QuoteOriginal von L4rg0
ich glaub an keinen gott. aber ich schließe die existenz nicht aus. wenn es ihn gibt, nett, wenn nicht? was ändert das
Hmm, wieso ist das nett, wenn es einen Gott gäbe. Du glaubst nicht an ihn, dann wärst du ja mit grosser Wahrscheinlichkeit als Ungläubiger zu ewiger verdammnis verurteilt.
Wobei ich mich eigentlich immer frage, wenn ein Gott wirklich so allmächtig und allwissend ist, wieso ist er so "geil" darauf, dass wir kleinen Menschen an ihn glauben. Denn wäre er nicht scharf darauf, dass wir an ihn glauben, dann würde er den Unglauben nicht Strafen. Da Unglaube aber bestraft wird in den drei "grossen" Monotheismen, ist dieser Gott (ist ja im wesentlichen der gleiche Gott) sicherlich unrein. Auf jeden Fall im christlichen Sinne, denn den Willen dazu von allen angebetet zu werden, würde ich durchaus als eine Form der Eitelkeit auslegen und meines Wissens nach ist Eitelkeit eine der sieben Todsünden. Somit beginge Gott ja selbst eine Todsünde. Gibt es einen Grund warum ein Sünder einen anderen Sünder anbeten sollte? Für mich nicht.
Das soll nicht heissen, dass ich es verurteile, wenn jemand an einen solchen selbherrlichen Gott glaubt. Im Endefekt geht es ja nur darum, dass man sein Leben auf eine anständige Weise bestreitet egal ob von einem Glaube geleitet oder nicht.