Marvel VS Capcom 3: Fate of two Worlds
Nach nunmehr 10 Jahren, und sehr wahrscheinlich befeuert von dem Erfolg von Street Fighter 4, spendiert nun Capcom endlich seinem erfolgreichstem Versus-Fighter einen Nachfolger. 10 Jahre lang schrien sich die amerikansichen Prügelspiel-Fans die Seele nach Pringles aus dem Hals (keine Ahnung warum, ich habs einfach übernommen), fragten wo der Schnurrbart geblieben ist und tauschten gerne ein "r" für "h" aus ("IT'S MAHVEL, BABY! ").
Und endlich hat dieser Wahnsinn neues Futter bekommen.
Mit 36 Kämpfer wie Deadpool, Ryu, Spider-Man oder Chris Redfield und einer aufgemotzen Grafik kommt der dritte Teil noch bunter und abgefahrener daher, versucht aber wie der neue Street Fighter Teil gleichzeitig die Veteranen und die Neulinge abzuholen.
Also hab ich heute das Spiel abgeholt und direkt 3 Freunde zum Zocken eingeladen. Und drei von vier Leuten geben dem Spiel die Note "Sehr Geil".
Nur einer hat nach einer Runde angewiedert den Stick abgegeben und sich mit den Worten "Mashfest" grimmig in die Ecke des Sofas verzogen. Allerdings muss ich gestehen, dass auch bei mir zwischendurch der Rage-Pegel extrems ausschlug wenn ich mal wieder eine Combo verhauen und mir dafür direkt WTFWASEINDAMAGE eingefangen habe, nur weil der Gegner gerade glücklich am Joystick gerührt hatte.
Trotzdem war es ein verdammt guter erster Eindruck, da es mir mit der Zeit immer leichter fiel dem Chaos und den Farbexplosionen zu folgen. Allerdings warnt das Spiel nicht umsonst - sowohl auf der Verpackung als auch in der Anleitung UND im Spiel selber - jeden Epileptiker, dass er um MvC3 einen großen Bogen schlagen sollte.