Posts by DasWams

    Hier nun das erste Kapitel des zweiten Teils von Black Planet.
    Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, kann das hier nachholen.

    Viel Spass beim Lesen


    Black Planet 2- Der Fall der 3 Reiche

    Von Marcus Wamser


    Vorgeschichte

    Die Menschheit steht am Rand zu einem noch nie dagewesenen Konflikt. Die GMO hat ihren wichtigsten militärischen Stützpunkt verloren, Beta Prime.
    (Nachzulesen im ersten Teil von Black Planet)
    Der Präsident der GMO weiss noch nichts von der Vernichtung der Kolonie und der Auslöschung von Millionen von Menschenleben.
    Doch Michael Jacobs, Kommandant des einzigen Schiffes was aus der Hölle entkam, hat nun die schwere Aufgabe dem Präsidenten dies alles zu erzählen...

    Kapitel 1-„Ich weiss wer sie sind, meine einzige Informationsquelle,...“
    Zitat Präsident Logimack

    „Wann sind wir auf Gamma Omigus?“ fragte Jacobs den Piloten, der das kleine Shuttle flog.
    „Sir, sie fragen mich jetzt das dritte Mal innerhalb von 10 Minuten, wann wir da sind, bei allem Respekt, sie sind wie ein Kleinkind.“
    „Die letzten Worte habe ich überhört, waren sie schonmal in einem Shuttle, wo die Lebenserhaltung ausgefallen war und sie wussten das der Sauerstoff noch für 5 Stunden reicht, man aber erst beginnt nach 6 sie zu suchen?“
    „Nein, Sir.“ antwortete der Pilot.
    „Habe ich mir gedacht. Versetzen sie sich in diese Lage, dann wissen sie ungefähr, wie ich mich damals gefühlt habe. Ich wurde knapp gerettet und hatte Glück, das ich keine weiteren Schäden davongetragen habe. Ich hoffe sie können mich jetzt verstehen!“
    „Ja, Sir“ sagte der Pilot, dachte aber etwas völlig anderes.
    „In fünf Minuten erreichen wir die Werft, von da aus geht es dann weiter zum Regierungsgebäude, wo der Präsident ein paar Fragen hat, dann können sie ausspannen.“
    „Sehr schön.“ Sagte Jacobs und machte sich Gedanken darüber was der Präsident wohl alles wissen wollte, aber vor allem machte er sich Sorgen, wie er dem Präsidenten die Vernichtung von Beta Prime erklären solle. Er würde ihn ganz sicher für verrückt halten, aber er hatte schliesslich noch das Beweismaterial auf der Dragonfyre, um seine Aussagen zu bestätigen.
    Der weitere Flug und die Fahrt zum Regierungscenter verliefen wie erwartet ruhig.

    „Warten sie bitte kurz, Commander Jacobs, der Präsident wird sie gleich empfangen“ sagte die junge Empfangsdame.
    „Gut, ich warte.“
    Zwei Minuten später sagte die Empfangsdame:
    „Commander, der Präsident erwartet sie, wenn sie bitte durch die Tür gehen würden, dahinter ist das Zimmer des Präsidenten.“
    „Oh, sehr schön, es hat nicht mal fünf Minuten gedauert.“ Sagte er erstaunt.
    Termine bei öffentlichen Ämtern wurden manchmal nicht nur um Minuten, sondern um Stunden verschoben, die Bürokratie war auch in der GMO allgegenwärtig.

    Jacobs ging durch die Tür, die Tür schloss sich, er wurde gescannt.
    „So ein Quatsch, wenn ich den Präsidenten umbringen wollte, würde ich einfach die Tür mit einer Sprengladung öffnen und en Präsidenten abknallen, bis dahin weiss der Sicherheitsdienst dann, das jemand die Eingangstür betreten hat. Ts“
    Die Sicherheitstür öffnete sich zischend und ein 1,30 m grosser Opiid saß auf einem Stuhl hinter einem grossen Schreibtisch aus Holz.
    „Guten Tag, Commander, ich bin Präsident Logimack.
    „Guten Tag, Sir, Ich bin...“
    „Ich weiss wer sie sind, meine einzige Informationsquelle, die mir gleich verraten wird, wo mein Bruder ist und was auf Beta Prime vorgefallen ist. Also fangen sie an!
    „Ihr Bruder?!“
    „Captain Kogimack, haben sie nicht auf seinem Schiff gedient, bis sie Admiral Stenson zum Commander gemacht hat?“ sagte der Präsident mit einer Stimme, die Gänsehaut bei Jacobs verursachte.
    „Mein herzliches Beileid, Präsident Logimack, ihr Bruder ist bei der ersten Begegnung mit einer unbekannten Spezies, die von uns nur die Bezeichnung „schwarzer Planet“ erhalten haben, aufgrund ihrer Raumschiffe, umgekommen. Bei diesem Angriff wurde auch die Metal Gear zerstört, mit ihr auch ein grosser Teil der Jäger- und Bomberflotte der Metal Gear.
    „Nein, das glaube ich nicht! Mein Bruder soll tot sein, haben sie irgendwelche Beweise für ihre Aussagen?“
    „Ja, Sir, die sind auf der Dragonfyre, ich musste überstürzt aufbrechen, das Rettungsteam bestand darauf!
    „OK, erzählen sie weiter!“ sagte der Präsident sichtlich geschockt, die Stimme des Präsidenten war verschwunden, an ihre Stelle trat eine die durch Unsicherheit geprägt war.
    „Wir sind dann nach Beta Prime geflogen, wo die Flotte von einem „schwarzen Planeten“ angegriffen wurde. Wir haben die Flotte unterstützt, indem wir Informationen geliefert und gegen Piraten gekämpft haben. Die Piraten wurden alle vernichtet. Der „schwarze Planet“ wurde zurückgeschlagen.
    „Also hat Beta Prime, den Angriff abwehren können das sind doch gute Neuigkeiten, wahrscheinlich hat man das Kommunikationsrelais getroffen, deshalb bekommen wir keine Signale mehr!“ freute sich der Präsident zu früh.
    „Leider nein, Sir, der schwarze Planet kam mit Verstärkung wieder. Drei grosse Objekte und mehrere Tausend kleine Objekte. Sie zerfetzten die Kreuzer und die Träger ohne grosse Schwierigkeiten. Aufgrund unseres Waffenarsenals gelang es uns zwei „schwarze Planeten“ zu vernichten. Wir bekamen auch einen Schuss ab, durch die neue Schildtechnologie überlebten wir das knapp. Der schwarze Planet ignorierte uns dann und formierte sich mit sich mit neu angekommenen „schwarzen Planeten“ und lud eine Art Superschuss auf. Dieser traf Beta Prime, auf dem Planeten brach dann die Apokalypse aus. Er explodierte, spaltete sich in 4 Teile. Trümmerstücke rasten auf uns zu uns schädigten die Dragonfyre nochmehr, wir entkamen mit Mühe und Not in die Raumverzerrung. Und nun sind wir hier.“ Schilderte Jacobs bedrückt die Ereignisse der letzten zwei Wochen.
    „Oinkelbat(Anmerkung: Gott der Opiid) steh mir bei! Haben sei eine Idee, wie ich das der Öffentlichkeit ohne Beweise erklären soll?“
    „Nein, Sir, die Beweise sind alle auf der Dragonfyre gespeichert.
    Wann wollen sie denn vor die Öffentlichkeit treten?“ fragte Jacobs.
    „In einer halben Stunde, das Wrack der Dragonfyre ist frühestens morgen hier, jemanden entgegen schicken, bringt auch nichts mehr. Also müssen sich die Leute wohl oder übel auf meine Worte verlassen.“ Sagte der Präsident: „Wünschen sie mir Glück!“
    Damit stand der Präsident auf.
    „Sir, was soll ich jetzt machen?“ fragte Jacobs.
    „Lassen sie sich ein Quartier geben und hören sie meiner Ansprache zu. Das Flottenhauptquartier auf Gamma Omigus hat sicher noch was frei.“ Sagte der Präsident und ging aus der Tür.
    „OK, dann mal auf zum Flotten-HQ.“ Sagte Jacobs zu sich selbst.


    Bitte die Meinung dazu posten!

    MfG DasWams

    Um ehrlich zu sein, ich hab zwar Sommerferien, aber auch noch anderes zu tun , als für euch den Entertainer zu machen^^.

    Nein im Ernst, wenn ich eine Idee habe, wie es weitergeht, seit ihr die ersten oder zweiten die sie sehen, keine Angst.

    Im Moment hab ich bloss leider keine Idee^^! Mir wird schon noch was einfallen.

    MfG DasWams

    Edit: Dieser Thread kann geclosed werden. Wer Kritik dazu äussern möchte bitte in diesen Thread , dort kann man auch Black Planet 2 lesen

    So hier nun das letzte Kapitel des ersten Teils. Viel Spaß beim Lesen.

    Kapitel 22-„ Wollten sie das Schiff gewaltsam einnehmen?“
    Zitat Commander Michael Jacobs- GMO Dragonfyre

    Jacobs kam auf die Brücke, um seinem Team, die guten Nachrichten mitzuteilen.
    „Es geht beiden gut!“ verkündete er, als er durch die Aufzugtür schritt.
    „Das klingt gut, konntest du schon mit ihnen sprechen?“ fragte Phil
    „Teilweise, Christina wird im künstlichen Koma gehalten. Opii ist schon wieder wohlauf, ich hab ihm erzählt, was passiert ist, seit er von der Brücke ist, es geht beiden den Umständen entsprechend gut.“ sagte er und setzte ein breites Grinsen auf:
    „Wann sind die Evak-Trupps hier?“ fragte Jacobs.
    „In ca. 5 Minuten, Sir.“ antwortete Carmen, auf ihren Monitor starrend.
    „Wie ist der momentane Status der Systeme?“
    „Willst du das wirklich wissen?“ fragten Ohil und Carmen im Chor.
    „Klar, warum denn nicht?“
    „Weil das dein erster Statusbericht seit einer Woche wäre und wir verhindern wollen das du auch zu den Sanis musst!“ sagten die beiden wieder im Chor.
    „Gib ihn mir trotzdem, ich hab ein starkes Herz.“ scherzte er. Er wusste das er eigentlich nicht wissen wollte, wie es um das Schiff stand.
    „OK, Gravidar, Funk und Langstreckenscanner ausgefallen, die wurden schon während der Kampfhandlungen zerstört, ausser das Funksystem, das ist erst draufgegangen, nachdem uns die Schockwelle des explodierenden Planeten getroffen hat. Die Waffensysteme sind alle ausgefallen, davon sind NPG- und FLAK-System weggeschmolzen, als uns dieser Energieklumpen getroffen hat, genauso wie hundertvierzig Gepard-Raketenwerfer, die restlichen zehn sind einfach nur zerstört worden restlichen, das MSK funktioniert nicht mehr, weil die Magneten, bei diesem Aufprall mit dem Energieklumpen vom „schwarzen Planeten“, ihre Kraft verloren haben und die Waffe damit Nutzlos ist. Die Nuklearsprengköpfe haben wir verschossen, hab ich was vergessen?“ beendete Carmen ihren Vortrag über den Zustand des Schiffes.
    „Der Schild.“ sagte Jacobs trocken: „Was ist mit dem Schild?“
    „Ach so, natürlich auch ausgefallen. Wir haben keine Verteidigungssysteme mehr, sieht ziemlich schlecht aus, wenn das nicht unsere Leute sind.“
    „Das müssten eigentlich unsere Leute sein, zumindest hat der Computer den Austrittswinkel so berechnet!"“ sagte Jacobs
    „Ähm, der Computer hat sich doch auch verabschiedet, wir sind nach dem Countdown vom Computer gegangen und sind dann manuell aus der Raumkrümmung gegangen, hast du das nich gewusst?“ fragte Phil.
    „Jetzt weis ich es, na ja, da das aber eindeutig Schiffe menschlicher Bauart sind, die da uns heranfliegen, mache ich mir da weniger Sorgen, das wir angegriffen werden.“ sagte Jacobs und setzte sich langsam in seinen Stuhl.
    „Luftschleuse wird von aussen geöffnet.“ Meldete der Bordcomputer.
    „Klasse, bald sind wir runter von diesem Schrotthaufen und können uns mal entspannen!“ rief Carmen.
    „Sie sind drin, ich würde ja gerne ihren Vormarsch beschleunigen, aber in dem Bereich des Schiffes hab ich keine Kontrolle über die Schliessmechanismen der Türen.“ Sagte Phil: „ Sie sind jetzt am Aufzug, betreten diesen, stehen vor dem Brückenschott, ich öffne jetzt das Brückenschott.“
    Die schwere Schutztür fuhr zur Seite und gab den Blick auf einen schwer gepanzerten Mann frei.
    „Wow, eine Eliteeinheit um uns abzuholen“ dachte Jacobs. Normale Soldaten trugen diese schweren Rüstungen nicht.
    „Commander Jacobs?“ fragte der Mann.
    „Das bin ich, Leutnant!“ antwortete Jacobs.
    „Wir haben den Auftrag sie vom Schiff zu holen und nach Gamma Omigus zu bringen!“
    „Alles klar, ich werde mich nicht wehren, was passiert mit meiner Crew?“ fragte Jacobs.
    „Sie wird zusammen mit dem Schiff nach Gamma Omigus in die Werft geschleppt und bekommt dann Landgang, Sir!“
    „Gibt es keine Möglichkeit, die Crew schneller von diesem Klumpen zu bringen?“
    „Nein, Sir bedaure!“ sagte der Soldat: „Wir haben Auftrag nur sie nach Gamma Omigus zu bringen!“
    „Phil, die Brücke gehört dir, bring das Schiff in den Hafen.“ befahl Jacobs
    „Sir, ja, Sir!“ antwortete Phil prompt.
    „Gehen wir!“ sagte Jacobs zu dem Mann in Rüstung. Er sah aus wie ein antiker römischer Gladiator, nur das seine Panzerung auch Lasergeschosse stoppen konnte.
    Als sie im Aufzug waren, bekamen sie Gesellschaft von drei anderen Soldaten. Sie fuhren schweigend Richtung Luftschleuse. Im Vorraum der Luftschleuse hatten sich zwei dutzend Soldaten verteilt.
    „Wollten sie das Schiff gewaltsam einnehmen? Oder warum sind sie gleich mit einer Invasionsstreitmacht eingefallen?“ versuchte Jacobs zu scherzen.
    Der Leutnant quittierte das mit einem Blick, der Jacobs zum Schweigen brachte.
    Nach einiger Zeit antwortete er:
    „Wir haben mit dem schlimmsten gerechnet, deshalb der ganze Aufwand. Wir haben seit mehreren Tagen nichts mehr von Beta Prime gehört, wir haben Code red. Sie wissen was das bedeutet?“
    „Ja.“ Sagte Jacobs.
    Die Bilder des explodierenden Planeten wurden klar und deutlich vor seinem inneren Auge, er sah noch einmal die gesamte Schlacht, wie sei mehrere Feinde ausgeschaltet hatten, der Schock über die Ankunft von neuen Gegnern, der Feuerball von Beta Prime.
    „Bringen sie mich zu den Leuten, die hören wollen, was ich zu sagen habe!“
    „Sir, ja, Sir!“ antwortete der Soldat: „wenn sie mir bitte folgen würden. Wir haben ein Shuttle vorbereitet.“
    Jacobs stieg durch die Luftschleuse und betrat das Shuttle, hinter ihm schlossen sich die Luken der Luftschleuse.
    Er wusste das er den ersten Teil einer langen Reise überstanden hatte.

    ENDE- Des ersten Teils.


    Danksagungen

    Meinen Eltern, die mich erst auf die gebracht haben, diese Geschichte zu beginnen, den sehr guten Communitys von http://www.egosoft.de und von http://www.dawnofwar.de , die mich auch dazu motiviert haben weiterzuschreiben, wenn ich eigentlich schon aufhören wollte. Dank an alle die, die ich jetzt vergessen haben sollte. Auch euch habe ich viel zu verdanken.


    Wann es weitergeht, ma schauen :D
    PS: Im ersten Post ist eine Worddatei der kompletten Story!

    MfG DasWams

    Die Rhino´s können ja nun 3 Squads tranportiern, ws schonmal gut ist. Nun habe ich aber irgendwo gelesen, das man damit auch Gegener rammen kann!

    Meine Frage nun: Können die das wirklich?

    Wenn ja was bringt mir das?

    MfG DasWams

    kann mir jetzt auch nich erklären wieso das beim klicken nich funzt, wenn man den Link markiert und kopiert und dann in die Zeile, wo die aktuelle I-net Seite angezeigt wird kopiert, dann öffnet sich die Seite und man kommt zu Download. Das ist erstmal die Notlösung.

    Ich schau noch mal was nich stimmt.

    MfG DasWams

    Edit:
    Jetzt funzt auch der Link. Ich hatte ausversehen Name und Link verwechselt. Tut mir Leid.

    Map:

    Spieler1: DasWams(Ich)
    Spieler2: Schirmi

    Ingame Spielname: vs. Schirmi
    Spieldauer: k.a.

    Beschreibung:
    Ich hab versucht einen Space Marine Mass zu machen, hab ihn aber nich durchgekriegt. Er gewinnt die Mapkontrolle. Meine Versuche das Blatt zu wenden scheitern kläglich. Am Ende gewinnt er relativ deutlich. Ich bitte um Tipps und eine Fehleranalyse, damit ich das das nächste mal besser mache. Helft einem Armen Noob!^^


    Vs. Schirmi (Replay)

    Hier nun das 21.Kapitel, bin leider nicht dazu gekommen noch mehr abzutippen. Viel Spaß beim Lesen!

    MfG DasWams

    Kapitel 21-„ Leider ja! Und nicht zu wenig.“
    Zitat Dr. Anderson- Leiter der Sanitätsstation auf der GMO Dragonfyre

    Ein einziges Chaos offenbarte sich Jacobs, als die Türen des Lifts zur Seite fuhren und den Blick auf die Sanitätsstation freigaben. Durch den Ausfall von zwei Mitgliedern der Brückencrew, war die restliche Mannschaft stark beansprucht worden. Manche mussten zusätzliche Aufgaben übernehmen, andere dann deren Aufgaben übernehmen, um die, die andere Aufgaben übernommen hatten, zu entlasten. Letztendlich hatte dies nur dazu geführt, das auf der Brücke ein ständiges Durcheinander herrschte.
    Dazu die Anspannung, wurden sie vom Feind verfolgt?
    Würde der Reaktor den hohen Belastungen im Nicht-Normalraum standhalten?
    Gab es noch andere Überlebende?
    Viele Besatzungsmitglieder hatten auf anderen Schiffen Freunde und Familie, oder auf dem Planeten.
    Jacobs wusste, das er bald viele traurige Briefe zu schreiben und auszuhändigen haben würde.
    Diese Anspannung war immer noch da, aber man spürte ihre Präsenz nicht mehr so deutlich, wie in den ersten Tagen ihrer Nicht-Normalraumreise.
    Er hatte bisher noch keine Zeit gefunden, sich auf die Sani-Station zu begeben, um nach den Verwundeten zu sehen.
    Die Ärzte rannten von einem Bett zum anderen, ihre Kittel waren voller Blutflecken, auch sie hatten die letzte Woche wahrscheinlich kein Auge zugedrückt.
    Nicht für jeden Verletzten gab es ein Bett, die nicht so schlimm Verletzten saßen auf Stühlen.
    Ein einziges Gestöhn und Geweine war auf der Station zu hören, welches nur von den Ärzten unterbrochen wurde, die nach Medikamenten für die Patienten nach den Schwestern riefen. Aber auch die wussten nicht, wo sie mit der Arbeit anfangen sollten.
    Jacobs hielt eine Schwester auf:
    „Können sie mir sagen, wo ich Dr. Anderson finde?“
    „Schauen sie im Zimmer, wo die schwer verletzten liegen, dort ist er meistens und operiert, wie ein Besessener. Wann erreichen wir Gamma Omigus?“
    „Wir sind schon da! Wir warten bloß noch auf die Schlepper, die uns in die Werft ziehen.“ Sagte Jacobs zu der Krankenschwester.
    „Wissen sie schon was mit den anderen Schiffen passiert ist? Oder ob es Überlebende von Beta Prime gibt?“
    „Nein, tut mir Leid, Schwester.“ Antwortete Jacobs ihr auf tiefste betrübt. Er kannte einen Grossteil seiner Besatzung und wusste daher, das die ganze Familie der Schwester auf Beta Prime oder den Schiffen im Orbit um den Planeten gewesen war.
    „Danke, Commander.“ Sagte die Frau bedrückt.
    Jacobs machte sich auf den Weg zu den Schwerverletzten. Schwerverletzt, das hieß in diesem Augenblick, das man dem weißen Licht am Ende des Tunnels schon ganz nah war, so wurde es immer von den Jägerpiloten heruntergespielt oder auch von den Bodentruppen. Aber hier lagen Leute die sich, wenn, dann nur leicht verletzten, jetzt lagen allerdings die gleichen Leute mit schweren Verbrennungen auf notdürftig errichteten Pritschen.
    Jacobs konnte die Furcht der Menschen, die hier lagen, förmlich riechen. Viele dachten und manche wussten auch, das sie bald das Weiß am Ende des Tunnels erreichen würden. Ein Arzt überholte Jacobs und gab einem Verletzten, der mehrere offene Knochenbrüche und auch schwere Verbrennungen hatte eine Spritze, worauf dieser nicht mehr ganz so schlimm schrie und sich ein wenig beruhigte.
    Jacobs sah das Namensschildchen auf dem Kittel des Doktors, der die Farbe von Weiß auf Rot gewechselt hatte.
    „Doktor Anderson, wenn sie fünf Minuten Zeit haben, würde ich gerne ein wenig mit ihnen sprechen?" sprach Jacobs den Mann an.
    „Ich habe..., Ach sie sind es Commander Jacobs, natürlich habe ich kurz Zeit, aber maximal 5 Minuten. Was wollen sie wissen?“
    „Nun ja, Wie viele Verletzte und Tote haben wir? Haben wir überhaupt Tote?“
    „Leider ja! Und nicht zu wenig. Von insgesamt 500 Besatzungsmitgliedern sind 212 Unverletzt, da sind allerdings auch die mit kleinen Blessuren reingerechnet. Leichtverletzte haben wir 183, Schwerverletzte gibt es 70. 35 Tote haben wir bisher, die Zahl wird aber wahrscheinlich noch auf über 50 steigen!“
    „Wie geht es den beiden von der Brücke?“
    „Von der Brücke?“
    „Ja der Opiid, dessen Spitzname „Opii“ ist! Und die Frau, Fähnrich Johnson!“
    „Ach ja! Tut mir leid, ich habe in den letzten Tagen vier Stunden geschlafen, da kann man schonmal was vergessen. Irgendwo da vorne steht ein Infoterminal, dort ist aufgeführt, wo die Leute liegen und ob sie noch sind! Noch eine Frage, können sie uns noch einen Raum als Leichenschauhaus zur Verfügung stellen? Im eigentlichen ist kein Platz mehr!“
    „Was?! Natürlich, schicken sie mir eine Nachricht welchen und ich lasse ihn vorbereiten.“ Sagte Jacobs: „Ich gehe dann, will sie nicht weiter bei der Arbeit stören!“
    „Schönen Tag wünsche ich ihnen und wünschen sie keinen zurück! Er wird nicht schön werden!“ sagte der Doktor.
    Jacobs wollte noch etwas erwidern, aber der Arzt war schon aus seinem Sichtfeld verschwunden. Also machte er sich auf den Weg um das Terminal zu finden, von dem der Arzt gesprochen hatte. Nach 10-minütiger Suche hatte er das Terminal gefunden und gab die Namen der beiden auf der Konsole ein. Er fand genau 2 Einträge hinter beiden stand das Zeichen für „Verwundet in Aktion“.
    „Puh!“ seufzte Jacobs erleichtert, ihm fiel ein riesiger Stein vom Herzen.
    Nach weiterer Suche fand er auch den Bereich in dem die beiden lagen. Opii im Raum für mittelschwer Verletzte, und Fähnrich Johnson für akut lebensgefährdende Verletzungen.
    Letzteres war ihm klar seit er das Sanitätsteam rufen lassen hatte, um sie von der Brücke zu holen.
    Mit Christina konnte er also nicht sprechen, mit Opii schon, also ging er Richtung des Bereiches für mittelschwer Verletze.

    Ich wohne am Arsch der Welt, nämlcih mitten im Harz, wo 20% der Leute Arbeitslos sind, meine Eltern zum Glück nich, aber trotzdem krieg ich den Preis für den der Am Arsch der wohnt!

    @topic:
    Komme auch zur Games Convention, werd mit dem Zug fahren, Geil DC anzocken, juhu!!!

    Ich muss noch ein Kapitel abtippen, dann kann ich wieder 3 veröffentlichen, leider muss ich dann erstmal weiterschreiben, hoffe das ich dazu dann genügend Zeit habe in den grossen Ferien :D
    Ich hoffe das ich es noch schaffe kann aber nichts versprechen, da ich morgen ein Handballturnier spiele.
    Ich find das Schiff nich zu gross, es soll ja die Lücke zwischen Kreuzer und Korvette schliessen. Hat jemand die Parodie auf ein Produkt von einer uns nur allzu gut bekannten Firma entdeckt. Der Gründer hat was mit der Bill&Melinda Gates Stiftung zu tun!!!
    Wers findet die Textstelle posten, der kriegt dann ein :16: und einen :27:

    @doomi

    kannst du bitte ma posten, welche Stelle du meinst, is schon nen halbes Jahr her das ich das geschrieben habe, kann mich nich ganz genau an alles erinnern.

    JuHu, noch wer hat geantwortet ausser Schirmi :D

    Hier gleich die nächsten Kapitel

    MfG DasWams

    Kapitel 17-„Admiral, welches Schiff sollen wir benutzen?“
    Zitat Commander Michael Jacobs- Kommandant der „GMO Dragonfyre“

    Als er auf den Gang getreten war, kam sogleich Carmen zu ihm herüber geeilt und fragte aufgeregt:
    „Weisst du was los ist, Commander?“
    „Wieso Commander, und woher soll ich denn wissen was los ist, Ich bin gerade aufgestanden, vom heulen dieser beschissen Sirene geweckt!“ antwortete er
    „Entschuldigung, wollte eure Majestät nicht stören, ach ja Commander deshalb, weil ich gerade den Befehl erhalten habe, mich deiner Crew auf der Dragonfyre anzuschliessen und ich dachte deshalb, das du vielleicht mehr weisst als ich , aber wenn nicht, dann eben nicht.“ sagte sie erzürnt.
    „Sorry, ich wollte dich nicht zurechtstutzen, aber ohne meinen Kaffe bin ich am Morgen immer schlecht drauf und sage Sachen, die ich eigentlich nicht so meine. Warte, ich schau kurz auf das Com-Band, ob ich neue Befehle erhalten habe.“ versuchte er sie zu beschwichtigen.
    „Dann mach das.“ sagte sie schon nicht mehr ganz so böse klingend.
    „Tatsache, hab echt neue Befehle auf dem Com-Band, ich soll mich mit meiner Brückencrew im Büro des Admirals melden. Also dann mal los, wir sollten keine Zeit verlieren.“ Sagte Jacobs zu Carmen.
    Sie gingen den Gang hinab, nahmen einen Fahrstuhl, um auf Deck 5 zu kommen, wo das Büro des Admirals lag. Vor dem Büro standen bereits drei Personen, die auf Jacobs zu warten schienen. Auf den zweiten Blick erkannte er, das es sich um die Offiziere handelte, die er gestern Abend herausgesucht hatte.
    Opii kam auf sie zu mit seinen 4 Lauftentakeln, die anderen 4 Tentakel fuchtelten wild in der Gegend rum, Jacobs konnte sich das Grinsen nicht verkneifen, Opiid in ausserdienstlicher Kleidung wirkten immer unabsichtlich komisch, vor allem wenn sie rannten, so wie Opii jetzt. Vor ihm kam Opii zum stehen. Er ging Jacobs immerhin bis zum oberen Bauchbereich, also war er ca. 1,40m gross. Für einen Opiid war er also ein Riese, denn Opiid wurden normalerweise nur 1,30m gross.
    „Wo wart ihr denn, wir warten schon eine halbe Stunde auf euch!“ raunte Opii die beiden an
    „Hey, ja, Ich bin gerade aufgestanden, hatte noch keinen Kaffee und drittens was gibt dir das Recht mich so anzuschnauzen?!“ motzte Jacobs zurück
    „Entschuldigung Sir, wird nicht wieder vorkommen, wir sind vielleicht alle ein wenig gestresst, die beiden anderen sind aus Systemen die 3 Handelsrouten entfernt sind und haben auch nicht mehr allzu viele Nerven, oder hättest du die noch, wenn du mitten in der Nacht geweckt wirst und dann mehrere Millionen Kilometer in der Schlafzeit zurücklegen musst.“ Sagte Opii.
    „Entschuldigung angenommen Marshall!“ sagte Jacobs zu Opii
    Nun kamen auch die beiden anderen Offiziere auf sie zu.
    Ein paar Schritte vor dem Mann, ging die Frau auf sie zu, Jacobs erkannte sofort, das es sich hierbei, um Fähnrich Christina Johnson handelte. Sie war ungefähr 1,75m gross, hatte braunes, nach Vorschrift zu einem Zopf gebundenes Haar, welches ungefähr, wenn sie es offen trug, bis zu den Schulterblättern reichen würde. Ihre blauen Augen waren rot angeschwollen, anscheinend hatte sie nicht viel Schlaf gehabt, was Jacobs Sorgen bereitete, so wie sich die ganze Station verhielt, gab es wohl eine grossen Notfall und dann bräuchte er seine Offiziere alle Topfit,
    „was denke ich hier eigentlich, ich habe nicht einmal ein Schiff, wo ich sie einsetzten könnte.“ beendete er seinen Gedankengang, und musterte noch einmal Fähnrich Johnson. Sie war schlanker, als Jacobs es auf den Fotos in Erinnerung hatte, sie hatte ein für eine Frau ziemlich kantiges Gesicht.
    Ein paar Schritte hinter ihr ging Marschall Phillip Derk. Er hatte ein ziemlich imposante Erscheinung, mit seinem über 1,90m, in der Akte hatte sich ein Druckfehler eingeschlichen, laut Akte war der Mann 5cm kleiner als Jacobs, allerdings war er eher 10cm grösser. Der Mann kam rüber, wie ein Kleiderschrank, mit seiner Grösse und seinem breiten Kreuz.
    „Nun gut der Mann musste aufgrund seiner Arbeit ja ein Schrank sein.“ kommentierte Jacobs in Gedanken
    10 Jahre als Reaktoringenieur hatten ihre Spuren hinterlassen, der Mann trug ein T-Shirt, an seinem rechten Arm sah man eine gut 10cm lange Narbe. Wenn er mal Zeit hatte, würde er ihn fragen, wo er die Narbe her hatte. Er hatte kurzgeschorene schwarze Haare.
    „Melden uns, wie befohlen Commander Jacobs, und warten auf neue Befehle.“ sprach Fähnrich Johnson ihn an.
    „Schön das sie alle da sind, was besseres fällt mir jetzt nicht ein, nach der Reise brauche ich sie nicht zu fragen, hab schon gehört das sie nicht so schön war. Ihre weiteren Befehle, warten sie hier bis ich mit neuen Befehlen zurückkomme, Verstanden“! Fragte Jacobs, in Wahrheit hätte er bei einem solchen Befehl es auch nicht verstanden, wenn einer seiner Offiziere jetzt nachgefragt hätte, schliesslich waren alle auf ihrem Gebiet Experten und hatten alle einen IQ über 120.
    „Ja Sir!“ kam die Antwort im Chor der 4 Brückenoffiziere.
    „Gut ich geh dann mal!“ sagte Jacobs und klopfte an die Tür vom Büro des Admirals.
    „Kommen sie rein.“ Sagte der Admiral.
    Jacobs öffnete die Tür und trat ein. Der Admiral sass hinter seinem Schreibtisch und rief Informationen von seinem Bildschirm ab.
    „Da sind sie ja. Ich habe sie schon erwartet. Ich will mich kurz fassen, Jacobs. Der „schwarze Planet ist mit Verstärkung wiedergekommen und sie werden ihn in der ersten Angriffswelle mit angreifen. Na Los, beeilen sie sich ein bisschen, das wird heut ein langer Tag für sie werden Jacobs!“ beendete der Admiral seine Instruktion., vergass aber ein wichtiges Detail, nach welchem Jacobs sofort fragte:
    „Ähm, Sir, welches Schiff soll ich benutzen, um den oder die „Schwarzen Planeten“ anzugreifen?“
    „Hab ich ihnen das nicht gesagt, Na ja ist alles gerade ein wenig stressig, sie nehmen natürlich die Dragonfyre.“ antwortete der Admiral Jacobs
    „ Und wo finde ich das Schiff, in welchem Hangar und wie sieht es überhaupt aus, ich will nicht unbedingt ins falsche Cockpit steigen, Sir!“ wunderte sich Jacobs über die Zerstreutheit des sonst immer so sicher wirkenden Admirals.
    „Sie werden das Schiff relativ leicht erkennen, es ist das von der Präsentation, deshalb ist auch ihre Brückencrew schon hier, ach ja das Schiff finden sie im Hangar 36b und jetzt gehen sie und machen sie den Drecksäcken die Hölle heiss!!!“
    Jacobs salutierte kurz und ging dann aus dem Raum raus, wo er seiner Brückenbesatzung die Befehle mitteilte, die nicht gerade auf Begeisterung stiessen.
    „Wir sollen mit einem Schiff, das noch nie im Kampfeinsatz getestet wurde, das wir nicht richtig steuern können, wo wir nicht wissen wie wir überhaupt Raketen und Waffen abfeuern können....“ wurde Christina unterbrochen von Carmen:
    „Wir können ebenfalls nicht richtig navigieren und ...
    „... wir haben keine Ahnung, in wie weit wir den Reaktor belasten können, ohne das er uns um die Ohren fliegt! Also ich würde sagen, dass sind beste Voraussetzungen nicht lebend wieder zurückzukommen! Also ich schätze unsere Chance irgendwo zwischen ein oder zwei Milliarde zu eins, das wir das überleben. So habe ich mir ein Selbstmordkommando vorgestellt und der Admiral hat dir wirklich diese Anweisungen gegeben. Der Mann muss echt verzweifelt sein, wenn er Prototypen in die Schlacht schickt“ beendete Phil das was Carmen und Christina angefangen hatten.
    „Das waren seine Worte, wir werden versuchen uns ein wenig zurückzuhalten, wenn wir überhaupt bis dahin kommen und nicht vorher schon gegen eine Asteroiden knallen.“ war Jacobs sarkastischer Kommentar zum gesagten.
    „Es bleibt uns nichts anderes übrig, als diesen Mist mitzumachen!“
    „Dann mal los, laufen wir unserem Henker in die Arme!“ sagte Christina
    Mit diesen Worten setzten sie sich in Bewegung und gingen Richtung Hangar. Auf dem Weg dorthin sahen sie, das die Jäger, die in den Hangars der Orbitalstation normalerweise standen, schon alle gestartet waren.
    „Muss ja eine richtige Invasionsstreitmacht sein, die da auf uns zurollt.“ Sagte Opii mit einigem Bedenken in der Stimme.
    „Übertreibe mal nicht, die wollen wahrscheinlich nur vermeiden, das die den Planeten überhaupt zu Gesicht kriegen!“ sagte Jacobs in einer konzentrierten Stimmlage.
    Innerlich machte auch er sich sorgen, da es ungewöhnlich selten war, das die Orbitalstationen, die Jäger, die eigentlich dazu da waren die Orbitalwaffen zu schützen, gestartet wurden um einen Feind anzugreifen.
    „Ahh, Hangar 36b, hier muss es sein“ sagte Christina
    Sie drückte auf einen Knopf neben der Tür und die Tür glitt langsam zur Seite in eine Vertiefung, es klickte, als die Tür einrastete. Jacobs und seine Männer gingen durch die 3m hohe Tür und sahen hunderte Techniker, die Raketen und Treibstoff verluden, ausserdem wurden auf 5 übergrossen Gabelstaplern jeweils 4 riesige überdimensionale Projektile an Bord des Schiffes geladen. Jedes von ihnen hatte einen Durchmesser von 8m. Jacobs wurde innerlich wieder etwas ruhiger, als er sah wieviel Munition auf das Schiff geladen wurde und sagte zu den anderen:
    „Na ja, wenn wir sie nicht abschiessen können, können wir noch Kamikaze machen und das Schiff in die Luft jagen, dann nehmen wir wenigstens einen von diesen Bastarden mit!“
    Die anderen konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen. Jacobs wertete das als gutes Zeichen, wieso wusste er nicht.
    „Offizier an Deck!“ Schrie einer der Techniker als er die Offiziere im Hangar sah.
    Die anderen salutierten kurz und gingen dann weiter ihrer Arbeit nach, einer der Techniker kam auf die 5 zu.
    „Wer von ihnen ist Commander Michael Jacobs?“ fragte er
    „Das bin ich!“ sagte Jacobs zu dem jungen Mann
    „Ich soll ihnen und ihrer Crew eine kurze Einweisung über die Schiffssysteme geben!“ sagte der junge Mann nervös
    „Ja dann fangen sie mal an.“ sagte Jacobs
    „Eh, ihre Mannschaft kann schon mal auf ihre Stationen gehen, wir beide fangen dagegen mit den äusserlichen Merkmalen der Dragonfyre an.“
    „Ihr habt den jungen Mann gehört, geht auf eure Stationen und lasst euch einweisen!“ befahl Jacobs den anderen und diese machten sich auf den Weg ins innere des Schiffes.
    „Es sieht wesentlich grösser aus, als bei der Präsentation, wurden noch Veränderungen vorgenommen?“ erkundigte Jacobs sich, während sie auf die Triebwerke zugingen
    „Nein, Sir! Auf der Präsentation war der erste Prototyp zu sehen und der war wirklich wesentlich kleiner. So wie sie das Schiff hier sehen, sah es auch aus, als es die Gamma Omigus Werft vor einer Woche verliess. Das Schiff ist 4,5 km lang, 1,5 km breit und 700m Hoch“
    „Gamma Omigus ist mehrere Tausend Lichtjahre von hier entfernt, das Schiff muss, selbst wenn es ständig in einer Handelsroute wäre, mindestens 5 Wochen bis hierher fliegen. Wie ist das Möglich?“ fragte Jacobs den Techniker.
    „Das Schiff nutzt einen neuen Antrieb, für Reisen über grosse Entfernungen, dieser basiert auf der Raumverschiebung.“
    „Bitte kein Physikgelaber, ich bin Commander und kein Physikstudent!“
    Der Techniker riss ein Blatt Papier aus seinem Notizblock und erklärte Jacobs:
    „Wenn sie von einem Ende zum anderen wollen, dann müssen sie eine lange Strecke zurücklegen, wenn sie aber in der Lage sind den Raum zu biegen, können sie diese riesige Entfernung in wenigen Sekunden zurücklegen. Dieser Antrieb ist allerdings nur ein Bonus zum Haupttriebwerk, dieses leistet doppelt soviel, wie das Triebwerk eines Kreuzers ist aber nicht einmal halb so gross wie das des Kreuzers!“ sagte der Techniker aufgeregt.
    „Erzählen sie mir etwas über Bewaffnung und Panzerung.“
    „Also das Schiff nutzt 6 NPG-MK3 an den kleinen Tragflächen, durch die verbesserte Energieffiziens des Waffengenerators, können wir theoretisch auch 4 NPG-MK4 nehmen, welche aber ein sehr langsame Feuergeschwindigkeit haben und ausserdem dachten wir uns, das sie einem Gegner lieber mit vielen Geschützen, die schnell schiessen, bekämpfen, als mit wenigen, die langsam schiessen.“
    „Da haben sie Recht, aber ich habe vorhin gesehen, wie ein paar ihrer Leute riesige Projektile verladen haben. Für welche Waffe sind die gut?“ fragte Jacobs
    „Dazu müssen wir an die Vorderseite des Schiffes, während wir auf dem Weg dorthin sind, zeige ich ihnen die Austrittsöffnungen für die Gepard-Raketenwerfer und erkläre ihnen etwas über die Panzerung des Schiffes. Das Schiff besitzt eine 6m dicke Titanpanzerung, welche, genau wie die eines Kreuzers, chem. Speziell gehärtet wurde. Insgesamt hat das Schiff 150 Gepard-Raketenwerfer, die Gesamtmenge an Raketen, die abgeschossen werden können, beträgt 1500, also für jeden Raketenwerfer 10 Schuss, die Zeit um nach dem starten einer Rakete wieder feuern zu können beträgt 90 Sekunden. Ein Kreuzer benötigt 140 Sekunden, wenn ich das Anmerken darf.“

    „Sie sagten vorhin 6 NPG-MK3 Geschütze, ich sehe hier aber nur eins. Dafür da neben noch zwei andere Geschütze die ich nicht kenne, was ist das?“ fragte Jacobs
    „Die NPG´s sind an den Tragflächen so angeordnet, das zwei oben auf der Tragfläche und eins unter der Tragfläche angebracht sind. An die leeren Aufhängungen haben wir eine Neuentwicklung angehängt, nämlich FLAK-Geschütze. Diese Geschütze schiessen eine hochkonzentrierte Energieladung ab, die dann ungefähr 1,5 km vom Schiff entfernt explodiert und kleine Schiffe im Umkreis von 400m zerfetzt, keine uns bekannte Panzerung, zum Zeitpunkt der Tests, konnte der Detonation widerstehen. Sind damit ihre Frage beantwortet?“ fragte der Techniker
    „Eine habe ich noch, was ist mit den Schilden? Das Schiff ist beeindruckend, keine Frage, aber was ist mit den Schilden?“ fragte Jacobs
    „Die Schilde sind wie der Rest am Schiff eine Neuentwicklung. Unsere bisherigen Schilde konnten Energie nur Absorbieren, dieser Schild kann sogar Energie reflektieren, das heisst aber nicht das wenn ein Feind auf sie schiesst, seine Schüsse dann zurückkommen und ihn vernichten, die Energie wird nur zu ca. 20% zurückgeworfen, was den Schild aber unter Dauerbeschuss immerhin 60 Sekunden länger halten lässt. 60 Sekunden können über Leben und Tot entscheiden, das wissen sie, nehme ich an, ja!“
    „Das weiss ich nur allzu gut, könnten wir jetzt aber zu dem Ding kommen, was sie mir vorhin vorenthalten haben?“ sagte Jacobs, als sie wieder vorne am Bug des Schiffes ankamen. Die Techniker verluden immer noch die Riesenprojektile.
    „Das, Sir, ist die MSK! MSK steht für Magnetspulenkanone. Wir Techniker nennen sie aber lieber „BFG“, wobei „BFG“ für „Big Fucking Gun“ steht. Die Projektile werden auf die 2fache Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und wenn sie dann auf das Ziel treffen, bleibt meist nichts mehr übrig. Diese Waffe ist unsere Wunderwaffe gegen den „schwarzen Planeten“! Die Technik basiert übrigens auf der, der normalen Handelsrouten.“
    „Wann können wir starten?“
    „Wenn alles verladen ist, also in ca. 10 Minuten, Sir.“ antwortete der Techniker.
    „Gut in 10 Minuten möchte ich, das wir aus diesem Hangar bereits raus sind, das heisst, sie haben noch 8 Minuten.“ Befahl Jacobs dem Techniker, der darauf im Raum ein paar Kommandos brüllte, worauf sich die Techniker noch mehr beeilten.
    Jacobs ging ins innere des Schiffes, nahm einen Fahrstuhl zur Brücke und trat ein.


    Kapite18-„Reaktor 120% belasten“
    Zitat Commander Michael Jacobs- GMO Dragonfyre

    Exakt 7½ Minuten später verliess das Schiff den Hangar.
    „Geben sie Miss Johnson einen Kurs, Miss Lance. Ich will so schnell wie möglich hier weg und dem Feind eins mit diesen Riesengeschützen überbraten!“ befahl Jacobs Carmen.
    „Kurs an Steuerkonsole weitergeleitet, keine Feindkontakte, wie zu erwarten!“ bestätigte Carmen den Befehl.
    „Bringe Schiff jetzt auf Kurs, Sir!“ sagte Christina nachdem sie die Koordinaten erhalten hatte.
    „Status des Reaktors?“ fragte Jacobs Phil
    „Reaktor läuft erst mit 40% Leistung, Sir“
    „Status der Waffensysteme?“ wandte Jacobs sich an Opii
    „Waffensysteme aktiviert, Gepard-Raketenwerfer komplett geladen, Flaksysteme Einsatzbereit, NPG-MK3 Geschütze feuerbereit, MSK zu 85% geladen, in 30 Sekunden zum feuern bereit, Sir!“
    „Alles klar, belasten sie den Reaktor soweit das wir mit der Flotte zusammen am Treffpunkt eintreffen!“
    „Ja, Sir“ sagte Phil und gab die Befehle in Reaktorkonsole ein. Man hörte, wie der Reaktor stärker belastet wurde.
    „Reaktor bei 70% Leistung, Sir!“ sagte Phil.
    „Treffen in 10 Minuten +- 30 Sekunden am Treffpunkt ein.“ Sagte Christina.
    Als Jacobs durch das Brückenfenster sah er, wie ein Mini-Asteroid in den Schilden verglühte. Für nicht mal eine Sekunde war der Blitz zu sehen gewesen. Dann wandte er den Blick zu den Sternen. Das hatte er auch als kleiner Junge oft gemacht, meistens hatte er das getan, wenn er Nachts schlafen ging. Er schaute dann immer aus seinem Dachfenster auf die Sterne. Auf das tausendfache Funkeln am Himmel und träumte davon, sie eines Tages aus einem Raumschiff betrachten zu können. Sein Traum hatte sich erfüllt. Aus dem kleinen Jungen, der den Sternen nachhing, war ein mit allen Wassern gewaschener Kriegsheld geworden.
    Er riss sich wieder von seinen Gedanken los. Man sah wie sich ein Trägerschiff langsam vor die Sterne zog. Andere verdeckte, andere dafür wieder erschienen.
    „Sind in 2 Minuten am Treffpunkt, Sir!“ sagte Christina.
    „Danke, Fähnrich, legen sie den Countdown bis zum Eintreffen des Feindes bitte auf meinen Bildschirm.“
    Sein Monitor flackerte kurz, zeigte ein Fenstersymbol mit einem PX an und zeigte dann die angeforderten Daten an.
    „Wenn ich zeit habe, muss ich Phil befehlen diese dämlich Startsequenz aus dem Bordcomputer zu löschen.“ Dachte er.
    „Erreichen Treffpunkt, gliedern uns der Formation an und erwarten neue Befehle. Kommando hat laut Bordcomputer Admiral Stenson. Er ist auf der Circumference.“ Sagte Carmen.

    „Schön sie hier alle zu sehen.“ Erschien eine holographische Darstellung des Admirals auf dem Holo-Terminal ( kleine zylindrische Einrichtung in der Mitte der Brücke):„ Wie sie alle wissen, hat der Sigma 2 Überwachungspsoten vor ca. 2 Stunden diese Aufnahmen gemacht. Sie zeigen eine grosse Flotte von Feindschiffen die sich auf Beta Prime zubewegt. Wir haben inzwischen jeden Kontakt zu Sigma 2 verloren und wissen nicht ob sie die Funkverbindung gekappt haben, um weniger Aufmerksamkeit zu erregen, oder ob sie vernichtet wurden. Ich habe leider keine Schiffe, um nachsehen zu lassen.
    Aber nun zu unserem Schlachtplan. Wir haben drei Verteidigungslinien eingerichtet, wobei wir die erste sind und auch die stärkste sind, hier haben wir die Linie Nummer Zwei, wo sich hauptsächlich Jäger und Korvetten befinden. Sollte der Feind mit seinen Grossschiffen bis zur dritten und letzten Linie vordringen wird Beta Prime evakuiert und wir sammeln uns in der Nähe von Blue Sky. Die Orbitalgeschütze werden den Feind schon beschiessen können, wenn er bis zur zweiten Linie vorgedrungen ist. Kommt er weiter ist unsere einzige Aufgabe den Evak-Schiffen genug Zeit zu verschaffen um zu fliehen. Haben sie noch Fragen?“ beendete der Admiral seine Ansprache.
    Jacobs nutzte die Chance und fragte:
    „Sir, bekommen wir mitgeteilt wenn eine Linie fällt, um uns zur nächsten zurückzuziehen?“
    „Ja bekommen sie, Ich weiß schon, warum ich ihnen das Kommando über das Schiff gegeben habe.“ Sagte der Admiral mit einem Grinsen:„ Sollten sie kampfunfähig geschossen werden, das gilt für alle Schiffe die größer als das von Commander Jacobs, nehmen sie Kurs auf das Objekt ihrer Wahl und jagen sich dann in die Luft, wenn das Schiff evakuiert wurde, das können sie per Fernzündung machen, aber auch direkt von der Brücke aus. Aber nehmen sie mit ihrem Schiff auf alle Fällen ein paar von den Bastarden mit und nun machen sie sich bereit für das eintreffen des Feindes und viel Glück meine Herren, Stenson Ende und möge Gott mit ihnen sein!“ sagte der Admiral und beendete seine Ausführungen über die Schlacht endgültig.
    „Sir wir erhalten neue Befehle, bezüglich unserer Stellung. Wir sollen uns zwischen die erste und zweite Linie bringen und dort dann auf weitere Befehle warten.“ sagte Carmen
    „Alles klar, Koordinaten an Steuerkonsole übermitteln, Steuerkonsole bringen sie uns auf Kurs. Mister Derk geben sie mir 95% Reaktorleistung, Opii entferne die Sicherheitsriegel von den Gepard-Raketen. Ist die MSK bereit zu feuern?“ hallten Jacobs seine Anweisungen über die Brücke. Noch während er sprach spürte man, wie sich das Schiff drehte und auf einen, vom Computer, gesetzten Punkt zusteuerte.
    „Sicherheitsriegel gelöst, MSK bereit zum feuern!“ antwortete Opii.
    „Reaktor auf 95%, Sir.“ Sagte Phil:„ Keine Überhitzung, oder eine Schwachstelle im Magnetfeld ersichtlich. Wir können die 5% Leistung noch auf die Triebwerke umleiten, soll ich Sir?“
    „Leiten sie die 5% auf die Schilde um!“ befahl Jacobs
    „Ja, Sir“
    „Waffenkontrolle, MSK abfeuern, wenn Feind in Waffenreichweite, restlich Waffen auf mein Kommando!“
    „Aye, Sir!“ sagte Opii, wie aus der Pistole geschossen.
    Die Brückencrew war hoch konzentriert. Die Spannung hätte man mit einem Messer schneiden können.
    „Erreichen unsere Position, drehe das Schiff in Richtung der ersten Linie um MSK Schuss abgeben zu können!“ sagte Christina
    „Erlaubnis erteilt, Fähnrich.“ Sagte er und sofort spürte man, wie das Schiff durch die Backborddüsen sich der Formation der 1. Verteidigungslinie zudrehte.
    Nun sahen sie zum ersten Mal die Ausmaße der Flotte. Jacobs vergrößerte den Bildausschnitt. Er sah 6 Kreuzer, die sich um die Circumference versammelten. Die Jäger der Circumference starteten. Auch Korvetten waren zusehen, sie bewegten sich allerdings nicht in Abhängigkeit von der Formation, sie schwebten frei durch den Raum.
    „Zeig mir die zweite Linie Opii.“ Sagte Jacobs
    Sofort öffnete sich auf seinem Monitor die Sicht der Heckkamera. Die zweite Linie war allerdings nicht gerade ein Bollwerk. Nur ein Kreuzer schwebte von mindestens 300-400 Jägern umgeben im Raum, auch befanden sich, laut Computer, 70 Korvetten unter den Verteidigern der 2.Linie. Jacobs wusste allerdings, das diese Linie den Vormarsch maximal verlangsamen konnte, aufhalten konnte sie den Feind nicht, dafür fehlte es an Feuerkraft. Die NPG-MK5 Geschütze würden der 2.Linie zum Glück Deckung geben. Der Verteidigungsplan war gut allerdings sah Jacobs gerade den Countdown, welcher die Ankunftszeit des Feindes zeigte. Allerdings lief er nicht mehr runter, sondern hoch.
    „Fähnrich, mit dem Countdown stimmt etwas nicht, er zählt die Zeit rauf und nicht runter?!“ sagte Jacobs.
    „Sir, mit dem Countdown stimmt alles, unser Feind verspätet sich nur.“ Sagte Christina.
    „Hm, komisch, scannen sie noch einmal die Umgebung ab Fähnrich Lance, damit wir sicher gehen können, das sie keine Tarnvorrichtungen nutzen.“ befahl Jacobs.
    „Tarnung?, Nun gut, wie sie wollen.“ sagte Carmen:„Scann läuft, wie zu erwarten keine Signale auf allen Scannern, dafür aber ein Neodymiumrückstände, oh sie sind weg, muss eine Scanner-Interferenz gewesen sein. Keine Schiffe, die sich verstecken, Sir!“
    „Wie zu erwarten,“ dachte er:„ Muss eine starke Interferenz gewesen sein, als das Neodymium angezeigt wurde.“
    Plötzlich schoss ihm ein Gedanke durch den Kopf.
    „Wobei wird Neodymium eigentlich erzeugt oder verwendet?“ fragte Jacobs seine gesamte Brückenbesatzung.
    „Wir verwenden es beispielsweise, um unseren Sprungantrieb zu aktiveren und um ihn am laufen zu halten, dabei stoßen wir es ins All, da die Rückstände allerdings nur gering sind, gibt es keine zusätzliche Belastung. Ausserdem nutzen wir noch 90% der Rückstände, um den Reaktor in Notfällen auch überlasten zu können, wieso Sir?“ fragte Phil.
    „Scannen sie die komplette Umgebung nach diesem Stoff ab!“ befahl Jacobs.
    „Ich weiß zwar nicht, was das bringen soll, aber ich mache es trotzdem.“ sagte Carmen ein wenig gereizt: „Ich hab schon wieder Neodymiumrückstände auf dem Schirm, schon wieder weg. Hier gibt es wahrscheinlich irgendwo eine Strahlungsquelle dafür, vielleicht leckt ja unser Sprungantrieb?“
    „Unser Antrieb leckt nicht, aber Neodymium hat eine äußerst kurze Halbwetszeit, dadurch sehen sie es nicht lange auf ihrem Schirm, Carmen.“
    „Fähnrich Lance führen sie noch einmal einen Scann auf Neodymiumrückstände durch!“ befahl Jacobs.
    „Sir ich habe wieder kurz Rückstände auf dem Schirm gehabt!“ sagte Carmen.
    „Berechnen sie auf diesen Grundlagen einen „Kurs“ der Neodymiumrückstände, Fähnrich!“
    „Sir Kurs berechnet, er liegt auf einer Bahn mit Beta Prime, irgendwelche Befehle?“
    „Setzen sie einen Kurs nach Beta Prime, Reaktor 120% belasten, ziehen sie, wenn nötig die Energie von den Schilden ab und leiten sie sie auf die Triebwerke um. Wir müssen so schnell wie möglich nach Beta Prime!“ sagte Jacobs
    „Warum denn und ausserdem können wir dann doch den Sprungantrieb nutzen?“ sagte Carmen, Phil antwortete ihr:
    „Können wir nicht, da das extrem viel Energie verbraucht und wir dann mit viel Glück uns „nur“ bei Blue Sky befinden. Das System ist nur für Sprünge über lange Distanzen gedacht, da dann der Computer nur die genauen Austrittsvektoren berechnen kann. Aber warum wir so schnell nach Beta Prime müssen, würde mich auch mal interessieren?“ beendete er seine Ausführungen.
    „Stellen sie keine dummen Fragen, tun sie einfach, was ich ihnen sage, Marschall Derks und Fähnrich Lance! Sonst sind wir schnell ein Knäuel. Lance erstellen sie einen Kurs nach Beta Prime, geben sie ihn an die Steuerkonsole, erstellen sie eine Nachricht mit dem Kurs des Neodymiums und hängen sie die Infos über unseren Sprungantrieb an und schicken sie das Paket dann zum Admiral. Unser Feind verfügt ebenfalls über Sprungtechnologie.“ erklärte Jacobs
    „Nachricht raus! Empfangen neue, Sir. Es ist eine der Orbitalplattformen, sie meldet Feindkontakt, sie hatten scheinbar Recht Sir!“ sagte Carmen schockiert.

    Kapitel 19-„Schadensbericht“
    Zitat Commander Michael Jacobs- GMO Dragonfyre

    „Was melden sie?“ fragte Jacobs.
    „Sie melden 3 große kreisförmige Objekte, dabei handelt es sich wahrscheinlich um die „schwarzen Planeten“, und sie melden... warten sie Sir... Sir! Sie melden, das der taktische Computer nicht alle kleinen Objekte anzeigen kann! Es müssen Tausende sein!“ sagte Carmen, die Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen.
    „Wie lange brauchen wir noch bis zum Planeten, und haben wir schon Waffen die wir abfeuern können? Vielleicht die Gepard-Raketen?“ sagte Jacobs, man sah es ihm zwar nicht an, aber die Menge an feindlichen Objekten machte ihm Sorgen.
    „Noch 3 Minuten, bis zum Nav.- Punkt.“ Meldete Carmen von der Navigationskontrolle:„ Taktische Konsole an Fähnrich Johnson übertragen.“
    „Wir könnten die Gepard-Raketen starten, diese würden in 1½ Minuten im Ziel einschlagen. Sie würden wahrscheinlich eh vom Feind abgefangen werden.“ sagte Opii
    „Feuer sie die Raketen ab!“ befahl Jacobs
    „Aber Sir...“
    „Sie sind nicht hier um Befehle in Frage zu stellen, zumindest nicht jetzt, feuern sie die Raketen ab! SOFORT!!!“
    „Aye, Sir!“
    „Und laden sie die Raketenbuchten wieder nach!“
    „Ja, Sir!“
    Das Schiff vibrierte leicht als die 150 Gepard-Raketen aus den Raketenbuchten geschossen wurden
    „Sir der taktische Computer hat alle Feinde erfasst, wie vorhin gesagt, die drei „schwarzen Planeten“, aber nun das eigentlich interessante,..“ fing Carmen an zu sprechen.
    „Kommen sie zum Punkt Fähnrich Lance!“ unterbrach Jacobs sie.
    „Ja, Sir, es sind 3500 kleine Objekte
    . Der taktische Computer zeigte 150 blaue Pünktchen an, die mit 4000m/s ihrem Feind entgegenrasten. Ohne das sie es bemerkten, lösten sich 150 feindliche Schiffe aus dem Verband, um die Raketen abzufangen.
    1½ Minuten später verschwanden die 150 Raketen vom taktischen Bildschirm, der Feind hatte sie abgefangen.
    „Wir haben 150 Gegner weniger, das ist doch schonmal ein Anfang!“ sagte Jacobs, mit einem ironischem Unterton, der leicht zum Sarkasmus hin schwankte.
    „Übergebe Schiffskontrolle an Fähnrich Johnson“ sagte Carmen, drückte einen Knopf und wandte sich wieder ihrem Monitor zu, der nun nur noch Überwachungsdaten anzeigte.
    „Schiffskontrolle erhalten, bringe uns in Schussposition für Angriff mit dem MSK-System.“ Kommentierte Christina die Schritte die sie nun unternahm.
    Man spürte leicht, wie das Schiff seine Richtung wechselte, um in Feuerposition zu kommen.
    „Sind in Position für einen Schuss mit der MSK, Sir!“ rief Opii von seiner Station her.
    „Feuer nach eigenem ermessen, Opii!“ erwiderte Jacobs.
    „Feuer in drei, zwei,“ zählte Opii den Countdown für den Abschuss herunter:„ Eins, Feuer!“
    Die Beleuchtung wurde plötzlich rot, Jacobs hörte ein leises Summen im Ohr, das immer Lauter wurde, als es seinen Höhepunkt erreichte verstummte es schlagartig, aber genauso schlagartig wurde er beim Abschuss des Projektils aus seinem Sitz geschleudert, weil er sich nicht angeschnallt hatte, allerdings hatte ihm auch niemand gesagt, was für Kräfte der Abschuss freisetzt. Sofort rappelte er sich wieder auf, und sah durch das Brückenfenster gerade noch eine kühle blaue Explosion, die einer der drei „schwarzen Planeten hinterlassen hatte.
    „Das Projektil hat ihn einfach so durchschlagen!“ sagte Phil mit herunterhängender Kinnlade.
    „Sofort nachladen Opii, befördern wir noch einen ins Jenseits!“
    „Sir Ich habe mir erlaubt, dies schon zu veranlassen, bevor sie den Befehl gaben.“ Sagte Opii ruhig.
    „Ok, sehr gut, sind diese Kräfte im inneren des Schiffes beim Abschuss eigentlich normal?“ fragte er, während er sich wieder auf seinen Kommandosessel setzte.
    „Natürlich Sir, hat ihnen das niemand gesagt, deshalb sind wir auch alle an unsere Sitze geschnallt, wenn das vorbei, sollten sie zum Doktor gehen. Sie haben eine riesige Beule auf der Stirn“ beantwortete Opii die Frage von Jacobs, nicht ohne in sich hineinzugrinsen. Er hoffte insgeheim auch, das Jacobs dadurch von seinem hohen Ross gefallen war, seit er in diesem Stuhl sass, war er nicht mehr Michael Jacobs, sonder einer dieser arroganten Flottenär... .
    „Sir!“ schrie Carmen auf einmal:„ Die übrigen „schwarzen Planeten“ nehmen Kurs auf uns! Sie bereiten ihre Waffen vor!“
    „Feuern sie alles, was wir haben auf diese Dinger, ziehen sie die alle Energie aus den Triebwerken, die wir haben und leiten sie diese auf die Schilde um, Phil!“
    „Ja, Sir!“
    „Opii, was haben wir noch alles?“
    „Die MSK wird noch geladen, Gepard-Raketen zu Abschuss bereit, NPG- und FLAK-Systeme bereit, nicht viel aber immerhin etwas.“
    „Haben wir noch irgendetwas? Komm schon Opii, gib mir was, womit wir eine Chance haben, das zu überleben!“
    „Wir haben noch eine Möglichkeit, wir haben noch drei nukleare Sprengköpfe, die wir einsetzten könnten, durch den verstärkten Schild kommen wir vielleicht sogar heil durch die Schockwelle und das EMP.“ Sagte Opii mit grosser Sorge in der Stimme
    „Mach sie alle drei scharf, such dir einen aus und blas ihn aus diesem System!“ sagte Jacobs zu Opii
    „Ich darf sie nicht scharf machen, das darf nur der kommandierende Offizier an Bord eines Schiffes mit Nuklearwaffen. Es ist deine Entscheidung! Du musst nur den roten Knopf drücken, dich identifizieren und die Raketen abfeuern.“
    Jacobs tat, wie ihm Opii es erklärt hatte: „Commander Michael Jacobs“.
    Auf dem Monitor erschien der Schriftzug: „Nutzen sie diese Waffen nur im Notfall! Sie tragen mit ihrem Kommando und ihrer Entscheidung aller Konsequenzen die der Einsatz der Raketen nach sich zieht! Viel Glück!“
    „Galgenhumor, die letzten zwei Worte!“ dachte Jacobs.
    „Evakuieren sie alle nicht notwendigen Bereiche des Schiffes und versiegeln sie diese, einen Schuss bekommen wir mindestens ab!“ dies sagte er einfach in den Raum hinein, da er nicht wusste, wer dafür verantwortlich war. Sein Kommando über das Schiff war zu Überstürzt gekommen, um sich genau darauf vorzubereiten.
    „Ja, Sir!“ sagte irgendjemand. Jacobs hörte nicht wer es war.
    „Carmen, Gib mir einen Countdown, leite ihn auch an Miss Johnson´s Terminal rüber, damit sie die Notdüsen einstellen kann.“
    „Wird gemacht, Sir!“
    „Wir waren schon mal „per du“, nennt mich Michael, Jacobs, wegen mir auch Coffee, aber an dem Sir habe ich mich Satt gehört.
    Opii spürte im inneren eine Befriedigung, als er die Worte von Jacobs hörte.
    „Da hast du den Countdown, er ist allerdings nicht sehr genau, da wir nur zwei Fälle kennen, in dem sie die Waffe eingesetzt haben!“
    „Besser als nichts, danke Carmen!“ bedankte sich Michael bei ihr höflich.
    „Keine Ursache.“
    „Sind die Decks evakuiert?“ fragte Jacobs
    „Ja, Sir, alle nicht lebensnotwendigen Decks sind evakuiert!“ diesmal sah Jacobs, wer es war, nämlich Phil.
    „Er ist also für die Decks verantwortlich, sehr gut, jetzt weiss ich auch das!“ dachte er.
    „Pump die Atmosphäre aus den Decks und nenn mich nicht immer „Sir“, das ist ein Befehl!“
    „Ja Sir, eh, Coffee.“ Stotterte Phil zusammen, Jacobs konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, er hatte den jungen Mann hoffentlich nicht vollkommen aus dem Konzept gebracht.
    „Feure die Nuklearsprengköpfe jetzt auf den rechten ab! Mit dem linken müssen wir uns was einfallen lassen!“ sagte Jacobs und feuerte die 3 Raketen ab.
    Drei weisse Streifen schnitten durch die schwärze des Weltraumes, Jacobs verfolgte sie mit den Augen und verdunkelte die Scheiben lieber vorzeitig.
    Dann schlugen alle drei Raketen zur gleichen Zeit in den „schwarzen Planeten“. Innerhalb von einer Tausendstel Sekunde vereinten sich die drei nuklearen Sonnen und bildeten ein zweite Sonne im System, der Weltraum um das Zielobjekt kochte förmlich.
    „Sofort die Gepard-Raketen auf den abfeuern der getroffen wurde, nicht alle auf die gleich Stelle, sondern schön verteilt, Opii!“
    „Feuer!“ Rief Opii nur, als er die 150 Raketen startete.
    Die kleinen versuchten die Gepard-Raketen abzufangen, doch sie waren zu langsam, und so schlugen alle 150 Raketen in den „schwarzen Planeten“ an verschieden Stellen ein. Sie erzeugten so eine Interferenz auf der Oberfläche des „Schwarzen Planeten“, diese Interferenz verstärkte sich noch selbst und zerriss den „schwarzen Planeten“ förmlich.
    „Vorbereiten auf Einschlag!!!“ schrie Carmen durch den Raum, doch es war zu spät, der übriggebliebene „schwarze Planet“ hatte schon gefeuert, als es Carmen auffiel, Sie bekamen die strahlend helle energetische Kugel mit voller Wucht ab. Im inneren des Schiffes wurde es plötzlich unerträglich heiß. Die Alarmsirenen gingen an und irgendjemand schrie: „Hüllenleck auf Deck 13!!!“
    Jacobs wachte aus seiner nur wenige Sekunden dauernden Ohnmacht auf und sah das Grauen. Die Brücke war ein heilloses durcheinander, alle hingen nur in ihren Stühlen und wachten langsam wieder auf, alle bis auf einer, aber das Durcheinander auf der Brücke war zu gross, als das man das hätte mitbekommen können.
    Als Jacobs sah, das es Phil gut ging, fragte er schliesslich:
    „Schadensbericht?“

    Kapitel 20-„Explosion des Reaktors steht kurz bevor.“
    Zitat Bordcomputer der GMO Dragonfyre

    „Beruhigt euch!!!“ schrie Jacobs in das Durcheinander, was daraufhin sofort aufhörte.
    „Sehr gut, haben wir Verletzte?“ fragte Jacobs mit aller Ruhe, die er aufbringen konnte.
    „Ja, Sir, Ich habe eine Platzwunde am Kopf, aber Chrissy hat es wesentlich schlimmer erwischt, Sir. Sie ist bewusstlos!“ sagte einer der jungen Offiziere, Jacobs konnte nicht erkennen, um wen es sich handelte.
    „Sofort ein Sanitätsteam auf die Brücke, wer Platzwunden hat, kann noch weitermachen, sonst noch irgendwelche Wehwehchen?“
    „Sir, nein, Sir!“ antwortete die Brückencrew geschlossen und begann ihre Arbeit wieder aufzunehmen.
    „OK, Phil gib mir jetzt den Schadensbericht.“ Sagte Jacobs zu Phil.
    „Willst du den wirklich hören?“ fragte Phil nach.
    „Phil, sofort, und geben sie mir ein Bild auf den Monitor, wo sich unser Feind gerade befindet!“
    „Ja, Chef“ antworteten Carmen und Phil zusammen.
    „OK, Chef, wir haben Hüllenlecks auf den Decks 5, 13, 19 und 25. Der Reaktorraum hat ebenfalls was abbekommen, die Kühlung ist nur zu 5% Einsatzbereit, was bedeutet das wir den Reaktor zu maximal 20% belasten können, der Schild ist ebenfalls ausgefallen. Ums auf den Punkt zu bringen, wir sind total am Arsch!“
    „Fantastisch, wie sieht es mit den Waffen aus, Opii? Ich hoffe doch besser als mit dem Rest des Schiffes.“ wandte sich Jacobs zu Opii: „Carmen, wo bleibt mein Bild, wenn nötig greife auf Kameras von Satelliten zu.“
    „Kommt gleich, Chef!“
    „Sir, die Waffen sehen noch schlechter aus , als der Rest des Schiffes, das MSK-System ist zerstört, die Nuklearsprengköpfe verschossen, den AM-Torpedo, den wir nicht einsetzen können, haben wir noch, 27 Gepard-Raketenwerfer können wir noch nutzen, NPG- und auch FLAK-Systeme ausgefallen. Ich sag es mal so, wir sitzen auf dem trockenen.“ Erklärte Opii.
    „Was funktioniert hier eigentlich noch?“ fluchte Jacobs, während das Sanitätsteam Johnson und den verletzten Offizier wegbrachten.
    „Der Sprungantrieb geht noch, Sir.“ Sagte Phil.
    „“Ich hab hier ein Bild von der Flotte und dem Feind, ich sende dir gerade die Daten.“ Sagte Carmen.
    „Hast du sie dir schon angeschaut?“
    Nein, hab noch anderes zu tun, zum Beispiel zu schauen, ob uns was am Arsch klebt!“ sagte sie gereizt.
    „Verdammte Scheisse!“ brüllte Jacobs, wie ein Stier:„ Phil, mach den Sprungantrieb bereit, Ich will, das wir in spätestens 3 Minuten hier verschwunden sind!!! LOS!“
    „Was ist denn los?“ fragte Opii verdutzt.
    „Wir haben nicht nur ein Problem, sondern fünf Probleme und diese fünf Probleme vernichten gerade unsere Flotte und da wir nicht Einsatzfähig sind, mache ich das einzige, was mir einfällt. Wir ziehen uns zurück, bring uns nach Blue Sky, Carmen!“ beendete Jacobs gerade seinen Satz, als die Brücke durch zwei Blitze erhellt wurde.
    „Mein Gott, was war das?“ stieß Carmen ängstlich hervor.
    „Die Circumference und die Guardian sind gerade vernichtet worden.“ Sagte Jacobs kühl: „Wie lange noch bis zum Sprung, Phil?“
    „2½ Minuten!“
    „Haben wir nicht, wie weit hast du den Reaktor belastet, um den Sprungantrieb zu laden?“
    Schweigen.
    „Phil, was ist?“
    Immer noch schweigen.
    „PHIL!!!“
    „Zu ... 23%, Sir!“ stotterte er hervor.
    „Was?... Gib mir 35%, wir müssen hier weg, ob wir nun bei einer Kernschmelze draufgehen oder wenn die uns rösten wollen, kann uns egal sein, aber wir haben bei Erstens noch die Chance zu überleben! Also los Phil, gib mir 35% auf den Reaktor, Sofort!!“ befahl Jacobs Phil.

    „Ich wollte einen meiner Offiziere vor so eine Entscheidung stellen, die Alles oder Nichts Fragen sind meine als Kommandant. Verdammt!“ dachte Jacobs.
    „Reaktor auf 40%.“ meldete der Computer:„Explosion des Reaktors steht kurz bevor. Warnung. Explo...“
    „Computer Explosionswarnung bis auf weiteres deaktivieren!“ sagte Jacobs:„ Phil, Ich sagte 35% nicht 40%?“
    „Ich weiß, Sir, aber wenn wir nicht auf 40 Prozent gehen, werden wir eingeholt und vernichtet.
    Sprungantrieb ist in 30 Sekunden bereit.“
    So gefiel das Jacobs, der junge Mann hatte seine Angst abgelegt, er hatte dem Tod in die Augen geblickt und war jetzt wieder vollkonzentriert.
    „Feind erreicht uns in 33 Sekunden!“ schrie Carmen Jacobs zu.
    „So knapp wird das also, haben wir noch Gepard-Raketen?“
    „Ja, die 27 Werfer habe ich vorhin bestücken lassen.“ Sagte Opii zu Jacobs
    „Feuer sie auf ein Ziel deiner Wahl ab, ... ausser uns!“ fügte er noch hinzu.
    „Raketen abgefeuert.“
    Jacobs wusste, das diese Aktion Verschwendung von Munition war, aber ihm fiel nichts besseres ein, als den Feind so aufzuhalten.
    „Das war sinnlos.“ Sagte er zu seiner Brückencrew tonlos.
    „Sir die Objekte drehen ab, sie bilden eine Formation, das grösste der Objekte ist in der Mitte, und richtet seine Öffnung auf Beta Prime. Die anderen vier kreisen um es herum und sind mit ihm über einen Energiestrahl verbunden. Ich glaube die sammeln für irgendetwas Energie!“ sagte Carmen.
    „Auf den grossen Monitor in der Mitte Carmen!“ Befahl ihr Jacobs.
    „Geht klar!“
    Das Bild erschien auf dem Monitor.
    „Was haben die vor?“ fragte Jacobs in die Runde.
    „Sprungantrieb bereit, Chef, sollen wir springen?“ fragte Phil
    „Noch nicht, Ich will erst wissen, was die mit der Aktion bezwecken wollen, bereithalten Phil, könnte sein, das wir hier sehr schnell wegmüssen!!“
    „Ja, Sir!“
    Der Energieball, die mächtigste Waffe des „Schwarzen Planeten“, wurde an seiner Öffnung immer grösser. Er wuchs bis auf ein Drittel der Gösse des „schwarzen Planeten“ an, das kühle schwache Blau des Energieballs wurde immer heller, bis es schliesslich strahlend weiß war.
    2 Sekunden später schoss der Energieball vom „schwarzen Planeten“ weg und flog auf den grössten Ozean von Beta Prime zu. Das Wasser des Ozeans verdampfte schon, als der Energieball noch hunderte Kilometer entfernt war. Die Wolken verdampften auch. Tausende Kilometer entfernte Wälder fingen, aufgrund der unglaublichen Hitze, Feuer.
    „Die Apokalypse.“ Sagte Jacobs.
    Plötzlich brachen auf dem Planeten alle Vulkane aus, die Atmosphäre wurde mit Ruß vollgepumpt, bis man nicht mehr sahen, was auf der Planetenoberfläche geschah. Auf einmal spaltete der Planet in 4 Teile. Ein Trümmerregen ohne gleichen schoss auf die Dragonfyre zu, gefolgt von einer riesigen Feuerwalze.
    „SOFORT SPRINGEN, PHIL, SOFORT,SOFORT!!!!“ schrie Jacobs.

    Ne es geht noch weiter, das war erst ma der Abschluss des ersten Teils. Hier also gleich die nächsten Kapitel. (Es dürfen auch andere was zu meiner Story schreiben, abgehsehen von Schirmi( du darfst natürlich schön weiter posten, aber ein paar andere Stimmen wären trotzdem ganz nett) )

    Kapitel 13-„Jacobs, was wollen sie eigentlich in Zukunft machen?“
    Zitat Admiral Stenson- Oberkommandeur der Beta Prime Kolonie

    „Wisst ihr, warum die alle so begeistert von uns sind?“ fragte Fähnrich Lance.
    Erst jetzt fiel Jacobs auf, das er dem Fähnrich eine gewisse Attraktivität nicht abstreiten konnte. Sie war ca. 1,78m gross, schlank, hatte nach Vorschrift schulterlang geschnittenes blondes Haar. Aufgrund der Strapazen der letzten Tage, konnte Jacobs verstehen, das sie ein wenig blass war.
    „Erde an Leutnant Jacobs, Erde an Leutnant Jacobs, sind sie noch da?“ fragte der Fähnrich verärgert
    „Würden sie mir bitte eine Antwort geben oder wollen sie mich weiter sabbernd beglotzen!!“
    „Entschuldigung, Fähnrich, das wollte ich nicht und, Nein, ich habe keine Ahnung, wieso die so begeistert von uns sind.“ Sagte Jacobs peinlich berührt und lief Rot an.
    Plötzlich erschien Admiral Stenson auf dem Com-Band (Eine Art Bildtelefon, die man am Arm trug).
    „Jacobs, wo bleiben sie denn, wollen sie denn die Feier verpassen?“ fragte der Admiral neugierig
    „Sie wundern sich vielleicht, warum sie so bejubelt werden, nun sie sind die letzten Überlebenden der Metal Gear-Katastrophe, haben mit fast flugunfähigen Schiffen gegen 20 Piraten gewonnen und haben uns mit wichtigen Informationen über den Feind versorgt! Ich fand, dass das eine Anerkennung wert ist!“
    „Danke Sir,“ bedankte sich Jacobs: „Ich und mein Team begeben sich sofort zur, ja eh, wohin eigentlich?“
    „Zur Offiziersmesse! Habe ich ihnen das nicht gerade gesagt?“ teilte der Admiral Jacobs den Ort der Feier mit:„Na ja, Ich werde eben doch langsam alt.“ scherzte der Admiral und verschwand vom Com-Band.
    „Leute, wir müssen zur Offiziersmesse und uns belobigen lassen vom Admiral! Ich glaube, das wird anstrengender, als alle Sachen die bisher passiert sind.“ Lockerte Jacobs ein wenig die Stimmung seiner Truppe.
    Sie hatten natürlich schwere Verluste erlitten und es war schwer, das alles nur für die Augen der Admiralität, unter den Teppich fallen zu lassen.
    So bewegte sich das Team durch den Hangar auf den Lift, der zur Offiziersmesse führte, zu. Der Hangar war extra für ihre Ankunft geräumt wurden, so hatten sie das Gefühl. Nur die 9 Schiffe seines Teams und das von ihm selbst waren übrig geblieben.
    Langsam setzte sich der Lift in Bewegung und fuhr dann spürbar schneller bis er kurz vor der Offiziersmesse plötzlich abbremste. Keine Sekunde später, fuhren die Türen des Lifts auf und es kam die Offiziersmesse zum Vorschein.
    Die Messe war schnell geschmückt worden. Nur ein paar Girlanden und ein grosses Schild, mit der Aufschrift „Klasse, Metal Gear Überlebende, ihr seid die besten“. Jacobs und selbst die Offiziere, die ihn geschrieben hatten, fanden ihn ziemlich hohl, aber in der kurzen Zeit war ihnen nichts besseres eingefallen. Das Buffet sah allerdings fantastisch aus, es gab alles, was das Herz begehren konnte. Fleisch, Kartoffeln, Fisch, Obst und Gemüse, Joghurts und sogar für die Opiid war eine extra Platte hergerichtet worden, auf dieser fanden sich Hexianischer Wanderplankton und Gangeswalfilet und eine viel zahl anderer Speisen, die die Gaumen von Opiid und Menschen gleich befriedigten.
    Der Admiral kam auf sie zu und beglückwünschte sie zu ihrem grossen Triumph und der Leistung die sie vollbracht hatten. Es wurde sogar jedem ein Colony Star verliehen. Die jungen Offiziere standen wie Wundertüten da und streckten die Brust mit dem Orden stolz noch weiter nach vorn.
    Kurz nach dieser Zeremonie nahm der Admiral Jacobs beiseite und fragte ihn:
    „Jacobs, was wollen sie eigentlich in Zukunft machen?“
    „Ehrlich gesagt, weiss ich das selber noch nicht so ganz, Sir!“
    „Gut, Ich denke, sie wissen, das ihre Schiffe maximal noch in einem Geschichtsmuseum ausgestellt werden können“ sagte der Admiral:„Deswegen werde ich ihnen nach ihrem wohlverdienten Urlaub das Kommando über einen neuen Korvettentyp geben.“
    „Sir! Aber gibt es nicht Offiziere die besser geeignet sind, als ich? Ich meine, das ist eine grosse Ehre, aber ich glaube nicht, das ich für so was geeignet bin.“
    „Was sie glauben, ist Nebensache für mich. Sie haben Recht es gibt Piloten mit besseren Fähigkeiten als den ihren, aber sie haben etwas ..eh besonderes, was sie zu einem geborenen Commander und damit zum Captain einer Korvette macht. Das lässt sich nicht genau beschreiben, aber man spürt es, wenn man in ihrer Nähe ist. Sie würden für die Crew eine gewisse Sicherheit ausstrahlen. Aus diesen Gründen will ich sie dafür und keinen anderen!“ sagte Admiral Stenson zu Jacobs.
    „Ich danke ihnen für ihr Vertrauen, Sir!“ Jacobs salutierte vor dem Admiral:„Und ich nehme die Aufgabe an.“
    Nach diesen Worten nickte der Admiral zufrieden und ging zu seinem Tisch und trank seinen Kognak. Jacobs ging zum Buffet, um sich endlich seit zweieinhalb Tagen mal wieder ordentlich den Magen vollzuschlagen. Am Buffet stand auch Fähnrich Carmen Lance, sie hatte auf ihrem kompletten Teller nichts ausser Joghurt. Jacobs starrte verdutzt auf den Teller und wollte gerade fragen, als der Fähnrich scheinbar aus seinem Blick deutete, das er das mehr als Merkwürdig fand, sagte:
    „Ich steh total auf das Zeug! Davon konnte ich nie genug haben und ich hab seit zwei Tagen keinen Joghurt mehr gegessen, das brauche ich einfach!“
    „Aha.“ Das waren die einzigen Worte die Jacobs herausbrachte in Anbetracht des riesigen Joghurtberges auf ihrem Teller
    „Deshalb nannten mich auf der Metal Gear doch auch alle „Yogu“, weil ich so gerne Joghurt esse.“ versuchte sie den Joghurtberg auf ihrem Teller zu erklären:„Oh Gott, ist das peinlich!“
    Mit diesen Worten und rotem Kopf verschwand sie aus Jacobs Blickfeld und liess ihn einfach so stehen.
    2 Stunden später war die „Feier“ beendet und Jacobs ging in die ihm zugewiesene Schlafkammer.
    Er konnte die ganze Nacht nur an den peinlichen Vorfall mit dem Yoghurt denken und schlief letztendlich friedlich in seinem Bett ein.

    Kapitel 14-„Was wollen sie auf Blue Sky?“
    Zitat Admiral Stenson- Oberkommandeur der Beta Prime Kolonie


    Die nächsten Tage machten sie nichts besonderes. Die Orden wurden ihnen nun noch einmal, unter grossem Medienrummel verliehen. Sogar Fernsehteams aus der EF und der Allianz waren gekommen, um die Verleihung der Orden auf Band zu haben.
    Die Überlebenden der Metal Gear und die, die in der Schlacht um Beta Prime grosses geleistet hatten, wurden ausgezeichnet.
    Der Admiral hielt anschliessend noch eine Rede, die hauptsächlich den heroischen Einsatz der Streitkräfte erwähnte, am Schluss ging der Admiral dann auf die unzähligen Gefallenen ein.
    „Ihr Einsatz war der beste von allen und ohne diese Menschen und Opiid, die ihr Leben gelassen haben, würden wir heute nicht hier stehen und deshalb bitte ich sie nun eine Schweigeminute einzuhalten. Danke für ihre Aufmerksamkeit.
    1 Minute schwieg der riesige Konferenzraum, in dem 350 Personen Platz fanden. Nach der einen Minute, hörte man das zurückschieben der Stühle und die ersten Journalisten gingen mit ernsten Mienen aus dem Raum. Einige Leute blieben noch im Raum, auch Jacobs und sein Team.
    Nach einer weiteren Minute bewegten sie sich auch auf den Ausgang zu, aber der Admiral kreuzte ihren Weg.
    „Jacobs, kann ich mit ihnen reden, es geht um ihre zukünftige Aufgabe innerhalb der Flotte.“ Fragte der Admiral, allerdings war es weniger eine Frage, sonder ein Befehl.
    „Natürlich Sir.“ sagte Jacobs zum Admiral:„Ihr könnt ja schon mal vorgehen, wir sehen uns dann beim Abendessen.“ Sagte er zu den anderen
    „Na dann bis nach her.“ Antwortete Opii und ging mit den anderen von dannen.
    „Um was geht es denn Admiral?“ wandte sich Jacobs wieder Stenson zu.
    „Nicht so respektlos Junger Mann!“ schnauzte ihn der Admiral an und mahnte damit die genervte Stimmlage von Jacobs. In den letzten Tagen war andauernd irgendetwas gewesen, weswegen Jacobs mit dem Admiral hätte sprechen müssen. Er wiederholte andauernd, dass er eine streng geheime Aufgabe mit dem Schiff, das er bisher noch nicht einmal gesehen hatte, übernehmen würde.
    Diesmal ging es allerdings um etwas anderes, nämlich die Besatzung für sein Schiff.
    „Ich nehme an, das sie sich noch keine Gedanken über die Besatzung gemacht haben, Jacobs.“ Sagte der Admiral
    „Nein, Sir! Das habe ich in der Tat nicht.“ Versuchte Jacobs nicht genervt zu klingen, was ihm nicht allzu gut gelang, doch diesmal sah der Admiral über diesen Lapsus hinweg.
    „ Ich habe mir die Mühe gemacht ein paar geeignete Kandidaten für das Schiff auszuwählen. Diese Leute kommen auf alle Fälle auf das Schiff, allerdings dürfen sie die Führungskräfte bestimmen.
    Ich nehme an, das sie über die wichtigsten Offiziere und was sie leisten müssen, informiert. Wenn nicht habe ich eine Kopie des GMO-Kodexes beigelegt. Machen sie sich die nächsten Tage Gedanken über die Offiziere und wählen sie weise aus. Ich hätte da noch eine private Frage, wenn sie erlauben?“ fragte der Admiral am Ende seiner Anweisung.
    „Natürlich, Sir.“ Antwortet Jacobs
    „Was wollen sie auf Beta Prime?“
    „Ich möchte meine Familie und alte Freunde besuchen, Sir. Gibt es da etwas gegen einzuwenden?
    „Nein natürlich nicht Leutnant, ich war nur neugierig! Dann sehen wir uns in 4 Tagen wieder, dann werden sie ihr Schiff auch zu erstenmal sehen. Ich darf leider nicht viel verraten, aber es ist ein Prachtstück!“ beendete der Admiral mit einem Grinsen auf dem Gesicht das Gespräch und ging.
    Jacobs ging in Richtung Speisesaal und traf wieder auf die anderen. Die sich alle schon für die Gala am Abend umgezogen hatten.
    „Nun beeile dich mal, wir müssen vollständig anwesend sein und du bist noch in der normalen Uniform“ wurde er von Yogu angeblafft, die scheinbar nicht nur ein wenig nervös war, sondern schon recht hysterisch.
    „Ja ja, ein alter Mann ist kein Expresskurier, also wartet hier, in 5 Minuten bin ich wieder hier!“ sagte er schnippisch zu ihr und trieb ihr die Zornesröte ins Gesicht und so verduftete er sogleich in seine Kabine, duschte sich in der „Turbobrause“(schnelles System zum reinigen von Körperunreinheiten, Wasser wird zusammen mit Seife in Duschzelle gebracht und beseitigt so in extremer Geschwindigkeit Dreck am Körper), putzte sich die Zähne und zog sich um und stand in exakt 5 Minuten erschöpft vor den anderen und sie gingen auf die Gala.
    Militärangehörige und Piloten im besonderen hassten solche Auftritte, aber sie wurden nach jeder gewonnenen Schlacht gemacht und so blieb ihnen nicht anderes übrig.


    Kapitel 15-„Darf ich bitten?“
    Zitat Leutnant Jacobs- Überlebende der Metal Gear Katastrophe

    „Ich begrüsse sie alle recht herzlich auf dieser Veranstaltung! Ich hoffe ihnen wird die Triumphfeier gefallen! Kommen wir nun zum Abendprogramm.“ Sagte der Admiral und liess sich einen HOLO-ROM bringen, auf diesen winzigen Scheiben wurden Erinnerungen gespeichert, die, wenn man sie brauchte, sofort angezeigt werden konnten. Dies tat nun auch der Admiral, das Gerät verfügte standardmässig über einen Fingerabdruckscanner, welcher mit einem Piepen die Identität des Admirals bestätigte. Vor seinen Gesicht sah man ein kleines Viereck schweben, welche die Informationen wie ein Papierblatt anzeigte. Dann begann der Admiral, das Abendprogramm aufzuzählen:
    „Also der erste Punkt auf der Liste ist der Eröffnungstanz, dann haben wir Videoaufzeichnungen von der Schlacht die wir uns anschauen wollen!“ sagte er mit begeisterter Stimme:„ Dazu wird das Essen gereicht, natürlich Rassenspezifisch, wenn dieser Punkt abgearbeitet ist, wird die Tanzfläche wieder freigegeben und, wer will, kann dann auch gehen. Ich nehme an, das vor allem die Piloten dann nicht mehr zu sehen sein werden, also gucken sie sich die Helden der vergangenen Tage genau an, werte Gäste! Ach ja, und als Überraschung werden wir noch ein neues Schiff vorstellen“ Bei diesen Worten wurde Jacobs neugierig, handelte sich es da etwa um sein zukünftiges Schiff:„Aber nun sollte ich das Pärchen für den Eröffnungstanz wählen, traditionell ist es der Soldat, der am meisten geleistet hat. Mal überlegen.“ brach der Admiral vorerst mit seiner Eröffnungsrede ab
    „Hoffentlich muss ich diesen Misttanz nicht aufführen“ sagte Jacobs, ein Schwall der Hoffnung klang in seiner Stimme mit.
    „Wieso ausgerechnet du?!“ fragte Opii belustigt
    „Weil ich der war, der mit dem Admiral gesprochen und ihn über den „Schwarzen Planeten“ informiert hat!“ erwiderte Jacobs ein wenig ärgerlich
    „Mal angenommen, er ruft dich auf, den ersten Tanz zu machen, wen wirst du denn auffordern? Mischte sich nun auch Carmen in das Gespräch ein und blickte ihn verträumt an.
    „Darüber hab ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Aber ich glaube, allein schon, um dir die fiesen Sachen, der letzten Tage heimzuzahlen, würde ich dich auffordern, aber auch weil du unter den hier anwesenden Frauen die beste Figur hast.“ Gab Jacobs die gewünschte Antwort.
    „Und was machst du, wenn ich nein sage?“
    „Dann ziehe ich das auf die Tanzfläche und ich glaube ich bin kräftiger als du!“
    „Ehrlich gesagt, wird wohl keine Gewaltanwendung nötig sein, da ich mit dir auch freiwillig auf die Tanzfläche gehen würde. Und zwar, weil du hier von den anwesenden Menschlichen Männchen noch die beste Figur hast“ sagte sie und zwinkerte ihm zu
    Er lächelte kurz.
    „Könnt ihr beiden vielleicht endlich mal aufhören rumzuflirten, der ganze Saal schaut schon zu uns rüber“ brachte Opii sie zum schweigen.
    „AH, wie ich sehe, verstehen sich Leutnant Jacobs und Fähnrich Lance ausgezeichnet. Würden sie beide uns wohl die Ehre erweisen. Leutnant Jacobs, meine verehrten Gäste, ist übrigens einer der Überlebenden der Metal Gear Katastrophe und der Offizier der wohl die wichtigsten Informationen über das Zielobjekt hatte und uns ausserdem den kompletten Speicher des Bordcomputers der Metal Gear brachte und ausserdem hat er auch noch zusammen mit seinem Team 20 Piratenschiffe abgeschossen. Diese Szene werden wir ihnen nachher bei der Videoaufführung zeigen, deshalb möchte ich nicht mehr verraten. Aber genug der Lobeskundgebungen für Leutnant Jacobs. Nun möchten wir sehen wie sie das Tanzbein schwingen können. Machen sie ihrer Zunft keine Schande Jacobs!“ beendete der Admiral seine kleine Rede.
    Jacobs stand aus seinem Stuhl auf und ging um den Tisch, um den Fähnrich zum tanzen aufzufordern:
    „Darf ich bitten, meine Dame?“ fragte er höflich.
    Sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und antwortete mit einem
    „Ja, natürlich, Sir!“
    Während sie auf die Tanzfläche gingen, fragte Jacobs den Admiral noch, welchen Tanz sie eigentlich tanzen sollten. Es handelte sich um einen Wiener Walzer, was ur-klassisches also.
    „Zum Glück ist der relativ einfach, den hab ich mir sogar noch aus der Tanzstunde gemerkt.“ Flüsterte er seiner Partnerin zu.
    Sie stellten sich gegenüber auf. Sie legte ihre Hand auf Jacobs Schulter und er seine in ihre Hüfte.
    „Wehe, wenn du noch tiefer kommst!!“ warnte sie Jacobs vor
    „Keine Sorge, das mach ich erst, wenn du mir das erlaubst.“ Scherzte er
    „Darauf kannst du lange warten.“ Scherzte sie während die Musik einsetzte und sie versuchten mit dem Takt mitzuhalten.
    „Du siehst übrigens Klasse aus“ als ihm bewusst wurde, was er gerade gesagt hatte, war es bereits zu spät. Er lief leicht rosa im Gesicht an:„, wollte ich nur mal so gesagt haben.“
    Aber die Worte hatten auch Lance überrascht und auch sie lief rot an
    „Du auch.“ Flüsterte sie ihm leise zu. Sie tanzten nun enger zusammen
    Dann hörte das Stück auf und sie tanzten, zwar aus dem Takt geraten, noch die letzten Schritte aus.
    „ Danke für den Tanz.“ Sagte er zu ihr.
    „Ich muss danken, du hast fantastisch geführt!“ erwiderte sie sein Kompliment. Und schaute ihm in die Augen, liess ihn letztendlich aber mit ihrem Blick los und kehrte, von Jacobs gefolgt, zum Tisch zurück an dem Opii und die anderen sassen.
    „Mit Bravour gemeistert ihr beiden, wirklich gut!“ sagte Opii und fügte hinzu:„ Bin ganz froh das ich das nicht machen musste, ich hätte nicht gewusst mit wem ich tanzen soll!“
    „Opii, die Opiid können tanzen?“ fragte Carmen erstaunt.
    „Ja, aber nur unsere eigenen Tänze und die kann man schwer unter normalen Schwerkraftbedingungen machen.“

    „Nun gut nachdem der Leutnant und der Fähnrich ihre Aufgabe so gut gemeistert haben, kommen wir nun zum Essen und zu den Videoaufnahmen der Schlacht um Beta Prime. Das Objekt traf etwa um 0630 ein und zerstörte die Orbitale Reperaturstation „Quassl“. Das Objekt benutzte keine Waffen, sondern es rammte die Station einfach mit sehr hoher Geschwindigkeit, wodurch das Objekt einige Teile verlor und die Station zu Raumstaub verarbeitet wurde“ kommentierte der Admiral das Video, auf dem die komplett zerstörte „Quassl“ Reperarturplattform gezeigt wurde, dann wie die Station explodierte als der Energiegenerator das magnetische Feld um den AM-Generator nicht mehr halten konnte. Die Zuschauer hatten während der Rede des Admirals, das Essen erhalten. Für Menschen gab es normale Kartoffeln und ein Stück Hühnchenfleisch, zusammen mit dem sogenannten ryllianischen Gemüse, welches aussieht wie Riesenerbsen, aber schmeckt wie Rotkohl. Für die Opiid gab es das gleiche, wie auf der „Überlebensfeier“, also Wanderplankton aus Hexian und Gangeswalfilet
    „Durch dieses Feld stiess später Leutnant Jacobs sein Geschwader zu uns. Wir taten natürlich das, was am naheliegendensten war, wir riefen die gesamte Flotte aus den benachbarten Systemen nach Beta Prime, auch die Metal Gear, die auf einer Geheimmission war. Diese traf allerdings schon ca. 10 Stunden vorher auf den Feind und wurde dabei komplett zerstört, durch Zündung des AM-Torpedo, der mächtigsten konventionellen Waffe, die die GMO nutzt. Wir haben zwar Videoaufzeichnungen von diesem Vorfall, aber diese werden im Moment noch ausgewertet. Leutnant Jacobs sein Geschwader war das einzige, was diesen Vorfall überstand.
    Als wir dann die Flotte zusammengetrommelt hatten, bewegte sich der „Schwarze Planet“, wie er von den Metal Gear Piloten genannt wird, nicht mehr. Dieser Zustand dauerte ca. bis 1555. Mit dem auftauchen des Geschwaders von Leutnant Jacobs, fing der Schwarze Planet plötzlich an zu beschleunigen. Daraufhin feuerten wir ein NPG-MK5 ab, welches die Beschleunigung allerdings nur verlangsamte. Sie sehen ja auf der Videoleinwand, was dann passierte . Die Kreuzer und Korvetten griffen an und wir versetzten dem „schwarzen Planeten“ einige kritische Treffer, leider konnte er noch mit seiner Energiewaffe feuern und vernichtete die Mitschell. Leutnant Jacobs bekämpfte, während dieser Zeit mit seinem Geschwader, eine Gruppe Piraten. Trotz schwerer Schäden konnte das Geschwader den Kampf gewinnen und kehrte sofort wieder auf den eigentlichen Kurs Richtung „schwarzer Planet“ zurück, um uns zu helfen, allerdings flüchtete kurz darauf der „schwarze Planet“ und die Schlacht war zu Ende“ beendete er den Kommentar zum Film.
    „Der Saal applaudierte dem Admiral, der erst einmal eine kräftigen Schluck aus seinen Whiskeyglas nahm und dieses mit einem Zug leerte.
    „Nun zum nächsten Punkt.“ sagte er, als das Essen abgeräumt wurde:“ Wenn ich sie bitten darf von ihrem Stuhl aufzustehen und an die Stationsfenster zu gehen, die sich jetzt öffnen.“
    Die Stationsfenster öffneten sich und vor ihnen schwebte ein Schiff, das grösser als eine Korvette, aber kleiner als ein Kreuzer war. Es hatte für ein Kampfschiff ein gelungenes Design. Es hatte vier Triebwerksaugänge, und wurde nach vorne hin schmaler und lief dann spitz zusammen an der Spitze des Schiffes. Auch kleine Tragflächen waren an der Seite angebracht, auf denen unten und oben Waffenhalterungen angebracht waren. Eine Glasscheibe war in eine Vertiefung gefasst wurden, Jacobs konnte sich denken, das es sich dabei um die Brücke handelte.
    „Dieses Schiff wird von uns demnächst als Fregatte eingesetzt, diese Schiffsklasse soll das Bindeglied zwischen Korvette und Kreuzer darstellen. Ich möchte ihnen auch gleich den Commander dieses Schiffes vorstellen, nämlich Leutnant Jacobs, der aufgrund seiner grossen Taten, dieses Kommando erhält, die Besatzung wird in den nächsten Tagen vorgestellt, sobald Leutnant Jacobs seine Brückencrew zusammen hat. Leutnant, sie könnten auch mal hier zu mir auf das Podest kommen.“ sagte der Admiral und Jacobs der dicht gedrängt neben Opii und Carmen stand setzte sich in Bewegung und stellte sich auf das Podest neben dem Admiral. Die Menge applaudierte und die Journalisten nahmen alles auf , um damit die Zeitungen zu füllen.
    Jacobs schwang sich nach 5 Minuten wieder vom Podest und ging auf sein ehemaliges Geschwader zu, wo Opii ihm gleich gratulierte:
    „Herzlichen Glückwunsch Junge, jetzt trennen sich wohl unsere Wege, was?“
    „Vielleicht, aber ich hab wahrscheinlich Verwendung für dich auf dem Schiff.“ Antwortete er Opii
    Carmen umarmte ihn und schüttelte ihm die Hand.
    „Hast du auch was für mich?“ fragte sie scherzend
    „Muss mal sehen, der Admiral hat mir an die 200 Personalakten gegeben, mit Leuten, die ich nehmen kann.“
    „Wann willst du die denn alle durcharbeiten?“ fragte Opii
    „Keine Ahnung, wahrscheinlich heute Abend, wird wohl nicht allzu spät werden“ sagte er und setzte sich Richtung seines Quartiers in Bewegung.
    „Warte ich komme mit, ich will nicht noch länger auf die „Gala“ bleiben“ rief ihm Carmen hinterher. Er drehte sich um und wartete noch kurz auf sie und Opii, der ihr folgte.
    Opii hatte als erster sein Quartier und wünschte ihnen noch eine schönen Abend und Jacobs viel Glück bei der Suche nach geeigneten Kandidaten. Er und Carmen schlenderten langsam den Gang zu ihren Quartieren hinunter, keiner von beiden traute sich ein Wort zu sagen. Dann kamen sie an Carmen ihrer Zimmertür vorbei und sie sagte:
    „ Hier ist mein Quartier, wir sehen uns morgen.“ Sagte sie und kam näher an ihn ran und küsste ihn auf die Wange.
    „Bis Morgen.“ Stotterte Jacobs zusammen und sah sie hinter der Tür verschwinden.
    Er stand noch zwei Minuten da, ohne sich zu bewegen, riss sich dann aber von seinen Gedanken los und ging in sein Zimmer.
    „Bringt jetzt nichts, darüber nachzudenken, auf mich wartet noch viel Arbeit“ dachte er und ging in sein Zimmer. Er kramte die ersten Akten für die Navigatoren aus dem Stapel und begann zu lesen.

    Fähnrich Lance, Carmen:
    - ausgezeichnete Navigationskenntnisse
    - Ausbildung in Raumüberwachung
    - ...
    - geeignet für die Mission zu: 90% , ausserdem gutes Pflichtbewusstsein

    2nd Leutnant Vince, Peter:
    - sehr gute Navigationskenntnisse
    - Spezialausbildung in Raumüberwachung
    -...
    - geeignet für Mission zu:70%, aufgrund unzureichender psychischer
    Belastbarkeit

    „Es muss doch noch bessere Ergebnisse, als diese 90% von Carmen, geben!“ dachte Jacobs und schaute den Stapel nur nach den Eignungsdaten der Offiziere durch.
    „Das kann doch nicht sein, keiner kommt an Carmens Fähigkeiten rann und wenn doch, dann ist er entweder im Lazarett, tot oder einfach nur aufgrund anderer Dinge nicht zu gebrauchen, das der Admiral aber auch nicht ordentlich geschaut hat, was soll ich denn mit Leuten die in die Klapse gehören oder mit welchen die kaum gehen können, scheinbar hat er einfach nur nach Fähigkeiten geschaut, das dann vervollständigt und mir dann, inklusive einer Berechnung der Eignung in die Hand gedrückt. Hmmpff, aber, was solls, nehme ich eben Carmen, habe ich wenigstens wen, auf den ich mich verlassen kann. Also weiter.“ beendete Jacobs seine Überlegungen, tief in seinem Inneren war er froh das es keinen besseren gab und wusste, warum er Carmen wirklich dabei haben wollte, aber diese Version war ihm auch für den Admiral die bessere. “Was der wohl sagen würde, wenn der wüsste das er Carmen aufgrund von persönlichen Empfindungen mitnahm, er würde sie wohl kaum auf das Schiff lassen und so konnte er bei ihr sein, sie schützen.“ dachte er
    „Verdammt!“ sagte er laut zu sich selbst:„Ich denke an nichts anderes, als an sie. Reiss dich zusammen Michael, du musst noch die restlichen Offiziere für die Waffenkontrolle, die Reaktorkontrolle und die Steuerkonsole, dann kannst du dich in Ruhe hinlegen und noch ein paar Stunden schlafen. Also weiter mit der Waffenkontrolle!“ brabbelte er sich selber in den Bart, er musst sich mal wieder Rasieren, er hatte inzwischen einen Dreitagebart bekommen und das sah nicht wirklich gut aus.

    2½ Stunden später hatte er endlich seine Besatzung zusammen.
    An der Waffenkontrolle hatte er Opii, da er für die Aufgabe, aufgrund „hervorragender Leistungen seit 20 Jahren im aktiven Dienst“ , am besten geeignet war.
    An der Reaktorkontrolle hatte er Phillip Derk, den er aufgrund seiner ausgezeichneten Ingenieursfähigkeiten an die Station setzte.
    An die Steuerkonsole setzte er eine Frau namens Christina Johnson ein, sie hatte von allen die höchste Eignungsklasse, nämlich 96%. Jacobs machte sich nur aufgrund eines kleinen negativen Vermerks in der Akte sorgen. „- führt Befehle aus, ohne darüber nachzudenken“, „in Notsituationen“ dachte er:„ war das wahrscheinlich gut, aber wenn es mal nicht so dringend war, konnte er auch Leute gebrauchen, die seine Befehle überdachten.
    Ausserdem war in diesem Punkt noch ein Vermerk auf das „Massaker von Epsilon Eridiani“, einer der peinlichsten Vorfälle in der Geschichte der GMO. Man hatte damals von einer angeblichen Revolution auf eben diesem Planeten erfahren, allerdings hatte ein Rebellenspion diese Information absichtlich an ObKom(Oberkommando) weitergeleitet. Die GMO bekam auch die Daten vom Aufenthaltsort der Rebellen und ihres Anführers und eine Zeit, wann der Aufstand starten sollte. Das ObKom entschied sich für einen sofortigen Angriff auf das Ziel. Laut dem Vermerk hatte sie die Führung über die Staffel, die den Komplex angriff. Sie erkannte, das erfuhr man aus einer nachträglichen Befragung des Fähnrichs, allerdings das Gebäude schon frühzeitig als Schulgebäude, führte aber trotzdem ihre Befehle aus, ohne nachzufragen. Ihr Glück war es, das es „nur“ 450 schwer Verletzte gab und glücklicherweise keinen Toten. Als man sie danach von der Presse zum Vorfall befragte, antwortete sie nur kurz angebunden:
    „Ich habe nur meine Befehle ausgeführt“
    Jacobs war ganz zufrieden mit seiner Arbeit und schickte die Personalakten, der Offiziere, die er ausgewählt hatte, mit dem Vermerk, das dies seine Besatzung sei, an den Admiral und legte sich ins Bett.

    Kapitel 16-„Informieren sie sofort ObKom!“
    Zitat Leutnant Sean Baley- Kommandant von Überwachungsstation „Sigma 2“
    10 Stunden später machte ein Aufklärungsposten von Beta Prime eine merkwürdige Entdeckung. Er ortete drei Signaturen mit einer Masse von 400 Millionen Tonnen und einer runden Gravidarsignatur, ausserdem noch unzählige kleine Objekte, die sich sehr schnell auf Beta Prime zubewegten.
    „Sir, würden sie sich das bitte anschauen?“ fragte Private 1st Class Peterson Leutnant Baley
    „Was ist denn Private? Wieder eins ihrer Piratengeschwader die sich dann als Händler herausstellen?“ scherzte der Leutnant und begab sich zum Bildschirm auf den der Private starrte. Er schaute auf den Bildschirm und sein Gesicht versteinerte zu einem Entsetzten Ausdruck der Angst.
    „Informieren sie sofort ObKom! Private. Die anderen starten sofort ihre Kameradrohnen und bringen sie in den Quadranten 20*78.“brüllte der Leutnant die Befehle zu den anderen Überwachungsspezialisten der Überwachungsstation „Sigma 2“
    „Sir, darf ich fragen, was los ist?“ fragte einer der Privates, während er seine Kameradrohne in Richtung des Quadranten 20*78 steuerte.
    „Wenn es das ist, was ich vermute, dann hat die Flotte heute einen langen Tag vor sich!“ antwortete der Leutnant.
    „Kameradrohne Nummer 3 ist gleich in Sichtweite der Objekte, Sir!“ schrie einer der Privates durch den Raum.
    „Sehr gut, gleich werden wir wissen, wie lang der Tag der Flotte ist, wünschen sie den Jungs und Mädels einen kurzen Arbeitstag“ sagte er.
    „Objekt ist in Sichtweite in 3, 2, 1,“zälte der Private den Countdown runter: „jetzt mit Vergrösserung sichtbar!“
    Im Raum stockte allen der Atem, als die drei riesigen schwarzen Kugeln mit ihren unzähligen Begleitobjekten auf dem Schirm auftauchten und fast die gesamte Breite des Bildschirmes einnahmen.
    „Das müssen Tausende sein!“ stotterte Private Peterson
    „Gott, steh unseren Jungs bei, ist die Nachricht an ObKom schon draussen?“ fragte der Leutnant
    „Ja Sir, eben rausgegangen!“ antwortete ein junger Offizier vom Nachrichtendienst
    „Sehr gut, dann können wir nur noch hoffen, das sie die Nachricht rechtzeitig bekommen und Vorbereitungen treffen können.“ Sagte der Leutnant um seine Besatzung wieder aufzumuntern.

    27 Minuten und 30 Sekunden später gingen in ObKom auf Beta Prime die Alarmsirenen los und Jacobs wurde aus dem Schlaf gerissen.
    „Was ist denn jetzt los?“ fragte er leicht verwirrt. Er zog schnell seine Uniform an und öffnete die Tür und ging hinaus.

    Also sollte ich mir am besten einen Switch holen, der "auto-negation" unterstützt, damit keine Probleme mit den Netzwerkkabeln auftreten?

    Kann man ein Patchkabel auch verwenden um 2 Rechner direkt zu verbinden?

    Hab ich ein Patchkabel, wenn ich meinen Rechner an einen Router angeschlossen habe, umj ins I-Net zu kommen (über Lan mit dem Router verbunden)?

    Danke für die schnelle Hilfe, jetzt seh ich schon etwas klarer!!! :D

    MfG DasWams

    Hier nun die nächsten Kapitel, es dürfen sich auch gern andere Leute als Schirmi melden :D

    Viel Spaß beim Lesen!!

    MfG DasWams

    Kapitel 10- „Wo ist die Metal Gear?“
    Zitat Admiral Stenson- Oberkommandeur der Beta Prime Kolonie

    „Viel Glück Leute!“ sagte Jacobs zu seinen Leuten und beschleunigte sein Schiff weiter. Er fuhr die Schilde hoch, durch die kleinen Schäden die durch Trümmerstücke und die EMP-Schockwelle der Nuklearwaffe, die die Metal Gear eingesetzt hatte, entstanden waren, konnte er sie nur zu 85% nutzen, auch die eine der Laserbatterien war zerstört wurden, wodurch ihm nur noch drei Laser zur Verfügung standen, statt vier. Jacobs wusste, das wenn man ihn angreifen und nur einen einzigen kritischen Treffer landen sollte, er Geschichte war. Er ärgerte sich, das die schweren Schäden am Schiff ihm erst jetzt aufgefallen waren.
    „Was solls!“ sagte er zu sich selbst, um sich Mut zu machen. Er schaute kurz, wer von seiner Einheit ihm folgte und wer nach anderen Gegnern Ausschau hielt, aber alle flogen immer noch mit ihm in Formation. Er war mächtig stolz auf seine Einheit. Keiner war vor dem Kampf geflohen, diese Reaktion hatte er bei einigen Piloten erwartet. Ihre Chancen auf einen Sieg waren verschwindend gering und manche der Schiffe könnten nur durch einen einzigen Treffer zerstört werden.
    „Ich danke euch Leute!“ sagte er gerührt:„Ich danke euch dafür, das ihr mir in den sicheren Tod folgt. Also lasst uns diesem scheiss Ding den Arsch auf reissen“ sagte er energisch.
    Sie tauchten mit ihren Schiffen durch die Trümmerwolke und konnten endlich wieder die Sonne sehen und auch die restliche Verteidigungsflotte von Beta Prime. Es war beeindruckend.
    Sie hatten noch 2 Träger und mindestens 7 Kreuzer übrig behalten, auch unzählige Korvetten waren im System, er schätzte mindestens 200. Jacobs sah kurz einen Blitz vor den Schlachtschiffen. Eine der gigantischen Orbitalwaffen vom Typ NPG-MK 5 hatte gerade einen Schuss abgefeuert.
    Diese Waffen schossen, bis auf 2-fache Lichtgeschwindigkeit beschleunigte Neutronen, ab. Sie gehörten zu den Waffen, die extrem genau waren, und auch extrem viel Schaden am Ziel anrichteten.
    Jacobs hatte mal gesehen, wie Piraten mit einer gekaperten Korvette versucht hatten, einen Kamikazeangriff auf einen Träger auszuführen. Der Träger konnte keine Schiffe mehr starten und die Korvette befand sich im Toten Winkel der Geschütze. Das NPG feuerte und traf die Korvette genau am Antriebsreaktor, das Schiff wurde zerfetzt.
    Jacobs schaute, wo der Blitz erschienen war und sah den „schwarzen Planeten“.
    „Anfliegende Schiffe, wenn sie uns helfen wollen, greifen sie die Kugel an, wo gerade der Blitz erschienen ist.“ sagte eine Stimme „Wissen sie vielleicht etwas über die Metal Gear?“ fragte die Stimme.
    „ Hier spricht Leutnant Michael Jacobs, 13. AuE-Staffel der Metal Gear. Ich würde gern mit dem Oberkommando sprechen, wenn das möglich ist.“ Antwortete Jacobs
    Wo ist die Metal Gear?“ fragte Admiral Stenson nach, der Computer hatte ihn gerade als die Stimme identifiziert.
    „Sir!“ Jacobs war erstaunt, er hatte noch nie mit einem Admiral gesprochen: „ Sir! Die Metal Gear hatte vor ca. 53 Stunden Kontakt mit dem Feindobjekt. Die Metal Gear wurden dabei vollständig zerstört und wir, diese 31 Schiffe, sind die letzten Überlebenden. Sir, an ihrer Stelle würde ich keine AM-Waffen einsetzen, da der „schwarze Planet“ scheinbar in der Lage ist, sich mit Hilfe von Anti-Materie zu regenerieren. Konventionelle Waffen und Laser und auch atomare Waffen sind zu empfehlen, aber auf keinen Fall AM-Waffen.“ sagte Jacobs.
    „Danke für die Informationen, aber nun hoffe ich, das sie uns, trotz der schweren Schäden an ihren Schiffen, helfen werden. Ich würde auch verstehen, wenn sie sich lieber aus dem Kampfgebiet zurückziehen wollen! Ich lasse ihnen die freie Wahl!“ drang die Stimme des Admirals aus den Lautsprechern des COM-Systems.
    „Danke Sir, aber ich denke wir werden in den Kampf, trotz unserer Schäden, eingreifen!“
    Jacobs und seine Leute korrigierten den Kurs und flogen mit Höchstgeschwindigkeit auf den „schwarzen Planeten“ zu.
    Jacobs wusste, das heute viele seiner Kameraden sterben würden, aber wenn sie den „schwarzen Planeten zerstören könnten, würden sie Millionen von Lebewesen wahrscheinlich das Leben retten. Mit diesem Gedanken ging er in die Schlacht.


    Kapitel 11-„Das Ding lädt sich auf!“
    Zitat Marshall Nngschan`hkt (Rufname „Opii“)

    Während Jacobs und seine Leute dem „schwarzen Planeten“ immer näher kamen, setzten sich nun auch die Kreuzer in Bewegung und mit ihnen die Korvetten
    Das Kommando über einen Kreuzer war der Traum jedes GMO Piloten. Kreuzer wurden nicht umsonst als „Königsklasse“ der GMO angesehen. Sie verfügten über das stärkste Waffenarsenal in der GMO Flotte. Sie konnten alleine ohne grosse Probleme mit mehreren Dutzend Schiffen fertig werden. An jeder Fläche, die gross genug war, waren Zwillingsgeschütztürme installiert.
    Einer dieser Geschütztürme konnte eine 3m dicke Titaniumpanzerung durchdringen, das Arsenal bestand des weiteren aus 300 Raketenwerfern, die Raketen vom Typ Gepard abschossen. Desweiteren war das Schiff durch einen starken Schildgenerator geschützt und verfügte, falls dieser ausfallen sollte, über eine 10m dicke Titaniumpanzerung, die in einem chem. Verfahren noch zusätzlich gehärtet worden war. Die Schiffe der Kreuzer-Klasse konnten also ebensogut austeilen wie einstecken, natürlich war die Form nicht unbedingt ansprechend, aber beim Militär geht Funktionalität eben vor Design und Ausstattung. So ein Schiff hatte, wenn es voll besetzt war 3500 Mann Besatzung. War ca. 8 km lang 2km hoch und 0,8 km breit.
    Die Träger starteten die Jäger und diese hielten sofort auf den „schwarzen Planeten“ zu.
    Es war ein unglaublicher Anblick . Die 2 Träger bewegten sich langsam auf den Schwarzen Planeten zu und schienen ihre Geschützbatterien zu laden und auszurichten. Die Kreuzer feuerten schon die Gepard-Raketenwerfer ab, über 2000 Raketen steuerten ihr Ziel an.
    Die Korvetten, die schneller als die Kreuzer waren feuerten mit ihren kleinen NPG-MK2 auf den „schwarzen Planeten“. Nun waren auch die Kreuzer in Reichweite der Zwillingsgeschütztürme und feuerten sofort.
    Tausende von Lasern und Raketen und hunderte NPG steuerten mit ihrer vernichtenden Kraft dem „schwarzen Planeten“ entgegen. Dies war die gewaltige Eröffnungssalve des Kampfverbandes.
    Die Jäger mussten noch eine Zeit lang fliegen, bis sie eingreifen können würden, Jacobs seine Gruppe würde erst als allerletztes ankommen und das Feuer eröffnen können.
    Plötzlich erwachte auch der „schwarze Planet“ zum Leben. Die kleinen Buckel spalteten sich von ihm ab. Diesmal waren es allerdings nicht nur ein paar, sondern Hunderte, wenn nicht sogar Tausende.
    „Mein Gott! Wie viele das wohl sind?“ Drang die Stimme einer jungen Offizierin aus den Lautsprechern, es war Fähnrich Carmen Lance.
    „ Ich habe keine Ahnung, aber ich möchte nicht wissen, was die vorhaben!“ antwortete Opii erstaunt
    Seine Frage wurde ihm schneller beantwortet, als ihm lieb war. Die buckeligen Kreise gingen auf Kollisionskurs mit der Eröffnugssalve.
    Dann trafen die Eröffnugssalve und die buckeligen Kreise aufeinander. An der Stelle, wo sich die Explosionszentren der abgefangenen Raketen befanden, schien der Weltraum zu brennen. Es war gespenstisch zu sehen, wie hunderte von Trümmerstücken und geschmolzenen Materials durch das All gleiteten.
    „Zum Glück haben sie nicht alle Raketen erwischt“ versuchte Jacobs den Kamikazeangriff der buckeligen Kreise zu kommentieren, dies gelang ihm allerdings mehr schlecht als Recht.
    Die übriggebliebenen Raketen flogen weiter auf ihr Ziel zu und jagten mit den Lasern um die Wette, wer als erster das Ziel treffen würde.
    Die Eröffnugssalve traf endlich den „schwarzen Planeten genau im Mittelpunkt des Kreises, der sich ihnen darbot. Die Oberfläche begann erst zu glühen und wurde schliesslich durch die folgenden Treffer vom Körper abgerissen. Jetzt traf auch die NPG-Salve ein und riss weitere Teile aus der Aussenhaut des „schwarzen Planeten“.
    Die Flotte hatte mit ihrer ersten Salve schon die untere Schicht freigelegt. Soviel wie die Metal Gear Schaden insgesamt angerichtet hatte und das, ohne ein einziges Schiff zu verlieren.
    Jacobs freute sich innerlich, sie würden heute gewinnen dachte er. Sie hatten schliesslich noch die Jäger in der Hinterhand und auch die Geschützbatterien der zwei Träger Hopeless und Circumference und ausserdem würden die Kreuzer und die Korvetten maximal einen Salve brauchen um auch durch diese Schicht zu kommen.
    Schon wieder splitterten hunderte buckelige Kreise ab, diesmal, so wusste Jacobs, würden sie die Flotte angreifen, deshalb öffnete er einen COM-Kanal um mit Admiral Stenson zu sprechen.
    „Sieht doch gut für uns aus, diese kleinen Dinger pusten wir aus dem Raum und dann veranstalten wir ein grosses Barbecue mit dem komischen Ding oder was meinen sie Jacobs?“ sagte Admiral Stenson in einem siegessicheren Ton
    „Sir, die Geschosse der „kleinen Dinger“ durchdringen unsere Schilde einfach. Sie greifen nur die Hülle an. Ich empfehle deshalb dringend die „kleinen Dinger“ mit den grossen Jungs fertig zu machen. Als wir gegen sie gekämpft haben, hat ein Dutzend ausgereicht, um unsere Jägerflotte empfindlich zu schwächen.“ antwortete Jacobs mit besorgtem Ton. Insgeheim dachte er, warum Flottenadmirale eigentlich immer so Selbstsicher sein mussten.
    „Aha, hätten sie mir das vorhin nicht schon sagen können, aber ich gebe sofort den Befehl. Ich bin ihnen nochmals zu dank verpflichtet, wenn sie noch Informationen für mich haben, dann raus damit“ befahl der Admiral.
    „Eh, Sir der „schwarze Planet“, so nannten wir ihn auf der Metal Gear, hat eine Energiewaffe, mit der er fähig war, die Metal mit einem Schuss Kampf und Flugunfähig zu machen.“ Gab Jacobs die verlangte Antwort.
    „Wenn man vom Teufel spricht!!“ sagte der Admiral stotternd
    „Das Ding lädt sich auf!“ rief Opii in den COM-Kanal.
    Jacobs schaute aus einem Cockpitfenster und bekam ein ungutes Gefühl in der Magengegend.
    Der „schwarze Planet“ drehte sich gerade mit seiner weiss leuchtenden Öffnung der Flotte entgegen.
    Der weisse Lichtstrahl schoss den Kreuzern entgegen, diese zündeten sofort die Notschubdüsen um dem Geschoss auszuweichen. Die Kreuzer machten alle einen Satz voneinander weg, aber das Geschoss lenkte auf die Flugbahn eines Kreuzers, der Mitschell, ein und traf ihn an der Brücke. Das Schiff wurde von weissem Licht überzogen und die gesamte Flotte hielt den Atem an.
    Jacobs schaute wie gebannt auf die Statusanzeige des Schiffes. Die Schilde waren zusammengebrochen, das konnte ein Schiff dieser Klasse wegstecken, aber wie sah die Hülle aus?
    Sekunden vergingen, sie kamen ihnen wie Stunden vor.
    Dann wurde das Licht schwächer und man sah eine Katastrophe. Die Brücke der Mitschell existierte nicht mehr, genauso wenig wie die Geschütze an der Oberseite des Schiffes. Es war nur noch zu erahnen, wo sich die Geschütze an der Seite befunden hatten.
    „Hrrrrrrrzzzzzzzzzzz Reaktor der Mitschell destabilliesiert sich Energiefelder um Hrrrrrrrrrrrrrrzzzzzzzz den Reaktor brechen zusammen! Hrrrzzzzzzz Sofortige .. Evakuierung der überlebenden... Besatzung! Hrrrrrrrrttttttttttttt“ das Rauschen verstummte.
    Und man sah wie die Retungskapseln verzweifelt versuchten zu fliehen, um nicht von der Explosion der Mitschell mit ins Verderben gerissen zu werden. Doch sie waren zu spät weggekommen, die Mitschell explodierte in einem weissen Lichtblitz und riss die meisten der gestarteten Rettungskapseln mit sich.
    „Die ersten Opfer dieser Schlacht waren also gefunden„dachte Jacobs: „Hoffen wir das ihr Opfer nicht vergebens war!“
    Die Schiffe schienen gerade den Befehl von Admiral Stenson erhalten zu haben, die kleinen Objekte anzugreifen. Ein buckeliger Kreis explodierte nach dem anderen, durch Laser und Gepard-Raketen getroffen, in einem kühlem blauem Lichtblitz.
    „Der erste Teil dieser Schlacht ist also geschlagen“ sagte Jacobs in Gedanken:„ Mal sehen ob wir die Oberhand behalten können?“


    Kapitel 12-„Ich hasse ungebetene Gäste!“
    Zitat Admiral Stenson- Oberkommandeur der Beta Prime Kolonie

    Nun erreichten auch die ersten Jäger ihr Ziel und feuerten Butterfly-Raketen und Lasersalven auf den schwarzen Planeten, sie rissen erwartungsgemäss keine riesigen Bruchstücke aus dem schwarzen Planeten,
    „Aber Kleinvieh macht auch Mist“ dachte Jacobs
    Seine Einheit brauchte, wenn sie mit ihrer Höchstgeschwindigkeit weiter flogen, noch mindestens 20 Minuten. Bis dahin war die Schlacht wahrscheinlich vorbei, aber seine Einheit hatte trotzdem geholfen, indem sie taktisch wichtige Daten an das Oberkommando weitergegeben hatte, er fragte sich, was das „ObKom“ ihnen für Befehle erteilen würde, aber eigentlich war es ihm egal, er wollte nur ein paar Tage Urlaub, wenn er sie bekam, würde er vielleicht sogar nach „Blue Sky“ fliegen, um mit seinen Eltern zu sprechen und um zu schauen, wie es ihnen geht. Hauptsächlich brauchte er seinen Urlaub, aber um sich von den Strapazen der letzten Tage zu erholen.
    Die Kreuzer feuerten ihre zweite Raketensalve und die nächste Lasersalve ab, diesmal jagten allerdings 300 Raketen weniger dem Feind entgegen, da die Mitschell explodiert war, auch die Korvetten richteten ihre NPG-MK2 Geschütze auf den Feind aus und feuerten, als die Zielerfassung den „Schwarzen Planeten“ erfasst hatte. Diesmal waren jedoch keine buckeligen Kreise da, die die Raketen abfangen konnten und so schlugen die 1800 Raketen, des Typs Gepard, ohne abgefangen zu werden in das riesige Loch, das die erste Salve gerissen hatte. Dann schlugen auch die Lasersalven der Kreuzer ein und dann die NPG-Schüsse der Korvetten, auch die Jäger feuerten weiter auf den „Schwarzen Planeten“. Das Loch machte jedem Vulkan Konkurrenz. Aus dem Loch sah man die Explosionen und das Feuer schlagen, und die Bruchstücke sahen aus , wie Geröll, das der „Vulkan“ ausspeite. Die Träger waren endlich in Reichweite ihrer Batterien gekommen und eröffneten sofort das Feuer. Die gewaltigen Laser schlugen keine zehn Sekunden später in das Objekt ein und holten noch mehr Trümmer aus dem Loch hervor, doch der „Schwarze Planet“ hielt diesem Dauerbeschuss stand.
    Plötzlich hatte Jacobs auf seinem Radar mehrere Kontakte, es waren ca. 20.
    „ Leute habt ihr auch die Kontakte auf dem Radarschirm?“ fragte Jacobs über den COM-Kanal.
    „Positiv“ antwortete Fähnrich Lance „Es handelt sich nach meiner Analyse nach, um Piratenschiffe. Die Bastarde haben wahrscheinlich mitbekommen, das hier gekämpft wird und wollen jetzt fett abräumen, Sir! Erbitte Erlaubnis, die Piraten angreifen zu dürfen.“ Beendete sie ihre Antwort
    „Noch warten. Ich muss erst um Erlaubnis fragen bei ObKom.“ schloss Jacobs die Funkverbindung zu seinem Team und öffnete einen COM-Kanal zur Circumference
    „Sir wir haben weiteren Besuch bekommen. Es handelt sich um 20 Piratenschiffe, die scheinbar Beute machen wollen. Mein Team und Ich sind gerade in dieser Gegend und wir würden den Piraten liebend gern den Hintern versohlen! Erbitte hiermit um Erlaubnis für einen Angriff auf die Piraten!“ beendete Jacobs seine Anfrage beim Admiral
    „Erlaubnis erteilt! Ich hasse ungebeten Gäste! Ich kann ihnen, wenn etwas schief geht, allerdings mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht helfen, da ich meine Schiffe hier brauche, um diesen Klotz aus dem All zu befördern. Stenson Ende!“ damit schloss der Admiral den Kanal.
    Jacobs öffnete den Kanal für sein Team und befahl den Angriff auf die Piraten. Die Schiffe des Typs Minotaurus drehten und hielten nun auf die Piratenformation zu.
    Dann kamen die Piraten in den sichtbaren Bereich und man sah das es sich nur um 15 Schiffe handelte. Das beruhigte Jacobs ungemein, da das hiess, das sie 2:1 überlegen waren.
    Jacobs belastete die Triebwerke auf das Maximum und deaktivierte die Sicherheitsverschlüsse an den Lasern, die anderen taten es ihm gleich.
    Auch die Piratenschiffe hatten sie bemerkt und änderten ihren Kurs in ihre Richtung.
    Einer der Piraten schoss eine Rakete ab, sie zog einen dünnen Abgasstrahl hinter sich her und detonierte in einem Schiff aus Jacobs seinem Team. Das Schiff ging in einer orangefarbenen Explosion unter, die für kurze Zeit sogar die Sonne in den Schatten stellte.
    Nur noch 30 Schiffe dachte Jacobs.
    Die Piraten waren in Reichweite der Laser und Jacobs und sein Team zögerten nicht und feuerten ihre Laser sofort ab.
    8 Piraten schiffe die den Lasern nicht mehr ausweichen konnten, gingen in hellen Lichtblitzen in Flammen auf und explodierten schliesslich, aber da auch die Piraten das Feuer mit den Lasern erwidert hatten, waren auch viele Schiffe von Jacobs Team vernichtet worden. 12 Schiffe waren weniger auf Jacobs seiner „Freund“-Liste.
    „Es steht also 18 zu 7“ dachte Jacobs.
    „Sucht euch eure Ziele selber aus, haltet euch nach Möglichkeit gegenseitig den Rücken frei“ befahl Jacobs seinem Team.
    Sie teilten sich auf und manche schafften es, sich sofort hinter ein feindliches Schiff zu hängen und dieses zu beschiessen.
    Nach 5 Minuten waren weitere 5 Piratenschiffe und 10 Schiffe aus Jacobs seiner Gruppe explodiert.
    „Bei den Schäden die wir haben, kein Wunder das wir fallen, wie die Fliegen!“ dachte Jacobs bedrückt, während er sich hinter einen der letzten 2 Piraten hängte und das Feuer eröffnete. Das Schiff explodierte, wie das andere in einer Reaktion aus Sauerstoff und Wasserstoff in einer orangefarbenen Explosion.
    „Der „Schwarze Planet“ zieht sich zurück. Wir haben gewonnen, gewonnen, gewonnen!!!“ Jubelte es durch die COM-Systeme von Jacobs und seinem Team:„Jacobs kehren sie mit ihren Schiffen zur Circumference zurück und docken sie an. Wir haben einen Sieg zu feiern!!!“ befahl die euphorische Stimme des Admirals ihnen.
    Als das „Team Jacobs“, wie es jetzt vom Rest der Flotte genannt wurde, das Schlachtfeld erreichte, sahen sie, wie in weiter Ferne der „Schwarze Planet immer kleiner wurde und schliesslich verschwand, allerdings viel zu früh, aber das fiel niemandem auf, denn alle wollten nur noch etwas essen und vor allem endlich in bequemen Betten schlafen.
    Jacobs steuerte durch das Hangartor der Circumference und setzte das Schiff langsam ab.
    Er stieg aus und wurde jubelnd von der Besatzung empfangen.
    „Aber warum denn wir?“ fragte er sich:„ Wir haben doch gar nichts geleistet!“
    Er holte noch schnell den Datenspeicher aus dem Schiff und sah, das sein Schiff nie mehr fliegen würde, wie auch die anderen Schiffe seines Teams.
    „Was wohl die Zukunft bringt?“ dachte er und ging unter Jubelgeschrei durch den Hangar und traf sich mit seinem Team.