Posts by Deva

    Dark Project: Kampf um Taria


    Euch grüßt das Dark Project. Um der konstant wachsenden Geschichte eine bessere Übersicht zu verleihen, haben wir einen seperaten Thread eröffnet, damit ihr die Geschichte ohne langes scrollen verfolgen könnt.

    Neuheit:

    Eine Neuheit ist der Video-Link, hier könnt ihr das Video ansehen, ohne dabei euch das Video downloaden zu müssen.


    Besonders danken wir http://www.dawnofwar.de und der gesamten Com und unseren Allierten Saufziege von http://www.hellgate-alliance.de , der uns einen Highspeed-Download-Server zur Verfügung stellt, damit ihr keine langen Downloadzeiten habt.


    Kampf um Taria (Prolog)- Video:
    http://video.google.de/videoplay?doci…117307259&hl=de

    Kampf um Taria-Downloadmöglichkeiten:
    http://files.filefront.com/Prolog_TeilI_T…;/fileinfo.html

    http://www.hellgate-alliance.de/include.php?pa…081dd315da43bf1


    Kampf um Taria( Prolog)


    Taria, ein kleiner, einsamer Planet im Ultima Segmentum, weit weg von Macragge, der Heimatwelt der Ultra-Marines. Eine Dschungelwelt mit riesigen Makropolen und gläubigen Menschen. Doch vor Äonen ließ ein riesiger Ork-Wagh diese Welt erzitterten, aber durch taktische Finesse der imperialen Armee und der Hingabe der Ultra-Marines konnte dieser Planet gerettet werden. Seit diesen Tagen zieren gewaltige Ödlandschaften diesen Planeten und entstellten ihn für immer.
    Dieses Ereignis ist lange her und längst vergessen, so glaubten die imperialen Bürger, aber keiner von ihnen ahnte, daß die Ork nicht komplett ausgerottet wurden. Die Sporen der nachfolgenden Generation keimten überall auf diesem Planeten auf. Noch versteckten sich diese grünen Kreaturen und warteten auf ihre Stunde, diesen Planeten in einem blutigen Krieg zu vernichten.
    Die ersten Kämpfe um einen neuen Waghboss haben bereit begonnen, schon bald würde ein Ork die stark versprengten Clans zu einem riesigen, unaufhaltsamen Wagh vereinen.
    Aber es gab auf dieser Welt noch andere Gefahren, als nur Orks.
    In den Makropolen dieser Welt streckte ein Kult, genannt, die blutige Hand, seine Krallen nach den Seelen eines jeden gläubigen Bürgers aus. Seit Wochen hatte dieser seltsame Kult schon versucht, sich in die Gesellschaft zu integrieren, aber ohne Erfolg. Die imperialen Häscher der Inquisition und der heiligen Kirche des Imperators verhafteten jedes Mitglied dieser Ketzer und verbrannten sie.
    Aber so sehr man auch versuchte, diese Heiden aufzuspüren und zu vernichten, um so mächtiger und zahlreicher wurden sie.
    Bald schon kontrollierte die blutige Hand viele der kleinen Dörfer und nutzen ihre Ressourcen, um der imperialen Armee zu schaden.
    Sie überfielen Versorgungsfahrzeuge und erschlugen die Besatzung. Diese feige Taktik schadete der imperialen Armee mehr als ein großer Angriff. Die Mittel des Kultes wuchsen, während die ihrer Feinde merklich schrumpften.
    Nach nur wenigen Wochen hatte der Kult mehr Mittel und Jünger vereint, als die imperiale Armee an Soldaten besaß. Viele der loyalen Soldaten hatten sie verraten und sich dem Kult angeschlossen. Das Versprechen von Macht und Reichtum mochte selbst die treuesten Herzen zu korrumpieren. Als die imperiale Armee ihren schwächsten Punkt erreicht hatte, stellte sich der Kult offen gegen sie und den Imperator und verurteilte alle Ungläubigen zum Tode. Ein Bürgerkrieg entstand, der kaum blutiger geführt werden konnte. Über mehrere Wochen hielt dieser Krieg an und erstreckte sich über alle drei Kontinente dieses Planeten. Es gab keinen Ort, an dem nicht gekämpft wurde. Der Planeten-Gouverneur Trakta Ellarius zeigte sich als inkompetent und verschwieg diesen Bürgerkrieg.
    Erst als die Inquisition einige Agenten zu dieser ansonsten unwichtigen Welt entsandte, erfuhr man von den Gräueltaten.
    Trakta Ellarius versuchte zwar, die Inquisition und ihre Agenten zu beruhigen, indem er ihnen versprach, daß alles unter Kontrolle sei und dieser Bürgerkrieg nur noch eine Frage von Tagen war.
    Aber wie sich später herausstellte, war der Planeten-Gouverneur schon lange nur noch eine Marionette des Kultes und wurde von einem Agenten der Inquisition, während er schlief, exekutiert.
    Taria war in Unglauben versunken und in den Händen eines kranken Kultes, ein unverzeihlicher Akt der Ketzerei, dem man sich entgegen stellen musste.
    Da man diese delikate Angelegenheit schnell aus der Welt schaffen wollte, wurden die Ultra-Marines erneut zu dieser Welt geschickt, diesmal aber nicht um Orks zu töten, sondern um die Häresie zu zerschlagen.
    Im Orbit von Taria wartete die heilige Flotte auf ihren Einsatz......


    Kampf um Taria II (Neuland) - Video:

    http://video.google.de/videoplay?doci…982385112&hl=de

    Kampf um Taria II (Neuland)-Downloadmöglichkeiten:

    http://files.filefront.com/Neuland_Teil_I…;/fileinfo.html

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    Neuland


    Regen, nichts als Regen, dachte Seberius, als seine Stiefel erneut im Schlamm des Dschungelbodens zu versinken drohten.
    Es schüttete seit Tagen wie aus Kübeln. ,,Dreckwetter.“ zischte er erbost und versuchte, sich mit den Gedanken, daß es bald losgehen würde, zu trösten.
    Er gehörte zu einem kleinen Scout-Trupp der Ultra-Marines, der schon seit mehr als 72 Stunden hier im Dschungel des nahen Dorfes Kemsit auf seine Befehle wartete.
    Kein einfaches Leben, ihnen war es verboten, zu schlafen oder gar ein Zelt zu benutzen, auch essen durften sie nur die kleinen Notrationen, die sie am Gürtel mit den vielen kleinen und größeren Taschen mit sich führten.
    Man hatte sie voraus geschickt, um die Lage zu sondieren, aber das Dorf Kemsit, war keine große Herausforderung für die glorreichen Ultra-Marines.
    Schätzungsweise 50 Kultisten hatten sie im Laufe ihrer Beobachtung gezählt, alle nur mit Laserpistolen oder Krummdolchen bewaffnet. Aber da man ihnen beigebracht hatte, den Feind niemals zu unterschätzen, sollten sie jedes Zeichen beobachten, selbst die kleinste Geste konnte Ausschlag über Sieg oder Niederlage einer Mission geben.
    Die Inquisition hatte vermutet, daß der Kult hier über ein Waffenlager verfügte, aber Seberius stritt das entschieden ab. Sonst wären die Ketzer besser bewaffnet und nicht nur mit Messern und einer Pistole, aber dachte er, man konnte sich nie sicher sein, was diese Jünger unter ihren Kutten verbargen.
    Um sich die Zeit tot zu schlagen, polierte er krampfhaft sein langes, silbriges Scharfschützengewehr, auch wenn es nach getaner Arbeit wieder nass wurde.
    Eine Sysiphus-Arbeit, aber der einzige Zeitvertreib, den dieser nasse Dschungel bot.
    Mitunter konnte er sogar sein Gesicht in der silbrigen Lackierung erkennen. Sein verschrammtes Gesicht mit der abgeschnittenen Nase. Eine alte Kriegsverletzung, die nicht geheilt werden konnte. Eine Granate war direkt vor seinem Gesicht explodiert und hatte ihn entstellt. Die scharfen Granatsplitter waren quer über sein Gesicht geschossen und hatten auch seine Nase zerfetzt.
    Vogelscheuche, so nannte ihn seine Brüder, aber das war nur ein abfälliger Spaß, der schon bald Teil seines Lebens wurde. Seberius ''Scarecrow“ war nun sein Name. Einen Namen, den man mit Respekt und Feigheit in Verbindung brachte. Leider hatte er es noch nicht in die Reihen der Space-Marines geschafft und diente deshalb noch als Scout.
    Er schätzte, daß er der Älteste in seinem Team war, diese ganzen Jünglinge kannte er nicht. In dieser Mission fungierte er vielmehr als ihr Ausbilder und da die Mission eine gewisse Gefahr inne barg, war dies auch gleich die Feuertaufe für neue Rekruten.
    Ihnen war die Ungeduld förmlich anzusehen, ihre jungen Augen brannten vor Tatendrang, Geduld war ihnen fremd.
    ,, Oh Mann, wie lange müssen wir hier noch in dieser stinkenden Pfütze hocken? Wir hätten schon längst zuschlagen können.“ beschwerte sich ein junger, blonder Mann, mit Namen Karius.
    Die Natter wurde er genannt, aufgrund seiner spitzen Zunge und Respektlosigkeit gegenüber Vorgesetzten. Ein Heißsporn, wie er im Buche stand, grinste Seberius und putzte seine Waffe weiter mit einem öligen Schwamm.

    ,, Nur Geduld, die können uns ja nicht hier ertrinken lassen, oder?“ witzelte der kahlgeschorene Mann neben ihm. Lartrem ein junger Mann mit asiatischen Gesichtszügen.
    Er hatte noch keinen Spitznamen, da er noch ziemlich jung war und erst kürzlich in die Reihen der Ultra-Marines aufgenommen worden war, aber schon jetzt hatte er den Ruf als Witzbold, was nicht besonders gerne von seinen direkten Vorgesetzten gesehen wurde. Ein Space-Marine musste ernst, aufrichtig und loyal sein, Witze jeder Art waren nur ein Zeichen von lascher Führung und schwachem Charakter.
    Das Verhalten würden sie ihm noch austreiben, dachte Seberius, als er wieder in Richtung des kleinen Dorfes schaute.
    Schnell zog er sein griffbereites Nachtsichtgerät aus der Tasche und starrte zum Dorf. Es war zwar noch helllichter Tag, aber die dicken, schwarzen Regenwolken hatten alles in tiefste Finsternis getaucht. Zum Glück blitzte es nicht, ansonsten hätte ihn das Nachtsichtgerät erblinden lassen. Dieses kleine Gerät, das beinahe so aussah wie ein Fernglas, verstärkte jedes Licht in der Umgebung, deshalb wäre ein Blitz das Schlimmste für seine Augen gewesen.
    ,, Hmmmm.... diese Ketzer sind ziemlich ruhig, daß gefällt mir nicht.“ raunte er nachdenklich.
    In der Tat schien alles wirklich sehr ruhig. Die Heiden trugen alle ihre Waffen, gingen aber normalen Tätigkeiten nach wie Fenster putzen und Müll entsorgen.
    Er hatte erwartet, daß sie irgendwelche Götzen oder Dämonen anbeteten und ihnen zu Ehren Schreine und Monumente errichtet hätten, aber dem war nicht so.
    Sie wirkten friedlich, doch das war nur Fassade, selbst hinter der schönsten Maske versteckte sich das Chaos.
    ,, Und, Sire? Was sehen sie.“ drängelte Karius , den seine Ungeduld langsam auffraß.
    ,,Nein, scheinbar, Moment......“ sagte Seberius und machte eine Pause.
    Er hatte etwas gesehen, was ihn vom Kult und seiner Verdorbenheit restlos überzeugte.
    Die Kultisten in ihren roten Kutten schleppten Leichen fort, Leichen von imperialen Soldaten. Die dunkelgrüne Armplastrüstung nebst Helm waren unverwechselbar. Ein verfallenes, kleines Steinhaus diente scheinbar als Lagerraum für die ermordeten Männer.
    ,,Verdammt.“ zischte er erbost und legte sein Nachtsichtgerät neben sich auf einen Stein.
    ,, Sie beginnen, die Leichen zu entsorgen. Das ist nun unser Zeitpunkt zum Eingreifen. Also an die Gewehre.“ befahl Seberius und merkte nicht, wie seine Stimme sichtlich härter wurde.
    ,,Ja, Sire.“ erwiderte Karius kämpferisch, während Lartrem nur nickte. Er schulterte seinen Bolter, doch man konnte in seinen Augen erkennen, wie nervös er war. Verständlich, da dies sein erster Einsatz war.
    ,, Also Rekruten, mal zugehört. Wir machen es ganz nach dem Lehrbuch, zuerst werden wir kleinere Verbände ausschalten und uns schnell wieder zurückziehen und, damit eines klar ist, keiner spielt hier den Helden. Ich werde denjenigen persönlich erschießen, klar!“ schärfte er seinem Team nochmals ein.

    Mit schnellen, kleinen Schritten bewegte sie sich durch den schlammigen Boden hin zum Dorf und nutzen selbst die kleinste Deckung aus. Als ein Scout der Space-Marines mussten sie ihre Umgebung genau im Auge behalten, da sie nur mäßig geschützt waren. Der dünne, blaue Brustpanzer würde sie im Ernstfall nur wenig schützen, deshalb musste jeder Schuss sitzen. Versagen bedeutet den Tod! Eine Lektion, die er schon früh lernen musste. Auf einer entfernten Welt, Taschia, hatte man sie entsandt, um die aufkeimende Saat des Chaos zu vernichten, aber sie liefen in einen Hinterhalt. Irgendwer hatte sie verraten und nun zahlten sie den Preis dafür. Wie Vieh wurden sie abgeschlachtet, er war damals noch ein junger Scout und ist mit einigen seiner Brüder geflohen, was noch heute als unehrenhaft gilt. Vielleicht war dies die Entscheidung, die ihn daran hinderte, ein vollwertiger Space-Marine zu werden. Noch heute hatte er die Bilder von ihrer Flucht vor Augen, hinter ihnen die verräterischen Chaos-Space-Marines.
    Die Boltergeschosse, die hinter ihnen einschlugen und einen Bruder nach dem anderen fällten. Ihre grausamen Todesschreie, wenn sie zu Boden fielen und sich nicht mehr rührten. Er erinnerte sich noch an jeden Laut, jeden Geruch, jedes Gefühl, das er in diesem Moment gespürt hatte.
    Als der Letzte seiner Kameraden fiel, ließ er sich auch in den Dreck fallen und spielte den toten Mann, mit Erfolg.
    Achtlos ließ man sie liegen, die Chaos-Space-Marines hatten scheinbar kein Interesse, die Leichen ihrer Feinde zu verunstalten. Stundenlang lag er zwischen den toten, stählernen Körpern seiner Brüder und wagte nicht, sich zu bewegen. Erst später, als die Verstärkung ihre Körper fand,erwachte er wieder zum Leben. Das grausamste Erlebnis seines Lebens, wobei er sich in stillen Nächten oft wünschte, er wäre mit seinen Brüdern auf Taschia gestorben.
    ,,Jetzt stillschweigen, nur noch leises Flüstern.“ zischte Seberius und ging als Erster voran. Die beiden Jünglinge folgten ihm, wenn auch anfangs etwas zögernd. Sie waren halt noch nicht so trainiert wie er und noch recht unsicher in der Ausübung ihrer Pflichten. Zum Glück war diese Mission noch relativ einfach, Feind auskundschaften und wenn möglich, zu schaden. Einfache Befehlsparameter.
    Immer weiter näherten sie sich dem schlecht verteidigten, kleinen Dorf, das nur aus einigen kleinen Steinhütten bestand.
    Die kleine Anhöhe, auf der das Dorf sich befand, war perfekt geeignet, so daß man sich anschleichen konnte, ohne von einem der Bewohner bemerkt zu werden. Der dichte Dschungel gab zusätzlichen Schutz.
    Es war alles perfekt. Der Regen, der auf Boden und Bäume klatschte, würde ihre Geräusche überdecken und selbst der Matsch hatte seinen Vorteil. Er würde ihre Schritte dämpfen, damit man keine Erschütterung spürte, wenn ein Toter zu Boden fiel. Es war einfach der perfekte Tag.
    Schnell hatten sie das Dorf erreicht und kletterten die kleine Anhöhe rauf. Seberius war ein recht misstrauischer Mann, deshalb empfand er diese ganze Mission für zu einfach.
    ,, Stop! Seht dort. Vier dieser Ketzer wie auf dem Präsentierteller. Leider haben wir nur drei Gewehre, deshalb werden wir jetzt ein bisschen das Glück entscheiden lassen.“ flüsterte Seberius und ließ sich in den Dreck fallen.
    ,,Was hat er mit Glück gemeint.“ runzelte Lartrem die Stirn und kniete sich runter.
    Auch Karius schien verwundert zu sein, aber er sagte nichts. Wie ein braver Soldat warf er sich nun auch in den Schlamm.
    Man hatte ihnen zwar gesagt, daß Seberius Scarecrow ein verteufelt guter Ausbilder sei, aber auch, daß er eine recht beklemmende Art und Weise hatte, einen Auftrag zu erfüllen.

    ,, Also gut, hört zu. Unsere Scharfschützengewehre sind dank Schalldämpfer lautlos, aber wir haben nur drei Gewehre und das sind Vier Männer. Also, mein Plan lautet wie folgt:,, Ihr zielt auf die äußeren Männer und ich versuche die beiden Anderen zu erwischen.“ erklärte der entstellte Mann und richtete seine Waffe auf die Kultanhänger, die nicht mehr als zwanzig Meter von ihnen entfernt sein konnten.
    Einer von ihnen trug eine Fackel, die aber trotz strömenden Regens nicht erlosch, scheinbar verbrannte sie kein Holz, sondern Harz.
    ,,Die perfekte Zielscheibe.“ murmelte der Mann und schaute durch sein Zielfernrohr.
    Karius und Lertrem waren verwirrt und ahnten schon , daß ihr Ausbilder mit seinem wahnsinnigen Plan , zwei Leute mit einer Kugel zu erschießen, keine Witze gemacht hatte.
    ,, Nun folgt die zweite Lektion, schießt Eurem Opfer immer in den Kopf oder direkt in den Hals, dann kann es nicht schreien. Wenn einer von Euch daneben schießt, sind wir verratzt, also betet zum Imperator, daß Ihr trefft!“ schärfte die Vogelscheuche seine Rekruten ein. Er hatte zu viele Tote gesehen, deshalb wollte er keinen weiteren Mann aufgrund eines Fehlern verlieren.
    Karius und Lertrem galten als gute Scharfschützen, zumindest am Schießstand, hier in Feindesland war es schwieriger, da alle Gefühle in einem hoch kamen und man sich auf bewegliche Ziele einstellen musste.
    Auch der Druck war wesentlich höher, hier bedeutete ein einziger Fehler den Tod.
    Die wahre Belastung lag jedoch auf den Schultern ihres Ausbilders, denn er musste einen Schuss wagen, der an Wahnsinn grenzte.
    Ein vertikaler Schuss, der bei seinem ersten Opfer durch die Kehle flog und dann dem nächsten Opfer direkt in den Schädel. Kaum ein Scharfschütze war dazu in der Lage, nur die Besten der Besten, waren imstande, einen solchen Schuss abzugeben. Erschwert wurde diese Aufgabe noch durch den strömenden Regen, der die Flugbahn der Kugel verändern konnte. Selbst mit der hochwertigen Ausrüstung der Scouts war ein solcher Schuss kaum vorstellbar.
    ,, Ruhig Jungs. Seht es einfach als ein verdammtes Videospiel an und denkt daran, Ihr habt nur ein Leben.“ versuchte Seberius seine Schützlinge zu beruhigen, die leicht zittrige Hände hatten. Ein Tabu für jeden Scharfschützen. Sie waren nur junge Rekruten, bei denen die Umwandlung zu einem Space-Marine erst begonnen hatte. Deshalb waren die Doktrin des Kampfes noch nicht in ihren Herzen gefestigt und auch ansonsten mussten sie sich zuerst an das Gefühl der Veränderung ihres Körpers gewöhnen. Seberius hingegen war eigentlich ein vollwertiger Space-Marine, aber man wollte ihm noch nicht diesen Rang verleihen. Der Ruf des Feiglinges klebte an ihm.
    Vorsichtig schauten nun die beiden Rekruten durch die Zielfernrohre ihrer Scharfschützengewehre, ihre Ziele im Visier.
    ,,Ich zähle runter. Drei.....Zwei.....Eins.....Feuer.“ sagte er in normaler Lautstärke und drückte den Abzug seiner Waffe, genau wie seine beiden Schützlinge. Fast gleichzeitig drückten sie den Abzug der Scharfschützengewehre und sahen sofort nach vorne. Die Zeit schien still zu stehen, eine Sekunde wurde zu einer unerbittlichen Ewigkeit.
    Plötzlich brachen alle vier Kultisten zusammen. Aus ihren Hälsen und Köpfen strömte Blut, mitunter auch Hirnmasse, die durch die Geschosse regelrecht zerfetzt wurden.
    Wie nasse Mehlsäcke brachen die rotgekleideten Gestalten zusammen und blieb tot am Boden liegen. Sie waren innerhalb von nur einer Sekunde gestorben, nicht einmal die Möglichkeit, einen warnenden Schrei auszustoßen. Das Blut schoss aus ihren Körpern, die furchtbare Munition hatte die Arterien in Hals und Kopf zerrissen, nun würden sie innerhalb von wenigen Sekunden ausbluten.

    ,,Ihr wartet hier.“ befahl Seberius und stand auf. Er rannte zu den Leichen, was seine beiden Rekruten verunsicherte.
    Schnell packte er eine der Leiche und schmieß sie sich über die Schulter. Schleifen wollte er sie nicht, da die Schleifspuren ihre Position verraten hätten.
    Um seine Fußspuren machte er sich weniger Sorgen, die würde der Regen verwischen.
    Während er die Leiche des Kultisten schulterte, bestaunten Karius und Lertrem den erstaunlichen Treffer ihres Anführers.
    ,, Wow, was für ein Schuss. Warum ist der Mann kein Space-Marine?“ fragte Karius, da er die Vergangenheit seines Ausbilders nicht kannte.
    ,,Ich habe gehört, wie zwei unserer Brüder auf dem Kommandoschiff ihn die feige Vogelscheuche nannten, vielleicht hat es damit zu tun.“ erwiderte Lertrem.
    Bevor Karius etwas sagen konnte, war Seberius auch schon zurück und rannte in den Urwald.
    ,, Kommt! Wir haben, was wir brauchen.“ winkte er mit seiner rechten Hand.
    Sofort standen die beiden Rekruten aus der schlammigen Masse auf, in der sie gelegen hatten und folgten ihrem Ausbilder. Ständig fragten sie sich, was ihr Auftrag war, denn Seberius hatte ihnen nichts gesagt, vielleicht traute er ihnen noch nicht. Er war schon ein seltsamer Kauz, dachte Karius, als sie hinter ihm her liefen.
    Sie entfernten sich rasch vom Dorf, immer tiefer in diese stinkende, grüne Hölle und obwohl sie rannten, als wäre der Teufel persönlich hinter ihnen her, konnten sie ihren Anführer nicht einholen, zumal sich dieser noch zusätzlich mit einer Leiche belastete.
    Als sie sich mehrere Hundert Meter von dem kleinen Dorf entfernt hatten, blieben sie stehen. Karius Herzen rasten wie verrückt, er war so eine Anstrengung noch nicht gewohnt. Lertrem ging es genauso, er schwitzte auch wie verrückt, nur ihr Ausbilder schien noch ausgeruht, nicht eine Spur der Erschöpfung war an ihm zu erkennen.
    Der Mann hatte wirklich das Potenzial für einen Space-Marine.
    ,,Und was jetzt, Sire.“ salutierte Karius erschöpft.
    ,, Nichts. Wir haben, was wir wollten. Um den Rest soll sich die heilige Flotte kümmern.“ antwortete die Vogelscheuche und nahm im gleichen Atemzug ein Funkgerät aus seiner Tasche an der ledrigen Hose. Die Schmallband-Sender hatten keine hohe Reichweite, deshalb war ein spezielles Funkgerät unerlässlich, um mit der heiligen Flotte in Kontakt zu treten.
    Allerdings hatte dies auch einen Nachteil, im Vergleich zum Schmallband-Sender konnte man die Nachricht über das Funkgerät abfangen, wenn man die nötige Ausrüstung dazu hatte. Das hielt Seberius aber für unwahrscheinlich, da sie zu kurz auf diesem Planeten waren, daß man ihre Anwesenheit hätte bemerken können.
    ,, Hier Seberius an die heilige Flotte. Wir haben die Leiche eines der Kultanhänger. Mission erfolgreich. Schickt einen Thunderhawk, um uns abzuholen. Koordinaten westlich von Dorf Kemsit.“
    Ein kurzes, verzerrtes Jawohl bestätigte seine Nachricht.
    Kurz darauf konnten die Männer einen gewaltigen Energiestrahl sehen, der die Wolkendecke durchbrach und inmitten des Dorfes einschlug. Der Erstschlag gegen die Ketzer. Selbst durch das dichte Blattwerk des Urwaldes konnte man die gewaltige Explosion erkennen. Ein helles Licht erleuchtete die Finsternis des Unwetters. Der Boden zitterte unter ihren Füßen, was auf eine unvorstellbare Zerstörungskraft des Lasers hinwies.
    ,,Was für ein Knall.“ witzelte Lertrem, denn jeder konnte diese mörderische Explosion hören. Alles im Umkreis von 200 Meter musste vernichtet worden sein. Von dem kleinen Dorf dürfte nur noch Schutt und Asche übrig geblieben sein. Ein glorreicher Tag für das Imperium........


    Kampf um Taria III ( Schicksalhafte Retter)- Video:

    http://video.google.de/videoplay?doci…629980074&hl=de

    Kampf um Taria III (Schicksalhafte Retter) - Downloadmöglichkeiten:

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    Schicksalhafte Retter


    Der Erstschlag gegen den ketzerischen Kult war ein voller Erfolg. Das Dorf Kemsit existiert nicht mehr, nur noch ein riesiger Krater, umringt von Urwald, war der einzige Beweis für seine Existenz.
    Seberius und seine Männer sind auf das Schlachtschiff ,, Glorie des Imperiums.“ zurückgekehrt und erstatten Bericht über ihre Mission. Aber die Ultra-Marines sind nun motiviert den Planeten zurück zu erobern. Ein kleiner Trupp erkundete in diesem Moment, die alte Stadt Soldaris, einige Meilen vom zerstörten Dorf Kemsit entfernt. Die Anwesenheit der Ultra-Marines dürfte den Kult nun nicht länger verborgen sein. Noch kleidet sich die blutige Hand in Schatten , aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie zuschlägt.
    Noch ist unbekannt wie ein gewöhnlicher Kult solch gewaltige Dimensionen erreichen konnte. Gerüchte um einen Verräter in den eigenen Reihen worden laut. Ein anderes berichtet über einen altes Übel, daß den Kult unterstützt.
    Doch Gerüchte sind nur Schall und Rauch. Nur Beweise würden die Ultra-Marines vom Gegenteil überzeugen.
    Marcius Bellamont, ein Sergeant und Führer eines taktischen Trupp kundschaftet in diesem Moment die Stadt Soldaris aus, doch schon bald sollte etwas passieren, was seinen gesamten Glauben , auf eine schwere Probe stellen sollte.....


    Langsam schritt der Trupp von Marcius Bellamont durch die Straßen der einst großen Stadt. Alles war zerstört. Nur noch Ruinen und verfallende Gebäude konnten von dem einstigen Glanz dieser Stadt berichten.
    Gesteinsbrocken und Trümmer von zusammengestürzten Häusern lagen willkürlich verstreut auf dem kalten, grauen Asphalt. Keine Seele regte sich hier mehr. Es war alles tot, dachte Marcius, als er über einen großen Steinbrocken stieg. Er und seine Männer hatten erst vor wenigen Minuten diese Stadt durch das riesige Eingangstor betreten und befanden sich somit noch in den Außenarealen. Da Marcius ein sehr vorsichtiger und misstrauischer Mann war, hatte er befohlen, zuerst die Wohngebiete zu sichern, da hier die Wahrscheinlichkeit am Höchsten war, auf Überlebende oder Ketzer zu stoßen. Hier, in den alten Gebäuden, konnte man sich gut verstecken, die Aussicht auf einen Hinterhalt war dementsprechend groß. Eine gute Gelegenheit, diesen gottlosen Heiden die Kraft der Space-Marines spüren zu lassen. Er rechnete damit, daß ein zerschlagener Hinterhalt Gift für die Moral des Kultes sein und sie sich auflösen würden. Sobald sie diesen Bereich gesichert hätten, wäre dies eine sichere Zone und gut geeignet, daß weitere Ultra-Marines hier laden konnten.
    ,,Vorsichtig Brüder. Dieses Gebiet ist perfekt für einen Hinterhalt gedacht. Haltet die Augen offen und möge der Imperator eure Schüsse lenken.“ sprach Marcius Bellamont zu seinen Kameraden. Sein Team bestand aus acht Space-Marines und zwei Scouts, die durch ihre Ausrüstung wesentlich effektiver waren im Aufspüren von Feinden als die Space-Marines.
    Ein normaler taktischer Trupp, nur ihre Ausrüstung unterschied sich gravierend von einer Standard-Auswahl. Bellamont hatte es geschafft, seinen Kommandanten davon zu überzeugen, seinem Team weit mehr schwere Waffen auszuhändigen, als es der Brauch war. Normalerweise wurden an einen kleinen Trupp seiner Größe nur maximal zwei schwere Waffen ausgehändigt, aber er hatte es geschafft, sein Team mit vier schweren Boltern ausstatten zu lassen. Diese heiligen Waffen wurden selten in so großer Stückzahl an die Space-Marines verteilt, deshalb war Bellamont auch stolz auf sein Verhandlungsgeschick. Der Rest seines Teams war mit normalen Boltern ausgestattet, nur die Scouts besaßen noch einen kleinen Flammenwerfer hinten in ihren Rucksäcken.
    Sein Team war gut gerüstet, kein Hinterhalt konnte sie nun noch brechen, trotzdem galt es, vorsichtig zu sein, da sie ihren Feind noch nicht kannten. Ein Kult war nicht zu unterschätzen, schon gar nicht, wenn er eine Stadt wie Soldaris einfach zerstören konnte.
    Langsam gingen die schwer bewaffneten, gepanzerten Männer die Straße hinunter, immer darauf achtend, ob sich etwas in den Ruinen bewegte.
    Der kahlgeschorene Sergeant achtete auf jede Bewegung und hielt seine Boltpistole im Anschlag und sein Kettenschwert festumklammert. Er war jederzeit bereit, sich auf seine Gegner zu stürzen. Ein geisterhafter Wind heulte durch die Straßen und hallte in den Ruinen wider. Banner und Fahnen, die an den Gebäuden befestigt waren, flatterten in dem plötzlich aufgekommenen Wind.
    Alles wirkte wie eine Geisterstadt. Mitunter sah er sogar, wie manche Vorhänge aus den Fenster hervorlugten. Alles perfekte Standorte für Scharfschützen, dachte Bellamont und fasste sich mit seiner stählernen Hand an sein grobschlächtiges Kinn. In seiner blauglänzenden Rüstung konnte er mitunter auch sein Gesicht erkennen. Die schiefe Narbe über seinen blauen Augen, eine alte Kriegsverletzung, die nie richtig genäht werden konnte. Immer, wenn er auch nur einen Muskel im Gesicht anspannte, platze die Naht wieder auf und ein wenig Blut ergoss sich über Nase und Mund. In diesem Moment spürte er gerade wieder wie eine warme Flüssigkeit über sein Gesicht lief, es war Blut, daß wusste er, ohne hin zu schauen. Seine Spitzname war auch dem entsprechend
    ,, Blutengel.“ da es immer so aussah, als würde er blutige Tränen weinen.
    Deshalb sprach man seinem Namen auch immer mit einer gewissen Ehrfurcht aus, aber dem Chaos war sein Name egal, sie wollten nur seinen Tod, wie den eines jeden gläubigen Menschen.
    ,,HALT!“ sagte er auf einmal und der gesamte Trupp blieb stehen. Vorbildlich und diszipliniert, wie man es ihnen im jahrelangen Training beigebracht hatte.
    Sie waren an eine Kreuzung angelangt, der Weg gabelte sich nun in drei weitere Wege und aus allen diesen Richtungen konnte der Feind kommen.
    ,,Brüder.“ Mit diesen Worten drehte sich Marcius Bellamont zu seinen Männer um.
    ,, Nun heißt es für uns, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Wir kennen unseren Feind nicht und auch nicht seine Absichten, deshalb....“
    Plötzlich brach ein Scout mit einem Stöhnen zusammen. Ein einfacher Pfeil aus Holz steckte zur Hälfte in seinem Hinterkopf. Eine Falle, schoss es ihm durch den Kopf.
    ,,VERTEILEN!“ befahl er und und suchte mit wilden Blicken das Schlachtfeld hinter ihnen ab.
    Seine Brüder taten dies ebenfalls und raunten wilde Beschimpfungen.,,KETZER!“ schrie einer der Space-Marines auf und richtete seinen schweren Bolter auf ein Fenster nur wenige Meter hinter sich.
    Vom Hass über den feigen Brudermörder überwältigt, drückte er den Abzug der schweren Waffe und sah, wie Hunderte von mörderischen Geschossen auf den hinterhältigen Attentäter zuflogen.
    Mit einem lauten, schmerzverzerrten Schrei stürzte der Ketzer aus dem Fenster und landete direkt auf dem harten Asphalt. Sofort stoppte der wütende Ultra-Marine sein Feuer, da er keine Munition verschwenden wollte.
    ,, Gebt mir Deckung. Ich sehe nach der Leiche des Verräters.“ befahl Marcius.
    Ein lautes, durch die Helme metallisch verzerrtes Jawohl bestätigte seinen Befehl. Die verbliebenen Space-Marines mit ihren dicken, blauen Servorüstungen bildeten einen Kreis um den gefallenen Bruder mit dem Pfeil im Kopf. Durch diese Formation hatten sie alles im Blick und konnten ihrem Anführer Schutz bieten.
    Schnell näherte sich Bellamont der Leiche des Kultisten. Schon bei seinem Sturz war ihm die rote Kutte des Heiden aufgefallen, ein Mitglied dieses gottlosen Kultes.
    Als er ihn erreichte hatte, konnte er kaum noch etwas von ihm erkennen. Das Gesicht und große Teile des Oberkörpers waren von der Munition des schweren Bolter wie Papier zerrissen worden. Die Leiche schwamm förmlich in ihrem eigenen Blut. Nur der hölzerne Bogen in der rechten Hand des Toten verriet ihm, daß dieser Gottlose der Mörder war.
    ,,Du hast Dein Ende verdient, Abschaum.“ sagte er und spuckte auf die Leiche, als er wieder zu seinen Brüder ging, die sich noch immer in Formation befanden. Diese Heiden waren clever. Sie hatten auf den richtigen Moment gewartet, um sie anzugreifen. Der Tod seines Bruder-Scout lag ihm schwer auf der Seele, aber im Moment galt es, seine Männer zu leiten. Er schätzte, daß sie nun anders vorgehen würden. Pfeil und Bogen mochten zwar primitiv sein, aber sie hatten ihre Wirkung gezeigt.
    ,,Hier sind wir nicht sicher.“ flüsterte er leise.,, Wir müssen eine sichere Deckung finden.“
    Er beschleunigte seine Schritte, da er die aufkommende Gefahr spürte. Plötzlich hörte er ein lautes Knallen. Gebannt schaute er zum mattgrauen Himmel und sah dort Leuchtspurgeschosse, die dort explodierten.
    ,,Verdammt.“ zischte er erbost und rannte nun hastig zu seinen Brüdern. Das war kein Angriff, die Ketzer formierten sich, die Leuchtspurgeschosse dienten dazu, ihre Positionen zu signalisieren und dabei den Feind zu verwirren. Man konnte nur raten, wie viele es waren, aber Marcius schätzte, daß es Hunderte waren. Man würde sie buchstäblichen überrennen, anders konnte er sich einen erfolgreichen Angriff auf die Ultra-Marines nicht vorstellen.
    Seine zwei Herzen schlugen schneller als normal, die Anspannung war ihm förmlich anzusehen.
    ,, BRÜDER ! RÜCKZUG! WIR FORMIEREN UNS .......“ Aber weiter kam er nicht, da er schon aus der Ferne eine unerbittliche Flut an rotgekleideten Kultisten sah, die sich auf sie zu wälzte.
    ,,VERRÄTER!“ brüllte einer seiner Brüder neben ihm und richtete seinen Bolter in Richtung der Feinde.
    Zu viele, dachte Bellamont und blickte erneut zum Himmel. Wieder hörte er das Knallen von Leuchtspurgeschossen. Sie waren überall und drohten, sie einzukreisen.
    ,,Wenn dies heute unser Ende ist, daß werden wir ein Ende vollbringen, an das man sich immer erinnere. Brüder, schickt diesen verräterischen Abschaum zurück in die Hölle. FÜR DEN IMPERATOR!“ schrie er und hielt sein Kettenschwert in die Höhe.
    Im Chor brüllten die hünenhaften, gepanzerten Gestalten,, Für den Imperator!“ bevor sie ihre Waffen auf die Ketzer vor ihnen richtete.
    Die schweren Bolter entfachten ein Inferno aus Tausenden von Boltgeschossen, die die ersten Heiden wie Papier zerrissen. Schmerzhafte Schreie waren zu hören, Leichen, die zu Boden schmetterten und das laute Donnern der schweren Bolter.
    Im Sekundentakt fielen mehrere dieser Heiden, aber ihre Zahl war einfach zu erdrückend. Schnell blickte Marcius nach links und rechts und sah, daß nun auch aus den anderen zwei Richtungen Hunderte ihrer Feinde kamen.
    Man hatte sie verraten, anders konnte er sich nicht erklären, wie ein Kult eine solche Armee aufstellen konnte.
    ,,Sire!“ sprach ihn der letzte Scout seines Trupps an.,, Dort, Verräter der imperialen Armee.“
    Mit diesen Worte reichte er Marcius Bellamont sein Fernglas. ,, Verdammt. Wir sind umzingelt.“
    Aus allen vier Richtungen drohten nun ihre Feinde zu kommen, sie konnten nicht entkommen.
    Die Ketzer kamen ihnen immer näher, es war ihnen egal, ob einer ihrer Leute fiel oder nicht. Sie stiegen oft über die zerfetzten Leichen ihrer Kameraden, ohne eine Form von Zusammenhalt oder Mitgefühl zu zeigen.
    Noch hielten diese Heiden die schweren Bolter auf Distanz, aber sie kamen ihnen immer näher. Wie will man einen reißenden Fluss aufhalten, dachte Marcius und wandte sich den Verrätern der imperialen Armee zu. Sie waren stehen geblieben und winkten ihnen zu. Ein seltsames Verhalten, entweder sie verspotteten sie oder es waren tatsächlich noch loyale Kämpfer des Imperators.
    Nein, mit sowas konnte er nicht spekulieren. Er musste vom Schlimmsten ausgehen, daß sie Feinde waren.
    Langsam marschierten diese Männer nun auf sie zu, ihre Lasergewehren mit dem scharfen Bajonett am Ende hielten sie gesenkt, eine Demutshaltung, damit man sie für Freunde hielt. Er konnte keine Form der Ketzerei an ihnen erkennen. Ihre Armaplastrüstungen und Helme saßen gerade auf ihren Köpfe und nicht einmal Runen und Schriftzeichen eines Kultes waren in ihre Rüstungen geschnitzt, was normalerweise der Fall war.
    Erst jetzt bemerkte er einen Kommissar in ihren Reihen, einen rundlichen Mann mit vielen Orden auf der Brust. Diese Männer waren dafür bekannt, einen unerschütterlichen Glauben zu besitzen.
    ,,Bruder-Sergeant, sie nähern sich, ihre Befehle?“ sprach ihn einer seiner Brüder von der Seite an und feuerte weiter auf die Heiden, die aus allen Richtungen auf sie zu stürmten. Er konnte sogar schon das wilde Geschrei dieser Gottlosen hören. Das Donnern der schweren Bolter machten es schwierig, überhaupt etwas zu hören, aber durch jahrelanges Training und seine Implantate konnte er selbst unterschwellige Geräusche hören.
    Er musste nun eine Entscheidung fällen, eine, die über Sieg oder Niederlage entschied.
    Noch einmal sah er zu den Männern der imperialen Armee, die sich ihnen im Marschschritt näherten und dann auf die wütende Meute von Ketzern. Hass loderte in ihren Augen und grenzenlose Wut zeichnete sich in ihren Gesichtern ab, im Gegensatz zu den Männern der imperialen Armee. Ihre Gesichter waren nur von Demut erfüllt und in ihren Augen glänzte der Glaube, nein, dies waren keine Verräter.
    ,,Sire.“ sprach ihn der gepanzerte Marine nochmal an, ohne dabei das Feuer auf seine Feinde zu unterbrechen.
    ,,Nein.“ sagte Marcius Bellamont entschlossen.,, Richtet das Feuer auf die anstürmenden Ketzer.“
    ,,Jawohl.“ erwiderte die Space-Marines erneut fast im Chor. Nun war seine Entscheidung gefällt. Egal, ob richtig oder falsch, sie war nun endgültig
    Jeder in seinem Team akzeptierte diesen Befehl und würde sich auch an nichts anderes halten.
    Aus den Augenwinkeln heraus, bemerkte er, wie die Männer von der imperialen Armee stehen geblieben waren. Sie hatten eine Reihe gebildet, aber die vorderen Männer trugen keine Lasergewehre, sondern Granatwerfer. Dann hielten sie auf einen Zuruf des Kommissar ihre Waffen leicht nach oben und zielten auf die Ultra-Marines.
    ,,Oh Nein.“ seufzte Bellamont und sah nur noch wie Granaten aus den kleinen Mündungen der Waffe schossen und mit einem lauten Pfeifen durch die Luft flogen. Er sah den grauen Kondenzstreifen nach, doch plötzlich bemerkte er, daß die Granatgeschosse über sie hinweg flogen und mit brachialer Gewalt in die Reihe der Ketzer einschlugen.
    Die Körper dieser Heiden wurden buchstäblich zerrissen oder wie Spielbälle durch die Luft geschleudert. Er konnte ihre Schreie hören, wie sie entsetzt aufschrien und im selben Moment starben. Eine verdiente Strafe für alle Kreaturen, die sich mit dem Bösen einließen.
    ,,Vorwärts! Für den Imperator.“ brüllte der entfernte Kommissar und seine Männer rannten auf die kämpfenden Ultra-Marines zu.
    Es war ein Moment, wie in den alten Geschichten und Sagen. Finsternis legte sich über ein Land, der Geruch des Verrates deutlich in der Luft, doch dort war auch Hoffnung. Ein Element, das die Mächte des Chaos niemals verstehen würden.
    Immer mehr Ketzer fielen zu Boden und bleiben dort liegen, neben mittlerweile zahllosen Leichen.
    Wie in Zeitlupe spielte sich vor Marcius Bellamont dieser großartigen Augenblick des Zusammenhaltes ab.
    ,,STRECKT SIE NIEDER!“ brüllte er entschlossen und feuerte mehrmals seine Boltpistole auf die Heiden ab.
    Jeder seiner Schüsse streckten einen Gottlosen nieder, es schien, als würde der Imperator selbst seine Hand lenken.
    Seite an Seite kämpften sie nun mit den Soldaten der imperialen Armee, die sie mittlerweile erreicht hatten. Ein heroischer Augenblick, der seinesgleichen sucht.
    Die hünenhaften Ultra-marines mit ihren blauen Servorüstungen, Seite an Seite, mit den kleineren imperialen Soldaten, in ihren dunkelgrünen Armaplastrüstungen.
    In diesem Moment schien der Siegeswille der Ketzer zusammen zu brechen. Gegen die vereinte Schlagkraft der Space-Marines und der imperialen Soldaten waren sie chancenlos.
    Sie flohen, trotz des ständigen Feuers der Ultra-Marines und ihrer Helfer. Ihre Verluste mussten in die Hunderte gehen, lachte Marcius freudig und sah sich die zerschlagenen Leichen seiner Feinde an. Überall waren die Straßen mit dem Blut der Heiden getränkt. Ihre Leichen meist in mehreren Teilen, lagen weit verstreut auf dem Asphalt.
    Ja, dies war ein glorreicher Tag für den Imperator. Viele seiner Feinde waren tot und es würden noch weitere folgen. Triumphierend senkte Marcius seine Boltpistole und wandte sich zu dem wesentlich kleineren Kommissar hinter sich, doch bevor er etwas sagen konnte, rief der kleine, ältere Mann zu ihm.
    ,,Schnell weg. Das war nur die Vorhut. Es werden mehr kommen. Schnell.“
    In der Stimme des Kommissars lag eine ungewohnte Hektik, aber da die imperialen Soldaten ihnen geholfen hatten, hinterfragte er nicht das Verhalten des Mannes.
    ,, Wie viele sind es?“ fragte Marcius nach. Aber die Soldaten rannten schon die Straße runter, vielleicht ein Dutzend Männer oder mehr.
    ,,Hunderte und es werden mehr. Sie sind kurz nach Euch hier eingetroffen. Wir hatten uns versteckt und den Ketzern Verluste beigebracht, aber was nun auf uns zukommt, sind unsere eigenen Leute. Verräter, die sich diesem heidnischen Kult angeschlossen haben und sie verfügen über unsere Waffen.“ erklärte der Kommissar kurz und wischte sich den Schweiß, mittels eines kleinen schmutzigen Taschentuches, von der Stirn.
    ,,Also hat man uns doch verraten. Geht vor, Kommissar, wir folgen Euch.“ sagte Bellamont und gab ein paar kurze Handzeichen an seine Brüdern.
    Er hätte nur all zu gerne die heilige Flotte um Verstärkung angefunkt, aber irgendetwas störte seine Verbindung, daraus schloss er, daß der Verräter ein Ultra-Marine war, wer sonst hätte die Frequenz seines Funkgerätes gekannt?
    Aber er wollte keinen beunruhigen, deshalb verschwieg er seine Versuche, mit der heiligen Flotte in Kontakt zu treten. Innerlich hoffte er, daß die imperialen Soldaten vielleicht ein Funkgerät besaßen, das über eine Breitbandfrequenz verfügte. Damit konnte man ihre Nachricht zwar auch abfangen, aber nicht blockieren.
    Wie aus einem Reflex handelnd, packte er die Leiche des Scouts und warf sie sich über die Schulter. Die Schulterblätter mit dem Omega-Zeichen, knarrten leicht unter dem Gewicht des verstorbenen Scouts, doch tat der Verlust eines Bruder mehr weh, als die schlimmste Wunde.
    Mit Trauer im Herzen zog die kleine Gruppe weiter, nie die Gefahr vergessend, die am Horizont aufzog.
    Ohne es zu wissen, beobachteten sie aus einer Ruine heraus, mehrere, gierige Augen........


    Anmerkung: Falls ihr nicht den richtigen Codec habt, bieten wir den VLC-Media-player als Alternative an, den ihr unter diesem Link downloaden könnt:

    http://www.videolan.org/vlc/download-windows.html

    Naja nur gruftspinenn sind wesentlich langsamer als destruktoren und daher kann man sie sehr gut austanzen, bei einem destruktor, der dir ganze zeit im Genick klebt, geht das nicht, daher bevorzuge ich halt Destruktoren, bowohl ansichts des höheren Nutzens Gruftspinen praktikabler wären. Muss jeder selbst sehen, was er baut, ich halte zu meinen Destruktoren, da sie in rc und cc gut sind ;)

    Genau, im Nahkampf kann man Destruktoren einsetzen, das ist das tolle daran und ihr braucht euch dann auch keine sorge mehr machen um Plasma-Sm, HB-CSM oder Feuerkrieger etc.

    Damit schaltet ihr alle starken RC-Einheiten leicht aus und wegrennen bringt auch nicht viel, da der Destruktor schneller ist und als Fahrzeug gewertet wird, also nahkampf-sm/csm ade :)

    Deshalb liebe ich die Dinger, man kann sie für alles mögliche einsetzen, im rc sind sie gut und im cc sind sie auch nicht schlecht.

    Also auf großen Karten, bau ich immer schnell ein paar Gens und schnell den Aktivierungskern, der kostet ja nur 120.
    Währenddessen ärgert man den Gegner mit seinen Necronlord und ein paar Necronwarrior, die ihr zeitlich rauskloppen könnt.
    Während ihr auf T2 techt, spart ihr die gesamte Energie reinkommt, höchsten nur noch für den Obelisken ausgeben, damit ihr 100% Baugeschwindigkeit kriegt bzw. 5 Lp's habt. Das ist recht schnell geschafft, natürlich solltet ihr auch weiter stressen, also punkte mit bau-scarabs oder halt phantomen decappen, damit ihr die wirkliche Gefahr darstellt. Auf T2 angekommen, sofort den großen Aktivierungskern bauen, der kostet 250 Energie und das solltet ihr haben. Während ihr ihn baut, immer wieder nerven und nicht zu agressiv spielen, der Gegner so das schwamminge Gefühl von einer leichten Überlegenheit haben.

    Natürlich müsst ihr auf Landspeeder aufpassen und dementsprechen eure Necrontrupps schützen, da ihr ja noch kein Upgrade für sie entwickelt habt. Da aber jeder Necron zu beginn einen Tower baut, rüstet ihr den auf für 50 Enerige. Das kostet kaum etwas und kann in Verbindugn mit zwei oder drei Necronstrupps einen direkten Angriff verhindern, zumindest würde keiner der noch ganz klar im Kopf ist, sich mit Landspeedern gegen NW und einen aufgerüsteten Tower stellen.

    Jetzt sollte eurer Aktivierungskern fertig sein und ihr könnt Destruktoren bauen für je 250 Energie. Daher solltet ihr immer 6 oder 7 Gens haben, das ist äußerst wichtig.

    Und spätestens jetzt, wird eurer Feind in Tränen ausbrechen. Ihr könnt nun das Necronwarrior Upgrade erforschen (beide wohlgemerkt) und dann zur Sicherheit noch ein paar Panzerjäger bauen Exi...irgendwas.

    Natürlich weiß ich das diese Taktik nicht jedesmal klappt, aber da die wenigsten Necrons so spielen, wird euer Gegner auch nicht auf die Schnappsidee kommen, ihr könntet auf Destruktoren techen, da ja der bekanntliche NW-Mass oder Alptraum-Mass im Mittelpunkt der aktuellen Taktika Necron steht ;)

    Vor allem auf großen Karten und verwinkelten Karten ist diese Taktik nicht übel, auf kleinen Karten wie Blutbluss rate ich immer zu mehr NW-Mass, da ihr hier keine großen Fluchtmöglichkeiten habt.


    sorry, wenn ich heute etwas belämmert schreibe, war aber die halbe nacht lang wach und naja zu früh wieder aufgestanden. sory.


    Welchen Vorteil hat diese Taktik?

    In einem könnt ihr gefährliche Truppen wie Plasma-SM oder Anti-Tank-Infanterie mit den Destruktoren binden und sie daran hindern ihre Stärke zu nutzen. Und durch den Necronlord und den NW' könnt ihr ziemlich gut ihre Armeen vernichten. Natürlich könnt ihr auch noch Solar-Impuls erforschen wenn ihr wollt, dann habt ihr zusätzliche Sicherheit.
    Aber bedenkt, ihr solltet auch ein paar Anti-Tank-Einheiten haben mindestens zwei Trupps, dann könnt ihr nach beleiben Alpträume rausjagen.
    Falls das Schlachtfeld wirklich nicht zu euren Gunsten verläuft, habt ihr ja immer noch die Möglichkeit im verbotenden Archiv den Regenerator für die Massenwiederbelebung zu erforschen.

    Also von daher, ist recht viel mit Necrons möglich ;)

    Jap ein aufgerüstete Tower ist gefährlich, aber auch schnell durch einen Feuerschlag wieder weg.

    Ich rüste sich auch meist auf, dann hab kein Problem mehr mit so nen scheiss Landspeeder nerf oder sowas in der Art.

    Also die Doppel-Monolith-taktik fand ich persönlich gelungen, er hätte auch einfach gewonnen, aber ohne Soldar-Puls war das nichts, obwohl er die Energie dafür hatte und mehr.
    Also das mit den Doppelten Monolithen zu beginn muss ich mir merken, könnte auf großen Karten, wirklich ein Vorteil .

    Ansonsten beweist es ja, daß man doch eine Chance gegen Necrons hatte, ok gegen Blaze wäre diese Taktik nichts geworden, aber er ist auch momentan meine vorzeige-Necron ;)

    Gut gespielt Balla.


    achja noch was:,, Bitte keine Beleidigungen, wir necron-spieler müssen usn das laufend anhören und von sogenannten "Pro's" oder "Experten" erwarte ich ein gewisses Niveau."

    Dazu hast du auch allen grund, denn sie wirklich widererwartend gut geworden ;)

    Der fünfte Teil ist auch schon fertig, ich schreibe bereits am sechsten Teil ;)

    Ich bin zuversichtlich, daß euch der vierte Teil Freude bereiten wird.

    Quote

    Original von Basehit

    Interessant ist aber das sich Nec Spieler über flames beschweren, auf der anderen Seite aber alle Spieler anderer Rassen als unfähig bezeichnen um zu denken, sofern ihnen die Fähigkeit des kreativen Spielens nicht eh schon vollkommen aberkannt wurde.


    Das ist ja wohl jetzt Höhe! Ihr anti-necron-spieler schürt hier ein Feuerwerk und bezeichnet ALLE Necronspieler als abuser und Noobs und jetzt kommen solch provokante Rede, um einmal wieder zu zeigen, daß alle nec-spieler böse sind und im am nie etwas bringen würden, ohne die op-necrons.

    Ich halte diese Reden für pubatierendes Geblubber.

    Was war in 1.41 als ork die schwächste rasse waren ? die haben nicht gewhined, im gegenteil, die haben geackert und sind wieder auf nen grünen zweig gekommen.

    oder haben wir uns wegen eindeutig op-rassen sm und eldar aufgeregt?

    Nein, wir haben gespielt und als endlich der erhoffte patch 1.5 und 1.51 kamen wurde spreu von weizen getrennt. Ich erinnere mich noch deutlich wie sm und eldar geflamed haben, wie stark die anderen rassen jetzt wären und sie keine chance mehr hätten. Tja ich sag es mal so, was orks und imps aufwenden mussten, um einigermassen erfolgreich zu sein, hatte sich gelohnt und machte sie zu den henkern der schlachtfelder. Bestes beispiel ist blaze. hat er nicht trotz der schwäche seiner rasse, qualitativ hochwertige spiele gepostet?


    ich stimme der meinung von mahlstrom 99% zu. Und für die, die immer noch keine necrons keine schlagen können : nehmt euch mal 3 stunden und kämpft mit eurer rasse auschließlich gegen necrons, dann werdet ihr nämlich lernen und wissen, wie man gegen sie vorgeht. wenn ihr nur jammern wollt, bitte. nicht unser problem :D

    Raptoren: Reisst ihnen die Augen heraus."

    Ordenspriester:,, Gesegnet sei der Verstand, der über jeden Zweifel erhaben ist."


    Champions:,, Ah, die Chaosgötter sprechen zu mir."

    Champions#2:,, Hört ihr auch diese Stimmen." <----Könnte ein satz von mir sein ;)

    Champions#3:,, Wir müssen vernichten." <---- glaube Relic klaut meine Sprüche ;)

    Besessene:,, Ich sehe das Maul der Verzweiflung, wie es mich verschlingen will."

    Besessene#3:,, Ich spüre wie mich der Warpraum überkommt, es ist ein guter Schmerz."

    Necron-Warrior:,,......." <----- Was für ein Poet ;)

    Und warum können die Spieler von nicht-Necrons mal einsehen, daß sie einfach mal ein bißchen innovativer spielen sollten und nicht auf einfaches Hit&Run, wie bei Wa-Zeiten setzen sollten.
    Es ist klar, wenn ich mit nen SMTrupp gegen nen Necrontrupp anlaufe, dann verliert der SM, daß ist klar zu sehen, aber wenn ich den Necron immer wieder mit Plasma oder besser mit schweren Boltern traktiere, fällt seine Armee, egal ob sie schon das zweite NW-Upgrade hat.
    :D

    Hab keien Gewissensbisse, vielmehr gefällt es mir meinen Gegner den kalten Angstschweiß auf seine Fratze zu zaubern und mich an seinen Beleidigungen zu ergötzen ;)


    Ich sag ganz ehrlich, je mehr man mich anflamed, desto biestiger werd ich. Dann kommen auch solche Dingern, daß ich einfach alles bis auf sein HQ vernichte und ein paar Gesch´ütztürme drum herum baue. Keine Baueinheit kannn diesen Wall aus geschützen durchbrechen und dann warte ich gemütlich auf wincountdown.

    Hab ich bisher nur einmal gemacht, weil mich so nen Ami, als Nazi und faschisten Sau bezeichnet hat. Daher hatte ich keine Gewissensbisse ;)

    Ich war nur gemein *hähä*

    off.topic:,, Jup Cronos, ist mir alles bewusst, ich erkläre auch nachher, warum das Adeptus Arbites scharfe Waffen benutzt ;)

    Hier mal was neues, wie versprochen. Viel Spaß beim Lesen."

    *Edit* Falls ihr fragen habt, geduldet euch, es wird bald alles geklärt ;) *


    Die Vision


    Schleim, überall um ihn herum. Gefangen wie Tier, wie ein Fliege im Netz der Spinne. Feuchte, warme Luft strich über seine schuppige Haut.
    Er war nackt und nicht in der Lage sich zu bewegen. Der grünliche Schleim und die durchsichtige Flüssigkeit, die ihm umgaben, wärmten ihn auf eine groteske Art.

    Eine Stimme, nein, ein Echo aus tausenden von Stimmen war in seinem Kopf. Es waren so unzählbar viele. Doch sein Verstand blieb scharf und ging nicht im wilden Geflüster des Wahnsinns unter.
    Schmerzen durchzuckten seinen Körper, wie Wehen bei einer Geburt. Die Transformation begann.

    Lange, spitze Klauen ersetzen seine Hornhaut an Fingern und Zehen und eine knotige Schuppenflechte stülpte sich über sein Gesicht.
    Aus seinen Rücken schoben sich kleine, weiche Panzerplatten hervor, die sich langsam verfärbten, nachdem sie sich auf seinen Rücken ausgebreitet hatten.

    Sein Kiefer wuchs nach vorne und dolchartige Zähne verdrängten seine vorhandenen Zähne. Sie fielen aus und lösten sich in der Nährflüssigkeit seinen Kokons auf, nur er blieb verschont. Sämtliche Haare verlor er, eines nach dem anderen. Von der Kopfbehaarung angefangen bis über den Genitalbereich.

    All dies verging in der säurehaltigen Flüssigkeit, die scheinbar immer weiter stieg.

    Plötzliche wurde seine Sicht anders, alles veränderte sich. Er konnte die Körperwärme eines jeden Wesens erkennen ,wie durch eine Infrarotkamera.

    Unbemerkt von ihm, hatten sich seine grünen Augen, in rote kraftvolle Schlitze verwandelt.

    ,,Hörst du mich....“ trat eine Stimme aus den Chor von Unendlichen hervor.
    ,,Ich bin deine Mutter und du sollst der Erste deiner Art sein. Lange Zeit beobachte ich dich schon. Du bist stark, körperlich und geistig. Der perfekte Anführer der Bruten.....“


    ,,AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH........“ mit einem lauten Schrei verschwand das grauenhafte Gebildes eins Alptraumes und er befand sich in seiner 3 Quadratmeter großen Zelle wieder.

    ,,Es war....es war nur Traum.“ schnaufte Sentius Claw erleichtert und wischte sich den Schweiß von der Stirn.

    Seine gesamte Kleidung war vollkommen nass, die komplette Uniform. Die Inquisitions-Gardisten hatte ihn ohne Umschweife in diese Zelle gesperrt und den Kopf des Insekts konfisziert.

    Man gilt solange als schuldig, bis die Unschuld bewiesen wurde. Das war das Motto der Inquisition. Niemand konnte etwas gegen sie unternehmen. Sie durften Milliarden von Menschen, nur aufgrund eines Verdachtes verbrennen und niemand zog sie zur Rechenschaft, da dies angeblich im Namen des Imperators geschehe.

    Er selbst glaubte an die Reinheit von Terra und an die Macht des Imperators, doch die Inquisition hasste er vom ganzen Herzen. Sie waren keine treuen Diener, sie war in seinen Augen Abfall.
    Korruptes Geschmeiß, daß sich nur auf Kosten anderer bediente.
    Natürlich durfte er so etwas nie laut sagen, noch nicht mal denken in der Anwesenheit eines Psionikers.

    ,,Das ist ja mal wieder klasse.“ knurrte er und wälzte sich unruhig auf der hölzernen Pritsche, die mit Ketten an die stählerne Wand angebracht waren. Wie sehr hasste er diesen tristen Ort. Nur kalte Stahlplatten an den Wänden, am Boden und an der Decke, nicht mal eine Lampe oder dergleichen, sondern das wenige Licht, daß durch den Sehschlitz an der Tür zu ihm hinein schien.

    Vielleicht wäre absolute Finsternis besser gewesen, als das Wissen, sich in Isolation zu befinden.

    Man würde wohl jetzt ein paar „Befragungsspezialisten“ kommen lassen und die sollten sich seiner annehmen, nachdem die medizinischen Hilfskräfte ihn gründlich untersucht hatten.

    Nicht gerade eine prickelnde Vorstellung. Besonders die Betäubung vor seiner Untersuchung würde sehr angenehm werden, malte er sich vor seinem inneren Auge die Prozedur ab.

    Er persönlich kannte die Vorgänge nicht, nur das, was er im Lehrbuch gelesen hatte und das war alles andere als erfreulich.
    ,,Und wie fühlen wir uns Rekrut.“ sagte Sergeant Ester, der ihn beobachtete.

    ,,Habe schon bessere Tage erlebt, Sire.“ salutierte er im Liegen und starrte wieder zur Decke.

    ,,Die Inquisition untersucht gerade den ''Gegenstand“.“ betonte er und fügte noch hinzu.,, Es sieht wirklich nicht gut aus Junge. Scheinbar soll es eine Art Xeno sein. Ein primitives Wesen mit keinerlei geistigen Fähigkeiten, wie man mir versicherte.“ Sentius grinste und Ester konnte es scheinbar spüren.

    ,,Keine spitzen Antworten. Du bist noch im Untersuchungshaft. Wenn man dich nachher befragt, sei ehrlich und denke keinesfalls an was anderes. Sie werden versuchen in deinen Geist einzudringen und so tief zu bohren wie sie können. Lass das nicht zu. Nicht ablenken lassen und nur die Fragen beantworten. Verkneife dir deinen üblichen Sarkasmus und lass dich nicht provozieren. Selbst wenn sie dich auf deiner schlechte Kindheit und deinen bestialischen Vater ansprechen.“ man hörte deutlich seine Sorgen und zum ersten Mal in seinem Leben mochte den Sergeant. Diese neuen Züge waren ihm fremd, aber nicht weniger willkommen.
    ,,HAST DU MICH VERSTANDEN!“ harkte er barsch nach und fiel in sein altes Muster zurück.

    ,,Ja, Sire.“ salutierte Sentius erneut und flüsterte kaum hörbar.,, Danke.“
    Mit einem ,,Gern geschehen.“ schloss Sergeant Ester den Sehschlitz und alles um Sentius wurde in tiefste Dunkelheit getaucht............


    Der Sturm bricht los.......


    Tief unter den Industriekomplexen der Makropole sammelten sich gewaltige Verbände von Mutanten, allesamt waren sie gekommen, um den Worten ihres neuen Anführers Ten zu lauschen.
    Ein Mutant von grauenhafter Macht und einen Traum an die Freiheit.
    Tausende von grotesken, widerlichen Gestalten hatten sich um eine Tribüne aus Holz und Stahl gesammelt. Ein zerfetztes Banner hing schlaff von den der Spitze und berichtete von einer vergessenen Gerechtigkeit.
    Mit einem Megafon in der Hand begann Ten seine Rede.
    ,,Das Imperium hat uns über Generationen hinweg verteufelt, wie Vieh zusammengepfercht und wie Ratten erschlagen, doch wir werden uns rächen.“

    Jubeln brach aus, einige Mutanten riefen seinen Namen. Er repräsentierte ihre Meinung, die sie niemals denken durften.
    In vielen Prinzipien wirkte Ten wie ein Mensch. Sein Gesicht glich dem eines jungen Mannes, die azurblauen Augen und die kleine Stupsnase ließen ihn sympatisch wirken. Sein blondes, kurzes Haar verstärkte noch diesen Effekt. Doch unter einer weiten, braunen Kutte verbarg sich das Unaussprechliche.
    ,,Meine Freunde heute wurde ich Zeuge von der größten Ungerechtigkeit gegenüber unserer Art. In wenigen Tagen wird ein neues Gesetz in Kraft treten, daß unsere Existenz auf Null legitimiert. Mit anderen Worten, jeder Mensch darf uns ohne einen Verdacht ermorden....“
    Die jubelnden Schreie wurden leiser, sie wichen den wilden Geschrei von empörten Mutanten.

    ,,MÖRDER!“klang es.,, Gottlose Schweine!“ hörte er sie rufen. Ten erhob beide Hände in die Höhe und versucht ihre Wut zu schlichten. Mit Erfolg.
    ,,Ja, mit diesem Gesetz werden wir alle sterben, nicht schon hatte uns die imperiale Armee oder ihre gewaltbereite Schutzpolizei, das Adeptus Arbites, uns gegeißelt und viele Brüder und Schwestern willkürlich den Tode offeriert.
    Meine Freunde, die Zeit ist gekommen uns alle unter einen Banner zu sammeln, nur in dieser Einigkeit liegt Stärke. Unsere Wut werden wir auf ihre Straßen entfesseln und möge unser Hass ihre leidige Existenz ertränken.“ Ten's Rede war sehr bewegend, besonders für jene, die ohnehin keinen Weg bis auf die Sklaverei und den Tod kannten. Wie der mysteriöse Mutant von den neuen Erlass erfahren hat, bleibt ungewiss, doch es gab niemanden der an seinen Worten Zweifel hegte.
    Ähnlich wie ein imperialer General, hatte Ten einige besonders kräftige und intelligente Mutanten um sich geschart. Er wollte sicher gehen, daß ihm niemand gefährlich werden konnte. Revoltierende Mutanten waren dem Imperium ein Groll und nicht weniger oft wurden die Aufführer, dieser meist putzigen Scharade, von Attentäter oder spezial ausgebildeten Assassinen eliminiert.

    Woher er den eigenartigen Namen hatte oder wer ihm diesen verliehen hatte war ebenso ungewiss, wie sein Ursprung. Mutanten wurden nach ihrer Geburt von den eigenen Eltern erschlagen oder wenn sie den Mut nicht aufbrachten ausgesetzt.

    Namen waren daher eine Seltenheit, doch trotz dieser Nichtigkeit konnten sich die Mutanten hervorragend organisieren.
    ,,Meine Freunde....“ setzte er seine Ansprache fort und vernahm wie die versammelte Meute leiser wurde.

    ,,Wir haben einen Verbündeten. Jemanden der unsere Sache für gerecht hält. Es sind jene, die das Imperium als Ketzer verschrien hat. Andersgläubige. Heute sind sie hier und wollen sich unserer noblen Sache anschließen.“

    In das Licht der dreckigen Scheinwerfer der Bühne trat ein riesiger Chaos-Space-Marine. Ein erschrockenes Aufheulen war zu hören, bis plötzlich alles still war. Nicht einziges Geräusch war noch zu hören. Jeder starte auf den riesigen Hünen in der hellgrünen Servorüstung. Seine dunkelblauen Servoaugen leuchtete, heller als es es Scheinwerfer gekonnt hätten. Ein Death-Guard!

    Der gehörnte Helm mit der typischen Gasmaske, die zum Brustpanzer führte, war ein typisches Merkmal dieser Legion.
    ,,Darf ich vorstellen. General Staphylos, Heerführer der Deathguards und Streiter unserer Sache.“ stellte Ten seinen Verbündeten vor. Noch immer waren seine Gefolgsleute verunsichert.
    Sie hatten scheinbar nicht mit der puren, unverfälschten Präsenz des Bösen gerechnet.

    Der General nickte und trat wieder zurück in den Schatten, kein Wort drang aus dem Mundstück an seinem Helm.
    So unwahrscheinlich es auch klang, viele Mutanten fürchteten das Chaos, obwohl die meisten ihr erschreckendes Erscheinungsbild ihnen verdankten. Manche Dämonen können Wesen im Embryonalstadium beeinflussen und ihre Entwicklung verändern.

    Daher schlossen sich auch Millionen von Mutanten den Chaos an, weil sie im Imperium keine Zukunft hatten. Das Ten sich an das Chaos verkaufte, hätte niemand erwartet, nicht von ihm.

    ,,Hört mir zu. Ihr mögt mich einen Verräter nennen, doch das bin ich nicht. General Staphylos und seine Soldaten sind zu mir gekommen und haben aus freien Stücken ihre Hilfe angeboten. Sie werden uns mit ihren Waffen versorgen, damit wir unsere Wut in das Herz von Termines XII treiben können.“

    Seine Worte waren ausreichend, um die ruhelose Meute zu beruhigen und wieder ihren Kampfeswillen zu wecken..........

    Ja Blaza, aber der SM war echt....naja sagen wir , entweder verwirrt oder hirntot. Der saß auf sovielen Ress rum, da hätte er dich schlagen können, sag ich mal jetzt ganz hart.
    Keine Rüstkammer gebaut und seine SM sinnlos verheizt. Statt nach den Wirken des Psi-Schlages der GK zu warten, bis er weg ist, läuft der Kerl voll rein und nimmt üblen schaden. Also echt ;)

    Natürlich hast du gut gespielt Blaze, aber dein Gegner....naja.


    Ich wäre wahrschlich mit den Res entweder auf T3 getecht oder hätte schnell ne Rüstkammer gesetzt und hätte dann mit HB deine Armee flankiert. Dann hätte er definitiv gewinnen können, aber bei dir Blaze bin ich mir nicht sicher, du bist einfach zu gut ;)

    Der Landspeeder tech war nahtlos, daß lass ich ihm und dann hat er sich wohl ziemlich verrückt gemacht.