Smals
mit offenen Unterricht meine ich keineswegs ausschließlich Projekte.
Auch Arbeitsblätter, die der Lehrer am Anfang der Stunde austeilt können offen gestellt sein, d.h. in der Möglichkeit der Antworten liegt eine natürliche Differenzierung vor und alle Schüler können auf ihrem jeweiligen Leistungsnievau die Aufgaben bearbeiten. Das hat nicht ausschließlich mit Projektunterricht und "sich selber Wissen beibringen" zu tun.
die gesamtschule kann in dieser form von heute einfach nicht funktionieren, weil es die hauptschule, die realschule und das gymnasium sowie die sonderschule nebenher gibt. wenn alle schüler auf der gesamtschule wären, könnte man dort stärker auf die individuellen bedürfnisse der schüler eingehen, sie mehr in ihren stärken fördern und ihre schwächen beheben etc.
so wie es heute läuft ist es natürlich nicht ideal, weil es einfach zu wenig beteiligung gibt und sie zusehen müssen, wie sie ihre kurse und klassen voll bekommen und in keinster weise differenzieren können.
Quoteieht das logischerweise die stärkeren runter weil es ganz klar ist dass kein lehrer in der lage ist bei 20+ schülern ausreichend zu differenzieren.
Das liegt aber nur an der Unterrichtsweise.
Natürlich kann ein Lehrer im Frontalunterricht bzw. im heutigen Unterricht nicht auf alle Schüler eingehen. Dafür sind andere Unterrichtsformen und andere Schülerbetreueungen notwendig, aber warum sollte man nicht versuchen dies zu erreichen anstatt herrschende soziale Ungleichheiten weiterhin zu fördern?