Guten Morgen liebe Community,
im Zuge der Recherchen zu meiner Bachelor-Arbeit "Bumsen, Ballern, Bechern - Die Kinder der Generation Bildschirm werden erwachsen" (geiler Titel, ne? Hab den aber noch nicht durchgeboxt ^^) bin ich, dank meiner lieben Freundin, über ein ziemlich interessantes Buch gestolpert, dass ich euch gerne an das neugierige Herz legen möchte.
"Give a Boy a Gun" von Morton Rhue, erschienen im berühmt-berüchtigten Reclam Verlag.
Dieses 194 Seite lange Büchlein liegt, wie der Titel vermuten lässt, komplett in Englisch vor, aber die lieben Leute von Reclam haben so ziemlich jede dritte Vokal erklärt. Wer also der 1337-Sp34k einigermaßen mächtig ist, wird sich ohne Probleme innerhalb kürzester Zeit durch das Buch arbeiten können (persönliche Lesezeit: etwas über 3 Std).
Worum gayts?
Ein fiktiver Amoklauf an einer amerikanischen High-School von zwei Schülern wird durch semiprofessionell-erarbeitete Fragmente von Lehrern, Mitschülern und Verwandten rekonstruiert. "Aufgelockert" wird der Text durch Einschübe von Zeitungsartikeln, Studien usw rund um dieses Thema. Gekonnt wird hier Fiktion und Realität zu einem informativen Gemisch verarbeitet ohne am Ende mit einer Schwarz-und-Weiß Lösung aufzuwarten.
Fun-Fact anyone?
Der Autor Morton Rhue heist in Wirklichkeit Todd Strasser, der dem einen oder anderen durch sein Werk "Die Welle (The Wave)" bekannt sein dürfte.