen gibt es eben nicht.“ Sagte Christina.
    „Stimmt, aber vielleicht irgendwann einmal.“ Träumte Jacobs.
    „Wir werden sehen.“ Sagte Opii.


    22 Stunden später. In der Nähe des Mondes Skyla.

    Biep. Kontakt mit großem Objekt. Korrigiere... mehreren großen Objekten. Keine Antwort auf ID-Protokolle. Starte neuen Kommunikationsversuch... ... ... Fehlgeschlagen. Überprüfe Kamera Bilder mit Datenbank. Zu 80% feindliche Schiffe. Sende Daten an ObKom/Gamma Omigus. Senden... ... zu 65% abgeschlossen...

    Der kleine Satellit, der gerade im Begriff war, die Nachricht nach Gamma Omigus zu senden, wurde durch eine unbeabsichtigte Kollision zerstört, als eines der Kampfschiffe der „schwarzen Planeten“ wendete.

    „Sir“ rief der Kommunikationstechniker nach seinem Vorgesetzten.
    „Was ist denn?“
    „Einer der Nachrichtensatelliten hat eine Nachricht geschickt.“
    „Und? Was ist daran jetzt so besonders, dass ist schließlich die Aufgabe der Satelliten“ sagte der Offizier verärgert.
    „Ja, aber normalerweise senden sie die Nachrichten vollständig“
    „Was hat der denn gesendet?“
    „Das er keine ID Nummern bekommen hat und jetzt die Datenbank prüft“
    „Wo kam die Nachricht her?“
    „Aus dem Planetenschatten von Skyla. Er hat einen anderen Satelliten genutzt um die Übertragung durchzuführen, allerdings hat dieser auch nicht mehr Daten empfangen als wir.“
    „Gute Arbeit.“
    Der Offizier begab sich in sein Büro. Er aktivierte das stationäre Com-Band, holte aus einer der Schubladen seins Schreibtisches einen ungeöffneten Umschlag heraus und öffnete ihn.
    Die Nummer darin gab er in sein Com-Band ein. Die Verbindung baute sich auf.

    „Ich hoffe es ist wirklich wichtig, was sie zu sagen haben Soldat“ sagte eine Stimme aus den Lautsprechern.
    „Sir, Wir haben Grund zur Annahme das ein Angriff auf Gamma Omigus bevorsteht.“ Sagte der Offizier versucht höflich zu klingen.
    „Warum haben sie diese Annahme?“
    „Einer unserer Satelliten hat unbekannte Signale und Kontakte aufgefangen, der Satellit wurde während der Datenübertragung zerstört. Er befand sich im Schatten von Skyla“
    „Wir lassen das untersuchen.“
    Damit brach die Verbindung ab.
    „Blöder Arsch, hoffentlich wird er als erstes von diesen schwarzen Planeten erwischt“ fluchte der Offizier und verließ sein Büro. Ein Leichenblasser Untergebener rannte ihn fast um.
    „Was ist denn?!“ stieß der Offizier wütend hervor.
    „Sie.. Sie ...sind... hier.“
    „Wer?“ Er kannte die Antwort auf die Frage bereits, konnte es aber nicht glauben.
    „Die „schwarzen...“
    In diesem Moment explodierte die Sektorüberwachungsstation Ikarus in einem gleißenden Feuerball.
    Als Ikarus aufhörte Daten zu senden, setzten sich die Aufklärer der GMO sofort in Bewegung.
    Der General, der eben noch den Stationsleiter abgewürgt hatte, versuchte jetzt krampfhaft diesen zu erreichen.

    10 Minuten später näherten sich unbemannte Aufklärer der Position von Ikarus. Die Bilder die sie sendeten ließen dem runde Tisch im Hauptgebäude von ObKom das Blut in den Adern zufrieren.
    Die Schwarzen Planeten griffen an. Im ObKom setzten sich alle Hebel in Gang. Schiffe, die einen halben Tag entfernt waren wurden sofort von ihren Aufgaben abgezogen und zur Verstärkung nach Gamma Omigus geschickt. Evakuierungsschiffe wurden startbereit gemacht.
    Dies alles geschah bevor der Präsident der GMO überhaupt irgendetwas ahnte.
    Als er es erfuhr trat er vor die Medien. Seine Ansprache wurden live übertragen.

    „Sehr geehrte Mitbürger und Bürgerrinnen,
    Ich möchte nicht lange um den heißen Brei herumreden. Die „schwarzen Planeten“ greifen an. Im Moment rücken sie auf den Mond Skyla vor. Ob sie Gamma Omigus angreifen, ist keine Frage. Die Frage ist, wann? Wir wissen nicht, ob wir den Feind zurückschlagen oder aufhalten können. Dies ist ein Tag in der Geschichte, der für uns entweder mit dem Sieg über unsere Feinde endet oder mit unserer totalen Niederlage gegen einen grausamen Feind. Ich empfehle jedem Bürger auf Gamma Omigus innerhalb der nächsten Stunden den Planteten mit eigenen Mitteln oder mit den Evakuierungsschiffen der Regierung zu verlassen. Jeder der hier bleibt ist seinem Schicksal überlassen.
    Ich hoffe werden uns alle an einem anderen Ort in diesem Universum wiedersehen. Ich wünsche uns allen alles Glück, was das Universum uns bieten kann. Wir werden es brauchen.
    Danke.“

    Mit diesen Worten wurde die Übertragung an die Bevölkerung des Systems abgebrochen. Nach der Ansprache brach das Chaos auf den Straßen aus. In den Militärbasen war man bereits dabei Soldaten und Material in die Schiffe zu laden.

    Carmen starrte in den Himmel. Sie wusste nicht, was sie tun sollte. Blieb sie hier, wartete auf Michael ([Anm. d. Aut.: Da zwischen der Veröffentlichung der einzelnen Kapitel so große Abstände, Carmen Lance und Michael Jacobs sind ein Paar. Sie erwartet ein Kind von ihm]) liegen und hoffte darauf, dass die Streitkräfte der GMO die schwarzen Planeten vernichten würden. Oder aber sie floh. Die sichere Methode war das sie floh, sie ging nur die Gefahr ein, dass sie Jacobs nie wieder sehen würde, aber wenn die GMO verlieren würde, sähe sie ihn wahrscheinlich sowieso nie wieder. Andererseits könnte Michael genauso gut schon tot sein.


    „Neue Befehle von ObKom“ brüllte Phil über die Brücke zu Jacobs, der auf seinem Sessel eingeschlafen war.
    „Wa.... Was ist denn?“
    „Gamma Omigus wird angegriffen.“ Sagte Phil ungläubig: „Jedes Schiff im Umkreis von 3 Handelsrotenlinien soll sich sofort nach Gamma Omigus begeben.“
    „Wann sind wir da?!“ Jacobs sein Schädel raste.
    „Noch Zwanzig Minuten“
    „können wir schneller werden?“
    „Ein wenig, bringt uns zwei Minuten.“
    „Mach, vielleicht entscheiden diese zwei Minuten über Leben und tot. Opii alle Waffen laden, zumindest das was im abnormalen Raum, in dem wir uns befinden, möglich ist. Schilde natürlich auch. Christina, sag dem Arrestblock bitte Bescheid, dass wir Herrn Schmidt brauchen.“
    „Wir gemacht“ sagten beide im Chor.
    „Phil, du bleibst auf der Reaktorkontrolle. Schmidt darf ein bisschen mit den Scannern rumspielen.“
    „Wie du meinst“ sagte Phil.
    Jacobs sein Kopf raste immer schneller. ObKom befehligt praktisch alle Schiffe nach Gamma Omigus. Entweder gehen sie auf Nummer sicher oder sie sind verzweifelt. Ich hoffe es ist ersteres. Hoffentlich geht es Carmen gut, wenn wir kurz Zeit haben sollten, was ich allerdings bezweifele, melde ich mich auf alle Fälle bei ihr. Hoffentlich geht es ihr gut.
    „Die evakuieren sogar die Bevölkerung, das kommt auch gerade rein.“ Sagte Phil, während er die Überwachungsstation für Schmidt vorbereitete
    „Die müssen ja echt verzweifelt sein.“ Sagte Jacobs beklommen.
    „Das glaube ich auch.“ Sagte Phil.


    MfG DasWams

    Bin eigentlich zufireden mit meinem Zeugniss bis auf Mathe....

    Deutsch 8P
    Englisch 7P
    Kunst 15P (Gut das es "denkmal Aktiv" gibt^^)
    Latein 10P
    Geschichte 8P
    Geo 10P
    Ethik 10P
    Sport 12P
    Chemie 11P
    Physik 10P
    Info 12P
    Mathe 8P (Wie mich da ankotzt....)

    So nach langer Zeit, sry hat mal wieder länger gedauert, gehts nun weiter. ICh weiter hoffe der Teil gefällt und wünsche viel Spaß beim Lesen.


    Kapitel 13-„ Wir haben ein Problem.“
    Zitat Phil Derks

    „Hört uns jemand?“ fragte die Stimme aus den Lautsprechern.
    „Hier ist die GMO Dragonfyre. Wo sind sie?“ sagte Jacobs und richtete seinen Blick auf die Lautsprecher.
    „Keine Ahnung, wir sind in einer Rettungskapsel von der Harmony.“
    „Sir, die Harmony war eines der Schiffe, die ich gescannt hatte. Sie war auch eines der ersten Schiffe, welches zerstört wurde.“ Sagte Phil.
    „Wie sind sie so schnell in die Rettungskapsel gekommen?“ fragte Jacobs den Lautsprecher.
    „Nach dem sie nicht weiter gescannt hatten, dachten wir uns, dass irgendetwas nicht in Ordnung sein kann. Wir sind dann vorsorglich in die Rettungskapseln gegangen. Nicht zu unrecht, wie sich herausgestellt hat.“ Sagte die Stimme aus dem Lautsprecher.
    „Phil, scanne auf Rettungskapseln.“ Sagte er zu Phil leise, dann: „Wir werden sie suchen und dann nach Doloris Beta bringen“
    „Danke“ kam es aus den Lautsprechern gekrächzt.
    „Sir?“
    „Ja, Phil“
    „Wir haben ein Problem.“
    „Schalt den Com Kanal ab“ sagte Jacobs, Phil führte den Befehl sofort aus.
    „Wir können aufgrund der vielen Trümmer im System keinen ordentlich Scan durchführen.“
    „Dann verfolg eben das Audiosignal zurück.“
    „Diese Ausrüstung befand ich auf Deck 13.“
    „Das ist nicht dein Ernst?! Wir müssen sie also per Hand suchen?“
    „Sieht so aus.“
    „Verdammt. Was ist mit der Remote?“ fragte Jacobs nach einer kurzen Denkpause.
    „Die haben nicht die Ausrüstung, um Audiosignale zurückzuverfolgen, soweit ich weiß, aber fragen kostet ja bekanntlich nichts.“
    „Öffne einen Com Kanal zu Ruiz“ sagte Jacobs.
    Phil machte ein paar Eingaben auf seiner Tastatur und der Kanal öffnete sich.
    „Verdammt guter Schuss, Michael“ brüllte Ruiz ins Com.
    „Danke, aber wir haben noch ein Problem.“
    „Was denn?“ fragte Ruiz, dessen Stimmung gerade wechselte.
    „Irgendwo in diesem Trümmerfeld treibt eine Rettungskapsel durch die Gegend. Scannen können wir nicht, dazu gibt es zu viele Interferenzen durch Trümmerteile. Unsere Ausrüstung zur Rückverfolgung von Com Signalen wurde zerstört. Könnt ihr uns aushelfen?“ erklärte Jacobs die Situation.
    „Sir“ sagte Phil: „Die Leute in der Rettungskapsel versuchen mit uns Kontakt aufzunehmen.“
    „Leite das Signal auch an die Remote weiter, stell sie durch.“
    „Wir hrrrrrrrrrzzzzzz verbrauchen zu hrrrrrrrrz Sauerstoff. Hrrrzzzzz sind zu viele hrzzzzzzz beeilen sie hrrrzzzzz bitte, hrzzzz ...fyre“
    „Warum ist die Verbindung so schlecht?“ fragte Jacobs.
    „Keine Ahnung, aber dieser Funkspruch wiederholt sich ständig“ antwortete Phil.
    „Ruiz, habt ihr die nötige Ausrüstung?“ wandte sich Jacobs von Phil ab und dem Bildschirm, auf dem Ruiz zu sehen war, zu.“
    „Ja haben wir, allerdings wird das ziemlich schwer werden, wenn wir alle zerfetzten Schiffe untersuchen sollen.“
    „Das braucht ihr nicht, die Rettungskapsel stammt von der Harmony. Das Schiff war in der ersten Gruppe, die zerstört wurde.“ Sagte Jacobs.
    „Wir machen uns sofort an die Arbeit, gut, dass das Signal immer wiederholt wird. Das macht die ganze Sache erheblich leichter. Allerdings werden wir trotzdem einige Zeit benötigen, um sie zu finden.“
    „Gut macht euch an die Arbeit.“ Sagte Jacobs, der COM-Kanal schloss sich.

    Eine halbe Stunde später meldete sich Ruiz: „Ich habe schlechte Nachrichten.“
    „Das hat uns gerade noch gefehlt.“ Stöhnte Jacobs.
    Inzwischen hatte sich die Nachricht der Überlebenden von der Harmony geändert. Es war keine Bitte mehr sich zu beeilen, die Bitte hatte sich in eine verzweifelte Wut gewandelt. Die Menschen brüllten alle durcheinander, machten Vorwürfe, dass man sie verrecken lassen wolle. Jacobs ging das an die Nieren, er wollte doch helfen, konnte es aber nicht, er hatte die hochmoderne Ausrüstung der Dragonfyre zerstört. Er hatte gewusst, welche Schäden, diese grün leuchtenden Geschosse anrichten konnten. Er hatte nicht darauf reagiert, es war seine Schuld, dass die Menschen in dieser Rettungskapsel langsam und qualvoll starben. Es war alles seine Schuld. Und jetzt noch die schlechten Nachrichten von Ruiz.
    „Ich habe soeben neue Befehle bekommen.“ Sagte Ruiz ernst.
    „Was?!“ entfuhr es Jacobs.
    „Wir sollen sofort nach Gamma Omigus, das Schiff erhält eine Generalüberholung. Tut mir Leid, aber wir können nicht bleiben.“
    „Wir müssen diesen Menschen helfen, das haben wir geschworen, das haben wir auf die GMO Verfassung geschworen!“
    „Stimmt, aber dies sind keine Menschen der GMO, sondern der ehemaligen Allianz, damit kann ich mich nicht auf die Verfassung berufen.“
    „Das kannst du nicht machen. Mein Gott Ruiz, du entscheidest gerade über das Leben von Menschen!“ brüllte Jacobs verzweifelt dem Bild von Ruiz entgegen.
    „Ich mache das auch nicht gerne, aber ich habe auch eine Verantwortung gegenüber meiner Crew und ich kann nicht zulassen, dass wir als Verräter verurteilt werden.“
    „Aber....“ wollte Jacobs ansetzen und erhob sich aus seinem Stuhl.
    „Kein Aber, ich lasse euch die bisher gesammelten Daten da, vielleicht habt ihr Glück und findet sie noch rechtzeitig.“
    „Danke, hoffen wir auf das Beste.“ Sagte Jacobs und fiel in seinen Stuhl zurück.
    „Wir sind dann weg, schließlich müssen wir eine große Strecke zurücklegen. Auf baldiges Wiedersehen!“ sagte Ruiz und der COM-Kanal schloss sich.
    „Wie sehen die Daten aus Phil?“
    „Nicht so toll, aber immerhin konnte die Remote das Gebiet eingrenzen. Ich verändere mal die Ansicht auf der taktischen Karte.“ Antwortete Phil. Der Ausschnitt der Karte veränderte sich.
    „Das sieht ja nicht sehr eingegrenzt aus“ sagte Jacobs bedrückt.
    „Ich schließe mich ihnen an, Sir, aber es ist besser als nichts.“
    „Aber nicht viel besser“
    „Ich werde den Scanner aktivieren, vielleicht filtert er irgendetwas, was wir verwerten können.“
    „Mach das und alles was dir sonst noch einfällt.“
    „Dann wird ich ein paar Leute vor den Monitor setzen und werde sie die Kamerabilder auswerten lassen.“
    „Mach das.“ Aber Jacobs war bereits in Gedanken versunken. Er war schuld, dass diese Menschen sterben mussten. Er machte sich keinerlei Hoffnungen mehr darauf, die Kapsel noch rechtzeitig zu finden. Es war hoffnungslos und er überlegte, was ihre nächsten Schritte wären.

    Die Antwort kam schneller als ihm lieb war, zum ersten Mal war etwas nicht nach seinen Vorstellungen gelaufen und er fühlte sich plötzlich klein und unbedeutend und ohne jegliche Macht, das Geschehene rückgängig zu machen oder diesen Leuten wenigstens zu helfen. Sie hatten neue Befehle, sie sollten sofort nach Gamma Omigus zurückkehren. Sie waren zum Schutz des Planeten eingeteilt worden. Der Befehl duldete keinen Aufschub.
    „Sir, wir erwarten ihre Befehle“ sagte Phil. Für Jacobs klangen diese Worte hohl und er wusste, heute würden Menschen durch einen seiner Fehler sterben.
    „Wie sieht es mit der Suche aus?“ fragte er auf ein Wunder hoffend. Doch das Wunder blieb aus.
    „Nicht gut, wir finden sie nicht, ich würde vermuten, dass wir noch mindestens zwei Tage bräuchten, um die Kapsel zu finden. Allerdings wäre es zu spät für die Leute.“
    „Dann ist glaube ich jedem klar, was wir zu tun haben, bereite den Sprung nach Gamma Omigus vor.“
    „Wie sie wünschen, Sir“
    „Ich bin müde, ich bin in meiner Kabine und möchte nicht gestört werden. Es sei denn, es treffen neue Befehle ein. Phil, sie haben das Kommando über die Brücke.“
    „Ja, Sir!“ Phil salutierte und machte sich an die Arbeit.
    Jacobs schritt langsam von der Brücke. In diesen Stunden war etwas in ihm gestorben. Sein Leben hatte sich verändert, er wusste, dass er nicht alles zum Guten biegen konnte und er wusste, dass er für den Tod von Dutzenden von Menschen verantwortlich war. Er hatte zum ersten Mal in seiner Militärkarriere versagt.

    Die Dragonfyre wendete sich vom Trümmerfeld ab, die Kommunikationssignale der Rettungskapsel wurden schwächer und verschwanden gänzlich. Mit ihnen verschwand auch das Leben aus diesem Teil des Weltraums. Die Dragonfyre verschwand in einem schwachen Lichtblitz .


    Ich hoffe, wie immer eigentlich, natürlich auf reichlich Kritik! Wer rechtschreibfehler findet, darf sie per Quote posten, dann besser ich sie aus.

    MfG DasWams