Posts by SachsenTeufel

    Tatsächlich ist das die natürliche Fortsetzung der Industrialisierung, Fortschritt trägt, in einer Marktwirtschaft, einer freien, eben keine Menschen die den Kreislauf nicht weitertragen können, bzw. sich nicht in ihm etablieren können.
    Natrülich ist das "ungerecht" und "unmenschlich".
    Das war früher allerdings nicht anderst, gegen die maschinelle Industrialisierung hat sich niemand gewehrt und dieser Kreislauf wird solange weitergehen bis entweder die Marktwirtschaft, in dieser Form, nicht mehr existiert, oder die Menschheit an ihre Grenzen gelangen sollte.
    Außerdem wird die Demokratie nicht abgeschafft, sie wird nur auf die jeweils nächste Bevölkerungsschicht beschränkt, da diese sich für intelligenter, was sie wohl auch ist und allgemein überlegen hällt.
    Um das zu erkennen braucht man nicht die Hilfe irgendwelcher halbseriöser Nachrichtenseiten, sondern einfach nur ein bisschen Grundwissen der neueren Geschichte.

    Ketzerei, Ketzerei!
    Du bist einer von ihnen! :omg:

    Ne, mal Spaß beiseite - lesen bildet.

    Gestern gelesen:
    Deutsche besonders islamophob
    (die Anmerkung dazu ist auch sehr interessant)
    Rohe bürgerliche und soziale Vereisung
    (€: Man stellt wieder fest, je schlechter es um das wirtschafltiche Wohlergehen einer Volkswirtschaft bestellt ist, desto eher neigen die Menschen zu Xenophobie - nicht unbedingt eine bahnbrechend neue Erkenntnis, aber interessant ist, dass das in unserem Lande zu beobachten ist, obwohl unser werter Wirtschaftsminister doch so gern vom XL-Aufschwung und Wirtschaftsboom spricht :rolleyes: ... der wohlweißlich keiner ist)

    Zum ersten Punkt: Ich stimme dir voll zu, dass es unterschiedlich hohe Löhne geben muss - schließlich ist der Lohn auch ein Indikator für die Knappheit von Arbeitskräften und gefragte Arbeit sollte besser entlohnt werden, damit ihr auch nachgegangen wird.
    Jetzt kommen wir aber zu der Frage, wie hoch die Differenz der Löhne betragen sollte. Das es einen Mindestlohn geben muss, damit auch einfache Arbeit wenigstens das Existenzminimum absichert, steht meiner Ansicht nach außer Frage. (Übrigens, der Mindestlohn wird auch kommen, da ab 2011 oder 2012 der Markt für osteuropäische Arbeiter komplett geöffnet wird und jene sonst uns mit ihren unschlagbar niedrigen Löhnen totkonkurrieren würden, selbst die CDU sieht die Notwendigkeit eines Mindestlohns.. Das ist durchaus beachtlich.) Das es auch immer arm und reich geben wird, ergibt sich bereits aus der vorherigen Aussage. Die Frage ist nur, wie hoch darf die Diskrepanz und das Spannungsverhältnis zwischen beiden "Gruppen" werden, damit der soziale Friede erhalten bleibt. Auch der gesellschaftliche Nuzen könnte dabei herangezogen werden - allerdings würden die Finanzdienstleister dabei nicht so gut abschneiden, da sie im Grunde keine verwertbaren Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die der Allgemeinheit nützen, außer ihnen selbst und ihrer Sparte (damit meine ich aber nicht das Kreditwesen und die Möglichkeit der Sparanlagen, diese sind weiterhin ein sehr nützlicher Teil der Volkswirtschaft, nur dem Investment- oder auch, Casinobereich, sollten strenge Grenzen gezogen werden).
    Wie auch Volker Pipers bereits sagte: "Stellen Sie sich vor am nächsten Tag fallen alle Investmentbaker, Aktienanalysten und Börsenmakler tot um. Oder: Am nächsten Tag fallen alle Krankenschwestern, Altenpfleger und Feuerwehrleute tot um. Und jetzt denken Sie darüber nach, wen sie mehr vermissen würden." :)
    Nur das Letztere lediglich einen Bruchteil dessen verdienen, was Erstere jeden Monat mit nach Hause nehmen, ist für mich eine schreiende Ungerechtigkeit.

    Mann ist das anstrengend, aber noch ist die Hoffnung nicht verloren :P

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    nagst am hungertuch oder warum machst so ein faß auf?
    reichts bafög nich mehr? dann setz dich in chemnitz ins edeka neben der mensa und zock die studis ab :D

    bei dir scheint ja der neue Führer ja schon in den Startlöchern zu stehen, deine Panikmache ist schon ziemlich belustigend :>

    1. Keine Sorge mir gehts gut ;)
    2. Von Panikmache kann wohl kaum die Rede sein, ich kläre lediglich auf. Wenn du allerdings die Informationen als "Panikmache" bezeichnest.. nun, das ist nunmal die Wahrheit, aber für Panik besteht noch kein Anlass.
    3. Persönliche Anfeindungen sind nicht schön


    Zu phil:

    ich weiß nicht, ob du auf der Uni bist oder warst, aber wenn ja, empfehle ich dir mal ein paar Wirtschaftskurse zu belegen. Das soll jetzt keine Beleidigung sein. Nein, ich muss leider immer wieder feststellen, dass viele das glauben, was du hier aufgelistet hast, weil es ihnen von der faktisch gleichgeschalteten Medienlandschaft so eingetrichtert worden ist. Nichtsdestoweniger werde ich versuchen dir zu erklären, warum folgende Punkte so nicht richtig sind.


    Was die Ausländerdebatte betrifft, kann ich, zumindest den letzten Post zufolge, eine Art Konsens erkennen. Und ehrlich gesagt, möchte ich darüber auch nicht weiter diskutieren, weil das darüber hinaus auch nicht Thema des Threads sein sollte.

    Zum Thema Arbeitslosigkeit:
    Arbeitslosigkeit unter 3 Millionen?
    Dazu auch: Was die offizielle Statistik verbirgt
    9 Millionen Menschen wünschen sich mehr Arbeit

    Nächster Punkt:
    Erklär mal bitte den Zusammenhang zwischen einseitiger Kapitalakkumulation und der Steinzeit. Und was ist gegen Verteilungsgerechtigkeit einzuwenden? Und was geschieht wenn wir dem Kapitalismus keine Grenzen ziehen, hat bereits die Geschichte gezeigt: Die Zustände, welche am Anfang des 19 Jhdts. herrschten, würdest du wohl ebensowenig wollen, wie ich.

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    Zitat
    • Wiedereinführung der Gewerbekapitalsteuer, die ebenfalls in der Regierungszeit von Helmut Kohl abgeschafft wurde.


    Das wird die Löhne auch nicht erhöhen, es wird auf lange sicht eher noch mehr Arbeitskräfte ersetzten, da zur Gewinnmaximierung vermehrt noch auf Auslandsarbeit gesetzt würde und/oder mehr Maschinen.

    Ungeachtet der Tatsache, dass zB vor allem in der Automobilbranche bereits verstärkt auf ausländische Produktion gesetzt wird..
    Es wäre echt wünschenswert wenn du dir die Quellen die ich dir hier mühsam zusammensuche auch mal ansiehst.

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    Zitat
    • Streichung der Steuerfreiheit für Gewinne beim Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen.


    Wie soll bitte damit die Verteilungsgerechtigkeit erhöht werden, dann wird es in Dt. Noch weniger Firmengründungen geben, zugunsten von Ausländischen Unternehmensformen.

    Das betrifft vor allem Hedgefonds, die sich hierzulande eingenistet haben, Unternehmen aufkaufen ihre Schulden auf ihnen abladen und als letzte Folge konkurs gehen lassen - das ist die Kurzversion. (Es gibt zwar auch positive Beispiele, nur sind das absolute Ausnahmefälle, leider)

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    • Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die in der Zeit der Regierung Kohl abgeschafft worden ist.


    Tatsächlich halte ich das nicht für Sinnvoll, da hier vorallem der Mittelstand getrfoffen werden wird, der nicht die Möglichkeit hat sein Vermögen im Ausland anzulegen.(zB. Hausbesitz etc.)

    Es geht hier weniger um die mittleren sondern um die exorbitant hohen Einkommen, da diese ihr Kapital gerne mal in Wertpapiere oder Immobilien stecken. Die Senkung hat offensichtlich nicht dazu geführt, dass Kapital nicht in die Schweiz oder anderen Steueroasen abfließt.

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    Zitat
    • Wirksame Erbschaftsbesteuerung statt der weiteren Lockerung.


    Mittelstand!!!

    Arbeiterklasse!!!

    Ne, jetzt mal ehrlich. Eine Begründung wäre schön.

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    Nach früheren anderen Rechtfertigungen findet die Erbschaftsteuer heute ihre Rechtfertigung in der erhöhten steuerlichen Leistungsfähigkeit des Erben sowie in der gewünschten Umverteilung von im Erbgang angehäuften Vermögen


    HDWW, Bd. 2 1980, G. Fischer – J.C.B. Mohr- Vandenhoeck & Ruprecht, ISBN 978-3-525-10257-2, unter: Erbschafts- und Schenkungsteuer, S. 449

    Ist zwar ne Wiki-Quelle, aber nicht weniger aussagekräftig. Außerdem gibt es bereits Freibeträge, die zu kleine Betriebe schonen.

    €: Noch ein Nachtrag. Ich habs zwar an anderer Stelle schon gepostet, aber weils so schön war...
    Superreiche schaden der Wirtschaft

    Aha, der besagte Herr ist also der einzige der Imigranten-feindlich denkt, in Deutschland, dann sollte aus deiner Sicht doch alles in Ordnung sein.

    Die Fremdenfeindlichkeit fällt deswegen auf fruchtbaren Boden, weil es hierzulande genug verzweifelte Gestalten gibt, die Opfer der Kürzungs- und schlechten Wirtschaftspolitik geworden sind (allen voran die massive und reale Arbeitslosigkeit von ungefähr 7 bis 9 Mio., wenn man die Statistiken nicht nach Belieben schönt)
    Man sucht einen Grund, warum es einem scheiße geht, obwohl die Presse sich mit Wirtschaftsboommeldungen überschlägt (2% Wachstum sind übrigens kein Boom, vor allem wenn man beachtet dass in 2008 es einen massiven Einbruch des BIP gegeben hat und im Vergleich wir erstmal wieder auf 2008-Niveau kommen müssen) und dann kommt das Motiv des den Staat ausraubenden Ausländer als Ausflucht gerade recht. Zugegeben, wer weiß schon wie viele Ausländer es hier gibt? Wer weiß, wie viele Sozialhilfe beziehen und Verbrechen begehen? Abgesehen von einigen Kundigen wohl nur wenige. Wenig hilfreich ist auch die ständige Anheizung des Konflikts durch Medien wie der BILD oder dem Spiegel, die bekanntermaßen statt kritischem Journalismus, lediglich nur noch Hofberichterstattung in ihrem Wurstblatt anbieten. (Ich war auch mal Spiegelleser - wenn man den Politik und Wirtschaftsteil überspringt ist es eigtl eine ganz nette Zeitung).


    Und die EU Subventionen bekommen nicht die "Superreichen", sondern unsere armen arbeitenden Bauern.
    Und der allgemeine Wohlstand in Deutschland ist auch nicht nur für Reiche da, sondern für alle Bürger(!), bzw. Steuerzahler..

    PS: mal davon abgesehen das es ungerecht wäre das Vermögen gleich aufzuteilen, wer mehr leistet, der verdient auch mehr!

    1. Um EU-Subventionen geht es hier nicht. Das ist ein ganz anderes, aber auch interessantes, Thema
    2. Lies bitte diesen Text: Die unendliche Leistungsträgerlüge
    3. Ich stimme dir voll zu, dass der allgemeine Wohlstand nicht nur für Reiche da sein sollte, sondern für alle Bürger - nur momentan sieht es leider so aus:

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    2007 besaß das reichste eine Prozent der Bundesbürger 23% des gesamten Vermögens in Deutschland. Die obersten 5% verfügten gar über 46% und das reichste Zehntel kontrollierte 61,1%. Für die Mehrheit bleibt nicht mehr viel übrig. Die unteren 70% kommen nicht einmal auf 9% vom Gesamtvermögen. (Zitiert nach Ulrike Herrmann, Hurra wir dürfen zahlen)


    Und schau dir dazu noch folgenden Thread an: Deutschland verbrennt seine Vermögen im Ausland
    Da siehst du was die oberen 10% mit dem zusätzlich durch Steuersenkungen und Lohnkürzungen verdienten Geld treiben.

    €:
    Mittel und Wege, um die Verteilungsgerechtigkeit wiederherzustellen wären zum Beispiel:
    • Erhöhung des Spitzensteuersatzes der Einkommensteuer
    • Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die in der Zeit der Regierung Kohl abgeschafft worden ist.
    • Wiedereinführung der Gewerbekapitalsteuer, die ebenfalls in der Regierungszeit von Helmut Kohl abgeschafft wurde.
    • Erhöhung der Körperschaftssteuer
    • Streichung der Steuerfreiheit für Gewinne beim Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen.
    • Aufhebung der Steuerfreiheit im Bereich der Finanzdienstleistungen.
    • Wirksame Erbschaftsbesteuerung statt der weiteren Lockerung.
    • Wiedereinführung der Börsensatzsteuer
    • Angleichung der Steuersätze für Zins- und Vermögenseinkünfte an die Steuersätze der Einkommensteuer.

    Ja, stimmt im großen Ausmaß sogar, nur das das ganze inszeniert ist stimmt nicht, ist eher so das die Arbeiterschicht den Rassismus von selbst auslebt, um mal bei den verallgemeinerungen zu bleiben.
    Willst du, mal so nebenbei gefragt, auf Teile des Reichtums in Deutschland verzichten, nur weil er durch die Ausbeutung erwirtschaftet wird?

    Die oberen 10% besitzen über 60% des Volkseinkommens... Der so genannte "Reichtum" in Deutschland beschränkt sich auf sehr enge Personengruppen. Darauf kann ich wohlweißlich verzichten. Das Vermögen müsste gleichmäßiger verteilt werden, dann hätten auch alles was davon.

    P.S: Ja genau, Sarrazin und Co. sind Verteter der Arbeiterklasse... :rolleyes:

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    Diejenigen, die von den sozialen Ungerechtigkeiten im Kapitalismus
    profitieren, greifen immer wieder zu rassistischen Kampagnen,
    um die Bevölkerung zu spalten und so deren Kampf gegen
    neoliberale Kürzungsoffensiven und die Umverteilung von unten
    nach oben zu erschweren.

    Wenn man das nicht erkennt..
    Nun, den Blinden kann man nicht zum Sehen verhelfen.

    Und blinde Pseudogewaltunterstellung finde ich ebensowenig sinnvoll. Meine Quellen kommen nun mal zu einem anderen Ergebnis. Die Frage welche nun seriöser ist, bzw. welche nun Recht behält, lässt sich vermutlich nur schwer herausstellen. Du scheinst da deine eigene Meinung zu haben.

    Was vllt noch viel interessanter ist, warum diese Debatte überhaupt erst wieder angestoßen worden ist:

    Darf ich mal laut lachen? Den Ratschlag kann ich gerne zurückgeben. Meine Quellen sind wohl etwas aktueller als deine.
    Und, mir einen lausige Text von einem Uni-Seminar an den Kopf zu werfen und dann zu behaupten ich arbeite nicht seriös ist schon etwas dreist.
    Ich hab den Bericht mal überflogen - wer ist denn überhaupt Autor des Textes? Ich seh da nichts.


    Das Beispiel lahmt weil wenn es zwar gleich viele kriminelle Ausländer wie kriminelle Deutsche in den gleichen sozialen Verhältnissen gibt, aber einfach der Anteil an Ausländern in diesen Verhältnissen größer ist, es dadurch eben auch mehr kriminällt Ausländer gibt. [natürlich alles auf die Bevölkerungsanteile bezogen]

    Ich will ja nicht sagen, dass Ausländer krimineller sind weil sie eben Ausländer sind. Das sie es aber eben sind ist nunmal Fakt, auch wenn der Grund nichts mit ihreren (Genen) zu tun hat.

    ? Der Sinn deiner Aussage will sich mir nicht so recht erschließen...

    P.S.: Hast du dir den Text überhaupt mal durchgelesen?

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    Auch mehr als 10 Jahre später haben nur wenige Medien dazu gelernt und betreiben weiter Hetze gegen Ausländer. So schreibt z. B. BILD am 29. Dezember 2007 unter der Schlagzeile „22% aller Häftlinge sind Ausländer“: „Insgesamt 7,3 Millionen Ausländer leben in Deutschland (Stand Ende 2006), das sind knapp neun Prozent der Gesamtbevölkerung. Von rund 65 000 Gefängnisinsassen in Deutschland (März 2006) waren 22 Prozent Ausländer“. Und auch im SPIEGEL (Nr. 2, 7. Januar 2008, S. 29) werden die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik- ( Vgl. Geißler 1999 und 2000, Ruhrmann/Demren 2000, Jäger 2000, Spindler 2003, Müller 2005) (PKS)2 mit der Bevölkerungsstatistik vergleichend gegenübergestellt: In einer Grafik wird dem Leser gezeigt, dass Nichtdeutsche mit 24,8% an der Gewaltkriminalität beteiligt sind, obwohl sie nur 8,8% der Bevölkerung ausmachen. Zahlen dieses Typs suggerieren, dass Migranten erheblich häufiger kriminell werden als Deutsche.

    Pauschale Zahlen dieser Art werden immer wieder mit großem Public Relations- Aufwand auf einer Pressekonferenz vor laufender Kamera präsentiert.

    Dabei wird jedoch leider oft vergessen, dass hinter Statistiken immer Menschen stehen und die quantitativen, nackten Zahlen lediglich einen Teil der Wirklichkeit darstellen. Daher möchte ich im Folgenden die PKS des Jahres 1992, nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ interpretieren um die Verzerrungen zu Lasten der Ausländer zu korrigieren.

    und vor allem:

    Der Autor kommt zu einer ganz anderen Auffassung, als wie du sie ihm unterstellst...

    der gemeine mann geht doch auch nur in media mark shoppen, so viel mehr nutzen seh ich da auch nich :D

    übrigens brauchst nicht zu jedem artikel den du liest n neuen thread aufmachen
    meinetewegen machen wir ne politik/soziales/schule&beruf sektion auf, aber das ist doch kein politikboard hier ^^
    zu richtig krassen geschichten ok... aber naja, über die banken und die finanzwelt wurde in jüngster zeit zu genüge berichtet, wundert mich, dass zu der neuen wikileaks geschichte noch nix offen ist :D

    Zuerst ein Quellen-Nachtrag: Supereiche schaden der Wirtschaft Daraus:

    Quote

    Warum sind die Superreichen schädlich für das Wirtschaftswachstum? Die Antwort ist simpel: Weil sie es schlicht nicht schaffen, ihr Vermögen auch wieder auszugeben. Der ehemalige Arbeitsminister der USA, Robert Reich, erklärt dies in seinem soeben erschienen Buch «Nachbeben»* wie folgt: «Schon allein die Grösse der Aufgabe, unanständige Massen von Geld unter die Leute zu bringen, stellt ihre Besitzer vor unerwartete Herausforderungen.»

    Stellen Sie sich einmal Daniel Vasella vor. Der Mann soll jährlich rund 40 Millionen Franken verdienen. Er müsste demnach täglich mehr als 100'000 Franken ausgeben, um das Geld wieder unter die Leute bringen. Das ist selbst mir harter Arbeit kaum zu schaffen. Reiche horten so gesehen zwangsläufig zu viel Geld und geben zu wenig aus.

    Das mit der extra Sektion ist eine gute Idee ;)
    Doch zum ersten Punkt: Wenn das Geld zB im Media Markt ausgegeben wird, bezahlt der gemeine Bürger Steuern (Mehrwertsteuer), die in das Staatssäckel fließen und der Allgemeinheit zu Gute kommen. Das wäre nicht der Fall, wenn der selbe Betrag den Banken zur Zockerei freigegeben wird - dort gibt es entweder keine Steuern (Lobbypolitik) oder sie können leicht umgangen werden. Darüber hinaus sichert dein Einkauf Arbeitsplätze bei welchem Unternehmen auch immer du dein Geld lässt.;) (Banken zählen in dem Fall nicht, weil der Investmentbereich, der zuweilen den Hauptteil einer jeden großen Bank ausmacht, einfach eine parasitäre Struktur ist)

    Dazu der ehemalige Chef der Fed Paul Volcker, den man nun wahrlich nicht als linke Socke bezeichnen kann:
    “Ich wünschte, jemand würde mir auch nur den geringsten neutralen Beweis
    für den Zusammenhang zwischen innovativen Finanzprodukten und dem
    Wachstum der Volkswirtschaft liefern. [...] Die wichtigste
    Finanzinnovation, die ich in den vergangenen zwanzig Jahren erlebt habe,
    ist ...der Geldautomat, der hilft den Menschen wirklich.”[...]
    Recht hatter...

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    €: Und weil es noch nicht genug ist, noch ein schönes Zitat: ;)

    "Die Finanzakteure sind der ungewählte, korruptiv an die Macht gelangte
    Souverän, der sich auf dem Weg zur kalkulierten Insolvenz spekulativ
    selbst bereichern kann, sich dann für unschuldig erklärt und sich
    mithilfe der gewählten Macht leistungslose Kompensationen aus dem
    ...Vermögen unbeteiligter Dritter, nämlich der Bürger verschafft." pwned
    aus:
    Werner Rügemer: Subvention, Korruption, Marktzerstörung

    Es geht doch nicht um Migration oder nicht sondern um Straftäter und das dies gehäuft eben Migranten sind ist eben nicht zu bestreiten.

    Falsch.

    "Mythos: »Migranten
    werden häufiger straffällig«
    Sarrazin meint, dass Migranten besonders kriminell sind.
    Er behauptet: »In Berlin werden 20 Prozent aller Gewalttaten
    von nur 1000 türkischen und arabischen jugendlichen Tätern
    begangen, eine Bevölkerungsgruppe, die 0,3 Promille der
    gesamten Berliner Bevölkerung stellt.

    Fakt ist:
    Sarrazin liefert keine Belege für seine Behauptung. Bezüglich
    jugendlichen Mehrfachtätern stellt die Kriminalistikforschung
    hingegen folgendes fest: Die Unterschiede zwischen Inländern
    und einzelnen Migrantengruppen »gleichen sich vollständig aus,
    wenn man differenzierter vergleicht, d. h. Jugendliche unterschiedlicher
    Herkunft mit denselben familiären, schulischen
    und sozialen Rahmenbedingungen sowie übereinstimmenden
    Werteorientierungen einander gegenüberstellt«.21 Die Bundeszentrale
    für politische Bildung betont, dass Migranten auch im
    Allgemeinen nicht krimineller als Deutsche sind: »Die Behauptung,
    Ausländer seien um ein Vielfaches krimineller als Deutsche,
    gehört zum Repertoire rechtsradikaler Propaganda, aber auch
    einiger konservativer Politiker, die damit die Forderung nach
    geschlossenen Grenzen untermauern (…) Grundtatsache ist,
    dass integrierte Ausländer in Deutschland, und sie bilden
    die überwältigende Mehrheit, nicht öfter mit dem Gesetz
    in Konflikt kommen als Deutsche«.22

    [21] Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachen (2009):
    Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt,
    Forschungsbericht Nr.107, S.11 f.
    [22] Bundeszentrale für politische Bildung (2001), Info Aktuell,
    Rechtsextremismus, S. 3

    Was hälst du davon, wenn ich einfach mal sage, "master" du bist ein Steuerhinterzieher und Gewalttäter - ohne mich auch nur ansatzweise zu bemühen, dass auch begründen zu wollen?
    ... nur mal als kleiner Denkanstoß ;)


    P.S: Diskussionswürdig:

    Ursachen für das Anwachsen der Ausländerfeindlichkeit

    Mehrere sich kumulierende Ursachen haben zum Anwachsen des rechten bis rechtsextremen Potentials und der Ausländerfeindlichkeit in der Bevölkerung beigetragen:

    * die jahrzehntelange „demonstrative Erkenntnisverweigerung“ (Klaus Bade), dass Deutschland ein Einwanderungsland ist,
    * die zunehmend wahrgenommene Prekarität am Arbeitsplatz bzw. die mangelnde soziale Unterstützung bei Arbeitslosigkeit
    * und die ökonomisch erzeugte Ungleichheit, die in eine „Ideologie der Ungleichwertigkeit“ (Wilhelm Heitmeyer) umgewandelt wurde.

    Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/?p=6652

    nein tut mir leid es stimmt so einfach nicht. Selsbt wenn du stinkend reich bist und dein Geld nicht ausgibst, benutzt die Bank es für ihre Geschäfte. Es ist ja im grunde nicht mal real das ganze Geld was auf deinem Konto ist. Also selbst wenn wenige Reiche alles Geld haben verpufft es nicht einfach aus dem System.

    Natürlich ist es besser für die Binnennachfrage wenn mehr Leute Geld haben aber darum ging es nicht.

    Nö, verpuffen tuts nicht, aber die Banken treiben Schindluder mit dem angelegten Geld und schaden damit der (realen) Wirtschaft mehr als sie ihr Nutzen stiften. Bestes Beispiel ist wohl die Finanzmarktblase im Jahre 2008. Das Geld hätte lieber durch höhere Löhne auf die gemeine Bevölkerung umverteilt werden müssen, denn der gemeine Mann hat nicht unbedingt die Neigung sein Geld auf dem Finanzmarkt zu verzocken.

    Oh, Kamikaze hat gar nicht so Unrecht. Der Zusammenhang zwischen einseitiger Kapitalakkumulation und wirtschaftlicher Depression ist ganz einfach erklärt.
    Das Problem das entsteht, wenn es zu viele Reiche gibt ist simpel: Sie geben ihr Geld nicht mehr aus. Zumindest nicht in dem Maße, wie wenn man das gesparte Vermögen auf mehrere Bürger verteilen würde.

    Quote

    "Fast eine Billion Euro an Vermögen haben deutsche Unternehmen seit 2003 im Ausland angehäuft. Die Hälfte davon hat sich verflüchtigt.
    Über Jahrzehnte haben die deutschen Unternehmen das gemacht, was ihre Aufgabe ist: Sie haben zusätzlich zu ihren einbehaltenen Gewinnen Finanzmittel aufgenommen für die Realkapitalbildung, ihre Netto-Investitionen waren immer höher als ihr Sparen, sie hatten daher ein Finanzierungsdefizit.
    Das änderte sich ab 2003: Die Gewinne der Unternehmen stiegen deutlich an, in erster Linie als Folge sinkender Reallöhne. Statt ihre Investitionen zumindest in gleichem Maß zu erhöhen, akkumulierten die Unternehmen Finanzkapital: Sechs Jahre in Folge haben sie nun schon Finanzierungsüberschüsse. Diese legten sie primär in Form von Bankeinlagen, Aktien und Finanzderivaten an..."


    vollständiger Text: Handelsblatt

    Jetzt sag mir nochmal einer, die Löhne hätten nicht im Gegenzug steigen können :rolleyes:

    Ich hab mir den AI.Mod 3.10 für SS 1.2 geholt und mal wieder eine kleine Kampagnensession mit der IG gestartet. Allerdings wenn ich den letzten Warpportalknoten auf der Eldar-Stronghold Map zerstöre und die Mission beendet und die Zwischenssequenz eingespielt wird, erhalte ich nach ungefähr 5 Sekunden einen kritischen KI-Fehler und das Spiel wird angehalten oder stürzt komplett ab.
    Weiß jmd. wie man diesen Fehler beseitigen oder umgehen kann?