• Quote

    Original von Sillivan
    Habe leider seit einiger Zeit keine Möglichkeit DoW zu spielen, kann also nicht aus erster Hand erzählen, im Lexicanum stand zwar, dass Fragmentgranaten bei allen Armeen verwendet werden...
    Naja, besser ich schreibe den allgemeinen Begriff Granate, damit keine weiteren Missverständnisse aufkommen.

    Hat jemand auch noch Kritik vom Schreibstil her? Manchmal erscheint er mir leider irgendwie steril(nüchtern, fast schon langweilig), wie seht ihr das?

    Also ich finde, dass dieser nüchterne Stil zu den Eldar passt, nur bei den Kämpfen würde ich mir eine anschaulichere Beschreibung wünschen.

    Wenn ich den Armen zu essen gebe, nennen sie mich einen Heiligen. Wenn ich frage, warum die Armen kein Essen haben, nennen sie mich einen Kommunisten. - Câmara

  • evtl. könntest du aus den kämpfen noch emotionen der ausgestoßenen zeigen.
    ich find den stil aber ansonsten auch gut

    Die Wahrheit wird oft in einer Sprache gesprochen, die wir nicht verstehen können. Daran zu scheitern sie zu verstehen ist noch lang keine Entschuldigung sie als falsch anzusehen.

  • OT: Das nächste Kapitel ist fertig. Leider finde ich es nicht so gelungen :(

    Das Feuer wird gelegt

    „Das Lager der Orks befindet sich hier. Es ist eure Aufgabe, mit euren Waffen Feuer zu legen. Von hinten in einem Halbkreis um das Lager. Bei Feindkontakt liegt es in euren eigenen Ermessen, ob ihr angreift.“
    „Wir gehorchen; Egal was kommt.“
    „Und passt auf: Die Ausgestoßenen haben eine hohe Konzentration brennbarer Sumpfgase ausgemacht. Deshalb achtet, nicht zu nah an eurer Position das Feuer zu legen und auch nicht in der Nähe der anderen Eldarkrieger!“
    „Khaines feuriger Zorn trifft immer die richtigen.“
    Die Feuerdrachen brachen auf. Ihre Fusionsstrahler hielten sie mit beiden Händen. Gefühle hegten sie nur wenige. Sie wollten der Prophetin und damit auch Khaine dienen und das taten sie entschlossen. Sie hatten nicht den leisesten Hauch von Angst in ihren Herzen.

    Tasi schaute ihnen hinterher und warf auch einen Blick auf die restlichen Eldar. Es waren die selben 30 Gardisten, wie in der vorletzten Nacht – auch die Ranger waren da.
    Sein Plan war zwar gut, erforderte aber ein exaktes Timing. Wenn die Feuerdrachen anfingen, Feuer zu legen, würden sie losgehen Dann mussten sie eine Verteidigungslinie bilden, wenn der Feuerhalbkreis fertig war. Die Orks sollten qualvoll verbrennen oder panisch in den sicheren Tod bei der Verteidigungslinie rennen.
    Doch falls sie zu spät kämen, könnten Orks entkommen, wenn sie zu früh kommen, könnten die Feinde sie bemerkten und einen organisierten (wenn das Wort bei diesen Wesen angebracht wäre) Angriff starten.
    Also eine Frage des Timings...

    Die Gardisten betrachteten Tasi aufmerksam. Sie wussten, dass der Plan etwas wackelig war; Immerhin waren sie den Orks eins zu drei zahlenmäßig unterlegen.
    Doch der Sohn Taowirs strahlte eine bemerkenswerte Selbstsicherheit aus. Er war der Fädenzieher, der Puppenspieler; Der Puppenspieler, der weiß, dass die Vorstellung ein Erfolg sein wird.
    Das könnte zwar arrogant wirken, doch wer Tasi kannte, der wusste: Es war absolut keine Selbstüberschätzung, sondern ein objektives Bewusstsein über seine eigenen Fertigkeiten.

    Der Weltenwandler Sitain saß auf dem Ast eines Baumes in der Nähe seiner Brüder und Schwestern. Die Pläne erfreuten ihn sehr.
    Er würde das erste mal nach 31 Jahren wieder seine Brutalität ausleben können. Im Feuergefecht würde es niemanden auffallen, wenn ein paar Orks von einem anderen Winkel erschossen werden.
    Und selbst wenn, was sowieso unwahrscheinlich wäre, dann wäre es nicht schlimm.
    Das Feuer würde einfach alle Hinweise zerstören.
    Und genau als er das dachte, wurden die ersten Flammen gelegt.


    Als es im Lager der Orks 6 Uhr abends war (der Planet glich Terra mit seiner Revolutions- und Rotationsgeschwindigkeit), schlich eine Gestalt zwischen den Zelten herum. Ist das ein Eldar?, wird man sich fragen.
    Nein! Selbst ein plattfüßiger, einbeiniger Eldar könnte sich leiser bewegen, als dieser Ork. Aber es war erstaunlich, dass er es überhaupt versuchte, sich leise fortzubewegen.
    Er war auf dem Weg zum Squigdrop, denn in seinem Zelt konnte er keinen Bissen Essen mehr finden.
    Nervös schaute er sich um, Überall könnten sie auf ihn lauern. Die warnende Stimme war zwar längst nicht mehr da, aber ihre Wirkung blieb haften...
    Er klammerte sich an seinen Spalter.
    Waa... Da is` eina!
    Es war doch nur ein Schatten. Dennoch war es wichtig, Vorsicht walten zu lassen. Am Morgen war ein anderer Ork ermordet aufgefunden worden. Es dauerte zwar für seinen geringen Verstand lange, bis er etwas folgern konnte, doch jetzt war es soweit.
    Sicha war er `n Mitvärschwöra, er wollt` aussteigän und mia alles värraten. Dann ham se ihn gemoscht!
    Heute würden sie sicherlich ein Attentat versuchen, er wusste es – Er war gewappnet.

    Wieder eine Gestalt! Ein Schatten? Diesmal war es ein richtiger Ork aus Fleisch und Blut.
    „Warum schleicherst du hia rum?! Du hast`s wohl auf mir abgesehen! Ik wird` dich zeigän, wat für`n Fähler du damit machst!“
    Die beiden starrten sich böse an und hielten ihre Äxte bereit.
    „Mich kriegst du net!“
    Einer der Orks stürmte vor und griff an. Ein wilder Kampf entfachte und die beiden Kontrahenten hackten wütend aufeinander ein. Keiner wollte nachgeben, doch, wie es nun mal im Leben ist, muss einer der Verlierer sein.
    Der Ork, der vorher herumgeschlichen war, verlor sowohl den Kampf, als auch sein Leben.
    „He! Wat is´n hia los?!“
    Ein Ork stand in der Nähe und hatte seinen Spalter ergriffen.
    „Bist bästimmt auch einär von dänen!“, entgegnete der Ork, von dessen Axt noch das Blut tropfte.
    Es kam so, wie es kommen sollte: Auch diese Orks fingen an zu kämpfen.
    Diesmal bemerkten andere den Kampf. Die, welche die Signale erhalten hatten, dachten sich ihren Teil und kämpften mit. Nun zeigte das Misstrauen sein Gesicht, ein eitriges, hässliches Gesicht, denn es verleitete Wesen, ihre Waffen gegen die eigenen Brüder zu erheben.
    Es hätte zu einem Blutbad ausarten können, wenn nicht die, welche die Stimme nicht gehört hatten, eingegriffen hätten. Zwar fingen immer mehr zu kämpfen an, doch sie wurden nach und nach auseinender getrieben,.
    Dennoch verhinderte das nicht, dass ganze 24 Orks ihr Leben dabei ließen.

    Das Feuer wurde gelegt.

  • an sich nicht schlecht, aber ein wenig mehr details wäre nicht schlecht... zum einem am anfang, das tasi auf eine karte zeigt oder so..
    und das orkgemetzel könnte etwas ausführlicher, für meinen geschmack

    ansonsten gefällt mir das!

    Die Wahrheit wird oft in einer Sprache gesprochen, die wir nicht verstehen können. Daran zu scheitern sie zu verstehen ist noch lang keine Entschuldigung sie als falsch anzusehen.

  • Die Schlacht im Sumpf

    Tasi hatte Recht gehabt. Das Sumpfgas war unberechenbar. Wenn ein Strahl eines Fusionsstrahlers auftraf, dann verbrannte es in einer Stichflamme oder glimmte nur knapp über dem Boden, verbreitete sich aber rasend schnell.
    Die Feuerdrachen dürften sich keine Unaufmerksamkeit leisten. Schon ein paar Mal wurden hätten sie fast den feurigen Tod gefunden, doch nun hatten sie schon ein Gespür, wie man das Feuer legen musste.

    Vom Himmel aus betrachtet konnte man sehen, dass sich die schon gelegte, krumme Feuerlinie immer weiter verbreiterte und sich langsam dem Orklager näherte.


    Tasi führte die Gardisten und Ranger durch den Sumpf. Jetzt war die Stunde der Wahrheit. Jetzt musste er seine Fähigkeiten beweißen. Von seinem sicheren Optimismus bröckelten kleine Stücke ab, die von einer Unsicherheit ersetzt wurden.
    NEIN! Das durfte er sich nicht leisten. Heute musste er stark sein. Stark im Willen und im Geiste.

    Gardisten, bildet Dreiergruppen und stellt euch in einer Linie um Abstand von 10 Metern zueinander auf.
    Diese Verteidigungsreihe von 90 Metern konnte die offene Seite des Halbkreises aus Feuer schließen und so die Orks zusammenpferchen.

    „Haltet euch verdeckt, bis ich euch den Feuerbefehlt gebe. Schießt immer auf die nahesten Gegner und konzentriert das Feuer einer Gruppe auf einzelne ziele. Werft Granaten, wenn ihr kleine Grüppchen seht, auf diese – Und weicht nicht!“

    Er hatte gesprochen, nicht über Gedanken kommuniziert. Dazu war er jetzt viel zu aufgewühlt. Was würde passieren, wenn er versagte? Es könnten Eldar sterben! Sogar er selbst. Er war doch viel zu jung zum Sterben. Er....
    NEIN! Er musste aufhören, sich selbst etwas vorzumachen. Er war gut, die Gardisten waren gut, der Plan war gut. Er wird klappen!


    Der Rat der Runenpropheten des Weltenschiff Manwes waren zusammen gekommen.
    „hat er die erste Prüfung bestanden?“, fragte Tasis Mutter.
    „Ja.“, antwortete ein alter Runenprophet. „Er hat die Saat des Zweifels besiegt, die wir gerade in ihm gesät haben. In diesem Aspekt ist er also würdig.“


    Er wendete sich an die Ranger.
    Ausgestoßene, wir halten uns zurück und greifen an kritischen Stellen ein.
    Tasi schaute in den Himmel und sah, wie der Rauch aufstieg und von einem Wind in die Richtung des Lagers geweht wurde.
    Der Wind trieb außerdem das Feuer an. Tasi wusste, dass die Orks intelligent genug waren, dass sie nicht dahin fliegen, wo das Feuer hinkommen würde. Also müssten sie zur Seite ausweichen. Auf der einen Seite legte die Aspektkrieger gerade Feuer, dorthin können sie auch nicht. Also würden sie in die Klinge laufen, nämlich direkt in die Falle.


    „He! Siehste dat da?“
    „Wat soll Ich seh`n?“
    „Da! In da Himmäl!“
    „Waah! Rauchzeugz!“
    „Dat is` Fuer! Bässa wir hau`n ab von hia!”
    Orks waren zwar sehr stur, wussten aber, dass man sich Feinden entgegenstellen konnte, aber nicht den Naturgewalten. Es war keine Schande, vor einem Waldbrand oder Vulkanausbrüchen, Erdbeben oder Wirbelstürmen zu fliehen.
    Das genetisch verankerte Wissen befahl ihnen, nicht mit dem Wind zu fliehen, weil dorthin die giftigen Verbrennungsgase geweht wurden. Auf der einen Seite war auch schon Feuer, sie konnten also nur noch zur anderen fliehen.
    Dort warteten die Eldar.


    Tasie sah schon die ersten grünen Gestalten. Sie hatten ihre Waffen dabei, mehr nicht. Sie schienen sich zu beeilen.
    Haltet euch zurück, wartet auf meinen Feuerbefehl!
    Tasi zählte etwa mehr als ein Dutzend fliehender Grünhäute; Sicherlich die, welche das Feuer als erstes bemerkt hatten. Es war gut, wenn die Orks nicht alle gleichzeitig wegrannten, weil sie sonst überrannt werden würden. Lieber, man schoss sie Welle für Welle nieder.
    Jetzt waren die Orks nahe genug heran.
    „FEUER!“, rief der angehende Runenleser. Es war unnötig, noch über Gedanken zu kommunizieren, die Feinde würden sowieso gleich sterben.
    Die Gardisten erhoben sich, legten ihre Shurikenkatapulte an und ehe die Gegner überhaupt reagieren konnten, hagelte es Unmengen von rasiermesserscharfen Kristallscheiben in tödlicher Manier auf sie . Kristallscheiben und eine Kugel...

    Sitain hatte sein Jagdgewehr angelegt. Es war leicht modifiziert – es hatte kein Zielgerät. Wenn man so gut war, wie er, dann brauchte man kein Zielgerät, das nur hinderlich sein würde.
    Wann gibt Tasi endlich den Befehl?
    „FEUER!“ , ertönte es wie gerufen.
    Der Weltenwandler visierte einen Ork an und zielte auf den Punkt, wo die Nase in der Stirn endete.
    Er drückte ab und die Kugel raste mit enormer Geschwindigkeit durch die Luft und traf genau die gewünschte Stelle.
    Sitain schoss oft dorthin, da die Kugel dann nicht vom Schädel abgelenkt werden konnte und das Gehirn trotzdem von dem Geschoss zerfetzt wurde.
    Der Ork war der erste Tote und zwei Sekunden später fielen auch seine Brüder – zerrissen und entstellt von den Kristallen. Um die Leichen sammelten sich abgerissene Haut- und Fleischstücke, grotesk eingelegt in einer Blutlache.


    „Färtich...“ Der Mek Gonaz hatte wieder einen Leichtsinnsfehler gemacht, nämlich nicht den Anzünder des linken Starttriebwerks richtig mit der Batterie verbunden. Doch das wusste er nicht.
    „Hä? Wat is`n dat für`n Gäruch?“
    Er war zu sehr in seine Arbeit vertieft, um das Feuer zu bemerken. Was ihm auch entgangen war: Zak und Bogutz saßen schon im Shuttle.
    „He, dat is` Feua!“ Gonaz wusste, dass er es mit seinem verkrüppelten Bein niemals schaffen würde, rechtzeitig zu entkommen.
    „Nähmt mich mit! Ik hab` dat Dingens auch räpariert!“
    Bogutz ergriff lachend das Wort.
    „Zwei Wortä: Niemals!“
    „Dann wärdet ihr auch stärb`n!!!“
    Gonaz griff in die Werkzeugkiste und nahm einen metallernen Gegenstand heraus. Nein, kein Werkzeug – eine Granate!
    Er entsicherte sie und zog den Stift. Er wartete drei Sekunden, weil sie nach 5 explodierte.
    Dann holte er mit dem rechten Arm weit aus und warf sie. Die Granate prallte gegen die Seite des Schiffs, als die 5. Sekunde schlug. Wer jetzt auf eine Explosion wartete, der wartete vergeblich.
    „VADAMMT! `N Blindgä...“
    RATATATATA
    Zak hatte mit seiner Wumme eine Salve auf den Mek geschossen; Die Kugeln trafen allesamt den Kopf und verwandelten ihn in eine blutige Masse.
    „Dat wär` dann mal erlädigt.“
    Der Boss schloss das Cockpit von innen...

    „Sie wollen losfliegen. Wir müssen sie aufhalten...“
    Die Feuerdrachen waren in einem Gebüsch versteckt und hatten das Geschehen beobachtet. Sie machten ihre Fusionsstrahler bereit und richteten sie auf das Shuttle...

    Bogutz betätigte einen Hebel und das rechte Starttriebwerk startete, doch beim Linken entwich nur Wasserstoff – Der Anzünder bekam keinen Strom...
    Da aber die eine Seite Auftrieb bekam, kippte das Schiff etwas zur Seite.

    Es gibt Momente im Leben, die man als Glück oder Unglück bezeichnen kann. Seltener sind die Momente, die wir dem Zufall zuschreiben. Aber hin und wieder geschehen so banale Sachen, dass man einfach dem Schicksal die Schuld geben muss.
    In diesem Fall war es eine solche Situation.
    Ein Strahl ging daneben, ein anderer traf, richtete aber keinen nennenswerten Schaden an. Das Außergewöhnliche war, dass der dritte Strahl genau den austretenden Treibstoff traf und somit einzündete.
    So wurde auch das linke Starttriebwerk in Gang gesetzt und das Shuttle hob sich langsam. Die Feuerdrachen hatten nur noch Zeit für zwei Salven, die zufälliger Weise auch daneben gingen, bevor das Schiff zu hoch war, um es noch treffen zu können.

    Schicksal eben...


    „WAMM“ Die Druckwelle der Granate riss drei Orks zu Boden. Zwar war die Hauptangriffswelle schon bezwungen – wie die vielen entstellten Leichen, deren Blut das knöchelhohe Wasser rot färbte, bewiesen - , doch die restlichen Orks kämpften wie die Raubkatzen, da hinter ihnen nichts als eine Feuerwand war. Sie konnten also nicht zurück, nur vorwärts.
    Aber das war es nicht, was die Gardisten und Ranger beunruhigte. Sondern es war der Umstand, dass das Feuer auch sie langsam beengte. Und Tasi war gerade zu beschäftigt in einem Nahkampf mit zwei Orks, um das zu bemerken...

    Der angehende Runenleser riss seinen Hagun Zwar aus dem Brustkorb des Feindes. Die Widerhacken vergrößerten das Loch in der Brust. Blut spritzte ihm entgegen und besudelte seinen Chamäolinmantel. Der Gegner war tot, seine Lunge zerfetzt. Er sackte zusammen, direkt neben seinen toten Bruder, von der selben Waffe hingerichtet.
    Tasi keuchte etwas. Der Nahkampf mit zwei Orks hatte ihm seinen ganzen Atem gekostet. Während er nach Sauerstoff gierte, bemerkte er, dass die Luft unglaublich heiß war. Es fiel ihm wie Schuppen von den Augen: Er war so befangen vom Kampf gewesen, dass er seine Umwelt nicht mehr wahrgenommen hatte.
    Jetzt waren die Eldar selbst fast vom Feuer eingekreist. Und nur wegen ihm! Er hatte nur wegen seiner eigenen Unfähigkeit das Leben von 35 Eldar gefährdet. Er war es den anderen schuldig, sie aus der Gefahrenzone zu bringen und sie keine Sekunde mehr im Brandherd bleiben zu lassen.
    „Verschwindet von hier, es ist zu gefährlich! Ich werde die Orks aufhalten!“
    Erleichtert kamen die Eldarkrieger dem nach.
    Tasi blieb aber weiterhin stehen und schoss psionische Blitze auf die übrigen Orkoiden, welche seine Brüder und Schwestern verfolgten. Er wusste gar nicht, dass er so viel Kraft hatte, bis er schließlich bemerkte, dass er nicht nur seine psionischen Kräfte, sondern auch seine persönliche Lebenskraft verbrauchte.
    Nun waren zwar die Orks tot, aber Tasi war vom Feuer eingekreist. Ihm war schwindelig, er hatte nur noch wenig Lebens übrig und litt an Sauerstoffmangel.
    Nun war niemand mehr da, der ihn retten konnte. Die Welt um Tasi wurde schwarz...

    ENDE VON TEIL 1


    OT: Falls ihr euch wundert, dass der erste Teil meiner Geschichte so kurz ist und wenig von der eigentlichen Story enthält, will ich es euch erklären.
    Ich habe die Kapitel bisher geschrieben, um mich erst einmal einzuschreiben, die Charaktere vorzustellen und herauszufinden, ob es euch überhaupt gefällt.

    So, ich hoffe es hat euch bis jetzt gut gefallen. Schreibt bitte, was ihr davon haltet, damit ich auch auf die Leser eingehen kann. Durch konstruktive Kritik kann man viel lernen.
    Soviel von mir...

  • Gefällt mir,
    würd mich freuen wenn da was neues zu kommen würde!

    zum oberen Kapitel: sind einige Rechtschreibfehler drin, und einige dialoge/befehle hören sich leicht merkwürdig an

    Die Wahrheit wird oft in einer Sprache gesprochen, die wir nicht verstehen können. Daran zu scheitern sie zu verstehen ist noch lang keine Entschuldigung sie als falsch anzusehen.

  • Teil 2: Wissen ist Macht


    1

    Weißer Phantomkristall.

    Weißer Phantomkristall durchzogen von hellgrünen Adern, welche in regelmäßigen Abständen pulsierten. Ein Wesen, das sowohl hochkomplex war, als auch einfach aufgebaut, einfach nur weißer Phantomkristall durchzogen mit grünen Adern. Das Wesen existierte nicht in der normalen Welt, auch nicht in einem Paralleluniversum. Dennoch war es da, im Nichts. Es existierte in einer Ebene, wo Zeit und Raum keine Bedeutung spielten, nur das Dasein an sich war wichtig.

    Und das Wesen schlief und das war auch gut so. Es hatte schon immer geschlafen und würde auch einige Zeit weiter schlafen. Es schlief nicht nur, es TRÄUMTE. Es träumte von der Welt, in der die Menschen, die Eldar, die Orks und noch viele andere Wesen lebten. Das hatte es auch schon Jahrtausende lang getan. Die Lebewesen interessierten ihn nicht. Wer eine Landschaft betrachtet, sieht ja auch nicht die Einzeller, die überall leben...

    Plötzlich zuckten die grünen Adern. Sie pulsierten heftig und unregelmäßig. Ein Alptraum. Das Wesen mochte keine Alpträume. Aber in der letzten Zeit war schon einer da gewesen. Ein großes Übel war auf die Welt gekommen. Etwas schlimmes. Es war noch klein, aber es wuchs ständig. Aber es gab auch eine Lösung dafür, das Wesen kannte sie, auch wenn es nicht wusste, dass es das tat.

    Die Alpträume waren schlimm, es hasste sie, weil sie seine Ruhe störten. Seine Ruhe war ihm sehr wichtig. Obwohl es schlief, wusste es instinktiv, wie man sich von den Alpträumen befreite. Was interessierten ihn die Angelegenheiten der Sterblichen? Die Adern zuckten noch stärker, stoppten dann das Pulsieren. Gäbe es dort Zeit, könnte man sagen, die Adern würde wenige Sekunden später wieder pulsieren, aber dort gab es keine Zeit. Zeit war für Sterbliche.

    Die Alpträume war es wieder los, wie Dampf aus einem Teekessel entwich, wenn man das Druckventil öffnete. Auch das Wesen hatte ein Druckventil für Alpträume. Wo dieses genau lag, wusste es nicht und es war ihm schlichtweg egal. Wahrscheinlich es einer der Sterblichen...

    Es konnte wieder beruhigt seinen Schlaf genießen...


    OOC: Leider sehr kurz. Ich hatte diesen Teil schon seit einige Zeit auf den PC gespeichert, eigentlich wollte ich noch einiges mehr reinpacken, aber mir fehlte einfach die Lust dazu. Ich hoffe, in den nächsten Tagen, das nächste Kapitel anfangen zu können.

  • Hab letzte Zeit nur wenig hier reingeguckt, aber gefällt mir bislang, irgendwie erinnert mich dieser schreibstil an was, aber mir fällt einfach nicht ein woran genau :)

    Die Wahrheit wird oft in einer Sprache gesprochen, die wir nicht verstehen können. Daran zu scheitern sie zu verstehen ist noch lang keine Entschuldigung sie als falsch anzusehen.

    Edited once, last by StarRaptor (June 30, 2007 at 5:42 PM).

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!