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Original von Listoric
Mit weniger erlaubten Rassen in Turnieren sowie Ligen wäre Dawn of War ein besserer eSporttitel als derzeit (und kommend).
Dawn of War gab es ja bereits mit weniger Rassen. War es dort ein "besserer" Esporttitel? Was heißt in dem Fall besser? Erfolgreicher in den Verkaufszahlen? Eine größere Community? Spannendere Spiele?
Das THQ mit dem Schritt der Rassenbegrenzung mehr Spiele verkauft das glaubt wohl kaum einer. Und auch die Community will schließlich seit anbeginn der Zeit immer mehr und mehr. Die Argumentation für Dark Crusade, "jede Rasse erhält eine zusätzliche Einheit", war ebenso von der Community vertreten. Viele haben sich auf das Zusätzliche gefreut. Spannender wird es durch weniger wohl sicherlich auch nicht.
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Meine Begründung hierfür:
Je weniger Rassen desto höher die Vorhersehbarkeit der entsprechenden Taktiken und damit einhergehend Gegentaktiken. Der Zufall wird mehr herausgenommen und etwaige Imbaness entfernt/vorgebeugt.
Der Kritikpunkt das Spiel würde einen verhältnissmäßig großen Vorteil einigen Spielern zuschreiben, also IMBA sein, ist schon eher diskutabel, hat aber meiner Meinung weniger mit der Anzahl der Rassen zu tun. Keine der Rassen ist momentan so zugeschnitten das man mit ihr trotz offensichtlicher Fähigkeitsunterschiede unschlagbar wird. Ja, es gibt Matchup's die schwerer werden. Aber zeigt mir ein Turnier, eine Liga die das nicht weis und somit ein BO1 spielen lässt.
Die Diskussion ist bei wirklich jedem Spiel vorhanden. Auch bei StarCraft gibt es immer jemanden der sich unfair behandelt fühlt, meistens der Verlierer, nur ist dieses Spiel bereits so alt das man weis hier wird nichts mehr geändert. Viel wichtiger ist aber woran es liegt das StarCraft so balanced gehandelt wird. Es sind die Maps, und nicht die 3 Rassen. Denn diese spielen sich (in Anlehnung an die Necrons) mitunter auch logisch völlig unterschíedlich.
Und diese Erkenntnis dürfte jeden Hoffen lassen. Beispiel Quests Triumph, diese war definitiv nicht fair was sich aber (nach langer Zeit) geändert hat. Warum also nicht dort ansetzen. Karten tragen wesentlich zum Spielfluss bei und sind somit essentiell wichtig für die Fairness. Ich wage mal zu behaupten das dies viele viele hier Wissen sich aber auch im Klaren sind was es heißt sich über die Maps auszulassen bzw. sie neu zu gestalten.
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Größte Problematik:
Wer entscheidet was Imba ist und was nicht? Welche Rassen wären dann "balanced genug"?
3 Lobby's werden bei solchen Cups und Turnieren vertreten. Die Spieler, die Hersteller, die Veranstalter. Alle 3 existieren nebeneinander her und versuchen so wenig wie möglich den anderen zu behindern. Kommt nun eine solche Frage auf garantiere ich ein heiden Durcheinander und Cups die so voll sind wie ein Kettenkarussell bei Regenwetter.
Wie bereits beschrieben halte ich die Rassendiskussion nicht passend zur Frage der Fairness und der Spielvorraussetzung. Das für mich schlagende Argument ist: Wer sich das Spiel kauft hat die Möglichkeit jede Rasse zu wählen die seiner Meinung nach ihm am meisten Erfolg verspricht. Hat er sich falsch entschieden muss er etwas ändern. Nicht THQ und auch keine Liga.