Posts by Schnabelhund

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    ='Knubbelhase',index.php?page=Thread&postID=872628#post872628
    Nehmen wir mal das moslemische "Vorzeigeland" schlechthin. Ich nehme mal an die Türkei wird noch am zivilisiertesten von allen südöstlichen Staaten sein.
    Frag dich mal: Kann man in der Türkei als Christ seinen Glauben frei leben? Können die Kirchen ohne weiteres Gotteshäuser bauen und renovieren, religiöse Literatur drucken, Priester ausbilden?


    In der Türkei sind seit Kemal Atatürk Religion und Staat getrennt : Am 3. März 1924 beschloss die Nationalversammlung die Abschaffung des Kalifenamts. Am Tag darauf mussten alle Angehörigen der Familie Osman die Türkei verlassen. In der Folge wurden die Derwischklöster und die religiösen Gerichtshöfe geschlossen, Religionsschulen für Geistliche und Richter aufgelöst, die allgemeine Schulpflicht wurde eingeführt und alle Schulen einem Erziehungsministerium unterstellt.

    Des weiteren steht in der Türkei die größte Kirche der Welt, die Haghia Sophia. Diese wird von griechisch-orthodoxen Christen und Muslimen gleichermaßen genutzt und niemand stört sich am anderen.

    Die Meinung des Koran zu Andersgläubigen : All denen - seien es Gläubige, Juden, Christen oder Sabäer -, wennn sie nur an Gott glauben, an den jüngsten Tag und das Rechte tun, wird einst Lohn von ihrem Herrn, und weder Furcht noch Traurigkeit über sie kommen.

    - Zwingt keinen zum Glauben, da die wahre Lehre vom Irrglauben ja deutlich zu unterscheiden ist.

    - Gläubige, kein Mensch soll einen anderen verspotten, denn vielleicht sind diese, die Verspotteten, besser als jene, die Spötter

    - Im namen Allahs, des Allbarmherzigen. Sprich: "O Ungläubige, ich verehre nicht das, was ihr verehrt, und ihr verehrt nicht, was ich verehre, und ich werde auch nie das verehren, was ihr verehrt, und ihr wollt nie das verehren, was ich verehre. Ihr habt euere Religion, und ich habe meine.


    Ich versteh beim besten Willen nicht, was so schlimm daran sein soll, wenn jemand in der Öffentlochkeit ein Kopftuch trägt. Ist doch nur Ausdruck seiner Weltsicht und seines Weltbildes. Ebenso wie der Iro beim Punk, die langen Haare beim Metaller, die Baggy beim Hip-Hopper usw.

    ....und engstirniger als so mancher hier ist nicht mal der konservativste Muslim oder Christ.

    A new superhero is born :


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    @ Masterchief : Hast vollkommen recht. Religionsunterticht in der jetzigen Form sollte abgeschafft werden und durch einen Religions-Informations-Unterricht ersetzt werden, in welchem über alle Religionen gesprochen und diese neutral erklärt werden, ohne eine einzelne positiv oder negativ hervorzuheben. Und wie gesagt, wenn Typ X eine Straftat begeht und diese mit seiner Relgion begründet, tut er dies rechtlich gesehen als Privatmensch, nicht als offizieller Vertreter seiner Religion. Würde sich eine Religionsgemeinschaft auf Inhalte ihrer heiligen Schriften berufen, welche im Gegensatz zu unserer Verfassung stehen, würde diese Gemeinschaft hier verboten. Die katholische Kirche z.B. erkennt Homosexuelle ( offiziell ) an, fördert aber Homosexualität ( offiziel ;) )nicht. Sie geht davon aus, dass Homosexuelle am jüngsten Tag gerichtet werden, und gut ist. Die CDU hat ja auch kein Problem mit Guido Westerwelle, wie man sieht.


    Stellen, die zur Verfolgung Andersgläubiger aufrufen, gibt es auch in der Bibe, nicht nur im Koranl.. ist eben Interpretationssache, für sowas gibt es Konklaven und die Glaubenskongrekrationen.... Solange eine Religionsgemeinschaft nicht offiziell zu Mord und Totschlag aufruft, ist sie verfassungskonform. dafür gibts die Bischofskonferenzen & Kardinäle, den Zentarlrat der Juden und den Zentralrat der Muslime. Diese sind offizielles Sprachrohr ihrer jeweiligen Religionsgemeinschaften und nur ihr Wort zählt. Was Christ/Muslim/Hindu/Buddhist XY macht, ist irrelevant und hat mit der Religion als solcher nichts zu tun.

    Und ob unser Wertesystem auf dem christlichen Glauben beruht, von der Verfassung der französischen Revolution mal abgesehen. Für unsere direkten Ahnen, die nichtchristianisierten Germanen, war Mord z.B kein Kapitalverbrechen. Der Familie des Mordopfers wurde bei erwiesener Schuld des Täters ein Wergeld bezahlt, welches den Arbeitsausfall des Mordopfers betrug, und gut war. Da ist mir die heutige Version lieber. wenn mich jemand umbringt, möchte ich nicht nur nach meinem finanziellen Wert bemessen werden.....

    Nein, tun sie nicht. Unsere Verfassung, bzw. unser ganzes Werte- und Normensystem entspringt ja direkt der christlichen Lehre. Wo steht denn das Christentum/der Islam /der Buddhismus in Konflikt mit unserer Verfassung ? Das, was einzelne tun, tun sie als Privatpersonen, nicht als Glaubensvertreter, auch wenn sie sich damit gerne bemänteln. Wenn ein Muslim seine Schwester umbringt, weil sie mit einem Ungläubigen vor der Ehe rumvögelt, tut er dies nicht als Muslim, sondern als Privatmann. Im Koran steht nichts davon, seine Schwester zu töten.

    Es können keine Kleinst-Religions-Typen ankommen und Sonderrechte verlangen, da sich nur an eingetragenen Religions-Gemeinschaften orientiert wird. Diese benötigen 1.) einen Nachweis über ihre Mitglieder-Zahl ( erst ab einer bestimmten Anzahl gibt's ne Extra-Wurst ) und 2.) ein Statut, aus welchem eindeutig hervor geht, dass ihre Religion nicht im Widerspruch zu unserer Verfassung steht. Da dies von der Anzahl her nur für die großen Weltreligionen zutrifft, gibt es auch nur für diese, sowie kleinere Glaubensgemeinschaften mit der nötigen Mitgliederzahl, Sonderregelungen, bzw. Ausnahmen. Bei Religionsgemeinschaften mit einer geringen Anzahl an Mitgliedern steht das Interesse der Gemeinschaft im Gegensatz zu der der Gesellschaft und ist damit untergeordenter Natur. Klingt undemokratisch, ist es aber nicht. Wenn du den Imperator in aller Öffentlichkeit anbeten willst, verbietet dir das niemand, nur bekommst du dafür keinen Extra-Schrein. :) Ich versteh das Problem an sich auch nicht wirklich. JEDE Interessengemeinschaft verlangt von der Gesellschaft für sich doch irgendwelche Rechte, bzw. Akzeptanz : vom Kleingarten-Spießer über den Metaller, "Killerspiele-Spieler", Hunde-Besitzer bis zum Rentner. Warum nicht auch Gläubige ? ( Auch wenn die ein Rad abhaben ;) ) Wir leben nun mal in einer offenen Gesellschaft, da ist auch Platz für Spinner. Sein wir froh drüber, es war nicht immer so in Deutschland.

    Dass man in Deutschland hinsichtlich "political correctness" besonders sensibel ist, haben wir wohl unserem Nazi-Malus zu verdanken. Dafür kann die jetzige Generation zwar nix, ist aber leider so. Darum gibt's auch für alle und jeden Extra-Würste. Mag zwar im Einzellfall ärgerlich sein, aber das ist mir lieber als gravierende Beschneidungen des Persönlichkeits-Rechts. Wem sowas nicht passt, soll nach China auswandern, dort zählt das Individum nichts.

    Die von dir genannten Beispiele wegen Frisuren, Metal-Shirts etc. sind ebenso ärgerlich, aber auch rechtlich nicht durchsetzbar. Hätte einer der Betroffenen dagegen geklagt, hätte er recht bekommen und seine Frisur/Shirt/Hose tragen dürfen. Ist ebensolcher Bullshit wie Kopftuch-Verbot. Aber wo kein Kläger, da kein Richter. Und wegen der Schweinewürstchen... sicherlich stark überzogen, den Jungen der Schule zu verweisen, darum ist Religions-INFORMATIONS-Unterricht keine schlechte Idee. Keine Religiöse Propaganda, sondern Auf- und Erklärung der diversen religiösen Gruppierungen im Lande. Trägt evtl. auch dem arg nachgelassenen Sozialverhalten bei.

    zu 2.) Dumme Frage, die ich da gestellt habe. Klar, einige andere haben auch Nachnamen. War mir eigentlich bewusst............4 Bier...... :omg: :28: :imbaerlol: Ich hatte dabei irgendwie eher Leute wie Fulgrim, Corax, Mortarion, Sanguinius, Vulkan oder Angron im Kopf.. an die oben genannten habe ich dabei gar nicht gedacht..........


    Trotz allem erklärt das nicht ihre Herkunft.. Würde mich ma interessieren..

    Schon klar, dass du auf einer saudischen Uni Probleme hättest, wenn du Nicht-Moslem wärst. Dort herrscht nämlich keine Demokratie, sondern eine konstitutionelle Monarchie, in spirituellem Gewand. Wenn du dort studierst, weißt du eigentlich vorher, auf was du dich einlässt, wenn nicht, selber schuld. Ist also kein Argument.

    Wir leben aber in einer Demokratie, die sich an gewissen Werten orientiert, so eben auch die freie Ausübung der Religion. Was religiöse Symbole in öffentlichen Gebäuden anbelangt, geb ich dir recht, die haben dort nix zu suchen. Allerdings ist ein Kopftuch kein religiöses Symbol, sondern Ausdruck des persönlichen Glaubens und fällt unter die freie Religionsausübung. Andernfalls dürfte z.B. auch kein Pfarrer in seiner "Uniform" ein öffentliches Gebäude betreten. Anders wäre es natürlich, würden in öffentlichen Gebäuden Kreuze oder Halbmonde rumhängen, die haben da nix verloren, keine Frage.
    Ein Kreuz um den Hals oder Kopftuch auf der Birne sind aber individuelle Rechte eines jeden im Sinne des Grundgesetzes. Sie beeinflussen niemanden oder zwingen dir etwas auf, sondern zeigen nur an. Deiner, und der Argumentation anderer folgend, könnte man das auch zu Ende denken und so weit gehen, dass niemand in öffentlichem Raum durch sein Äußeres Stellung zu irgend etwas ( Kultur, Musik, politische Ausrichtung, sexuelle Orientieung etc. ) beziehen darf, weil sich andere daran stören könnten. Hier treffen sich die im Grundgesetz verankerten Rechte auf a.) Religionsfreiheit und b.) das Recht auf freie Meinungsäußerung.

    Warum wurde eigentlich Roboute Guillaume nicht geklont ? Sein Körper ist doch da -> Gensaat entnehmen -> Einer Frau einpflanzen -> Roboute II.
    Der könnte doch bis zum Tag an dem der Imperator wieder in die Pötte kommt das Imperium besser führen als der olle Senat. Müsste doch THEORETHISCH möglich sein, oder ?


    Frage 2 : Sind eigentlich Roboute und Konrad Kurze die einzigen Primarchen mit Nachnamen ? Und wenn ja, warum und was bedeuten diese, bzw. woher haben sie die ?

    Ich verstehe diesen ganzen Anti-Religions-Plunder nicht. Lasst die Leute doch ihren Kram machen, egal, ob ihr das mögt oder nicht. Wir leben ( noch ) in einer Demokratie, in der jeder tun und lassen kann, was er möchte, solang er damit niemandem schadet. Wenn sich also ein Muslim in der großen Hofpause lieber auf seinen Teppich wirft um zu beten, anstatt heimlich mit den anderen Kids irgendwo im Dunklen eine zu rauchen, lasst ihn doch. ER SCHADET DAMIT NIEMANDEM ! ER WILL NIEMANDEN BEKEHREN !!

    Wie gesagt, ich bin definitiv kein Freund von Religionen, aber mir hat noch kein Mensch aus einem religiösen Motiv herraus Schaden zugefügt.( Wer jetzt mit dem "Argument" kommt, die Kirche hat soooooo viel böse Sachen gemacht früher : Ja, das hat sie. Aber das haben andere auch, ohne religiösen Hintergrund, werdet erwachsen und hört auf, Kiddie-Black Metal zu hören. )
    Und wenn jemand in der Schule/auf Arbeit/im Puff ein Kopftuch/Kruzifix/Buddhisten-Kutte tragen will, stört mich das auch nicht, solang er mir seinen Glauben nicht aufzwingen will.

    Artikel 4, Absatz 2 des Grundgesetzes : Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

    Versteht mich nicht falsch, ich bin weder religiös, noch ein großer Freund von solchen Dingen, aber es gehört nun mal zur Demokratie dazu. Wenn einen der Anblick eines betenden Menschen stört, sieht/geht man weg, anstatt es ihm gesetzlich zu verbieten. Das wäre ein herber Einschnitt in die persönliche Freiheit des Einzelnen und damit letzten Endes in die Freiheit von uns allen.

    Also ich finde auch, dass religiöse Symbole in öffentlichen Gebäuden nix zu suchen haben. Aber der Typ in dem Artikel soll sich doch ruhig auf den Boden werfen und nach Mekka beten dürfen, wenn ihm danach ist. Wenn ein Mitschüler sich bekreuzigt, stört sich doch auch niemand. Das Recht auf Ausübung einer Religion ist im Grundgesetz verankert. Das Gebet allein darf ihm nicht verboten werden.


    Wenn ich in meiner Mittagspause Sado-Maso-Spielchen mit meiner Kollegin für Slaanesh betreibe, geht das auch niemanden was an. :omg: