Posts by Deva

    Also Gruftspinnen setz ich eher zu defensiven Zwecken ein, warum?

    Naja jede Harasseinheit versucht ja die Gens zu zerstören, seien yespiden, raps oder sonstiges und ich dann immer gezwungen mit meienr Armee zurück zu porten, auch ich den gegner beinahe habe. Naja und da ist halt die Gruftspinne ideal. Wenn wer harrassen kommt, zweimal schnell scarbäen produzieren und dann..... ;) den Rest kann man sich denken. Rest des Schwarmes zum Gegner schicken und der Gegner kann anfangen zu weinen ;)

    Naja offensiv bringen sie mir wenig, sind zu langsam und können durch ein paar gute salven vernichtet werden. Da ist Tau das praktischeste beispiel.

    Aber jeder hat bekanntlich seine Taktik.

    Hast du keinen Videorecorder, GoWa?

    Aber mal ehrlich ihr guckt dragonball?

    Das ist doch so der Stuß überhaupt. Die halbe Folge knurren sie sich nur an und kämpfen 20 folgen, bis unser guter Son Goku aufeinmal sagt: Tja ich hab nur mit halber kraft gekämpft...jetzt wirst du geowned."

    Mal ehrlich, ich schau mir lieber Sandmännchen an, als diesen "Müll". :D

    Naja und man darf den Scriptor nicht vergessen, durch den "Schmetterschlag" kann er einen vollaufgerüsteten IG_Trupps auslöschen, gleiches gilt für Kultisten, Gardisten, Moaschaz und Ballas.
    Dadurch gewinnt der Scriptor wieder an wert. Ichfidne die Fähigkeiten bärtig. Damit kann man auch richtig hübsch Necrons bekämpfen. ;)

    Kein Scheiß, probiert es aus, da verlieren die necwarrior etwa 35% bis maximal 50% ihrer Lebenpujnkte und zwar ALLES im Einzugbereich des Schmetterschlages, bis auf eigene Truppen.

    Vor allen Dingen, ist das decappen nicht für dich als Necron wertvoll, welche Rasse kann auf Tier1 gegen eine Flut aus Necronkrieger bestehen? ich glaube, keine, daher immer schön ress wegnehmen, dann kommen die auch nicht mit Plasma oder Fahrzeugen oder sonstigen Schweineren der Lebenden ;)

    Ich mag, besonders Scout, Kultisten, Gardisten, imperiale Soldaten, Tau-Einheiten und Moschaboyz jagen ist für mich das Höchste ;)
    Besonders wenn ich mit ner schönen Killanimation belohnt werde und meinen Gegner einen scharlachroten Kopf beschere :D

    Ja, ich weiß.....: Deva = bösä :D

    Der Orgasmus der Frau ist sowieso eine ganze gemeine Lüge, um uns Männer in einen irren Leistungsdruck zu drängen ;)

    Ne ich schließ mich mal Sagarions Meinung. Findet mal heraus, was ihr beide gerne habt und welches eure bevorzugten erogenen Zonen sind, ich kenne z.B. eine gute Freundin, die besonders gern nackenmassagen hat.

    Wirklich schönes replay. Hast sehr auf Masse gesetzt. Und damit gewonnen.

    Beim Ansehen habe ich mich immer gefragt, warum baut er ein keinen Solarpuls, dann hätte er gegen die SM sehr leichtes spiel gehabt, aber wie man gesehen hat, war das bei deiner Taktik nicht nötig. Sehr gut.

    Verdammt knapp, ohne erobern und halten hätte eiskalt der necron gewonnen, der hatte sich ja durch schöne taktische züge bereits den sieg gesichert. Naja ich hätts den necron gegönnt, schließlich ist erobern und halten, so ein blödes mistteil. Hab damit auch offensichtliche Siege verschenkt, tja wenn man nicht die augen auf hat Trotzdem geiles spiel.

    Es ist eigentlich ganz leicht. Greife entweder durch den Linken oder rechten Eingang und positioniere deine Monolithen so, daß sie ihre donnergeschütze abfeuern können. Jetzt lockste den Ork in die Mitte in dem du ihn mit deinen zwei Phantomen kurz nervst, wenn er mit der Masse kommt, machste Destruktorfeld von deinen Distruktorlord, daß heißt alle feindlichen Truppe sind in Stasis und gute Zielscheiben. Kannst natürlich auch versuchen nen Squiggo zu übernehmen, aber meist klappt das nicht. Ist eigentlich recht leicht. Immer mit den Lord blenden und aus der >Entfernung draufhalten, sollten die Orks ein paar deiner Necs draufgehen, einfach wiederbeleben und das wars.
    Zumindest hat es bei mir mit Tau geklappt, sollte bei Orks auch klappen bzw. leichter sein.

    off.topic:,, und weiter gehts."


    Der Wahnsinn regt sich


    Wahnsinnig lachend und von der Zerstörung in tiefste Euphorie versunken, genoss Vio'Dermal das Massaker. Menschen lagen überall auf den Boden verstreut, ihre Arme und Beine gebrochen, aber sie lebten noch.
    Er brauchte sie schließlich, sie waren der Umstand und sein Sieg. Ihre Schmerzensschreie waren ein Hochgenuss für ihn, kaum in Worte war dieses Gefühl zu fassen.

    Ihre Häuser brannten und nicht selten nicht selten, lagen verbrannte Leiche neben seinen baldigen Opfern. Die Luft war erfüllt von Asche und verkohltem Fleisch. Es war, als wäre die Hölle ausgebrochen.
    ,,Genießt diesen Augenblick noch, denn ihr werdet bald an einem Ort kommen, der wesentlich feuriger ist.“ hatte er die Dorfbewohner verspottet. Sie wollten fliehen, aber das unsichtbare Kraftfeld, daß Vio'Dermal um ihre kleine Ortschaft gelegt hatte, hinderte sie daran. Nur magisch begabte Wesen konnten den Bannkreis erkennen, aber nicht durchbrechen, dafür war der Grubenlord zu mächtig.
    ,,Wie fühlt es sich an, wenn man wehrlos ist? Wie fühlt es sich an, wenn man keine Hoffnung mehr hat.“ hob er eine junge Frau mit seinen riesigen Händen hoch. Die kleine, blonde Frau mit der hautengen Bluse und der Jeans war vor Angst wie gelähmt. Sie schluckte nur und hyperventilierte, was auch nicht wenig verwunderlich war. In Vio'Dermals eisernen Griff und der Tatsache, daß er über 3 Meter groß war, konnte er beinahe jeden einschüchtern.

    ,,SPRICH!“ forderte er den jämmerlichen Affen in seiner Hand auf, aber die verängstigte Dame war außerstande zu reden. ,,Nun gut.“ grinste er sie an und warf sie mit brachialer Gewalt zu Boden. Dabei brachen sie sich sämtliche Knochen und war auf der Stelle tot, aber Vio'Dermal war nicht umsonst als für seinen Ruf bekannt. Er hob seinen schweren Fuß und trat auf den leblosen Leichnam. Durch das enorme Gewicht explodierte der zierliche Körper, beinahe wie eine reife Melone. Blut und Eingeweide schossen über den Boden und klatschten gegen die nahen Häuserecken oder auch gegen seine am Boden liegenden Opfer.
    Der Entsetzensschrei unter der Bevölkerung ließ keine Sekunde später auf sich warten. Er war verzückt. Menschen waren wirklich willige Opfer. Durch ihre schiere Dummheit und den mangelnde Zusammenhalt degradierten sie sich selbst auf eine Stufe mit den Tieren. Wobei er glaubte, daß man sie nicht einmal mit einen Tier vergleichen konnte. Tiere tötete sich nicht untereinander. Besonders nicht für so unwichtige Dinge, wie Geld, Liebe und Macht. Nein, die Menschen waren eine Klasse für sich. Sie besangen ihre Intelligenz, aber waren sie doch nur Gewürm. Ihr sogenannter Intellekt tendierte nur in zwei Richtungen. Macht und Reichtum oder zur Vernichtung von anderen.

    Nicht einmal die Dämonen waren so bösartig und bekämpften sich untereinander. Sicherlich gab es Machtkämpfe, aber diese waren meist nur zwischen sehr hohen Dämonenfürsten, zu denen er nicht gehörte, noch nicht. Jeder Dämon wusste wo sein Platz war, es gab keine Missverständnisse in der Hierarchie. Und wer trotz aller Dummheit doch die Konfrontation suchte, wurde vernichtet.

    ,,Seid ohne Sorge, bald endet diese Hölle für euch, allerdings beginnt dann eine andere für euch.“
    Ungeduldig stapfte er auf und ab. Diese Warterei auf seinen unzuverlässigen Sklaven war nicht tragbar.
    ,,Ich bin des Wartens überdrüssig.“ zischte er mehrfach und fand keine andere Beschäftigung, als einige Gebäude mit seinem Schwert in Brand zu stecken. Der Kraftaufwand war minimal, schließlich war seine Waffe in das Feuer der Hölle getaucht worden und heißer, als das Innere eines Atomreaktors.

    Daher konnte auch niemand, außer ihm die ewig Feurige führen, nicht einmal am Griff berühren, weil die Klinge ein Eigenleben zu besitzen schien. Kleine, feine Zacken befanden sich am Griff, kaum als solche zu erkennen, nur bei der Berührung eines Fremden brachen die Spitzen hervor. Aber dies war nicht das Schlimmste. Die Klinge fraß die Seelen eines jeden Wesens, egal welcher Art und Rasse, nur seinen Schmiedemeister Vio'Dermal war sie freundlich gesinnt. In manchen Kreisen hieß es die Klinge würde flüstern und den Verstand verwirren.

    Eine zusätzliche Sicherheit, die Vio'Dermal seinem Schwert hinzugefügt hatte. Vielleicht war er in dieser Beziehung paranoid, doch durfte ihn niemand zuvorkommen, deshalb war seine Planung wahrhaftig meisterlich und Grund für sein langes Leben.
    Plötzlich schoss eine riesige Wesenheit durch sein Kraftfeld und wurde mit unglaublicher Wucht in eine der niedergebrannten Häuserruinen geschleudert. Es war Cadrex.

    Langsam und immer noch von seinen Sturz geschwächt, torkelte der vierbeinige Dämon auf seinen Herren zu und gab acht, daß er keinen der Menschen unter sich zertrat.

    Ein morsches Stück Holz hatte sich in seine Rippen gebohrt und verursachte entsetzliche Schmerzen. Tragischerweise war er nicht in der Lage es zu entfernen, seine Arme waren zu klobig dafür.
    ,,Wo warst du!“ wollte Vio'Dermal mit erzürnter Stimme wissen.
    Cadrex antwortete nicht, er sah beschämt zu Boden.,,Du solltest den Vampir ablenken, nicht töten und selbst dabei hast du versagt. Ich sollte dich töten.....wobei mir eine bessere Idee kommt!“ lachte der Grubenlord und packte seinen Hunderte von Kilo schweren Diener, als würde er nichts wiegen. Er warf ihn zu Boden und holte mit seiner Faust aus. Dabei zertrümmerte die eiserne Hand des Grubenlordes, Cadrex Ober- und Unterkiefer, nebst seiner spitzen Zähne.

    Der schwächliche Dämon jammerte und stöhnte vor Schmerzen, wagte aber nicht sich zu wehren. Zu guter Letzt trat Vio'Dermal seinen Untergebenen mehrmals auf die Brust. Dabei zerbrachen die Rippen des Dämonen und bohrten sich in seine schleimigen Organe.
    Jede dieser Verletzungen war tödlich, nur nicht für einen Dämonen, da erforderte es mehr, um sie zu vernichten. Besonders da sie in dieser Welt existieren, aber nicht vernichtet worden konnten. Sollte ihre Hülle allerdings zerstört werden, würden sie zurück in ihre Dimension verbannt werden.
    ,,Ich denke, der Bestrafung ist genug getan, außer du sehnst dich nach weiteren Disziplinarmaßnahmen.“ sagte der Grubenlord leicht sarkastisch.
    Cadrex konnte sich kaum rühren, ein Wunder das er noch lebte. Jedes andere Lebewesen wäre aufgrund der grausamen Behandlung sicherlich gestorben.

    ,,Nein, Gebieter. Ich verspreche, mich euch nie wieder zu widersetzen.“ flehte Cadrex um die Gunst seines Meisters.
    ,,Das hoffe ich für dich, denn es wird kein nächstes Mal geben.“ kniete er sich zu seinem Untertan und riss ihn das schartige Holzstück aus der Seite. Dabei verzog Cadrex krampfhaft seine widerliche Fratze.
    ,,Beginnen wir nun mit den Ritual.“ verkündete er stolz und ging in die Hocke.

    ,,Est an Diabelii...“ begann er die Beschwörung und rammte seine Schwert in die Erde, dabei riss der Asphalt auf und ein grüner Schimmer trat zu Tage.

    ,,Öffnet das Portal der Hölle, stoßt auf die Pforten des Unterganges.....“ sprach er nun in der Sprache der Menschen, da dies der Zauber wahrscheinlich so vorsah.

    ,,Ich rufe dich, Prinz der Vernichtung, Reiter Finsternis......“
    Plötzlich erschienen überall auf den Stirnen der Menschen ein rotes Pentagramm, daß rötlich glühte.

    ,,Höre mich, der du zu Unrecht verdammt wurdest.....Höre mich, denn deine Rache komme.....“ führte er die Beschwörung fort. Cadrex war sichtlich verwirrt, er hatte jenes noch nie erlebt. Die Menschen wanden sich nun am Boden und schlugen oftmals ihren Kopf auf den Boden auf. Dies taten sie sicherlich nicht freiwillig, dachte Cadrex und nahm wahr, wie ihre Schreie nun den Zenit erreichten. Aber es war kein menschlicher Schrei, nein, es war, als würden tausend Stimmen vor Schmerzen aufkreischen.
    ,,Erhebt euch, finsterer Fürst und ihr die Scharen der Hölle. Der Seelenpeinschrei hat begonnen und ruft euch zum Gefecht.....erhebt euch. Erhebt Euch. ERHEBT EUCH!“endete Vio'Dermals Zauberspruch und die Schreie der Dorfbewohner verstummten. Ihre Körper schienen leblos zu sein, doch änderte sich das schlagartig. Plötzlich zuckten sie und manche begannen sich zu erheben. Ihre Augen waren glasig und leer. In freudiger Verzückung erhob sich der Grubenlord und zog auch seine Klinge aus dem Erdreich.

    ,,Was sind das für Wesen.....“ fragte Cadrex und versteckte sich ängstlich hinter seinem Meister.

    ,,Das sind jene Dämonen, die von der Kirche bestraft wurden. Verdammt zwischen allen drei Dimensionen, zur ewigen Unruhe verflucht. Kann man sich perfektere Diener vorstellen. Ihr Hass wird mir ein Banner sein und ihr Zorn mein Hammer.“ erklärte Vio'Dermal und hob sie seine gepanzerte Faust. Er triumphierte.

    ,,Für mich sehen sie wie Menschen aus.“erwiderte Cadrex und duckte sich, wegen seiner vorlauten Äußerung. Doch war der Grubenlord zu erfreut.
    ,,Narr. Noch sehen sie menschlich aus. Die Verfluchten müssen sich erst in dieser Welt manifestieren und solange diente die sterbliche Hülle der Menschen als Brutkasten.“ antwortete Vio'Dermal und fügte seinen Worten noch hinzu.,, Und dann sind wir bereit für unseren Angriff....Sieh dort.“ zeigte er nach oben. Eine zierliche Person mit Schwingen kreiste über das Dorf.,, Die Vampirin!“ kreischte Cadrex wütend.

    ,,Sie hat alles gesehen, sehr schön. Flieg zu deinen Herrn und klammert euch zitternd in der Dunkelheit, denn ich werde bald kommen und euch vernichten!“ rief Vio'Dermal laut. Laut genug, daß es Yessy verstehen konnte. Völlig aufgelöst und in ihren Weltbild erschüttert, flog die junge Vampirin in die Nacht hinaus, um die Ankunft der Dämonen zu verbreiten......


    Zwischen den Fronten


    Camui Vincent Ramon sass in seinem Sessel auf seinen prunktvollen Anwesen, an der Stadtgrenze zu Hamburg.
    In seinen blassen Finger hielt er ein Weinglas, gefüllt mit Rotwein. Vorsichtig nippte er daran und ließ das Aroma ziehen. Schließlich war er ein Adeliger und kein Mann aus dem Mittelstand, der nicht einen guten Jahrgang zu schätzen wüsste.

    Als ein Vermittler zwischen der Zunft und dem Codex gehörten er beiden Parteien gleichermaßen an, dies brachte Vor- und Nachteile mit sich. Am betrüblichsten war jedoch die Kleidungsetikette.
    Der lange, schwarze Umhang mit den übergroßen Kragen war noch zu verkraften, doch das darunter befindliche grüne Jackett mit den goldenen Stick an den Ärmel war störend. Genau wie die perlweiße Rüschenkrawatte, die Teil eines Hemdes war, welches sich unter dem Jackett befand.
    Ein ziemlich umständlicher Kleidungsstil, doch gegen die Etikette war er machtlos. Nur seine jahrhundertelange Erfahrung hatte ihm dieses Amt von zweifelhaften Würden eingebracht, ebenso wie sein Schloss.
    Trotz allem streckte er die Regeln. Er hatte schon immer diese Vorschriften für belanglos gehalten, für unsinnig, allerdings durfte er sein Unbehagen nicht äußern.

    Sein kurzgeschnittenes Haar war blond gefärbt und wirkte leicht verwildert, was jedoch integraler Bestandteil seines Modeempfindens war. Ebenso seine schwarzen Lippen und die pechschwarze Umrandung seiner Augen, die perfekt mit den blassen Ton seiner faltenlosen Haut harmonierten.
    Er wirkte wie ein Gentlemen aus den 17. Jahrhundert, allerdings mit einem frischen Wind der Neuzeit.

    ,,Wie lange bin ich schon diesen tristen Leben Gram.“ stöhnte er leicht bedrückt und erhob sich aus seine ledernen, schwarzen Sessel. Gelangweilt schritt er auf und ab in seinem Arbeitszimmer. Die Bücher in den Regalen kannte er alle, schließlich hatte er Jahrhunderte Zeit gehabt sie zu lesen, manche sogar zweimal.

    Auf seinen stämmigen Eichenholztisch am Ende des großen, hallenähnlichen Raumes brannte noch das Licht der Tischlampe, neben vielen Unterlagen, die er sich durchgesehen hatte.

    Dahinter befand sich ein riesiges Fenster. Die Aussicht war nicht gerade üppig, aber hatte er den Mond vor Augen. In solch klaren Nächsten stand er wie eine gelbe Scheibe am Himmel und tauchte die ganze Stadt in ein magisches Meer aus wunderbaren Träumen.
    Wenn man ewig lebt, kann man sich an allem erfreuen, selbst an der geringsten Nichtigkeit des Seins.

    Ja, was hatte er alles erlebt. Er war durch die Dunkelheit geflogen und war Zeuge ganzer Realitäten, doch seine Erfahrung sagte ihm, daß irgendetwas nicht stimmen konnte. Eine Nacht ohne Probleme, war wie ein Stier ohne Hörner.

    ,,Hmmmm...“ murmelnd ging er zu seinem Schreibtisch. Er glaubte etwas in seinen Unterlagen übersehen zu haben. Der Codex und die Zunft waren durch den Pakt der Nacht gezwungen, genaue Angaben über den Verbleib ihrer Mitglieder zu erstatten, jedoch war das nur eine Farce. Keine der beiden Parteien gab den Verbleib oder die jeweilige Aufgabe 100% an, manche Vampire wurden verschwiegen, da sie auf den Papier nicht existierten. Nur durch seine Erfahrung und penible Buchführung konnte er genau erkennen, ob diese Unterlagen richtig waren oder dort der Wurm drin war.

    ,,Nein...nichts.“ überflog er schnell die Unterlagen und legte sich zurück auf den Tisch. Sein Ablagesystem mochte chaotisch wirken, trotzdem war seine Buchführung exzellent.
    ,,Warum nur....“ fragte er sich und biss sich mit seinen spitzen Eckzähnen auf die Unterlippe. Das er Selbstgespräche führte, bemerkte er nicht und wenn war es ihm egal. Da er nicht über großen, sozialen Umgang verfügte und lange Zeit nur für sich selbst war, hatte er sich diese Eigenart angewöhnt.

    Wie ein unruhiger Tiger ging er nun im Kreis und vernahm die erstaunliche Resonanz des Echo seiner Lederstiefel bei jeden weiteren Schritt.
    Alles war in Ordnung, jedoch sagte sein Bauch etwas anderes.
    Erneut ging zu seinem Schreibtisch und forstete die Unterlagen durch, dieses Mal schenkte er auch unwichtigen Details mehr Beachtung.
    ,,Aufenthalt der Zunftmitglieder in den Outlands....“ lies er laut vor und ignorierte das resultierende Echo. Glücklicherweise waren nur zwei Mitglieder dort aufgeführt.

    ,,Patrick Stiller, 3jähriges Mitglied, Vollvampir. ''Erkundungsmission''.......“ murmelte und grinste. Erkundungsmission konnte für alles stehen. Sabotage, Mord..einfach alles. Darauf würde er keine Antwort kriegen. Eifrig las er den nächsten Satz:

    ,,Jessica „Yessy“ Niemann, zweimonatiges Mitglied, Jungvampir, keine Mission.“

    Endlich ein Hoffnungsschimmer, mal keine endlose Recherche nach eventuellen Vorkommnissen oder was die Zunft oder Codex unter den Wort „Erkundungsmission“ genau verstand.
    ,,Jessica......hmmm...Yessy. Irgendwo kenne ich diesen Namen, ah ein Foto....“ sagte er und besah sich das bunte Bild. Ja, an diesen Jungvampir erinnerte er sich.

    Eine junge Frau, kess, leicht arrogant und um keine bissige Antwort verlegen. Er erinnerte sich noch genau an sie, wie sie von der Zunft angeworben und von den Ausbildern eingeführt wurde.
    Wie eine junge Göttin stand sie da und war von ihrer Schönheit besessen, ein Laster, daß viele Vampire hatten.

    Schönheit, Macht und der Blutrausch waren die Verfehlungen der Meisten. Er hatte schon vieles gesehen und erlebt. Besonders die Wandlungen und Ambitionen ,die sich innerhalb weniger Wochen bei den Jungvampiren entwickelten, waren für ihn erfreulich. Oft war die Veränderung von positiver Natur und eher selten tendierte sie zum Negativen.
    ,,Wieso befindet sich ein Jungvampir in den Outlands. Das ist untragbar.“ schnaubte er wütend über die Verantwortungslosigkeit der Zunft. Er nahm den Hörer seines dunkelblauen Telefons und wählte schnell eine Nummer. Er gehörte zu den Vampiren, die auf Bestehendes bauten, daher hatte sein Telefon noch eine Wählscheibe.

    ,,Hier Camui Vincent Ramon am Apparat. Ich wünsche sofort mit den Betreuer von Jessica Niemann zu sprechen.“ er trug seine Bitte sehr eifrig vor, beinahe etwas zu ungestüm.,,Sofort.“ sagte jemand am anderen Ende der Leitung und vernahm eine monotone Musik, mit dem klassischen Spruch:,, Bitte legen sie nicht auf ,wir sind sofort für sie verfügbar.“
    Ungeduldig tippte er mit den Fuß auf den grau-weißen Marmorboden, bis sich endlich jemand meldete.

    ,,Hören sie zu.....“ begann Camui Vincent Ramon.,, Ich bin eben die Akten durchgegangen und bin auf die Mitglieder gestoßen, die sich in den Outlands befinden, darunter ein Jungvampir. Ich wünsche, daß Fräulein Jessica Niemann sofort aus diesen Gefahrengebiet abgezogen wird und wir müssen uns auch dringend über die Mission von Herrn Patrick Stiller unterhalten. Das wäre dann alles. Ich erwarte sie in einer halben Stunde in meinem Anwesen.“ damit legte er auf, ohne seinem gegenüber die Möglichkeit zu geben, sich darüber zu äußern. Durch seinen Rang als Vermittler war er befugt so zu agieren, ohne das es irgendwelche Konsequenzen nach sich zog.

    Mit feuerrotem Kopf sah er zur goldenen Standuhr am Ende des Raumes. Für einen Menschen wäre das Zifferblatt und die Zeiger nicht zu erkennen, doch für ihn war dies eine Kleinigkeit.

    Wenn er eines nicht leiden konnte, dann war es diese selbstgefällige Art mit Jungvampiren umzugehen, schließlich waren sie ersetzbar und ihre Leben von keinerlei Bedeutung. Das hatte zumindest ein amtierender Verwalter des Codex zu ihm gesagt.

    Er war glücklich keinen der beiden verfeindeten Parteien direkt zu unterstehen, er wüsste nicht ,welche er gewählt hätte. Dem Codex, der mit seiner lockeren Art und fanatischen Begeisterung an der Wissenschaft und den Traum eines Supersoldaten fasziniert war oder die Zunft, die zwar die alten Werte predigte und die Magie lehrte, aber keinerlei empfinden für seine Mitglieder besaß.

    Beides keine sehr guten Alternativen. Die kleineren Vampir-Clans wären vielleicht eine Möglichkeit, obwohl sich die meisten mit Mord und Totschlag ihren Reichtum finanzierten.

    ,,Wie man es macht, man macht es verkehrt.“ stöhnte er und ließ sich in seinen Sessel sinken und klappte dabei das Buch über die Nekromantie auf. Es würde noch etwas dauern, bis jemand von Orden erschien, Zeit genug sich seinen Hobby zu widmen. In dem Bewusstsein richtig zu handeln, versank er in den endlosen Zeilen seines Lektüre........

    Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich setze diese schnellen Biester gerne gegen alles ein. Ich finde sie erfüllen wirklich bis beinahe jede Tierstufe einen Sinn.
    Ab den Aktivierungskern kann man mit ihnen sehr gut auf jagd gehen. Scouts und sonste Capp und Harrass-Units bis auf Raps, sind ihnen hilflos ausgeliefert und selbst mit den als sehr stark verschrien nen techpriester werden sie spielend fertig.

    Da meine Meinung nur von geringer Bedeutung ist, würde ich gerne von anderen Spieler hören, ob sie positive oder auch negative Erfahrung mit den lieben Phantom gehabt haben.

    off.topic:,, Danke dir ;) Ich arbeite schon länger auf dieses Ziel hin ;)
    Ok dann mal weiter im Text, hier ein erneutes Schriftstück, dieses Mal etwas anspuchsvoller, als die beiden Werke. Ich sagte ja...JETZT geht es erst los ;)
    Also dann, viel Spaß beim Lesen."


    Erste Begegnung


    Yessy fuhr mit ihrer Zunge über ihre Blut gesprenkelten Lippen und schluckte auch noch den letzten Tropfen des erquickenden Lebenssaftes. Ihr Beute, in diesem Falle eine braun-weiß gefleckte Kuh, lag am Boden, offensichtlich tot, aber in Wirklichkeit nur Bewusstlos, durch den leichten Blutmangel, denn ihr die Vampirin beigebracht hatte.

    ,,Danke.“ sagte sie und klopfte den liegenden Rind auf den Bauch. Noch immer hatten sich die restlichen Kühe an den Rand der grünen Wiese gedrängt und einen Kreis geschlossen, um ihre Kälber zu schützen. Ein höchst befremdliches Verhalten und bisweilen unbekannt, aber die Anwesenheit eines Untoten hatte schon manche, versteckte Angst wieder erweckt und auch ihre Gegenmaßnahmen.

    Glücklicherweise war die Herde ruhig geblieben und hatte nicht genug Verstand gehabt, den hölzernen, lockeren Zaun einfach umzurennen.
    Ein Hindernis wäre dieser nämlich für sie nicht gewesen. Die Menschen hatten schon Recht. Es waren halt nur Tiere. Keine Form von Intelligenz oder logischen Denkens vorhanden.

    ,,Ihr könnt euch wieder abregen. Ich bin satt, zumindest für heute.“ sagte sie in einem leicht spöttischen Tonfall. Und um den Ganzen die Krone aufzusetzen, fügte sie ihrem Satz noch hinzu.
    ,,Aber ich komme wieder.“ Mit diesen Worten brachen die Fledermausschwingen aus ihrem Rücken hervor und sie schwang sich in die Luft. Ihr gesamter Körper pulsierte vor freudiger Erregung.
    Das Blut peitschte durch ihre Arterie und riss Glückshormone mit sich. Ein wirklich, unbeschreibliches Gefühl. Es brannte schöner, als Liebe und war intensiver als Hass.

    In einer Schraube bewegend, zog sie einen Kreis über die Weide und lachte. Ein fröhliches Kichern, wie bei einem kleinen Schulmädchen, daß sich über seinen ersten Kuss freute.

    Plötzlich blieb sie abrupt stehen und verursachte beinahe einen Absturz, nur in letzter Sekunde konnte sie sich wieder fangen.
    ,,Gottverdammt. Was war das.“ stöhnte sie, als sie Not gezwungen in der Krone eines nahen Baumes landete, einer Eiche.
    Auf den dicken Ästen konnte sie problemlos landen, auch wenn das Blattwerk ihr die Sicht nahm.

    Ab hier war es eine reine Gefühlssache, zwar konnten manche Vampire durch Wände hindurchsehen, aber sie leider nicht, von daher musste sie ihre Landung immer etwas antasten. Sie erinnerte sich nur ungern an ihre ersten Flug- und Landeversuche. Wie oft sie gegen einen Baum, ein Haus oder gegen einen Berg geflogen war, konnte sie nur schwer sagen. Mindestens ebenso oft war sie abgestürzt. Doch hatte sie nie ernsthafte Wunden davongetragen, da sich ihr Körper sehr schnell regenerierte. Knochenbrüche konnten innerhalb weniger Minuten heilen und selbst Schrammen wie Schnittverletzungen vergingen in wenigen Sekunden. Vielleicht eine ihrer passiven Vampirkräfte, sie wusste es nicht. Man entwickelt sich langsam, hatten ihr die Ausbilder in der Zunft gesagt. Die meisten Fähigkeiten würden sich erst im Laufe der Jahre herauskristallisieren.
    Ein Grund, warum sie auch auf den Land lebte. Hier konnte sie sich in Ruhe entwickeln, ohne auf feindlichen Widerstand zu stoßen.

    Nicht gerade die beste Wahl, aber immer noch besser, als sich an die Zunft zu verkaufen und dort sich für tödliche Missionen anzubiedern.
    ,,Was war das? Es war wie ein Kreischen im Kopf.“ sprach sie mit sich selbst und blickte mit geweiteten Pupillen in die Dunkelheit. Hier musste irgendetwas sein oder irgendwer, der sie bedrohte oder gefährlich werden konnte. Dieser schmerzhafte Selbstschutz war in jedem Vampir verankert, daher konnte man sie nur schwer überraschen.
    Aber so intensiv war dieser Warnschrei noch nie gewesen. Sie fror, obwohl dies unmöglich war. Kälte konnte ihr nichts anhaben und Hitze auch nur bedingt.

    ,,Komm raus, komm raus, wo immer du bist.“ flüsterte sie leise und suchte weiter. Sie versuchte sich wieder Mut zu machen, schließlich konnte sie zu niemanden mehr fliehen, nicht nach ihrer Familie rufen oder auf sonstigen Beistand hoffen.

    Ein entsetztes Kreischen zerschnitt die Nacht, wie er Dolch eines Mörders die Kehle seines Opfers. So etwas hatte sei noch nie gehört. Es war ein Schrei ausgestoßen aus höchster Angst.
    ,,Es kommt von den Weiden.“ hörte sie genau hin und stieß sich von der knorrigen Eiche ab. Im selben Augenblick brachen die Schwingen wieder aus ihrem Rücken und sie nutzte den Auftrieb, um zusätzliche Höhe und Geschwindigkeit zu erreichen.

    Sie konnte nicht glauben, was sie sah. Überall auf den Boden waren Abdrücke zu sehen, aber sie wirkten wie ausgebrannt.
    ,,Was zum Geier....“ fragte sie sich, als eine völlig verängstige Herde von Rindern und Kälbern ihr entgegen stürmte. Die Panik dieser Tiere war enorm, die meisten der kleinen Kälbchen wurden tot getrampelt. Irgendetwas musste sie in völlige, blinde Raserei getrieben haben, aber was? Ein Vampir? Nein, das schloss sie aus, sie war selbst noch vor wenigen Augenblicken dort.

    Schnell erreichte sie die Weide und sah überall auf den Boden blutige und zerfetzte Kadaver von Kühen. Blut war überall, das dichte Gras kaum noch erkennbar. ,,Waren das Wölfe?“ stellte sie sich erneut eine Frage, die sie sofort wieder verwarf. Kein Wolf konnte ein einfaches Rind, dermaßen verstümmeln oder würde mit einen solch blindwütigen Massaker über seine Beute herfallen.

    Es konnte kein Tier sein, nein, irgendetwas anderes, etwas viel stärkeres, schloss sie, als sie den herrenlosen Kopf einer Kuh entdeckte. Das arme Tier war überfallen worden und seine Pupillen waren nur noch Stecknadelkopfgroß. Ein Zeichen für die Mutter aller Ängste.
    Der Schädel war an manchen stellen eingedrückt, beinahe wie von einer riesigen Hand.

    ,,Ein Mensch?“ vermutete sie, jedoch war dies auch unmöglich. Niemand hatte Hände größer als ein Kinderoberkörper.
    Sie folgten den eingebrannten Fußspuren und stand sehr oft kurz vor dem Erbrechen. Selbst ihr Magen hatte Grenzen.
    ,,Heilige Scheiße. Was ist hier passiert.“ murmelte sie unhörbar und vernahm urplötzlich laute schmatzende Geräusche. Yessy konnte eine riesige, tierartige Gestalt erkennen. Sie war über den Körper eines geschlagenen Rindes gebeugt und riss mit seinen scharfen Zähne Fleischstücke aus seiner Beute und verschluckte sie im selben Augenblick.

    Das war kein Mensch und kein Tier. Dieses Wesen konnte es nicht geben. Es war unmöglich. In den Filmen ,als sie noch lebte, gab es viele groteske Monster und ihr Bruder hatte diese Filme immer mit höchster Begeisterung geguckt. Sie empfand dies oft als Zeitverschwendung, aber vielleicht wüsste er, was das war. Sie hatte auch nie an Vampire geglaubt, doch war sie nun einer. Ihr Bruder hätte möglicherweise gewusst, was das war. Schließlich war er ein Fan von Mythologie aller Art und in solchen Dingen recht belesen, auch wenn sie so etwas nie zugeben würde.
    ,,Ich rieche dich. Du riechst nach tot. Nach Fäulnis.“ grunzte das Untier und ließ von seinem Mahl ab, bevor es sich dann ihr zuwendete.
    ,,Du...Du...Kannst...sprechen?“ versuchte Yessy ihren Schock zu überwinden. Vorsichtig tastete sie nach den Zunftmesser, daß sie immer in einer ledernen Scheide am Gürtel, um ihre Hüfte trug.
    Die Klinge konnte nur ein Vampir berühren und führen. Angereichert mit schwarzer Magie sollte es sein, zumindest hatten das ihre Ausbilder gesagt. Nur im Notfall sollte sie es ziehen, da diese Waffe einen Vampir, Menschen oder Tier mit einem Hieb töten konnte, wenn die Wunde tief genug war.
    ,,Oh Ja. Und kann noch viel mehr, leider habe ich den lächerlichen Auftrag dich zu jagen, aber ich denke, dich zu töten wäre amüsanter.“ knurrte das Monster und Speichel, vermischt mit den Blut seiner Beute tropften zu Boden. Wo dieser aufkam, brannte er sich in die Erde.
    Säure, schoss es ihr durch den Kopf. Ein Biss wäre dementsprechend schmerzhaft.

    ,,Verrate mir erstmal; was bist du? Wieder eine Bestie des Codex oder was?“ stellte sie ihre Frage und wartete auf ihre Antwort. Sie wusste, daß der Codex oftmals genetische Versuche vornahm, um den perfekten Soldaten zu erschaffen. Oft nutzten sie Menschen für ihre wahnsinnigen und verachtenswerten Experimente.

    ,,Nichts von alledem. Ich bin ein Diener einer ganz anderen Macht. Einer Macht, die euch alle bald vernichten wird! Vio'Dermals Wille wird diese Welt neu erschaffen.“ erzählte die Kreatur und bleckte seine Zähne. Sie erkannte, wie es die Muskeln anspannte, gleich würde es angreifen.
    ,,Wer ist Vio'Dermal?“ Sie versuchte noch an Informationen zu kommen, denn das schwerfällige Monster schien nicht fliegen zu können. Yessy könnte jederzeit entkommen.

    ,, Er ist der Herr des Feuers. Der Meister der Vernichtung und schon bald wirst du seinen Namen kennen, kurz bevor du dein wertlosen Leben aushaucht!Bereite dich auf den Tod vor!“ schrie das Monster und rannte auf sie zu. Es war schneller, als sie dachte. Ähnlich wie ein Gorilla bewegte es sich fort, nur schneller. Sie konnte nicht mehr wegfliegen, er würde sie noch erwischen.

    Blitzschnell sprang sie zur Seite und entkam einen mörderischen Hieb. Der Boden wurde von den brachialen Schlag aufgerissen und Steine wirbelten, nebst Erde umher.

    ,,Das war knapp, aber ich kriege dich noch!“ drohte die Bestie und holte erneut mit seinen Pranken aus. Yessy sprang elegant mit einem Salto zurück und entkam der tödlichen Attacke. Dieser Hieb hätte ihr sämtliche Knochen gebrochen, da war sie sich sicher.

    Schnell sprang sie nach vorne und zog im selben Augenblick ihren Dolch. Mit voller Wucht stieß sie die schwarze, rauchende Klinge in das rote Fleisch der Bestie. Diese kreischte auf und schlug wild um sich. Von seinem Hinterbein wurde sie getroffen und wurde wie eine leblose Puppe durch die Luft geschleudert. Sie hörte ein Knacken und fühlte den Schmerz. Ihr Kiefer war gebrochen.

    ,,MISTSTÜCK! Ich bin Cadrex. Niemand verletzt mich, am Wenigsten eine bedauerliche Erscheinung wie DU!“ brüllte es und öffnete sein Maul. Ein großer Brocken Speichel flog auf sie zu. Sie schmieß sich auf den Blut besudelten Boden und hörte ein Zischen hinter sich. Der Zaunpfahl hinter ihr, löste sich auf.

    Yessy versuchte seine Schwäche zu erkennen. Er war stark, zweifellos, doch auch langsam. Seinen Bewegungen konnte sie ausweichen und das solange, bis er all seine Kraft verpulvert hatte. Anhand der Stärke ihres Gegners konnte das lange Dauern, sehr lange.
    ,,Och, habe ich dir den Kiefer gebrochen? Tut es weh? Spürt so ein untotes Drecksstück wie du Schmerz? Keine Sorge, ich werde dir noch mehr brechen und sämtliches Leben aus den Leib prügeln.“ zischte Cadrex und sprang auf Yessy zu. Diese rannten ebenfalls, auf ihren völlig verwirrten Gegner zu.

    ,,Ja, renn in den TOD!“ lachte Cadrex sie aus und holte mit seinen beiden Pranken aus, als er direkt vor ihr stand. Dabei stellte er sich auf seine beiden kleinen Hinterbeine. Das war der Moment auf den Yessy gewartet hatte.
    Wie der Blitz schnellte sie nach vorne und rammte ihren perplexen Feind, daß Messer tief in den Oberschenkel seines linken Beines. Jetzt rollte sie sich zur Seite ab und entkam einen Inferno aus Schlägen.
    ,,Was ist das? Was ist das für eine Waffe?“ stöhnte Cadrex und zog den Dolch aus seinen Fleisch, daß sich an den Rändern der Wunde schwarz verfärbt hatte.

    ,,Äin Zhattänmäzaa! *Ein Schattenmesser*“ versuchte Yessy ihren heilenden Kiefer zu bewegen, was ihr auch ganz gut gelang, nur ihre Worte waren sehr undeutlich. Kaum als solche zu verstehen.
    ,,Schwarze Magie. Ein guter Zug. Das gestehe ich dir ein. Ich liebe die Herausforderung. Schon lange nicht mehr einen solchen Spaß gehabt. Es wird mir Vergnügen bereiten ,dir das Genick zu brechen.“ verkündete und gratulierte das entsetzliche Ding vor ihr seine Absichten.
    Yessy breitete ihre Flügel aus, jetzt war das Monster bestimmt langsamer und sie konnte ihn aus der Luft angreifen.

    ,,Ah, du spekulierst mit einem Luftangriff, sehr schön, aber ich muss dich fairerweise warnen. Deine Waffe hat keine Wirkung auf mich!“ lachte Cadrex und die junge Vampirin musste mit ansehen, wie eine schwarz, leicht eitrige Flüssigkeit regelrecht aus der Wunde an Bein der Kreatur gepresst wurde. Es heilt sich, analysierte sie es. Ein Augenzwinkern später, war die Wunde verschlossen und das Bein von Cadrex vollkommen geheilt. Keine Wunde war mehr zu erkennen, nicht einmal ein Kratzer.
    ,,Warum ergibst du dich nicht. Dann reiß ich dir schnell den Kopf ab, dann spürst du nichts mehr. Ich mache selten jemanden ein solch „großzügiges“ Angebot. Verweigere dich mir und dein Tod wird sehr langsam und schmerzhaft sein.“ verlachte das Monster sie und ballte die Fäuste für eine erneute Gebärde.

    ,,Wazzz bizt Duo!*Was bist Du*“ zischte Yessy und hielt sich noch immer mit der rechten Hand die Wange.
    ,,Ich bin Cadrex. Teufel aus den Säuremeeren der Hölle und zu guter Letzt, dein Untergang! Und nun meine Liebe....STIRBT ENDLICH!“ trampelte Cadrex auf sie zu, diesmal war er schneller, viel schneller.
    Yessy konnte sich nur in allerletzter Sekunde mit einem gekonnten Rückwärtssprung retten. Ein Dämon, dachte sie. Und wie sollte sie gegen sowas ankommen. Sie war ein Jungvampir und dieses Wesen schien keine Verletzung wahrzunehmen.

    ,,Du bist geschickt und agil, aber gegen meine Kraft bist du machtlos. Ich werde mit jeder Sekunde stärker, schneller und wendiger. Bald habe ich dich und dann werde ich dich fressen.“ lachte Cadrex und schleuderte wieder einen Säureklumpen nach ihr. Auch dieses Mal konnte sie ausweichen. Der Leichnam einer Kuh wurde getroffen und von der Säure bis auf die Knochen verzerrt.

    ,,CADREX! BEENDE DEIN SPIEL!“ befahl die Stimme von Vio'Dermal. Sie war wie ein Donnergrollen in seinem Kopf.
    ,,Aber ich bin noch nicht....“ stammelte der Dämon und blickte wütend zu Yessy, die gespannt auf seine nächste Attacke wartete.
    ,,SOFORT! DU WERTLOSE MADE! BEWEG DICH!“ Die Stimme wurde eindringlicher.
    ,,Aber.....“ versuchte Cadrex seinen Herren zu beschwichtigen, aber ohne Erfolg.

    ,,SOFORT!“ Mit diesen Worten zog eine unsichtbare Hand an Cadrex. Er wurde buchstäblich über den Boden geschleift. Yessy sah den Dämon verwundert hinterher. War das ein Trick und mit wem hatte er gerade gesprochen?

    Sie wusste, was zu tun war, aber ihre Neugier war zu groß. Sie musste es wissen. Von Wissensgier angetrieben, breitete sie ihre Flügel aus und schoss wie ein Torpedo durch die Luft, stetig der Schneise des Dämonen hinterher. Doch selbst von hier erkannte sie es. Das Dorf in der Ferne, stand in Flammen........

    Guter Einwand el_marco, nur msus ich dir sagen, schreibe immer Prolog und erste Geschichte recht sprachintensiv, dann kann man Rückschlüsse auf die Charaktäre ziehen und sie besser einordenen bzw. "einfühlen"
    Natürlich wird noch sehr viel erklärt, aber das war ja ALLES noch Prolog und Beginn, die richtige Geschichte folgt ja jetzt erst ;)

    off.topic:,, Danke und nach vielfachen Wunsch die Fortsetzung, also viel Spaß beim Lesen."


    Der Schatten

    ,, Ein Vampir. Ein Weiblicher. Ich rieche sie.“ knurrte Cadrex, eine grauenhafte, dämonische Bestien, die von einem stählernen Halsband und Ketten gehalten wurde. Sein Körper glich dem eines Gorillas, nur besaß er kein Fell und sein Fleisch war pulsierend rot. Die langen,dolchartigen Zähne brachen aus seinem Unterkiefer und blitzten im Licht des Mondes.
    In seinen roten Augen spiegelte sich die Silhouette eines riesigen Vogels, nein, eines Vampires.

    ,,Sei STILL!“ zischte ihn sein Herr an, der die Ketten in seinen gewaltigen Pranken hielt. Der Grubenlord Vio'Dermal war ein erschreckender Anblick. Sein gesamter Körper war gepanzert, selbst der Kopf war unter einem gehörnten, schwarzen Helm verborgen, nur zwei grüne Augen stachen aus der Finsternis hervor, genau wie sein gewaltiges Flammenschwert, daß er auf den Rücken seiner Rüstung trug. Und obwohl die Klinge zu brennen schien, fügte sie ihm kein Leid zu.

    ,,Ja, Meister.“ winselte der niedere Dämonen und ging in die Knie. Gegen einen 3 Meter großen Riesen hatte Cadrex keine Chance. Er konnte nur überleben, wenn er sich an stärkere Herren verkaufte.
    Eine beliebte Taktik bei vielen seiner Art. Nicht selten wurde sie auch für ihre Treue belohnt.

    ,,Hier ist nur ein Vampir, Herr. Warum sollte dieses Ding unsere Zeit verschwenden. In den Städten der Menschen tummeln sie sich zuhauf.“ warf er ein und wurde sofort von einem harten Tritt in die Rippen in die Knie gezwungen.

    ,,Du sprichst nur, wenn du gefragt wirst, Wurm. Ich bestimme, was meiner Aufmerksamkeit wert ist und nicht so eine lächerliche Made wie DU!“ brüllte Vio'Dermal seinen Sklaven an und zog an der Kette, dabei wurde das Halsband enger und Cadrex rang nach Luft.
    ,,Ja.....Ge....Gebieter....“stöhnte dieser und versuchte mit seinen übergroßen Händen, daß Halsband in seiner Funktion aufzuhalten, wobei er allerdings kläglich scheiterte, da es aus reiner Magie bestand.
    ,,Gut!“ lockerte der Grubenlord seinen Griff und damit auch die tödliche Schlinge um Cadrex Hals.

    Gierig schnappte dieser nach Luft und war erleichtert, daß sich seine Lungen füllten.

    ,,Merke dir: Du bist ein Nichts. Eine wertlose Perversion des Seins und du gehörst mir. Du tust was immer ich dir sage oder du wirst VERNICHTET! Und glaube mir, es ist weitaus schmerzhafter, als es sich anhört.“ belehrte Vio'Dermal seinen nichtsnutzigen Sklaven.

    ,,Ich bin nicht umsonst den Weg des Feuers gegangen und aus der Hölle entkommen. Rache will Ich. Und das will ich seit so vielen Jahrhunderten. Ein Vampir hat mich verbannt und jetzt wird ihre ganze erbärmliche Rasse dafür bezahlen. Aber ich brauche eine Armee. Die Menschen werden gute Wirte sein, um meine Armee in diese Welt zu manifestieren.“ lachte er und trat Cadrex erneut, damit er vorwärts ging. Wie ein Herrchen mit seinem Hund.

    ,,Dieses Geschmeiß. Nie wieder werden sie meine Pläne durchkreuzen. Ich werde dieses Untote Pack ausrotten, bis auf das letzte Kind und die Menschen werden mir eine große Hilfe dabei sein.“ sein finsteres Lachen wirbelte Staub auf und ließ kleinere Pflanzen und Blumen auf der Stelle verbrennen.

    ,,Und wo schlagen wir zu, edler Meister.“ wimmerte Cadrex einschmeichelnd. Erneut lachte der Grubenlord und sagte:,, Ich weiß nicht, wie sie dieses Kaff nennen, aber wir werden dort hingehen, wo die rote Flagge mit den weißen Schloss abgebildet ist. Dort werden wir sie jagen.“
    Dieser Ort war Hamburg, die zweitgrößte Stadt in Deutschland, aber was waren Namen? Nur Schall und Rauch und für einen Grubenlord von Vio'Dermales Schlages nichts, als ein winziges Staubkorn in der Ewigkeit.
    ,,Und der Vampir? Wäre sie nicht eine Gefahr?“ wollte Cadrex wissen, sah seinen Meister dabei aber nicht an. Das wäre auch sein wahrscheinliches Ende gewesen. Grubenlords verachteten niedere Dämonen wie ihm. Ihnen in die Augen blicken zu müssen, wäre eine Beleidigung für sie gewesen, besonders für seinen Gebieter.

    ,, Dieses Insekt? Sie spüre in ihr keine Kräfte. Ein junger Vampir und daher meiner Beachtung unwürdig. Was sollte dieses armselige Wesen gegen mich ausrichten können? SPRICH!“ zischte Vio'Dermal sein Haustier an und zog erneut an der Kette, da er sich durch die Frage beleidigt fühlte.
    ,,Andere......war.....warnen......“ hustete Cadrex und sank zu Boden.,,Ach.“ tat der Grubenlord die Sache ab.,, Soll sie doch ihre Brut warnen. Ich freue mich darauf ihnen die kleinen Flügelchen raus zu reißen.“ sprach er mit euphorischer Stimme und einer unzerstörbaren Selbstsicherheit.

    ,,Und die Engel? Was ist wenn sie die Engel rufen.“ erwiderte Cadrex mit panischer Stimme.

    ,,Engel?! Diese Wichte vergehen im Licht des Himmels, damit würden sie sich selbst schaden, aber aus purer Verzweiflung wären sie dazu in der Lage. Die Krieger Gottes fürchte ich nicht. Ich habe viele von ihnen niedergestreckt und dieser ''Leidenschaft“ werde ich auch weiter frönen.“ verkündete er und blickte auf sein Spielzeug.
    ,,Ein guter Einwand. Ich bin gewillt, dich vielleicht länger am Leben zu lassen, als ich es vorgehabt habe.“
    Mit diesen Worten ließ er Cadrex von der Kette, nur das dämonische rote Halsband blieb.

    ,,Du wirst diese Vampirin ein bisschen aus ihrem Konzept bringen. Jage sie ein wenig. Ich kann mir ihre Einmischung bei der jetzigen Prozedur nicht leiten!“ sagte Vio'Dermal und ging schweren Schrittes auf das kleine Dorf zu. Dabei klirrte seine Rüstung lautstark und der Boden erzitterte unter seinen Füßen. Mit einer einzigen Handbewegung zog er sein Flammenschwert und präsentierte die entsetzliche Klinge. Der Griff der Klinge war golden und ähnelte den geöffneten Maul eines Drachen. Die ewig Feurige hatte der Grubenlord seine Waffe getauft und daß nicht ohne Grund. Man sagte, nichts könnte ihr Feuer löschen, man würde brennen, bis die Flammen selbst von einem abließen. Selbst unter Wasser würde man verbrennen, nichts konnte dieser Waffe gleichkommen, noch nicht einmal die Schmiede des Himmels.

    Sein Herr entfernte sich schnell, nicht weiter verwunderlich, bei seiner immensen Größe. Nur er blieb zurück und zwar mit einem Auftrag, den er ausführen würde........