Betet für ihre Seelen

  • Versuche mich jetzt mal an meiner ersten Warhammer 40k Fan-Fiction... =)

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    "Sie sind in der Überzahl! Wir... nicht mehr... brauchen umgehend Verstärkung! Die 3. Kompanie ist so gut wie zerschlagen! Schickt uns..."

    Plötzlich war die Leitung tot. Es kam nur noch Rauschen aus dem Fernmelder. Ich hatte sie verloren. Ich versuchte es noch einige Male auf den anderen Frequenzen, aber sie waren nicht mehr zu kontaktieren. "Ich habe sie verloren Sarge. Was sollen wir jetzt machen?"
    - "Wir ziehen ab, schnappen sie sich ihren Bolter! Beten sie für die Seelen ihrer Brüder."

    Ich hörte wie unser Kommandant die Truppen zusammentrommelte. Es waren 10, vielleicht 15 Meilen bis zu der Stelle an der meine Brüder zu dieser Zeit Höllenqualen erleiden mussten. Wir konnten die Explosionen hören welche von dem feindlichen Artilleriefeuer stammten. Diese dreckigen Orks hatten sie einfach überrascht. Sie hatten keine Chance...

    Ich ging hinüber zu den, in den Ruinen der zerstörten Raffinerie abgestellten, Rhinos. Meine Brüder kamen aus den zerschossenen Gebäuden, die uns die letzten Tage Quartier geboten hatten, und stiegen in die Truppentransporter. "Sind alle an Bord?!", fragte unser Kommandant mit einer Euphorie in der Stimme, wie ich sie schon lang nicht mehr vernommen hatte. Es ging in den Einsatz. Es ging in die Schlacht. "Tot den Ketzern!!!" hallte es aus allen unserer gepanzerten Transportern auf ein Mal.

    Ich spürte wie wir die, von Granaten und Schrapnell zerstörten, Teile der Stadt verließen und auf den schlammigen Straßen des Umlandes weiter fuhren. Unsere Rüstungen schrammten aneinander, es wurden die Zündmechanismen der Flammenwerfer überprüft, die Plasmamagazine aufgefüllt. Es ging in den Kampf. Tod, Verderben, Vernichtung! Diese elenden, kriechenden Kreaturen waren gerade dabei meine Brüder niederzumetzeln. Oder sie waren bereits fertig damit...

    Ich konnte die Explosionen nun spüren. Wir kamen näher. "Noch 5 Meilen! Durchladen und Entsichern!!", tönte es durch die Lautsprecher unseres Rhinos. Ein einheitliches klicken hallte durch unser Fahrzeug. Dann wurde es still, zu still wenn Orks in der Nähe sind...

    "EINSCHLAG! KOMPANIE ZERSTREUEN! EINSCHLAG!", donerte es uns in die Helme. Wir wurden unter Beschuss genommen. Ich spürte wie ein Einschlag das Fahrzeug neben uns zerstörte. Ich betete umgehend für ihre Seelen. Unser Rhino schaltete einen Gang höher und kämpfte sich anscheinend durch die Ruinen in denen meine Ordensbrüder gefangen waren. Wir wurden hin und her geworfen und ich konnte mich nur mit Mühe auf meinem Platz halten. Dann hielten wir. Wir mussten raus, wollten raus und es diesen "Kreaturen" zeigen! Die Heckluke klappte mit einem lauten Knall herunter und wir rannten hinaus, suchten uns Deckung in den zerschossenen Häuserwänden und Straßengräben. Wir waren zehn Mann, abgesplittert von dem Rest unserer Kompanie, in einer Mission um den Rest der 3. Kompanie zu retten. Das gefiehl mir nicht. Aber mir hatte nichts zu gefallen, ich hatte zu dienen, zu kämpfen!

    Ich scharte meine Brüder um mich und wir suchten Deckung in einem Straßengraben. Ich konnte keine Feinde lokalisieren und winkte den Fahrer unseres Rhinos her, er solle in Deckung kommen. Er kletterte aus der Dachluke und sprang vom Fahrzeug - genau auf eine Splittermine. Man hörte noch den entsetzlichen Schrei und das Geräusch tausender Splitter die sich durch seinen Körper bohrten. Es ging schnell. Einem meiner Brüder flog ein Splitter durch die linke Hand, er zuckte nur kurz.

    Wir machen uns auf den Weg, stets Deckung suchend, zu unseren Kameraden der 3. Kompanie, immer den Geräuschen der Explosionen nach. Nach einigen Blocks fanden wir die Stelle an denen bis vor wenigen Minuten noch die glorreichsten Krieger der Galaxie gekämpft hatten... Die Erde war rot. Blutrot. Überall lagen Körperteile und herrausgerissene Eingeweide. Orks waren keine zu sehen, auch nicht zu riechen. Es war die seltsamste Schlacht die ich jeh erlebt hatte. Nicht eine Kugel hatte sich aus meinem Bolter entfernt.

    "Bruder? Was ist hier geschehen? Was ist unser Auftrag?"
    "Beten", erwiderte ich und kniete mich nieder.

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    Naja, nicht viel Action =) Kritik erwünscht

    Das Ende eines Krieges sehen nur die Toten...

    "Ein Funkenstoß, in ihren Schoß. Ein heißer Schrei, Feuer frei!"

    Edited once, last by kYn0s (October 8, 2004 at 8:14 AM).

  • stimmt, die ich-erzählform nervt nach ner bestimmten zeit echt. aber danke für den comment =) werde mal versuchen es beim nächsten mal besser zu machen

    kYn0s

    Das Ende eines Krieges sehen nur die Toten...

    "Ein Funkenstoß, in ihren Schoß. Ein heißer Schrei, Feuer frei!"

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