QuoteOriginal von ShihiZu
Tu dois te soumettre!![Alle Französischhasser, köpft mich.]
Gladio caput tuum a corpore tuo solvam et corpus tuum sine capute partes facam. Lingua latina lingua optima est.
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QuoteOriginal von ShihiZu
Tu dois te soumettre!![Alle Französischhasser, köpft mich.]
Gladio caput tuum a corpore tuo solvam et corpus tuum sine capute partes facam. Lingua latina lingua optima est.
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OT: Leider habe ich nicht so viel Zeit und Lust, für jede kleine Formulierungshilfe einen Beitrag zu verändern, trotzdem danke ich für jedes Kommentar.
Hier ist der etwas verspätete Nachschub für euch Lesebegeisterte.
Vorbereitung
Tasi trat über die Schwelle, die Tür schloss sich automatisch hinter ihm.
Der Raum war vollkommen weiß; Die Wände, der Boden, die Decke – alles war weiß. Wahrscheinlich ein Trainingsraum für psionische Kräfte.
In der Mitte stand seine Mutter. Sie hatte sich wenig geändert: Ihre makellosen, weichen Gesichtszüge waren die selben, der fürsorgliche Blick in ihren Augen auch.
Der Sohn konnte nur eine Veränderung feststellen, die ihn nichtsdestotrotz sehr beunruhigte: In ihre langen, goldblonden Haare hatten sich vereinzelte graue Strähnen eingeschlichen.
Eldar altern nicht! Graue Haare sind bei diesen Volk Folgen von Stress und Schlaflosigkeit...
Trotzdem entschied er sich dagegen, es anzusprechen.
„Mutter...“
„Sohn...“
Beide liefen aufeinander zu und umarmten sich herzlich. Auch wenn die Eldar strikt Emotionen vermieden, blieb die Liebe zwischen Mutter und Kind unantastbar...
Danach traten beide ein paar Schritte zurück. Taowir ergriff das Wort:
„Mein Sohn, weißt du, weshalb ich dich hierher rufen lassen habe?“
„Nein.“ , antwortete Tasi mit einem Kopfschütteln.
„Ich hatte Visionen ... Sie sagten mir, ich solle so viele Truppen wie möglich wieder auf das Weltenschiff führen. Ich würde später weitere Instruktionen erhalten. Es muss in gewisser Weise sehr wichtig sein, denn die Runen waren klar wie Schriftzeichen.“
Ihr Gesichtsausdruck wurde noch ernster.
„Irgendetwas wird passieren – etwas, bei dem wir vielleicht alle unsere Kräfte einsetzen werden müssen, um das Schicksal zu beeinflussen... Wahrscheinlich wird es sehr gefährlich sein.“
Dann schwiegen sie eine, zwei und schließlich ganze drei Minuten, sodass Tasi alles wenigstens vorläufig verdauen konnte. Dieser wusste nicht, was ihn mehr beunruhigen sollte: Die Aufforderung, möglichst viele Kräfte zu mobilisieren oder eher, dass die Runen für seine Mutter so klar waren.
Man sollte sich Runenlesen nicht wie bei normaler Schrift vorstellen, es war viel komplexer. Zu komplex, als dass man es in Worte fassen könnte...
Tasi hatte fast drei Stunden nachdenken müssen, um zu entschlüsseln, dass er jemanden begegnen würde...
Endlich ergriff die Runenprophetin das Wort erneut: „Es wird wahrscheinlich etwas gefährliches geschehen, also müssen wir uns vorbereiten.“
Sie hob ihre Hand und urplötzlich erschien ein Hagun Zar in der Luft. Zweifelsohne mit ihrer psionischen Kraft her teleportiert. Nicht umsonst ist Taowir die potenteste und wichtigste Runenprophetin auf dem Weltenschiff. Sie ergriff die Waffe und überreichte sie ihren Sohn.
Dessen Gesicht zeugte von einer enormen Verwirrung.
„Bin ich jetzt ein Runenleser?“, fragte er zögerlich.
„Nein, ich habe zwar erfahren, dass du Runen sehen und deuteten kannst und dass du auch im Kampf begabt bist, aber du kannst deine psionischen Kräfte nicht aktiv einsetzen. Aber genau deshalb bist du hier. Damit ich dich trainieren kann!“
Und das tat sie dann auch und sie tat es 48 Stunden am Stück...
Während Zak fort war, um Gonaz zu holen, blieb Bogutz keines Falls untätig:
Mit der Hilfe seiner Axt hatte er es geschafft, das Cockpit des Shuttles aufzuhebeln. Die Leichen des Piloten und des Copiloten, die arge Ähnlichkeit mit Mumien besaßen, hatte er herausgehoben und ein paar Meter weggetragen.
Jetzt war er mit einem Flughandbuch für diesen Schiffstypus, das er im Cockpit gefunden hatte, beschäftigt. Im Vorwort war scherzhaft erwähnt worden, dass ein solches Shuttle sogar von einem Ork geflogen werden konnte.
Zwar konnte Bogutz nicht lesen, aber das Handbuch war voller Illustrationen der Knöpfe, Schalter und Hebel und kleinen gezeichnete Shuttles, bei denen man die Auswirkungen der besagten Knöpfe, Hebel und Schalter durch Pfeile ausgedrückt sehen konnte.
Alles was der Boss wichtig fand, riss er raus und steckte es ein.
Schließlich betraten Zak und Gonaz die Lichtung. Gonaz humpelte ein Bisschen, vor Jahren verlor er aufgrund einer Verletzung ein ordentliches Stück Beinfleisch.
„Dat muss räpariert wärden!“, befahl Bogutz dem Mek. Dieser stellte den Werkzeugkasten ab und begutachtete das Aufklärungsshuttle von allen Seiten und warf einen Blick in das Cockpit. Dann öffnete er die Klappe zum Antrieb. Womit wohl?
Mit einem Hammer natürlich! Was wäre die orkische Technik wohl ohne dieses hilfreiche, vielfältig einsetzbares Werkzeug?
Hinter der klappe befand sich ein Wasserstoffantrieb, wie sie schon im 21. Jahrhundert verwendet wurden.
„Dat is` hohteknologüsch...“, gab der Ork zu bedenken.
Imperiale Techniker hätten es eher als reif fürs Museumbezeichnet...
Gonaz blieb einige Minuten mit fest fixierten Blick darauf stehen.
Der Boss wollte sich schon abwenden, da meinte der Mek: „Dat Dingens hat ächt Glüg gähabt! Zum Räparier`n brauch ich nua vier Tage...“
„Zwei Tache!“, befahl Bogutz – je weniger Zeit es brauchte, desto unwahrscheinlicher war es, dass irgendein andere Ork davon erfuhr.
„Schnälla als drei Tache geht`s wirklich net...“
„Dann eben in drei! Aba kein` Tag mehr!“
Nachdem das geklärt war, machte sich der Gonaz an das Shuttle ran. Die beiden anderen Orks sahen keinen Nutzen, weiterhin zu bleiben, also machten sie sich auf den Weg zurück zu ihrem Lager.
Im Lager gab Bogutz Zak ein paar Anweisungen: „Besorg` dia `ne starkä Wumme und lass dein` Spalta schleifän. Danach kümmer` dich noch um g`räuchertäs Squigflaisch und Wassa!“
Die beiden gingen ihrer Wege...
Zak wusste, wo er eine gute Waffe bekommen konnte. Er betrat eines der Zelte und erblickte im matten Sternenlicht, was er suchte – eine Wumme.
Der Inhaber lag seelenruhig schnarchend daneben. In wenigen Sekunden würde er zwar nicht mehr der Besitzer der Waffe sein, aber dafür der Besitzer etwas völlig anderes sein.
Nämlich der einer dicken Beule...
OT: Tja, den Rechtschreibfehler verbessere ich, aber das andere lasse ich jetzt so.
Der zweite Teil ist nun fertig. Etwa genauso lang wie der erste, aber ein bisschen gewagter (siehe unteres OT)
Folge mir
„Meister, ihr scheint nicht sehr überrascht...“
Der Ranger lief neben Tasi durch den Gang.
Die Eldarbasis Itari war unterirdisch und war in vier Räume eingeteilt:
Ein Raum zum Schlafen und Aufenthalt, ein Trainingsraum, ein Meditationsraum und ein Raum, der die Warpverbindung zum Weltenschiff Manwe besaß. Die beiden liefen zum letztbenannten.
„Ich sah im Traum Runen; Sie bedeuteten, ich würde jemandem begegnen...“
, meinte Tasi mit seiner typischen Tonlage, die keinerlei Emotion durchließ.
Der Ranger schwieg: Als Sohn der Runenprophetin Taowir hatte Tasi trotz seines geringen Alters von gerade einmal 51 Jahren schon gewisse seherische Fertigkeiten...
Schließlich gelangten sie an das Ende des Ganges und durch die Tür.
Im Raum wartete ein Gardist – wie der Ranger zwar in Rüstung, aber ohne Waffe. So war Tasi der einzige ohne Rüstung.
Der Ankömmling hielt sich knapp: „Die Runenprophetin erwünscht euch. Folge mir.“
Im selben Moment öffnete das Warpportal einen Zugang zum Netz der tausend Tore, wie ein Riss in Papier entstand es mitten in der Luft. Der Gardist trat einfach hindurch, während Tasi zögerte, aber trotzdem folgte...
Der Weg durch den Warp bestand aus Kristall und war so groß, dass immer nur ein Eldar hindurchpasste, also ein vergleichsweise kleiner Gang. Von den Wänden, dem Boden und der Decke strahlte ein extensives, hellblaues Schimmern.
Die ersten wenigen Sekunden waren bedrückend – nein, besser eigentlich erdrückend. Zeit und Raum waren im Warpraum anders als im Realraum; Tasis innere Uhr war den Reisen durch diese Welt ungewohnt; Er erlitt Hunger, obwohl er eigentlich keinen Hunger hatte, war müde und hellwach zugleich.
Doch schließlich trudelte es sich wieder ein.
Wenn man öfters durch das Netz der tausend Tore reiste, war die innere Uhr so etwas gewöhnt, aber auch etwas mutiert dadurch. Warpspinnenexarchen, die schon seit Jahrtausenden durch den Warp reisten, erlebten manchmal das Leben in einer Zeitlupe...
Das schlimmste war also vorbei, aber ein latentes Schwindelgefühl blieb, als Tasi dem Gardisten verfolgte – der Ranger blieb in Itari. Nach 10 (20? 30? Was ist schon Zeit hier?) Minuten erreichten sie das Ende, an dem sie schon den Übergang in dem sie die Normalwelt – im Weltenschiff Manwe sahen.
Beim Verlassen des Netzes kamen die selben verwirrenden Zustände wie beim Eintritt, doch das unbarmherzige Tempo des Gardisten ließ ihm keine Zeit zum Erholen. Er musste fast sprinten, um den Anschluss zu finden. Würden die Eldar nicht auf jegliche Gefühle verzichten, wäre Tasi wütend darauf, aber so war es eben nicht. Er wurde durch die Gänge des Raumschiffes geführt, wobei ihm eine ungewohnte Hektik auffiel: Überall eilten Runenleser und –seher, Gardisten und Aspektkrieger.
Irgendetwas ist im Gange, das wusste Tasi ganz genau...
Sie schritten noch ein paar Gänge entlang und standen dann vor einer geschlossenen Türe,
„Sie wartet hier auf euch.“
, sprach der Gardist, wahrhaft kein Mann vieler Worte.
Tasi zögerte: Er hatte seine Mutter das letzte Mal vor 31 Jahren gesehen, also vor mehr als die Hälfte seines Lebens.
Letztendlich trat er ein.
Der Weltenwandler Sitain beobachtet die beiden Orks. Die Fußspur zu hinterlassen war ein Fehler, den er seit fast 200 Jahren nicht mehr gemacht hatte. So etwas durfte vielleicht ein einfacher Ranger machen, aber doch kein Weltenwandler!
Doch das, weswegen er sich an die Stirn geklatscht hatte, belustigte ihn nun.
Gefühle – ein Grund für den Pfad des Ausgestoßenen...
Es bereitete keine Probleme, die Orks zu belauschen, sogar jemandem ohne so ein geschärftes Gehör wäre das möglich; Orks verstanden unter leise, dass sie eben nicht ganz so laut schreiten wie sonst. Sitain vermutete, dass alle Orks schwerhörig sein mussten...
Der kleiner Ork lief dann davon, nur noch der Boss blieb da.
Eigentlich die ideale Gelegenheit, den Boss zu töten.
In Gedanken malte er sich schon bestialische Tötungsmethoden aus. Ihm erst die Augen auszuschießen und dann mit Streifschüssen zu quälen, das gehörte nicht einmal zu den Grausamsten. In dieser Beziehung glich er einem aufstrebenden Champion des Chaos – ein weiterer Grund für den Pfad des Ausgestoßenen...
Jedenfalls durfte er den Ork nicht töten, denn sein Auftrag lautete, nur einzugreifen, wenn der Sohn Taowirs in direkter Lebensgefahr ist. Tasi und die 5 Ranger waren schon seit 31 Jahren auf dem Planeten, angeblich um ihn zu kartographieren und die Wildorks zu dezimieren. Aber eigentlich war es nur, um Tasi eine praktische Kampfausbildung zu bieten, was aber dieser selbst nicht wusste.
Bei vielen anderen Eldar hätte er den Sinn arg angezweifelt, doch bei Tasi... dieser hatte im Laufe der Zeit eine unzweifelhafte Genialität entwickelt...
Durch ständige Attentate auf die Bosse der Wildorks hatte er besonders in den letzten 5 Jahren enormes Zwietracht gesät und einen blutigen Konflikt vom Zaun gebrochen, der alle Clans ausrottete; nur etwas 150 des Clans im Sumpf hatten überlebt...
Zak lief durch das Orklager. Das Heben seiner Beine erzeugte wegen den matschigen Boden immer ein Sauggeräusch. Schließlich erreichter er das Zelt des Meks und trat ein. Dass seine Schuhe auf dem Boden Unmengen an Schlamm hinterließen interessierte ihn einen im wahrsten Sinne des Wortes einen feuchten Dreck.
Es standen einige Kisten voller technischer Hilfsmittel herum – Schraubenschlüssel, Schweißgeräte und, was wohl am wichtigsten war, eine Menge Hämmer.
Zak erblickte Gonaz, wie er an einer Werkbank arbeitete. Im Schraubstock war eine Pistole geklemmt und Gonaz haute mehrmals mit einem Hammer darauf, bis er sie schließlich herausnahm. Er richtete sie auf den Boden und feuerte sie mit einem ohrenbetäubenden Knall ab. Dann meinte er zufrieden:
„Dat Teil is` jetz` repariert!“
Zak trat von hinten heran und erhob seine raue Stimme:
„Da Boss braucht dich!“
„Bogutz kann sich gädulden! Ich hab hier `n Haufen...“
„Sofort oder du kriegst `ne Kop`nuss!“
Vor ein paar Jahren hätte Gonaz den Ork gezeigt, was eine richtige Kopfnuss ist, aber jetzt antwortete er nur demütig:
„Wo soll ich hin?“
„Folg` mir einfach!“
OT: Ich habe noch nie Beschreibungen vom Netz der tausend Tore gelesen, also bin ich mir nicht sicher, ob das so richtig ist....
Tja, mir wäre es lieber gewesen, wenn du eine sinnvolle Kritik abgegeben hättest, anstatt so einen lustigen, aber unpassenden Spass. ![]()
Allen, die mehr wollen kann ich versichern, sie werden wahrscheinlich morgen mehr bekommen.
Danke für die Kritik. Den Satz werde ich einmal verbessern...
Bei den Runenlesern war es mir nicht so gut gelungen, rüberzubringen, dass das alles rein theoretisch (wegen dem Konjunktiv) ist...
OT: So, es ist soweit: Nach meiner seltsamen Kurzgeschichte kommt jetzt auch ein längeres Werk mit Hintergrund usw. Da es über zur Hälfte über die Eldar geht, bin ich mir nicht sicher, alles richtig zu machen. Also wenn ihr inhaltliche Fehler entdeckt, bitte sagt mir das. Kritik ist erwünscht.
Teil 1: Die Säuberung Arianas
Gedanken und Pläne
„Planet Ariana – Basis Itari
Meditation Tasis über die Philosophie der Orks.
Was haben Orks denn mit der hohen Kunst der Philosophie und die Wege durch das Schicksal gemein?, wird man sich fragen. Nicht viel, aber ein Bisschen. Und damit ein Bisschen mehr, als viele glauben. Ich will nicht das barbarische Verhalten dieses Volkes abstreiten, aber bewusst machen, dass es auch ein Hauch von Philosophie und rationalen Denkens beinhaltet. Ich beginne, indem ich ihren Staat als Beispiel nehme.
Die Orks haben drei Klassen. Die kleinen Orkiden, bei ihnen `Grots` genannt, sind ängstlich veranlagt. Sie nehmen lieber harte Arbeit auf sich, als kämpfen zu müssen und an Rebellion würden sie nicht einmal denken. Sie bilden somit eine solide Arbeiterbasis.
Die zweite Klasse beherbergt die Soldaten und die Techniker. Alle von ihnen tun – jedenfalls von ihrem Standard aus betrachtet – gute Arbeit.
Zu letzt gibt es die Truppführer und den `Boss` Die zweite Klasse kann und will in die dritte aufsteigen. Da deshalb ständig Zweikämpfe um die Positionen stattfinden, sind meistens die stärksten Orks, also die mit dem besten Genmaterial, an der Spitze. Dazu kommt noch, dass das ganze so einfach strukturiert ist, sodass sie keine Gedanken an Politik verschwenden müssen.
Wenn wir es aber einmal bei uns Eldar anschauen: Wir führen etliche Diskussionen über die Rechte, Gebote, Lebensweisen und Verbote der einzelnen Wege, Pfade und Aspekte.
Und unsere Runenleser, -seher, -propheten und Prophetinnen könnten so dumm, faul, schwach und unerfahren sein, wie es ihnen beliebt, ohne dass jemand eingreifen dürfte...
Dennoch verdanken wir diesem Staat unsere Zivilisiertheit, unsere technologische Überlegenheit und unsere taktische Raffinesse. So etwas werden die Orks wahrscheinlich nie haben, doch wer weiß?
Was ich damit sagen will ist, dass der einfache Lebensweg der Orks, die nie einen Funken ihres Verstandes an das Schicksal verwenden, in gewisser Weise Philosophie enthält. Die Philosophie der Einfachkeit. Man könnte...“
Die Tür des Meditationsraumes öffnete sich. Herein trat ein Ranger, in Rüstung, aber unbewaffnet. Er fing an zu sprechen, mit einer etwas nachdenklichen Stimme:
„Tasi, ein Bote ist angekommen – geschickt von der Runenprophetin Taowir... eurer Mutter...“
Zur selben Zeit, aber an einem anderen Ort – dem Sumpfland Arianas – liefen zwei muskulöse Orks im Sternenlicht einen matschigen Trampelpfad entlang. Der Kleinere fragte mit quengelnder Stimme:
„Wat such`n wir hier, Boss?“
„Halt die Klappe, wir sin` gleich da!“
Die beiden liefen noch ein paar Schritte, bis der größere Ork stehen blieb.
„So, schau` mal hinta dich!“
Mit diesen Worten drehte der Boss Bogutz den anderen Ork gewaltsam um.
„He!“
„Klappe, du Made! Was siehst du?“
„Nix, nur Grünzeugz, Boss!“
„Schau` nach unten!“
Bogutz drückte dabei den Kopf seines Untergebenen runter, dass diesem fast das Rückrad brach.
„Da Boden?“, fragte der kleine Ork, namens Zak, verwirrt.
Etwa eine halbe Minute später (Bogutz schaute ihn dabei erwartungsvoll an) kam ihm ein wahrer Geistesblitz, denn er antwortete richtig:
„Uns`re Fußspur`n?“
„Jaa! Un` wat meinst du, wat los is`?“
„Ähm, du hast die Fußspur`n von jemanden entdeckt?“
„ Ja, dat hab` ich!“
Bogutz lief einige Meter weiter und deutete auf den Boden, auf dem ein Abdruck – nur einen Zentimeter tief – war.
„Dat hab` ich entdeckt. Dat war ein Schleicha von den Eldaz!“
„Echt? Boa...“
„Jaa! Und weißt du, wat Gonaz g`sacht hat?“
Gonaz war mit 46 Jahren der älteste Ork im Clan und der erfahrenste Mek.
„Nee! Wat hat` er g`sacht?“
„Hat g`sacht, dat alle Bosse vor mir von den Eldaz ihren Schleichaz platt g`macht wurden!“
„Machst DU die Schleichaz platt?“
„Ne, du Made!“
„Ich bin vawirrt!“
Nicht kämpfen überstieg Zaks Intellekt...
„Hab` ich erwa`tet! Hör` also zu: Auf dies`n Planeten gibt`s kaum Rohstoffä, keine guten Boyz un` bis auf da mickrige Eldaz-Schleichaz keine Feindä! Aba ich hab` eine Idee! Darum bin ich ja auch da Boss!“
Ohne auf Zaks Reaktion zu warten, lief er eilig den Waldweg entlang: Nach hundert Metern drückte er ein Gebüsch beiseite und befreite so die Sicht auf eine Waldlichtung.
Auf der Lichtung lag oder besser steckte ein Raumschiff im Schlamm. Es war ein vollkommen veraltetes, imperiales, zweisitziges Aufklärungsshuttle...
„Damit hau`n wir von dies`n Planeten ab.“
„Aba, Boss, da pass`n doch nur zwei rein!“
„Jaa. Ich und du. Du bist zwar net der stärkste von den Boyz aber du kannst Befehlen gehorch`n und vawendest deinen Kopf nicht nur für Kopnüsse. So und jetz` hol` Gonaz! Dat Teil muss repariert werden!“
„Mach` ich, Boss!“
Zak rannte unverzüglich los., denn die Aussicht auf Feinde (er hatte in seinen Leben nur gegen andere Wildorks kämpfen können) hatte sein Interesse geweckt...
Nein, die Runenprophetin legt immer ein Ei und das brütet sie auf ihrem Kopf aus. Deshalb trägt sei auch so einen hohen Helm ![]()
ACHTUNG: SCHWACHSINNSALARM
Alles ganz einfach:
Imps: Normaler Geschlechtsverkehr zweier Menschen (nicht unbedingt unterschiedlichen Geschlechts:D)
SpaceMarines: Werden im Reagenzglas gezüchtet
Orks: Sporen im Kot
Eldar: Runenprophetin legt Eier
Chaos: Dämonen: Uneheliche Kinder der Chaosgötter
Kultisten und der Rest: Zellteilung
Necrons: Fabrik
Tau: Die Tau sind die Männder - die Kroot die Frauen. Mehr muss ich nicht sagen, außer vielleicht, dass die Tau dabei häufig sterben ![]()
Ich weiß, dass dieses Argument von mir nicht ganz so gut war, aber im Lexicanum steht ein Haufen über Orkpsioniker, also wird es schon möglich sein...
Gar nicht mal schlecht, mach` weiter so ![]()
Ich habe mich gerade einmal im Lexicanum informiert und sogar ganze Einträge über Orkpsioniker gefunden...
Trotzdem könnte ein normaler Ork wahrscheinlich nicht die Kraft besitzen einen Baneblade zu zerstören...
Aber auch egal.
Wäre auch lustig ein paar weitere Geschichten über Orkpsioniker zu lesen ![]()
Ein Ork mit psionischen Fähigkeiten ist in meinen Augen nicht unmöglich.
1. Das "Waaagh" hat auch in gewisser Weise psionische Wirkung, also ist es wahrscheinlich, dass große und starke Orks auch gewisse psionischen Fähigkeiten entwickeln können.
2.Irgendwie sind die Orks auch hartnäckig und ziehen sich selten zurück. Sie besitzen auch die Willenstärke.
3.Im Gebiet der Technik sind manche Orks nicht ganz so dumm. Fachidioten, also. In gewisser Weise besitzen sie auch einen HAUCH Intelligenz.
Einen Baneblade aber zu zerstören halte ich auch nicht für schaffbar, man hätte höchstens mit einen Glückstreffer die Panzerung durchdringen können und das Munitionslager zum explodieren bringen können...
OT: Ich habe mich einmal an meine erste kleine Fan Fiction gesetzt. Wie findet ihr sie? Ich hoffe, dass es richtig war, in 1.Person Präsens zu schreiben...
Mein erster und letzter Kampf
Ich knie hier.
WAMM WAMM WAMM. So machen die Orkgeschütze. Ich sehe, wie einer meiner Kameraden zerfetzt wird. Ein blutiger Regen ergießt sich über einige andere Soldaten.
BAMMMM BAMMMM BAMMMM. So macht die Orkartellerie. Ich sehe, wie ein ganzer Trupp in einer Explosion untergeht, die nichts mehr übrig lässt.
FÜR DEN IMPERATOR. So macht der Kommissar einer anderen Soldatengruppe, ganz in meiner Nähe. Es hört sich genauso gefährlich und todbringend an, wie die Orkgeschütze und ihre Artillerie. Ich sehe, wie Jenkins, einer meiner Freunde während der Grundausbildung, mit einem gezielten Kopfschuss vom Kommissar erledigt wird. Nur, weil er zwei Sekunden zu spät aufstand, um seinen Tod entgegen zu rennen...
Ich erinnere mich an Seargent Lucius. Er hat mir an einem Tag bei der Grundausbildung gesagt, dass es bei dem „glorreichen“ Imperium zwei Möglichkeiten für einfache Soldaten gibt: Vom Feind oder vom Kommissar erschossen zu werden.
Ich habe mit den Zeigefinger an meine Stirn gedeutet und das für lächerlich erklärt. Ich war bei seiner Exekution und habe es für richtig gehalten, dass es getötet wurde.
Doch jetzt bemerke ich, dass Lucius recht hatte.
Es ist mein erster Kampf und wird wahrscheinlich mein letzter sein...
Die Orks fingen an, ihr Feuer zu verstärken:
WAMM WAMM WAMM BAMMMM WAMM WAMM WAMM WAMM FÜR DEN IMPERATOR
Wieder pustet der Kommissar einem Soldaten das Gehirn aus dem Schädel.
Wie kann der Imperator nur zulassen, dass solche Leute Menschen umbringen und dabei behaupten, dass er somit die Menschheit beschützt?!
Ich schäme mich so, dass ich auf die Propaganda hereingefallen bin. Alles Lügen!
Ich will nicht mehr kämpfen! Am besten, ich renne einfach davon!
Im selben Moment erblicke ich aber, wie ein Soldat, der genau das versucht, auch erschossen wird.
Verdammt! Diese Angst... Bitte, falls es den Imperator wirklich gibt, soll er doch bitte machen, dass wir nicht auch den Befehl bekommen, auch aufzuspringen und zu sterben!
Unter der Gürtellinie wird es warm und feucht. Verdammt, ich habe mir in die Hose gemacht!
Ich habe einmal Waschdienst gemacht, da muss man die verdreckten Uniformen von Soldaten von Blut, Schmutz und Urin sauber machen. Und ich verdammter Dreckskerl habe immer darüber gelacht, wenn ich eine solche Hose mit einem gelben Fleck reinigen musste. Wenn ich das überlebe, werde ich nie wieder darüber lachen...
Ich knie hier, mit voller Hose und Tränen im Gesicht, wie ein kleines Kind!
Bitte, lass uns die Schlacht gewinnen, bevor ich in den Kampf muss! Bitte!
Das Funkgerät unseres Kommissars fängt an zu knistern. Er erhält einen Funkspruch.
Bitte, lass es ein Rückzugsbefehl sein, bitte!
Ich kann es nicht verstehen, denn die Geräusche der Schlacht – WAMM BAMMMM WAMM WAMM FÜR DEN IMPERATOR – sind zu laut.
Der Kommissar nimmt sein Schwert und deutet nach vorne. FÜR DEN IMPERATOR
Ich bin tot, diese Erkenntnis breitet sich wie ein Blitz in meinem Kopf aus.
Die meisten meiner Kameraden stehen auf. Einer wird sofort von den Orks abgeschossen. Doch drei bleiben hier kniend. Ich und zwei andere...
Der Kommissar hebt wütend seine Pistole und schreit hasserfüllt KETZEREI IN DEN EIGENEN REIHEN STEHT AUF ODER IHR WERDET KEINE GNADE BEKOMMEN
Sofort schoss er auf den Kopf des Soldaten links von mir. Das Blut ergibt ein symmetrisches Muster auf der Sandsackbarrikade hinter ihm.
So oder so werde ich sterben, denke ich mir. Ich ergreife mein Lasergewehr, stehe aber nicht auf. Ich richte es auf den Kommissar, der bis jetzt zu genau so einem Monster geworden war, welche wir eigentlich bekämpfen sollten...
Ich entsichere es und justiere die Einstellung. Es ist also feuerbereit. An meiner Wange läuft Schweiß herunter – Angstschweiß. Es ist etwas anderes, auf Lebewesen zu schießen, als auf Pappfiguren. Doch ehe ich mich versehe, zischt mein Gewehr und eine Laserlanze schießt durch den Kopf. Der Kommissar fällt um – tot. Ich bin zu einer der Ketzer geworden, die ich bis zu diesem Tag gehasst habe...
Hä, was fliegt da über die Sandsäcke? Ist das etwa eine Grana...
WAMM
Die Wege des Imperators, über Ketzer zu richten, sind unergründlich...