Parallele Entwicklungen in Deutschland

  • Quote

    Diejenigen, die von den sozialen Ungerechtigkeiten im Kapitalismus
    profitieren, greifen immer wieder zu rassistischen Kampagnen,
    um die Bevölkerung zu spalten und so deren Kampf gegen
    neoliberale Kürzungsoffensiven und die Umverteilung von unten
    nach oben zu erschweren.

    Wenn man das nicht erkennt..
    Nun, den Blinden kann man nicht zum Sehen verhelfen.

  • Wenn man das nicht erkennt..
    Nun, den Blinden kann man nicht zum Sehen verhelfen.

    Ja, stimmt im großen Ausmaß sogar, nur das das ganze inszeniert ist stimmt nicht, ist eher so das die Arbeiterschicht den Rassismus von selbst auslebt, um mal bei den verallgemeinerungen zu bleiben.
    Willst du, mal so nebenbei gefragt, auf Teile des Reichtums in Deutschland verzichten, nur weil er durch die Ausbeutung erwirtschaftet wird?

  • Ja, stimmt im großen Ausmaß sogar, nur das das ganze inszeniert ist stimmt nicht, ist eher so das die Arbeiterschicht den Rassismus von selbst auslebt, um mal bei den verallgemeinerungen zu bleiben.
    Willst du, mal so nebenbei gefragt, auf Teile des Reichtums in Deutschland verzichten, nur weil er durch die Ausbeutung erwirtschaftet wird?

    Die oberen 10% besitzen über 60% des Volkseinkommens... Der so genannte "Reichtum" in Deutschland beschränkt sich auf sehr enge Personengruppen. Darauf kann ich wohlweißlich verzichten. Das Vermögen müsste gleichmäßiger verteilt werden, dann hätten auch alles was davon.

    P.S: Ja genau, Sarrazin und Co. sind Verteter der Arbeiterklasse... :rolleyes:

  • Aha, der besagte Herr ist also der einzige der Imigranten-feindlich denkt, in Deutschland, dann sollte aus deiner Sicht doch alles in Ordnung sein.
    Und die EU Subventionen bekommen nicht die "Superreichen", sondern unsere armen arbeitenden Bauern.
    Und der allgemeine Wohlstand in Deutschland ist auch nicht nur für Reiche da, sondern für alle Bürger(!), bzw. Steuerzahler..

    PS: mal davon abgesehen das es ungerecht wäre das Vermögen gleich aufzuteilen, wer mehr leistet, der verdient auch mehr!

  • Aha, der besagte Herr ist also der einzige der Imigranten-feindlich denkt, in Deutschland, dann sollte aus deiner Sicht doch alles in Ordnung sein.

    Die Fremdenfeindlichkeit fällt deswegen auf fruchtbaren Boden, weil es hierzulande genug verzweifelte Gestalten gibt, die Opfer der Kürzungs- und schlechten Wirtschaftspolitik geworden sind (allen voran die massive und reale Arbeitslosigkeit von ungefähr 7 bis 9 Mio., wenn man die Statistiken nicht nach Belieben schönt)
    Man sucht einen Grund, warum es einem scheiße geht, obwohl die Presse sich mit Wirtschaftsboommeldungen überschlägt (2% Wachstum sind übrigens kein Boom, vor allem wenn man beachtet dass in 2008 es einen massiven Einbruch des BIP gegeben hat und im Vergleich wir erstmal wieder auf 2008-Niveau kommen müssen) und dann kommt das Motiv des den Staat ausraubenden Ausländer als Ausflucht gerade recht. Zugegeben, wer weiß schon wie viele Ausländer es hier gibt? Wer weiß, wie viele Sozialhilfe beziehen und Verbrechen begehen? Abgesehen von einigen Kundigen wohl nur wenige. Wenig hilfreich ist auch die ständige Anheizung des Konflikts durch Medien wie der BILD oder dem Spiegel, die bekanntermaßen statt kritischem Journalismus, lediglich nur noch Hofberichterstattung in ihrem Wurstblatt anbieten. (Ich war auch mal Spiegelleser - wenn man den Politik und Wirtschaftsteil überspringt ist es eigtl eine ganz nette Zeitung).


    Und die EU Subventionen bekommen nicht die "Superreichen", sondern unsere armen arbeitenden Bauern.
    Und der allgemeine Wohlstand in Deutschland ist auch nicht nur für Reiche da, sondern für alle Bürger(!), bzw. Steuerzahler..

    PS: mal davon abgesehen das es ungerecht wäre das Vermögen gleich aufzuteilen, wer mehr leistet, der verdient auch mehr!

    1. Um EU-Subventionen geht es hier nicht. Das ist ein ganz anderes, aber auch interessantes, Thema
    2. Lies bitte diesen Text: Die unendliche Leistungsträgerlüge
    3. Ich stimme dir voll zu, dass der allgemeine Wohlstand nicht nur für Reiche da sein sollte, sondern für alle Bürger - nur momentan sieht es leider so aus:

    Quote

    2007 besaß das reichste eine Prozent der Bundesbürger 23% des gesamten Vermögens in Deutschland. Die obersten 5% verfügten gar über 46% und das reichste Zehntel kontrollierte 61,1%. Für die Mehrheit bleibt nicht mehr viel übrig. Die unteren 70% kommen nicht einmal auf 9% vom Gesamtvermögen. (Zitiert nach Ulrike Herrmann, Hurra wir dürfen zahlen)


    Und schau dir dazu noch folgenden Thread an: Deutschland verbrennt seine Vermögen im Ausland
    Da siehst du was die oberen 10% mit dem zusätzlich durch Steuersenkungen und Lohnkürzungen verdienten Geld treiben.

    €:
    Mittel und Wege, um die Verteilungsgerechtigkeit wiederherzustellen wären zum Beispiel:
    • Erhöhung des Spitzensteuersatzes der Einkommensteuer
    • Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die in der Zeit der Regierung Kohl abgeschafft worden ist.
    • Wiedereinführung der Gewerbekapitalsteuer, die ebenfalls in der Regierungszeit von Helmut Kohl abgeschafft wurde.
    • Erhöhung der Körperschaftssteuer
    • Streichung der Steuerfreiheit für Gewinne beim Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen.
    • Aufhebung der Steuerfreiheit im Bereich der Finanzdienstleistungen.
    • Wirksame Erbschaftsbesteuerung statt der weiteren Lockerung.
    • Wiedereinführung der Börsensatzsteuer
    • Angleichung der Steuersätze für Zins- und Vermögenseinkünfte an die Steuersätze der Einkommensteuer.

  • nagst am hungertuch oder warum machst so ein faß auf?
    reichts bafög nich mehr? dann setz dich in chemnitz ins edeka neben der mensa und zock die studis ab :D

    bei dir scheint ja der neue Führer ja schon in den Startlöchern zu stehen, deine Panikmache ist schon ziemlich belustigend :>

  • Quote

    Die Fremdenfeindlichkeit fällt deswegen auf fruchtbaren Boden, weil es hierzulande genug verzweifelte Gestalten gibt, die Opfer der Kürzungs- und schlechten Wirtschaftspolitik geworden sind (allen voran die massive und reale Arbeitslosigkeit von ungefähr 7 bis 9 Mio., wenn man die Statistiken nicht nach Belieben schönt)

    Die Fremdenfeindlichkeit fällt nicht nur deshalb auf fruchtbaren Boden, sondern auch deshalb weil es einer Art angeboren ist Außenseiter zum Wohl der eigenen Gruppe feindlich zu betrachten.
    Das vorallem in Zeiten in denen es für die eigene Gruppe schlecht geht dieses Verhalten verstärkt auftreten wird ist nur logisch und im Grunde sogar zwingend notwendig um das Überleben der Gruppe zu sichern.
    Der Hass wird nicht durch Politiker und Pseudopropheten erschaffen, er ist schon da und es reicht auch ein armer, arbeitsloser Künstler, um diese Ausländerfeindlichen Neigungen zu wecken.

    Quote

    Man sucht einen Grund, warum es einem scheiße geht,

    siehe oben, den sucht man nicht, man Sucht nur einen Weg die eigene Lage zu bessern.

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    obwohl die Presse sich mit Wirtschaftsboommeldungen überschlägt (2% Wachstum sind übrigens kein Boom, vor allem wenn man beachtet dass in 2008 es einen massiven Einbruch des BIP gegeben hat und im Vergleich wir erstmal wieder auf 2008-Niveau kommen müssen)

    Es ist ja auch ein Wirtschaftsboom, überall werden neue Kreisverkehre gebaut, Straßen und Häuser renoviert etc. die Arbeitslosenzahlen sinken TATSÄCHLICH!
    Die Frage ist nur wie anhaltend die Wirtschaft durch Straßensanierungen, saniert wird.

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    und dann kommt das Motiv des den Staat ausraubenden Ausländer als Ausflucht gerade recht. Zugegeben, wer weiß schon wie viele Ausländer es hier gibt? Wer weiß, wie viele Sozialhilfe beziehen und Verbrechen begehen? Abgesehen von einigen Kundigen wohl nur wenige.

    Ich glaube das wurde vorhin schon von master ausführlich behandelt.

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    Wenig hilfreich ist auch die ständige Anheizung des Konflikts durch Medien wie der BILD oder dem Spiegel, die bekanntermaßen statt kritischem Journalismus, lediglich nur noch Hofberichterstattung in ihrem Wurstblatt anbieten. (Ich war auch mal Spiegelleser - wenn man den Politik und Wirtschaftsteil überspringt ist es eigtl eine ganz nette Zeitung).

    Tatsächlich halte ich vom Spiegel auch nicht besonderst viel, allerdings aus leicht anderen Gründen, zB. Das er Geld kostet und auf Papier gedruckt wird.
    Allerdings, warum sollten Medien dies nicht tun, es wird nunmal das verstärkt präsentiert das an meisten Einnahmen bringt, wir leben in einer Wirtschaft und einen Volksempfänger gibt es in diesem Sinne zum Glück nicht mehr!


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    3. Ich stimme dir voll zu, dass der allgemeine Wohlstand nicht nur für Reiche da sein sollte, sondern für alle Bürger - nur momentan sieht es leider so aus:
    Zitat
    2007 besaß das reichste eine Prozent der Bundesbürger 23% des gesamten Vermögens in Deutschland. Die obersten 5% verfügten gar über 46% und das reichste Zehntel kontrollierte 61,1%. Für die Mehrheit bleibt nicht mehr viel übrig. Die unteren 70% kommen nicht einmal auf 9% vom Gesamtvermögen. (Zitiert nach Ulrike Herrmann, Hurra wir dürfen zahlen)

    Tatsächlich ist das so, allerdings, was soll daran falsch sein, das ist der natürliche Prozess der industrialisierung, wollen wir auf diesen verzichten, können wir gerne wieder zurück in die Steinzeit, da brauchen wir weder Geld, noch Fortschritt.

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    • Erhöhung des Spitzensteuersatzes der Einkommensteuer


    siehe oben

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    • Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die in der Zeit der Regierung Kohl abgeschafft worden ist.


    Tatsächlich halte ich das nicht für Sinnvoll, da hier vorallem der Mittelstand getrfoffen werden wird, der nicht die Möglichkeit hat sein Vermögen im Ausland anzulegen.(zB. Hausbesitz etc.)

    Quote

    • Wiedereinführung der Gewerbekapitalsteuer, die ebenfalls in der Regierungszeit von Helmut Kohl abgeschafft wurde.


    Das wird die Löhne auch nicht erhöhen, es wird auf lange sicht eher noch mehr Arbeitskräfte ersetzten, da zur Gewinnmaximierung vermehrt noch auf Auslandsarbeit gesetzt würde und/oder mehr Maschinen.

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    • Streichung der Steuerfreiheit für Gewinne beim Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen.


    Wie soll bitte damit die Verteilungsgerechtigkeit erhöht werden, dann wird es in Dt. Noch weniger Firmengründungen geben, zugunsten von Ausländischen Unternehmensformen.

    Quote

    • Wirksame Erbschaftsbesteuerung statt der weiteren Lockerung.


    Mittelstand!!!

  • Mann ist das anstrengend, aber noch ist die Hoffnung nicht verloren :P

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    nagst am hungertuch oder warum machst so ein faß auf?
    reichts bafög nich mehr? dann setz dich in chemnitz ins edeka neben der mensa und zock die studis ab :D

    bei dir scheint ja der neue Führer ja schon in den Startlöchern zu stehen, deine Panikmache ist schon ziemlich belustigend :>

    1. Keine Sorge mir gehts gut ;)
    2. Von Panikmache kann wohl kaum die Rede sein, ich kläre lediglich auf. Wenn du allerdings die Informationen als "Panikmache" bezeichnest.. nun, das ist nunmal die Wahrheit, aber für Panik besteht noch kein Anlass.
    3. Persönliche Anfeindungen sind nicht schön


    Zu phil:

    ich weiß nicht, ob du auf der Uni bist oder warst, aber wenn ja, empfehle ich dir mal ein paar Wirtschaftskurse zu belegen. Das soll jetzt keine Beleidigung sein. Nein, ich muss leider immer wieder feststellen, dass viele das glauben, was du hier aufgelistet hast, weil es ihnen von der faktisch gleichgeschalteten Medienlandschaft so eingetrichtert worden ist. Nichtsdestoweniger werde ich versuchen dir zu erklären, warum folgende Punkte so nicht richtig sind.


    Was die Ausländerdebatte betrifft, kann ich, zumindest den letzten Post zufolge, eine Art Konsens erkennen. Und ehrlich gesagt, möchte ich darüber auch nicht weiter diskutieren, weil das darüber hinaus auch nicht Thema des Threads sein sollte.

    Zum Thema Arbeitslosigkeit:
    Arbeitslosigkeit unter 3 Millionen?
    Dazu auch: Was die offizielle Statistik verbirgt
    9 Millionen Menschen wünschen sich mehr Arbeit

    Nächster Punkt:
    Erklär mal bitte den Zusammenhang zwischen einseitiger Kapitalakkumulation und der Steinzeit. Und was ist gegen Verteilungsgerechtigkeit einzuwenden? Und was geschieht wenn wir dem Kapitalismus keine Grenzen ziehen, hat bereits die Geschichte gezeigt: Die Zustände, welche am Anfang des 19 Jhdts. herrschten, würdest du wohl ebensowenig wollen, wie ich.

    Quote

    Zitat
    • Wiedereinführung der Gewerbekapitalsteuer, die ebenfalls in der Regierungszeit von Helmut Kohl abgeschafft wurde.


    Das wird die Löhne auch nicht erhöhen, es wird auf lange sicht eher noch mehr Arbeitskräfte ersetzten, da zur Gewinnmaximierung vermehrt noch auf Auslandsarbeit gesetzt würde und/oder mehr Maschinen.

    Ungeachtet der Tatsache, dass zB vor allem in der Automobilbranche bereits verstärkt auf ausländische Produktion gesetzt wird..
    Es wäre echt wünschenswert wenn du dir die Quellen die ich dir hier mühsam zusammensuche auch mal ansiehst.

    Quote


    Zitat
    • Streichung der Steuerfreiheit für Gewinne beim Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen.


    Wie soll bitte damit die Verteilungsgerechtigkeit erhöht werden, dann wird es in Dt. Noch weniger Firmengründungen geben, zugunsten von Ausländischen Unternehmensformen.

    Das betrifft vor allem Hedgefonds, die sich hierzulande eingenistet haben, Unternehmen aufkaufen ihre Schulden auf ihnen abladen und als letzte Folge konkurs gehen lassen - das ist die Kurzversion. (Es gibt zwar auch positive Beispiele, nur sind das absolute Ausnahmefälle, leider)

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    Zitat
    • Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die in der Zeit der Regierung Kohl abgeschafft worden ist.


    Tatsächlich halte ich das nicht für Sinnvoll, da hier vorallem der Mittelstand getrfoffen werden wird, der nicht die Möglichkeit hat sein Vermögen im Ausland anzulegen.(zB. Hausbesitz etc.)

    Es geht hier weniger um die mittleren sondern um die exorbitant hohen Einkommen, da diese ihr Kapital gerne mal in Wertpapiere oder Immobilien stecken. Die Senkung hat offensichtlich nicht dazu geführt, dass Kapital nicht in die Schweiz oder anderen Steueroasen abfließt.

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    Zitat
    • Wirksame Erbschaftsbesteuerung statt der weiteren Lockerung.


    Mittelstand!!!

    Arbeiterklasse!!!

    Ne, jetzt mal ehrlich. Eine Begründung wäre schön.

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    Nach früheren anderen Rechtfertigungen findet die Erbschaftsteuer heute ihre Rechtfertigung in der erhöhten steuerlichen Leistungsfähigkeit des Erben sowie in der gewünschten Umverteilung von im Erbgang angehäuften Vermögen


    HDWW, Bd. 2 1980, G. Fischer – J.C.B. Mohr- Vandenhoeck & Ruprecht, ISBN 978-3-525-10257-2, unter: Erbschafts- und Schenkungsteuer, S. 449

    Ist zwar ne Wiki-Quelle, aber nicht weniger aussagekräftig. Außerdem gibt es bereits Freibeträge, die zu kleine Betriebe schonen.

    €: Noch ein Nachtrag. Ich habs zwar an anderer Stelle schon gepostet, aber weils so schön war...
    Superreiche schaden der Wirtschaft

  • [21] Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachen (2009):

    Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt,

    Forschungsbericht Nr.107, S.11 f.

    du führst dieses Institut der Inkompetenz an? Das is der schlimmste Laden den es gibt, jede Aussage die da raus kommt MUSS quasi gelogen sein! Ne ohne scherz... es gibt immer alles mögliche an Quellen, aber auf den Verein würde ich mich eherlich gesagt nicht verlassen... zudem is es natürlich toll wenn du dich so engagiert informierst, aber merkst du selber nich in was fürn Sog du kommst, du findest einen gedanken gut, verfolgst ihn weiter, er ergreift von dir besitz und du läufst ihm nach, nur noch ihm... du betrachtest anscheinend nichts mehr kritisch, solange es deinem denken entspricht... muss ja dann auch richtig sein. ^^

    Links / Rechts is papperlapap... auch wenn du das beste System der Welt zu bieten hast lieber Sachsenteufel, mach dir mal bewusst, es wäre Menschgemacht und es würde von Menschen umgesetzt werden, in dieser realexistierenden welt, hier es es kein theoretisches Konstrukt mehr... also egal wie gut das System is, der Mensch wird immer Lücken finden, einzelne werden sich immer an anderen Bereichern, das is einfach fakt, es wird nicht auf dauer funktionieren, das war schon vor 3000 Jahren, das wird auch in 3000 Jahren noch so sein!

    Politisch engagiert zu sein und etwas verbessern zu wollen is lobenswert, es ist auch sicherlich möglich, aber über deine "ich bin so informiert und weiss wie es geht" von oben herabsicht kann ich nur schmunzeln, anscheinend weisst du garnichts von der Welt... oder zumindest sehr wenig. ^^

    Simples Beispiel, selbst wenn 10% der Bevölkerung 60% besitzen, oder wenn die unteren 70% nur 9% besitzen, es reicht für die meisten aus um ein einigermaßen zufriedenes, unbescholtenes Leben zu führen, natürlich sind nich alle glücklich und viele haben es hart, ABER egal welches System es ist, es gibt IMMER viele die es hart haben und denen es nich so gut geht!

    "Parkour ist, die eigene Bewegung der Umwelt an zu passen und nicht, die Umwelt an die eigene Bewegung."

    "Ich hab das Spiel in allen seinen Grundzügen schon verstanden!" ... [DWD]TanteUlli has been killed by neutral Creeps.

  • zum thema geldverteilung:

    stellen wir uns mal folgene Situation vor:
    alle (arbeitsfähigen) Menschen in deutschland würden die changse auf einen gutbezahlten (sagen wir 3.000 netto/monat) job bekommen. Alle die mehr verdienen ist das egal, alle die weniger verdienen würden warscheinlich sofort wechseln (wir nehmen mal an die arbeitsbedingungen ect. sind vorbildlich).

    Das Ergebins:

    • Der Reichtum ist praktisch gleichmäßig verteilt
    • Keine Sau räumt den Müll weg (überlegt mal wie wenig so ein müllmann verdient, und wer macht den job den freiwillig, wenn er ne changse auf mehr geld hat??)
    • Niemand liefert die post aus (ja auch die verdienen nichts)


    Sprich in einer funktionierenden Gesellschaft MUSS es Arme und Reiche geben, Leute mit mehr und weniger Bildung, ansonsten funktioniert das nicht (stellt euch mal vor, Merkel müste die Straße fegen, als würde die ihren Kanzlerjob für sowas aufgeben???). Traurig aber war, das problem ist kein Mensch verzichtet eigentlich freiwillig auf etwas, was er eigentlich auch haben kann (besonders nicht wenn es Geld ist).
    Die einzige Ausnahme bilden hier die Schizophrenisten (im Volksmund auch "Religiöse" genannt) die so etwas mit freude machen, weil die ja dann "cool" sind.


    Nochmal ein bischen was zum Thema:
    Das Problem mit den Arbeitslohsen ist nunmal da, es gibt sie in seeehr vielen Massen (da kann man, wie bereits gesagt, schon mit den 9mio ausgehen) und so schnell bekommt man das auch nicht weg. Das problem ist eigentlich nur der Staat und wie er das Geld zum Fenster rauswirft, bzw. wie klein die Eier der Politiker sind:

    • Banken: Verschleuder Milliarden, einfach so und bekommen den Spaß einfach vom Staat bezahlt. Wenn ein Bürger oder eine Firma Pleite geht, zahlt dann der Staat denen Geld? -> Richtig, nein, warum auch?
    • Korruption: Bestes Beispiel: Postchef. Steuerhinterziehung in millionen höhe. Strafe? Welche Strafe? Ach ja, ein kleines Bussgeld von ein paar Millionen Euro, ist soviel wie wenn der durchschnittbürger einen 100€ abgeben muss. Wenn dieser dann aber Steuern hinterzieht (auf seiner höhe) gibt es langjährige gefängnisstrafen. ->Geld geht nicht in den Knast
    • Islamisten: Heute wieder in der Zeitung gelesen. Dieser Verein "Aufruf zum Paradies" plant Aufmärsche an Weihnachten, vorder, dass die sharia eingeführt wird und all so ein scheiß. Was macht die Regierung? -> "Wir halten sie Sache im Auge" Meine Meinung dazu: Verbot von Mosheen und öffentlicher ausüben des Islam, der schadet nur mehr als das er nützt (das tut Religion ja bekantlich, egal welche form)
    • Nazis: Gibt immer noch hier in Deutschland. Die Regierung lässt sie weiter bestehen, obwohl sie klar und deutlich das Grundgesetz mit Füßen treten, hier sollte die Regierung endlich mal ein Verbot der NPD und öffentlichen "Demonstrationen" deren anhänger verhängen, aber nein wir können so was ja nicht...

    ->Im Krieg ist jedes sichtbare Ziel ein Verlust, egal wie gut es geschützt sein mag - Tactica Imperialis

    ->Ein guter General führt eine Armee nicht in die Vernichtung, nur weil er weiß, dass sie ihm folgen wird - Tactica Imperialis

    ->Religion ist ein anderes Wort für Schizophrenie kombiniert mit Minderwertigkeitskomplexen

  • Gestern gelesen:
    Deutsche besonders islamophob
    (die Anmerkung dazu ist auch sehr interessant)
    Rohe bürgerliche und soziale Vereisung
    (€: Man stellt wieder fest, je schlechter es um das wirtschafltiche Wohlergehen einer Volkswirtschaft bestellt ist, desto eher neigen die Menschen zu Xenophobie - nicht unbedingt eine bahnbrechend neue Erkenntnis, aber interessant ist, dass das in unserem Lande zu beobachten ist, obwohl unser werter Wirtschaftsminister doch so gern vom XL-Aufschwung und Wirtschaftsboom spricht :rolleyes: ... der wohlweißlich keiner ist)

    Zum ersten Punkt: Ich stimme dir voll zu, dass es unterschiedlich hohe Löhne geben muss - schließlich ist der Lohn auch ein Indikator für die Knappheit von Arbeitskräften und gefragte Arbeit sollte besser entlohnt werden, damit ihr auch nachgegangen wird.
    Jetzt kommen wir aber zu der Frage, wie hoch die Differenz der Löhne betragen sollte. Das es einen Mindestlohn geben muss, damit auch einfache Arbeit wenigstens das Existenzminimum absichert, steht meiner Ansicht nach außer Frage. (Übrigens, der Mindestlohn wird auch kommen, da ab 2011 oder 2012 der Markt für osteuropäische Arbeiter komplett geöffnet wird und jene sonst uns mit ihren unschlagbar niedrigen Löhnen totkonkurrieren würden, selbst die CDU sieht die Notwendigkeit eines Mindestlohns.. Das ist durchaus beachtlich.) Das es auch immer arm und reich geben wird, ergibt sich bereits aus der vorherigen Aussage. Die Frage ist nur, wie hoch darf die Diskrepanz und das Spannungsverhältnis zwischen beiden "Gruppen" werden, damit der soziale Friede erhalten bleibt. Auch der gesellschaftliche Nuzen könnte dabei herangezogen werden - allerdings würden die Finanzdienstleister dabei nicht so gut abschneiden, da sie im Grunde keine verwertbaren Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die der Allgemeinheit nützen, außer ihnen selbst und ihrer Sparte (damit meine ich aber nicht das Kreditwesen und die Möglichkeit der Sparanlagen, diese sind weiterhin ein sehr nützlicher Teil der Volkswirtschaft, nur dem Investment- oder auch, Casinobereich, sollten strenge Grenzen gezogen werden).
    Wie auch Volker Pipers bereits sagte: "Stellen Sie sich vor am nächsten Tag fallen alle Investmentbaker, Aktienanalysten und Börsenmakler tot um. Oder: Am nächsten Tag fallen alle Krankenschwestern, Altenpfleger und Feuerwehrleute tot um. Und jetzt denken Sie darüber nach, wen sie mehr vermissen würden." :)
    Nur das Letztere lediglich einen Bruchteil dessen verdienen, was Erstere jeden Monat mit nach Hause nehmen, ist für mich eine schreiende Ungerechtigkeit.

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