Eine etwas andere Diskussion

  • Hey, ich hab neulich im Escapistmagazine eine ungewöhnliche aber doch interessante Disskussion gefunden und wollte mal eure Meinung hierzu hören, hier erstmal der STartost ausm Originalforum (leider auf English aber das beherrschen hier ja scheinbar die meisten^^)

    Also es geht um Mental oder Physisch behinderte Personen, der Titel des Threads war "Do the mentally/physically challenged implicitly deserve my friendship?"

    Don't get too offended by the title, I'll elaborate. When choosing your friends, there are certain qualities you look for. Some people just irritate you, so you spend the least amount of time possible with them. It doesn't mean that you attack them (verbally, physically, or otherwise), it just means you choose to spend your time with others. These discriminating qualities may include political, religious, or ethnic identities, though often it's more simple. Does this person smell? Do we share any interests? Is his laugh annoying? Does he have a propensity towards crapping his pants?

    Now, these are normal criteria on which to determine friendship, no? Then why, oh why must I be forced to accept those who do not satisfy such a criteria just because "it's not their fault?" This is the argument I hear when I say I don't like hanging out with the SpEd student at school because she has a speech impediment. Or because he's been wearing the same outfit for about a month and smells like a doctor's office. People have called me insensitive for denying their friendship. Now I'm not attacking them, not calling them freaks or whatever, I'm just trying to avoid them. I would even ask them to go away if there was a nice enough way to do it. This is actually less of a problem for the truly disabled, who in my experience tend to be reserved and uninvolved outside of their usual circle of close friends, but is certainly a problem for those with the more subtle "disorders," like that aspergers thing or ADHD.

    People who, ironically, are utterly lacking in subtlety. People who are tactless. People who have irritating habits. People who simply can't seem to pick up on physiological and social hints that get most of us by. I don't like these people, but to suggest that in public (or God forbid I say to their face and someone catches wind!) and I get the fifth degree! I don't care if they're "nice people," or if "they don't really mean it," they're goddamn annoying and I will not be forced to like them by virtue of pity! I've even been told I just have to help them along and they're ok. Whatever. There happen to be plenty of folks that I don't have to make concessions for to talk to.

    It's not my responsibility to teach some idiot how to behave like a reasonable adult, nor do I have the patience or skill for it. This is going on a bit long, so I'll cut to the chase, i.e.

    TLDNR Do you feel like people with disorders/disabilities deserve special concessions in social groups, namely yours? Do you know anyone who's like this? Are you friends or do you make them sit on the other side of the room if possible? If you still don't know what type of person I'm talking about, think of the kind of personality traits held by Steve Carell's character in Dinner for Schmucks; he's the one who brought this up for me anyway.

    Ich weiss er drückts etwas sehr hart aus, aber ich denke den Punkt sieht jeder. Übrigens, ich selbst hab nix gegen sowas, hab mich aber auch schon in unangenehmen Situationen wie er vorgefunden^^

  • Quote

    Nur ma schnell überflogen, da schreibt ein Fünftklässler das er nicht mit Behinderten befreundet sein, will, muss? Zwingt ihn denn einer? Irgendwie versteh ich nicht ganz was damit ausgesagt werden soll?

    Er legt doch so dar als ob ihn wer zwingt. siehe

    Quote

    Then why, oh why must I be forced to accept those who do not satisfy such a criteria just because "it's not their fault?"

    Ganz unrecht hat er ja nicht. Wenn du ablehnend einem behinderten gegenüber bist ist das natürlich nicht grade sozial anerkannt, klar oder?
    Das wird wohl mit Zwang gemeint sein. Das keiner mit einer Peitsche hinter ihm steht und sagt: "SEI NETT ZU DEM" ist ja wohl klar.

    Er findet es also offensichtlich falsch das es verschmäht ist wenn man nicht mit behinderten befreundet sein will weil sie einen stören, irritieren oder sonst was.

    Ich würde sagen er hat das prinzip einer sozialen gesellschaft misverstanden oder kennt es nicht. Das besteht natürlich gewissermaßen aus einem geben und nehmen, wenn du nett zu jemandem bist ist der jenige (nicht immer das ist ja jetzt reine theorie) dann auch nett zu dir.
    Wenn man also bedenkt das Behinderungen/chronische Krankheiten oder sonst was jeden früher oder später treffen können (autounfälle z. B. und chronische krankheiten sind definitiv auf dem vormarsch), sollte man sich überlegen ob es nicht besser ist sich solchen gegenüber vernünftig zu verhalten um falls einem selber was passiert auch anständig behandelt zu werden.

    Das das eben eigentlich eine egoistische sichtweise ist, ist klar, aber das ist nunmal unabstreitbar das der mensch auf sich fixiert ist. Damit sollte man umgehen können ^^

  • Gurke hat nicht ganz Unrecht - wenn ich will, dass jemand nett zu mir ist, sollte ich auch nett zu ihm sein. Wenn ich aber garnicht will, dass jemand zu mir nett ist, muss ich das auch nicht sein. Wenn ich jemand meide hoffe ich natürlich, dass er selbiges für mich empfindet und mich auch meidet. So ists doch am besten, wenn man sich nicht riechen kann.

    Ich denke, man sollte meiden. Ich habe keine Lust mich mit jemanden zu unterhalten, nur weil er sich sozial dazu verpflichtet fühlt. Meist merkt man es sowieso.

    Und da Behinderte Leute mit Handicap ja genauso behandelt werden wollen, wie jeder andere auch, gibts da keine Ausnahme. Was nicht bedeutet, dass man solchen Leuten nicht hilft [wenn z.b. ein Blinder oder ein Rollstuhlfahrer hilfe braucht], aber nicht, dass man sich mit ihnen abgibt, wenn man das eigentlich garnicht will.

  • Jo Gurke hats eig. auf den Punkt gebracht, aber er sagt ja auch nicht das er sich ihnen gegenüber anders verhält, sondern das er sie meidet weil er mit gewissen Sachen halt nicht klar kommt.

    In dem Thread aus dem ich den Text habe wird er aber schon in den Anfangspost als "der grosse böse Behindertenhasser" dargestellt. Eig. ist es ja so, ich benehme mich gegenüber benachteiligten Menschen auch nicht anders als mit jedem anderen, aber ich springe ihnen nicht ins Gesicht und heuchle Freundschaft. An einigen Schulen auch an meiner ex-schule, wurde man zusammengestaucht wenn man sich nicht sofort mit denen angefreundet hat. Sowas find ich dann kotzig und übertrieben. Wenn man sich ihnen gegenüber normal verhält kann man einem doch nix vorwerfen? Klar ist es nicht ihr Fehler das sie diese oder eine andere Behinderung haben, ist aber auch nicht mein Fehler wenn ich nicht gerne mit Leuten zusammen bin wo ich kein Wort verstehe oder die riechen wie 2 Krankenhäuser.

  • also leute die stinken können meistens was dafür^^

    edit: man muss das aber auch mal so sehen, bei körperlich behinderten seh ich eigentlich kein problem mich mit denen anzufreunden oder auf sie zuzugehen, ich hatte einen in der klasse auf der realschule dem fehlte ein halbes bein und ein paar finger, war geistig aber voll auf der höhe, der wurde kein bischen anders behandelt als alle anderen, war auch eigentlich ein ziemlich lustiger typ, der hat ganz gerne mal mit der prothese gegen stühle getreten und wers nicht wusste war natürlich erstmal geschockt weil man das ja nicht gesehen hat :D

    Andersrum hab in der uniklinik münster vor einem monat ein mädchen gesehen (kein plan was die hatte) die sah aus wie das mädchen aus the grudge, unübertrieben. Geistig natürlich auch völlig zurückgeblieben. Da sollte man denk ich einfach eine neutrale haltung zu haben, aber auf die zugehen? wofür denn? kriegst eh keine antwort.

    Edited once, last by Gurke (August 17, 2010 at 3:36 PM).

  • Ne das Problem das ich bei geistig behinderten habe ist vor allem, wie geht man auf die zu? Vestehen die was ich sage usw. klar klingts fies, aber womit der Kerl oben halt recht hat ist das man sich von der Gesellschaft nicht zwingen lassen soll zu gewissen Leuten besonders nett zu sein wenn man sich damit schwer tut.

  • hast du denn so viel mit behinderten zu tun? also ich nicht
    vielleicht mal n rolli, aber wo trifft man solche leute denn sonst, wenn nicht zufällig im freundes- oder familienkreis, und da sollte es selbstverständlich sein, dass man eine gewisse grundfreundlichkeit an den tag legt

  • Als ich noch bei meinen Eltern wohnte war auch ein geistig behindertes Mädchen in der Siedlung. Klar kannst du mit ihnen nicht so umgehen wie mit geistig normalen. Freundlich sein und ein bischen was verstehen die schon, so schlimm isses nich. Die sind nur ein wenig langsamer aber in ihrer Welt glücklich.

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