Posts by Ascony

    Beim Shooter MP muss man meines Erachtens nach eh differenzieren, da Strategie und Taktik meist nur im E-Sport oder E-Sport ähnlichen Segment von Bedeutung ist. Für den Gelegenheitsspieler ist am Ende nur interessant, ob er denn in der Mapstatistik möglichst weit vorne steht und das gilt auf Public Servern für alle gängigen Games und galt auch schon zu meinen aktiven CS 1.6 Zeiten vor Anno-da-zu-mal. ;)

    Bin aber gespannt was sie da auf die Beine stellen werden.

    MMO heißt doch auch nur Massiv Multiplayer Online [hier dann das beliebige Genre einfügen] Game. Massiv ist nicht wirklich definiert und bei manch Online MMO-RPG galt es auch für 120.000 Spieler, was Games wie CS oder CoD wahrscheinlich auch so hinbekommen.

    Und die Möglichkeit die Dinge für ein MMO nachzureichen dürften auch kein Problem sein. Mit dem B.Net hat man schon entsprechende Vorbauleistungen gelegt.

    EA hat ja schon vor Jahren getönt, dass sie irgendwann eine Abogebühr für die MP Parts seiner Games nehmen wird. ;)

    Das Leben des Thralls? :D

    btw: Vlt. eine kleine Erklärung, wieso PC Spieler für Publisher und Entwickler nicht mehr den Stellenwert genießen ;)

    Meine irgendwo gelesen zu haben, dass D3 wohl auch mit Verspätung für die Konsolen erscheinen soll. Bin mir aber nicht zu 100% sicher..

    Wie gesagt, ins Eigentum geht ohnehin nur die Hardware. Bei der Software erhält man "großzügig" eine Lizenz zur Nutzung.

    Bin gespannt, wann auch die Konsolennutzer mit dem Onlinezwang leben müssen. Die Voraussetzungen sind zumindest theoretisch vorhanden.


    Was mich sehr stark verwundert ist, dass trotz vieler Kritik und immer stärker werdenden Repressalie seitens der Publisher und Entwickler die Entwicklung von Open Source Titeln nicht wirklich signifikant gestiegen ist. Im Grunde wäre das doch eigentlich ein optimales Mittel, um solch Dinge wie Online-Zwang etc. mit solidem Old School Mechanismen zu entgegnen und diesen elendigen Trend des "casual-like gamings" entgegen zu treten. Fand das schon bei WoW ätzend, dass man die Spielmechanik derart verbogen hat nur um weniger denkbegabten Casualgamern das Item Sammeln zu ermöglichen... Was am Ende bei raus kam ist das man bei jedem Raid, welcher nicht in einer Stammgruppe statt fand und selbst hier gibt es glänzende Beispiele für den Trend, das gekloppe um Items los ging und man sich gegenseitig eigentlich nur noch dauerhaft geflamt hat. Ob sich daraus früher oder später auch ein Problem entwickelt, welches ernsthaft genug ist um von Entwicklern und Publishern intensiv angegangen zu werden?!

    EDIT:
    P.S. Der nächste Schritt ist dann wahrscheinlich die Umsetzung von Computerspielen als Cloud-Lösung, welche nicht nur eine zwingende Onlineverbindung voraussetzen, sondern auch einen Account-(und damit wohl einhergehend ein Abo-) Zwang auferlegen und damit die Kontrolle über die Software bestmöglich erzeugt.

    naja starcraft2 würde ich nun nicht als casual game bezeichnen
    zumindest nicht mehr als es wc3 auch schon war

    aber jo wenn man schon so rummheult sollte man auch konsequent sein

    sign!

    Ist nicht anders als seinerzeit bei der Einführung des WoW Itemshops. Das gemecker war laut, viel und am Ende haben doch fast alle die Items dort gekauft und stolz rum gezeigt und wussten dann auf einmal nichts mehr von irgendwelchen gemecker ;)

    Die Sprecher von Firmen würden wahrscheinlich eher antworten: "Wir sind Angestellte eines Unternehmens, wollen bezahlt werden für unsere Arbeit damit wir Essen, Trinken, Miete etc. bezahlen können.".

    Als vernuftbegabter Mensch, wie wir das alle nun mal sind, sollten wir uns von dem Gedanken verabschieden, dass Entwickler und Publisher nur unsere Unterhaltung als hehres Ziel haben. Die sind schlicht auch nur Spieler im marktwirtschaftlichen Kreislauf und machen das was sie machen sollen und das heißt in Zeiten von Finanz- und Aktienmärkten nun mal Gewinne erzielen, um damit entsprechend Dividenden ausschütten zu können. ;)

    Es gibt ja auch schon einige Verfechter aus der Gamingbranche die es für sinnfrei halten Spiele zum Festpreis zu produzieren. EA hatte vor langer Zeit schon mal den Gedanken öffentlich geäußert den Singelplayer Modus nur noch klein zu halten oder gar nicht mehr mitzuliefern und für den Multiplayermodus dann eine entsprechende Abo-Gebühr zu erheben. Bisher hat sich dieser Gedanke zwar noch nicht so wirklich durchsetzen können, aber es dürfte mit Sicherheit auch nur eine Frage der Zeit sein und von daher ist der dauerhafte Onlinezwang eigentlich noch recht "human". Zumal lässt sich damit wirkungsvoll der Gebrauchtmarkt bekämpfen und nur deswegen setzen immer mehr Publisher und Entwickler auf Onlinezwang und Accountbinding. ;)

    Und so lange es genügend Spieler gibt (und mit Sicherheit auch weiter geben wird) die trotzdem zugreifen, so lange wird das Spiel eben fortgesetzt. Die Chance daran etwas zu ändern wurde schon vor Urzeiten verpasst und sich drüber aufzuregen bringt im Grunde eigentlich auch nix mehr. Gut man teilt seine Meinung mit (bei der Mehrzahl Gamer [global betrachtet] dürfte das wohl mit einem "Whatever" quitiert werden) und zählt vlt zu den 2% die die Investion in das Game nicht tätigen werden. Nur dürfte es einem Unternehmen wie Schneesturm, welches sehr wahrscheinlich mal wieder Umsatzrekorde mit D3 verbuchen werden, wohl weniger stören.

    Im Übrigen gibt es auch Mittel und Maßnahmen, um selbst den Onlinezwang auszuhebeln. Selbiges war bei Ubisoft wenige Stunden nach Release von Assassin's Creed auch ausgehebelt. :)

    Bin ja mal gespannt, wieviel Spielzeit der Story Modus ungefähr einnehmen wird und was Schneesturm letztendlich dafür haben möchte. Das ist so ein Punkt, welcher mich schon eher stört. Da hat man beim Schneesturm schlicht 60 Eu als gerechtfertigt angelegt, weil soviel Singelplayer Spielzeit drin ist was ja nicht mehr üblich sei. Genauso sehe ich es kritischer, wie im selben Game (SC2) die Add-On Politik gehandhabt werden wird. Schon die Entscheidung bezüglich dem Splitting der Singelplayer Stories (Protoss und Zerg bekommen eigene Story im Add-On...) ist mehr eher aufgestoßen als der BNet Zwang. Ebenso störe ich mich an der Überlegung von Schneesturm für das kommende SC2 Zerg SP eventuell auch 60 Eu zu nehmen.


    Ansonsten bleibt jetzt eh erst einmal nur abzuwarten. Das Geschrei bei WoW wegen dem Itemshop war auch laut, von vielen und teilweise niveaulos und am Ende haben sie trotzdem alle fleißig im Itemshop gekauft. ;)


    Im Grunde warte ich ja eigentlich nur darauf, dass Schnüüsturm die BNet Accounts zwangsverkuppelt mit den Facebook Accounts. Das wäre meines Erachtens nach eigentlich wesentlich fataler als ein dauerhafter Online Zwang.

    In Zeiten, wo jeder Depp beim Gesichtsbuch kund tun muss, dass er sich gerade "einen Dildo bei Orion gekauft" hat während er "noch an der Kasse steht" ist es wohl nachvollziehbar mit dem Onlinezwang. Ist doch wieso jeder dauerhaft online! ;)

    Irgendwann wird es auch den mobilen PC mit ausreichender Rechenkraft geben, der in die Hosentasche passt und wo das Spiel fotorealistisch auf die Armani-Sonnenbrille projeziert wird und da ist es doch schon mal nicht schlecht wenn die Entwickler entsprechende Vorkenntnisse haben wie man Onlinezwang durchsetzt. :)

    Ansonsten frage ich mich allerdings, wozu ich in den Urlaub fahren soll, wenn ich da dann sowieso nur Diablo 3 spielen möchte. Vor allem frage ich mich, was wohl die Mitreisenden dazu sagen werden ;)

    Wer bei wem was abgekupfert hat ist wirklich uninteressant. WHFB gibt es seit ca. 1983, davor gab es schon ausreichend Literatur die Orks, Menschen, Elfen, Goblins und Co. beschreiben. Gleiches gilt für WH40k, welches es seit rund 1987 gibt und sich entsprechend genauso in der Literatur und im Film bedienen konnte. Interessanter ist bei sowas immer eher was man aus dem bestehenden macht und die Story aus dem War- und Starcraft Universen finde ich persönlich gut gelungen (mal abgesehen vom Murks der bei der Storyline ab dem Ende des ersten Add On für WoW eingebracht wurde). ;)

    Ansonsten glaube ich, dass einige den Itemshop ein wenig fehlinterpretieren bzw. ich wohlmöglich etwas falsch verstanden habe. Soweit ich das gelesen hatte (hab es aber auch nur kurz überflogen) handelt es sich um einen Auktionshaus für Gegenstände. Das man gegen harte Währung (in dem Fall reeles Geld) Gegenstände erwerben kann ist sicherlich nicht so doll, aber wer bei eBay Auktionen für D2 Items gesehen hat, die teilweise über 1.000 $ gingen, wird das wohl eher belächeln. Verhindern kann man den Itemsverkauf gegen reales Geld eh nicht und so schafft man wenigstens etwas (Rechts-)Sicherheit bei diesen Vorgängen. EDIT: Anm.: Der Itemskauf war seinerzeit zu D2 offiziell untersagt von Schneesturm und führte nicht selten zur kompletten Accountsperrung!


    Was die Kommentare bezüglich den "China-Farmern" angeht. Nun selbst bei einem Euro Stundenlohn und einem Wechselkurs von ungefähr 1:9 (1 Euro ~ 9 Renminbi) ist das für jene die das machen eine Menge Geld. Durchschnittlich verdient man in China 200 Eu im Monat (teilweise wird von 60 US-$ berichtet, was etwas mehr als 40 Euro sind). Wenn ein "China-Farmer" aus China also 10 Stunden am Tag grindet, dies 7 Tage die Woche und das über den Monat betrachet anschaut sind das bei 1 Euro Stundenlohn über den Daum sehr grob gepeilt 280 Euro, was über dem üblich angegebenen Durchschnittsverdienst liegt. Ergo kann man hier nicht mal von Ausbeute sprechen. Gleiches gilt für Nigera (was als Beispiel genannt wurde). Dort beträgt der Durchschnittsverdienst zwischen 500 und 1000 Naira (1 Euro entspricht ungefähr 220 Naira). Allein am Wechselkurs für die nigerianische Währung sieht man was ein Euro Stundenlohn (selbst wenn es ein Tageslohn ist...) ausmacht.

    Anhand dieser Zahlen sieht man schon, was den Handel mit virtuellen Gegenständen und Währungen für solche Leute eben so interessant macht. Bei den Preisen ist es sowohl für den "Anbieter" der Dienstleistung, wie auch dem "Kunden" lukrativ und die "Angestellten" verdienen bei einem Euro Stundenlohn immer noch mehr. Wenn man nun noch berücksichtigt, wie die Arbeitsbedingungen teilweise in einem für ungelernte Kräfte typischen Beruf sind dürfte sich das erst recht als lohnenswert für die Arbeitskraft darstellen. ;)


    Anhand des kleinen Beispiels sieht man schon, dass der Handel mit Gegenständen so oder so nicht unterbunden werden kann (oder soll bei jedem Handel ein Gamemaster anwesend sein müssen, was die Sache finanziell nicht tragbar macht oder der Spieler ein Antragsformular ausfüllen und mehrere Tage Wartezeit in Kauf nehmen?). Insofern finde ich die Lösung mit dem Auktionshaus wenigstens insofern sinnvoll, als dass einerseits Drittanbieter sich daran nicht auch noch zusätzlich bereichern und der Kaufwillige hat wenigstens etwas Sicherheit.

    Ob man es gut finden mag, dass einer Gegenstände kauft statt sie selbst zu erarbeiten bleibt dabei unberücksichtigt, denn jeder setzt ganz andere Prioritäten für seine Freizeit möchte aber auch bei virtuellen "Statussymbolen" nicht hinten anstehen. Wer sich trotzdem darüber aufregen möchte kann sich dann auch über jene aufregen die mit ALG 1 oder 2 zu Hause vorm Rechner hängen, statt diese Zeit zur effektiven Weiterbildung (beispielsweise in einer Bücherei!) zu nutzen .;)

    Offen gestanden machten die Diablo Games ohnehin nur dann wirklich Laune, wenn man eine feste Gruppe am Start hatte und da kann man meist von eingefleischten Fans sprechen die dann eher weniger das Interesse an so einem Itemshop haben als es die breite Masse scheinbar hat. Das Blizzard das offiziell als Feature einbringt halte ich persönlich für verständlich und nachvollziehbar, der Handel über eBay könnte so oder so nur sehr schwer unterbunden werden und so hat das ganze zumindest den positiven Effekt, dass das unter "offizieller Aufsicht" stattfindet und unangenehme Geschichten wie die Tradehacks und -cheats dann nicht ganz so massiv auftreten werden. Man muss davon ja kein gebrauch machen und solange dadurch für das PvP keine entscheidenden Vorteile entstehen halte ich es für verschmerzbar.

    Was den Onlinezwang angeht ist es derweil Trend und wird sich auf kurz oder lang wahrscheinlich sowieso durchsetzen. Auch hier bin ich nicht wirklich überrascht und auch hier kann ich mit dem Punkt leben, da ich D2 eigentlich auch nur aktiv über das BNet gespielt habe und die Story ohne dem Add-On nur offline durchgespielt habe. Im Koop macht es eben nun mal deutlich mehr Spaß und für mich persönlich ist D3 auch eigentlich ein reiner Online-Titel der nach aktuellem Stand ohne Abogebühr läuft was ich persönlich wiederum auch sehr gut finde ;)

    Das Blizzard damit natürlich auch monetäre Interessen verfolgt ist klar, das verfolgt aber jeder Spieleentwickler und ist nun mal zwangsweise die Aufgabe eines Unternehmens. Filme werden auch nicht nur zur Unterhaltung gedreht und Bücher auch nicht nur zur reinen Unterhaltung geschrieben ;) Das ist meines Erachtens nach nun mal der Preis, den man für eine "freie" Marktwirtschaft in Kauf nehmen muss.

    Mal sehen wie sich das ganze weiter entwickelt und welche "Features" hinzu kommen werden. Die bisherigen sind zwar mit faden Beigeschmack aber akzeptabel und dürften das Interesse, zumindest bei mir, nicht so erheblich senken und wenn der Freundeskreis ähnlich denkt, interessiert mich der Itemshop sowieso nicht.

    Ergo: So lang man nicht gezwungen ist den Itemshop zu nutzen, um das Spiel auch vernüftig spielen zu können (siehe einige F2P Titel wie HdRO) interessiert mich dieser schlicht nicht und da ich sowieso online Spiele ist mir der Onlinezwang herzlich egal. Offline mit Freunden online spielen wird irgendwie schon schwierig ;o)

    Die The Witcher Teile sind beide nicht so wirklich Open World sondern kennzeichnen sich eher durch lineare Kartengestaltung die den Spieler optimal durch die Geschichte leiten soll. Andernfalls könnte man sonst auch Mess Effect 1+2 und Dragon Age 1+2 als Open World Titel nennen, was aber auch eher weniger der Fall ist.

    Mir fällt spontan auch nichts neues ein. Bei Open World denke ich automatisch an die komplette GTA Serie, Diablo 1+2 oder eben die Gothic Serie. Es gibt aber den ein oder anderen Indi Titel wie eben Minecraft ;)