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Originally posted by Robbes
Wenn Videospiele in's Kreuzfeuer geraten wird von Kritikern ja gerne das Argument benutzt "Videospiele stumpfen die Kinder ab. Sie werden dadurch phantasielos, seelisch verkrüppelt usw."
Gottseidank gibt es ja genügend Gegenpositionen, unter anderem mein Lieblingsargument:"Was ist mit den Eltern?" Und unter dem Banner durfte ich gestern etwas miterleben was, in meinen Augen, ziemlich heftig war.
Zur Vorgeschichte: Meine Eltern besitzen drei Hunde.
Einen DEUTSCHEN Schäferhund namens "Adolf" (kleiner Scherz), den reinrassigen Mischling "Toni" und eine häßliche, kleine Wadenbeissertöle mit dem passenden Namen "Nora".
Meine Mutter war mit den Dreien gestern abend im Wald spazieren, als Toni ein Reh aufschreckte, es zu Fall brachte und es mit Hilfe von dem Schäferhund schwer verletzte. Daraufhin rief meine Mutter erst mich, dann unseren Tierarzt und die Polizei an.
Der Tierarzt war vor mir da, durfte aber dem Tier nicht helfen -irgendwelche geilen Gesetze- und musste auf die grünen Männchen warten, die das arme Tier schlussendlich von seinem Leid erlöste.
So, kommen wir nun zur Sache:
Ich erreichte die Szene gerade als der Wildhüter meine weinende Mutter zusammenbrüllte, die ja den Todeskampf dieses armen Geschöpfes die ganze Zeit mitverfolgt hatte.
Nachdem er sich etwas beruhigt hatte winkte er seinen ca 10-12 jährigen Sohn herran der, mit einer riesigen Spiegelreflexkamera bewaffnet, in Bildern festhielt wie sein Vater das Reh mit einem Messer ausweidete.
Ich war froh dass ich nichts gegessen hatte, denn, obwohl ich mich abwendete, waren der Gestank und die Geräusche unaushaltbar.
Ich gebe fröhlich zu, ich bin ein ziemliches Weichei in der Hinsicht, aber trotzdem glaube ich, dass man so eine Szene einem maximal Zwölfjährigen nicht zumuten braucht, oder?
Zumindest hat mir kein Videospiel jemals solchen Ekel verursacht wie dieses Reh mit dem aufgespreizten, leeren Brustkorb.
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verhalten von dem förster gegenüber seines sohnes etwas hart aus der sicht eines städters, ich jedoch denke, dass ein 12-14 jähriger junge sowas abkann, wenn er nur damit aufwächst.
die kinder der eigebohrenen der welt werden schon von kleinauf mit dem schlachten und ausweiden von tieren konfrontiert, ist für den mensch eigentlich nichts besonderes, nur halt in der modernen welt nicht mehr gang und gebe.
als hundebesitzer finde ich das verhalten deiner mutter viel verwerflicher und wenn es nach mir ginge, würde ich ihr schön die erlaubnis entziehen, hunde zu führen, und nioch ne richtig dicke geldstrafe obendrauf packen, denn was da abgelaufen ist, ist unter alles sau! jeder normale mensch weiss, dass man hunde an der leine zu führen hat, egal "wie lieb" der köter auch sein mag.
hunde sind jäger, und den jagdtrieb bekommt kaum jemand weg! ich hab meinen opa diese kleine geschichte erzählt, er nimmt seit ca 30 jahren an hundewettkämpfen teil und hatte einige preisgekrönte schäferhunde und ist im schäferhund-verein seiner stadt, er kennt sich also aus.
und er sagte, dass wegen solch unfähiger leute große hunde immer einen scheiß ruf haben werden, und dass leute, die vernünftig mit solchen tieren umgehen, immer mehr probleme kriegen.
für mich ist das verhalten der hundeführerin viel verwerflicher als das ausschlachten eines wildtieres vor einem 12 jährigen kind.
aufm land kröht kein hahn dannach, wenn ein schwein geschlachtet wird und die ganze sippe zuschaut.
wenn jedoch ein reh aufgrund der idioti und des unvermögens eines hundeführers zu schaden kommt, und womöglich zum schluss sogar der hund eingeschläfert wird, könnte ich ausflippen, und hätte als förster deine ma auch zusammengebrüllt das es kracht!
so, jetzt meckert wieder über meine meinung
btw, ich gehe auch des öfteren mit nem hund eines guten freundes meiner eltern aus, es ist ein 60kg rotweiler rüde! was würde passieren, wenn deine eltern statt des noch recht leichten schäferhundes (ca25-35kg) so ein vieh hätten?
ich bin für tests, ob menschen dazu geieignet sind, hunde zu halten, sonst halt nen wackeldackel.