• Vorwort
    ''Am Anfang war das Wort und das Wort war bei... '' richtig, mir! :D

    Es hat Beschwerden gegeben, wonach es in diesem Bereich einen massiven Einbruch auf der Intelligenzskala gegeben hat bzw. salopp ausgedrückt: das Niveau der meisten Threads hier is für'n A... ?

    Um dem mit der Strahlkraft unendlicher Weisheit entgegenzutreten, bin ich auf einen großen hohen Berg gestiegen o_O u. habe mir dort in der Einsamkeit mal überlegt, was ich euch denn so aus meinem reichen u. wertvollen Erfahrungsschatz mitgeben kann, den ich nun zum Leidwesen aller von mir geben werde. (also schafft schon mal mehr Webspace ran).
    ABer keine Panik es wird kein zweiter 'Ulysses' werden.

    Part I: Das Gute und das Böse

    Also ist der Mensch von Natur aus (Gene) schlecht = Wolf im Schafspelz o. ist er das reine, unschuldige Wesen als das er geboren wird u. durch äußere Einflüsse (Erziehung) geprägt/die Sündhaftigkeit der anderen verdorben?
    Und in wieweit haftet diese Schlechtigkeit an ihm (Erbsünde, Vertreibung aus dem Paradies, Serien-Straftäter)?

    Menschen haben Emotionen/''Gefühle'': zB Liebe. Alle Leute wollen lieben bzw geliebt werden u. ich meine nicht nur ''Love'' im herkömmliche Sinne. Sehr schön an sich, nur gebiert sie nen Haufen andere negative Emo's wie zB Verlangen (nach Geld, Macht o. Gummibärchen). Führt zu Abstufungen wie Eifersucht, Gier o. Neid u. die rufen wiederum Hass hervor. Die Furcht vor Verlust führt zu Angst. Angst u. Hass führen letztendlich zur Gewalt. *Aua
    Was sind Emotionen? Werden im Gehirn gebildet u. wie die äußeren Sinneswahrnehmungen (Temperatur, Druck) dazu gebraucht, um mit unserer Umwelt zu interagieren. Höher entwickelte Tiere wie manche Säuger haben auch Emotionen, nicht nur so feinsinnige o. abgestufte.
    Jeder der nen Haustier hat o. ne Doku über Elefanten gesehn hat weiss da Bescheid (wenn Herrchen stirbt is der Wauwau traurig u. nicht deshalb weil der Futternapf leer bleibt).
    Der Weg des Menschen vom Baum in die Höhle umfasst Millionen Jahre. Der Beginn der Sesshaftigkeit, nebst Entwicklung von Kultur gerademal 6000/4000 Jahre.
    Also, Millionen Jahre evolutionärer Konditionierung (der Kampf gegen Dinosaurier u. Überleben des Stärkeren) lassen sich nicht einfach von heute auf morgen abschütteln auch nicht durch Vernunft, wir sind schließlich keine Vulkanier.
    Klar, der Mensch ist ein Unikat schlechthin, dennoch ist sein Ursprung/Wesen animalisch (Raubtier - Oppurtunist, nach vorn gerichtete Augen, etc.) u. in Verbindung mit seiner herausgestellten Intelligenz + Emotionen... naja, was soll ich noch sagen (Steinschleuda > Pfeil u. Bogen > Schießpulver > Laserkanone) *auA

    Mein Resume: jeder noch so liebe Mensch kann, wenn die äußeren Bedingungen stimmen zur hundsgemeinen Pottsau mutieren, beste Beispiele Folter, Mord u. Totschlag a la Coleur (Buren, Juden, Armenier, Bosnien, Ruanda, Rote Khmer, Stalin, Hitler). Die eine Hälfte der Welt ist stets Opfer u. die andere Täter, mit wechselnder Besetzung.

    Noch abgefuckter wirds wenn sexuelle Obzessionen dazukommen, dazu gehören alle Spielarten von Sex u. deren Perversionen.

    Das rein Böse o. Gute is ne Efindung der Gebrüder Grimm, denn so wie jeder Mensch keinem anderen gleicht, so gibt es unendliche Schattierung dazwischen


    Part II: Gott und die Welt (Oh Gott, jetzt geht das wieder los! :rolleyes: )

    Gott is tot - sagt Nietzsche. Nietzsche auch - sagt Gott
    Oho, ich hier schon die ersten aufschreien... . Okok es gibt nur den einen ''wahren'' Gott; klaro u. wir wissen welchen^^,
    wobei ca. 1/3 der Weltbevölkerung ein Gott zu wenig ist u. stattdessen dem Polytheismus huldigt, nicht zu vergessen die unzähligen anderen Atavismen, Naturreligionen, Sekten.
    Die religiösen Rituale, Sitten u. Gebräuche die damit einhergehen sind so mannigfaltig u. für den Uneingeweihten gar nicht o. kaum nachvollziehbar (primitv, anstößig, unzivilisiert). Kultureller Hintergrund u. Religion beeinflussen sich gegenseitig, ebenso die Form der Ökonomie (Viehwirtschaft -> Hirtentum -> Jesus Cristus
    Jäger u. Sammler -> Mutter Erde > Naturgottheiten)
    Dennoch behaupten alle von sich den ultimativen Glauben zu wahren.
    Woran liegt das? Einerseits daran wie unser Gehirn aufgebaut ist (Ego/ Selbsterkenntnis = Zentrum des Universums -> Hilfe ich bin allein!)
    Bsp: für ein Kind das gerade seine Persönlichkeit entwickelt: meins, deins etc. ist es schwer vorstellbar das andere Menschen auch einen freien Willen besitzen.
    2. An der Natur des Glaubens selbst. Er ist für seinen Besitzer meist die ultimative Wahrheit, ein elementarer Grundsatz, darüberhinaus kann es keinen Zweifel o. Kompromiss geben, ansonsten bricht das Weltbild in sich zusammen (seelische Krise).
    Aus diesem Grund kann jeder der an diesem Weltbild rüttelt, das Gegenteil zu beweisen versucht o. einem anderen Glauben anhängt entweder nur ein Ketzer o. Ungläubiger sein der bekehrt o. der Schädel eingeschlagen werden muss.
    Stichwort: Emotionen. Liebe zu Gott. Islamisten/Christen (Kreuzüge, Jihad)

    Frage: kann es jemanden der 'wahrhaft' glaubt nicht völlig egal sein was andere Über seinen Gott sagen, denken o. schreiben (--> Mohammedkarrikaturen), denn solange sein Geist rein bleibt, wird er schon nicht in der Hölle landen u. muss nicht das Messer ziehen o. mit der Atombombe drohen.

    Ideologie = religiöser Fanatismus in abgewandelter Form (Glaube an die Nation, Führerkult)


    Part III: Ich und das Universum

    da verließen ihn die Kräfte

    wird noch fortgesetzt aber nunmal zu euren Meinungen u. Ansichten

    Lieber extra-böse, als Internet!

  • kann man sich nich erstmal auf ein thema festlegen oder soll hier kreuz und quer geschrieben werden ?

    edit: jo, also ich stimme da Ronin mal zu, das trifft wohl meistens zu

    Quote

    Frage: kann es jemanden der 'wahrhaft' glaubt nicht völlig egal sein was andere Über seinen Gott sagen, denken o. schreiben (--> Mohammedkarrikaturen), denn solange sein Geist rein bleibt, wird er schon nicht in der Hölle landen u. muss nicht das Messer ziehen o. mit der Atombombe drohen.

    Ideologie = religiöser Fanatismus in abgewandelter Form (Glaube an die Nation, Führerkult)


    tja, schön wärs
    leider gibt es zu viele prediger und fanatiker, die ihre machtstellung missbrauchen und ihre leute aufhetzen

    auf spiegel.de gabs letztens einen interessanten Artikel dazu
    Religionen sind nur Illusionen, die sich mit der Zeit entwickelt haben, weil unsere Denkstrukturen für sowas anfällig sind bzw. sich leicht auf sowas einlassen, dazu kommt, dass eltern ihren glauben ja oft an ihre kinder weitergeben (müssen/mussten) und so ging es immer weiter

    die einzelnen Religionen können nicht friedlich miteinander leben, dazu kommen ja noch diverse Splittergruppen, eine radikaler als die andere (ok stimmt net ganz, sind ja nicht alle so fanatisch), daraus folgt ganz einfach:
    wenn man eine Sache von dieser Welt tilgen könnte: -> Religion !

    .: Nur ein weiterer Freak im Freak-Königreich.
    Pokern lernen? so gehts

    Edited 2 times, last by Menegoth (October 24, 2006 at 10:43 PM).

  • Part 1:

    Imo hat die Entwicklung des Menschen nicht viel zu tun mit Gut und Böse aus der Entwicklung zu sehn.
    Klar damals hatten wir in unsern frühen Tage Stock und Stein und heute ein Maschinengewehr. Evtl. haben wir von unserer früheren Grausemkeit noch was in den Genen, was aber bei den meisten Menschen nicht "ausgeschaltet" ist durch unsere weitere Evolution.

    So und jetzt mal meine eigene Definition.

    Die Unterscheidung von Gut und Böse sehe ich als Unterscheidung durch die Grundmoral die wir in unserer heutigen Gesellschaft haben. Wir haben Gesetze die auf Normen aufbaun und auch teilweise auf den 10 Geboten(zB . "Du sollst nicht töten.") Ronin hat schon recht, dass es im Auge des Betrachters liegt. Ich sehe Sklaverei als was schlechtes an, weil Menschen asugebeutet werden. Für den jenigen, der die asubeutet ist es widerrum gut, er denkt an keine moral und verdient Geld damit, also ist es für ihn gut.
    Es ist die Weise des Betrachtes dennoch gibt es eine Grundmoral(leider nicht in allen Staaten der Welt) und diese muss gewahrt werden. Schon alleine der Spruch" Was du nicht willst was dir angetan werden soll, dann tu es auch nicht andern an."(oder so öhnlich^^)
    Z.b. einer redet immer von Toleranz seiner Peron gegenüber, aber wenn ihm was nicht passt beschimpft er etc. und das sollte auch nciht sein. Das was andere ihm antun sieht er als schlecht aber wenn er es tut sieht er es als Gut an, auch wenn das jetzt banal klingt, so ist es leider.:/
    Gut und Böse ist sehr schwer zu deifferenzieren da es echt immer auf den Betrachter ankommt, aber man muss sich an eine "Grundmoral"(so nenne ich das ja gerne^^) um dieses Gut Und Böse besser zu unterscheiden und bekämpfen zu können.
    Leider auch nur Wünsche von mir, die wohl nie in Erfüllung terten würden
    Man bin wohl echt ein bissel vom Thema abgekommen.^^

    part 2:

    Gott? gibt es imo nicht. Für mich ist der Gottesglaube nicht richtig.
    Als Beispiel das Christentum. Es war eine frühe westasiatische Sekte. Sry, dass war sie aber wirklich. Sie hat sich bloss duchesetzt. Was wäre wenn sich in Deutschland eine andere "Weltreligion" oder eine ganz andere Religion durchgesetzt hätte. Oo Dann gäbe es hier einen andern Glauben. Für michist generell dieser Gottesglaube sehr fragwürdig. Es wundert mich. in der zeit Moses und Jesus soll er die Menschen teilweise geleitet haben udn heute nicht mehr Oo. Niemand hat ihn je gesehn oder es gab auch nie was von ihm zu hören. Oo
    Dieser Glaube ist für mich wohl verständlich, da der Mensch Hooffnung und ein Leitbild sucht, das er nunmal in ein übernatürliches Wesen names "Gott" steckt.
    zudem gibt es so viele Religionen die auf ihrem Wege richtig zu sein erscheinen für sich selbst, aber welche ist die Richtige. Man weiss es nciht. Es ist eine Jahrhunderte Jahre Entwicklung durch Geschehnisse in den "alten Epochen" die noch bis heute ihre Gültigkeit haben solllen.
    Und somit entstehen ja auch die Differenzen zwischen den Religionen von wegen:"Mein gott ist größer als deiner, dein gott ist ein unwichtiger kleiner." Und somit wären wir auch wieder beim Thema Gut und Böse. Welche Religion ist gut und böse. Mir persönlich scheissegal.
    Religion ist für mich nur eine "Institution", die Menschen v Lügen von Hoffnung und Beistand erklären. Der Mensch selber ist wichtig, nicht an was er glaubt etc.
    Oh man jetzt werde ich wieder total OT.
    naja, so viel erstmal von mir, hab schon ein paar kannen drin.^^

  • Also zur unterscheidung Gut/Böse kann ich meinen vorrednern nur zustimmen, gibt nur ein paar Fehler im detail die an den Aussagen an sich aber nichts ändern (Menschen hatten nie einen Kampf gegen Dinosaurier da selbige vor ca. 65,5 Millionen Jahren ausgestorben sind wobei die entstehung des Menschen erst vor ca. 7 Millionen Jahren begann)

    Was Religion angeht bin ich auch der meinung das das nur ein Relikt aus uralter Zeit ist und wir es eigentlich besser Wissen sollten. Da könnten wir auch gleich Hank am Arsch lecken :D

    Ach ja Toaster das sprichwort lautet "Was du nicht willst das man dir tu das füg auch keinem andern zu"^^

    The Lord of the Rings is a series of three popular films that were later adapted into shitty books.

  • Also ich denke zu dem Thema Gut/Böse kann ich jetzt nicht wirklich viel mehr sagen. Alle anderen haben da schon alles gesagt was ich auch in etwa geschrieben hätte.


    Zum Thema mit Gott allerdings kann ich noch was beitragen. Ich denke das es nicht in meiner Macht steht zu überprüfen, ob Gott existiert oder nicht. Die einzige Möglichkeit die ich als Mensch habe um zu überprüfen, ob etwas existiert sind meine Sinnesorgane. Ich kann mit meinen Sinnesorganen keinen Hinweis darauf finden das Gott "da" ist. Hierraus denke ich aber sollte man nicht schliessen, dass Gott nicht exisitent ist. Es gibt so viele Dinge die wir nicht wirklich wahrnehmen, aber die trotzdem in der Wirklichkeit existieren. An der Stelle werfen sich warscheinlich mehr Fragen auf als das hier zur Klärung einer Frage beigetragen wird. Wirklichkeit ? Was ist das ? Wenn wir es nicht mit unseren Sinnesorganen erkennen können, woher weiss man dann das es diese Wirklichkeit gibt? All diese Fragen zu beantworten würde sicherlich jetzt erstmal zu lange dauern. Man soll sich ja noch Arbeit für später lassen ;) Nur so viel sei gesagt: Wir gehen davon das der Mond eine bestimmte Farbe hat. Von der Erde ist er zum Beispiel leicht gelblich. Das das aber nur die Folge der Atmosphären ist und nicht die Tatsache das Mondgestein gelb ist zeigt das unsere Sinnesorgane, in diesem Fall die Augen, getäuscht werden können. Ist dann jetzt der Mond in "Wirklichkeit" gelb oder ist er das nicht ? Sicher können wir nur sagen meiner Meinung nach, dass der Mond jedenfalls in meiner Wirklichkeit gelb ist. Das diese Tatsache für viele Wirklichkeiten von vielen Personen gilt heißt aber noch lange nicht das der Mond "wirklich" gelb ist. So lange Rede kurzer Sinn: Unsere Sinnesorgane liefern uns also nicht ein perfektes Abbild der Wirklichkeit, sondern wir prägen unsere Wirklichkeit mit persönlichen Noten. Man denke da nur an Farbdiskussionen. Farben die der eine noch als orange sieht sieht der andere schon als rot oder gelb. Worauf ich hinaus will ist das wir nicht mit Sicherheit sagen können, das unser Bild der Wirklichkeit so stimmig ist. So ist es also durchaus möglich das Gott existiert nur wir können ihn mit unseren Sinnesorganen nicht wahrnehmen. Ich würde mich an diesem Punkt nicht festnageln lassen wollen. Also antworten: Gott kann existieren ich weiss es nicht er kann aber auch nicht existieren.

    So zum Schluss doch noch was zum Thema Wirklchkeit, da mich das Thema so interessiert und ich gerade Spass am schreiben habe:
    Wie schon oben im Text erwähnt können wir die "Wirklichkeit" also die Objekte da draussen ausserhalb unseres Körpers nicht in ihrer Vollständigkeit erschliessen. Wir sind quasi in unserem Geist gefangen und können uns eigentlich streng genohmen erstmal nur daran halten das wir also unser Geist/ unser Ich existiert. Also frei nach dem Motto: Ich denke also bin ich. Alles andere zu behaupten wäre meiner Meinung nach erstmal absurd (falls es gute Argumente dagegen gibt lass ich mich gerne eines besseren belehren ;)) Jetzt kann ich quasi langsam in die Aussenwelt vorstossen und mir als nächstes meine Organe angucken. Meine Organe nehm ich nicht über meine Sinnesorgane wahr, sondern über meinen ganzen Körper. Also würde ich sagen ich kann davon ausgehen das ich als Person existiere. Alles andere würde mich in eine ziemliche Existenzkrise führen ;) Und selbst wenn ich einer Matrix leben sollte ist es pragmatischer und sicherer für mich selbst festzulegen das ICH in der Form in der ich mich fühle existiere. So jetzt sind wir an dem Punkt angelangt an dem es wohl kritisch wird. Denn ab jetzt nutze ich meine Sinnesorgane. Da wir denen wie früher schon angesprochen, aber nicht wirklich trauen können haben wir ein Problem. Meiner Meinung nach gibt es jetzt quasi 2 Ausgänge aus diesem Problem: 1. Wir gehen davon aus das nur wir wirklich existent sind und das alles um uns herum nur ein Hirngespinzt von uns ist oder 2. Alles ist so wie ich es wahrnehme. Ob nun 1 oder 2 anzunehmen ist darüber streitet man sich schon seit langer Zeit (wenn ich das noch richtig im Kopf habe ;)) Ich würde aber Möglichkeit 2 vorziehen, da ich dann wohl doch zu materalistisch bin als das ich mir vorstellen könnte das die Sachen die ich wahrnehme nicht existient wären. Ich stell mir das eher so vor, dass jedes Objekt genau die Eigenschaften hat die ich zu erkennen glaube nur ob dieses Objekt noch andere Eigenschaften hat das kann ich nicht herraus finden.
    Bleibt also nur zu sagen: Wie kann ich mich dann in einer Welt bewegen von der ich mir nicht sicher bin ob ich sie richtig wahrnehme ?
    An der Stelle würde ich sagen das wir einfach mal ein bischen naive sein müssen. Wenn ich einen Stuhl sehe dann geh ich einfach mal davon aus das einer da ist und wenn ich unter mir Boden sehe dann geh ich erstmal ganz naive davon aus das der Boden mich halten wird. Als ich darüber das erste mal nachgedacht habe hat es mich schon erschreckt nicht zu wissen ob zum Beispiel der Boden existent unter mir ist. Aber im Endeffekt muss ich sagen mit meiner naiven Sicht über die Wirklichkeit bin ich bis jetzt ganz gut durchgekommen ;)

    So das war dann ein langer Text zur späten Stunde ;) Kommentare, Anregungen und Kritik gerne erwünscht :D Hoffe mal das ich mich nicht in zu viele logische Ungereimtheiten verstrickt habe ^^

    No one needs a smile as much as a person who fails to give one -- unknown

    Sind wir nicht alle ein bisschen Sega!

  • Der Mensch ist einfach nicht in der Lage, in Gemeinschaften zu leben, wie wir sie heute haben. Mag hart klingen, ist aber so. Man kann soziale Strukturen nicht in dieser Größe aufziehen und hoffen es funktioniert.
    Bevor die Menschheit begann, solche große Gemeinschaften zu bilden, war es wesentlich einfacher. Man war praktisch gezwungen zu funktionieren, sonst gefährdete man nicht nur das Überleben der Gemeinschaft, sondern auch das Eigene. Einfaches Beispiel ist beim Militär zu finden. Man fasst immer eine kleine Gruppe zusammen, die sich füreinander opfern würden. Diese Gruppen fasst man dann zu größeren zusammen und so weiter. Ab 125 Individuen ist dann aber auch langsam Schluss. Alles darüber muss sich damit abfinden, mit den Auswüchsen des menschlichen Charakters zu leben. Da wir aber nun mal in verdammt großen Gemeinschaften leben, muss eine Unterscheidung her, damit man die ausgrenzen und ggf. bestrafen kann, die nicht in die Gesellschaft passen. In diesem Zusammenhang wird dann auch oft der Darwinismus gebracht, der von vielen fälschlicherweise als "Ich schlag dich tot und überlebe" gedeutet wird. Doch warum soll ich wen töten, ist doch viel bequemer, wenn ich meinen gegenüber dazu bringe mir alles zu geben, was ich von ihm brauche und ihn dann töten zu lassen. So was ist Teil des menschlichen Darwinismus, wir sind einfach viel zu intelligent, als das wir auf solche grobe Methoden wie totschlagen zurückgreifen müssten. Doch ist ein solches Verhalten böse? Nun wird sicher die Mehrheit sagen, Ja, das ist hundsgemein und böse. Ich denke, vom gesellschaftlich-moralischen Standpunkt gesehen mag es böse sein, vom menschlichen Standpunkt aus, ist es völlig legitimes Verhalten oder anders ausgedrückt: Natürliche Auslese. Denn sollten wir es eines Tages schaffen in Frieden miteinander zu leben, Minderheiten zu unterstützen, Kranke und Krüppel zu versorgen und so weiter, so werden wir daran genauso untergehen, wie an einem großen Krieg. Nun bin ich zwar keiner, der die Schwachen und Kranken ausmerzen will, aber die Tatsachen sollte man doch nicht aus dem Auge verlieren. Die Evolution sieht einfach nicht vor, dass diese Art von Verhalten überlebensfähig ist - nicht auf lange Sicht.
    Ich für meinen Teil dachte, ich bin der totale Egomane, ich gebe nichts, ohne dafür was zu nehmen, doch ist für Außenstehende manchmal nicht ersichtlich, dass ich was nehme/bekomme. Hier mal ein überspitztes Beispiel: Wenn ich Millionär wäre würde ich einem Menschen für eine richtig gute Diskussion, die mich geistig weiter bringt, durchaus ein Haus kaufen. Hab ich kein Problem mit, aber aus purer Nächstenliebe würde ich es nicht tun. So kommt es so manchem so vor, als ob ich uneigennützig handeln würde, doch dies kommt nicht vor. Ein anderes Beispiel: Ich erschlage meinen Nachbarn nicht, weil ich es moralisch anstößig finde, sondern weil es mir mehr Probleme bringen würde, als wenn ich ihn am Leben lasse und ignoriere. Ist der Egoismus böse? Bin ich böse? Ich denke nein, aber das liegt wieder einmal im Auge des Betrachters. Mit diesen Ansichten, ließe sich jetzt die Meinung vertreten, ich denke, aber nicht frei. Was dann wieder zur nächsten Frage führt. Ist der menschliche Geist frei? Gibt es freies denken oder wird der menschliche Geist so sehr von seinen Gefühlen beeinflusst, dass der Mensch in seiner grenzenlosen Selbstherrlichkeit sich nur einredet, dass er frei ist? Angenommen, der menschliche Geist ist nicht frei, was von einer Mehrheit der Psychologen und Philosophen als durchaus wahrscheinlich angesehen wird, dann gibt es im Grunde auch kein "Gut" und "Böse" also gar nicht. Es gibt ja so schon kein schwarz-weiß, aber die Mehrheit ist sich ja sicher, dass es durchaus schlechtes/böses Verhalten gibt. Doch schlechtes/böses Verhalten setzt voraus, dass der menschliche Geist in seinen Entscheidungen völlig frei ist und dem ist eventuell nicht so. Wenn also der menschliche Geist unfrei ist, unfrei im Sinne von - zu stark durchs Unterbewusstsein und die Umwelt beeinflusst, dann gibt es kein schlechtes/böses Verhalten, doch wie dann mit menschlichem Verhalten umgehen, was nicht akzeptabel ist? Er ist doch im Grunde nur ein Opfer seines Unterbewussteins und seiner Umwelt. Alles nicht so einfach, also greifen wir doch aufs Altbewährte zurück und werten uns auf, in dem wir andere abwerten und ihr schlechtes/böses Verhalten anprangern. Für mich ist das allerdings inakzeptabel. Ich will mir nicht anmaßen, das Verhalten eines anderen zu verstehen, wenn ich mich selbst noch nicht verstanden habe und wenn ich dann kurz davor bin, mich verstanden zu haben, sollte es mal so soweit kommen , dann werde ich wohl viel zu vergeistigt sein, um noch über andere nachzudenken. Tjoa, das war´s dann auch erstmal von mir. Ob ich nun wirklich ein Egomane bin oder nicht, weiss ich nicht mehr, da denke ich nun schon seit knapp 1 Jahr drüber nach. Ob es gut oder böse gibt, weiss ich aber auch nicht, es sind beides menschliche Definitionen und Menschen neigen zu un-/bewussten Fehlinterpretationen.

    Zu Gott:

    Religion war zu Anbeginn ein Versuch Dinge zu erklären, die der Mensch nicht Verstand- Stichwort Naturreligionen und ist heute ein Strohhalm für geistig Schwache und Fanatiker. Doch wird die Diskussion ob es einen Gott oder nicht gibt, wohl erst mit dem Ende der Menschheit, zu einem Ende kommen.


    Sneaky, pretty and' weak. Jus' like all dem Eldar.

  • Part I

    Gut und Böse sind eine Definition des Menschen. Andere Wesen kennen diese Defintitionen nicht.
    Was man als gut oder böse definitert ist bei jedem Menschen anders.
    Die Meisten menschlichen Dinge bauen auf diesen System auf. Kriege, Gesellschaftsysteme, persl. Sozialsysteme, einfach alles.
    Weil alles was für einen persl. Schädlich ist (sei es gegen etwas wie die eigenen Ideale oder gegen simple biol. Erhakltungsprinzipien) ist schlecht. Selbst wenn man behaupter es sei gut (für Gesellschaft etc.).
    Das Tier Mensch ist darauf getrimmt für sein eigenes (Über)Leben das beste rauszuholen und wie jedes andere Tier kann man den Menschen (vorwiegend die mit einen niederen IQ (was auch immer als IQ definiert ist, es gibt tausende verschiedene)) abrichten, mehrere Staatsformen haben es vorgemacht. In allen Gesellschaftsystemen werden alle Überlebesntriebe auserdem gefördert, nur auf eine andere Weise als in der Natur.

    -> der Mensch hat sich eine arteigene "Natur" erschaffen. -> alle bissherigen Syteme sind nicht anderes ale Fressen oder Gefressen werden.
    -> Folter etc diehen nur der eigenen Erhaltung (sonst wird man selbst gerhämgt) oder sind Dinge die einen wie bei einen Hund beigebracht worden.
    -> Gefühle hin oder her, sowas haben auch Tiere, und egal wie man es betrachtet, für die Masse der Menschen spielt das Überleben (egal welcher Art, biol. oder gesellschaftl.) die Hauptrolle im Leben. Geld, Ruhm oder Mach t wollen die meisten, nur wenige würden für ihre Ideale sterben.
    Und das sin 1. Querdenker 2. Selbstmörder 3. Leute die eh von klein an alles andere haben und das nicht behalten wollen.

    Part II

    Gott ist ebenfalls eine Definition des Menschen um sich unerklärhliches zu erkklähren.
    Es ist eine Glaubensache und kann für gewisse Menschen und Menschengruppen zu einer Lebenshilfe werden.
    Den Gott erjklährt eine Menge Sachen die einem im Leben passieren können die ohne diese Hilfe schmerzhafter und oder unangenehmer sind.
    Götter aller Art diehnen zur Beruhigung der Seele, mehr nich.

    Part III: Ich und das Universum

    Wer sich mal angucktg wie klein die Erde im Verlgeich zu diversen anderen Sternen (Beteigeuze) ist. Wird merken wie unwichtig das Treiben der Menschen eigentlich ist.
    Alleim vom Massen udn Greößenverfältniss sind wir nichtig. Und es juckt keine andere Materie im Universum, auser der die sich Mensch schimpft, wo das meiste Geld zu scheffeln ist, wo man die beste Bitch bekommt oder wer in welchen Lasnd regiert.

    Fazit: als Materieklumpen im Universum, der nichts zu melden hat, reißen wir als Menschen die Fresse sprichwörtlich sehr weit auf.
    Insofern haben wir eh schon ne Maulsperre...


    EDIT und PS:
    das was ich da getippt hab ist das was mir als erstes durchs Hirn gefläucht is... daher... öhm ja, abnicken oder sein lassen.

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