@doomi
kannst du bitte ma posten, welche Stelle du meinst, is schon nen halbes Jahr her das ich das geschrieben habe, kann mich nich ganz genau an alles erinnern.
JuHu, noch wer hat geantwortet ausser Schirmi 
Hier gleich die nächsten Kapitel
MfG DasWams
Kapitel 17-„Admiral, welches Schiff sollen wir benutzen?“
Zitat Commander Michael Jacobs- Kommandant der „GMO Dragonfyre“
Als er auf den Gang getreten war, kam sogleich Carmen zu ihm herüber geeilt und fragte aufgeregt:
„Weisst du was los ist, Commander?“
„Wieso Commander, und woher soll ich denn wissen was los ist, Ich bin gerade aufgestanden, vom heulen dieser beschissen Sirene geweckt!“ antwortete er
„Entschuldigung, wollte eure Majestät nicht stören, ach ja Commander deshalb, weil ich gerade den Befehl erhalten habe, mich deiner Crew auf der Dragonfyre anzuschliessen und ich dachte deshalb, das du vielleicht mehr weisst als ich , aber wenn nicht, dann eben nicht.“ sagte sie erzürnt.
„Sorry, ich wollte dich nicht zurechtstutzen, aber ohne meinen Kaffe bin ich am Morgen immer schlecht drauf und sage Sachen, die ich eigentlich nicht so meine. Warte, ich schau kurz auf das Com-Band, ob ich neue Befehle erhalten habe.“ versuchte er sie zu beschwichtigen.
„Dann mach das.“ sagte sie schon nicht mehr ganz so böse klingend.
„Tatsache, hab echt neue Befehle auf dem Com-Band, ich soll mich mit meiner Brückencrew im Büro des Admirals melden. Also dann mal los, wir sollten keine Zeit verlieren.“ Sagte Jacobs zu Carmen.
Sie gingen den Gang hinab, nahmen einen Fahrstuhl, um auf Deck 5 zu kommen, wo das Büro des Admirals lag. Vor dem Büro standen bereits drei Personen, die auf Jacobs zu warten schienen. Auf den zweiten Blick erkannte er, das es sich um die Offiziere handelte, die er gestern Abend herausgesucht hatte.
Opii kam auf sie zu mit seinen 4 Lauftentakeln, die anderen 4 Tentakel fuchtelten wild in der Gegend rum, Jacobs konnte sich das Grinsen nicht verkneifen, Opiid in ausserdienstlicher Kleidung wirkten immer unabsichtlich komisch, vor allem wenn sie rannten, so wie Opii jetzt. Vor ihm kam Opii zum stehen. Er ging Jacobs immerhin bis zum oberen Bauchbereich, also war er ca. 1,40m gross. Für einen Opiid war er also ein Riese, denn Opiid wurden normalerweise nur 1,30m gross.
„Wo wart ihr denn, wir warten schon eine halbe Stunde auf euch!“ raunte Opii die beiden an
„Hey, ja, Ich bin gerade aufgestanden, hatte noch keinen Kaffee und drittens was gibt dir das Recht mich so anzuschnauzen?!“ motzte Jacobs zurück
„Entschuldigung Sir, wird nicht wieder vorkommen, wir sind vielleicht alle ein wenig gestresst, die beiden anderen sind aus Systemen die 3 Handelsrouten entfernt sind und haben auch nicht mehr allzu viele Nerven, oder hättest du die noch, wenn du mitten in der Nacht geweckt wirst und dann mehrere Millionen Kilometer in der Schlafzeit zurücklegen musst.“ Sagte Opii.
„Entschuldigung angenommen Marshall!“ sagte Jacobs zu Opii
Nun kamen auch die beiden anderen Offiziere auf sie zu.
Ein paar Schritte vor dem Mann, ging die Frau auf sie zu, Jacobs erkannte sofort, das es sich hierbei, um Fähnrich Christina Johnson handelte. Sie war ungefähr 1,75m gross, hatte braunes, nach Vorschrift zu einem Zopf gebundenes Haar, welches ungefähr, wenn sie es offen trug, bis zu den Schulterblättern reichen würde. Ihre blauen Augen waren rot angeschwollen, anscheinend hatte sie nicht viel Schlaf gehabt, was Jacobs Sorgen bereitete, so wie sich die ganze Station verhielt, gab es wohl eine grossen Notfall und dann bräuchte er seine Offiziere alle Topfit,
„was denke ich hier eigentlich, ich habe nicht einmal ein Schiff, wo ich sie einsetzten könnte.“ beendete er seinen Gedankengang, und musterte noch einmal Fähnrich Johnson. Sie war schlanker, als Jacobs es auf den Fotos in Erinnerung hatte, sie hatte ein für eine Frau ziemlich kantiges Gesicht.
Ein paar Schritte hinter ihr ging Marschall Phillip Derk. Er hatte ein ziemlich imposante Erscheinung, mit seinem über 1,90m, in der Akte hatte sich ein Druckfehler eingeschlichen, laut Akte war der Mann 5cm kleiner als Jacobs, allerdings war er eher 10cm grösser. Der Mann kam rüber, wie ein Kleiderschrank, mit seiner Grösse und seinem breiten Kreuz.
„Nun gut der Mann musste aufgrund seiner Arbeit ja ein Schrank sein.“ kommentierte Jacobs in Gedanken
10 Jahre als Reaktoringenieur hatten ihre Spuren hinterlassen, der Mann trug ein T-Shirt, an seinem rechten Arm sah man eine gut 10cm lange Narbe. Wenn er mal Zeit hatte, würde er ihn fragen, wo er die Narbe her hatte. Er hatte kurzgeschorene schwarze Haare.
„Melden uns, wie befohlen Commander Jacobs, und warten auf neue Befehle.“ sprach Fähnrich Johnson ihn an.
„Schön das sie alle da sind, was besseres fällt mir jetzt nicht ein, nach der Reise brauche ich sie nicht zu fragen, hab schon gehört das sie nicht so schön war. Ihre weiteren Befehle, warten sie hier bis ich mit neuen Befehlen zurückkomme, Verstanden“! Fragte Jacobs, in Wahrheit hätte er bei einem solchen Befehl es auch nicht verstanden, wenn einer seiner Offiziere jetzt nachgefragt hätte, schliesslich waren alle auf ihrem Gebiet Experten und hatten alle einen IQ über 120.
„Ja Sir!“ kam die Antwort im Chor der 4 Brückenoffiziere.
„Gut ich geh dann mal!“ sagte Jacobs und klopfte an die Tür vom Büro des Admirals.
„Kommen sie rein.“ Sagte der Admiral.
Jacobs öffnete die Tür und trat ein. Der Admiral sass hinter seinem Schreibtisch und rief Informationen von seinem Bildschirm ab.
„Da sind sie ja. Ich habe sie schon erwartet. Ich will mich kurz fassen, Jacobs. Der „schwarze Planet ist mit Verstärkung wiedergekommen und sie werden ihn in der ersten Angriffswelle mit angreifen. Na Los, beeilen sie sich ein bisschen, das wird heut ein langer Tag für sie werden Jacobs!“ beendete der Admiral seine Instruktion., vergass aber ein wichtiges Detail, nach welchem Jacobs sofort fragte:
„Ähm, Sir, welches Schiff soll ich benutzen, um den oder die „Schwarzen Planeten“ anzugreifen?“
„Hab ich ihnen das nicht gesagt, Na ja ist alles gerade ein wenig stressig, sie nehmen natürlich die Dragonfyre.“ antwortete der Admiral Jacobs
„ Und wo finde ich das Schiff, in welchem Hangar und wie sieht es überhaupt aus, ich will nicht unbedingt ins falsche Cockpit steigen, Sir!“ wunderte sich Jacobs über die Zerstreutheit des sonst immer so sicher wirkenden Admirals.
„Sie werden das Schiff relativ leicht erkennen, es ist das von der Präsentation, deshalb ist auch ihre Brückencrew schon hier, ach ja das Schiff finden sie im Hangar 36b und jetzt gehen sie und machen sie den Drecksäcken die Hölle heiss!!!“
Jacobs salutierte kurz und ging dann aus dem Raum raus, wo er seiner Brückenbesatzung die Befehle mitteilte, die nicht gerade auf Begeisterung stiessen.
„Wir sollen mit einem Schiff, das noch nie im Kampfeinsatz getestet wurde, das wir nicht richtig steuern können, wo wir nicht wissen wie wir überhaupt Raketen und Waffen abfeuern können....“ wurde Christina unterbrochen von Carmen:
„Wir können ebenfalls nicht richtig navigieren und ...
„... wir haben keine Ahnung, in wie weit wir den Reaktor belasten können, ohne das er uns um die Ohren fliegt! Also ich würde sagen, dass sind beste Voraussetzungen nicht lebend wieder zurückzukommen! Also ich schätze unsere Chance irgendwo zwischen ein oder zwei Milliarde zu eins, das wir das überleben. So habe ich mir ein Selbstmordkommando vorgestellt und der Admiral hat dir wirklich diese Anweisungen gegeben. Der Mann muss echt verzweifelt sein, wenn er Prototypen in die Schlacht schickt“ beendete Phil das was Carmen und Christina angefangen hatten.
„Das waren seine Worte, wir werden versuchen uns ein wenig zurückzuhalten, wenn wir überhaupt bis dahin kommen und nicht vorher schon gegen eine Asteroiden knallen.“ war Jacobs sarkastischer Kommentar zum gesagten.
„Es bleibt uns nichts anderes übrig, als diesen Mist mitzumachen!“
„Dann mal los, laufen wir unserem Henker in die Arme!“ sagte Christina
Mit diesen Worten setzten sie sich in Bewegung und gingen Richtung Hangar. Auf dem Weg dorthin sahen sie, das die Jäger, die in den Hangars der Orbitalstation normalerweise standen, schon alle gestartet waren.
„Muss ja eine richtige Invasionsstreitmacht sein, die da auf uns zurollt.“ Sagte Opii mit einigem Bedenken in der Stimme.
„Übertreibe mal nicht, die wollen wahrscheinlich nur vermeiden, das die den Planeten überhaupt zu Gesicht kriegen!“ sagte Jacobs in einer konzentrierten Stimmlage.
Innerlich machte auch er sich sorgen, da es ungewöhnlich selten war, das die Orbitalstationen, die Jäger, die eigentlich dazu da waren die Orbitalwaffen zu schützen, gestartet wurden um einen Feind anzugreifen.
„Ahh, Hangar 36b, hier muss es sein“ sagte Christina
Sie drückte auf einen Knopf neben der Tür und die Tür glitt langsam zur Seite in eine Vertiefung, es klickte, als die Tür einrastete. Jacobs und seine Männer gingen durch die 3m hohe Tür und sahen hunderte Techniker, die Raketen und Treibstoff verluden, ausserdem wurden auf 5 übergrossen Gabelstaplern jeweils 4 riesige überdimensionale Projektile an Bord des Schiffes geladen. Jedes von ihnen hatte einen Durchmesser von 8m. Jacobs wurde innerlich wieder etwas ruhiger, als er sah wieviel Munition auf das Schiff geladen wurde und sagte zu den anderen:
„Na ja, wenn wir sie nicht abschiessen können, können wir noch Kamikaze machen und das Schiff in die Luft jagen, dann nehmen wir wenigstens einen von diesen Bastarden mit!“
Die anderen konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen. Jacobs wertete das als gutes Zeichen, wieso wusste er nicht.
„Offizier an Deck!“ Schrie einer der Techniker als er die Offiziere im Hangar sah.
Die anderen salutierten kurz und gingen dann weiter ihrer Arbeit nach, einer der Techniker kam auf die 5 zu.
„Wer von ihnen ist Commander Michael Jacobs?“ fragte er
„Das bin ich!“ sagte Jacobs zu dem jungen Mann
„Ich soll ihnen und ihrer Crew eine kurze Einweisung über die Schiffssysteme geben!“ sagte der junge Mann nervös
„Ja dann fangen sie mal an.“ sagte Jacobs
„Eh, ihre Mannschaft kann schon mal auf ihre Stationen gehen, wir beide fangen dagegen mit den äusserlichen Merkmalen der Dragonfyre an.“
„Ihr habt den jungen Mann gehört, geht auf eure Stationen und lasst euch einweisen!“ befahl Jacobs den anderen und diese machten sich auf den Weg ins innere des Schiffes.
„Es sieht wesentlich grösser aus, als bei der Präsentation, wurden noch Veränderungen vorgenommen?“ erkundigte Jacobs sich, während sie auf die Triebwerke zugingen
„Nein, Sir! Auf der Präsentation war der erste Prototyp zu sehen und der war wirklich wesentlich kleiner. So wie sie das Schiff hier sehen, sah es auch aus, als es die Gamma Omigus Werft vor einer Woche verliess. Das Schiff ist 4,5 km lang, 1,5 km breit und 700m Hoch“
„Gamma Omigus ist mehrere Tausend Lichtjahre von hier entfernt, das Schiff muss, selbst wenn es ständig in einer Handelsroute wäre, mindestens 5 Wochen bis hierher fliegen. Wie ist das Möglich?“ fragte Jacobs den Techniker.
„Das Schiff nutzt einen neuen Antrieb, für Reisen über grosse Entfernungen, dieser basiert auf der Raumverschiebung.“
„Bitte kein Physikgelaber, ich bin Commander und kein Physikstudent!“
Der Techniker riss ein Blatt Papier aus seinem Notizblock und erklärte Jacobs:
„Wenn sie von einem Ende zum anderen wollen, dann müssen sie eine lange Strecke zurücklegen, wenn sie aber in der Lage sind den Raum zu biegen, können sie diese riesige Entfernung in wenigen Sekunden zurücklegen. Dieser Antrieb ist allerdings nur ein Bonus zum Haupttriebwerk, dieses leistet doppelt soviel, wie das Triebwerk eines Kreuzers ist aber nicht einmal halb so gross wie das des Kreuzers!“ sagte der Techniker aufgeregt.
„Erzählen sie mir etwas über Bewaffnung und Panzerung.“
„Also das Schiff nutzt 6 NPG-MK3 an den kleinen Tragflächen, durch die verbesserte Energieffiziens des Waffengenerators, können wir theoretisch auch 4 NPG-MK4 nehmen, welche aber ein sehr langsame Feuergeschwindigkeit haben und ausserdem dachten wir uns, das sie einem Gegner lieber mit vielen Geschützen, die schnell schiessen, bekämpfen, als mit wenigen, die langsam schiessen.“
„Da haben sie Recht, aber ich habe vorhin gesehen, wie ein paar ihrer Leute riesige Projektile verladen haben. Für welche Waffe sind die gut?“ fragte Jacobs
„Dazu müssen wir an die Vorderseite des Schiffes, während wir auf dem Weg dorthin sind, zeige ich ihnen die Austrittsöffnungen für die Gepard-Raketenwerfer und erkläre ihnen etwas über die Panzerung des Schiffes. Das Schiff besitzt eine 6m dicke Titanpanzerung, welche, genau wie die eines Kreuzers, chem. Speziell gehärtet wurde. Insgesamt hat das Schiff 150 Gepard-Raketenwerfer, die Gesamtmenge an Raketen, die abgeschossen werden können, beträgt 1500, also für jeden Raketenwerfer 10 Schuss, die Zeit um nach dem starten einer Rakete wieder feuern zu können beträgt 90 Sekunden. Ein Kreuzer benötigt 140 Sekunden, wenn ich das Anmerken darf.“
„Sie sagten vorhin 6 NPG-MK3 Geschütze, ich sehe hier aber nur eins. Dafür da neben noch zwei andere Geschütze die ich nicht kenne, was ist das?“ fragte Jacobs
„Die NPG´s sind an den Tragflächen so angeordnet, das zwei oben auf der Tragfläche und eins unter der Tragfläche angebracht sind. An die leeren Aufhängungen haben wir eine Neuentwicklung angehängt, nämlich FLAK-Geschütze. Diese Geschütze schiessen eine hochkonzentrierte Energieladung ab, die dann ungefähr 1,5 km vom Schiff entfernt explodiert und kleine Schiffe im Umkreis von 400m zerfetzt, keine uns bekannte Panzerung, zum Zeitpunkt der Tests, konnte der Detonation widerstehen. Sind damit ihre Frage beantwortet?“ fragte der Techniker
„Eine habe ich noch, was ist mit den Schilden? Das Schiff ist beeindruckend, keine Frage, aber was ist mit den Schilden?“ fragte Jacobs
„Die Schilde sind wie der Rest am Schiff eine Neuentwicklung. Unsere bisherigen Schilde konnten Energie nur Absorbieren, dieser Schild kann sogar Energie reflektieren, das heisst aber nicht das wenn ein Feind auf sie schiesst, seine Schüsse dann zurückkommen und ihn vernichten, die Energie wird nur zu ca. 20% zurückgeworfen, was den Schild aber unter Dauerbeschuss immerhin 60 Sekunden länger halten lässt. 60 Sekunden können über Leben und Tot entscheiden, das wissen sie, nehme ich an, ja!“
„Das weiss ich nur allzu gut, könnten wir jetzt aber zu dem Ding kommen, was sie mir vorhin vorenthalten haben?“ sagte Jacobs, als sie wieder vorne am Bug des Schiffes ankamen. Die Techniker verluden immer noch die Riesenprojektile.
„Das, Sir, ist die MSK! MSK steht für Magnetspulenkanone. Wir Techniker nennen sie aber lieber „BFG“, wobei „BFG“ für „Big Fucking Gun“ steht. Die Projektile werden auf die 2fache Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und wenn sie dann auf das Ziel treffen, bleibt meist nichts mehr übrig. Diese Waffe ist unsere Wunderwaffe gegen den „schwarzen Planeten“! Die Technik basiert übrigens auf der, der normalen Handelsrouten.“
„Wann können wir starten?“
„Wenn alles verladen ist, also in ca. 10 Minuten, Sir.“ antwortete der Techniker.
„Gut in 10 Minuten möchte ich, das wir aus diesem Hangar bereits raus sind, das heisst, sie haben noch 8 Minuten.“ Befahl Jacobs dem Techniker, der darauf im Raum ein paar Kommandos brüllte, worauf sich die Techniker noch mehr beeilten.
Jacobs ging ins innere des Schiffes, nahm einen Fahrstuhl zur Brücke und trat ein.
Kapite18-„Reaktor 120% belasten“
Zitat Commander Michael Jacobs- GMO Dragonfyre
Exakt 7½ Minuten später verliess das Schiff den Hangar.
„Geben sie Miss Johnson einen Kurs, Miss Lance. Ich will so schnell wie möglich hier weg und dem Feind eins mit diesen Riesengeschützen überbraten!“ befahl Jacobs Carmen.
„Kurs an Steuerkonsole weitergeleitet, keine Feindkontakte, wie zu erwarten!“ bestätigte Carmen den Befehl.
„Bringe Schiff jetzt auf Kurs, Sir!“ sagte Christina nachdem sie die Koordinaten erhalten hatte.
„Status des Reaktors?“ fragte Jacobs Phil
„Reaktor läuft erst mit 40% Leistung, Sir“
„Status der Waffensysteme?“ wandte Jacobs sich an Opii
„Waffensysteme aktiviert, Gepard-Raketenwerfer komplett geladen, Flaksysteme Einsatzbereit, NPG-MK3 Geschütze feuerbereit, MSK zu 85% geladen, in 30 Sekunden zum feuern bereit, Sir!“
„Alles klar, belasten sie den Reaktor soweit das wir mit der Flotte zusammen am Treffpunkt eintreffen!“
„Ja, Sir“ sagte Phil und gab die Befehle in Reaktorkonsole ein. Man hörte, wie der Reaktor stärker belastet wurde.
„Reaktor bei 70% Leistung, Sir!“ sagte Phil.
„Treffen in 10 Minuten +- 30 Sekunden am Treffpunkt ein.“ Sagte Christina.
Als Jacobs durch das Brückenfenster sah er, wie ein Mini-Asteroid in den Schilden verglühte. Für nicht mal eine Sekunde war der Blitz zu sehen gewesen. Dann wandte er den Blick zu den Sternen. Das hatte er auch als kleiner Junge oft gemacht, meistens hatte er das getan, wenn er Nachts schlafen ging. Er schaute dann immer aus seinem Dachfenster auf die Sterne. Auf das tausendfache Funkeln am Himmel und träumte davon, sie eines Tages aus einem Raumschiff betrachten zu können. Sein Traum hatte sich erfüllt. Aus dem kleinen Jungen, der den Sternen nachhing, war ein mit allen Wassern gewaschener Kriegsheld geworden.
Er riss sich wieder von seinen Gedanken los. Man sah wie sich ein Trägerschiff langsam vor die Sterne zog. Andere verdeckte, andere dafür wieder erschienen.
„Sind in 2 Minuten am Treffpunkt, Sir!“ sagte Christina.
„Danke, Fähnrich, legen sie den Countdown bis zum Eintreffen des Feindes bitte auf meinen Bildschirm.“
Sein Monitor flackerte kurz, zeigte ein Fenstersymbol mit einem PX an und zeigte dann die angeforderten Daten an.
„Wenn ich zeit habe, muss ich Phil befehlen diese dämlich Startsequenz aus dem Bordcomputer zu löschen.“ Dachte er.
„Erreichen Treffpunkt, gliedern uns der Formation an und erwarten neue Befehle. Kommando hat laut Bordcomputer Admiral Stenson. Er ist auf der Circumference.“ Sagte Carmen.
„Schön sie hier alle zu sehen.“ Erschien eine holographische Darstellung des Admirals auf dem Holo-Terminal ( kleine zylindrische Einrichtung in der Mitte der Brücke):„ Wie sie alle wissen, hat der Sigma 2 Überwachungspsoten vor ca. 2 Stunden diese Aufnahmen gemacht. Sie zeigen eine grosse Flotte von Feindschiffen die sich auf Beta Prime zubewegt. Wir haben inzwischen jeden Kontakt zu Sigma 2 verloren und wissen nicht ob sie die Funkverbindung gekappt haben, um weniger Aufmerksamkeit zu erregen, oder ob sie vernichtet wurden. Ich habe leider keine Schiffe, um nachsehen zu lassen.
Aber nun zu unserem Schlachtplan. Wir haben drei Verteidigungslinien eingerichtet, wobei wir die erste sind und auch die stärkste sind, hier haben wir die Linie Nummer Zwei, wo sich hauptsächlich Jäger und Korvetten befinden. Sollte der Feind mit seinen Grossschiffen bis zur dritten und letzten Linie vordringen wird Beta Prime evakuiert und wir sammeln uns in der Nähe von Blue Sky. Die Orbitalgeschütze werden den Feind schon beschiessen können, wenn er bis zur zweiten Linie vorgedrungen ist. Kommt er weiter ist unsere einzige Aufgabe den Evak-Schiffen genug Zeit zu verschaffen um zu fliehen. Haben sie noch Fragen?“ beendete der Admiral seine Ansprache.
Jacobs nutzte die Chance und fragte:
„Sir, bekommen wir mitgeteilt wenn eine Linie fällt, um uns zur nächsten zurückzuziehen?“
„Ja bekommen sie, Ich weiß schon, warum ich ihnen das Kommando über das Schiff gegeben habe.“ Sagte der Admiral mit einem Grinsen:„ Sollten sie kampfunfähig geschossen werden, das gilt für alle Schiffe die größer als das von Commander Jacobs, nehmen sie Kurs auf das Objekt ihrer Wahl und jagen sich dann in die Luft, wenn das Schiff evakuiert wurde, das können sie per Fernzündung machen, aber auch direkt von der Brücke aus. Aber nehmen sie mit ihrem Schiff auf alle Fällen ein paar von den Bastarden mit und nun machen sie sich bereit für das eintreffen des Feindes und viel Glück meine Herren, Stenson Ende und möge Gott mit ihnen sein!“ sagte der Admiral und beendete seine Ausführungen über die Schlacht endgültig.
„Sir wir erhalten neue Befehle, bezüglich unserer Stellung. Wir sollen uns zwischen die erste und zweite Linie bringen und dort dann auf weitere Befehle warten.“ sagte Carmen
„Alles klar, Koordinaten an Steuerkonsole übermitteln, Steuerkonsole bringen sie uns auf Kurs. Mister Derk geben sie mir 95% Reaktorleistung, Opii entferne die Sicherheitsriegel von den Gepard-Raketen. Ist die MSK bereit zu feuern?“ hallten Jacobs seine Anweisungen über die Brücke. Noch während er sprach spürte man, wie sich das Schiff drehte und auf einen, vom Computer, gesetzten Punkt zusteuerte.
„Sicherheitsriegel gelöst, MSK bereit zum feuern!“ antwortete Opii.
„Reaktor auf 95%, Sir.“ Sagte Phil:„ Keine Überhitzung, oder eine Schwachstelle im Magnetfeld ersichtlich. Wir können die 5% Leistung noch auf die Triebwerke umleiten, soll ich Sir?“
„Leiten sie die 5% auf die Schilde um!“ befahl Jacobs
„Ja, Sir“
„Waffenkontrolle, MSK abfeuern, wenn Feind in Waffenreichweite, restlich Waffen auf mein Kommando!“
„Aye, Sir!“ sagte Opii, wie aus der Pistole geschossen.
Die Brückencrew war hoch konzentriert. Die Spannung hätte man mit einem Messer schneiden können.
„Erreichen unsere Position, drehe das Schiff in Richtung der ersten Linie um MSK Schuss abgeben zu können!“ sagte Christina
„Erlaubnis erteilt, Fähnrich.“ Sagte er und sofort spürte man, wie das Schiff durch die Backborddüsen sich der Formation der 1. Verteidigungslinie zudrehte.
Nun sahen sie zum ersten Mal die Ausmaße der Flotte. Jacobs vergrößerte den Bildausschnitt. Er sah 6 Kreuzer, die sich um die Circumference versammelten. Die Jäger der Circumference starteten. Auch Korvetten waren zusehen, sie bewegten sich allerdings nicht in Abhängigkeit von der Formation, sie schwebten frei durch den Raum.
„Zeig mir die zweite Linie Opii.“ Sagte Jacobs
Sofort öffnete sich auf seinem Monitor die Sicht der Heckkamera. Die zweite Linie war allerdings nicht gerade ein Bollwerk. Nur ein Kreuzer schwebte von mindestens 300-400 Jägern umgeben im Raum, auch befanden sich, laut Computer, 70 Korvetten unter den Verteidigern der 2.Linie. Jacobs wusste allerdings, das diese Linie den Vormarsch maximal verlangsamen konnte, aufhalten konnte sie den Feind nicht, dafür fehlte es an Feuerkraft. Die NPG-MK5 Geschütze würden der 2.Linie zum Glück Deckung geben. Der Verteidigungsplan war gut allerdings sah Jacobs gerade den Countdown, welcher die Ankunftszeit des Feindes zeigte. Allerdings lief er nicht mehr runter, sondern hoch.
„Fähnrich, mit dem Countdown stimmt etwas nicht, er zählt die Zeit rauf und nicht runter?!“ sagte Jacobs.
„Sir, mit dem Countdown stimmt alles, unser Feind verspätet sich nur.“ Sagte Christina.
„Hm, komisch, scannen sie noch einmal die Umgebung ab Fähnrich Lance, damit wir sicher gehen können, das sie keine Tarnvorrichtungen nutzen.“ befahl Jacobs.
„Tarnung?, Nun gut, wie sie wollen.“ sagte Carmen:„Scann läuft, wie zu erwarten keine Signale auf allen Scannern, dafür aber ein Neodymiumrückstände, oh sie sind weg, muss eine Scanner-Interferenz gewesen sein. Keine Schiffe, die sich verstecken, Sir!“
„Wie zu erwarten,“ dachte er:„ Muss eine starke Interferenz gewesen sein, als das Neodymium angezeigt wurde.“
Plötzlich schoss ihm ein Gedanke durch den Kopf.
„Wobei wird Neodymium eigentlich erzeugt oder verwendet?“ fragte Jacobs seine gesamte Brückenbesatzung.
„Wir verwenden es beispielsweise, um unseren Sprungantrieb zu aktiveren und um ihn am laufen zu halten, dabei stoßen wir es ins All, da die Rückstände allerdings nur gering sind, gibt es keine zusätzliche Belastung. Ausserdem nutzen wir noch 90% der Rückstände, um den Reaktor in Notfällen auch überlasten zu können, wieso Sir?“ fragte Phil.
„Scannen sie die komplette Umgebung nach diesem Stoff ab!“ befahl Jacobs.
„Ich weiß zwar nicht, was das bringen soll, aber ich mache es trotzdem.“ sagte Carmen ein wenig gereizt: „Ich hab schon wieder Neodymiumrückstände auf dem Schirm, schon wieder weg. Hier gibt es wahrscheinlich irgendwo eine Strahlungsquelle dafür, vielleicht leckt ja unser Sprungantrieb?“
„Unser Antrieb leckt nicht, aber Neodymium hat eine äußerst kurze Halbwetszeit, dadurch sehen sie es nicht lange auf ihrem Schirm, Carmen.“
„Fähnrich Lance führen sie noch einmal einen Scann auf Neodymiumrückstände durch!“ befahl Jacobs.
„Sir ich habe wieder kurz Rückstände auf dem Schirm gehabt!“ sagte Carmen.
„Berechnen sie auf diesen Grundlagen einen „Kurs“ der Neodymiumrückstände, Fähnrich!“
„Sir Kurs berechnet, er liegt auf einer Bahn mit Beta Prime, irgendwelche Befehle?“
„Setzen sie einen Kurs nach Beta Prime, Reaktor 120% belasten, ziehen sie, wenn nötig die Energie von den Schilden ab und leiten sie sie auf die Triebwerke um. Wir müssen so schnell wie möglich nach Beta Prime!“ sagte Jacobs
„Warum denn und ausserdem können wir dann doch den Sprungantrieb nutzen?“ sagte Carmen, Phil antwortete ihr:
„Können wir nicht, da das extrem viel Energie verbraucht und wir dann mit viel Glück uns „nur“ bei Blue Sky befinden. Das System ist nur für Sprünge über lange Distanzen gedacht, da dann der Computer nur die genauen Austrittsvektoren berechnen kann. Aber warum wir so schnell nach Beta Prime müssen, würde mich auch mal interessieren?“ beendete er seine Ausführungen.
„Stellen sie keine dummen Fragen, tun sie einfach, was ich ihnen sage, Marschall Derks und Fähnrich Lance! Sonst sind wir schnell ein Knäuel. Lance erstellen sie einen Kurs nach Beta Prime, geben sie ihn an die Steuerkonsole, erstellen sie eine Nachricht mit dem Kurs des Neodymiums und hängen sie die Infos über unseren Sprungantrieb an und schicken sie das Paket dann zum Admiral. Unser Feind verfügt ebenfalls über Sprungtechnologie.“ erklärte Jacobs
„Nachricht raus! Empfangen neue, Sir. Es ist eine der Orbitalplattformen, sie meldet Feindkontakt, sie hatten scheinbar Recht Sir!“ sagte Carmen schockiert.
Kapitel 19-„Schadensbericht“
Zitat Commander Michael Jacobs- GMO Dragonfyre
„Was melden sie?“ fragte Jacobs.
„Sie melden 3 große kreisförmige Objekte, dabei handelt es sich wahrscheinlich um die „schwarzen Planeten“, und sie melden... warten sie Sir... Sir! Sie melden, das der taktische Computer nicht alle kleinen Objekte anzeigen kann! Es müssen Tausende sein!“ sagte Carmen, die Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen.
„Wie lange brauchen wir noch bis zum Planeten, und haben wir schon Waffen die wir abfeuern können? Vielleicht die Gepard-Raketen?“ sagte Jacobs, man sah es ihm zwar nicht an, aber die Menge an feindlichen Objekten machte ihm Sorgen.
„Noch 3 Minuten, bis zum Nav.- Punkt.“ Meldete Carmen von der Navigationskontrolle:„ Taktische Konsole an Fähnrich Johnson übertragen.“
„Wir könnten die Gepard-Raketen starten, diese würden in 1½ Minuten im Ziel einschlagen. Sie würden wahrscheinlich eh vom Feind abgefangen werden.“ sagte Opii
„Feuer sie die Raketen ab!“ befahl Jacobs
„Aber Sir...“
„Sie sind nicht hier um Befehle in Frage zu stellen, zumindest nicht jetzt, feuern sie die Raketen ab! SOFORT!!!“
„Aye, Sir!“
„Und laden sie die Raketenbuchten wieder nach!“
„Ja, Sir!“
Das Schiff vibrierte leicht als die 150 Gepard-Raketen aus den Raketenbuchten geschossen wurden
„Sir der taktische Computer hat alle Feinde erfasst, wie vorhin gesagt, die drei „schwarzen Planeten“, aber nun das eigentlich interessante,..“ fing Carmen an zu sprechen.
„Kommen sie zum Punkt Fähnrich Lance!“ unterbrach Jacobs sie.
„Ja, Sir, es sind 3500 kleine Objekte
. Der taktische Computer zeigte 150 blaue Pünktchen an, die mit 4000m/s ihrem Feind entgegenrasten. Ohne das sie es bemerkten, lösten sich 150 feindliche Schiffe aus dem Verband, um die Raketen abzufangen.
1½ Minuten später verschwanden die 150 Raketen vom taktischen Bildschirm, der Feind hatte sie abgefangen.
„Wir haben 150 Gegner weniger, das ist doch schonmal ein Anfang!“ sagte Jacobs, mit einem ironischem Unterton, der leicht zum Sarkasmus hin schwankte.
„Übergebe Schiffskontrolle an Fähnrich Johnson“ sagte Carmen, drückte einen Knopf und wandte sich wieder ihrem Monitor zu, der nun nur noch Überwachungsdaten anzeigte.
„Schiffskontrolle erhalten, bringe uns in Schussposition für Angriff mit dem MSK-System.“ Kommentierte Christina die Schritte die sie nun unternahm.
Man spürte leicht, wie das Schiff seine Richtung wechselte, um in Feuerposition zu kommen.
„Sind in Position für einen Schuss mit der MSK, Sir!“ rief Opii von seiner Station her.
„Feuer nach eigenem ermessen, Opii!“ erwiderte Jacobs.
„Feuer in drei, zwei,“ zählte Opii den Countdown für den Abschuss herunter:„ Eins, Feuer!“
Die Beleuchtung wurde plötzlich rot, Jacobs hörte ein leises Summen im Ohr, das immer Lauter wurde, als es seinen Höhepunkt erreichte verstummte es schlagartig, aber genauso schlagartig wurde er beim Abschuss des Projektils aus seinem Sitz geschleudert, weil er sich nicht angeschnallt hatte, allerdings hatte ihm auch niemand gesagt, was für Kräfte der Abschuss freisetzt. Sofort rappelte er sich wieder auf, und sah durch das Brückenfenster gerade noch eine kühle blaue Explosion, die einer der drei „schwarzen Planeten hinterlassen hatte.
„Das Projektil hat ihn einfach so durchschlagen!“ sagte Phil mit herunterhängender Kinnlade.
„Sofort nachladen Opii, befördern wir noch einen ins Jenseits!“
„Sir Ich habe mir erlaubt, dies schon zu veranlassen, bevor sie den Befehl gaben.“ Sagte Opii ruhig.
„Ok, sehr gut, sind diese Kräfte im inneren des Schiffes beim Abschuss eigentlich normal?“ fragte er, während er sich wieder auf seinen Kommandosessel setzte.
„Natürlich Sir, hat ihnen das niemand gesagt, deshalb sind wir auch alle an unsere Sitze geschnallt, wenn das vorbei, sollten sie zum Doktor gehen. Sie haben eine riesige Beule auf der Stirn“ beantwortete Opii die Frage von Jacobs, nicht ohne in sich hineinzugrinsen. Er hoffte insgeheim auch, das Jacobs dadurch von seinem hohen Ross gefallen war, seit er in diesem Stuhl sass, war er nicht mehr Michael Jacobs, sonder einer dieser arroganten Flottenär... .
„Sir!“ schrie Carmen auf einmal:„ Die übrigen „schwarzen Planeten“ nehmen Kurs auf uns! Sie bereiten ihre Waffen vor!“
„Feuern sie alles, was wir haben auf diese Dinger, ziehen sie die alle Energie aus den Triebwerken, die wir haben und leiten sie diese auf die Schilde um, Phil!“
„Ja, Sir!“
„Opii, was haben wir noch alles?“
„Die MSK wird noch geladen, Gepard-Raketen zu Abschuss bereit, NPG- und FLAK-Systeme bereit, nicht viel aber immerhin etwas.“
„Haben wir noch irgendetwas? Komm schon Opii, gib mir was, womit wir eine Chance haben, das zu überleben!“
„Wir haben noch eine Möglichkeit, wir haben noch drei nukleare Sprengköpfe, die wir einsetzten könnten, durch den verstärkten Schild kommen wir vielleicht sogar heil durch die Schockwelle und das EMP.“ Sagte Opii mit grosser Sorge in der Stimme
„Mach sie alle drei scharf, such dir einen aus und blas ihn aus diesem System!“ sagte Jacobs zu Opii
„Ich darf sie nicht scharf machen, das darf nur der kommandierende Offizier an Bord eines Schiffes mit Nuklearwaffen. Es ist deine Entscheidung! Du musst nur den roten Knopf drücken, dich identifizieren und die Raketen abfeuern.“
Jacobs tat, wie ihm Opii es erklärt hatte: „Commander Michael Jacobs“.
Auf dem Monitor erschien der Schriftzug: „Nutzen sie diese Waffen nur im Notfall! Sie tragen mit ihrem Kommando und ihrer Entscheidung aller Konsequenzen die der Einsatz der Raketen nach sich zieht! Viel Glück!“
„Galgenhumor, die letzten zwei Worte!“ dachte Jacobs.
„Evakuieren sie alle nicht notwendigen Bereiche des Schiffes und versiegeln sie diese, einen Schuss bekommen wir mindestens ab!“ dies sagte er einfach in den Raum hinein, da er nicht wusste, wer dafür verantwortlich war. Sein Kommando über das Schiff war zu Überstürzt gekommen, um sich genau darauf vorzubereiten.
„Ja, Sir!“ sagte irgendjemand. Jacobs hörte nicht wer es war.
„Carmen, Gib mir einen Countdown, leite ihn auch an Miss Johnson´s Terminal rüber, damit sie die Notdüsen einstellen kann.“
„Wird gemacht, Sir!“
„Wir waren schon mal „per du“, nennt mich Michael, Jacobs, wegen mir auch Coffee, aber an dem Sir habe ich mich Satt gehört.
Opii spürte im inneren eine Befriedigung, als er die Worte von Jacobs hörte.
„Da hast du den Countdown, er ist allerdings nicht sehr genau, da wir nur zwei Fälle kennen, in dem sie die Waffe eingesetzt haben!“
„Besser als nichts, danke Carmen!“ bedankte sich Michael bei ihr höflich.
„Keine Ursache.“
„Sind die Decks evakuiert?“ fragte Jacobs
„Ja, Sir, alle nicht lebensnotwendigen Decks sind evakuiert!“ diesmal sah Jacobs, wer es war, nämlich Phil.
„Er ist also für die Decks verantwortlich, sehr gut, jetzt weiss ich auch das!“ dachte er.
„Pump die Atmosphäre aus den Decks und nenn mich nicht immer „Sir“, das ist ein Befehl!“
„Ja Sir, eh, Coffee.“ Stotterte Phil zusammen, Jacobs konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, er hatte den jungen Mann hoffentlich nicht vollkommen aus dem Konzept gebracht.
„Feure die Nuklearsprengköpfe jetzt auf den rechten ab! Mit dem linken müssen wir uns was einfallen lassen!“ sagte Jacobs und feuerte die 3 Raketen ab.
Drei weisse Streifen schnitten durch die schwärze des Weltraumes, Jacobs verfolgte sie mit den Augen und verdunkelte die Scheiben lieber vorzeitig.
Dann schlugen alle drei Raketen zur gleichen Zeit in den „schwarzen Planeten“. Innerhalb von einer Tausendstel Sekunde vereinten sich die drei nuklearen Sonnen und bildeten ein zweite Sonne im System, der Weltraum um das Zielobjekt kochte förmlich.
„Sofort die Gepard-Raketen auf den abfeuern der getroffen wurde, nicht alle auf die gleich Stelle, sondern schön verteilt, Opii!“
„Feuer!“ Rief Opii nur, als er die 150 Raketen startete.
Die kleinen versuchten die Gepard-Raketen abzufangen, doch sie waren zu langsam, und so schlugen alle 150 Raketen in den „schwarzen Planeten“ an verschieden Stellen ein. Sie erzeugten so eine Interferenz auf der Oberfläche des „Schwarzen Planeten“, diese Interferenz verstärkte sich noch selbst und zerriss den „schwarzen Planeten“ förmlich.
„Vorbereiten auf Einschlag!!!“ schrie Carmen durch den Raum, doch es war zu spät, der übriggebliebene „schwarze Planet“ hatte schon gefeuert, als es Carmen auffiel, Sie bekamen die strahlend helle energetische Kugel mit voller Wucht ab. Im inneren des Schiffes wurde es plötzlich unerträglich heiß. Die Alarmsirenen gingen an und irgendjemand schrie: „Hüllenleck auf Deck 13!!!“
Jacobs wachte aus seiner nur wenige Sekunden dauernden Ohnmacht auf und sah das Grauen. Die Brücke war ein heilloses durcheinander, alle hingen nur in ihren Stühlen und wachten langsam wieder auf, alle bis auf einer, aber das Durcheinander auf der Brücke war zu gross, als das man das hätte mitbekommen können.
Als Jacobs sah, das es Phil gut ging, fragte er schliesslich:
„Schadensbericht?“
Kapitel 20-„Explosion des Reaktors steht kurz bevor.“
Zitat Bordcomputer der GMO Dragonfyre
„Beruhigt euch!!!“ schrie Jacobs in das Durcheinander, was daraufhin sofort aufhörte.
„Sehr gut, haben wir Verletzte?“ fragte Jacobs mit aller Ruhe, die er aufbringen konnte.
„Ja, Sir, Ich habe eine Platzwunde am Kopf, aber Chrissy hat es wesentlich schlimmer erwischt, Sir. Sie ist bewusstlos!“ sagte einer der jungen Offiziere, Jacobs konnte nicht erkennen, um wen es sich handelte.
„Sofort ein Sanitätsteam auf die Brücke, wer Platzwunden hat, kann noch weitermachen, sonst noch irgendwelche Wehwehchen?“
„Sir, nein, Sir!“ antwortete die Brückencrew geschlossen und begann ihre Arbeit wieder aufzunehmen.
„OK, Phil gib mir jetzt den Schadensbericht.“ Sagte Jacobs zu Phil.
„Willst du den wirklich hören?“ fragte Phil nach.
„Phil, sofort, und geben sie mir ein Bild auf den Monitor, wo sich unser Feind gerade befindet!“
„Ja, Chef“ antworteten Carmen und Phil zusammen.
„OK, Chef, wir haben Hüllenlecks auf den Decks 5, 13, 19 und 25. Der Reaktorraum hat ebenfalls was abbekommen, die Kühlung ist nur zu 5% Einsatzbereit, was bedeutet das wir den Reaktor zu maximal 20% belasten können, der Schild ist ebenfalls ausgefallen. Ums auf den Punkt zu bringen, wir sind total am Arsch!“
„Fantastisch, wie sieht es mit den Waffen aus, Opii? Ich hoffe doch besser als mit dem Rest des Schiffes.“ wandte sich Jacobs zu Opii: „Carmen, wo bleibt mein Bild, wenn nötig greife auf Kameras von Satelliten zu.“
„Kommt gleich, Chef!“
„Sir, die Waffen sehen noch schlechter aus , als der Rest des Schiffes, das MSK-System ist zerstört, die Nuklearsprengköpfe verschossen, den AM-Torpedo, den wir nicht einsetzen können, haben wir noch, 27 Gepard-Raketenwerfer können wir noch nutzen, NPG- und auch FLAK-Systeme ausgefallen. Ich sag es mal so, wir sitzen auf dem trockenen.“ Erklärte Opii.
„Was funktioniert hier eigentlich noch?“ fluchte Jacobs, während das Sanitätsteam Johnson und den verletzten Offizier wegbrachten.
„Der Sprungantrieb geht noch, Sir.“ Sagte Phil.
„“Ich hab hier ein Bild von der Flotte und dem Feind, ich sende dir gerade die Daten.“ Sagte Carmen.
„Hast du sie dir schon angeschaut?“
Nein, hab noch anderes zu tun, zum Beispiel zu schauen, ob uns was am Arsch klebt!“ sagte sie gereizt.
„Verdammte Scheisse!“ brüllte Jacobs, wie ein Stier:„ Phil, mach den Sprungantrieb bereit, Ich will, das wir in spätestens 3 Minuten hier verschwunden sind!!! LOS!“
„Was ist denn los?“ fragte Opii verdutzt.
„Wir haben nicht nur ein Problem, sondern fünf Probleme und diese fünf Probleme vernichten gerade unsere Flotte und da wir nicht Einsatzfähig sind, mache ich das einzige, was mir einfällt. Wir ziehen uns zurück, bring uns nach Blue Sky, Carmen!“ beendete Jacobs gerade seinen Satz, als die Brücke durch zwei Blitze erhellt wurde.
„Mein Gott, was war das?“ stieß Carmen ängstlich hervor.
„Die Circumference und die Guardian sind gerade vernichtet worden.“ Sagte Jacobs kühl: „Wie lange noch bis zum Sprung, Phil?“
„2½ Minuten!“
„Haben wir nicht, wie weit hast du den Reaktor belastet, um den Sprungantrieb zu laden?“
Schweigen.
„Phil, was ist?“
Immer noch schweigen.
„PHIL!!!“
„Zu ... 23%, Sir!“ stotterte er hervor.
„Was?... Gib mir 35%, wir müssen hier weg, ob wir nun bei einer Kernschmelze draufgehen oder wenn die uns rösten wollen, kann uns egal sein, aber wir haben bei Erstens noch die Chance zu überleben! Also los Phil, gib mir 35% auf den Reaktor, Sofort!!“ befahl Jacobs Phil.
„Ich wollte einen meiner Offiziere vor so eine Entscheidung stellen, die Alles oder Nichts Fragen sind meine als Kommandant. Verdammt!“ dachte Jacobs.
„Reaktor auf 40%.“ meldete der Computer:„Explosion des Reaktors steht kurz bevor. Warnung. Explo...“
„Computer Explosionswarnung bis auf weiteres deaktivieren!“ sagte Jacobs:„ Phil, Ich sagte 35% nicht 40%?“
„Ich weiß, Sir, aber wenn wir nicht auf 40 Prozent gehen, werden wir eingeholt und vernichtet.
Sprungantrieb ist in 30 Sekunden bereit.“
So gefiel das Jacobs, der junge Mann hatte seine Angst abgelegt, er hatte dem Tod in die Augen geblickt und war jetzt wieder vollkonzentriert.
„Feind erreicht uns in 33 Sekunden!“ schrie Carmen Jacobs zu.
„So knapp wird das also, haben wir noch Gepard-Raketen?“
„Ja, die 27 Werfer habe ich vorhin bestücken lassen.“ Sagte Opii zu Jacobs
„Feuer sie auf ein Ziel deiner Wahl ab, ... ausser uns!“ fügte er noch hinzu.
„Raketen abgefeuert.“
Jacobs wusste, das diese Aktion Verschwendung von Munition war, aber ihm fiel nichts besseres ein, als den Feind so aufzuhalten.
„Das war sinnlos.“ Sagte er zu seiner Brückencrew tonlos.
„Sir die Objekte drehen ab, sie bilden eine Formation, das grösste der Objekte ist in der Mitte, und richtet seine Öffnung auf Beta Prime. Die anderen vier kreisen um es herum und sind mit ihm über einen Energiestrahl verbunden. Ich glaube die sammeln für irgendetwas Energie!“ sagte Carmen.
„Auf den grossen Monitor in der Mitte Carmen!“ Befahl ihr Jacobs.
„Geht klar!“
Das Bild erschien auf dem Monitor.
„Was haben die vor?“ fragte Jacobs in die Runde.
„Sprungantrieb bereit, Chef, sollen wir springen?“ fragte Phil
„Noch nicht, Ich will erst wissen, was die mit der Aktion bezwecken wollen, bereithalten Phil, könnte sein, das wir hier sehr schnell wegmüssen!!“
„Ja, Sir!“
Der Energieball, die mächtigste Waffe des „Schwarzen Planeten“, wurde an seiner Öffnung immer grösser. Er wuchs bis auf ein Drittel der Gösse des „schwarzen Planeten“ an, das kühle schwache Blau des Energieballs wurde immer heller, bis es schliesslich strahlend weiß war.
2 Sekunden später schoss der Energieball vom „schwarzen Planeten“ weg und flog auf den grössten Ozean von Beta Prime zu. Das Wasser des Ozeans verdampfte schon, als der Energieball noch hunderte Kilometer entfernt war. Die Wolken verdampften auch. Tausende Kilometer entfernte Wälder fingen, aufgrund der unglaublichen Hitze, Feuer.
„Die Apokalypse.“ Sagte Jacobs.
Plötzlich brachen auf dem Planeten alle Vulkane aus, die Atmosphäre wurde mit Ruß vollgepumpt, bis man nicht mehr sahen, was auf der Planetenoberfläche geschah. Auf einmal spaltete der Planet in 4 Teile. Ein Trümmerregen ohne gleichen schoss auf die Dragonfyre zu, gefolgt von einer riesigen Feuerwalze.
„SOFORT SPRINGEN, PHIL, SOFORT,SOFORT!!!!“ schrie Jacobs.