Posts by Shadowmoon

    Janos und Bakuda gingen die Brücke weiter hoch, während Thrius und sein Trupp den bisherigen Bereich der Brücke sicherten.
    Langsam schob Janos den Kopf über die Treppe und er sah den Captain, wie er aufrecht auf einem Stuhl saß.
    "Der Captain...er ist Schuld an Farrins tod!!!"
    Unüberlegt in seiner Wut rannte er die Treppe hoch und richtete die Plasmapistolen auf den Captain.
    Bakuda folgte ihm und hob seinen Bolter.
    Der Verräter stand auf und seine Rüstung glänzte im Licht der Sonne, welche durch die großen Fenster hineinstrahlte.
    Janos eröffnete das Feuer und Bakuda untestützte ihn, doch die Projektile und das Plasma blieben scheinbar unwirksam.
    Sein langes Schwert, zog nun der Captain und richtete es auf die Beiden.
    Er hohlte zum Schlag aus, in diesem moment riss es ihn zur Seite.
    Janos stürzte und auch Bakuda fiel beinahe um, eine schwere Erschütterung des Schiffs, scheinbar ein Treffer.
    Undgeachtet dessen ließ der Captain dennoch seine Klinge auf Janos herabfahren, welcher gerade noch ausweichen konnte, aufgrund der Erschütterung, er zog das Kampfmesser und sprang wieder auf.
    Mit beiden Händen umfasste der Captain nun sein Schwert und erhobe es weit über den Kopf um noch einmal zuzuschlagen.
    Bakuda erkannte die Chance und feuerte mit den letzten Schüssen aus seinem Bolter...
    Der Chaos Marine erhob weit seinen Arm so schob sich der schwere Schulterpanzer nach oben und er offenbarte die sehr schwach gepanzerten Gelenkstellen, wie die Achseln oder die Handgelenke.
    Er feuerte ihm in die Achseln und der Chaos Marine ließ seinen Arm absenken, aufgrund des Projektils, welches sich durch die Panzerung in das Fleisch durch die Rippen in die Lunge fraß.
    Mit einem Arm ließ er das Schwer auf Janos herabfahren und er hechtete unter den Beinen hindurch, drehte sich um und rammte das Kampfmesser so teif wie nur möglich in die Kniekehle des Marines, er ging in die Knie und Janos ging an ihm vorbei, er legte seine Plasmapistole an den Helm des Captains und drückte ab...
    KLICK!
    "Verdammt!"
    Der Marine hohlte mit seinem Arm aus und schlug Janos in die Ecke.
    Noch benommen lag er da, als der Verräter auf ihn zu schritt und ihn mit der Hand am Kopf packte und in die Luft hiefte.
    Bakuda zog sein eigenes Kampfmesser und warf es...
    Er traf das empfindliche Rückenmodul und traf den kleinen Ventialtor, welcher die Kühlung übernahm, mit etwas Glück würde der Booster ausfallen, bevor der Captain sein grausiges Werk vollziehen kann.
    Unbewaffnet und unfähig aufzustehen, sah Bakuda zu und hoffte...
    Janos, in Todespanik griff nach allem was er an seinem Körper hatte um etwas zu finden, was ihn befreien könnte...
    Der Verräter grinste bei diesem Anblick und drückte immer stärker zu, langsam...quälend...
    Janos' Hand streifte den Griff von Farrins Plasmapistole...ohne lang nachzudenken ergriff er die Waffe und legte blitzschnell den Lauf an des Verräters Stirn, er hielt den Lauf gedrückt denn nur schwer konnte er vor Schmerz loslassen.
    Dann blinkte eine Anzeige der Pistole, der Kern wäre gleich überlastet, vor Schock ließ Janos den Abzug los und ein weitaus größere und heissere Kugel als sonst verlies den dunklen Lauf.
    Der Captain sank leblos zu Boden, der Kopf war wegeschmolzen und der einstige Helm war nur noch ein kleiner Klumpen.
    Janos viel herab und hing erschöpft am Boden, kniend.
    Plötzlich öffnete er die Augen und sah Farrins Gesicht vor sich...
    "Guter Schuss...alter Draufgänger...", sagte es.
    Farrin zwinkerte während dem letzten Wort...dann verschwand das Gesicht wieder und Janos brach ohnmächtig zu Boden.

    Wieder wurde das Schiff durch einen Treffer durchgeschüttelt und Thrius rannte die Treppen empor.
    Der Trupp half Bakuda schnell auf die Beine und trug Janos aus der Brücke.
    Sie rannten mit den Sklaven zu den Hangardecks, kein Widerstand begegnete ihnen mehr, das Schiff schien außer ihnen völlig leer.
    "Wir müssen zu einem der Transporter gelangen! Wir müssen ein Funksignal absetzen und fliehen, beeilt euch, oder wir sind verloren!", schrie er.
    Die Sklaven und die Marines rannten so schnell sie konnten....sie beteten, dass sie rechtzeitig die Hangars erreichen würden...

    Altherios erinnerte sich an seine Vergangenheit, als er den Eldar erblickte...


    Bei seiner Geburt, war er bereits besessen....ein Dämon nistete sich in ihm ein...niemand merkte es.
    Eines Tages, aus neugier getrieben, ging er in den verbotenen Wald...er traf auf das älteste Volk...die Eldar.
    Sie entdeckten ihn und brachten ihn zu ihrem Anführer, ein Runenleser, wie es Bakuda auch war.
    Dieser erkannte natürlich den Dämon in ihm und sprach einen Zauber, um den Dämon im verborgenen zu halten, damit er nicht eines Tages einfach den Jungen zu tode treiben würde und sich manifestieren könnte. Der Zauber war allerdings sehr instabil, so kam dieser Eldar jedes Jahr einmal wieder um den Pakt zu erneuern, es war nicht nur ein Eldar, ein Fremder...im Laufe der Jahre wurden sie Freunde...gute Freunde...
    Mit jedem Jahr wurde Altherios stärker, schneller und seine Sinne wurden feiner, all dies waren nebeneffekte des Dämonen...man verachtete ihn und schloss ihn aus der Gesellschaft, da er ihnen unheimlich war...
    So verbrachte er nun immer öfter seine Zeit bei den Eldar, alle beachteten ihn nicht weiter, außer dem Runenleser...Altherios beobachtete ihn immer sehr aufmerksam.
    Er lernte langsam, wie man mit psionischen Energien umspringen kann und betrachtete die Kampftechniken beim Training der Eldar, er übte sie selbst später allein, meist mit einem Holzstock oder ähnlichem.
    Seine psionischen, als auch Körperlichen Fähigkeiten stiegen immer weiter an.

    Eines Tages kamen die Space Marines auf seinen Planeten und trafen auf ihn. Sie erkannten seine Begabungen und bildeten ihn aus. Überrascht von seiner Stärke und seinem Geschick, empfing er schnell die Gensaat, aber sein Körper lehnte sie aufgrund des Dämons ab und stieß sie wieder aus, nur bestimmte Gene blieben, doch niemand, außer ihm fand dies je heraus.

    Der Eldar konnte nun nicht mehr erscheinen und Altherios musste sich auf seine Fähigkeiten verlassen um den Dämon zu verschließen.
    Doch während der großen Schlacht auf Keltares VII war es aussichtslos...er und sein Trupp waren umzingelt...Wut stieg in ihm hoch...zu große Wut...der Dämon brachte ihn in unglaubliche Kampfeswut und übernahm seinen Körper, doch griff er nur die Feinde an, Altherios konnte ihn noch ein wenig zügeln.
    Dort erschien er wieder, der Eldar, sein Freund und sperrte den Dämonen in einem gewaltigen Zauber wieder ein und der Eldar verschwand in seiner Erschöpfung, so schnell wie er gekommen war.
    Seine Brüder damals, seine jetzige Leibgarde, verschwand nie ein Wort in der Öffentlichkeit darüber, nur er und sie wussten davon.

    Doch diese Geschehnisse zogen nicht unberührt vorüber.
    Weiterhin wuchsen seine Kräfte und seine psionischen Fertigkeiten stiegen ins unermessliche.

    Doch dann........alles änderte sich während dieser Nacht...während diesem Traum....


    Ein lautes Knacken lenkte seine Gedanken wieder ab.
    Sein Kopf wendete sich schnell dem Geräusch zu.
    "Ein Tier...", flüsterte er.
    Direkt vor ihm stand eine Art großes Wildschwein.
    "Ein...Tier...", er betrachtete es, wie man trotz des Helmes erkennen konnte, etwas enttäuscht.
    Die Warpspinnen hörten dieses Geräusch und wendeten sich zu dem Baum, hinter welchem sich Altherios versteckt hielt.
    Er spührte, dass seine Position beobachtet würde.
    "Verdammt....", flüsterte er wieder.
    Während die Warpspinnen langsam auf den Baum zuschlichen, schloss Altherios seine Augen und senkte seinen Kopf.
    'Aaah! Ist es soweit?', sprach eine hektische, ungeduldige Stimme in seinem Kopf. Er antwortete: 'Nein, noch nicht, halte dich noch zurück, bald wirst du auch in den Genuss kommen...du wirst wieder deine Gier stillen können, doch nicht jetzt...' - 'Ja.....Altherios....ich werde mich zurückhalten...was möchtest du?', antwortete die zischende Stimme.
    'Wir müssen hier weg.....ich muss die Warpenergien nutzen um mich zu teleportieren...nur du kannst mir dabei helfen...' - 'Du weisst, ein Hexer könnte die Schwingung im Warp schnell spüren und was ist mit diesem Runeneleser? Er ist doch stark, müsste er es nicht auf diese Entfernung auch spüren?' - 'Das Risiko müssen wir eingehen...hilf mir...' - 'Du wünschst es so...'
    In einem schwachen und kurzen Lichtblitz verschwand Altherios und tauchte sattdessen auf der anderen Seite der Lichtung auf, von hier aus könnte er das Geschehen weiterhin unbemerkt beobachten...wenn sie es nicht spührten....

    Er konzentrierte sich zu sehr, als dass er das weitere Gespräch hätte bemerken können, doch sah er, wie der Runenleser rätselnd vor Cornellius stand.
    'Ist es fehlgeschlagen? Was hat dieser Mann in sich, dass er es abwehren kann?', dachte Altherios.
    Theseus stand etwas unzufrieden mit der Situation bei den anderen Tallanern.
    'Was ist mit den Verhandlungen? Warum führen sie nicht fort?'
    Er war verwundert...der Komissar sah aus, als ob er kein Bündniss wollte, doch auch Altherios konnte erkennen, ohne seine Gedanken zu lesen, dass er das Bündniss nich vollkommen ablehnte, irgendetwas wollte auch diese Verbindung, doch warum offenbarte er es nicht?

    Erst jetzt bemerkte Altherios, dass auf dem Baum über ihm ein Ranger der Eldar positioniert war.
    Überrascht darüber, dass dieser ihn nicht bemerkte, dachte er nach, wie er hier nur wegkommen sollte....

    "Statusbericht." - "krrrrrrrrr...wir...krrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr...Eldar...krrrrrrr...Vorge...kr...se...krrrrrrrr...ke...krrrr...chen...krrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr...klack"
    Altherios legte das Funkgerät beiseite.
    Der Statusbericht war nicht hilreich...nicht einmal die Koordinaten hatte er Verstanden.
    Er drehte sich seiner Garde zu.
    "Wir müssen die verbleibenden Truppen finden, vorwiegend jedoch die Thunderhawks und die Transporter. Wir brauchen unsere Brüder und die Ausrüstung in den Thunderhawks. In den Transportern befanden sich die meisten Offiziere und Soldaten, wir müssen sie finden.", sprach er.
    "Sicher, Atlherios, doch, wie sollen wir sie finden?", antwortete Triados.
    "Wir haben keinerlei Anhaltspunkte wo sie gelandet sind, geschweigedenn wo wir sind."
    Barradis führte fort: "Aufgrund des Dschungels hier, dazu dass wir außerdem noch in einem Tal gelandet sind, sind meine Sensoren und der Empfang nutzlos, ich kann nicht einmal unsere Koordinaten herauskitzeln und schon gar nichts Orten. Mit maximaler Energieauslastung könnte ich bestenfalls bestimmen, was sich in den nächsten 5 Metern vor uns befindet."
    "Hm....gut...lasst uns einen Platz suchen, wo der Empfang besser ist, wir müssen erfahren, wo die übrigen Truppen sind.", entschied Altherios.

    Stundenlang gingen sie schon rastlos durch diesen dampfenden Dschungel. Kein Anzeichen einer besseren Verbindung oder Verbündeter.
    Nach einer Weile kamen sie an eine Ruine, es schien ein ehemaliger Außenposten gewesen zu sein.
    Sie gingen näher heran.
    Während sie heran schlichen luden sie ihre Waffen noch einmal durch, wer weiss was dort noch lauerte.
    Altherios entdeckte mehrere Leichen der World Eaters und empfing auf seinen Helmsensoren keinerlei Lebensformen.
    "Hier ist nichts mehr.", sagte er.
    "Sir, was hat diese Verräter umgebracht? Wer oder was könnte das gewesen sein? Ich finde keinerlei Projektile, abgesehen von den leeren Hülsen der Chaos Marines.", fragte Saffiros.
    "Weder Imperium, noch Chaos oder die Inqisition." - "Die Tau?" - "Tau? Nein...zu präzise Schüsse.", sagte der junge Scriptor während er einen der Marins umdrehte, ein exakter Kopfschuss.
    "Eldar...waren die Angreifer...", sagte er, eher nachdenklich als verachtend.
    "Eldar? Meint ihr es waren die gleichen wie damals auf Keltares VII?", fragte Triados eifrig.
    "Nein...das bezweifle ich...es wäre schon ein großer Zufall...auch wenn sie es wären, meint ihr sie würden einen Dark Angel nicht sofort erschießen? Besonders einen Dark Angel?" - "Ja...ihr habt recht..."
    "Barradis, seht nach ob der Empfang hier besser ist und sucht nach Signalen." - "Zu Befehl."
    Barradis baute sein Senorsystem auf und ortete tatsächlich mehrere Signale, eines ganz in der Nähe, ein paar Kilometer östlich, ein paar andere weiter nördlich und eines im Süden.
    "Sir! Ich hab was, sollen wir einen Funkspruch abschicken?" - "Ja, imperialer Chiffriercode 7B, sagt ihnen sie sollen sich bei diesen Koordinaten hier sammeln, wir werden hier unsere Operationsbasis errichten." - "Jawohl Bruder Scriptor. Bruder Barradis hier, sammeln bei Koordinaten..."
    Altherios hörte nicht mehr zu, er dachte an die Lage auf Keltares VII, er dachte daran, was die Eldar getan hatten, was DIESER Eldar getan hatte...er riss seinen Gedanken ab und übergab Protos das Kommando.
    "Ich werde einer Empfindung nachgehen...wartet hier auf meine Rückkehr, bereitet alles nach Plan vor."
    Er steckte seiner Melterpistole weg und nahm seine Hellebarde in die rechte Hand, er verschwand im Wald.
    'Hier ist mehr als nur meine magische Präsens vorhanden....das spüre ich...die eine ist eng mit dem Warp verknüpft, die selbe Präsens die ich bei meinem alten Freund fand....er hat alle abgeschlachtet....Rache...RACHE!!!'
    Fest umklammerte seine Hand die Psi-Hellebarde.
    'Noch eine Präsens...die eines Eldar...man spürt dieses Volk schon Meilenweit. Sie sind unberechenbar und zu Alt, als dass man sie verstehen könnte.'
    Dennoch wollte er sie finden...nein...er MUSSTE sie finden...irgendetwas trieb ihn dazu.
    Er unterschied sich stark von vielen seiner Brüder.
    Seine Brüder waren Gensaaten...doch er nicht, er war ein Mensch, rekrutiert auf einem Planeten, aufgrund seiner exzellenten psionischen Fähigkeiten und seiner schnelligkeit.
    Man gab ihm das Geschenk bestimmter Gene, auf dass er nicht altern würde und noch leistungsfähiger würde.
    Altherios kannte keinen anderen Marine, der auch nur annähernd so schnell war wie er, ein Khorne Berserker im Blutrausch, schlägt im Vergleich zu ihm langsam zu.
    "Himmlische Rache...", murmelte er und musste dabei unter seinem Helm grinsen.
    Im Gegensatz zu allen anderen Dark Angels, trug er keinen weißen Umhang, sondern einen Schwarzen.
    Im Vergleich war er eher ein kleiner Marine, doch dafür auch tödlicher.

    Er sah eine Lichtung vor sich, sowie einige Imperiale Soldaten....und einen Runenleser, er verschwand schnell hinter einem Baum und beobachte und belauschte das Geschehen.
    'Was haben sie vor...wer ist das..........wir werden sehen...', dachte er.
    Seine Sinne verschärften sich, wie er es lernte und er betrachtete das Geschehen aufmerksam.

    :::Na klar ;) Kritik erwünscht!!! *gg*:::

    Laut kreischte der Sturmbolter in Chucks Händen, als er die letzte Torwache vor der Brücke erschoss.
    Er schaffte es tatsächlich eine kleine Armee aufzustellen, zu bewaffnen und den Kapitän auf der Brücke einzuschließen.
    Sie wussten jedoch, dass sie es nie schaffen würden die Brücke zu stürmen, nicht mit so wenigen Männern....nicht gegen die zu erwartenden Gefahren.
    Cybots, Terminatoren, Dämonen...alles was groß genug war durch die Tore zu passen könnte sich darin verbergen.
    Chuck drehte sich rasch einem Gang zu als man Metall auf Metall treten hörte.
    "Noch eine Welle...Anlegen!", brüllte er.
    In dem Moment, als sich der Chaosbolter um die Ecke schob wurde das Feuer eröffnet, es fetzte dem Marine regelrecht den Arm ab, als all die Geschosse gleichzeitig auf seinen Arm einschlugen.
    Noch bevor dieser Marine seine Gegner sehen konnte, hatte er bereits einen Kopfschuss von einem Scharfschützengewehr erhalten.
    Der leblose Körper sank zu Boden und der folgende Verräter stolperte wie ein Kleinkind über diesen, bevor er den Boden erreichte reißte eine Granate sein rechte Schulter, mitsamt dem Lungenflügel in Stücke.
    Wieder war metallisches Getrampel zu hören und sie wendeten sich dem nächsten Gang zu.
    Das Geräusch wenn Metall auf Metall unsanft schlägt war zu hören, dicht gefolgt von einem verzerrten Schrei.
    Ein Raketenwerfer schob sich um die Ecke und die Sklaven sprangen in die Gänge, in Deckung.

    Janos sah die Leichen der jämmerlichen Verräter.
    "Wer war das Bakuda? Haben sie sich gegensdeitig erschossen?" - "Ich weiss es nicht, ich glaube kaum, dass sich Emperors Children gegenseitig erledigen...", antwortete er.
    "Bruder Farius, bereite die Melterbombe vor, wir sprengen das Tor.", befahl Thrius.
    "Zu Befehl Bruder Captain.", Farius ging zur Tür und platzierte die Bomben, er stellte sie auf Fernzünder.
    Marius folgte ihm um sicher zu gehen, dass kein Feind erschien.

    Chuck erkannte Janos' Stimme und kam langsam um die Ecke.
    "Janos! Ihr habt es geschafft! Wo hast du Farrin gelassen? Und wer ist das hier alles?", rief er.
    Danielus kam näher und presste Chuck seinen Bolter auf die Brust.
    Die metallische Stimme sprach: "Wer seid ihr?"
    "Hey! Nehmt die Waffen runter! Das sind die Sklaven! Wir wollten uns hier treffen!", brüllte Janos.
    Überrascht nahm Danielus den Bolter wieder herunter, ob aus der befehlenden und achtlosen Stimme Janos' oder einfach aus verständnis mochte er nicht einzuschätzen.
    "Farrin ist tot..........er starb bei den Maschinenräumen...." - "Tut mir Leid....er war ein guter Mann....möge er beim Imperator ruhen." - "Ja...dies hier sind unsere Befreier, die Space Marines....und dieser Dark Angel ist Bakuda, wir haben ihn aus einer Folterkammer gerettet.", er wendete sich Thrius zu.
    "Achja....Sergeant, der Maschinenraum wurde gesprengt...Auftrag ausgeführt.", sagte er und Thrius nickte zur bestätigung.
    "Jetzt können wir die Brücke stürmen...nicht?", sprach Chuck erwartungsvoll.
    "Wir werden die Brücke stürmen.", antwortete Thrius schnell.
    "Doch überlasst es uns, den Space Marines, ihr habt eure Aufgabe hier bereits erfüllt.", sagte er fortwährend.
    "Farius, zündet die Melterbomben, wir stürmen die Brücke." - "Zu Befehl Bruder Captain."
    Alle gingen in Deckung und nach einer kurzen Detonation war ein Loch in das Tor geschmolzen.
    Thrius sah vorsichtig hinein und sah einen der Terminatoren.
    "Wartet! Nicht stürmen......Terminatoren...das schaffen wir nicht.", sagte er.
    "Dann werden wir es tun!", schrie Janos und stürzte durch das Loch.
    Bakuda, kurz zögernd, folgte ihm.
    "Für den Imperator!"
    Die Sturmkanone des Terminators begann sich zu drehen und die ersten Kugeln verließen den Lauf, um die Eindringlinge willkommen zu heissen...

    :::Wie immer...Kritik erwünscht^^:::

    Der Mars-Schlachkreuzer des Imperiums schwebte wie eine schlafende Festung im Orbit.
    "Sofort mit der Lan-", begann Altherios doch plötzlich wurde er von Barradis unterbrochen: "Meister Altherios! Der Mond von Carares...." - "Was ist mit ihm?" - "Wir ihn nicht beachtet! Wir sind eine gut sichtbare Silhouette mitten im Mond!!!" - "Das heisst was?!" - "Hinter dem Mond erscheinen zwei Hadeskreuzer des Chaos, sie kommen direkt auf uns zu.....da ist noch ein Infernoschlachtschiff, Bruder! Sie eröffnen das Feuer!" - "Kollisionsalarm geben!!!", schrie Altherios.
    Saffiros gab Kollisonsalarm und die schweren Panzerplatten fuhren zum Schutze bei der Brücke hinab, rotlicht erschien und das dröhnen der Sirenen war auf dem gesamten Schiff zu hören, alle Truppen klammerten sich irgendwo fest.
    Explosionen waren am äußeren des Schiffes zu sehen, doch der Schaden im inneren blieb zum Glück noch vermieden.
    "Sofort mit Notevakuierung beginnen! Triados, fahrt die Waffensysteme hoch!" - "Sir? Was ist mit den Schilden?" - "Konzentriert alle Energie aus den Antrieben, Schilden und auch sonst verfügbare in die Waffensysteme, die Schilde brauchen zu lang und den Antrieb können wir jetzt nicht gebrauchen!" - "Zu Befehl Bruder Scriptor."
    Die Antriebe erloschen und die Schildgeneratoren hörten vollends auf zu surren.

    Die Hadeskreuzer positionieren sich links und rechts des Mars-Schlachtkreuzers und eröffneten das Feuer auf seine Flanken, das Infernoschlachtschiff feuerte währenddessen auf den Bug, dem schwerstgepanzerten Teil des Schiffes um die Novakanone zu zerstören.
    Die schweren Waffenbatterien der Hadeskreuzer taten dem Schiff schweren Schaden, doch es taumelte nicht im geringsten.
    "Notstart der Jäger! Sie sollen die Bomber auf ihrem Weg zu diesen verdammten Kreuzer eskortieren! Ich tolleriere kein Versagen!", brüllte Altherios, offensichtlich wutentbrannt.
    Die Jäger starten und die Bomber dicht danach, die zwei Schwadronen steuerten auf einen der Hadeskreuzer zu.
    Nun starteten auch endlich die Thunderhawks der Space Marines um auf dem Planeten zu landen, Fluchtkapseln und Landunsschiffe des Imperiums folgten ihnen.
    Doch unerwatet startete das Infernoschlachtschiff 4 Schwadronen seiner Sensenwind-Abfangjäger, sie kannten ihre Ziele...die Flüchtigen.
    Die Panzertüren waren wieder geöffnet und Altherios sah einen der Jäger unmittelbar an der Brücke vorbeijagen und sah mit an, wie dieser einen der Transporter unter schweren Beschuss nahm und letztenendes beim Start zur Explosion brachte.
    "Verdammt! Die Piranhas sollen Abdrehen! Sie sollen die Transporter schützen, die Bomber müssen es allein versuchen!", der Scriptor war sichtlich erbost über diese ausweglose Situation.
    Ein imperialer Offizier schritt näher und drängte: "Meister Scriptor, wir bitten euch, verlasst das Schiff, wir wer-..." - "Nein! Ich bleibe an Bord!" - "Aber-..." - "Wollt ihr meine Befehle anzweifeln?!" - "Nein Sir...", sagte der Offizier während er wieder zurücktrat.
    "Bruder Scriptor, die Waffensysteme sind wieder zur Hälfte Einsatzbereit.", sagte Triados.
    "Feuert die Waffenbatterien auf Backbord und Steuerbord ab, aktiviert die Lanzenbatterie an Deck und stellt sie auf Auto-Feuer, aktiviert die Abwehrtürme und haltet uns diese verdammten Jäger vom Schiff fern!" - "Zu Befehl."
    Die Geschosse schlugen nahezu unwirksam auf die Schilde auf und es war lediglich eine Ablenkung von der Evakuierung.
    "Meister, die Bomber wurden abgefangen bevor sie auch nur einen Schuss auf das Ziel abgeben konnten, die Jägerstaffel ist schwer angeschlagen, wir halten diese Situation nicht mehr aus, ich bitte euch, lasst uns fliehen." - "Wir bleiben Standhaft!" - "Ja....Meister Sciptor...", Protos verstummte wieder.
    Das Schiff wurde durch einen schweren Treffer stark durchgerüttelt.
    Saffiros ergriff das Wort: "Bruder Altherios! Die Lebenserhaltungssysteme sind ausgefallen und ein Leck ist geschlagen! In spätestens 5 Minuten gibt es nirgends mehr auf dem Schiff Sáuerstoff!"
    Die Offiziere mischten sich wieder ein: "So flieht doch endlich, wir bitten euch...ihr dürft hier nicht bleiben...ihr seid zu wertvoll...!" - "Wir bleiben an Bord dieses Schiffes!"
    Barradis warf sich ein.
    "Sir, sie haben leider recht, die Situation ist ausweglos...wir sind lebend auf dem Planeten hilfreicher als tot hier oben."
    Der Scriptor dachte sichtlich nach.
    "Chaosanzeichen auf mehreren Decks Sir! Wir werden geentert, Teleportangriffe! Der Speisesaal, die Hangars, die Fahrstuhlschächte, einige Korridore, der Hauptkorridor, der Maschinenraum, die Waffenkontrolle, alles ist besetzt, wir müssen jetzt fliehen, jetzt oder nie!", bestätigte Saffiros.
    "Nun gut.....öffnet den Schiffsfunk...", ein kurzes Rauschen zeigte, dass er jetzt mit dem gesamten Schiff sprach.
    "Ihr tapferen Soldaten des Imperiums! Hört! Das Chaos hat viele Sektionen des Schiffes geentert! Aktiviert eure Waffen und eröffnet das Feuer, sobald ihr etwas verdächtiges seht. Bewegt euch nicht von euren Standorten! Nehmt so viele dieser Bestien mit ins Grab wie nur möglich, erfüllt euren Dienst an den Imperator! Möge der Imperator mit euch sein...", es war die Letzte Rede...er wusste dass keiner der Soldaten überleben würde.
    "Offizier, sie haben jetzt den Befehl über das Schiff, nehmen sie ihre Waffen und bleiben sie wachsam." - "Zu Befehl Meister Scriptor."
    Barradis, Triados, Prots, Geldaris und Saffiros standen auf und nahmen sich ihre Waffen, an ihre Stelle traten nun junge imperiale Offiziere um die Systeme und die Schlacht zu überwachen.
    Wieder wurde das Schiff von einem schweren Treffer durchgerüttelt.
    Barradis nahm seinen meisterhaften Bolter und lud ihn nach, er nahm sich sein selbstentworfenes Sensorsystem und die Nebelgranaten.
    Triados nahm sich seine Energie-Hellebarde und streichelte sanft über die Klinge bevor er sie aktivierte, er nahm sich seine Melterbomben und die Sprenggranaten.
    Protos überprüfte seinen mobilen, leichten Schildgenerator, welcher leichten Schutz bieten könnte und steckte ihn wieder weg, er würde ihn platzieren, wenn er gebraucht wird.
    Er war zwar kein Terminator, dennoch besaß er ein Sturmschild, welches er an sich nahm, entsicherte seine Boldpistole und steckte sie wieder in ihren Schaft, er aktivierte seinen speziell für ihn angepassten Energiehammer und fuhr den Generator hoch.
    Geldarios nahm sich sein meisterhaftes Kettenschwert und seine Plasmapistole, er befestigte seine Blendgranaten an der Hüfte.
    Saffiros nahm sich seinen meisterhaften Bolter und sein Energieschwert, welches er an der Seite trug, er nahm außerdem den Proviant mit.
    Altherios schritt hinab und ein paar Imperiale überreichten ihm seine Waffen.
    Eine Psi-Hellebarde, der Nemesis-Psi-Hellebarde der Grey Knights ebenbürtig, doch selbst gebaut.
    Daneben lag sein neuester entwurf, eine Melterpistole, er freute sich darauf sie zu testen.
    Seine meisterhafte Plasmapistole, sowie seine meisterhafte Boltpistole steckte er in die Schäfte links und rechts der Hüfte.
    Er nahm sein Magiebuch und befestigte es am Rücken.
    "Zu den Rettungskapseln, sollte uns ein Feind begegnen, wird er vernichtet werden!", Altherios hielt seine Psi-Hellebarde in die Luft und zeigte auf die Tür.

    Der Trupp, Altherios voran, bewegte sich schnell durch die Korridore, obwohl sie Servorüstungen trugen, waren sie äußerst schnell.
    Altherios besaß die größte Bewegungsfreiheit, wie ein Champion des Imperator, besaß er kein Rückenmodul, er war fähig diese Rüstungen auch ohne Hilfsmittel zu tragen.
    Somit hatte er optimale Bewegungsfreiheit.
    Sie erreichten den Korridor mit den Rettungskapseln, er sah vorsichtig um die Ecke, bei der letzten übrigen Kapsel stand ein Kyborg, sowie zwei Seuchenhüter.
    Schleimige Ausgeburten des Nurgle, 2m groß, nackt und zerfressen, wie Zombies verwehst.
    Die langen Schwerter in ihren Händen sind mit vielerlei Krankheiten und Seuchen belegt und es trieft vor Schleim und Eiter.
    "Dämonen und ein Kyborg...Triados, du weisst was zu tun ist..." - "Ja Meister Scriptor."
    Altherios und Triados gingen um die Ecke, die Hellebarden im Anschlag.
    Triados löste unbemerkt eine seiner Sprenggranaten und zog den Stift.
    Er flüsterte: "5....4....3....2...."
    Nun warf er die Granate auf des Kyborgs Kopf, exakt mit Berührung des Kopfes dieses Dämonenwesens detonierte die Granate und zerfetzte den Kopf, er wuchs jedoch gleich wieder nach, noch während dieses Prozesses testete Altherios seine Melterpistole.
    Er legte an und feuerte.
    Klick. Nichts. Klick. Nichts. Noch einmal: Klick.
    Plötzlich löste sich ein leuchtender gründer Schuss aus dem lauf der Waffe und lies den neuwachsenden Kopf des Kyborgs zerschmelzen, er krachte leblos zu Boden.
    Die Seuchenhüter schlichen nun auf die Beiden zu.
    Als sie zum Schlag aushohlten zerplatzte einem der Beiden der Kopf.
    Triados drehte sich um, die anderen standen hinter ihnen im Gang und Barradis Lauf rauchte, mit der gesegneten Munition, kombiniert mit der Feuerkraft der meisterhaften Waffe, zersprang einfach der Kopf des Dämonen.
    Altherios hohlte zum Schlag aus, der Seuchenhüter parrierte und schlug auf den Kopf des Scriptors zu, dieser wich aufgrund seiner nahezu uneingeschränkten Bewegungsfreiheit elegant aus und bohrte die Hellebarde tief durch den Hals des Dämonen.
    Der Seuchenhüter war unbeeindruckt und ließ seine Klinge von Rechts auf ihn zufahren, Triados bemerkte dies und parierte mit seiner Energiehellebarde, in diesem Moment zog Altherios seine Waffe nach oben und spaltete den Kopf des Dämonen, als dieser wieder zusammenwachsen wollte schlug Protos mit seinem Energiehammer auf diesen, der Dämon verschwand kreischend in den Warp.
    Der andere Seuchenhüter stand ohne Kopf wieder auf und schlug wahllos durch die Gegend, Geldaris hohlte mit seinem meisterhaften Kettenschwert weit aus und zerfetzte den Dämon vom Hals bis zu den Füßen senkrecht, er zerfiel in zwei Teile und verschwand ebenfalls im Warp.
    Noch während dies geschah tauchten plötzlich zwei weitere Kyborgs auf, an jeder Seite des Gangen einer, sie legten mit ihren Maschinenkanonen an um den Trupp zu zerfetzen.
    Die Dark Angels sprangen noch gerade rechtzeitig in die Fluchtkapsel und starteten diese sofort, die Kyborgs verfehlten ihre Ziele und trafen sich anstelle gegenseitig, wütend über den Anderen morphten sich ihre Waffen zu Laserkanonen, doch war der eine Kyborg schneller und zerschmolz den Körper des anderen, er ging weiter durch die Gänge um übrige Überlebende zu vernichten.

    "Das war knapp, meister Scriptor." - "Ja, das war es....es ist mir zuwider das Schiff zu verlassen, doch habt ihr recht...es war besser so..."
    Ein Abfangjäger des Chaos kam auf sie zu, Altherios beobachtete es aus dem Fenster und konnte den Piloten erkennen, plötzlich steuerte der Jäger ab und taumelte wie ein sterbendes Tier durch den Raum, Blut war plötzlich an der Scheibe des Piloten zu sehen, der Schütze war unfähig zu steuern.

    Ein langes Geräusch durchzog die Ohren der Besatzungsmitglieder des Mars-Kreuzers.
    Alle an Bord beteten noch einmal zum Imperator, jeder wusste dass es ein Hüllenbruch war...ein solcher führt zur Detonation.
    Altherios sah mit an, wie das Schiff in seinen einzelteilen zersprang und die Chaosschiffe triumphierend abflogen.
    Er hörte ein Funksignal der Kreuzer an die Bodenbesatzung Nurgles:
    "Herr. Space Marines sind auf dem Planeten gelandet, wir konnten die Meisten dieser loyalen Schwächlinge vernichten, sowie ihr Schiff, sie stellen keine Bedrohung mehr dar, ihr Anführer ist auf der Brücke gestorben, ich halte den Kopf des imperialen Kaptains in meiner Hand."
    Altherios dachte an den aufopfernden Offizier, wäre er nicht gewesen, wäre diese gesamte Mission nicht möglich gewesen.
    Er betete für seine Seele, dass sie den Weg zum Imperator finden würde, er war wahrlich ein Held...

    Farrin flüstert leise zu Janos.
    "Psst....der Typ hat sie nich alle...ich glaub der is Todessüchtig.....der hat total den Knick inner Birne..." - "Schon..aber er hat auch recht..wie hätten wir sonst an den Wachen vorbeikommen können? Und wie sollen wir sonst in den Maschinenraum gelangen?" - "Ja...aber irgendwie ist mir der nen bisschen zu draufgängerisch..."
    Sie gingen die Treppe weiter hinab und hörten schon das Summen der Maschinen.

    Schnell rannte Chuck durch die Gänge um nicht entdeckt zu werden, er sprintete um die Ecke und sah die Tür der Waffenkammer.
    Er sprang sofort wieder zurück, als er die 2 Wachen an der Tür sah.
    Niemals würde er eine Chance gegen zwei Space Marines haben, die zusätzlich noch mit Boltern bewaffnet sind.
    Er wartete stumm und hoffte bald eine Gelegenheit zu erhalten, oder er würde so auf sie zustürmen...besser im Kampf sterben als in der Folterkammer, dachte er sich.
    Plötzlich begannen der Alarm zu ertönen und die roten Lampen blitzten auf.
    Eine grausige Stimme ertönte aus dem Lautsprecher, direkt vor ihm.
    "Alle verfügbaren Truppen zum Thermoplasmagenerator des Decks 27D!!
    Ein Space Marine Trupp wagte es dorthin vorzudrigen, wenn diese verdammte Loyalisten es schaffen diesen zu sprengen, ist unser Dienst an die Götter beendet!", schnauzte der Kapitän des Schiffes.
    Die Wachen rannten schnell zu dem Generatorblock, um das schlimmste zu verhindern.
    Was für ein Zufall, fand Chuck.
    Er ging zur Waffenkammer und schloss die Magnettür kurz, sie öffnete sich.
    Die anderen Männer, die er zusammenkratzen konnte folgten ihm, sie nahmen sich Bolter, Boltpistolen, Plasmawerfer, Flammenwerfer, Schwerter, was eben greifbar war.
    Chuck nahm sich das Prachtstück dieses Raumes.
    Er schritt zu dem Schrank und nahm sich eine Sturmbolter von einem Chaosterminator und ein Energieschwert, welches er auf seinem Rücken verstaute.
    Stark spannten sich seine Muskeln bei diesem Gerät an, als er es in die Hand nahm.
    "Hahaha! Auf zur Brücke, es wird Zeit diese verdammten Bastarde dorthin zu schicken, wo sie hergekommen sind!"
    Er entsicherte diese riesige Waffe und hielt sie in die Luft, die Masse stieß einen Kampfschrei aus und sieh bewegten sich auf die Fahrstühle zu.

    "Zurück! Zurück!", brüllte Thrius, als zwei weitere Chaos Space Marines zu den bereits 8 vorhandenen stießen.
    "Zu befehl Bruder Captain!"
    Der Gefallene Bruder konnte noch verarztet werden, es war nicht so schlimm wie es schien.
    Marius jagte noch einmal ein volles Boltmagazin in die Menge und fällte die zwei Neuankömmlinge.
    "Wir müssen den Thermoplasmagenerator aufgeben, zurück zum Schildgenerator!" - "Zu befehl Bruder Captain!"
    Mortis stand immer noch an der Tür zum Schildgenerator und nahm nun, auf Befehl des Rückzugs, die Chaos Marines unter beschuss, er senste viele unter ihnen Weg und so bespritzte er die anderen Rüstungen mit dem Blut ihrer Kameraden.
    "Verdammt, lassen die sich denn gar nicht demoralisieren?!", schrie er während er weiterfeuerte.
    Farius gab noch ein paar Schüsse ab und rannte zum Schildgenerator zurück, Danielus, eine Fragmentgranate werfend, folgte ihm, daraufhin Marius und Attelus.
    Mortis folgte ihnen widerwillig und Thrius warf eine Sprenggranate an die Tür, als sie sich hinter ihm Schloss, der Komplette Eingang zerfiel und somit, waren sie vom Thermoplasma abgeschnitten und konzentrierten sich auf den letzten Eingang, aus dem bald die Feinde folgen würden...

    Janos schrie während er dem Tech Priester aus kürzester Entfernung sein Gehirn mit der Plasmapistole verschmorrte.
    Farrin nahm einen Schraubenschlüssel und zerschlug einem der Tech Priester sein Rückenmodul, laut knackend brachen seine Knochen unter dem enormen Gewicht der Servorüstung und des Greifarmes.
    Der letzte abgewandte Tech Priester ergab sich und stellte sich vor die Maschinen.
    Bakuda ging auf ihn zu.
    "Bete, dass der Imperator dir vergibt...", sprach Bakuda während er anlegte und den Verräter exekutierte.
    "Bringt die Sprengladungen hier an, bevor Verstärkung hier runter kommt."
    Mit diesen Worten rannte er zurück zur Tür um den Weg zu bewachen.
    "Hier nim Farrin, bring sie da drüben an, ich kümmere mich um hier." - "Ok Janos, jagen wir diese Idioten in die Luft."
    Er fing die zwei Sprengladungen auf und platzierte sie an den zwei Maschinen, die für die Antriebe zuständig sein sollten.
    Janos brachte die Sprengladungen an den Steuerdüsenmaschinen an.
    "Stell sie auf.......10 Minuten...das reicht sicher.", sagte Janos und so stellten beide ihre Sprengladungen so ein, dass sie in 10 Minuten explodieren sollten.
    "Seid ihr endlich fertig, los zu..."
    Bakuda wurde unterbrochen als ein Boltgeschoss in knapp verfehlte und den Türrahmen traf.
    "Verdammt seien diese Verräter!", Bakuda feuerte ein paar mal in den Gang und verriegelte dann die Tür.
    "Wa......was heisst dsa jetzt? Werden wir hier sterben? Ich will noch nicht sterben!"
    Farrin geriet in Panik.
    Sie waren hier eingeschlossen, die Verräter würden sie töten, wenn die Tür offen ist und die Tür färbte sich bereits rot, sie würde sich bald öffnen.
    Janos stand stumm auf.
    Er ging zu den Sprengladungen.
    "Wenn sie hier wirklich durchkommen, wird das auch ihr Grab werden!"
    Er verkürzte in diesem Satz die Detonation auf 2 Minuten, bald würden alle in diesem Raum und an den Eingängen sterben.
    Bakuda stand stumm vor der Tür und wartete auf die Gegner.
    Plötzlich fiel ihm ein rötliches glänzen bei einem der Tech Priester ins Auge.
    Er beugte sich hinab und nahm den Gegenstand auf.
    "Eine Melterbombe....? Wir werden hier nicht sterben...unser Dienst an den Imperator ist noch nicht erfüllt."
    Farrin stand hoffnugnsvoll auf und Janos folgte Bakuda, welcher zu einer der Wände ging und die Melterbombe dort anbrachte.
    "Ich stelle dem Timer bis zu Detonation auf 10 Sekunden."
    Sagte Bakuda und wartete nicht auf Antworten.
    Sie rannten hinter Gegenstände, welche ihnen vielleicht etwas Schutz bieten könnten und kurz darauf detonierte die Melterbombe in einem blaßgrünen Licht und die Wand ist einfach wegeschmolzen.
    Sie rannten durch die Öffnung, während dessen zerfiel ebenfalls die Tür und die Verräter strömten herein und nahmen die Flüchtigen unter Feuer.
    Sie waren in Sicherheit, im nächsten Raum und hofften dass die Sprengladungen hochgehen würden, während sie weiter wegrannten.
    Plötzlich, unter einem grausigen Aufschrei sank Farrin zu Boden, er flog regelrecht nach vorn.
    In diesem Moment detonierten auch schon die Sprengladungen und bildeten das Grab der Verräter, das Fluchtloch stürzte ein und der Raum blieb ebenfalls nicht ganz verschont.
    Furchtbar blutete Farrin aus dem Loch in seinem Bauch in Janos Armen.
    Ein Boltergeschoss traf ihn durchdran Rücken und Magen.
    "Farrin! Nein! Nicht...bleibe hier!"
    Keine Antwort wollte ihn begrüßen, keine aufmunternde Bemerkung oder ein 'Alles in Ordnung'.
    Er sah nur in ein kaltes lebloses Gesicht, Blut lief aus dem Mund.
    "Farrin......Farrin..............", Janos verstummte und Tränen liefen ihm übers Gesicht aufgrund des Verlustes seines besten Freundes.

    "Meister Scriptor!"
    Der Dark Angel, welcher die Sensor-Systeme des imperialen Mars Schlachtkreuzers überwachte sprach hektisch zu Altherios.
    Er stand auf einem erhobenen Plateau auf der Brücke und erwiederte das Wort.
    "Sprecht, was ist Bruder Barradis?"
    "Altherios, es ist..."
    Altherios fiel in diesem Moment in seine Gedanken ab.
    Er wusste, dass es nichts gutes sein könnte...sein Gefolge sprach ihn immer mit seinem Namen an, wenn etwas nicht stimmte.
    Die Erinnerung, an den Tag auf Keltares VII damals kroch in ihm hoch, doch sein Gedanke riss schnell wieder ab.
    "...zu viele Signale, mehr als erwartet."
    Das war das Letzte was er noch von Barradis' Bericht hörte.
    "Setze es auf den Objektor."
    Die Stelle inmitten der Brücke öffnette sich auf einmal und ein Projektor fuhr hoch.
    Er zeigte die Sensorsysteme, es war der Planet Carares.
    Es wurden mehrere Rote Formen angezeigt, sowie einige Blaue und eine Grüne.
    "Beim heiligen Imperator! Was genau befindet sich auf diesem verdammten Planeten?", schrie Altherios laut.
    "Ein Infernoschlachtschiff...gelandet...ein weiteres auf dem Planeten....mehrere deaktivierte Radaranlagen...währen diese Aktiv währen wir nicht einmal bis zum Rande des Systems gekommen...mehrere Außenposten des Chaos...eine Festung und schwere Truppenbewegungen und Kämpfe auf der Planetenoberfläche...es scheint als ob dort ein Krieg tobt...
    Einige imaginäre, verschlüsselte Signale, verschwommen auf ungenauen Koordinaten...sicherlich Xenos...die Tau oder die Eldar...niemand sonst verschlüsselt seine Signale derartig.
    Seid vorsichtig, es befindet sich sicherlich noch ein Schiff von ihnen hier im System, niemand entfernt sich derartig weit von seiner Flotte."
    - "Bruder Scriptor! Wir haben noch etwas entdeckt!", rief Barradis hinein.
    "Sprecht." - "Es sind imperiale Signale! Der Code der Tallaner! Auf der anderen Planetenseite befindet sich ein Kaiser Schlachtkreuzer!" - "Was macht ein imperiales Schiff hier? Davon wusste ich nichts?" - "Das war noch nicht alles. Dort, bei diesen Koordinaten..."
    Ein roter Fadenkreuz zeigt auf eines der verschwommenen Signale.
    "...befindet sich ein imperiales Signal...sehr schwach, wahrscheinlich von Störsignalen unterbrochen, ich empfange auch von irgendwo auf diesem Planeten ein Signal der Inquisition, es ist wohl nur ein kleines Schiff, nur eine kleine Gruppe."
    Altherios dachte nach und sinnierte darüber, was so interessant an diesem Planeten sein könnte, dass sich so viele verschiedene Signale auf diesem Planeten befinden.
    "Bruder Saffiros, sendet Störsignale aus um unsere Postition zu verleugnen und macht die Truppen für die Landung bereit, sendet eine Nachticht an General Kouton ab, sagt ihm, dass wir das Schiff noch eine Weile benötigen und dankt ihm für die Truppen, die er uns auf dem Schiff zur verfügung gestellt hat.
    Triados, deaktiviert die Waffensysteme, sie könnten uns verraten.
    Protos, fahrt die Schilde herunter, wir dürfen nicht riskieren, dass uns Sensoren orten, das wäre Selbstmord.
    Geldaris, bringt uns zur Planetenoberfläche, wir beginnen mit der Landung."
    Langsam zündeten die Treibwerke des Schlachtkreuzers und sie näherten sich dem Planeten.
    Imperiale Soldaten rannten in die Hangars, Leman Russ, Chimären und Basilisken fuhren auf.
    6 Space Marine Trupps sammelten sich in 2 Thunderhawks der Space Marines und 4 weitere Devastortruppen in einem weiteren.
    Die Piloten des Schiffes stiegen in ihre Jäger um Eskorte zu liefern und im nötigsten Fall auszufliegen und anzugreifen oder das Schiff zu verteidigen, andere rannten zu ihren Bombern, sollte die Landezone von Chaostruppen besetzt sein.

    "Steuer die Koordinaten 86-39-21-031/76 an, dort werden wir mit der Truppenlandung beginnen, verwischt unsere Signale und lasst das Störsignal ununterbrochen laufen, besonders bei diesen und umliegenden Koordinaten, niemand darf wissen, wo wir unseren Stützpunkt aufbauen.", sprach Altherios.

    Was das Männermanifest betrifft.
    Ich denke du hast den Großteil der Männerwelt gut getroffen.
    Allerdings....Ausnahmen bestätigen die Regel^^

    «ist eine Ausnahme

    Wie mein Schatz schon sagte: Ich haaaasssssseee Bier...und Fußball mag ich auch nich^^

    Schatz?
    Wenn ich anfange Bier zu trinken, erziehe mich dann bitte auch, ja?^^

    Naja.....ok....laut dem Manifest heisst das dass der Mann die Frau extremlichst unehrlich behandelt, voll intrigant eben^^
    Mich würde doch mal interessieren, auf welche männlichen Personen hier im Forum dieses Manifest zutrifft :P

    Freiwillige vor? *gg*

    Also vorweg: Auf mich triffts nicht zu^^

    Schwule......
    Also....ich hab eigentlich auch nix gegen Schwule.
    Es gibt natürlich welche, die ganz nett sind, aber eben auch Schwule die einfach bescheuert sind, wie bei anderen Menschen auch.
    So gesehen...ein Schwuler bzw. eine Lesbe sind wie jeder andere auch, haben nur eine andere Meinung in Sachen Beziehung.
    Es gibt immer welche die in bestimmten Dingen eine andere Meinung haben als andere, aber ob es nun die Meinung vom Wetter ist oder von den Beziehungsinteressen einer Person, ist doch letztenendes egal.

    Und ja, ich bein kein Schwuler.

    Ach und:
    Danke Ascony.
    Und:
    Danke Schatz^^

    Ach...sieh es so: Hättest du ihm damals nicht eine geknallt, hätte ichs heute getan.
    (Reihenfolge der Ereignisse: :05: -> :29: -> :25: )
    Ok...ich würd ihm schon heftigst ne Lektion erteilen...aber killen nich^^

    Nicht Ohrfeigen.
    Wenn du 15 Kinder haben willst...*seufz*...von mir aus....
    Aber b2t...es geht hier ja, wie du sagtest um Männer nicht um Frauen^^
    Also, was mich an Männern (auch als Mann) stört, ist dass sie sich iiiiimmmerrrr aufspielen müssen...die geben an mit jedem Mist.
    Bevorzugt aber mit den "Frauen-Eroberungen".
    Also...da bekomm ich echt Krämpfe...sowas nervt immer....

    Schatz....bitte....
    Versprich mir:
    Sollte ich JEMALS so tief sinken, dass ich FREIWILLIG Bier trinke und Fußball gucke.....
    Dann gib mir ne Ohrfeige dass ich bis zur nächsten Ecke flieg....
    Sowas kann ich mir nich antun....und dir will ich das schon gar nicht antun....

    (Anmerkung: Deva schreibt hier bei Schlacht auf Cadia mit und ich dann auch bald beim Artefakt, also nicht wundern.
    Unsere Geschichten tun jetzt kooperieren^^)

    Die staubigen Lüftungsschächte sind gefüllt mit Ratten, welche wild durch die Gänge rennen.
    Wo bin ich hier nur geladet...?
    Dachte Janos als er stumm Meter für Meter durch den Schacht kroch.
    Währen wir vorhin nur links und nicht rechts lang....wir haben uns verlaufen.
    Ein weiterer stummer Gedanke.
    Plötzlich stieg ein unbehaglicher Leichengeruch in die Nase.
    Sie krochen weiter, bis sie zu einem Gitter kamen.
    Eine Folterkammer befand sich hier.
    In einer Ecke lagen die Gedärme und Arme oder Beine von Menschen, Köpfe reihten sich auf einem Tisch neben der großen Magnettür und Folterwerkzeuge, blutig, vereitert und verschmutzt befanden sich überall im Raum.
    Sie sahen an der Wand gegenüber einen Menschen, groß, muskulös.
    Auf einem Tisch in der Nähe lag eine dunkelgrüne Servorüstung.
    "Ein Space Marine!", flüsterte Janos heiser zu Farrin.
    "Wie kommt der hier her? Verdammt...komm wir müssen ihn befreien!", antwortete Farrin schnell.
    Sie kletterten aus dem Schacht und schritten schnell und leise zu dem dösenden Marine.
    "Psst.....alles in Ordnung? Aufwachen!", sprach Janos.
    Farrin nahm das Kampfmesser und hackte auf die Fesseln ein, bis die Kettenglieder zersprangen.
    Der Mensch fiel zu Boden und Janos kippte einen kleinen Schluck Wasser aus seiner Trinkflasche über das Gesicht des Mannes.
    "Ist er tot?", Farrin wurde ungeduldig.
    "Nein, er lebt....sieh doch...", während Janos sprach öffnete der Mann die Augen.

    In dem kurzen Moment der Freude öffnete sich die Magnettür der Folterkammer und der Foltermeister, ein großer Chaos Space Marine mit dem Mal des Slaanesh kam hinein und zog seine Klinge.
    Janos und Farrin fuhren schnell zurück und Farrin lies das Kampfmesser neben dem Mann liegen.
    "Aaaah..... Ihr loyales Gesindel...das wird euer Ende.........ich werde euch zu Tode foltern...Yahahaahahaha!"

    Naja..du hast ja aber recht, genau so isses^^
    Die Frauen sind so gesehen in vielen Dingen den Männern bevorteiligt, andererseits gibt es auch wieder Dinge in denen Männer besser sind.
    Das männliche und das weibliche Geschlecht sollten nicht einander bekämpfen, sondern sich gegenseitig bedingen und ergänzen, also in Koexistenz bestehen.
    Wem das zu hoch ausgedrückt war:
    Einfach nicht gegenseitig fertig machen, sondern lieber gegenseitig helfen und nicht Fehler oder so suchen sondern einfach gut miteinander auskommen.
    Alles klar? ;)

    Definitiv sind Frauen keine Dinge oder Stücke...
    Man könnte ebenso gut sagen, dass Männer nur Dreck sind, meinst du nicht?
    Eine Frau ist genauso eine Person wie ein Mann und ich trenne es so:
    Gute Menschen/Symopathische/Freunde/die ich mag

    und

    Abschaum/Dreck/Nervensägen/Unsympathische und so

    Gute Aufteilung xD

    Sie sahen zu dem spärlich ausgeleuchteten Grund des Fahrstuhlschachtes.
    Janos und Farrin sahen einen dunklen Fleck, wie eine Pfütze in dem blassen Rot, welches diesen gesamten Komplex zu durchziehen schien.
    Sie hielten kurz inne und sahen sich vorsichtig um.
    Es schien ungewöhnlich, dass sich hier keinerlei Abwehsysteme befanden.
    Janos eröffnete flüsternd das Wort: "Farrin....was meinst du.....sollten hier nicht irgendwo Abwehsysteme positionier sein, oder wenigstens eine Wache? Ich entsinne mich daran, dass es auf der 'Emperors Revenge', dem imperialen Kreuzer, auf dem wir eine Zeit lang als Wachen waren, so war." - "Du hast recht....sollten wir vielleicht irgendwas zum testen suchen?" - "Sicher, dass es nicht solche Abwehrsysteme, welche nur auf organische Ziele anspringen sind?" - "Hm...ich weiss nicht. Lass uns einfach weitergehen. Wir haben nicht viel Zeit." - "Ja, aber vorsichtig Farrin."

    Ein mulmiges Gefühl stieg in Janos auf, je weiter er nach unten kam.
    Er dachte sich, dass auf einem solch alten Schiff, die Abwehsysteme sicherlich schon längst defekt wären oder so, das trieb ihn vorwärts.
    Sie erreichten den Grund.
    "Es ist rutschig hier.", sagte Farrin.
    Janos sah nach unten.
    Etwas langes schleimiges, wie ein Wurm fiel ihm in den Blick.
    Er wich einen Schritt zurück.
    "F...Farrin....was ist das...?" - "Hm?"
    Farrin sah sich den 'Wurm' an.
    Er beugte sich tiefer um das Gebilde anzusehen.
    Er sprang einen großen Schritt zurück und unterdrückte die anschwellende Überlkeit, die in ihm hochkam.
    Janos sah es sich an.
    Er verfolgte dem Lauf dieses Dings und fand den Ursprung.
    Es war der Darm eines Mannes, mit nicht mehr als einem Lendenshorts bekleidet.
    Er war aufgedunsen und schon voller Maden, er wies außerdem Bissspuren am linken Arm auf, Menschenzähne....
    Sein Kopf war an der linken Seite aufgeplatzt, man konnte nicht schwer in den ausgehöhlten Schädel sehen.
    Aus seinem Bauch krochen die Maden und Würmer heraus.
    Etwas glänzte aus seinem Bauchinneren.
    "Janos....was könnte das sein...?" - "Ich...ich sehe nach."
    Er überwund sich stark und schritt näher heran.
    Seine Augen schloss er und drehte sich weg, während er mit der rechten Hand in das Loch in dem Bauch des Fremden griff.
    Er umschloss den Gegenstand vorsichtig und riss seine Hand schnell wieder heraus.
    Die Maden und Würmer an seiner Hand schüttelte er eifrig ab und öffnete seinen Griff.
    Es war ein Messer....ein Kampfmesser welches er in der Hand hielt.
    Doch nicht das eines kümmerlichen Anhängers des Chaos...eines der Space Marines.
    Janos steckte das Kampfmesser in den Rucksack und hoffte, dass er es nie brauchen würde.
    Bedrückt öffneten sie die Türen des Fahrstuhls, kampfbereit, den Anhängern des Chaos soviel Widerstand zu leisten wie nur irgend möglich.

    Die Motoren des Kreuzers surrten laut.
    Wieder schob Chuck eine Kiste zu den anderen.
    Er war überzeugt enormes Glück gehabt zu haben, hier im Maschinenraum gelandet zu sein, es soll noch der schönste Platz unter den für die Sklaven vorgesehenen Arbeitsplätzen zu sein.
    Ein dumpfes krachendes Geräusch lies ihn schnell wieder weiterarbeiten.
    Er wusste, dass es wieder ein Schädel war, der von den mächtigen Händen des Aufsehers zerdrückt wurde, lediglich weil der Sklave eine kurze Pause machte.
    Er selbst brach schon fast vor Erschöpfung zusammen, doch er schleifte sich weiter vorran.

    Plötzlich sah er hintern einer seiner Kisten eine Gestalt vorbeischleichen, sowie eine Zweite dahinter. Chuck ging heimlich zu den Kisten und tat so als ob er dort etwas zurechtrücken würde.
    "W....wer seid..ihr?", flüsterte er leise.
    Eine der Gestalten fuhr herum und die schwarzen tiefen des Laufs einer Waffe empfingen ihn. "N...nicht schießen..." - "Wer bist du und was machst du hier?", antwortete kaum hörbar eine Stimme. "Ich bin...ein Sklave.......ich habe euch gesehen und dachte..." - "Wie dicht kommst du an den Verräter Marine dort heran?" - "Sehr nah...w...wieso....?" - "Schaffst du es ihm das hier in sein verdammtes Genick zu rammen?"
    Die Fremde Gestalt reichte ein Kampfmesser.
    "Nein....dieser Nackenschutz ist undurchdringlich für mich...ich bin zu abgemagert...." - "Nun......kannst du es im durch die Kehle jagen, wärend wir ihn ablenken?"
    Chuck bedachte sich kurz...er dachte an die Zeiten, als er noch als Dschungelkämpfer gegen diese Kreaturen kämpfte...wie sie seine Kompanie abschlachteten und ihn gefangen nahmen.
    Wut und Hass krochen in ihm auf und er fasste neuen Mut und Kraft.
    "Nein....lenkt ihn nicht ab...ich mache das selbst."
    Nun stand er aufrecht und stolz, als wäre er in der Garde des Imperators selbst.
    Er griff das Kampfmesser und drehte sich um.
    Langsam auf den Aufsehen zuschreitend, mit grimmigem Blick und das Kampfmesser in der Hand blitzend, entdeckte der Aufseher den Sklaven.
    "Sklave! Geh an die Arbeit und leg diese Waffe ab!" - "Nein! Du verdammte Missgeburt! Es wird Zeit für dich zu sterben du missratene Gensaat!" - "Das wird dein Ende du jämmerlicher Mensch!"
    Der ehemalige Catachaner schien doch nicht so abgemagert wie am anfang, seine Muskeln waren nicht abgebaut und er scheint immer noch den Stolz des Imperators zu tragen.

    Der Aufsehen zog sein Schwert und lies es von oben auf Chuck hinabfahren.
    Dieser sprang zur Seite und versuchte das Schwert des Marines niederzuhalten, dieser schlug mit der Linken in Chucks Rippen.
    Es knackte grausam und es schien, also wären einige Rippen zu bruch geganen.
    Sofort sprang Chuck wieder auf, er schien unverletzt und hechtete hervor.
    Der Marine jagte das Schwert von der Seite auf seinen Kopf zu.
    Chuck parierte den Schlag mit dem kleinen Kampfmesser und drückte das Schwert weg.
    "Du erbärmlicher Dreckshaufen, auch ihr Genbruten seit den Menschen nicht weit genug überlegen!"
    Mit diesen Worten sprang Chuck weit in die Luft und trat dem Aufseher in das Gesicht, die Nase ging dabei zu bruch und er taumelte.
    "Verrecke du schleimiger Sklaventreiber!"
    Die Klinge bohrte sich weit in die Kehle des Marines, welcher nach hinten umfiel.
    In seiner Kampfeswut und seinem Hass, rammte Chuck das Messer immer und immer wieder in den Kopf des Verräters.

    Janos trat hervor und fasste Chuck an der Schulter.
    "Ruhig...er ist tot."
    Chuck lies das Messer fallen und sah in das Gesicht des Aufsehers, das einst, leicht vernarbte und fahle Gesicht war nun nicht viel mehr als undefinierbarer Klumpen Fleisch.
    "Ist hier eine Art Waffenlager der Verräter in der Nähe?" - "Ja....nicht weit von hier Herr...." - "Nennt mich Janos, tapferer Bürger." - "Nicht Bürger Janos....Catachaner..." - "Ja...führe die anderen Menschen zu dem Lager und bewaffne sie...die Space Marines sind hier und werden uns abhohlen...dieser Kreuzer wird bis auf den letzen verdammten Verräter zu ihren Göttern geschickt!" - "Was wollt ihr hier?" - "Wir sollen den Maschinenraum sprengen."
    Der Catachaner grinste leicht.
    "Am Besten bringt ihr sie 2 Decks tiefer an, aber dazu müsst ihr über die Rohre dort drüben klettern...dort wird es am effektivsten sein."
    Farrin kam hinzu und sagte: "Danke Catachaner, viel Glück..wir treffen uns dann bei der Brücke." - "Ja...ich wünsche euch auch viel Glück."
    Chuck rannte davon und sammelte die anderen Sklaven bei sich und führte sie zum Waffenlager.

    Janos und Farrin gingen zu den Rohren und stiegen vorsichtig tiefer hinab in die Finsternis der Maschinenräume...

    (so..reicht für heut^^)